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Das Pareto-Prinzip „80/20“ ⏰

Was ich euch heute vorstellen möchte, ist das Pareto-Prinzip, auch bekannt als 80/20-Regel. Sicherlich habt ihr schon einmal von dieser sehr interessanten Zeitmanagement-Methode gehört. Dieses auf den Italiener Vilfredo Frederico Pareto zurückzuführende Prinzip, beruht auf der Pareto-Verteilung. Der Ökonom und Soziologe stellte fest, dass 20 % der italienischen Bevölkerung, 80 % des gesamten Vermögens hielten. Wie uns Paretos Entdeckung in Zukunft Zeit einsparen soll, erkläre ich in Kürze. Denn die Vermögensverteilung in Italien ist nämlich nicht das einzige Beispiel für dieses 80/20 Prinzip. Man trifft es immer wieder in den unterschiedlichsten Bereichen an:

80 % der Zeit tragen wir 20 % unserer Kleidung.

80 % des Umsatzes machen wir mit 20 % unserer Kunden.

80 % des Verkehrs fährt auf 20 % unserer Straßen.

80 % seiner Zeit spielt ein Kind mit 20 % seines Spielzeuges.

Anders gesagt:

Mit 20 % unserer Produkte erzielen wir 80 % der Gewinne

Mit 20 % unserer Handlungen erzielen wir 80 % des Erfolges

Bereits nach 20 % der Trainingszeit erzielen wir 80 % des Trainingseffektes

Mit 20 % aller Bemühungen erledigen wir 80 % der Arbeit

Wer also nicht unbedingt nach Perfektion strebt, kann mit 20 % Einsatz 80 % des angestrebten Ergebnisses erzielen. Anders gesagt, man kann mit überschaubarem Zeitaufwand ausreichend gute Ergebnisse erzielen! Um ein perfektes Ergebnis zu erhalten ist der Aufwand für die letzten 20 % überproportional groß. Natürlich gibt es auch zahlreiche Beispiele, bei denen man nur bei einhundertprozentigem Einsatz zum Ziel kommt, Beispiel: Marathon-Lauf. Man ist keinen Marathon gelaufen (bzw. 80 % eines Marathons), wenn man nur 20 % der Strecke absolviert hat. Aber in vielen Aufgaben reichen halt eben auch achtzigprozentige Erfolge. Mein Lieblingsbeispiel hierfür sind PowerPoint-Präsentationen. Legt man seinen Fokus hier auf die Qualität des Inhaltes und des Layouts, erfüllt die Präsentation meist schon ihren Zweck. Mit Sicherheit kann man mit einem deutlich höheren Zeitaufwand auch die letzten Finessen an Überblendungen und Soundeffekten ausreizen und somit eventuell eine zu 100% perfekte Präsentation an die Wand werfen, aber wenn der Sound nachher schlecht rüberkommt und meinem Publikum meine Spielereien mit den Überblendungen nicht gefallen, habe ich nicht nur meine Zeit vergeudet, sondern evtl. auch eine schlechter bewertete Präsentation abgeliefert. Wer seine Prioritäten richtig setzt, spart also nicht nur kostbare Zeit, sondern läuft auch nicht so schnell Gefahr, etwas zu verschlimmbessern.

Hier 5 Beispiele wie du Pareto praktisch anwenden kannst:

1. Auf die wichtigsten Kunden konzentrieren

Im Durchschnitt generieren 20 % deiner Kunden 80 % deines Umsatzes! Es sollte ein Einfaches sein, herauszufinden welche Kunden zu diesen 20 % gehören und dich ihren Wünschen ganz besonders zu widmen. Diese Kunden sind bei Produktionsengpässen oder Terminproblemen immer zu bevorzugen. Doch Vorsicht, der Markt unterliegt einem stetigen Wandel weshalb du dich nicht ausschließlich auf deine Hauptkunden verlassen solltest. Der Neukunde von heute, ist eventuell der Großkunde von morgen. Manche Firmen vergeben kleine Aufträge zum Test, bedient man diese nicht ordnungsgemäß, kann man größere Folgeaufträge gleich vergessen.

   
2. Auf die wichtigsten Produkte konzentrieren

Bei vielen Firmen findet man die Pareto-Verteilung auch bei der Produktpalette. Durchschnittlich 20 % der Produkte erzeugen 80 % des Umsatzes. Konzentriere dich hier also auf die Renner und nicht auf die Penner. Natürlich könnte man argumentieren, dass die Renner ja schon gut laufen und dass man sich vielleicht besser um die anderen Produkte kümmern sollte, damit auch diese zu einem Renner werden. Das ist auch sinnvoll, jedoch geht es hier um Zeitmanagement und wir gehen davon aus, dass wir uns nicht um Alles gleich gut kümmern können. Daher ist unsere Strategie uns auf die umsatzstärksten Produkte bzw. Kunden zu konzentrieren um diese möglichst gut zu betreuen und unsere Zeit und Energie nicht an Lückenfüller zu verschwenden.

 
3. Wohnung aufräumen

Wenn es in der Wohnung mal wieder ziemlich chaotisch und unordentlich aussieht, gleich Besuch ins Haus steht und du es unmöglich schaffen kannst bis dann alles auf Vordermann zu bringen, wende das Paretoprinzip an. Deine Wohnung zu 100 % aufzuräumen würde wohl möglich mehrere Stunden dauern, doch ist das wirklich nötig? Reichen hier nicht vielleicht auch bereits 20 % um absolut ausreichende Ergebnisse zu erzielen? Der erste Eindruck zählt! Daher sollte der Eingangsbereich der Wohnung schon mal einigermaßen in Ordnung sein. Selbst wenn dieser nur kurz durchquert wird, bildet sich dein Besuch hier schon die erste Meinung. Wo werdet ihr euch überhaupt aufhalten? Wenn ihr eh nur ins Wohnzimmer geht, reicht es fast schon nur dort klar Schiff zu machen. Lediglich das Bad bzw. Gäste WC sollte ebenfalls einer kleinen Kontrolle standhalten. Beginne mit den auffälligsten Sachen und räume diese zuerst weg. Bleibt dann noch Zeit, kannst du zu den weniger auffälligen Teilen übergehen. Ist dein Besuch dann immer noch nicht eingetroffen, kannst du dich um deine Küche kümmern und nebenbei schon mal etwas zum Trinken vorbereiten.

 
4. Kleiderschrank ausmisten

Selbst im Kleiderschrank findet man die Pareto-Verteilung. Frauen werden bestätigen, dass sie die meiste Zeit nur ihre Lieblingsoutfits tragen. 80 % der Zeit trägst du immer die gleichen 20 % deiner Kleidung. Die Meisten Kleidungsstücke im Kleiderschrank bleiben meist unangetastet, weil sie entweder nicht mehr passen, nicht mehr modern sind oder einfach nicht mehr gefallen. Hier gilt, weniger ist mehr! Miste deinen Kleiderschrank doch endlich mal aus! Zuerst entnimmst du alles was dir sowieso nicht mehr passt. Dann gibt es wahrscheinlich Kleidungsstücke die du nie anziehst weil sie dir nicht richtig gefallen oder unbequem sind, sondere auch diese aus! Zum Schluss packe noch einen Karton mit Kleidung bei der du dir unsicher bist, von der du dich noch nicht trennen kannst. Beschrifte diesen Karton mit dem Wort Kleidung und einem Datum ca. 1 Jahr in der Zukunft und stelle diesen in den Keller. Wenn du den Karton nach Ablauf des Datums nochmal in die Finger bekommst, gib ihn ungeöffnet der Kleidersammlung. Wenn du bisher nichts daraus vermisst hast, solltest du dich jetzt ohne Probleme davon trennen können. Am besten du packst gleich im Anschluss an die Entsorgung einen neuen Karton für das kommende Jahr.

 
5. Fremdsprachen lernen

Wie viele Wörter kennst du in deiner Muttersprache? Schwer zu sagen? Der Rechtschreibduden enthält 135.000 Stichwörter, der aktive Wortschatz eines deutschen Durchschnittssprechers wird vom Dudenverlag auf 12.000 bis 16.000 Wörtern geschätzt (ca 3500 Fremdwörter inbegriffen) Davon im täglichen Gebrauch sind in etwas 1500 verschiedene Wörter. In vielen anderen Sprachen sieht es ähnlich aus – was bedeutet,  dass im Durchschnitt 80 % aller Konversationen mit nur 20 % des kompletten Vokabulars zu bewältigen sind! Oder anders ausgedrückt: Mit einem Grundwortschatz von etwa 1500 Wörtern kann man bereits gut 80 % aller Texte verstehen. Sich unbedingt noch mehr Vokabular anzueignen um zu einem noch besseren Sprecher zu werden macht nur wenig Sinn. Mit dem doppelten  Vokabular – also rund 3000 Wörtern – erreicht man gerde mal 90 % Textverständnis. Da macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, den bereits bestehenden Wortschatz öfter anzuwenden und aktiv durch sprechen zu trainieren. Fehlendes Vokabular kann meist durch fragen oder umschreiben kompensiert werden. Da man mit dem Lernen einer Fremdsprache sowieso nie so richtig fertig wird, kann man seine Zeit auch dazu nutzen sich eine weitere Fremdsprache anzueignen anstatt zu versuchen sein Vokabular über den Grundwortschatz hinaus aufzubessern.

Grundsätzlich gilt: Zeit ist ein begrenztes Gut, daher macht es Sinn sie hauptsächlich mit den für mich nützlichen Dingen zu verbringen, anstatt sich unnötig lange mit Nebensächlichkeiten oder unnützem zuvergeuden!

Sollte dir dieser Artikel, gefallen haben, zögere nicht und sende den Link dazu an fünf deiner Freunde! Zeit ist unser wertvollstes Gut, darum teile meinen Blog auf den sozialen Medien und lass auch andere von diesem Wissen profitieren.

Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Das Leben ist wie ein Buch 📔

Am Tage deiner Geburt, ist es noch unbeschrieben und niemand weiß, mit welch einer Lebensgeschichte sich die Seiten einmal füllen werden. Auch weiß niemand, wie dick dieses Buch ist. Wie viele Seiten einem zur Verfügung stehen. Eines jedoch ist gewiss, jeden Tag wird eine Doppelseite beschrieben und am Ende des Tages, wenn die Seiten voll sind, wird umgeblättert!

Das Gute daran ist, dass du jeden neuen Tag zwei neue unbeschriebene Seiten erhältst und selbst bestimmen kannst wie deine persönliche Geschichte weiter geht. Wirst du wieder nur herumhängen, Musik hören und den Tag verstreichen lassen oder wirst du heute aktiv sein und etwas tolles erleben? Wirst du dir heute, Tiefkühlkost aufwärmen, oder einfach mal etwas neues ausprobieren, frische Zutaten kaufen und ein interessantes Rezept aus ausprobieren und selbst etwas gesundes kochen?

Wirst du wie immer zur Arbeit rasen und dich selbst und andere im Straßenverkehr gefährden, oder wirst du heute einfach 15 min früher losfahren, dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und viel entspannter ankommen. Wahrscheinlich könnte man hier noch tausende Beispiele finden, doch was ich damit sagen will, sollte jetzt schon klar sein: Du hast jeden Tag aufs Neue die Chance etwas zu verändern, zu verbessern und die Handlung deiner Geschichte positiv zu beeinflussen!

Lege eine schlechte Gewohnheit ab oder beginne mit einem neuen Habit, welches für dich eine Verbesserung deines Lebens darstellt. Siehe auch: Habits sparen dir viel Zeit ⏱ Ob abnehmen, weniger Rauchen, mehr Bewegung, gesünder ernähren, was immer du in der Vergangenheit schlecht gemacht hast, muss nicht für immer so weitergehen, du kannst dich ändern!

Wichtig ist deine Ziele nicht allzu hoch zu stecken, zumindest deine kurzfristigen Ziele sollten so gesteckt werden, dass diese auch zu schaffen sind und du nicht direkt frustriert und enttäuscht bist und alles über den Haufen wirfst. Siehe auch: Setze dir selbst Ziele 🎯

Was würde dein Leben bereichern? Was würdes du gerne einmal machen? Was ist für dich erstrebenswert und erlebenswert? Was kannst du tun um deine Wünsche in die Tat umzusetzen? Wie soll dein Leben sein, das Leben an dass du dich eines Tages zurückerinnern wirst?

Nimm dein Leben selbst in die Hand und sei deines eigenen Glückes Schmied! Im englischen heißt es: Do more of what makes you happy! – was frei übersetzt so viel bedeutet wie: Man sollte mehr die Dinge tun, die einen Glücklichen machen!

Man liest immer wieder, dass die Menschen deren Leben sich dem Ende zuneigt und die ihre Lebensgeschichte reflektieren, mehr dass bereuen was sie nicht getan haben, als die Dinge die sich später als Fehler erwiesen haben.

Es ist dein Leben und du musst es nach deinen Wünschen gestalten! Lebe auf keinen Fall das Leben, dass andere von dir erwarten der sich für dich vorstellen!

Fülle deine Seiten – also deine Tage – mit Leben und nicht nur dein Leben mit Tagen. Es ist keineswegs das Ziel die Seite irgendwie voll und den Tag somit irgendwie rum zu kriegen, sondern deine Seiten mit möglichst viel Leben zu füllen und eine tolle Geschichte zu schreiben.

Denke immer daran:

Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt!

Wenn Euch dieser Beitrag gefallen hat, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und schreibt mir bitte eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare. Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

Mond

Mit der 4-7-8 Methode schneller tief einschlafen 🌃 🛌 💤

Sicher kennt ihr dieses Problem, ihr liegt im Bett und könnt einfach nicht einschlafen. Zwar seid ihr müde und es ist leise und dunkel um euch herum, doch trozdem klappt es nicht mit dem Einschlafen. Wie viel Zeit verbringst du damit, im Bett zu liegen und nicht einschlafen zu können, bitte schreibe deine Schätzung unten in die Kommentare.

Schlaf ist sehr wichtig für uns, denn während wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn nicht nur die ganzen Erlebnisse und Erfahrungen des Tages, sondern es entledigt sich auch diverser Giftstoffe die sich im Laufe des Tages – bzw. im wachen Zustand - dort angesammelt haben. Nur wenn wir schlafen, vergrößern sich bestimmt Zellabstände in unserem Gehirn, was den Abtransport der dort angesammelten Toxine ermöglicht.

Damit du schnell einschläfst und möglichst wenig Zeit mit dem Versuch einzuschlafen verplemperst, stelle ich dir heute die 4-7-8 Methode vor. Die 4-7-8 Methode ist eine Atemtechnik, die uns dazu verhilft schneller einzuschlafen. Sie ist ganz einfach durchzuführen und funktioniert folgendermaßen (Kurzfassung): Atme 4 Sekunden lang ein, dann halte die Luft 7 Sekunden lang an, und atme anschließend 8 Sekunden lang aus.

Was dass bringen soll? Zunächst einmal sind wir bei dieser Atemtechnik – richtig durchgeführt- mit Zählen beschäftigt und machen uns während dessen keine Gedanken über sonstige Dinge. Das ist schon mal der erste Punkt! Zweitens ist einer der Gründe für Einschlafstörungen Stress, wer Stress hat atmet automatisch schnell und kurz, mit der 4-7-8 Atemtechnik wirken wir dem entgegen. Drittens kann dein Körper so mehr Sauerstoff aufnehmen und mehr Kohlendioxid kann deinen Lungen entweichen, sodass sich beim Ausatmen dein Herz etwas verlangsamt und du so automatisch zur Ruhe kommst.

Am besten du probierst es einfach selber aus!

Hier eine etwas ausführlichere Anleitung:

(Konzentriere dich nur darauf und lass keine weiteren Gedanken zu)

  1. Zunächst sorge dafür, dass du bereit für einen erholsamen Schlaf bist (du hast keinen Durst, musst nicht zur Toilette, du liegst bequem, dir ist nicht zu kalt und nicht zu warm, es ist dunkel im Zimmer und du wirst durch nichts abgelenkt.)
  2. Positioniere nun deine Zunge so, dass die Zungenspitze den Gaumen gleich über den Schneidezähnen berührt und belasse sie dort.
  3. Dann atme vollständig durch den Mund aus.
  4. Schließe den Mund und atme langsam durch die Nase ein. Dabei im Kopf bis 4 zählen.
  5. Halte den Atem an und zähle im Kopf bis 7.
  6. Anschließend atme vollständig durch den Mund aus und zähle dabei im Kopf bis 8.

Am besten du übst diese Atemtechnik am Anfang auch zweimal am Tag um diese besser zu beherrschen wenn du bereits müde bist. Mache dir die 4-7-8 Methode zur festen Angewohnheit, und zu deinem täglichen Abendritual. Es wird eventuell mehrere Wochen dauern, bis du wirklich schnell damit einschläfst und auch nur wenn du konsequent dranbleibst. Doch es lohnt sich und du kannst damit in wenigen Minuten einschlafen.

Noch ein kleiner Tipp: Wem Abends im Bett zu viele Gedanken im Kopf herumschwirren um einzuschlafen, der sollte sich Zettel und Stift neben seinem Bett bereit halten, um sich vor der 4-7-8 Methode noch ein paar Notizen zu machen, satt krampfhaft zu versuchen sich etwas zu merken, und somit nicht richtig in die Atemtechnik reinzukommen.

Bitte teile deine Erfahrung mit der 4-7-8 Methode mit uns, und schreibe uns unten in die Kommentare! Vielen Dank dafür!

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Die Kanban-Methode 🔖🇯🇵

Kanban kommt aus dem japanischen und bedeutet so viel wie Karte oder Tafel. Beim ursprünglichen Kanban System handelte es sich um eine Methode der Prozesssteuerung im Bereich Materialfluss in Produktionsbetrieben. Es ermöglicht es Unternehmen, trotz begrenzter Lagerkapazitäten und schwer planbarem Bedarf, dennoch große Mengen des benötigten Materials zu bestellen und somit Kosten zu senken.

Das Material wird komplett durchproduziert (einmalige Rüstkosten) lagert jedoch beim Produzenten bis es Teilweise vom Kunden Abgerufen wird. Beim Kunden wird mit dem Teilabruf, lediglich ein kleines Pufferlager bestückt. Jeder Aufbewahrungsort (Box, Kiste, Palette) ist mit einer Kanban-Karte versehen, welche mit diversen Details zum Material sowie mit einer eindeutigen Nummer versehen ist. Ist eine der Kisten dieses Materials leer, so wird die entsprechende Karte an einem bestimmten Ort gesammelt und dient somit als Bedarfsmeldung.

Im vordigitalen Zeitalter, sparte diese Methode viel Zeit in der Materialwirtschaft und im Bestellwesen. Natürlich hatte diese Methode auch ihre Tücken beispielsweise wenn eine Karte verloren ging, ihr Grundgedanke jedoch lebt bis ins digitale Warenwirtschaftssystem weiter.

Gut und schön, doch wie können wir diese Methode im Selbstmanagement bzw. persönlichen Zeitmanagement anwenden?

Ganz einfach: wer es klassisch mag, nutzt für seine Planung eine Tafel mit Karten oder Haftnotizen. Ich bevorzuge eine digitale Variante und nutze hierfür das kostenlose Planungs-Tool Trello. Egal ob klassisch oder digital, das Prinzip ist wie folgt:

Ihr unterteilt eure Planungstafel in drei Bereiche: Heute, Bald, und Später. In diese drei Kategorien sortiert ihr eure anstehenden Aufgaben ein.

In den Heute Bereich kommen alle Aufgaben, die – wer hätte dass gedacht? – unbedingt heute erledigt werden müssen, auch wenn du dafür Überstunden machen musst. Siehe auch: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? Prüfe diesen Bereich immer wieder (etwa stündlich) um entsprechend planen zu können.

Im Bald Bereich stehen all die Aufgaben deren Erledigung innerhalb der nächsten zwei Wochen abgeschlossen sein sollen. Damit nicht zu viele Aufgaben in diesen Bereich kommen, solltest du nach dem Eisenhower-Prinzip vorgehen. Hier reicht es einmal am Tag einen Blick drauf zu werfen.

Bleibt noch der Später Bereich, hier kommen nur Aufgaben rein deren Abarbeitung mehr als zwei Wochen Zeit haben oder für die im Bald Bereich kein Platz mehr war 🙂 Ein Blick pro Woche genügt um diesen Bereich zu organisieren.

Wenn du mit der Arbeit beginnst, suchst du dir zunächst ein – zwei Kanban-Karten aus dem Bald Bereich und hängst diese in den Heute Bereich. Hier ist die Eat the frog first!-Methode hilfreich. Kommen neue Aufgaben hinzu, so sortierst du diese beim nächsten prüfen deines Kanban-Boards in die entsprechenden Bereiche.

Probiere die Kanban-Methode doch einfach einmal aus und schreibe uns deine Erfahrungen – wie du so damit klar kommst – in die Kommentare. Vielen Dank dafür!

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Zeit sparen mit dem Thermomix ⏲ 🧑🏽‍🍳 🤖

Immer mehr vernetzte Geräte halten Einzug in unseren Haushalt. Selbst vor Küchengeräten, macht das IoT (Internet of Things) oder Internet der Dinge keinen halt. Mit dem Internet verbundene Küchenmaschinen erleichtern uns die Arbeit und können als eine frühe Form des Küchenroboters angesehen werden.

Nachdem ich mich jahrelang nicht für den Thermomix begeistern konnte, dessen Verkaufsargumente Arbeitserleichterung und Zeitersparnis ja bereits seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt sind, hat die Tatsache, dass das aktuelle Modell jetzt online ist und mit meinem Smartphone zusammenarbeitet, meine Meinung geändert.

Rezepte nicht nur online zu suchen und sich inspirieren zu lassen, sondern über die selbe App meinen Speiseplan für die ganze Woche aufzustellen und die benötigen Zutaten mit wenigen Klicks in eine Einkaufsliste zu exportieren sowie die ausgewählten Rezepte direkt auf der Küchenmaschine zu haben, finde ich wirklich praktisch.

Auch wenn das Gerät meiner Wahl der Thermomix ist und ich nur über diesen hier schreibe, möchte ich nicht verschweigen, dass es auch andere Küchenroboter von anderen Herstellern gibt, die ganz ähnliche Features haben und die uns unser Leben ebenso vereinfachen und uns kostbare Zeit einsparen können.

Apropos Zeit einsparen, wie spart und der Thermomix (TM) eigentlich Zeit? Zum einen erhalten wir zahlreiche Vorschläge was wir diese Woche oder heute kochen könnten, sagt uns etwas zu ist das Gericht mit wenigen klicks eingeplant und die Einkaufsliste erstellt. Dank der Guided Cooking-Funktion, erhalten wir sämtliche Rezeptanweisungen Schritt für Schritt direkt auf das Gerät. Viel umfangreicher und detaillierter als in einem Kochbuch. Komplizierte Techniken zum Falten, Rollen oder Verschließen von Teigen werden sogar als Video eingeblendet.

Da der TM nicht nur rührt, mixt und zerkleinert sondern auch heizt, kocht und mißt, muss man viel weniger Utensilien beim kochen hervorholen und somit auch weniger suchen, spühlen und wegräumen. Er ersetzt somit, die Waage samt Schüssel, Meßbecher, Pürierstab oder Handmixer sowie einen Kochtopf. Weniger Spühlen und wegzuräumen = mehr Zeit!

Auch wärend dem Kochen und Erwärmen etc., muss man nicht die ganze Zeit anwesend sein. Dank der eingeblendeten Restzeit des aktuellen Vorgangs weiß man genau wann wieder etwas zu tun ist und kann in der Zwischenzeit etwas anderes machen, da der TM rührt und dafür sorgt dass nichts überkocht oder anbrennt. Ein großer Vorteil für diejenigen die gerne Marmelade, Chutney oder Saucen einkochen oder Beispielsweise oft Milch im Topf erwärmen.

Wärend die Maschine tätig ist, nutze ich die Zwischenzeit, um ein bissl aufzuräumen, den Müll rauszubringen, an den Trockner oder die Waschmaschine zu gehen, etc. Natürlich erledige ich auch andere Kochtätigkeiten, wie Schälen, Waschen und braten in dieser Zeit. Auch ein paar Rückenübungen oder das 7 Minute Workout lassen sich gut erledigen wärend der Küchenroboter alleine klarkommt.

Natürlich ersetzt der TM nicht die ganze Küche und schon garnicht den Koch, doch er erweitert einfach die Möglichkeiten, erleichtert einem vieles und spart einem Zeit!

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2020 ein ganz besonderes Jahr 🗓

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu, ein ganz besonderes Jahr!

Das ausklingende Jahr, war für viele von uns entbehrungsreich. Kaum jemand hätte an Neujahr – als sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht haben – gedacht, dass dieses Jahr 2020 so verlaufen würde. So etwas haben selbst die Ältesten Mitbürger unter uns noch nicht erlebt. Aber keine Sorge, ich werde das Jahr 2020 jetzt nicht dahingehend reflektieren, was alles schlecht war und wie schlimm die ganze Welt in diesem Jahr doch….🛑 STOP! Jedes weitere Wort der Erklärung ist reine Zeitverschwendung! Jeder kennt die negativen Seiten des Jahres 2020 nur zu gut.

HIER geht es um die positiven Aspekte, ja die gab es durchaus, nur spricht kaum einer von diesen. Zeitlich gesehen, war 2020 für die meisten von uns ein recht gutes Jahr. Kaum Termine, zahlreiche Treffen, Sitzungen und Trainings wurden abgesagt. Für viele die bisher nicht die Möglichkeit hatten, von zu Hause zu arbeiten, hat der Arbeitgeber nun notgedrungen das Homeoffice eingeführt, was uns das Pendeln zur Arbeit erspart. Wobei die Straßen in diesem Jahre weitestgehend frei waren. All dies bedeutet eine große Zeitersparnis, Zeit die wir gewonnen haben und die wir anders nutzen konnten.

2020 erfuhren die meisten von uns* einen wahren Zeitwohlstand, wie wir es nicht gewohnt sind! Statt uns zu beschweren und uns unserer Freiheit beraubt zu fühlen, sollten wir diese neu gewonnene Zeit lieber wertschätzen und nutzen! Wir können endlich alles auf Vordermann bringen, lang gehegte Bastel- und Heimwerkerprojekte angehen, unseren Hobbys frönen oder mehr Zeit den Kindern widmen.

Siehe auch: Carpe discrimen 😷🦠🌡 = 💶↘️ + 🕰↗️

Wir haben gelernt, nicht alles als selbstverständlich anzusehen und auch die kleinen Freunden des Lebens, wie Freunde treffen, Mannschaftssport zu machen oder einfach auszugehen, wieder mehr wertzuschätzen. Längst war der Besuch unserer Lieblingsmannschaft beim Heimspiel, am Wochenende tanzen zu gehen oder Konzerte zu besuchen zur Gewohnheit geworden, da wir dies oft gemacht haben, ein Luxus den wir in Zukunft wieder mehr zu schätzen wissen werden.

Wir hatten viel Zeit für uns, Zeit der Ruhe, Zeit zum Nachdenken, Entschleunigung! Zeit zum Joggen, Rad fahren, Wandern oder für Spaziergänge an der frischen Luft. Ich selbst war viel joggen und wandern im Wald. Ich bin mit dem Rad in 12 Tagen 1450 km von der nördlichsten Spitze Sylts, quer durch Deutschland bis nach Österreich gefahren. Zum Glück war diese Tour zu einem Zeitpunkt wo, dass noch ging (Hotel Übernachtungen, innerdeutsche Grenze überfahren) und ich lediglich eine Maske im Restaurant, Supermarkt und auf dem Weg zum Frühstück tragen musste. Diese doch recht sportliche Herausforderung war somit mein Urlaub 2020 und die beste Zeit für mich!

Ich habe die zusätzlich Freizeit in diesem Jahr sehr genossen. Habe mir eine kleine Bastelwerkstatt für Holzarbeiten eingerichtet, zaubern gelernt und damit begonnen mein eigenes Brot zu backen. Drei völlig neue Hobbys an die ich zu Beginn des Jahres überhaupt noch nicht gedacht habe, für die ich jedoch auch in Zukunft ganz bestimmt die notwendige Zeit finden werde, da ich nun weiß wie sehr mich diese Tätigkeiten mit Freude erfüllen.

Welche positiven Aspekte bezüglich eurer Zeit, hattet ihr dieses Jahr? Schreibt mir doch bitte unten in die Kommentare!

Mein Tipp: die Pandemie ist noch nicht vorüber, auch wenn jetzt diverse Impfstoffe verfügbar sind, werden wir auch im kommenden Jahr noch mehr als genug Einschränkungen haben. Sylvester wird daran leider auch nichts ändern.

Nutzt also eure freie Zeit und macht das Beste daraus!

Ich wünsche euch allen, ein ruhiges und stressfreies Jahresende! Passt auf euch auf und bleibt gesund! Auf bessere Zeiten und ein gutes Jahr 2021!

* PS: Nicht alle von uns hatten mehr freie Zeit und weniger Stress in 2020. Darum ganz viel Lob und Anerkennung unseren #Alltagshelden die das System am laufen halten und deshalb kein entspanntes Jahr hatten. Ärzte und Krankenschwestern, Pflegepersonal, Apotheker/innen, Labormitarbeiter, Zusteller sowie alle die in der Logistik oder im LEH arbeiten, im Onlinehandel und allen sonstigen systemrelewanten Berufen. Ein ganz ganz dickes Dankeschön! Ihr seid die Besten!

Ist Zeit für dich auch das kostbarste Gut, dann verliere keine Zeit und trage dich jetzt für meinen kostenlosen Newsletter ein und verpasse so nie wieder meine wöchentlichen Tipps rund ums Thema Zeit sparen! Klicke dazu einfach unten rechts auf „Folgen“ und trage deine E-Mailadresse ein. Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

5 goldene Tipps für die Weihnachtszeit 🎄🕰

Zeit, noch nie hatten wir so viel davon zu unserer freien Verfügung wie in diesem Jahr!

Aufgrund der Corona-Pandemie fallen zahlreiche Treffen, Feiern und Verpflichtungen aus. Wir haben viel weniger Termine, müssen kaum noch irgendwohin fahren und viele von uns arbeiten von zu Hause aus. Man trifft sich vermehrt online per Videochat, was uns ebenfalls viel Zeit einspart.

Viele von uns machen sich Gedanken wie Weihnachten in diesem Jahr wohl ablaufen wird. Werden wir uns wie gewohnt mit unseren Familien treffen und gemeinsam feiern dürfen, oder wird es in diesem Jahr starke Einschränkungen geben?

Wer weiß dass schon? Wie auch immer es kommen wird, eines steht fest, wir sollten das Beste daraus machen und die weihnachtliche Zeit so gut es geht genießen! Betrachten wir doch einmal die positiven Aspekte und nicht den Verzicht und die Einschränkungen.

Keine Verpflichtungen mit den Kollegen auf den Weihnachtsmarkt gehen zu müssen oder zahlreiche Weihnachtsfeiern zu besuchen. Selbst wenn die ein oder andere Veranstaltung unter Einhaltung gewisser Regeln stattfinden sollte, kann man sich in diesem Jahr getrost und ohne schlechtes Gewissen davon abmelden.

Was bleibt ist mehr freie Zeit! Was uns auch gleich zu meinen Tipps führt:

1. Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit im Kreise der eigenen Familie.

In diesem Jahr können wir uns diesen Luxus wirklich einmal gönnen. Ich meine damit, sich die Zeit zu nehmen einmal zur Ruhe zu kommen, mit einer Tasse Tee am Ofenfeuer oder beim Schein der Adventskerzen zu sitzen und Zeit mit den Lieben zu verbringen. Das Entzünden der Adventskerzen zu zelebrieren, eine weihnachtliche Geschichte vorzulesen oder gemeinsam zu singen. Seit dabei wenn eure Kinder ihren Adventskalender öffnen und erfreut euch an ihren strahlenden Augen. Denkt euch ein kleines Ritual aus, welches ihr in der Vorweihnachtszeit täglich in Ruhe und mit Freude durchführt. Besorgt euch einen Tee- oder einen Krimiadventskalender oder ähnliches und genießt die Zeit damit.

2. In der Weihnachtsbäckerei

Anstatt: Ich muss noch Plätzchen backen, ich weiß gar nicht wann ich das noch machen soll! Haben wir in diesem Jahr genug Zeit, unser Weihnachtsgebäck in Ruhe zu machen. Gemeinsam backen mit dem Partner, den Kindern oder wer sonst noch im eigenen Haushalt lebt. Wir haben Zeit neue oder etwas aufwendigere Rezepte auszuprobieren. Warum nicht einmal die Tante oder Oma anrufen, über die guten alten Zeiten, statt über den Lockdown sprechen und fragen was früher so alles gebacken wurde. Eventuell gibt es noch alte, traditionelle Rezepte, die selbst Oma die letzten 60 Jahre zu zeitaufwändig waren und die darum nie mehr gebacken wurden.

3. Selbst gemachte Geschenke

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder vorgeschlagen Zeit statt Zeug zu schenken (dazu kommen wir in Tipp 5), oder Geschenke online zu bestellen um dem Einkaufsstress in den übervollen Städten zu entgehen. Siehe auch: Geschenkideen 2019 und Weihnachtsshopping ein Reminder. In diesem Jahr jedoch, haben wir genügend Zeit, selbst etwas zum Verschenken herzustellen. Dinge selbst zu schaffen (im Sinne von erschaffen, herstellen) macht erwiesenermaßen glücklich. Besonders wenn man dafür Lob und Anerkennung erhält. Verschenke von deinem selbst gemachten Weihnachtsgebäck, koche eine weihnachtliche Marmelade, stelle deine eigenen Pralinen her oder verschenke selbst gemachte Liköre. So machst du nicht nur dich glücklich sondern auch anderen eine Freude.

4. Warum nicht mal etwas aufwändiger?

Neben dem großen Plätzchen backen und den selbst gemachten Geschenken haben wir in diesem Jahr die Zeit auch andere weihnachtliche Dinge etwas umfangreicher zu gestalten. Das heißt jetzt nicht, dass du wie Chevy Chase in der Weihnachtskomödie Schöne Bescherung 25.000 Glühlampen auf dein Dach tackern sollst 😉. Doch wer sonst seinen Adventskranz oder seinen Türkranz fertig kaufen geht, kann ihn dieses Jahr eventuell selber machen. Auch ein selbst gemachter Adventskalender ist zwar aufwändig, kommt aber immer gut an. Natürlich könnte auch die Dekoration in diesem Jahr etwas aufwändiger ausfallen, schließlich haben wir jetzt die Zeit dafür und werden vermehrt Zeit zu Hause verbringen. Da sollte man es sich gemütlich machen. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, meinen eigenen privaten Weihnachtsmarkt hinter dem Haus zu veranstalten. Punsch, Glühwein, ein traditionelles Weinachtsmarktessen und etwas süßes. Alles draußen, bei leiser weihnachtlicher Musik und Schein der Lichterketten und Kerzen zubereitet. Nur für mich und einen Hausstand.

5. Schenke Zeit statt Zeug

Wie ich immer wieder betone, ist Zeit unser wertvollstes Gut! Aus diesem Grund ist Zeit zu schenken auch viel wertvoller als jemandem etwas zu kaufen. Schenke deinen Liebsten gemeinsame Zeit. Zeit zu zweit in der ihr euch etwas gönnt, es euch gut gehen lasst. Auch wenn ein Kurzurlaub, ein Wellnesswochenende oder Restaurantbesuche sich in der aktuellen Zeit eher schwierig gestalten, so kann man dennoch vieles machen um gemeinsam schöne Erlebnisse zu teilen. Man muss nur etwas kreativ sein. Viele Restaurants bieten einen Abholservice an, warum sich nicht ein bisschen schick machen, den Tisch fein decken, etwas gutes zu essen bestellen und bei Musik und Kerzenschein dinnieren? Auch eine Art Wellnesswochenende in den heimischen Wänden ist möglich. Ein Spaziergang an der frischen Luft, ein gemeinsames Bad oder eine heiße Dusche, eine Partnermassage oder Meditation sind auch zu Hause möglich. Auch für eine Wanderung, einen gemeinsamen Spielenachmittag / -abend mit den Kinder oder andere gemeinsame Aktivitäten ist jetzt genügend Zeit. Heimwerken mit der Familie, baut einen Nistkasten oder ein Insektenhotel, renoviert gemeinsam die Kinderzimmer und lasst deren Ideen und wünsche mit einfließen. Ich persönlich veranstalte eine kleine Schatzsuche verbunden mit einer Wanderung bei der Rätsel gelöst werden müssen. Auch Escaperooms lassen sich mit relativ wenig Aufwand Zuhause umsetzen. Anleitungen und Ideen dazu findet man im Netz unter: DIY Escaperoom. Ein Spaß für die ganze Familie!

Ich wünsche euch eine stressfreie Vorweihnachtszeit, ein tolles Weihnachtsfest und ich würde mich freuen wenn ihr diesen Blog euren drei besten Freunden empfehlen würdet.

Kauf dir Zeit! 💸 🕰

Zeit kaufen – geht das überhaupt?

Natürlich stehen jedem von uns, egal wie viel Geld wir haben, lediglich die selben 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Auch Jeff Bezos, Bill Gates, Bernard Arnault, Mark Zuckerberg oder Elon Musk können sich keine zusätzlichen Stunden kaufen. Zeit ist das einzige Gut, dass sich selbst die reichsten Menschen der Welt nicht einfach nachkaufen können.

Was sie jedoch können, ist sich mehr frei verfügbare Zeit innerhalb dieser 24 Stunden zu erkaufen. Sie fliegen mit Privatjets um die Welt und mit Hubschraubern zu ihren Terminen um schneller an ihr Ziel zu kommen. Im Auto lassen sie sich chauffieren um die Fahrzeit für das Arbeiten, eine Besprechung oder ein Nickerchen zu nutzen.

Sie sparen viel Zeit, indem sie Leute dafür bezahlen die für sie putzen, kochen, einkaufen oder die Kinder von der Schule abholen. Dies verschafft ihnen zwar nicht mehr als 24 Stunden pro Tag, jedoch, verschafft es ihnen mehr Zeit für die Dinge, auf die sie ihre jeweilige Priorität legen.

Doch wie können wir uns mehr Zeit kaufen? Nicht jeder kann sich einen Privatjet, einen Chauffeur oder ein Kindermädchen leisten. Bei dem einen oder anderen, wäre ein schnellerer PC, schnelleres Internet oder ein neues Handy oder Tablett, bereits ein Fortschritt.

Wer hier bereits schnell unterwegs ist, kann sich „Zeit kaufen“ indem er für lange Strecken den Zug nimmt, statt selbst mit dem Auto zu fahren, Einkaufs-, Abhol,- oder den Bringservice nutzt, oder sich ab und zu Priority, die Fastlein oder den Express Buttler gönnt, um so durch zahlen eines höheren Preises Wartezeiten und Warteschlangen zu reduzieren oder gar zu vermeiden.

Erkaufe dir freie Zeit, indem du Handwerker oder eine Putzhilfe beauftragst, statt deine Zeit damit zu verbringen, alle diese Arbeiten selbst zu erledigen. Nutze die so gewonnene Zeit für andere Aktivitäten die dich glücklich machen. Verbringe Zeit mit deinen Liebsten oder triff deine Freunde.

Hin und wieder eine Putzhilfe, einen Gärtnerservice, oder einen Babysitter, kann man sich auch als Normalverdiener leisten, und sich so etwas mehr freie Zeit für andere Aktivitäten zu erkaufen. Für die Technikfreaks unter uns: Roboter zum Staubsaugen, Putzen oder Rasenmähen, werden immer besser und sind längst erschwinglich geworden. Mit dem Kauf solcher Geräte, erspren wir uns gewisse Tätigkeiten und haben somit mehr Zeit.

Auch mit dem Verzicht auf Geld, wie beispielsweise durch verkürzte Arbeitszeiten, einen Halbtagsjob oder unbezahlten Urlaub, erkaufen wir uns in gewisser Hinsicht freie Zeit.

Was fällt euch noch so ein, wie man sich mehr freie Zeit kaufen kann? Ein schnelleres Auto? Ein E-Bike? Ein Induktionskochfeld? Oder durch die Anschaffung eines Thermomix?

Bitte schreibt eure Vorschläge unten in die Kommentare!

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Einfach Zeit haben! 🕰 😀

Wer nicht plant, der wird verplant!

Sicherlich kommt dir dass bekannt vor: jemand fragt dich was du dann und dann vor hast und wenn du nicht sofort mit irgendeinem Termin aufwarten kannst, kommst du schnell in Erklärungsnot! Man will nicht lügen, sein Gegenüber nicht abweisen und nicht jeder ist gut in Ausreden finden.

Die Lösung: plane deine Zeit frühzeitig und nach deinen Interessen!

Wer nicht selbst plant, wird verplant! So ist es heute nun einmal in unserer Gesellschaft. Wer auf eine Frage wie: „Hast du am Mittwochabend kurz Zeit?“, oder „Was machst du so Mittwochabend?“, nicht sofort eine passende Antwort parat hat, der ist vom Fragenden bereits so gut wie verplant. Antworten wie: „Ja, mal schauen“ oder „Weiß ich noch nicht“, werden – so kommt es mir zumindest vor – von unserem Gegenüber oft so interpretiert, dass wir dann Zeit haben.

Auch bei Anfragen zu Meetings und Sitzungen wird – sofern man noch keinen Termin in seinem Kalender stehen hat, automatisch davon ausgegangen, dass man Zeit hat und teilnimmt. Anscheinend muss man heutzutage mit einem Termin aufwarten um als beschäftigt ernstgenommen zu werden.

Klar, ohne triftigen Grund fäll es uns allen schwer unseren Freunden oder der Familie eine Abfuhr zu erteilen. Dabei helfen schon ganz banale Gründe um einer nicht gewollten Verabredung aus dem Weg zu gehen.

Im Normalfall, genügen unserem Gegenüber bereits Außreden wie: morgen Abend schaue ich Champignons League, oder morgen Abend hab ich Training. Manche Leute haben stets eine Ausrede parat, wohingegen es Anderen ungleich schwerer fällt eine Anfrage für einen Termin abzulehnen.

Skurril hingegen finde ich die unterschiedlichen Gewichtungen einer solchen Begründung warum man keine Zeit hat. Auf Platz 1 steht unangefochten: ich muss arbeiten/ich hab Schicht! Dies ist für jedermann plausibel und nachvollziehbar. Ähnlich wie Platz 2 eine Krankheit oder Schmerzen als Begründung etwas nicht tun zu können.

Doch warum werden Treffen mit Anderen oder einer Gruppe schwerer gewichtet? Heute Abend habe ich Fußballtraining, wird angenommen, doch heute Abend gehe ich joggen oder Radfahren, zählt nur schwerlich als Entschuldigung? Ich mache doch in beiden Fällen Sport und bin für ca 2 – 3 h für nichts anderes zu haben! Wo liegt da also der Unterschied? Wenn ihr es wisst, schreibt es mir doch bitte in die Kommentare.

Plane deine Woche und somit deine Zeit im Voraus, um immer eine gute Begründung parat zu haben und so, nie in Erklärungsnot zu geraten. Darüber hinaus hat dies den Vorteil, dass du – ob für deine Arbeit oder im Privaten –Struktur und Verbindlichkeit in deine Wochenplanung bekommst. Zum anderen hast du so feste Zeiten für die wichtigen Dinge blockiert und kannst unwichtige Anfragen anderer, getrost absagen. Fragt man dich ob du zu einem bestimmten Termin Zeit hast, schau in deinen Kalender und prüfe ob du verfügbar bist. Steht zu dem Zeitpunkt bereits ein Termin drin, auch wenn es „nur“ Persönliches, oder Quality Time ist, sag einfach dass du keine Zeit hast! Du musst dass garnicht begründen, du hast schon etwas vor und fertig!

So vermeidest du, dass deine persönlichen Interessen immer wieder, aus zeitlichen Gründen hinten anstehen oder gar ausfallen. Es ist deine Zeit und es gilt diese zu schützen, nur du entscheidest darüber!

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Fahr doch mal mit dem Zug! 🚄

Inspiriert durch die Zugfahrt, die ich gerade mache. Möchte ich einmal die Vorteile des Schienenverkehrs, aus zeitlicher Perspektive beleuchten.

Zwar bin ich zugegebenermaßen kein großer Fan vom Zugfahren, weil ich selbst selten davon profitiere, da ich keinen guten Bahnanschluss habe. Doch einige zeitliche Vorteile dieser Beförderungmethode, sind nicht von der Hand zu weisen.

Wer mit dem Zug, der U-Bahn oder Ähnlichem fährt, hat im Gegensatz zu denjenigen die selbst Auto fahren, die Möglichkeit seine Fahrzeiten aktiv zu nutzen. Viele arbeiten am Laptop, lesen, schreiben, machen irgendetwas – mehr oder weniger sinnvolles – mit ihren Smartphones oder schlafen. Da man ja selbst nicht fährt, kann man seine Zeit ganz anders einsetzen. Ein Autofahrer der selbst fährt, kann sich verständlicherweise lediglich etwas hören, telefonieren oder sich mit seinen Mitfahrern unterhalten. Aber auch diese Fahrzeit kann man gut nutzen.

Siehe auch: Lange Fahrten zur Arbeit?

Egal ob du also Zug, Straßenbahn, U-Bahn oder ein ähnliches Transportmittel fährst, du kannst diese Zeit wirklich sinnvoll für dich nutzen, anstatt diese nur auszusitzen und abzuwarten bis du ankommst. Doch auch wer nicht im Zug am Laptop arbeiten kann oder möchte, hat viele Möglichkeiten. So gut wie jeder führt ein Smartphone oder ein Tablet bei sich und vieler Orts gibt es selbst in der U-Bahn guten Empfang fürs Mobiltelefon sowie schnelles mobiles Internet.

Nutze die Zeit zum überlegen und planen, statt dich einfach nur mit Musik beschallen zu lassen! Schreibe an einer Einkaufsliste, plane eine Geburtstagsfeier, schreibe an der Gästeliste und überlege dir was du zum Essen reichen möchtest. Lege eine Geschenkeliste auf deinem Handy an und überlege dir womit du deinen Lieben eine Freude machen könntest. Arbeite an einer To-do-Liste oder miste Daten auf deinem Smartphone aus. Plane deine Abendessen für die kommende Woche, oder falls du im Urlaub bist lege dir eine Liste an, was du noch alles besichtigen möchtest…der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Siehe auch: Sei listig – arbeite mit Listen und Checklisten sparen dir eine Menge Zeit 🗒🖊

Ein weiterer positiver Zeitspareffekt des Zugfahrens, ist die wegfallende Parkplatzsuche, zumindest sofern man einen guten Bahnanschluss am Start- und Zielort hat. Auch die Tatsache, dass man viel ausgeruhter und stressfreier ankommt, und nicht ständig im Stau oder stockenden Verkehr steht, spricht für den Zug.

Wer auf eine gute Zugverbindung zurückgreifen kann, profitiert natürlich auch von den hohen Geschwindigkeiten die viele Züge mittlerweile Fahren. Auf Strecken wie Frankfurt a. M. nach Köln, oder München nach Nürnberg sind die Züge mit bis zu 300 Stundenkilometern unterwegs.

Abgesehen von der Bequemlichkeit und der Möglichkeit seine Zeit, während der Fahrt aktiv zu nutzen, spricht noch ein weiterer Aspekt für die Bahn. Auch wenn die Bahn bei weitem sich so Umweltfreundlich ist wie man annehmen sollte, so liegt ihr pro Kopf Co²-Ausstoß immer noch deutlich unter dem des PKWs oder des Flugzeuges.

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