WeihnachtszeitđŸŽ…đŸ» FamilienstreitâšĄïž

5 Tipps, wie du die Weihnachtsfeiertage in Harmonie mit der Familie verbringen kannst, satt deine wertvolle Zeit mit Streitereien zu verschwenden! Die Tatsache, dass es gerade zu Weihnachten in vielen Familien zu explosiven Emotionen und Streit kommt, lĂ€sst sich meist auf drei Hauptprobleme zurĂŒckfĂŒhren.

1. Das NĂ€he-Distanz-Problem

An den Weihnachtsfeiertagen kommt meist die ganze Familie zusammen. Beisammensein ist Pflicht! Wer sich eine Weile zurĂŒckzieht, dem wird schnell vorgeworfen, die Geselligkeit der Gemeinschaft zu stören. Andauerndes Zusammensitzen von Jung und Alt ist jedoch anstrengend und strapaziert die Nerven. Erschwerend kommt noch hinzu, dass aufgrund der hohen Personenzahl der Platz oft knapp ist, sodass es kaum Möglichkeiten gibt, etwas ungestört zu sein.

2. Zu hohe Erwartungen

An Weihnachten muss immer alles perfekt sein. Der Weihnachtsbaum samt Schmuck soll gefallen und gelobt werden. Die Kinder mĂŒssen sich benehmen und vertragen. Das aufwendige Festmahl muss allen schmecken und jeder soll zufrieden mit seinen Geschenken sein (dies auch möglichst zeigen). Da liegen schon leichte Spannungen in der Luft und es kann auch zu Entladungen kommen.

3. Kompromisse

Auch wenn Kompromisse das Jahr ĂŒber helfen, Konflikte zu vermeiden, ist es Weihnachten oft nicht möglich, diese einzugehen. Oma besteht beispielsweise einfach darauf, dass die Enkelkinder an Heiligabend mit ihr in die Kirche gehen und zumindest an Weihnachten vom Rotkohl und den KlĂ¶ĂŸen essen. „Wenigstens an Weihnachten!“, lautet da der Kompromiss. Geht man einen Kompromiss ein, hat man oft das GefĂŒhl mehr zu geben als man bekommt, wo es besonders an Weihnachten doch auch um die BedĂŒrfnisse jedes Einzelnen gehen sollte. Dies fĂŒhrt schnell zu Unmut.

Dies sind die drei Hauptfaktoren, die dazu fĂŒhren, dass es an Weihnachten vermehrt zu Streit in der Familie kommt. Problem erkannt, Problem gebannt! Leider ist es in diesem Fall nicht ganz so einfach, doch könnten die nun folgenden Tipps helfen, die ganze Situation ein wenig zu entschĂ€rfen.

Tipp 1: FreirÀume schaffen

Auch wenn die RĂ€umlichkeiten kaum die Möglichkeit bieten sich zurĂŒckzuziehen, sollte man versuchen, sich nicht drei Tage lang auf der Pelle zu hocken. Hier hilft beispielsweise ein Spaziergang, an dem nicht zwingend jeder teilnehmen muss. Wer möchte kann sich in dieser Zeit auch mal einen Mittagsschlaf gönnen oder sich anderweitig selbst beschĂ€ftigen. Eine familienfreie Pause.

Tipp 2: Die Faust in der Tasche machen

Wer wirklich Streit vermeiden möchte, sollte versuchen sich nicht zu Àrgern und nicht auf sein vermeintliches Recht zu pochen. Recht haben und Recht zugesprochen bekommen ist bekanntlich zweierlei. Des Haussegens wegen, kann eine andere Meinung auch mal unkommentiert im Raum stehen bleiben. Wer erst gar nicht in eine sich anbahnende Diskussion mit einstimmt, lÀuft auch nicht Gefahr, einen Streit vom Zaun zu brechen.

Tipp 3: Reizthemen vermeiden

Am besten ist es natĂŒrlich Reizthemen an den Feiertagen gĂ€nzlich zu vermeiden. Auch Themen, die höchst wahrscheinlich zu Diskussionen fĂŒhren werden, schneidet man wenn möglich in dieser Zeit besser nicht an. Hat dennoch jemand begonnen ĂŒber eine solche Angelegenheit zu sprechen, sollte man versuchen, das GesprĂ€ch zu vertagen oder sich möglichst aus der Diskussion herauszuhalten. Je weniger Teilnehmer eine Diskussion hat, desto weniger hitzig fĂ€llt diese aus.

Tipp 4: Akzeptanz bzw. es einfach hinnehmen

An Weihnachten treffen meist drei oder noch mehr Generationen aufeinander. Jede Generation ist unterschiedlich, Dinge werden anders angegangen, Interessen unterscheiden sich und Ansichten gehen oft völlig auseinander. Doch nur weil etwas frĂŒher anders war oder heute anders ist, muss es ja nicht unbedingt schlecht sein. Wenn Opa halt die alten verkratzten Weihnachtsplatten auflegen will, dann lass ihn einfach. Halte du an deinen CDs fest und lass die Jugend ihre Musik aus dem Internet streamen. In den wenigsten FĂ€llen wird man bei so vielen Leuten einen gemeinsamen Nenner finden.

Tipp 5: Wenn der Streit dann doch ist

Ist man selbst gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig mit dem Thema belastet, sollte man sich besser nicht einmischen und seine Ansichten fĂŒr sich behalten. Schafft man das selbst nicht, sollte man fragen, wie sein GegenĂŒber zu seiner Meinung gekommen ist und dann selbst versuchen, zu verstehen. Auch den Ursprung seiner eigenen Ansicht zu erlĂ€utern, hilft oft mehr als das Vorbringen von Argumenten. Ist der Widersacher ĂŒberhaupt nicht mehr zugĂ€nglich, sollte man abwarten bis sich die Lage beruhigt hat. Jedes weitere Wort könnte Öl ins Feuer gießen. 

Im Allgemeinen ist es immer hilfreich, höflich und sachlich zu bleiben und die eigenen Interessen im Zweifelsfall hinten anzustellen. 

Ich wĂŒnsche allen ein streitfreies Weihnachtsfest!

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