Mindfulness

Zeit für Empathie 🤲🏻 🙂

Deine Zeit ist dir kostbar und du ärgerst dich ständig über Lahmärsche wie Schleicher auf der Autobahn, Fahrer die ewig brauchen um einzuparken oder Leute die erst anfangen nach ihrem Geld zu suchen, wenn sie zum Bezahlen aufgefordert werden?

Nicht jeder ist so schnell wie du! Andere Menschen haben es vielleicht weniger eilig oder sind einfach nicht mehr so auf zack. Kein Grund gleich jeden zu verurteilen! Verschwende deine Zeit nicht mit Groll und Ärger anderen gegenüber – ändern kannst du sowieso nichts daran. Es bringt weder dich noch die Anderen weiter, wenn du dich in solchen Situationen aufregst oder deinem Unmut sogar Ausdruck verleihst.

Ich war früher auch immer sehr schnell auf hundertachtzig,  wenn die Dinge nicht so liefen wie ich es wollte. Meckerte vor mich hin, wenn jemand nicht schnell genug abbog, einparkte, bezahlte oder sonst wie zu langsam war. Solche Typen verschwenden meine kostbare Zeit, was mir wirklich gegen den Strich geht!

Täglich muss ich warten, weil andere trödeln unvorbereitet sind oder es einfach nicht so eilig haben. Noch heute rege ich mich immer wieder darüber auf, doch bringt es was?

NEIN!

All der Unmut ist vergebens!

Dass weiß ich mittlerweile und versuche meine Gedanken, in solchen Momenten in eine andere Richtung zu lenken. Positiv zu denken! Es gibt für alles einen Grund, auch wenn man ihn nicht erkennen kann. Aber es ist ja auch egal, ob ich jetzt warten muss, weil die Person vor mir nicht weiß wo sie hin muss, Probleme mit ihrem Fahrzeug hat oder einfach nicht so gut fahren kann. Fakt ist, es dauert mal wieder etwas länger und ich muss warten, ob ich mich jetzt darüber aufrege oder nicht, wird nichts an der Situation ändern.

Zu hupen, wild zu gestikulieren oder den anderen zu beschimpfen, könnte sogar dazu führen, dass dieser noch mehr unter Druck gerät und die Situation noch schwieriger bewältigt und ich somit noch länger warten muss.

Als ich zu Beginn von dem Begriff Empathie hörte und begann mich etwas damit auseinanderzusetzen, verstand ich schnell wie nützlich es doch sein kann, sich in Empathie zu üben. Sich auch einmal in die Lage der Anderen zu versetzen. Nach und nach versuche ich nun gezielt, einen nach dem anderen Aufreger in meinem Leben, gelassener zu sehen.

Am Anfang viel mir dies noch sehr schwer, doch mittlerweile klappt es immer besser. Was mir sehr dabei geholfen hat, war ein Tipp von Marcus Meurer vom Lifehackz Podcast. Er empfahl darin, sich in einer solchen Situation – wie zum Beispiel langsam einparkendes Auto – einfach vorzustellen, dass die eigene Mutter in diesem Fahrzeug sitzen könnte. Da möchte man schließlich auch nicht, dass jemand hupt und sie unter Druck setzt oder sogar beschimpft. Diese Sichtweise hat mir sehr geholfen!

Eine weitere Denke die mich solche Situationen anders betrachten lässt, ist folgende Überlegung: Wer weiß wofür diese Verzögerung gut war? Immer wieder hört man Geschichten von Menschen die erzählen, dass sie einen Zug, ein Flugzeug oder eine Mitfahrgelegenheit verpasst haben und dadurch nicht in ein Unglück verwickelt wurden. Hätte es keine Verzögerung gegeben, wäre man also selbst betroffen gewesen.

Weniger spektakulär, doch dafür auch wahrscheinlicher, ist das Szenario von langsamen Fahrzeugen, die einen davor bewahren, dass man nicht mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Radarfalle fährt. Erst regt man sich über den Schleicher vor einem auf und kurze Zeit später wird einem dann klar, dass dieser einen vor einem teuren Photo bewahrt hat.

Ärgere dich nicht allzu viel, wenn andere augenscheinlich nur deine Zeit kosten, oft ist genau dass was passiert letztendlich zu deinem Guten, auch wenn du es vielleicht nie erfahren wirst.

 

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