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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 15

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Mensch ärgere dich nicht

Du hast sinnlos deine Zeit verschwendet, oder jemand anderes hat von deiner kostbaren Zeit gestohlen? Du musstest auf jemanden oder etwas warten, oder jemand hat dich versetzt? Sag demjenigen, dass du dieses Verhalten nicht duldest und dass du besseres mit deiner Zeit anzufangen weißt! Doch dann lass es sofort darauf beruhen! Je länger du dich im Nachhinein darüber aufregst, desto mehr wertvolle Zeit verschwendest du und desto schlimmer machst du es. Nehmen wir an du hättest 864,- € oder umgerechnet 86.400 Cent in deiner Urlaubskasse. Durch unglückliche Umstände verlierst du 600 Cent! Würdest du die verbleibenden 85.800 Cent riskieren um die 600 Cent wiederzubekommen. Wahrscheinlich eher nicht! Warum verschwendest du dann manchmal den Rest des Tages damit, dich über die verlorenen 10 Minuten aufzuregen?

2. Wasser schneller kochen

Wer hätte dass gedacht, weniger Wasser kocht schneller! Man braucht nicht immer gleich 3 Liter Wasser zu kochen, wenn man nach dem kochen 2 Liter sowieso wieder wegschüttet. Auch wenn auf der Nudelpackung steht: kochen sie 3 Liter Wasser in einem Topf, bei den Singlepotrezepten funktioniert es mit einem Liter genauso gut. Auch um 1-2 Tassen Tee zu kochen, muss man den Kessel oder Wasserkocher nicht ganz voll machen. Je weniger Wasser erhitzt werden muss, desto schneller ist es heiß. Wer Wasser im Topf kocht, dem empfehle ich wärmstens einen Deckel zu benutzen, so bleibt mehr Hitze im Topf statt einfach zu verdampfen und du sparst Zeit und Energie. Auch hier gilt natürlich, weniger Wasser kocht schneller!

3. Auch Schuhe binden kostet Zeit

Als ich vor Jahren einen Unfall hatte, bei dem ich mir den Rücken verletzte, konnte und durfte ich mich nicht setzen oder bücken. Damals habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, meine Schuhe immer geschnürt zu lassen und mit Hilfe eines langen Schuhlöffels anzuziehen. Dies war damals die einzige Möglichkeit für mich, mir ohne fremde Hilfe die Schuhe anzuziehen. Ich wurde immer geschickter darin und stellte fest wie schnell diese Methode doch war. Bei durchschnittlich zwei Schuhwechsel pro Tag spare ich so 1 Minute im Vergleich zum Binden. Klingt wenig, doch in den acht Jahren habe ich so schon 2 Tage und 2 Nächte an Zeit – die ich sonst mit Schuhe binden verbracht hätte – eingespart. Absurd oder? Auch die diversen Schnellverschlusssysteme bei vielen Schuhmodellen, können dir langfristig eine Menge an Zeit einsparen.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten!

Big Rock Prinzip

Das Big Rock Prinzip ⛰ 🗿

So erledigst du ganz bestimmt alle deine wichtigen Aufgaben!

Wer kennt das nicht, es ist Freitagmittag und auf der To-do-Liste stehen immer noch Aufgaben die eigentlich in dieser Woche erledigt werden sollten? Ein Szenario welches jedem von uns bekannt vorkommt. Kurz vor Feierabend werden dann die noch zu erledigenden Punkte auf die To-do-Liste für die kommende Woche verschoben oder das Datum schnell angepasst und ab geht es ins Wochenende.

Grundsätzlich ist nichts gegen diese Vorgehensweise einzuwenden, blöd nur wenn ausgerechnet die wichtigsten Punkte –  siehe auch: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? – auf deiner Liste auf der Strecke bleiben. Um dem entgegenzuwirken empfehle ich dir, das Big Rock Prinzip auszuprobieren.

Die Idee dahinter ist folgende:

Stelle dir zunächst einmal die dir zur Verfügung stehende Zeit als ein leeres – lediglich mit Luft gefülltes – Glas vor. Deine anstehenden Aufgaben wiederum, stelle dir nun bitte als Steine verschiedener Größe vor. Die großen, aufwendigen Aufgaben, die viel deiner Zeit in Anspruch nehmen, als große Steine von denen nur ein bis zwei Stück ins Glas passen. Sie stehen stellvertretend für die großen, wichtigen Tätigkeiten, die dich wirklich weiterbringen. Die Aufgaben mit einem mittleren Zeitaufwand, stelle dir bitte als mittelgroße Steine vor. Schnell zu erledigende Tasks als Kieselsteine. Und die vielen kleinen Arbeiten die es überhaupt nicht wert sind auf einer To-do-Liste eingetragen zu werden, aber dennoch von dir selbst erledigt werden, stelle dir bitte als Sand vor.

Kommen wir nun zur Erledigung unserer Aufgaben beziehungsweise zum Befüllen unseres Glases. Angenommen wir haben keine Lust die großen aufwendigen Aufgaben anzugehen und beginnen zunächst einmal damit, die kurzen knackigen Tasks abzuarbeiten, werden wir in kurzer Zeit zwar viel erledigt bekommen – was mit Sicherheit ein Erfolgserlebnis ist – jedoch füllt sich unser Glas auch entsprechend mit Sand und Kieselsteinen. Kaffee holen und die Kollegin fragen was am Wochenende geht, zählen nicht als zu erledigende Aufgabe. Aber auch ständiges Mails und Textnachrichten checken, oder der Gang zum Büromaterialschrank um Druckerpapier und Heftklammern zu holen, ist zwar notwendig, wird aber nur geringfügig zur Erledigung deiner wichtigsten anstehenden Aufgaben beitragen.

Gehen wir als nächstes die etwas zeitaufwendigeren Arbeiten, wie Mails beantworten, Telefonate führen oder ähnliches an und legen immer wenn wir eine davon erledigt haben, einen mittelgroßen Stein in unser Glas. Recht bald ist dieses gefüllt, sodass kein Platz mehr für die großen Steine – welche die wichtigen Aufgaben symbolisieren – bleibt. Der Tag ist rum, bzw. dein Glas ist voll!

Beim Big Rock Prinzip, gehst du zunächst deine wichtigsten Aufgaben an und legst deine Priorität auf die Arbeiten, die dich deinen Zielen beziehungsweise denen deiner Firma am meisten näher bringen. Erst wenn diese – oder zumindest die wichtigsten davon – erledigt sind, kümmerst du dich um deine weniger wichtigen Tätigkeiten, bis hin zu den kleinen fast belanglosen Tasks wie Ordner ins Archiv bringen oder Akten vernichten. Falls möglich, sollte man solche Arbeiten natürlich immer delegieren.

Um das Big Rock Prinzip besser zu veranschaulichen, hier ein Video: Das Big Rock Prinzip

Sollte dir dieser Artikel oder mein Video dazu, als Information gefallen haben, zögere nicht und sende den Link dazu an fünf deiner Freunde! Zeit ist unser wertvollstes Gut, darum Teile meinen Blog auf den sozialen Medien und lass auch andere von diesem Wissen profitieren. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Siehe auch: Eat the frog first!  und Auf die Reihenfolge kommt es an

Winterzeit ❄️ ⌚️

Warum wir im Winter irgendwie weniger Zeit haben.

Natürlich haben wir Sommer wie Winter immer 24 Stunden pro Tag, doch in der dunklen und kalten Jahreszeit, scheint es als würde uns dennoch Zeit fehlen. Die meisten von uns begeben sich morgens wenn es noch dunkel ist zur Arbeit und wenn sie wieder zu Hause sind, ist es bereits wieder dunkel.

Für viele von uns, ist dies eine Belastung! Hat man im Sommer noch genügend Zeit und Motivation etwas draußen an der frischen Luft zu machen, so zieht es uns im Winter eher vor das TV und auf die Couch. Wir begeben uns zu einer Uhrzeit zur Ruhe, in der wir im Sommer sonst noch zum Laufen, Walken, Rad fahren oder in den gegangen Garten sind. Zeit der Aktivitäten, die uns im Winter irgendwie fehlt.

Damit du im Winter, dennoch aktiv bleibst und deine Freizeit nicht gänzlich auf dem Sofa absitzt, empfehle ich dir folgendes:

Plane konkret was du gerne machen würdest und ziehe es dann gnadenlos durch! Verabrede dich beispielsweise zum Sport und gehe so eine Verbindlichkeit ein. Notiere dir deine Vorhaben im Kalender und arbeite diese zur entsprechenden Zeit ab. Bereits im Sommer kannst du dir eine Liste auf deinem Smartphone anlegen, in die du Aufgaben und Ideen einträgst, für die dir die Zeit und dass schöne Wetter im Sommer zu schade sind.

Den Kleiderschrank aufräumen, die Küche streichen oder im Keller Handwerken, kann man auch sehr gut im Winter. Auch so manche Sportarten die im Sommer bei gutem Wetter im Freien stattfinden, kann man mit einem bisschen gutem Willen im Winter auch drinnen machen. Beispielsweise Schwimmen, Bouldern, Spinning und vieles mehr.

Wer im Vorfeld gut plant und sich konsequent an seinen Plan hält, kann durchaus auch im Winter aktiv sein und seine kostbare Zeit sinnvoll nutzen. Der Ausspruch „Failing to plan is planning to fail“ oder „Failing to prepare is preparing to fail“, kommt also nicht von Ungefähr, er stammt vom Urvater des Zeitmanagements dem Tausendsassa Benjamin Franklin.

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Was ist die Pomodoro-Technik? 🍅 ⏲

Achtung hierbei geht es weder um eine schnelle Tomatensauce noch um sonst ein Tomatengericht!

Die Tomatenzeit bei uns ist für dieses Jahr beendet, doch die Pomodoro-Technik hat immer Saison, Zeit einmal wieder etwas über diese immer beliebter werdende Arbeitstechnik zu schreiben.

Entwickelt wurde die Pomodoro-Technik von dem Italiener Francesco Cirillo. Bereits als Student war dieser stets bestrebt, Mittel und Wege zu finden in weniger Zeit, noch mehr erledigt zu bekommen. Er schaffte es seine Produktivität und seine Effizienz zu steigern und mit weniger Aufwand und Zeiteinsatz, bessere Resultate zu erzielen.

Aus den Erfahrungen die er dabei machte, entwickelte Cirillo seine Pomodoro-Technik, welche mittlerweile eine weltbekannte Zeitmanagement-Methode geworden ist. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und seine Technik vermarktet der mittlerweile in Berlin ansässige Entwickler als Unternehmer und Coach.

Insbesondere für diejenigen, die unter Zeitdruck kreativ arbeiten müssen, ist die Pomodoro-Technik sehr hilfreich. Kreativität lässt sich kaum erzwingen, weshalb gerade hier regelmäßige Pausen enorm wichtig sind! Pausen? Der Abgabetermin rückt immer näher und man hat noch so viel Arbeit und dann soll man auch noch Pausen machen? Doch genau dies ist es, was Francesco Cirillo empfiehlt. Pomodoro (ital. für Tomate) funktioniert ganz einfach:

Zur Technik:

Zunächst einmal entfernt man alle Utensilien, die zu Störungen und Ablenkungen führen könnten aus seinem Sichtfeld, ganz besonders das Handy (am besten auf Flugmodus schalten)! Cirillo empfiehlt lediglich Papier und Stift bereit zu legen. Als Werkzeug zur Zeitmessung diente ihm ein mechanischer Küchenwecker zum Aufziehen. Dieser hatte das Aussehen einer Tomate, was der Methode übrigens ihren Namen verlieh.

Hier die Vorgehensweise:

1. die Aufgabe schriftlich formulieren

2. Kurzzeitwecker auf 25 min (= 1 „pomodoro“) einstellen

3. die Aufgabe fokussiert bearbeiten bis der Wecker klingelt

4. eine kurze Pause von etwa 5 Minuten einlegen (anschließend Punkt 2)

5. nach 4 Pomodori wird eine längere Pause von 15-20 Minuten gemacht.

Wer keinen Kurzzeitwecker zur Hand hat, kann ebenso eine Sanduhr oder den Timer seines Smartphones nutzen.

Die Pomodoro-Technik zielt darauf ab, Aufgaben fokussierter und ohne Unterbrechungen oder Abschweifungen zu erledigen. Die Pausen dienen nicht nur der geistigen Erholung, sondern tragen auch dazu bei, kreativer zu sein. Stichwort: kreative Pause. Darf man sein Telefon berufsbedingt nicht abschalten oder sollte man sonst irgendwie gestört und somit aus der Arbeit gerissen werden, so sollte man etwaige neue Aufgaben wenn möglich nicht sofort erledigen, sondern ebenfalls zu den Pomodoro-Aufgaben dazuschreiben und zur ursprünglichen Bearbeitung zurückkehren.

Nicht jeder wird mit dieser Methode zurechtkommen, dem einen fällt es schon schwer sich 25 min am Stück zu konzentrieren, der andere kommt nach 30 min erst so richtig in den Flow und dann eine Pause zu erzwingen wäre kontraproduktiv. Wir sind nicht nur alle unterschiedlich, wir arbeiten auch unterschiedlich. Die Pomodoro-Technik ist nur eine von vielen Arbeitsmethoden und soll hier als eine Anregung dienen, bei Bedarf einmal diese Arbeitsweise auszuprobieren.

Ich selbst arbeite nicht mit einem Timer, versuche jedoch meine Tätigkeit nach einer Weile immer wieder kurz zu unterbrechen um mir etwas zu trinken und Büromaterial zu holen oder irgendeinen „Nobrainer“ – wie Aufräumen oder Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner räumen – zu erledigen.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können.

Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Zeitverschwendung Pendeln

Warum du Pendeln unbedingt vermeiden solltest!

Wie weit ist es bis zu deiner Arbeitsstelle? Zwar können immer  mehr Arbeitnehmer von zuhause Arbeiten, doch für diejenigen die in die Firma fahren müssen, werden die Wege immer weiter. Hat man vor 50 Jahren meistens noch im eigenen Wohnort oder in einem Nachbarort gearbeitet, so legen heutzutage etwa 50% der deutschen Arbeitnehmer einen Strecke von über 10 km zur Arbeit zurück. Bei jedem Fünften beträgt der Weg zu Arbeit sogar mehr als 25 km.

Jeder Vierte Arbeitnehmer in Deutschland – was ca. 11 Mio Menschen entspricht – benötigt für den einfachen Weg zur Arbeit mehr als 30 Minuten. Bei den über 2,2 Mio sogenannten Fernpendlern, beträgt die Fahrzeit zur Arbeit bzw. zurück, pro Weg sogar mehr als 1 Stunde. Bei nur 200 Arbeitstagen pro Jahr, kommen wir so auf 25 Tage (zu 16 Stunden Wachphase) welche Fernpendler nur mit dem Weg zur Arbeitsstelle und wieder nach Hause verbringen. Unwiederbringliche Zeit, die dazu noch unbezahlt ist. Ist es dass wirklich wert?

Natürlich gibt es diverse Möglichkeiten, die Zeit des Pendelns dennoch zu nutzen, indem man beispielsweise in der Bahn liest, Podcasts und Hörbücher im Auto hört, oder die Fahrzeit zum telefonieren nutzt, (siehe auch: Lange Fahrten zur Arbeit? ) doch das ständige Pendeln birgt dennoch einige Tücken. Man hat schlicht und ergreifend weniger Zeit für die Dinge, die man nicht während des Pendelns erledigen kann. Pendler haben zum Beispiel weniger Zeit um Sport zu machen, es sei denn man gehört zu den wenigen Glücklichen die mit dem Rad zur Arbeit fahren können.

Langes Pendeln auf Dauer birgt Stress! Es reduziert die Erholungsphasen, führt zu Schlafdefiziten und oft leidet auch die Beziehung und die Familie darunter, was im schlimmsten Fall bis zur Scheidung führen kann. Wer weit Pendelt verliert jeden Tag wertvolle Zeit, die eigentlich für andere Dinge zur Verfügung stünde.

Natürlich reduziert das Pendeln auch die Zeit die einem für Erledigungen, seine Hobbys und die ganzen Dinge des alltäglichen Lebens zur Verfügung steht. Viele private Arbeiten werden aus diesem Grund auf das Wochenende verschoben, was wiederum dazu führt, dass weniger Zeit für die Familie, Freunde und nicht zuletzt für einen selbst bleibt.

Auch geht das Pendeln zu Lasten der Gesundheit und dass nicht nur wegen dem Stress und dem Mangel an Erholung, sondern man hat es als Pendler auch wesentlich schwerer Arzttermine – sei es zur Behandlung oder zur Vorsorge – wahrzunehmen, was so indirekt der eigenen Gesundheit schaden kann.

Eine weiter entfernte Arbeitsstelle bringt dir vielleicht ein höheres Einkommen, doch geht dies ganz klar zu Lasten deiner wertvollen Zeit, auf Grund des Pendelns musst du – im Schnitt – leider mit einer Stunde Freizeit pro Arbeitstag weniger auskommen. Dessen solltest du dir immer bewusst sein!

Wie denkst du über diesen Aspekt? Welche Gründe gegen das Pendeln oder vielleicht auch dafür, fallen dir spontan noch ein? Schreibe uns deine Gedanken gerne unten in die Kommentare! Sollte dir dieser Beitrag gefallen haben, teil mir dies doch einfach mit einem „Like“ beziehungsweise einem 👍🏻 mit, du weißt dann freue ich mich. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

 

 

Da kann ich nicht – da habe ich keine Zeit!

Die Krux mit der bereits getätigten Zusage.

Ist dir einmal aufgefallen, wie oft wir automatisch sagen, dass wir nicht können oder keine Zeit haben, obwohl wir eigentlich meinen, dass wir bereits anderweitig verplant sind?

Können wir dann wirklich nicht oder wollen wir vielleicht nur nicht. Dies ist eine Falle in die ich selbst bereits viel zu oft getreten bin. Ich habe irgendeinen Termin und sage deshalb automatisch eine neue Anfrage ab, da ich meistens nicht beide Dinge zu einer Zeit machen kann und der alte Termin ja bereits steht.

Nicht selten jedoch, wäre mir der neue Termin viel lieber doch ich verbringe meine kostbare Zeit letztendlich mit dieser anderen Sache nur weil ich diese bereits so eingeplant habe. Wenn es sich dabei wenigstens um eine spaßige Angelegenheit handelt geht es ja noch, aber oft ist der erste Termin irgendetwas fremdbestimmtes zu dem man dummerweise nicht NEIN gesagt hat und nun hätte man die Möglichkeit etwas schönes zu machen.

Irgendwie sind wir Deutschen meist sehr korrekt was unsere Termine anbelangt, egal ob wir selbst pünktlich sind oder Pünktlichkeit von anderen erwarten. Eine Absage des ersten Termins nur um dann den Anderen bevorzugten wahrzunehmen, kommt für die meisten von uns nicht in Frage. Prinzipiell könnten wir dass zwar machen, wollen es jedoch meistens nicht, da wir uns damit unwohl fühlen.

Wir vermeiden so zwar die unangenehme Absage eines Termins – was oft nur 5 Minuten lang unangenehm ist – und nehmen letztendlich die schlechtere Option in kauf.

Stelle dir selbst die richtigen Fragen um so das Richtige zu tun. Auch hier gilt: Die Qualität deiner Fragen, bestimmt die Qualität deines Lebens!

Siehe hierzu: Stelle die richtigen Fragen ❔❓

Statt zu überlegen: Was mache ich denn jetzt nur? Stelle dir Fragen wie diese: Von welchem der beiden Termine profitiere ich persönlich am meisten?  Bei welchem der Termine fühle ich mich wohler und habe weniger das Gefühl meine Zeit zu vergeuden? Worauf möchte ich meine Priorität legen, was ist mir wichtiger?

Es ist deine Zeit und diese kommt bekanntlich nicht wieder! Hast du sie für einen fremdbestimmten, für dich unnützen Termin aufgewendet, ist deine Zeit unwiederbringlich verstrichen! Versuche deine Prioritäten weitestgehend so zu legen, dass du selbst den größten Nutzen davon hast. Das soll natürlich nicht heißen, dass du deine Zeit nicht dafür verwenden sollst jemand anderem zu Helfen. Auch wenn du zunächst vielleicht keinen direkten Nutzen davon hast, kann deine aufgewendete Zeit ein gutes Investment für die Zukunft sein.

Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zahlen sich meistens aus und kommen irgendwann vielfach zu einem zurück.

Nehmen wir an du hast dich für den zweiten Termin entschieden und dich dazu durchgerungen den Ersten abzusagen. Wie stellst du dass am Besten an?

Statt einen Termin einfach nur abzusagen, schlage ich vor einfach mal zu fragen ob man diesen nicht eventuell auch verschieben kann. In den allermeisten Fällen wird dass nicht gehen, jedoch hast du damit gezeigt dass dir der ursprüngliche Termin nicht gleichgültig ist. Sage dir sei leider etwas anderes dazwischen gekommen was für dich Priorität hat. Sofern du nicht explizit gefragt wirst, ist es unnötig gleich eine detaillierte Begründung mitzuliefern, warum du nicht kannst. Solltest du jedoch gefragt werden, ist es ratsam eine gute Antwort parat zu haben. Sei dabei stets ehrlich und versuche durchklingen zu lassen, dass dir diese Absage unangenehm ist und dass es sich um eine Ausnahme handelt.

Ich hoffe ich konnte dir hiermit Anregung zum Nachdenken geben, dich ab und zu doch für dass zu entscheiden, was dir wichtiger ist, auch wenn du dadurch anderen wieder absagen musst.

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Stelle die richtigen Fragen ❔❓

Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens!

In der vergangenen Woche ging es bereits darum, wie man durch Zuhilfenahme der richtigen Fragen, für ein positives Mindset sorgt. Auch in anderen Bereichen gilt, wie Anthony Robbins immer wieder betont:

„Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens!“.

Denken wir einmal darüber nach!

Nehmen wir an du möchtest, dass dir ein Freund am Samstag eine Stunde hilft, dein Brennholz aufzusetzen. Wie fragst du ihn?

Was machst du am Samstag? – Führt eventuell dazu, dass dein Freunde dir alle möglichen Dinge aufzählt die er zu erledigen hat. Hilft dir dass weiter? Wohl eher nicht.

Hättest du am Samstag eine Stunde Zeit? – Falls dein Freund Nein sagt, weißt du bescheid und kannst dir weitere Frage sparen. Andernfalls wird es jedoch zu Rückfragen kommen da du weder den Zeitraum noch die Tätigkeit beschrieben hast.

Kannst du mir am Samstagvormittag mit meinem Brennholz helfen? – Ist schon etwas besser, doch geht es auch präziser.

Am Samstagmorgen um 9 Uhr möchte ich bei mir hinterm Haus das Holz aufsetzen und könnte noch etwas Hilfe gebrauchen! – Ist zwar schon präzise, jedoch keine Frage. Macht man diese Bemerkung in einer Gruppe, so kann es sein, dass sich niemand angesprochen fühlt und du am Samstag alleine dastehst.

Achte darauf, dass du konkret jemanden ansprichst und am besten auch dessen Namen nennst. Stelle deine Frage unmissverständlich und wenn möglich rückfragefrei.

Merke: Eine gut formulierte Frage konzentriert sich immer auf Ziele statt auf Probleme.

Frage dich also nicht:

Warum kann ich mir dass nicht leisten? sondern Wie kann ich mir dass leisten?

Warum werde ich nicht mehr beachtet? sondern Wie werde ich mehr beachtet?

Warum habe ich keine Ausdauer? sondern Wie bekomme ich mehr Ausdauer?

Warum bin ich so oft erkältet? sondern Wie bleibe ich gesund?

Warum fällt mir xy so schwer? sondern Wie könnte ich xy verbessern?

Kann ich überhaupt „nein“ sagen? sondern Was ist mir wichtiger?

Kurz: Frage dich nicht warum gerade du immer dieses oder jenes Problem hast, sondern siehe Probleme eher als Herausforderung und frage dich, wie du diese bewältigen kannst.

Natürlich muss man bei der Ursachenforschung auch einmal einem Problem auf den Grund gehen und sich fragen, warum dieses überhaupt besteht. Doch widme deine kostbare Zeit zu maximal 10 Prozent dem „Problem“ und konzentriere dich zu 90 Prozent auf die Lösung bzw. die Umsetzung deiner Ziele.

Rede nicht um den heißen Brei herum, sondern stelle deine Fragen konkret und präzise!

Hier ein zugegeben blödes, jedoch eindeutiges Beispiel für schlecht gestellte Fragen:

Frage: Hast du eine Uhr an? Antwort: Ja!

Frage: Kannst du mir sagen wie spät es ist? Antwort: Ja!

Frage: Würdest du es auch tun? Antwort: Ja!

Frag doch einfach gleich wie spät es ist! Eigentlich möchtest du doch die Uhrzeit wissen und nicht ob der Andere eine Uhr an hat, oder?

Dieses triviale Beispiel soll hier lediglich stellvertretend für so viele Fragen des Alltags stehen. Erst denken, dann fragen! Was genau möchte ich wissen und wie werde ich es erfragen? Welche Information möchte ich erhalten und wie mache ich dass am besten klar? Besonders bei Fragen wo es um Ansichtssachen geht z. B. ob etwas viel, groß, teuer, schwer oder weit weg  ist, hilft dir eine gut gestellte Frage bei der dein Gegenüber mit einer konkreten Zahl oder ähnlichem antworten muss, schon sehr weiter.

Vergiss nicht: Nur wer die richtigen Fragen stellt, wird auch die richtigen Antworten erhalten!

Checklisten sparen dir eine Menge Zeit 🗒🖊

Checklisten helfen dir dabei Dinge schnell und mit Sicherheit auch vollständig zu erledigen.

Wer bei immer wiederkehrenden Tätigkeiten nicht immer alles aufs neue durchdenken möchte, dem können Checklisten das Leben erleichtern und eine Menge Zeit sparen. Auch wer Bedenken hat, bei einer Routinetätigkeit in der Eile etwas wichtiges zu vergessen, für den sind Checklisten genau das Richtige. Schnell und effizient, lassen sich diese abarbeiten und dennoch ist sichergestellt, dass die richtige Reihenfolge eingehalten und nichts vergessen wurde. Mehrmaliges, zeitraubendes Kontrollieren oder hin und her überlegen ob nicht doch etwas fehlt, kann mittels guter Checklisten vermieden werden.

Die Klassiker unter den Checklisten, kommen aus der Luftfahrt. Piloten arbeiten diese vor jeder wichtigen Aktion, wie der Abflugkontrolle, dem Startmanöver oder der Landung durch. Die Checklisten sind bei vielen Flugzeugen auf einer Blechtafel am Steuer aufgedruckt – siehe Titelbild – und werden mit Hilfe eines kleinen Schiebereglers abgearbeitet. Was uns selbst im digitalen Zeitalter über Jahrzehnte nahezu unverändert erhalten geblieben ist, muss wirklich nützlich und gut sein!

Wo könnten dir Checkliste das Leben vereinfachen und dir wertvolle Zeit einsparen? Beim Packen? Siehe auch: Ich packe meinen Koffer und nehme mit …👙👖👓, als Handlungsablauf bei der Arbeit? Siehe auch: Spare Zeit dank SOPs, oder in Form einer To-Do-Liste? Siehe auch: Sei listig – arbeite mit Listen.

Ein weiterer positiver Effekt von Checklisten ist die Tatsache, dass sie einem ein Stück weit den Kopf frei halten. Sie ersparen einem, vor jedem Handgriff beziehungsweise nach jeder kleinen Tätigkeit, aufs Neue überlegen zu müssen, was als nächstes ansteht oder zu tun ist. Besonders, wenn es schnell gehen muss, spart einem dies eine Menge Zeit ein. So hat man mehr Zeit sich über die eigentliche zu verrichtende Tätigkeit Gedanken zu machen, anstatt über dass „wie“, „was“ und „wann“.

Widme deine kostbare Zeit zu maximal 10 Prozent dem „Problem“ bzw. der Aufgabe an sich, und konzentriere dich zu 90 Prozent auf die Lösung bzw. die eigentlichen Inhalte deiner Arbeit!

Ein Beispiel:

Auf der Arbeit ist irgendetwas schiefgelaufen, alle sind in Aufruhr. Natürlich will keiner es gewesen sein. Statt nach einer Lösung zu suchen, verschwenden alle kostbare Zeit und Energie den Schuldigen zu finden. Ist dieser schließlich ausgemacht, ist man jedoch noch kein Deut weiter. Meistens ist der Verursacher eh in der anderen Schicht und die Anwesenden müssen es ausbaden. Die Zeit in der geklärt wurde, wer, wann, wieso etwas falsch gemacht hat, ist jedoch unwiederbringlich verstrichen.

Es wurde sich viel zu lange mit dem Problem beschäftigt! Eine Checkliste könnte hier Abhilfe schaffen, indem sie gleich nach feststellen des Problems, lösungsorientierte Schritte in die Wege leitet und erst an den letzten Punkten in die Ursachenforschung geht.

Bitte versteht mich richtig! Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist nützlich und wichtig, daher sollte man durchaus nachforschen warum ein bestimmtes Problem aufgetreten ist, um dieses in Zukunft eventuell vermeiden zu können. Zunächst einmal jedoch, muss gleich nach erkennen des Problems an der Lösung gearbeitet werden! Hier hilft eine Checkliste schnell und effizient eine Lösung herbeizuführen.

Welche Arbeitsabläufe – die sich seit langem bewährt haben – könntest du in Form einer Checkliste darstellen und somit schnell und effizient sicherstellen, dass diese vollständig und in der korrekten Reihenfolge abgearbeitet werden? Was wird in der Arbeitsroutine gerne einmal vernachlässigt oder vergessen und führen im Nachlauf dann zu Verzögerungen und Komplikationen? Schreibe uns deine Ideen gerne in die Kommentare und lasse Andere davon profitieren!

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Die schnelle Party 🎉 🎈🎊

Wie du schnell und unkompliziert, eine Party ausrichten kannst!

Der Sommer naht und die Zeit der Garten- und Grillpartys rückt immer näher. Wer von uns sitzt nicht gerne mit einem kühlen Getränk hinterm Haus und lässt sich diverse Leckereien vom Grill schmecken? Wenn da nur nicht immer diese lästigen Vorbereitungen und Aufräumarbeiten zu erledigen wären.

Selbst wenn man dafür einen Partyservice engagiert, bleiben gewisse Arbeiten nicht aus. Mit diesen kleinen Tricks jedoch, kannst du deinen Arbeitsaufwand als Ausrichter stark reduzieren. Die richtige Vorbereitung ist hier das A und O.

Frag frühzeitig einen deiner Freunde oder Familienmitglieder ob dieser nicht etwas früher kommen und dir noch ein bisschen helfen kann. Es gibt immer noch ein paar Tische zu rücken, Stühle oder Bänke zu holen und Getränke zu schleppen. Achte nur darauf dass diese Person pünktlich und zuverlässig ist.

Sicherlich wird von manchen Gästen die Frage kommen, ob diese irgendetwas mitbringen können. Sei darauf vorbereitet und mache dir im Vorfeld gedanken, worum du andere bitten könntest und wer für welchen seiner Salate, Kuchen oder Nachspeisen berühmt ist. Halte eine Liste bereit und gib konkrete Bestellungen auf. Wenn dir jemand anbietet einen Salat zu machen, solltest du dir bereits überlegt haben, welchen du gerne hättest. So vermeidest du, dass später vier Nudelsalate und sonst nichts auf dem Buffett stehen.

Welche Arbeiten kannst bzw. solltest du bereits im Vorfeld vorbereiten, was fehlt und muss noch organisiert werden? Bereits Tage vor der Party kannst du: Getränke besorgen und kalt stellen, Feuerholz vorbereiten oder Grillkohle kaufen. Ich persönlich halte nicht allzuviel von Dekoration, Tisch eindecken, Platzkärtchen usw. Ich mache es mir meistens einfach und spare mir die Zeit fürs Tischeindecken, indem ich die Teller und das Besteck – wie in der Kantiene – vor dem Buffett aufstelle, sodass jeder sich selbst bedienen kann.

Generell bin ich ein großer Fan der Selbstbedienung, meine Gäste – sind ja schließlich alles Freunde und Familie – dürfen sich gerne an den Getränken und am Essen bedienen und die Meisten finden sich auch in meiner Küche zurecht, ich habe damit kein Problem, weniger Arbeit für mich!

Des weiteren stelle ich auch immer Kisten fürs Leergut bereit, dies garantiert zwar nicht, dass die Gäste ihre Flaschen selbst dort reinstellen, gibt man ihnen jedoch diese Möglichkeit nicht, ist es nahezu ausgeschlossen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass diese subtile Aufforderung dass Leergut in die Kisten zu stellen, ganz gut funktioniert.

Ähnlich verfahre ich mit der Spühlmaschine. Diese sollte vor einer Party immer leer sein. Helfer die den Tisch abräumen, gibt es fast immer, ist die Spühlmaschine leer, können diese das Geschirr direkt einräumen. Andernfalls können sie die Sachen maximal in die Küche bringen und man muss alles noch einmal in die Hand nehmen.

Ein letzter kleiner Tipp: Wenn sich die Party dem Ende zuneigt und nur noch wenige Gäste da sind, fange ich ein weiteres mal mit dem Aufräumen an. Auch wenn ich nie darum bitten würde, ist dies für meine Gäste eine stumme Aufforderung mir vor dem Nachhauseweg nochmals etwas zur Hand zu gehen.

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Die 5 Sekunden-Regel 🖐🏼⏱

Wie du mit der 5 Sekunden-Regel Prokrastination entgegenwirken kannst!

Prokrastination – wie das Aufschieben unangenehmer Arbeiten wissenschaftlich genannt wird – kann im besten Fall eine schlechte Angewohnheit sein, die man sich mit folgendem Trick und etwas Durchhaltevermögen selbst abgewöhnen kann. Bei manchen jedoch, nimmt die umgangssprachlich Aufschieberitis genannte schlechte Angewohnheit jedoch Ausmaße an, die bereits einer krankhaften Arbeitsstörung gleichen.

Heute stelle ich euch die 5 Sekunden-Regel gegen den inneren Schweinehund vor. Nicht zu verwechseln mit der 3 Sekunden-Regel, wenn einem etwas Essbares auf den Boden fällt. Manchmal werden diese beiden Regeln beziehungsweise die Zahlenwerte miteinander vertauscht.

Bekannt wurde die 5 Sekunden-Regel, durch das gleichnamige Buch der US-amerikanischen Fernsehmoderatorin Mel Robbins. Darin rät sie, dass wann immer du deine Komfortzone verlassen musst um aktiv zu werden, du innerhalb von 5 Sekunden damit anfangen musst. Tust du das nicht, so kommt dir sofort dein innerer Schweinehund in die Quere und macht dir höchstwahrscheinlich einen Strich durch die Rechnung.

Die Begründung hierfür ist evolutionär bedingt. Unser Gehirn beziehungsweise unser Verstand, ist automatisch darauf getrimmt Gefahren und Risiken von uns abzuwenden. Zwar waren die potentiellen Gefahren für den frühen Menschen in der Steinzeit wesentlich häufiger lebensbedrohlich als heute, sodass diese Schutzfunktion durchaus Sinn machte, doch noch heute ist diese bei uns aktiv. Wir kennen sie als unseren inneren Schweinehund.

Ist etwas bequem und einfach für uns, fühlen wir uns wohl und sicher. Wir befinden uns in unserer Komfortzone. Eine Veränderung dieses Status quo, wird von unserem Unterbewusstsein immer noch als potentielle Gefahr gedeutet, sodass dieses unseren Schweinehund aktiviert um uns selbst zu schützen.

Früher saß der Mensch ums wärmende Feuer, auf einem Fell, geschützt in seiner Höhle während draußen, Kälte, Nässe und wilde Tiere ihm zusetzen konnten. Heute sitzen wir vor dem Fernseher bequem auf unserer Couch, in unserer Wohnung und unser innerer Schweinehund möchte uns davon abhalten raus laufen zu gehen.

Grundsätzlich hat sich also nicht viel geändert, draußen ist es immer noch oft nass und kalt, bloß heute sind wir – kommt natürlich auf den Wohnort an – eher den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt.

Was immer du also vor hast, sobald dir etwas in den Sinn kommt, was du tun oder erledigen möchtest, fange innerhalb der ersten 5 Sekunden damit an! Ist der Anfang erst einmal gemacht, hat es dein innerer Schweinehund viel schwerer, dich von deinem Vorhaben abzubringen.

Egal um was es geht, ob du Wäsche waschen, joggen gehen oder an deiner Bachelorarbeit schreiben möchtest. Beginne innerhalb der ersten 5 Sekunden, nachdem dir dieser Gedanke gekommen ist und stehe vom Sofa auf, geh zu deinem Wäschekorb, suche deine Laufsachen zusammen oder schalte deinen Laptop ein und nimm deine Unterlagen vor!

Natürlich bist du deswegen noch lange nicht im Flow, und deine Tätigkeit geht dir gut von der Hand, nur weil du die 5 Sekunden-Regel eingehalten hast. Doch immerhin hast du schon mal deine Komfortzone verlassen und damit angefangen in die Umsetzung zu kommen. Ist der Anfang erst gemacht, hat die Prokrastination kaum noch eine Chance!

Möchtest du noch mehr zum Thema Prokrastination, innerer Schweinehund und dessen Bekämpfung erfahren, empfehle ich dir meine Beiträge: 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst, Das Direkt-Prinzip und Eat the frog first! Am besten du fängst sofort damit an diese zu lesen 😉

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