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Die Salamitaktik 🍴🐘

Wie du umfangreiche Projekte mit langfristigen Zielen am besten bewältigen kannst!

Folgende Situation hast du bestimmt schon einmal in ähnlicher Form erlebt: Ein größeres nur schwer überschaubares Projekt steht an und du weißt überhaupt nicht wo, beziehungsweise wie du anfangen sollst. Wir ziehen so viel wie möglich kleinere, leichtere Aufgaben vor, um nur nicht mit diesem großen Vorhaben beginnen zu müssen. Wir Prokrastinieren! Siehe auch: 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst!

Sicherlich ist so etwas jedem von uns schon einmal passiert. Wir schieben aufwändige und unübersichtliche Aufgaben gerne vor uns her und es fällt uns schwer diese anzugehen. Damit ist ab sofort Schluss, denn in wenigen Minuten kennen wir eine Taktik, die uns dabei hilft auch solche umfangreichen Aufgaben direkt anzugehen. Um das zu erreichen bedienen wir uns der so genannten Salamitaktik!

Was ist die Salamitaktik und wie wendet man diese an? Auch wenn ich ein großer Befürworter von Tier und Artenschutz bin, folgender Ausspruch verdeutlicht immer noch am besten worum es bei der Salamitaktik geht: „Wie isst man einen Elefanten?“ Die Antwort: „Stück für Stück!“ Und genau darum geht es bei der Salamitaktik – welche auch oft als Elefantentaktik bezeichnet wird – wir zerlegen ein großes Ziel oder eine große Forderung in viele kleine Teile und arbeiten diese Scheibchen für Scheibchen ab.

Was zu groß ist um am Stück oder im ganzen erledigt zu werden, muss halt eben zerlegt werden! Dass funktioniert nicht nur beim Essen einer Salami sondern auch beim Bearbeiten von größeren Projekten oder bei großen Forderungen.

Kommen wir nun zur Anwendung der Salamitaktik!

1. Zunächst gilt es dein genaues Ziel zu definieren und dieses aufzuschreiben.

Ich werde noch im Jahr 2018 mein Wohnzimmer renovieren.

2. Überlege dir, was alles getan werden muss um dieses Ziel zu erreichen und notiere dir Stichpunkte dazu.

Decke streichen, Boden abschleifen, Wände tapezieren, Wohnzimmer ausräumen, …

3. Aus diesen Stichpunkten formulierst du dir nun Teilziele und bringst diese in eine sinnvolle Reihenfolge.

  • Zunächst einmal muss das Wohnzimmer komplett leer sein
  • Dann werden die alten Tapeten entfernt 

4. Je nach Projekt kannst du diese Teilziele auch nochmals untergliedern und dir einzelne Tasks dazu aufschreiben.

Wohnzimmer ausräumen: Schränke und Regale leerräumen, Möbel abbauen, alles heraustragen und irgendwo zwischenlagern wo es nicht stört.

Material zum Entfernen der Tapeten besorgen: (Eimer, Wasser, Tapetenlöser, Nagelrolle, Spachteln, Cuttermesser, Müllsäcke, Pinselquast…)

Tapeten entfernen: die Wände mit der Nagelrolle abrollen, Wasser mit Tapetenlöser mischen, die Wände mit der Wasserlösung einpinseln, …

usw.

5. Jetzt ist es an der Zeit so richtig zu starten und Task für Task zu erledigen. Ist eines der Teilziele abgeschlossen, sollte man diesen Teilerfolg feiern und sich immer wieder eine kleine Belohnung gönnen um motiviert am Ball zu bleiben.

Profitiere auch du von der Salamitaktik und verliere keine Zeit! Teile ab sofort deine großen Projekte in kleine Teileinheiten und komme so wesentlich schneller in die Umsetzung! Der Weg zum weit entfernt liegenden Ziel, beginnt immer mit dem ersten kleinen Schritt.

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Der leere Schreibtisch

Warum du immer so wenig wie nur möglich auf deinem Schreibtisch haben solltest!

Für ein möglichst produktives und effizientes Arbeiten im Büro, solltest du stets auf Ordnung und Übersichtlichkeit achten! Auch wenn so manches Genie angeblich das Chaos überblickt, so hat ein aufgeräumter und somit übersichtlicher Schreibtisch dennoch viele Vorteile. Wer immer nur das Nötigste auf seinem Schreibtisch platziert, behält nicht nur leichter den Überblick, sondern wird auch weniger von seiner Arbeit abgelenkt.

Wir sind permanent unzähligen Reizen in unserer Umgebung ausgesetzt und besonders unsere Augen sind davon betroffen. Sie sind pausenlos damit beschäftigt von einem Blickpunkt zum nächsten zu springen und diesen zu fokussieren. Unbemerkt richten wir unseren Blick auf alles Mögliche in unserem Umfeld, dadurch verlieren wir ständig den Fokus auf unsere Arbeit. Je weniger wir auf unserem Schreibtisch herumstehen haben, desto weniger wird unser Blick auf andere Dinge abschweifen.

Neben der reduzierten Ablenkung, hat ein minimalistisch bestückter Schreibtisch auch noch den Vorteil, dass alles viel übersichtlicher und somit schneller zu finden ist. Wir behalten leichter den Überblick und vergeuden weniger Zeit mit Suchen. An Unterlagen hat man am besten nur dass auf dem Schreibtisch, woran man gerade im Moment arbeitet. Ansonsten sollte man sich auf seine notwendigen EDV-Komponenten, ein Telefon, sowie ein Ablagefach in welches sämtliche eingehenden Unterlagen unsortiert hineinkommen beschränken.

Natürlich werden viele von uns auch noch Dinge wie einen Hefter, Locher, Tischabroller für Klebeband oder einen Taschenrechner auf dem Schreibtisch benötigen. Doch sämtliche Büromaterialien die man nur hin und wieder benötigt oder die der Vorratshaltung dienen wie: Heftklammern, Klebeband und Korrekturabroller sowie eine Unmenge an Stiften, Markern und bunten Klebezetteln sind hervorragend in einer nahegelegenen Schublade aufgehoben. Die meisten Schreibtischcontainer haben für diese Utensilien extra eine schmale Schublade mit Fächern zum übersichtlichen Einsortieren.

Nachdem wir unsere Büromaterialien nun übersichtlich verstaut haben und sich nur noch die nötigsten Gegenstände auf dem Schreibtisch befinden, kommen wir letztendlich zum Hauptgrund der Unordnung, dem Papierkram. Oft sind Schreibtische geradezu bedeckt von den unterschiedlichsten Schriftstücken. Trotz E-Mail landen täglich zahlreiche Schriftstücke in Papierform auf unserem Tisch. Hier sollte sich jeder ein gutes, für ihn und seine Arbeit geeignetes System überlegen.

Ich persönlich bevorzuge einen einzelnen Eingangskorb in dem erst einmal alle Dokumente – nach kurzer Sichtung – landen, die nicht nach der Methode des sofortigen Erledigens abgearbeitet werden, oder direkt im Papierkorb landen. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip Was in diesem Eingangskorb landet wird zu gegebener Zeit – meistens einmal am Tag – durchgeschaut, nach Rubriken sortiert und anschließend wird mindestens eine Rubrik davon abgearbeitet.

Dies ist meine Vorgehensweise, mit der ich am Besten fahre! Andere Leute arbeiten lieber mit mehreren Ablagefächern als Dokumenteneingang und sortieren ihre Papiere direkt vor. Wieder Andere Arbeiten am liebsten mit Wiedervorlagemappen. Wie auch immer sie sich organisieren, wichtig ist, dass sie sich organisieren!

Ich beginne meine Arbeit am liebsten an einem aufgeräumten, übersichtlichen Arbeitsplatz anstatt meinen Tag direkt mitten im Chaos zu beginnen.

Wer stets Alles an seinem Platz hat, spart Zeit und behält leichter den Überblick!

Sollten sie noch weitere hilfreiche Vorschläge für einen Aufgeräumten Schreibtisch oder einen gut organisierten Dokumenteneingang haben, schreiben sie ihre Methode doch einfach in die Kommentare! Vielen Dank für ihre Zeit!

Miracle Morning

Wie du mehr Zeit aus deinem Morgen schöpfen kannst! Unser Tag hat 24 Stunden, daran können wir nichts ändern. Was wir jedoch ändern können, ist der Grad der Ausnutzung dieses Tages. Wie viel Zeit wir worauf verwenden, bestimmt am Ende des Tages wie viel wir erledigt bekommen.

Schlafen wir samstags aus und frühstücken im Anschluss erst einmal gemütlich, so kann es sein, dass wir erst mittags mit den Dingen beginnen die wir an diesem Tag erledigen möchten. Die Zeit die wir morgens länger im Bett verbracht haben, werden wir den ganzen Tag nicht mehr aufholen können. Am Ende des Tages werden wir folglich feststellen, dass wir einige Tasks von unserer To-do -Liste aus Mangel an Zeit nicht erledigen konnten.

Um etwas mehr Zeit zur Verfügung zu haben, könnte man am Wochenende natürlich genau so früh aufstehen wie in der Woche und somit deutlich mehr erledigt bekommen, doch dazu werden die wenigsten von uns bereit sein. Siehe auch: Lange schlafen vs. früher aufstehen

Die meiner Meinung nach beste Methode, mehr aktive Zeit pro Tag zu erhalten, ist morgens ca. 1 Stunde früher aufzustehen. Auch wenn die Morgenmuffel jetzt einlenken und lieber abends eine Stunde Aktivität dranhängen wollen, so bringt der Morgen viele Vorteile mit sich. Alles spricht dafür, dass man morgens viel Produktiver ist.

Zum einen ist man morgens, nachdem man dann letztendlich aufgestanden ist und seinen Kreislauf mit Licht, frischer Luft und etwas Bewegung in Schwung gebracht hat, wesentlich energiegeladener, motivierter und noch voller Willenskraft. Im Vergleich dazu ist man am späten Abend, nach einem langen Arbeitstag doch eher unmotiviert, erschöpft und müde. Nochmal – Ich spreche hier nicht von den ersten 5 Minuten nach dem Erwachen, sondern von der ersten Stunde des Tages nachdem man Aufgestanden ist, seinen Kreislauf und seine Verdauung angeregt hat und in den Tag gestartet ist.

Wer nur früh genug aufsteht, hat in der Stille des Morgens genügend Zeit etwas für sich zu tun, oder Dinge wirklich in Ruhe zu erledigen. Sobald die restliche Familie wach wird, der Berufsverkehr einsetzt und die Geschäftszeiten beginnen, ist es vorbei mit Ruhe und Produktivität. Plötzlich verlangt jeder nach deiner Aufmerksamkeit und möchte etwas von dir. Du musst entweder deinem Angestellten Job nachgehen oder dich um deine eigenen Kunden kümmern.

Verabredungen mit Freunden oder ein spontaner Besuch, Überstunden oder Verkehrsstaus, all dass findet in der Regel am Abend statt und führt dazu, dass wir unsere persönlichen Pläne für diesen Tag entweder deutlich einschrumpfen oder gar auf Eis legen müssen. Was du jedoch bereits am frühen Morgen erledigt hast, brauchst du weder vor dir herzuschieben noch können äußere Einflüsse dafür sorgen, dass du keine Zeit mehr dafür findest.

Schon im Mittelalter pflegte man zu sagen: „Morgenstund hat Gold im Mund“, seit dem Bestseller „Miracle Morning – Die Stunde, die alles verändert“ von Hal Elrod, wird der Begriff „Miracle Morning“ immer bekannter. Gemeint ist jedenfalls die Tatsache, dass man in einer frühen Morgenstunde produktiver ist und mehr erledigt bekommt als am späten Abend nach einem langen anstrengenden Tag.

Probiere es doch einfach mal aus und tausche auch du eine unproduktive Stunde am Abend, gegen eine produktive Stunde am Morgen ein! Baue dir eine Morgenroutine auf und erledige all dass, wofür du im laufe des Tages eventuell keine Zeit mehr finden wirst. Siehe auch: Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 1 und Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 2

Denke immer daran: diese Stunde am frühen Morgen ist deine Zeit, die du nur für dich und deine Belange hast, und niemand kann sie dir nehmen! Wenn du sie hingegen verschläfst, ist diese Stunde voller Möglichkeiten einfach weg, sie ist unwiederbringlich verstrichen! Denke immer daran, unsere Zeit ist begrenzt, wir sollten sie weise nutzen.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

Ein Goal Buddy spart dir viel Zeit! 🤜🏼🤛🏽

Wie du mit Hilfe eines Goal Buddys deine Ziele schnell und sicher erreichen kannst. Vielleicht kennst du auch dieses Problem, du nimmst dir etwas vor und nach einer Weile fällt dir auf, dass dein Vorhaben wieder eingeschlafen ist, beziehungsweise du es doch noch immer nicht umgesetzt hast. Der Klassiker hierfür sind die guten Vorsätze für das neue Jahr, abnehmen, fit werden oder gesünder ernähren. Meist sind diese guten Vorsätze nicht von langer Dauer, denn vielen von uns fehlt einfach die Disziplin, die eigenen Vorhaben auch wirklich konsequent umzusetzen.

Verschwende keine weitere Zeit mehr und komm endlich in die Umsetzung! Suche dir einen Goal Buddy! 💪🏻 Ein Goal Buddy ist jemand der dir dabei hilft, dein Vorhaben auch tatsächlich anzugehen und deine Goals endlich umzusetzen. Ein Goal Buddy kann zum einen jemand sein der dieselben Ziele hat wie du, oder jemand der dass was du erreichen möchtest, bereits erreicht hat und der dir dabei hilft deine Ziele ebenfalls zu erreichen.

Nehmen wir an du möchtest abnehmen und etwas fitter werden. In diesem Fall ist es viel einfacher sich zum Sport aufzuraffen, wenn man jemanden mit demselben Ziel kennt und die Sache gemeinsam angeht. Mit einer festen Verabredung zum Sport, schafft man Verbindlichkeit und es fällt einem nicht mehr so leicht, die Sache zu verschieben und sich stattdessen aufs Sofa zu legen. Ist das Wetter einmal nicht gut oder nach einem anstrengenden Arbeitstag, lässt man das eigene Sportprogramm schon mal gerne sausen, ist man jedoch mit einem Freund zum gemeinsamen Sport verabredet, ist die Wahrscheinlichkeit dass man dennoch laufen geht gleich viel höher. Fehlt dem Einen einmal der nötige Antrieb, muss der Andere ihn motivieren – bei uns hieß dass immer: sich gegenseitig in den Arsch treten.

Wer für sein Vorhaben niemanden hat, der aktiv an der Sache teilnimmt, für den gibt es die Möglichkeit sich auf Seiten wie: https://gofuckingdoit.com/ oder was mir persönlich besser gefällt: https://ansporner.de zu registrieren. Hier ist so zu sagen die Verlustaversion dein Goal Buddy. Da wir Verluste viel stärker gewichten als Gewinne, ist der Trigger etwas zu erreichen um einen Betrag X wieder zu bekommen, ein besserer Anreiz als die Möglichkeit in Aussicht zu haben den selben Betrag gewinnen zu können. Es funktioniert folgendermaßen: du meldest dich auf dieser Website an und machst dein Ziel öffentlich. Anschließend hinterlegst du einen von dir bestimmten Geldbetrag den du dorthin überweisen musst. Der Geldbetrag sollte so gewählt sein, dass dir der Verlust bei nicht erreichen deines Zieles schon etwas weh tut. Bei Ansporner.de, kannst du einen guten Zweck auswählen, an den dein Einsatz in diesem Fall geht. Anschließend musst du einen Referee bestimmen und dessen E-Mailadresse hinterlegen. Dieser Referee sollte eine vertrauenswürdige Person aus deinem Umfeld sein, sie entscheidet letztendlich ob du dein Ziel – beispielsweise mit dem Rauchen aufhören – erreicht hast oder nicht. Bestätigt diese Person, dass sie dich seit 6 Monaten nicht mehr rauchen gesehen hat, bekommst du dein Geld zurück.

Eine besonders perfide Version dieser Art und Weise seine Ziele mit Hilfe eines Goal Buddys umzusetzen, ist die folgende: Du definierst dein Ziel und erzählst einem Freund – deinem Goal Buddy – davon. Anschließend legt ihr gemeinsam einen zeitlichen Rahmen fest und du übergibst deinem Goal Buddy deinen Einsatz (Geld) zur Aufbewahrung. Soweit so gut, doch jetzt kommt der perfide Teil. Bei nicht erreichen deines Zieles geht das Geld weder an deinen Freund selbst, noch an einen wohltätigen Zweck, sondern an jemanden den du absolut nicht ausstehen kannst. Ich bin mir sicher dein Freund hat da eine gute Idee, schließlich kennt er dich sehr gut und weiß womit er dich auf die Palme bringen kann. Ein Beispiel: Es würde einem eingefleischten BVB Fan bestimmt nicht gefallen, wenn sein Goal Buddy seine 200 € – im Falle der nicht Erreichung des Zieles – dem Fanclub des 1. FCB spenden würde. Hier geht der Schmerz weit über den Verlust des Geldes hinaus, wer solch einen Deal eingeht will nur eines – Gewinnen!

Auch wenn ich es grundsätzlich begrüßen würde, wenn der Einsatz bei Aufgabe oder nicht Erreichung, an einen wohltätigen Zweck geht, glaube ich dass die zuletzt beschriebene Version bei manchen Leuten noch etwas besser funktioniert. Verliere keine Zeit und suche dir noch heute einen Goal Buddy der deinen Zielen Nachdruck verleiht und dir hilft diese schnell und sicher zu erreichen! Zeit ist unser wertvollstes Gut, nutze sie gut!

Wenn dir meine Vorschläge zum Thema Goal Buddy gefallen haben, sei doch so gut und lass mir ein „Like“ hier. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn du diesen Beitrag auf den sozialen Medien teilst. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Schneller lernen 📚📖💻🎧

Wie du in kürzester Zeit, enorm viel lernen kannst! Mit diesen Methoden hatte ich die letzten drei Jahre die steilste Lernkurve seit meinen frühen Kindheitstagen.

Sicherlich habt ihr schon einmal von der Lernpyramide gehört, hier noch einmal kurz zur Erinnerung:

Lernpyramide

Jedes Jahr suche ich mir ein Schwerpunktthema heraus über dass ich mehr erfahren, beziehungsweise mich verbessern möchte. Zu Beginn kann es durchaus sein, dass ich noch überhaupt keine Ahnung von der Materie habe und alles von Anfang an lernen muss. Ich beginne anschließend damit, mir Empfehlungen für Lesestoff zu diesem Thema zu besorgen. Optimaler weise kennt man natürlich jemanden, der einem die passende Sachbücher und Magazine zur Verfügung stellt oder etwas empfehlen kann. Kenne ich niemanden persönlich der mich an mein Wunschthema heranführen kann, suche ich nach entsprechenden Foren und Facebook Community Seiten. Habe ich die ersten Bücher zur Hand, beginne ich damit mir ein erstes Grundwissen aufzubauen, indem ich jede Woche ein Buch zu dem entsprechenden Thema lese. Schnell erhält man einen Überblick und kommt an weitere Quellen.

Parallel dazu höre ich jeden Tag noch mindestens einen Podcast, der sich mit meinem aktuellen Interesse auseinandersetzt. Podcasts lassen sich passiv, beispielsweise während der Hausarbeit oder dem Autofahren konsumieren und können einem eine Menge wertvoller Informationen liefern, auch wenn man gerade keine Zeit zum lesen hat. Siehe auch: Hör dich schlau – Dank Podcast!📱 Natürlich erhält man auch hier weitere Quellen um sich noch mehr des entsprechenden Wissens anzueignen.

Vom Lernen durch Lesen über das Hören kommen wir nun zum Lernen durch anschauen und beobachten. Wo kann man diese Lernmethode heutzutage einfacher anwenden, als im Netz? Vom Livestream einer Vorlesung, über Onlinevideokurse und Webinare bis hin zum Eins zu Eins Coaching findet man hier fast alles was das Herz begehrt. Am kostengünstigsten und am weit verbreitetsten sind aktuell wohl die Zahlreichen Videotutorials auf YouTube. Kaum ein Thema über dass man nichts bei YouTube findet. Natürlich liegen hier oft Welten zwischen den unterschiedlichen Inhaltlichen Qualitäten, doch bei der Vielzahl der Videos sollten auch immer ausreichend Gute dabei sein. Ich habe es mir beispielsweise zur Gewohnheit gemacht, jede Woche einen inspirierenden TED-Talk anzuschauen.

Hat man erst einmal einen passablen Grundstock an Wissen aufgebaut, sollte man in der Lage sein, sich an Gesprächen und Diskussionen zum jeweiligen Thema zu beteiligen. So kann man vom Wissen derer profitieren, die bereits mehr Ahnung und Erfahrung in der Materie haben und sich zudem auch gewisse Dinge erklären oder zeigen lassen.

Der nächste Schritt, um möglichst effizient zu lernen, ist gemeinsam mit jemandem dass zu tun, was man lernen möchte. Wir kommen vom Passiven lernen in die Umsetzung. So kann die Person die weiß wie es geht, nicht nur vorführen wie man es macht, sondern mich auch gleich korrigieren und verbessern. Beispiel: Schwimmen lernen. Es wird nahezu unmöglich sein, sich einen perfekten Schwimmstil anzueignen, indem man nur darüber liest bzw. Bilder oder Videos anschaut. Erst wenn man selbst im Wasser ist und die zuvor gelernte Technik selbst ausprobiert, kann man von seinen eigenen Fehlern lernen und so schnelle Erfolge erzielen.

Am meisten lernt man, wenn man jemand anderem – der von dem Thema keine Ahnung hat – dieses erklären muss und sich dahingehend vorbereitet. Wer das Gelernte so gut verinnerlicht hat, dass er es selbstsicher anderen erklären kann, ist am steilsten Bereich seiner Lernkurve angelangt.

Ich wünsche dir eine gute Zeit und viel Erfolg beim lernen! Bitte teile diesen Beitrag in den sozialen Medien, damit noch mehr Menschen von diesem Blog erfahren.

Spare Zeit dank SOPs

Wie du mit SOPs eine Menge Zeit sparen kannst! SOP steht für engl. Standard Operating Procedure was auf Deutsch so viel wie Prozessbeschreibung heißt. Dabei handelt es sich um eine schriftliche Dokumentation deiner immer wiederkehrenden Abläufe und Vorgänge. Ein SOP Dokument erklärt bis ins Detail die Vorgehensweise einer bestimmten Tätigkeit, sie dient als Arbeitsanweisung innerhalb eines Prozesses. Beispielsweise: Angebot oder Kalkulation erstellen, Monatsabschluss machen, Reklamation durchführen und so weiter. In der pharmazeutischen Industrie, in der Luftfahrt, beim Militär und der Qualitätssicherung allgemein, sind SOPs bereits seit langem der Standard.

Wie so oft im Zeitmanagement musst du auch hier zunächst etwas Zeit investieren, um die entsprechenden SOPs zu erstellen, langfristig gesehen werden diese dir jedoch deine Arbeit erleichtern und eine Menge Zeit sparen. Sie dienen dir als Leitfaden, der dich schnell und sicher durch Arbeitsprozesse führt, selbst wenn du diese Arbeit nur einmal im Jahr oder seltener machst. Alle Arbeitsschritte werden in optimaler Reihenfolge erklärt. Kein Reindenken und Grübeln, wie dass nochmal genau gewesen ist oder auf was man besonders achten muss. Mit SOPs lassen sich auch seltene oder komplexe Prozesse sicher und effizient abarbeiten.

Ob Urlaubs-, Krankenvertretung oder neue Mitarbeiter, mit Standard Operating Procedure Dokumenten, spart man sich eine Menge Zeit die man sonst für eine detaillierte Einarbeitung oder Übergabe aufgewendet hätte.

Hier ein Beispiel für ein SOP:

Standard Operating Procedure
Titel: Arbeiten mit der Kettensäge
Abteilung: Werkzeug und Maschinen
Stand: 11/03/2018 - SOP: WuM #7
Unterschrift AL:            
  
Dieses Dokument gibt den sicheren Umgang
    mit einer benzingetriebenen Kettensäge vor.
 Achtung:
Mit der Kettensäge arbeitet ausschließlich, 
wer einen gültigen Kettensägenschein besitzt!
Standardvorgehensweise:
Persönliche Schutzausrüstung, bestehend aus:
Schnittschutzhose
Sicherheitsjacke
Waldarbeiterhelm
Schutzhandschuhe
Schnittschutzschuhen
anlegen.
Sichtkontrolle der geprüften und gesäuberten Kettensäge.
Die Kettensäge sicher auf dem Boden stehend anlassen,
dabei einen Fuß auf den Griffboden stellen
und eine Hand an den Haltegriff.
Beim vorholen der Kettensäge zum Holz als auch 
beim kurzen abstellen ist stehts die Kettenbremse einzulegen.
Beim schneiden mit der Kettensäge ist stets darauf zu achten,
dass sich niemand außer dem Schneidenden im Gefahrenbereich aufhält.
Sollten Mängel an der Säge auftreten ist diese unverzüglich 
auszutauschen und dass defekte Gerät der Abteilung
Werkzeug und Maschinen zu übergeben.

Ein SOP sollte grundsätzlich von Zeit zu Zeit nochmals überprüft und gegebenenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden. Immer wieder gibt es Änderungen und Optimierungen in Abläufen, diese müssen natürlich auch in bestehenden SOPs berücksichtigt und die Dokumente dem entsprechend angepasst werden.

Auch möchte ich hier noch darauf hinweisen, dass ein SOP-Dokument keineswegs in Stein gemeißelt ist, es handelt sich dabei schließlich um eine Standard Vorgehensweise, in manchen Fällen, kann es durchaus Sinn machen davon abzuweichen. Oder wie bereits erwähnt, eine veraltete SOP in Frage zu stellen und eine Überarbeitung anzufordern.

Grundsätzlich stellen SOPs eine große Hilfe und Zeitersparnis beim Reindenken in bestimmte Arbeitsprozesse dar. Sie dienen als Leitfaden für effizientes und sicheres Arbeiten. Einmal dokumentiert können deine Arbeiten und Prozesse so viel leichter delegiert und auch korrekt umgesetzt werden.

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Traum vs. Ziel 🎯

Warum du statt Träume besser Ziele haben solltest!

„Träume sind Schäume“- heißt ein bekanntes Sprichwort. Es zielt darauf ab, dass viele Wunschträume niemals in Erfüllung gehen und sich letztendlich auflösen wie der Schaum in einer Badewanne. Manche Träume zerplatzen wie Seifenblasen und zurück bleibt oft nur Reue und Frust.

Meiner Meinung nach, bleiben viele Träume ein Leben lang Träume, bis eines Tages die ernüchternde Erkenntnis kommt, dass mittlerweile bereits so viel Zeit verstrichen ist, dass diese wohl nicht mehr in Erfüllung gehen werden. Doch woran liegt dass?

Träumen mangelt es häufig an Ernsthaftigkeit, sie sind weder klar definiert noch gibt es ein Datum bis wann ein Traum erfüllt sein muss. Tagträumereien sind mehr so etwas wie Einfälle oder Ideen an die man sich zwar immer wieder erinnert, diese jedoch nie genauer ausarbeitet oder gar etwas dafür tut diese umzusetzen.

Oft sind unsere Träume gar nicht mal sehr teuer oder schwer umzusetzen, meistens mangelt es einfach daran diese konkret anzugeben, zu planen und umzusetzen. Viele Leute möchten irgendwann einmal einen bestimmtem Ort oder eine Person besuchen, eine Reise machen oder träumen davon einmal einen Sportwagen zu fahren oder gar zu besitzen.

Leider ist irgendwann, „irgendwann“ zu spät!

Wenn du irgendetwas wirklich möchtest, setze dir konkrete Ziele anstatt immer nur von etwas zu träumen!

Ziele haben Träumen gegenüber wesentliche Vorteile! Der markanteste davon ist wohl der Termin! Wenn wir uns Ziele setzen, so sind diese meistens mit einem Termin versehen: Strandfigur für den Sommerurlaub, fit werden für den kommenden Volkslauf, oder lernen für die bevorstehende Prüfung. Auch mittelfristige und langfristige Ziele wie: eine Familie gründen, einen neuen Job finden, oder im Alter in einem kleinen Haus am See wohnen, unterscheiden sich durch ihre – wenn auch nur indirekte – Zeitvorgabe von einem Traum.

Ein konkretes Ziel kann darüber hinaus verfolgt und somit umgesetzt werden, Träume bleiben meist für immer nur eine Vorstellung in unserem Kopf.

Vergeude keine Zeit und lass aus deinen Träumen konkrete Ziele werden! Formuliere deine Träume als Ziele und schreibe diese auf ein Blatt Papier. Hänge diese Zieleliste irgendwo auf, wo sie nicht stört du sie aber jeden Tag sehen und lesen kannst. Am besten du lässt bei der Formulierung deines Zieles auch gleich die Zeitvorgabe mit einfließen.

Beispiele:

bis Ostern 2019 drei Kleidergrößen abnehmen

Finanzielle Freiheit vor meinem 40. Geburtstag

noch in diesem Jahrzehnt den Jakobsweg gehen

Solltest du irgendwie immer noch nicht so richtig in die Umsetzung kommen, da dir deine Ziele irgendwie zu groß oder gar unerreichbar scheinen, dann setze dir Etappenziele. Diese sind nicht nur einfacher und schneller umzusetzen, sondern sie motivieren darüber hinaus immer weiter zu machen, sobald man erste Erfolge zu verzeichnen hat.

Beispiele:

bis Dez 2018 eine Kleidergröße abnehmen

bis Ende 2019 drei Monatsgehälter passives Einkommen

bis Ende 2018 den Jakobsweg bis Catrojeritz gehen

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Umformulierung deiner Träume und der Erreichung all deiner Ziele! Gerne würden wir von deinen persönlichen Erfolgen erfahren und uns freuen, wenn du davon in den Kommentaren berichtest.

Euch allen eine Gute Zeit wünscht, Thorsten!

Plane deine Woche im voraus!

Wie du mit einem Wochenplan produktiver bist und Zeit sparen kannst!

Nachdem wir in der vergangenen Woche bereits unseren Tag – getreu dem Motto von Benjamin Franklin – „Failing to plan is planning to fail“ geplant haben, werden wir uns in diesem Blogpost dem Plan für die komplette Woche widmen.

Nimm dir Ende der Woche kurz Zeit, und schaue welche Positionen auf deiner persönlichen To-do-Liste noch offen sind. Überlege dir, welche dieser Aufgaben du in der kommenden Woche aus terminlichen Gründen unbedingt erledigen musst. Dies können beispielsweise Arzt-, Werkstadt-, TÜV-, oder irgendwelche Abgabetermine, Treffen oder Sitzungen sein.

Auch wenn diese Termine bereits so in meinem Smartphone im Kalender stehen, übertrage ich mir diese immer noch handschriftlich als MIT (Most important Task) in mein Kalenderbuch. Für jeden Tag der Woche, definiere ich mir eine zu erledigende Aufgabe als MIT, diese wird als absolute Priorität gesehen und wird auf jeden Fall an diesem Tag erledigt. Ist eine Aufgabe grundsätzlich zu groß um an einem einzigen Tag erledigt zu werden, stecke ich mir einzelne Teilziele und formuliere meinen MIT dem entsprechend.

Liegen keine weiteren terminlich relevanten Aufgaben an, so definiere ich jeweils eine unliebsame Aufgabe – wie zum Beispiel Rasen mähen, Reifen wechseln oder endlich die Ablage machen als meinen MIT. So wächst dir die Arbeit nicht so schnell über den Kopf und du bekommst jeden Tag zumindest eine deiner Aufgaben erledigt. Keine Ausreden, keine Ausnahmen, der MIT wird abgearbeitet!

Um mich beispielsweise fit zu halten, habe ich mir ein festes wöchentliches Sportprogramm zugelegt. Ausnahmslos jeden Tag mache ich ein 7 Minuten Workout. Hierzu gibt es Apps die dir die zu machenden Übungen ansagen und die Zeit für dich runterzählen. Ich nutze die Seven App. Darüber hinaus gehe ich 3 mal pro Woche laufen, mache 2 mal Krafttraining und fahre einmal pro Woche Rad. Wenn es mir möglich ist, gehe ich auch noch einmal pro Woche zum Schwimmen.

Eine weitere Möglichkeit mit Hilfe eines Wochenplanes Zeit zu sparen, ist ein wöchentlicher Essensplan. Hört sich zunächst langweilig an, bringt jedoch enorme Einsparungen was Entscheidungsfindung und den Zeitaufwand fürs Einkaufen anbelangt. Viele Leute überlegen sich jeden Tag aufs neue, was sie heute Essen sollen. Nach längerem hin und her überlegen, entscheiden sie sich nicht selten für etwas, wozu ihnen mindestens eine Zutat fehlt. Hat man sich jedoch endlich für etwas entschieden, weicht man ungern davon ab und muss folglich noch die fehlende Zutat besorgen. Wegen ein oder zwei Teilen nochmal schnell in den Supermarkt. Jeder weiß wie schnell ein solcher Einkauf in der Regel in Wirklichkeit geht. Parkplatz suchen, evtl. jemanden treffen und einen Plausch halten, erst eine Warteschlange an der Bedientheke, anschließend eine Weitere an der Kasse. Schnell ist eine halbe Stunde rum.

Legt man sich im Vorfeld für alle Malzeiten der Woche fest, reicht es meist den Einkauf in einem Rutsch zu erledigen. Warum ein solcher Wochenplan für Essen überhaupt nicht langweilig ist, liegt daran, dass wir zu über 80 Prozent sowieso immer die selben Gerichte essen. Der einzige Unterschied ist, dass wir uns hier einen festen Plan zulegen und in Zukunft nach diesem einkaufen und kochen werden. Kein großes Überlegen, keine unwichtigen Entscheidungen und kein ineffizientes Einkaufen mehr.

Mein Tipp: Du kannst dir sogar die Zeit sparen dir einen solchen Plan auszudenken.   Notiere dir einfach einen Monat lang, was du so isst und nächsten Monat kannst du diese Gerichte als Grundlage für deine Wochenplanung nehmen. Auch wenn du dich nicht immer streng an diesen Plan halten wirst, so spart er dir langfristig doch eine enorme Menge an Zeit, in der du dich dann angenehmeren Dingen zuwenden kannst.

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Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

Plane deinen Tag im Voraus!

Wie du mit einem Tagesplan wertvolle Zeit sparen kannst!

Der Ausspruch „Failing to plan is planning to fail“ oder „Failing to prepare is preparing to fail“ wird dem Urvater des Zeitmanagements Benjamin Franklin persönlich zugeschrieben. Davon inspiriert, wurde diese Kernaussage, in leicht abgewandelter Form auch von anderen Persönlichkeiten wie zum Beispiel Winston Churchill gerne aufgegriffen.

Wer es versäumt seine Ziele die er erreichen, beziehungsweise seine Aufgaben die er erledigen möchte, konkret zu planen, plant – in gewisser Weise bereits – damit zu scheitern. Im Gegensatz dazu, wird derjenige der seine Ziele aufschreibt und zumindest stichwortartig plant, was er alles erreichen möchte, mit viel höherer Wahrscheinlichkeit Erfolgreich sein. Dies liegt daran, dass man sich selbst gegenüber eine Verbindlichkeit schafft, man möchte seine Vorhaben schließlich erledigt sehen – Stichwort: Visualisierung.

Dabei ist es völlig egal, ob du dir deine „to Do’s“ für den nächsten Tag beziehungsweise die Woche aufschreibst, oder ob du deine Ziele für das kommende Jahr notierst. Selbst für langfristige Ziele, die noch in ferner Zukunft zu liegen scheinen, funktioniert diese einfache Technik bemerkenswert gut. Doch dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen eigenen Blogartikel verfassen. Beginnen wir zunächst mit der Planung des kommenden Tages.

Nimm dir am Vorabend oder Feierabend kurz die Zeit und schreibe dir deine Aufgabenplanung für den kommenden Tag auf. Deine Aufgaben schriftlich festzuhalten, schafft Verbindlichkeit und hilft dir diese fokussiert abzuarbeiten. Notiere dir zunächst dass, was du am heutigen Tag nicht geschafft hast und überlege dir anschließend welche Aufgaben morgen sonst noch anstehen.

Wichtig: Notiere nur die Aufgaben als solche, ohne Angabe des genauen Zeitpunktes, wann du diese angehen möchtest. Plane realistisch und nimm dir nicht zu viel vor!

Bittet dich jemand zwischendurch um Hilfe oder kommt mit weiterer Arbeit auf dich zu, so kannst du an Hand deines Planes leicht mitteilen, wann du frühestens dazu kommst, dich um sein Anliegen zu kümmern. Im Idealfall sollten neue Aufgaben frühestens für den kommenden Tag eingeplant werden, es sei denn sie fallen unter das Direkt Prinzip.

Folgst du stets deinem persönlichen Tagesablaufplan, beugst du somit nicht nur vor, dass etwas vergessen wird, sondern du verschwendest auch weniger deiner begrenzten Entscheidungskraft (siehe auch: Was ist eigentlich Willenskraft?) indem du andauernd aufs neue überlegst, was du als nächstes tun musst. Außerdem hast du jeder Zeit den Überblick, was noch alles zu erledigen ist und kannst anhand der Anzahl der verbleibenden Aufgaben – grob abschätzen, wie viel Zeit dir noch für deine aktuelle Aufgabe zur Verfügung steht.

Plane stets so, dass die Zeit zur Erledigung knapp aber nicht zu knapp bemessen ist. Siehe auch: Das Parkinsonsche Gesetz

Im kommenden Beitrag, betrachten wir dann Benjamin Franklins Zitat: „Failing to plan is planning to fail“ in Bezug auf einen wöchentlichen Plan. Wie kann man seine Woche im Voraus grob vorplanen um somit langfristig gesehen eine Menge Zeit einzusparen?

Ist Zeit für dich auch das kostbarste Gut, dann verliere keine Zeit und trage dich jetzt für meinen kostenlosen Newsletter ein und verpasse so nie wieder meine wöchentlichen Tipps rund ums Thema Zeit sparen! Klicke dazu einfach unten rechts auf „Folgen“ und trage deine E-Mailadresse ein. Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

ausgetretener Weg

Kein Weg umsonst!

Wie du ohne großen Aufwand dem Chaos vorbeugst.

Auch wenn ständiges Aufräumen echt lästig ist und uns zunächst einmal Zeit kostet, spart Ordnung uns im Gegenzug auch eine Menge Zeit ein. Ein übersichtlicher Schreibtisch lenkt uns weniger von unserer Arbeit ab, lässt uns fokussierter arbeiten und leichter den Überblick behalten. Eine aufgeräumte Küche oder Werkstatt bzw. ein Gartenhaus, sieht nicht nur besser aus wenn es nicht chaotisch ist, sondern man findet die Dinge die man sucht auch wesentlich schneller und einfacher.

Der beste Tipp – meiner Meinung nach – wie man es am einfachsten schafft Ordnung zu halten, ist es die große Unordnung erst garnicht aufkommen zu lassen.

Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan doch auch kleinste Handgriffe, permanent getan, helfen dem Chaos vorzubeugen. Ich versuche stets das Prinzip „kein Weg umsonst“ anzuwenden und nie mit leeren Händen den Raum oder die Wohnung zu verlassen. Nicht extra zum Mülleimer zu laufen, sondern den Müll mitzunehmen wenn ich ohnehin raus gehe. Auf dem Weg ins Bad, benutztes Geschirr schon mal mit in die Küche nehmen. Für leere Flaschen oder benutztes Werkzeug nicht immer extra in den Keller zu laufen, sondern diese Dinge mit hinunter nehmen, wenn ich gleich den Trockner leeren gehe.

Früher habe ich mein Altglas stets gesammelt bis ich eine große Kiste voll hatte und es sich gelohnt hat diese extra zum Container zu fahren. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt mein Altglas immer wieder dann einfach mitzunehmen, wenn mein Weg ohnehin in die Nähe eines Glascontainers führt. Zum Beispiel wenn ich in ein bestimmtes Geschäft einkaufen fahre, oder ich sonst wie an einem Altglasbehälter vorbeikomme.

Wer sich solch kleine Handgriffe zur Gewohnheit macht, und stets versucht mehrere Dinge mit einem Gang abzuwickeln, der wirkt dem Chaos stetig entgegen und spart sich mit der Zeit eine Menge Extrawege und große Aufräumaktionen.

Solltest du ebenfalls nach dem „kein Weg umsonst Prinzip“ vorgehen, würde ich mich freuen, wenn du uns einen oder zwei deiner Tipps in die Kommentare schreibst. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten.