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Effizienter dank Notizbüchern 📓 📚

Warum du dir unbedingt ein Notizbuch zulegen solltest!

Keine Angst, dies ist keine Moralpredigt gegen die Digitalisierung und die Nutzung von Smartphones, Tabletts und PCs. Ich möchte mein Tablett samt Stift und mein Smartphone auf keinen Fall missen! Diese Geräte haben viele Vorzüge und können tausend Dinge, bei denen ein herkömmliches Notizbuch unmöglich mithalten kann.

Warum Notizbücher auch heute – im digitalen Zeitalter – dennoch ihre Daseinsberechtigung – haben, darauf werde ich im Folgenden eingehen.

Sich vieles zu notieren macht auf jeden Fall Sinn, es entlastet deinen Kopf, du vergisst weniger und kannst das Notierte leicht wieder abrufen. Es genügt vollkommen Stichworte zu notieren, um sich später an einen bestimmten Gedankengang zu erinnern. Besser 10 Sekunden lang etwas aufschreiben, statt 10 Minuten vergebens zu versuchen sich daran zu erinnern. Wenn du dank deiner Notizen am Tag nur 4 Minuten weniger grübeln musst um dich zu erinnern, summiert sich dass aufs Jahr gesehen bereits auf einen ganzen Tag.

Ein herkömmliches Notizbuch hat darüber hinaus den Vorteil von handgeschriebenen Notizen, diese bleiben besser im Kopf, und dein Unterbewusstsein kann sich schon mal auf die anstehende Aufgabe einstellen. Wer schon einmal einen Spickzettel geschrieben hat, weiß sicherlich was ich meine. Ein weiterer Vorteil von Notizbüchern ist es, alles an einem Ort zu haben, statt seine Notizen im Collegeblock, im Terminkalender, auf Post-Ist und diversen Schmierzetteln zu verteilen. So weiß man immer genau wo man zu suchen hat.

Apropos Suchen! Wer sein Notizbuch übersichtlich gestaltet und ordentlich führt, spart sich viel Zeit mit Suchen! Hilfreich sind hier beispielsweise Seitenzahlen, ein Inhaltsverzeichnis, ein Seitenrand für Randnotizen und Kürzel um was es auf dieser Seite geht, sowie ein Lesezeichenband. Denke dir zunächst ein persönliches System für dein Notizbuch aus und verbessere dieses mit der Zeit. Auch ist es Sinnvoll sein Buch immer an den selben Plätzen aufzubewahren um dieses an sich nicht suchen zu müssen.

Für den Fall, dass du dein Notizbuch doch einmal irgendwo vergisst oder verlieren solltest, ist es ratsam dieses ganz vorne mit deiner Visitenkarte oder deiner Adresse zu versehen. Auch ein paar bunte Klebezettel zum markieren bestimmter Seiten kannst du dort als Vorrat anbringen.

Startklar? Dann kann es jetzt losgehen! Schreibe das aktuelle Datum in den oberen Seitenrand und notiere von nun an alles was dir wichtig erscheint in diesem Buch. Egal ob Gesprächsnotizen, To-Dos, Ideen oder Handskizzen. Auch Termine, Namen von Ansprechpartnern, Telefonnummern und E-Mailadressen gehören in dieses Notizbuch und nicht auf irgendwelche Schmierzettel, selbst wenn du diese noch digital im PC oder Smartphone abspeichern wirst.

Ist dein Notizbuch vollgeschrieben oder du fängst aus anderen Gründen wie Jahreswechsel, Jobwechsel oder so ein Neues an, hilft es dieses vor dem Archivieren auf dem Buchrücken mit einem Etikett zu versehen, welches Aufschluss über den Inhalt beispielsweise: Firma „Mannheimer 2011“ gibt.

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Wann hattest du das letzte mal so richtig Spaß?

Haben Erwachsene verlernt wie man Spaß hat?

Als Kinder sind wir noch unbeschwert, können von Herzen lachen und haben Spaß am Leben. Kinder spielen, sind neugierig und man kann ihnen leicht eine Freude machen. Der sogenannte Ernst des Lebens ist ihnen fremd. Warum ist dass bei uns Erwachsenen nicht mehr so? Was sind die Gründe dafür, dass uns diese Gaben abhanden gekommen zu sein scheinen?

Sollten wir nicht auch heute noch, viel öfter Spaß haben und häufiger Freude in unser Leben bringen? Natürlich ist der Alltag eines Erwachsenen nicht mehr so locker und unbeschwert wie der eines Kindes. Unsere vielen Verpflichtungen, unser Beruf und unsere Verantwortung unserer Familie gegenüber, sind wohl mit ein Grund dafür, dass sich unser Erwachsenenleben deutlich von dem unserer Kindheit unterscheidet.

Ich muss es leider immer wieder erwähnen um diese Tatsache in unserem Bewusstsein zu verankern: Unsere Zeit ist begrenzt! Und darum ist Zeit auch unser wertvollstes Gut!Wäre es da nicht klug, diese mit möglichst viel Spaß und Freude am Leben zu verbringen? Was also machen Kinder anders als wir Erwachsenen? Warum haben Kinder mehr Spaß und was können wir von ihnen wieder neu erlernen?

Als Kind wollte ich immer alles wissen, gefühlte tausendmal am Tag fragte ich wieso, weshalb und warum? Ich war neugierig und musste immer wissen wo meine Eltern und Geschwister hingingen und wollte natürlich auch mit. Egal ob diese einkaufen fuhren, der Gartenarbeit nachgingen oder nur kurz in den Keller an die Waschmaschine mussten, ich war dabei! Dies änderte sich, wenn ich mich recht entsinne mit der Pubertät. Da hatte ich plötzlich kein Bock mehr darauf mit meinem Vater in den Garten zu gehen, oder mit meiner Mutter einkaufen zu fahren. Auch das Ausräumen der Waschmaschine oder meiner Schwester beim färben ihrer Haare zuzusehen, war irgendwann nicht mehr wirklich interessant genung für mich.

Vielleicht hatte ich diese Aktivitäten mit der Zeit bereits zu oft beobachtet und verlor so meine Neugierde. Vieles was für Kinder neu und interessant ist, ist für uns Erwachsene normal und uninteressant, da wir es schon sehr oft gesehen haben. Ähnlich könnte es sich auch mit dem Lachen der Kinder verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir Erwachsenen weniger und seltener lachen, da wir vieles bereits häufig gesehen und gehört haben. Ein Witz, verliert halt um so mehr an witz, je häufiger man ihn hört.

So könnten unsere Erfahrungen die wir über die Jahre gesammelt haben, auch der Grund dafür sein, dass wir mehr Vorurteile haben und nicht so unbeschwert und angstfrei sind wie im Kindesalter. Wie denkt ihr darüber? Schreibt mir eure Gedanken gerne unten in die Kommentare! Fassen wir also nochmal zusammen: Kinder sind unbeschwerter, neugieriger, lachen mehr, haben weniger Vorurteile. Sie freuen sich über die kleinen Dinge, gehen vieles angstfreier an und scheinen irgendwie mehr Spaß am Leben zu haben. 

Vielleicht sollten wir uns genau diese Dinge wieder aneignen um so wieder mehr Spaß und Lebensfreude in unser Leben zu bringen. Wir Erwachsenen sind auch nicht allwissend und auch für uns gibt es viel Neues zu entdecken und zu lernen. Wir müssen uns nur darauf einlassen! Wir sollten uns weniger Sorgen machen, nicht über unsere Ängste nachgrübeln, sondern versuchen diese zu überwinden! Unbeschwerter leben, mehr lachen, unsere Vorurteile außen vor lassen und uns wieder über die kleinen Dinge freuen, das Staunen nicht verlernen!

Mein Tipp: Nehmt euch die Zeit und gönnt euch den Spaß, öfter mal wie ein Kind zu sein!

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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 14 – Parken Spezial 🅿️ 🚗

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Nimm den erst besten Parkplatz

Natürlich ist es von Vorteil möglichst nah am Eingang zu parken. Je kürzer der zu gehende Weg desto schneller bin ich dort wo ich hinmöchte. Aber wie läuft es denn im allgemeinen? Meistens ist man nicht der Einzige der in direkter Nähe zum Eingang parken möchte, die Parkplätze sind bereits besetzt und man fährt vom Eingang weg um wenigstens den nächst möglichen Parkplatz zu nehmen. Oder man schaut wo gerade jemand zum Auto kommt, der dann ja gleich rausfährt. Oft ist es wahrscheinlich viel schneller, wenn man einfach den erst besten Parkplatz wählt und ein paar Meter Fußweg mehr in Kauf nimmt, statt zweimal über den Parkplatz zu fahren und dann noch zu warten bis jemand beim Eingang sein Fahrzeug beladen, den Einkaufswagen zurückgebracht und aus der Parklücke gefahren ist. In der Zeit habe ich ja fast meinen halben Einkauf erledigt.

2. Im Parkhaus immer runter fahren

Wenn man im Parkhaus nicht angezeigt bekommt, auf welcher Ebene noch wie viele Parkplätze frei sind, sollte man sich immer für eines der unteren Parkdecks entscheiden. Die meisten Leute fahren in Parkhäusern ohne Leitsystem nach oben. Ich schätze die Idee dahinter ist, dass es meist mehr oberirdische als unterirdische Parkdecks gibt und somit oben mehr Parkplätze angeboten werden als unten. Dieser Gedanke ist natürlich zunächst einmal richtig, jedoch denken wohl die meisten Autofahrer so weshalb ich immer runter fahre. Unten finde ich immer sofort einen Parkplatz! Jetzt wo ich euch diesen Trick verraten habe, solltet ihr mir zum Dank bitte wenigstens einen Stellplatz übrig lassen 😉

3. Nähe Ausgang parken

Wenn schon dicht dran parken, dann bitteschön am Ausgang statt am Eingang. Wie in Punkt 1 beschrieben, parken viele Leute gerne dicht am Eingang um nicht so weit laufen zu müssen. Aber mal ehrlich, wie weit kann dass schon sein, die meisten Parkplätze in Deutschland sind recht klein, wie viel Wegstrecke bis zum Eingang kann man da schon sparen? Apropos Eingang, vor ein paar Wochen war ich Kunde bei einem namhaften schwedischen Möbelhaus. Dort habe ich eine Parklücke relativ nah beim Eingang gefunden und auch dort geparkt. Als ich später zu meinem Auto ging, musste ich feststellen, dass es cleverer gewesen wäre, statt dicht beim Eingang zu parken – zu dem ich ja ohne Wagen und ohne Einkäufe gehe – besser in der Nähe des Ausgangs zu parken, da ich so einen kürzeren Weg mit dem voll beladenen und schwer zu rangierenden Einkaufswagen zurückzulegen habe.

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5 Gründe warum Ziele 🎯🎯 so wichtig für uns sind!

Wer nicht weiß, wohin er will, der wird auch nie ankommen!

Der chinesische Philosoph Laozi, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat, soll einmal gesagt haben:

„Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen“

Laozi

Dies klingt banal und logisch, doch ziehen wir auch unsere Schlüsse daraus? Welche Ziele versuchst du momentan zu erreichen? Hast du überhaupt konkrete Ziele für dich formuliert und falls ja, welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgst du? Warum sind Ziele überhaupt wichtig für uns?

1. Ziele bedeuten Orientierung

Wer erfolgreich sein möchte – egal in welchem Bereich – muss sich Ziele setzen und diese konsequent verfolgen.

2. Ziele bringen Motivation

Wer ein klares Ziel vor Augen hat und weiß wo er hin will, ist viel eher motiviert Dinge zu tun, die einem seinem Ziel näher bringen.

3. Ziele steigern das Selbstbewusstsein

Wer konsequent seine Ziele verfolgt, erreicht zwangsläufig Teilziele und erzielt irgendwann erste Erfolge. Haben diese sich erst einmal eingestellt, wird das eigene Selbstbewusstsein gesteigert.

4. Ziele geben deinem Handeln einen Sinn

Auch wenn dass was du zum erreichen deiner Ziele tun musst, anstrengend oder unangenehm ist, ein Ziel vor Augen zu haben, gibt deinem Handeln einen Sinn.

5. Ziele sind wichtig für deine persönliche Weiterentwicklung

Wie gesagt, wer weiterkommen möchte, muss wissen wo er hin möchte und die Richtung kennen. Durch gut gesteckte Ziele, bleibst du in Bewegung und entwickelst dich weiter.

Solltest du noch keine Ziele für dich formuliert haben, ist es auf jeden Fall ratsam diese aufzuschreiben.

Durch das schriftliche Formulieren deines Zieles, wird aus bloßen Gedanken die bisher nur in deinem Kopf existiert haben, eine feste Willenserklärung.

Schreibe also konkret auf, was genau du erreichen oder umsetzen möchtest.

Wie? Wo? Und vor allem wann?/bis wann? willst du dein Ziel erreicht haben?

Siehe auch: Die SMART Methode 🎯 📏 🤝 📱 📅

Jetzt bist du deinem Ziel bereits ein gutes Stück näher und musst dieses nun einfach nur durchziehen!

Kontrolliere nach einer Weile, ob du dein Ziel auch wirklich erreicht hast und es so ist, wie du es dir vorgestellt hast oder ob du noch etwas optimieren musst?

Vergiss nicht: Wer eine Reise antritt sollte auch ein Ziel vor Augen haben!

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Herbstzeit 🍁 🍂 🕰

Wie du etwas Gutes für die Umwelt tun kannst und dabei auch noch Zeit sparst!

Der Herbst ist einmal wieder in vollem Gange. Das Laub wechselt seine Farbe vom Grün des Sommers in die prächtigsten Rot- und Gelbtöne des Herbstes. Nicht mehr lange und die Blätter fallen zu Boden und im Wald sowie auch im heimischen Garten, macht sich die Winterstimmung breit. Für viele ein Anlass im Garten tätig zu werden und diesen für den Winter in die Reihe zu bringen.

Doch welche Gartenarbeiten sind im Herbst überhaupt notwendig und welche lediglich für die Optik und das Gewissen? Bevor das Laub zu fallen beginnt macht es auf jeden Fall Sinn, die letzten Sonnenstrahlen zu nutzen und noch einmal vor dem Winter den Rasen zu mähen und ggf. auch zu lüften. Ist das Laub bereits herabgefallen, sollte man dieses unbedingt zusammenrechen damit der Rasen in der sonnenarmen Jahreszeit auch genügend Luft und Licht bekommt.

Die Zeit und Arbeit das Laub aufzulesen und in große Behälter zu füllen um diese dann zum Grünschnittplatz zu fahren, kann man sich getrost sparen. Viel schneller und besser für die Umwelt ist es, die Blätter einfach auf einen Haufen zu harken und diesen als Winterquartier für Igel, Siebenschläfer und Co. liegen zu lassen. Auch die Stängel verblühter und verdorrter Stängel und Stauden, müssen im Herbst nicht zwingend zurückgeschnitten und entsorgt werden. Sie sehen zwar nicht mehr gut aus, aber sie dienen vielen Insekten als Brutstätte. Auch den hier überwinternden Vögeln kommen sie so als Futterquelle zugute.

Beim zurückschneiden der Bäume und Sträucher, macht es sich in jedem Fall bezahlt ordentliches Werkzeug zur Hand zu haben. Scharfe Gartenscheren, handliche scharfe Sägen und teleskopierbare Astscheren und Sägen, Eimer und eine Schubkarre erleichtern einem die Arbeit ungemein. Auch hier ist es nicht nötig, das Schnittholz zu zerkleinern und auf den Grünschnittplatz zu fahren. Denn dieses bietet einen Lebensraum für nützliche Insekten, auf die wir im Frühling wieder angewiesen sind. Apropos Frühjahr, bringt man dann den Garten wieder auf Vordermann, hat sich der Grünschnitt vom Herbst bereits deutlich reduziert, sodass man die Reste viel schneller und einfacher entsorgen kann.

Wer jetzt noch schnell die letzten Blumenzwiebeln setzen möchte, dem empfehle ich wie folgt vorzugehen. Sorge zunächst dafür, dass du alles was du zum setzen benötigst auch vor Ort und Stelle hast. Am schnellsten geht es dann, wenn du die Zwiebeln zunächst im richtigen Abstand auf dem Beet auslegst um dir ein ungefähres Bild davon zu machen, wie und wo die Blumen sprießen sollen. Im Anschluss gräbst du direkt daneben die entsprechenden Löcher und legst die Zwiebeln mit der spitzen Seite nach oben hinein. Zum Schluss musst du nur noch alles wieder zuschaufeln und die Erde leicht andrücken. So geht die Arbeit meiner Meinung nach schneller und einfacher von der Hand, anstatt dass man sich die erste Stelle aussucht, ein Loch macht, die Zwiebel hineinlegt, das Loch wieder mit Erde bedeckt und so weiter.

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Brief an dein zukünftiges Ich ✉️

Warum du unbedingt einen Brief an dein zukünftiges Ich schreiben solltest!

In amerikanischen Schulen ist es üblich, dass die Schüler Briefe an ihr zukünftiges, älteres Ich schreiben und diese anschließend in einer Zeitkapsel verwahrt werden. Diese bleibt für viele Jahre oder gar Jahrzehnte verschlossen und wird dann beim entsprechenden Jahrgangstreffen feierlich wieder geöffnet. Die bei der Feier anwesenden Schüler bekommen ihre jeweiligen Briefe bei diesem Anlass wieder überreicht.

Da es an meiner Schule hier in Deutschland eine solche Aktion nicht gab, ich aber davon gehört hatte und mir dieser Gedanke gleich gefallen hat, habe ich selbst eine Zeitkapsel mit einem Brief und diversen andern Kleinigkeiten vergraben, um diese dann nach etwa 50 Jahren wieder auszubuddeln und den Brief zu lesen. Ich stelle es mir sehr interessant und auch lustig vor, einen solchen Brief nach so vielen Jahrzehnten nochmals in den Händen zu halten und zu lesen.

Ein solcher Brief zeigt einem, wer und wie man zum Zeitpunkt des Schreibens war. Er verdeutlicht die eigentliche Entwicklung und wie stark man seit dem gereift und gewachsen ist. Solltest du bisweilen keinen solchen Brief geschrieben haben, ist es dafür nie zu spät. Schreibe dir heute einen Brief und nutze diesen als Werkzeug zum Selbstcoaching und zur Visualisierung.

Du kannst den Brief auch schreiben, wenn du dich gerade nicht so gut fühlst und dich so selbst trösten oder dir Mut zusprechen. Schreibe auf wie du dich heute selbst siehst und wo du gerade stehst, deine Interessen und was dir im Moment am wichtigsten ist.

Motiviere dich selbst, indem du deine Vorhaben und Ziele für die nächsten Jahre in diesen Brief schreibst. Wo siehst du dich in fünf oder zehn Jahren was willst du bis dann erreicht oder abgeschlossen haben?

Ein solcher Brief an dich selbst ist nicht nur ein interessantes Selbstcoaching Tool, es ist manchmal auch amüsant, diesen Jahre später wieder zu lesen.

Was hat dich damals bewegt oder angetrieben? Was war dir damals wichtig. Wenn du später beim Lesen des Briefes reflektierst, kannst du dir leicht ein Bild über deine persönliche Weiterentwicklung machen.

Nutze deine Zeit und schreibe dir einen Brief!

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Meine Top 5 App-Empfehlungen 📱

Diese Apps helfen dir deine Zeit optimal zu nutzen!

Podcasts

Ein Podcast ist eine Mediendatei – im Audioformat oder Videoformat die aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Dabei kann es sich um die Aufzeichnung einer Radio oder Fernsehsendung handeln oder um einen extra für dieses Medium produzierten Beitrag. Ein Podcast hat keine festen Sendezeiten, wurde er einmal online gestellt, kann er jederzeit runtergeladen oder auch online gehört werden. Das Medium Podcast, hat mein Leben in den letzten Jahre unglaublich bereichert! Wenn ich mir rückblickend überlege, was ich ohne das Medium Podcast alles nicht wüsste, beziehungsweise was ich damit neues gelernt habe, bin ich absolut überwältigt! Es vergeht kaum ein Tag an dem ich mir nicht zumindest ein klein wenig neues Wissen aneigne und dass durch den passiven Konsum – also ohne zusätzlichen Zeitaufwand von Podcasts! Suche auf deinem Smartphone unter Apps einfach nach Podcast und installiere dir einen der aufgelisteten Podcast – Player. Öffne den Podcast – Player und klicke auf „neuen Podcast hinzufügen“ oder „Suchen“ um auf die immer umfangreicher werdene Auswahl an Podcasts weitergeleitet zu werden. Klicke dich durch die verschiedenen Themengebiete und lade dir die für dich interessant klingenden Podcast Folgen in deine App.

Coach.me

Die Coach.me App ist ein sogenannter Habit Tracker, der dir dabei hilft, deine Ziele und Vorhaben auch wirklich zu erreichen. Egal ob du dir neue Fähigkeiten aneignen, etwas üben, mehr Sport machen, gesünder Essen oder mehr trinken möchtest, Coach.me hilft dir dabei dies auch wirklich konsequent umzusetzen. Die App erinnert dich nicht nur ständig an deine Vorhaben, sondern sie lässt diese mit der Zeit zu einer festen Routine werden. Du wirst ständig dazu getriggert deine neuen täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen, bis dir diese in Fleisch und Blut übergegangen sind. Alle der von mir in Coach.me eingetragenen Punkte sind bereits lange zu einer festen Gewohnheit in meinem Leben geworden, ein Automatismus an den ich mittlerweile nicht mehr erinnert werden muss. Wer sich etwas angewöhnen oder abgewöhnen möchte, dem kann ich Coach.me wärmstens empfehlen.

Blinkist

Eine weitere super App, auf die ich nicht mehr verzichten möchte ist Blinkist. Wer Interesse an lehrreichen Sachbüchern hat, aber kaum die Zeit findet diese zu lesen, dem empfehle ich die App „Blinkist“ auszuprobieren! Das Team von Blinkist hat zahlreiche Sachbuchtitel zusammengefasst und deren Kernaussagen jeweils auf einen kleinen ca. 15 Minuten langen Text runtergebrochen. Mittlerweile sind über 3.000 Titel in 27 Kategorien verfügbar. Du kannst diese Kurzzusammenfassungen entweder lesen, oder dir in Hörbuchqualität vorlesen lassen. Ich lese sehr gerne und schaffe es auch irgendwie immer genügend Zeit zu finden wenigstens ein Buch pro Woche zu lesen. Noch bin ich nicht dazu bereit auf echte physische Bücher zu verzichten. Mit Hilfe dieser App jedoch kann ich zum einen, die gelesenen Inhalte beim Autofahren oder Kochen leicht auffrischen, und zum anderen kann ich mir Zusammenfassungen von Büchern vorlesen lassen, für die ich bisher noch nicht die Zeit zum lesen gefunden habe.

Seven

Seit ich diese App auf meinem Smartphone habe, mache ich jeden Tag ein kleines Workout. Die 7 Minuten Trainings Challenge schlägt mir diverse Übungen zum Dehnen, Muskelaufbau und zur allgemeinen Grundlagenausdauer vor. Wer dranbleibt und keine Trainings auslässt wird immer wieder mit der kostenlosen Freischaltung neuer Übungen belohnt. Du kannst verschiedene Challenges absolvieren, und hast somit einen Anreiz immer etwas mehr zu machen. Natürlich ist das Training nicht auf 7 Minuten beschränkt, du kannst die Zeiten für die einzelnen Übungen nach deinen Wünschen anpassen und auch mehrere Trainings am Tag absolvieren. Ich nutze die App nun seit nunmehr 1438 Tagen und habe bisher 34 Erfolge erzielt und Zahlreiche Trainings mit neue Übungen kostenlos feigeschaltet. Die Übungen machen Spaß und lassen sich ohne großen Zeitaufwand durchführen. Dank der Seven App, nehme ich mir täglich die Zeit wenigsten die 12 vorgeschlagenen Übungen zu machen.

Erinnerungen

Zu guter Letzt eine sehr nützliche auf dem iPhone vorinstallierte App: Erinnerungen. Mit Erinnerungen, kann man nicht nur Einkaufslisten und To-do-Listen anlegen und verwalten, sondern diese auch bequem mit anderen iPhone Usern über die Cloud teilen. Dass heißt meine Freundin und ich haben eine gemeinsame Einkaufsliste auf unseren Smartphones die sich nach dem aktualisieren automatisch syncronisiert. Füge ich der Liste etwas hinzu oder hake etwas ab, so ändere ich damit auch die Listen der anderen User. So teile ich auch effizient To-do-Listen und Packlisten mit Freunden um zu organisieren, wer was erledigt bzw. mitnimmt. Natürlich kann man sich mit Erinnerungen – wie der Name schon sagt – auch erinnern lassen. Ich sage Siri – der virtuellen Assistentin von Apple – einfach wann und woran sie mich erinnern soll. Dies funktioniert sogar ortsbezogen, sofern der Ort als Adresse auf dem Gerät hinterlegt ist. Beispielsweise kann ich so eine Erinnerung wie folgt einstellen: Erinnere mich, wenn ich in XY bin, dort dies und jenes zu erledigen.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 3

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 3.

In den vergangenen beiden Wochen habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir das Aufschreiben – um die noch zu erledigenden Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. Im darauf folgenden Beitrag, ging es um das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben. In dieser Woche schließen wir unsere kurze Vorstellung der GTD-Methode mit der Pflege und der Erledigung der Aufgaben ab.

Damit GTD richtig funktioniert und wir uns mental auf die aktuell zu erledigenden Aufgaben konzentrieren können, statt andauernd an die noch anstehenden Aufgaben zu denken, muss sich unser Unterbewusstsein darauf verlassen können, dass wir alles korrekt notiert und organisiert haben. Wir müssen unsere Termine gepflegt und unsere Listen immer auf dem aktuellen halten. Darüber hinaus sollten wir einmal pro Woche einen Wochenrückblick durchführen, doch dazu später mehr.

Um keinen Termin zu verpassen, sollten wir nach ein zwei erledigten Aufgaben immer wieder in unseren Terminkalender schauen, oder unsere Termine einfach auf elektronischem Wege mittels Tablet oder Smartphone pflegen und uns rechtzeitig daran erinnern lassen. Auch wenn eine elektronische Erinnerung nicht unbedingt im Sinne von GTD ist, da man dadurch jederzeit abgelenkt und aus seiner momentanen Tätigkeit gerissen wird, ist diese Art von Terminerinnerung in meinen Augen immer noch die Beste!

Zum erledigen unserer Aufgaben arbeiten wir uns – wie bereits in der vergangenen Woche erwähnt – einfach von oben nach unten durch unsere entsprechende Kontextliste. Natürlich kommt es dabei immer vor, dass sich auf einer Kontextliste dennoch eine sinnvollere Reihenfolge der Abarbeitung als von oben nach unten ergibt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Aufgaben in einer anderen Reihenfolge auf unserer Liste stehen, als eine sinnvolle Fahrtroute vorgeben würde. In diesem Fall hat selbstverständlich die bessere Fahrtroute Vorrang!

Kommen wir nun zum Wochenrückblick. Dieser steht einmal pro Woche – am besten Freitags – an. Schreibe zunächst alles auf, was momentan noch in deinem Kopf herumschwirrt und noch zu erledigen ist. Anschließend nimm dir deine Aufgaben- und Projektlisten nochmals vor, und schaue nach was noch so offen ist. Es kommt immer wieder vor, dass auch bei einem gut funktionierenden GTD, Aufgaben im Eingangskästchen liegen bleiben oder die Ablage hinten angestellt wird. Dies ist ganz normal und nicht weiter tragisch. Dafür gibt es schließlich den Wochenrückblick, bei dem offene Aufgaben nochmals durchgesehen, organisiert und angegangen werden können.

Welchen Eindruck macht die GTD-Methode auf euch? Zunächst hat es für mich so ausgesehen, als ob GTD ziemlich kompliziert sei, nach ein paar Tagen und mehrmaligem nachlesen wie man es genau anwendet, kam ich jedoch langsam rein. Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe oder GTD einfach nicht mein Ding ist, doch so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Das ständige Notieren, und organisieren der Aufgaben, lenkt mich persönlich mehr ab, als die aufkommenden Gedanken was ich noch zu tun habe. Für mich scheint GTD nicht so das Richtige zu sein, jedoch wollte ich euch diese Methode nicht vorenthalten. Eventuell werde ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ausprobieren.

Wenn euch dieser kurze Ausflug in die GTD-Methode gefallen hat, würde ich mich über einen Daumen hoch oder ein Like freuen! Gerne dürft ihr mir auch eure Meinung unten in die Kommentare schreiben. Ich wünsche euch eine gute Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 2

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 2.

In der vergangenen Woche habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir Schritt 1: das Aufschreiben – um die noch zu erledigende Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. In diesem Beitrag, werden wir kurz auf das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben eingehen.

Wir haben uns sämtliche Gedankengänge mit Handlungsbedarf notiert und diese gesammelt. Da wir bei GTD keine Prioritäten festlegen, nehmen wir uns zuerst den obersten Punkt auf unserer Liste oder den obersten Zettel in unserem Eingangskästchen vor. Wir schauen um was es sich handelt und entscheiden sofort ob etwas zu tun ist oder nicht. Wenn nichts zu tun ist: Ablage, Wiedervorlage oder Papierkorb! Ist hingegen etwas zu tun unterscheiden wir zwischen einem einzelnen Handlungsschritt und einem Projekt.

Ein Projekt sind hierbei alle Aufgaben die mehr als einen Handlungsschritt erfordern.

Handelt es sich jedoch um einen einzelnen Handlungsschritt, ist folgendes zu überlegen:

  1. kann ich es delegieren? Falls ja, immer delegieren!
  2. Dauert es weniger als 2-3 Minuten? Dann erledige ich es sofort! (Das Direkt-Prinzip)
  3. Dauert es länger? So notiere ich diesen Handlungsschritt auf einer Aufgabenliste.

Aufgabenlisten beim GTD unterscheiden sich dahingehend von den gewohnten To-do-Listen, dass sie nicht nach Prioritäten sondern nach Kontexten sortiert werden. Unter Kontexten versteht David Allen (der Entwickler der GTD-Methode) beispielsweise: Am Computer, zu Hause, Unterwegs und so weiter.

Diese Sortierung nach Kontext, zielt darauf hin ab, dass die einzelnen Aufgaben nach und nach abgearbeitet werden, sobald ich mich in den jeweiligen Kontext begebe. Nehmen wir an, auf meiner To-do-Liste – die nach Prioritäten sortiert ist – steht ganz oben: Kleid aus der Reinigung abholen! weil ich dieses für den Empfang heute Abend benötige. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, ist die Reinigung noch geschlossen sodass ich diesen Punkt – obwohl es der Wichtigste ist – überhaupt nicht zuallererst abarbeiten kann und dieser den ganzen Tag übersprungen werden muss.

Nach der GTD-Methode steht der Handlungsschritt: Kleid aus der Reinigung abholen! im Kontext Unterwegs oder Besorgung. In den ich automatisch wechsle, wenn ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache. Hier ein Beispiel:

Unterwegs:

-Kleid aus der Reinigung abholen!

-tanken

-Einkauf erledigen

-mit Mama telefonieren

Zuhause angekommen, wechsle ich in den Kontext zu Hause.

zu Hause:

-Waschmaschine anstellen

-Spülmaschine ausräumen

-den Garten wässern

Nach diesem Schema werden die verschiedenen Handlungsschritte im GTD organisiert. Solltest du der Meinung sein, dass bei einem Vorgang momentan kein Handlungsbedarf erforderlich ist, bleiben drei Möglichkeiten wie du verfahren kannst.

1. Du legst dir den Vorgang auf Wiedervorlage bzw. Termin, weil du noch eine Entwicklung abwarten möchtest

2. Der Vorgang wandert in die Ablage und ist damit erledigt.

3. Die Unterlagen werde nicht mehr benötigt und werden in den Papierkorb geworfen.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über Selbstmanagement erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten rechts auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!

Getting Things Done Teil 1

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement.

Heute möchte ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Selbstmanagement-Methode von David Allen vorstellen. David Allen ist ein US-amerikanischer Buchautor, Berater und Coach für Produktivitätsmethoden. Er entwickelte GTD und stellte diese Methode erstmalig in seinem 2001 erschienenen Buch „Getting Things Done“ vor.

GTD scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert zu sein, doch hat man es erst verstanden, ist diese Methode wirklich innovativ. Es lohn sich in jedem Fall etwas Zeit zu investieren und sich damit zu beschäftigen. Ich möchte euch heute GTD lediglich in seinen Grundzügen vorstellen, und werde in späteren Beiträgen, dann etwas genauer und detaillierter darauf eingehen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es bei GTD im wesentlichen darum, Dinge wirklich zu erledigen anstatt sie zu planen, zu strukturieren und zu verwalten. Im Normalfall wissen wir, was am heutigen Tag noch alles zu erledigen ist. Wir haben alles im Kopf und müssen lediglich im richtigen Moment daran denken. Auch wenn dass einfach klingt, sieht die Realität oft anders aus. Wir vergessen das Eine oder das Andere oder kommen ganz einfach nicht dazu es zu erledigen. Immer wieder gehen uns die selben Gedanken – was wir unbedingt noch erledigen müssen – durch den Kopf obwohl wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind. Genau hier setzt GTD an.

Der erste Schritt der GTD Methode ist es, alles aufzuschreiben und den Kopf für die Dinge frei zu haben, die gerade im Moment erledigt werden. Die Ständig aufpoppenden Gedanken, unterbrechen uns ständig in unserer momentanen Tätigkeit und lenken uns ab. Am ehesten bemerkt man dies, wenn man versucht einzuschlafen (momentane Tätigkeit) und einem aber noch zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Lege dir einen kleinen Schreibblock und einem Stift auf deinem Nachttisch bereit, und schreibe nächstes mal – wenn du nicht einschlafen kannst – einfach deine Gedanken auf. Du wirst sehen, kurze Zeit später kannst du einschlafen. Du hast deine Gedanken aufgeschrieben und so aus deinem Kopf verbannt.

Natürlich kostet das permanente Aufschreiben der anstehenden Aufgaben zunächst einmal Zeit, doch nach einer Weile, hat sich unser Gehirn so daran gewöhnt, dass wir für alles To-Do-Listen haben, dass es die noch zu erledigenden Aufgaben nicht mehr ständig in unser Gedächtnis ruft. Der Vorteil, nicht immer alles permanent im Kopf haben zu müssen und dadurch effizienter arbeiten zu können, überwiegt hierbei den zeitlichen Aufwand des Aufschreibens. Auch wenn es bei GTD heißt, dass zunächst ALLES aufgeschrieben wird, so gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme: Kleinstaufgaben die innerhalb von 3 Minuten oder weniger zu erledigen sind, sollten immer sofort erledigt werden, ohne diese noch groß zu notieren und zu verwalten. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip

Im Vergleich zu anderen bekannten Selbstmanagement-Methoden, werden bei der GTD Methode, keine Prioritäten gesetzt. Wir müssen somit auch nicht überlegen beziehungsweise entscheiden was wichtig oder dringend ist. Siehe hierzu: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? und Eisenhower-Prinzip  GTD funktioniert etwas anders, doch dazu mehr in der kommenden Woche.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über GTD erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten recht auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!