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ausgetretener Weg

In nur 60 Tagen zur neuen Routine 🧠 🏃🏼‍♀️ 🧘🏻‍♂️ 🤹🏽‍♂️ 🎻

Das Aufschieben hat nun ein Ende – Der Weg zu neuen Gewohnheiten!

Du willst mehr Sport machen, etwas neues Lernen, mehr Zeit mit der Familie verbringen oder dich gesünder ernähren? Mehr Zeit für dich, deinen Körper und deinen Geist aufwenden?

Oft bleibt bei uns die persönliche Weiterentwicklung aus Mangel an Freizeit auf der Strecke. Sport treiben oder etwas Neues lernen fällt aus und statt etwas gesundes aus frischen Lebensmitteln zuzubereiten, kommt – der Einfachheit halber – die Tiefkühlpizza in den Ofen.

Nach einem langen Arbeitstag fehlt es uns meistens einfach an Willenskraft, unseren Geist und unseren Körper noch weiter zu strapazieren. Da ist es einfacher, auf der Couch zu liegen und entspannt Soaps im TV zu gucken, anstatt ein anstrengendes Sachbuch zu lesen, eine Fremdsprache oder ein Instrument zu lernen. Man hat keine Lust und verschiebt seine Vorhaben auf unbestimmte Zeit – man prokrastiniert. So vergeht ein Tag nach dem anderen und man kommt einfach nicht weiter.

In welchem Lebensbereich wolltest du dich schon seit langem verbessern, worin würdest du dich gerne weiterentwickeln, worauf möchtest du in Zukunft mehr achten und Wert legen? Du hast jetzt lange genug auf eine gute Gelegenheit gewartet etwas zu ändern. Der beste Tag damit zu beginnen war bereits vor 10 Jahren, der zweitbeste ist HEUTE! Komm endlich in die Umsetzung!

Nimm dir gleich nach dem du diesen Artikel fertig gelesen hast, Zettel und Stift und schreibe dir ein paar Stichpunkte auf, was du gerne – in Bezug auf persönliche Weiterentwicklung -machen würdest wenn du die Zeit dafür hättest. Suche dir den für dich wichtigsten Punkt heraus und fange noch heute damit an.

Zeit ist ein mächtiger Hebel, mit dem du viel bewegen kannst! Wenn du dir für dein Vorhaben jeden Tag nur 30 Minuten Zeit nimmst, kannst du langfristig viel erreichen. Wichtig ist, dass du eine feste tägliche Routine daraus machst. Um so häufiger und regelmäßiger du etwas machst, desto einfacher fällt es dir.

Eine neu implementierte tägliche Routiene ist bereits nach 60 Tagen so selbstverständlich wie das Zähneputzen. Neue Handlungen werden in unserem Gehirn zunächst mit viel neuronalem Aufwand und hoher Konzentration in der Großhirnrinde verarbeitet. Mit der Zeit werden aufgrund der Wiederholungen, immer mehr neue Verknüpfungen in unserem Gehirn entstehen und die neue Handlung wird allmählich zur Gewohnheit. Nach ca. 60 Tagen bereits, findet der größte Teil der Gehirnaktivität –  beim Ausführen der neuen Tätigkeit bereits im Kleinhirn statt, dort wo unsere Automatismen ablaufen.

Man kann sich das Ganze in etwa wie eine neu gefundene Abkürzung, querfeldein durch den Wald vorstellen. Die Strecke ist zwar deutlich kürzer als die herkömmliche Route, doch der Weg ist zu Beginn noch sehr beschwerlich. Äste und Brombeerhecken stören uns und der Boden ist unwegsam und bewachsen. Mit jeder Benutzung der neuen Route jedoch, fällt es uns einfacher diese zu gehen, wir wissen was auf uns zukommt und wo wir am besten hintreten. Mit der Zeit entsteht so ein Trampelpfad der uns viel schneller zu unserem Ziel führt.

So können Routinen nicht nur Zeit sparen, sondern sie erlauben dir auch endlich Dinge zu tun, für die du vorher keine Zeit hattest.

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Spare Zeit – Plane deinen Tag 🗓🖋

Zeit sparen mit Plan – Plane deinen Tagesablauf bereits am Vorabend! 📝

Routinen und Strukturen in unserem Tagesablauf – ganz gleich, ob privat oder im Job –  helfen uns, uns in unserem meist stressigen Alltag zu orientieren. Unser ganzes Leben lang haben Rituale einen festen Platz in unserem Tagesplan. Egal ob jung oder alt, Rituale sind ein wichtiges und nützliches Werkzeug für uns alle. Schon im Kindesalter lernen wir diese festen Gewohnheiten für unseren geregelten Tagesablauf kennen. Denn alle Aufgaben die regelmäßig wiederkehren und immer gleich ablaufen, werden von Kindern leicht akzeptiert. Wie wichtig bereits Kindern diese Rituale sind, erfährt man wenn man die Gutenachtgeschichte ausfallen lassen möchte. Doch auch in unserem Erwachsenenleben und ganz besonders in unserem Arbeitsalltag sind gewohnte, wiederkehrende Strukturen sehr bedeutsam. Oft wird uns das erst so richtig bewusst, wenn wir in Rente gehen und uns diese über Jahrzehnte immer gleich ablaufenden Schemen plötzlich fehlen. Routinen bzw. Rituale laufen immer gleich ab und geben uns so Orientierung und Sicherheit.

Wer seine festen Abläufe kennt, kann viel besser planen und läuft nicht so schnell Gefahr, dass ihm alles über den Kopf wächst. Ein guter Plan spart dir außerdem die Zeit, nach jeder erledigten Aufgabe aufs neue zu überlegen, was du als nächstes angehen sollst.

Nimm dir am Vorabend oder Feierabend kurz die Zeit und schreibe dir deine Aufgabenplanung für den kommenden Tag chronologisch auf. Deine Aufgaben schriftlich festzuhalten, schafft Verbindlichkeit und hilft dir deine Aufgaben fokussiert abzuarbeiten. Notiere zunächst dass, was du am heutigen Tag nicht geschafft hast und überlege dir anschließend welche Aufgaben morgen sonst noch anstehen.

Wichtig: Notiere nur die Aufgaben als solche, ohne Angabe des genauen Zeitpunktes, wann du diese angehen möchtest. Plane realistisch und nimm dir nicht zu viel vor!

Tipp: Handgeschriebene Notizen bleiben leichter im Kopf!

Folgst du diesem Tagesablaufplan, verschwendest du deine begrenzte Entscheidungskraft (siehe auch: Was ist eigentlich Willenskraft?) nicht andauernd damit zu überlegen, was du als nächstes tun sollst. Außerdem hast du jeder Zeit den Überblick, was noch alles zu erledigen ist. So kannst du – anhand der Anzahl der verbleibenden Aufgaben – grob abschätzen, wie viel Zeit du noch für deine aktuelle Aufgabe zur Verfügung hast. Plane stets so, dass die Zeit zur Erledigung knapp bemessen ist. Siehe auch: Das Parkinsonsche Gesetz

Bittet dich jemand um Hilfe oder kommt mit weiterer Arbeit auf dich zu, so kannst du demjenigen dank deiner Liste viel leichter mitteilen, wann du frühestens dazu kommst, dich um sein Anliegen zu kümmern. Im Idealfall sollten neue Aufgaben frühestens für den kommenden Tag eingeplant werden, es sei denn sie fallen unter das Direkt Prinzip.

Merke: Fokussiere dich stets auf die Inhalte deiner Arbeit nicht auf die Abläufe! Standardabläufe sollten stets klar definiert sein und nur von Zeit zu Zeit auf ihr Optimierungspotential hin geprüft werden!

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 6

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Wissen was man einkaufen muss.

Wer immer genau weiß was er einkaufen muss, ist im Supermarkt viel schneller fertig, als diejenigen die ziel- und planlos durch die Gänge irren. Überlegt man sich erst während dem Einkauf was man benötigt, kann man keine effiziente Route durch das Geschäft nehmen und muss gegebenenfalls nochmals in bereits aufgesuchte Abteilungen zurück. Wenn man genau weiß was man benötigt, wird weitestgehend auch nur das genommen was auf der Liste steht beziehungsweise auf dem Weg zu den einzelnen Produkten, entdeckt wird. Man verfällt weniger schnell in den Modus Bummeln, Stöbern oder mal schauen was es sonst so neues gibt. Meine Freundin und ich führen eine gemeinsame Einkaufsliste auf unseren Smartphones, somit haben wir unsere Einkaufsliste immer bei uns und wissen genau was wir benötigen. Natürlich ist eine herkömmliche Liste mit Stift und Papier, wenn sie auf dem Aktuellen Stand ist auch ein gute Hilfe. Wer keine Liste geführt hat oder zu faul dafür ist, der kann vor dem Einkaufen gehen, wenigstens noch ein Paar Handyfotos vom Inhalt des Kühl- bzw. Vorratsschrankes machen um so im Supermarkt wenigstens einen Anhaltspunkt zu haben, was fehlen könnte.

 

2. Nicht immer erreichbar sein

Leider ist es in der heutigen Zeit längst selbstverständlich geworden, dass man immer und überall erreichbar ist. Doch eigentlich müssen wir dass überhaupt nicht, oder? Wer konzentriert an etwas arbeitet kann und darf sich nicht permanent von eingehenden Telefonaten ablenken lassen. Möchte man eine Arbeit fokussiert zu Ende bringen ohne andauernd gestört zu werden, ist es meiner Meinung nach ratsam einfach mal die Mailbox bzw. den Anrufbeantworter zu aktivieren. Entweder man schaltet die Rufweiterleitung direkt auf die Mailbox weiter bzw. aktiviert den Flugmodus, oder man schaltet sein Mobiltelefon einfach einmal aus. Sind wir doch mal ehrlich, wie viele wichtige und dringende Telefonate erhalten wir pro Woche? Keine? Und wie viele pro Monat? Bei den meisten Menschen werden das nur sehr wenige sein, sodass es kein Problem sein sollte, wenn man sein Mobiltelefon auch mal auf nicht erreichbar schaltet. Am besten eignet sich hierfür wirklich der Flugmodus ohne WiFi zu aktivieren, damit wirklich keine Nachrichten oder Anrufe reinkommen. Schaltet man sein Gerät nur auf stumm oder Nachtmodus, ist man selbst immer wieder geneigt einen kurzen Blick auf sein Handy zu werfen und wird sofort abgelenkt. Um sich wirklich nicht ablenken zu lassen, sollten auch eingehende Mails sich weder optisch noch akustisch bemerkbar machen. (Siehe hierzu: Sie haben 19 neue E-Mails 📧)

 

3. Ordnung ist das halbe Leben

Auch wenn ständiges Aufräumen echt lästig ist und uns zunächst Zeit kostet, spart Ordnung uns im Gegenzug auch Zeit ein. Ein übersichtlicher Schreibtisch, lenkt uns weniger von unserer Arbeit ab, lässt uns fokussierter arbeiten und den Überblick behalten. Eine aufgeräumte Küche oder eine aufgeräumte Werkstatt bzw. ein Gartenhaus, sieht nicht nur besser aus als wenn alles chaotisch ist, sondern man findet die Dinge die man sucht auch wesentlich schneller und einfacher. Der beste Tipp – meiner Meinung nach – wie man es am einfachsten schafft Ordnung zu halten, ist es die große Unordnung erst gar nicht aufkommen zu lassen. Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan doch auch kleinste Handgriffe, permanent getan, helfen dem Chaos vorzubeugen. Ich versuche stets das Prinzip „kein Weg umsonst“ anzuwenden und nie mit leeren Händen zu gehen. Nicht extra zum Mülleimer zu laufen, sondern den Müll mitzunehmen wenn ich ohnehin raus gehe. Auf dem Weg ins Bad, benutztes Geschirr schon mal mit in die Küche nehmen oder ähnliches. Wer sich kleine Arbeiten zur Gewohnheit macht, wirkt dem Chaos stetig entgegen.

Sollten umfangreichere Hausarbeiten anstehen ist die Die 10 Minuten Methode eine gute Hilfe!

 

 

 

 

 

Tastaturkürzel sparen eine Menge Zeit ⌨️💻

Falls du viel am Computer arbeitest, solltest du diese Tastaturkürzel unbedingt kennen! Elektronische Datenverarbeitung und Erfassung kann sehr zeitaufwendig sein, gut wenn man da ein Paar Kniffe kennt mit deren Hilfe man schneller vorankommt.

Hier die bekanntesten Tastaturkürzel im Überblick:

Strg + c      bzw.       cmd + c      Kopieren

Strg + v      bzw.       cmd + v     Einfügen

Strg + x      bzw.       cmd + x      Ausschneiden

Strg + o      bzw.       cmd + o      Öffnen

Strg + p      bzw.       cmd + p     Drucken

Strg + s       bzw.       cmd + s      Speichern

Strg + a       bzw.       cmd + a     alles Markieren

Strg + z       bzw.       cmd + z     Rückgängig machen

Strg + Shift + z       bzw.       cmd + Shift + z     Wiederherstellen    

Dies soll nur ein kleiner erster Überblick sein, um denen die damit nicht vertraut sind die Türe in die Welt der Tastaturkürzel zu öffnen. Wer nach Tastenkombinationen oder Tastaturkürzel googelt findet zahlreiche Seiten mit umfangreichen Auflistungen möglicher Kombinationen.

Eine weitere Möglichkeit mit Hilfe von ein Paar Tastendrücken wertvolle Zeit zu sparen, ist die Nutzung der F-Tasten auf deiner Tastatur. Bei den Meisten Leuten, fristen die F-Tasten eine Art Schattendasein und werden kaum benutzt. Wendet man sie jedoch konsequent an, sind diese wirklich nützliche Helfer.

Windows

F1                           Ruft die Hilfe-Funktion  auf

 

F2                           Umbenennen einer Datei

   oder eines Ordners

 

F3                           Ruft die Suchleiste auf

 

F4                           dupliziert Zeichen

Alt + F4                 schließt aktive Programmfenster

 

F5                           Internetseite aktualisieren (im Browser)

   Suchen und Ersetzen (bei Office)

   Dia Show starten (bei PowerPoint)

 

Strg + F6               wechselt in Office zwischen verschiedenen

   Dokumenten hin und her

F7                            ruft die Rechtschreibung und Grammatik

    in Office Anwendungen auf oder setzt einen

    Cursor in den Text eines Browsers

F8                            drückt man bei hochfahren von Windows

    um in den Abgesicherten Modus zu gelangen

F9                            hat keine vor eingestellte Funktion und kann frei belegt werden

F10                          dient zur Navigation in der Menüleiste

F11                          wechselt zwischen normaler Ansicht und Vollbildmodus im Browser

F12                          hat keine vor eingestellte Funktion und kann frei belegt werden

Die Tasten F9 bis F12 lassen sich übrigens frei belegen, erstelle dazu zunächst eine Verknüpfung der Datei oder des Programmes welches du per F-Taste starten möchtest. Wähle nach einem Rechtsklick auf die Verknüpfung Eigenschaften aus, anschließend klick in das Feld Tastenkombination und betätige die entsprechende Taste mit der du in Zukunft die Verknüpfung starten möchtest. Jetzt nur noch – Übernehmen – und fertig.

Es gibt wie gesagt noch zahlreiche weitere Tastaturkürzel, doch diese sind meiner Meinung nach die Gängigsten. Sollte ich noch weitere besonders nützliche Kürzel vergessen haben, würde ich mich freuen wenn ihr diese in die Kommentare schreibt.

Mausefalle

Die Falle mit dem Gefallen ⚠️

Bist du auch einer von denen, die nur schwer Nein sagen können? Dann eigne dir das „Fünf-Sekunden-Nein“ an!

Ständig werden wir im Alltag um kleine Gefallen gebeten, ob Babysitten, Chauffeur spielen oder beim Umzug helfen. Nur mal kurz bei etwas mit anpacken oder in irgendeiner Form behilflich sein. Hast du mal 5 Minuten Zeit, heißt es meist – doch nur zu oft erweist sich der Zeitaufwand im Nachhinein beträchtlich höher als zunächst abgemacht. Vom fragwürdigen Nutzen für alle Beteiligten ganz zu schweigen. Bei Bekannten sagt man nur ungern nein, man möchte ihnen einen Gefallen tun, tut sich selbst jedoch damit meist keinen Gefallen. Unter Freunden ist dass vollkommen OK, hier gilt: „Wie du mir, so ich dir“, doch in unserem Bekanntenkreis gibt es auch einige Bekannte die lieber nehmen anstatt zu geben, hier musst du vorsichtig sein! Wer bedacht mit seiner Zeit umgeht, sollte immer auf Reziprozität (Gegenseitigkeit) achten. Um den Zeitgenossen – die lediglich deine Zeit in Anspruch nehmen, jedoch nie Zeit für dich haben – nicht immer wieder auf den Leim zu gehen, solltest du dir bevor du spontan mit einem Ja antwortest, dir zunächst 5 Sekunden Zeit nehmen und folgende Gedanken anstellen:

Hat der Bittsteller mir in der Vergangenheit schon mal geholfen bzw. war für mich da?

Würde mir mein Gegenüber auch so unkompliziert helfen, wenn ich darum bitten würde?

Wenn mein Gegenüber mir auch schon mal geholfen hat, also in Vorschussleistung getreten ist – werde ich ebenfalls kooperieren! Bittet mich mein Gegenüber zum ersten Mal um einen Gefallen, kann ich natürlich auch in Vorleistung treten und hoffen dass sich mein Gegenüber revanchieren wird. Tit for Tat – Wie du mir so ich dir! Folgt auf mein Hilfegesuch mehrfach ein Nein beziehungsweise irgendwelche Ausreden, nutzt mich mein Gegenüber offensichtlich nur aus – was dazu führt, dass ich in Zukunft auch nicht mehr kooperieren werde.

Ja zu sagen, ist eine Art Reflex der uns zwar schnell über die Lippen kommt, der jedoch auch schnell eine Menge Zeit kosten kann. Darum sollten wir uns angewöhnen – bei kleinen Gefallen – zumindest 5 Sekunden abzuwägen und bei größeren Gefallen stets um etwas Bedenkzeit zu bitten.

Deine echten Freunde, denen du nach kurzem Nachdenken meist ein Ja geben wirst, wird die Bedenkzeit kaum stören – diejenigen jedoch die dich nur ausnutzen – denen du meist ein Nein gibst, wird die Bedenkzeit, sowie deine negative Antwort mit der Zeit abschrecken, sodass sie dich in Zukunft nicht mehr fragen werden.

Merke: Ein Nein zu jemand anderem, bedeutet in den allermeisten Fällen mehr freie Zeit für dich selbst!

Sei jedoch stets für diejenigen da, die auch dir immer zur Seite stehen!

Was genau ist eigentlich Willenskraft? 🤔

Warum Willenskraft so wichtig ist!

Ob du nun Ambitionen hast vom Couch-Potato zum Marathonläufer zu werden, du dich endlich um deine Steuererklärung kümmern möchtest oder du einfach nur die Garage ausmisten willst, ob du dir etwas angewöhnen, etwas abgewöhnen oder etwas erlernen oder antrainieren möchtest – für all dass braucht es eins – Willenskraft! Es fällt uns meist schwer unsere Komfortzone zu verlassen um unsere kostbare Zeit mit unliebsamen Tätigkeiten zu verbringen. Wer morgens nur schwerlich aus dem Bett kommt, um dann auf die Arbeit zu fahren, weiß genau was ich meine. Für fast alles was wir tun, benötigen wir ein gewisses Maß an Willenskraft. Doch was genau ist Willenskraft überhaupt?

Willenskraft (engl. willpower) ist eine alltagssprachliche Bezeichnung für den  psychologischen Fachbegriff Volition. Also – „die bewusste, willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate (Ergebnisse) durch zielgerichtetes Handeln“ – wie es das online Lexikon Wikipedia so schön bei diesem Stichwort beschreibt.

Alles fängt an mit der Willensbildung, also der Idee einer Zielsetzung beziehungsweise der Plan etwas zu tun oder erreichen zu wollen. Im Anschluss daran folgt die Willensdurchsetzung eine konkrete Planung, wie mein Ziel zu erreichen ist, gefolgt von einer Kontrolle ob es erreicht wurde.

Dieser Prozess der Selbststeuerung erfordert die Überwindung von Handlungsbarrieren durch Willenskraft. Es hat – aufgrund der etwas trockenen Definition – den Anschein, als sei Willenskraft etwas sehr kompliziertes, doch in Wahrheit durchlaufen wir diesen Prozess täglich tausende Mal. Sie dient also nicht nur der Erreichung unserer großen übergeordneten Ziele und langfristigen Vorhaben, sondern wird auch für einfache alltägliche Dinge benötigt. Jede kleine Entscheidung die wir treffen ist eine Festlegung unseres Willens. Da wir täglich zahllose Entscheidungen zu treffen haben, nutzen wir ständig unsere Willenskraft. 

  • gehe ich jetzt zur Toilette, oder warte ich noch?
  • soll ich Wasser oder Tee trinken?
  • mache ich jetzt noch ein wenig Sport, oder lege ich mich auf die Couch?

Diese alltäglichen Überlegungen, bedürfen genauso unserer Willenskraft wie die großen, längerfristigen Entscheidungen wie:

  • soll ich ein Haus bauen oder zur Miete wohnen?
  • ist es an der Zeit den Job zu wechseln?
  • soll ich meine Zelte hier abbrechen und auswandern?

Willensstärke wird natürlich auch benötigt um unangenehme oder anstrengende Aufgaben anzugehen und zu bewältigen. Diese können sowohl physisch als auch psychischer Natur sein.

  • Ich bin müde und habe Schmerzen doch ich laufe noch bis ins Ziel!
  • Ich möchte keine unangenehme Untersuchung und habe Angst vor der Diagnose.
  • Ich muss jemandem eine unangenehme Nachricht überbringen.

Um meine Vorhaben und Ziele – die mich persönlich oder meine Projekte wirklich weiterbringen – mit Entschiedenheit voranzutreiben, muss ich meine Willensstärke auf diese fokussieren. Man kann sich Willenskraft wie einen Muskel vorstellen, der immer mehr ermüdet, je öfter man ihn am Tag gebraucht. Das heißt, unsere Willenskraft ist begrenzt, verbrauche ich diese den ganzen Tag über mit belanglosen Entscheidungen a la – ziehe ich das hellgrüne oder das dunkelgrüne Shirt an – fehlt einem am Abend beispielsweise einfach die Kraft noch 20 Entscheidung bezüglich des Sommerurlaubs oder der Anschaffung eines neuen Wagens zu treffen. Wer bereits den ganzen Tag Entscheidungen fällen musste, dem fehlt Abends auch schon mal die Kraft, sich auch nur für ein Abendessen zu entscheiden. 

Willenskraft gleicht also einem Muskel der bei Benutzung ermüdet, dies klingt erstmal nach einem Nachteil, doch kann man Muskeln bekanntlich trainieren und somit stärken. Erfahre kommende Woche mehr darüber, wie du deine Willenskraft stärken kannst.

Übung macht den Meister

Warum selbst die Profis der Feuerwehr ständig üben müssen!

Bei der Feuerwehr muss es meistens schnell gehen, bei so manchen Notfällen entscheiden wenige Minuten. Egal ob Tag oder Nacht, ob früh oder spät, wenn’s drauf ankommt, muss jeder Handgriff sitzen. Doch damit auch wirklich jeder Handgriff sitzt und die Feuerwehren effizient Hilfe leisten können, müssen diese zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden absolvieren.

Über 90 Prozent aller Feuerwehrleute in Deutschland arbeiten ehrenamtlich! Ehrenamtlich bedeutet jedoch nicht nur, dass die Männer und Frauen für ihren Dienst bei der Feuerwehr kein Geld bekommen, sondern auch dass sie damit einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für den Schutz der Bevölkerung opfern. 

Nur durch das ständige Auffrischen des Kenntnisstandes und das Wiederholen der vielen unterschiedlichen Handgriffe, kann die Feuerwehr schnell und effizient retten. Natürlich kostet das ständige Üben zunächst einmal eine Menge Zeit, doch dieses Investment an Zeit zahlt sich im Ernstfall wirklich aus.

Was fällt dir äußerst schwer oder was kannst du nicht gut und womit verplemperst du dadurch immer wieder wertvolle Zeit?

Kannst du nur schwer seitlich einparken oder traust dich nicht in ein Parkhaus zu fahren und musst deshalb immer deutlich länger nach einem Parkplatz suchen in den du einparken kannst?

Tipp: Nimm dir hier und da 15 Minuten Zeit und übe das Einparken mit jemanden der es gut kann und der dir die nötigen Tricks vermittelt. Schon nach kurzer Zeit kannst du überall einparken wo Platz ist und sparst dir langes Suchen, Warten und Gehen.

Du hast dich bisher nie daran getraut bestimmte Aufgaben am PC oder Mac selbst zu erledigen und bist deshalb immer auf fremde Hilfe angewiesen, auf die man manchmal tagelang warten muss? Beispielsweise Smartphone synchronisieren oder Backups machen.

Tipp: Erledige diese Aufgabe das nächste Mal unter Anleitung der Person die es sonst immer für dich erledigt hat und schreibe dir wenn nötig die notwendigen Schritte auf. Mit ein wenig Übung erledigst du diesen Task ruck zuck alleine und musst auf niemanden mehr warten.

Du stehst immer wieder ewig in der Warteschlange an, weil du dich nie mit den Möglichkeiten von e-Tickets, online check-in oder Selbstbezahlkassen auseinandergesetzt hast?

Tipp: Nimm dir ein, zwei, falls nötig auch drei Mal die Zeit und setze dich mit diesen neuen Möglichkeiten auseinander. Hab keine Angst vor Neuem und probiere es einfach mal aus. Falls du Probleme bei der Bedienung hast bitte einfach jemanden der weiß wie es geht um Hilfe und lass es dir zeigen. Auch so kannst du mit ewas Übung eine Menge Wartezeit einsparen.

Es fällt dir schwer neue Geräte zu bedienen weil du den Umgang damit zuvor nie geübt hast? Der Klassiker hier ist der Kauf einer Kamera unmittelbar vor dem Urlaub oder einer Veranstaltung. Oft wirft ein neues Gerät Fragen auf oder die Bedienung ist am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig, dass kann im entscheidenden Moment schon mal zu Schwierigkeiten führen wodurch die gewünsche Aufnahme dann ausbleibt.

Tipp: Kaufe dir deine neuen Geräte die von der Bedienung und den Einstellmöglichkeiten etwas anspruchsvoller sind, immer lange genug im voraus um den Umgang damit ein Wenig zu üben und dich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen. Dies kostet zwar zunächst ein paar Stunden Zeit, lohnt sich aber später sicherlich bei der Handhabung und bringt bessere Ergebnisse.

Bearbeitungsprogramme bieten meist deutlich mehr Möglichkeiten an als man jemals wirklich nutzt. Doch auch in den Bereichen in denen man mit dem Umgang vertraut zu sein scheint, gibt es häufig auch noch schnellere oder einfachere Wege die man noch nicht kennt.

Tipp: Hier kann es sich durchaus lohnen, ein paar Tutorials bei youtube anzuschauen um eventuell neue Methoden oder Shortcuts (deut. Abkürzungen) für eine effizienteres Arbeiten kennenzulernen. Oft lassen sich häufig verwendete Funktionen für den direkten Zugriff in die Menüleiste legen, statt diese immer durch drei bis vier Untermenüs klickend suchen zu gehen. Auch Tastaturkürzel für sie persönlich am häufigsten benötigten Funktionen sind dem Benutzer oft noch nicht bekannt.

Je nach dem wie häufig dir so etwas oder ähnliches passiert, loht es sich auf jeden Fall ein bis zwei Mal Zeit zu investieren um so längerfristig Zeit einzusparen. Diese Denke geht ein wenig in Richtung ROTI (Return On Time Invested), worauf ich in einem späteren Post noch genauer eingehen werde.

Nicht zu vergessen ist neben dem zeitlichen Aspekt auch der des persönlichen Wachstums. Etwas neues gelernt zu haben, etwas endlich geschafft zu haben, was mir ab jetzt immer wieder von Nutzen sein wird. Einfach ein gutes Gefühl!

Überlege doch selbst einmal, was du mit etwas Übung schneller, einfacher oder selbst erledigen könntest, was kannst du nicht selbst oder geht dir nur schwer von der Hand? Wobei geht dir immer wieder wertvolle Zeit verloren, die du in Zukunft mit etwas Übung einsparen oder zumindest reduzieren könntest?

Lass uns bitte an deinen Ideen teilhaben und schreibe uns diese unten in die Kommentare! Vielen Dank!

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 4

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Fotografieren geht meist schneller als notieren

Um sich etwas zu merken was irgendwo geschrieben steht, beispielsweise Preise im Supermarkt oder die technischen Details eines Gerätes im Elektrofachgeschäft empfiehlt es sich das Schild einfach schnell abzufotografieren. Nahezu jeder hat heute ein Handy mit hochauflösender Kamera dabei, wohingegen Zettel und Stift immer seltener mitgeführt werden. Möchte man technische Daten beziehungsweise Angebote vergleichen ist abfotografieren oder – beim onlinekauf ein Screenshot – die schnellste und einfachste Methode später alle nötigen Daten für einen Vergleich parat zu haben. Auch Straßennamen oder Telefonnummern, eigentlich alle geschriebenen Daten die man sich merken möchte, lassen sich so schnell und auch fehlerfrei speichern.

 

2. Speisen im Backofen schneller zubereiten

Wer Speisen im Backofen zubereitet kann mit Hilfe von ein paar kleinen Kniffen schnell einmal 15 – 20 Minuten einsparen. Auch wenn es häufig in der Zubereitungsempfehlung steht, das Vorheizen des Backofens kann man sich meistens sparen. Besonders bei Umluft ist ein Vorheizen meist nicht nötig.  Als Faustregel gilt, je länger das Essen garen muss desto vernachlässigbarer ist das Vorheizen. Egal ob Kuchen oder Braten, bei Garzeiten von 1,5 Stunden und mehr, kann man das Gargut getrost ohne vorzuheizen ins Rohr stellen. Lediglich bei empfindlichen Teigen wie Blätterteig und Biskuit empfiehlt sich das Vorheizen. Auch bei Gerichten die explizit eine genau definierte Zeit und bei konstanter Temperatur im Ofen sein müssen sowie bei Brot ist das Vorheizen ratsam. Um möglichst effizient vorzuheizen, sollte der Backofen hierzu leer sein damit sich die Luft gleichmäßiger aufwärmen kann. Um Zeit und Energie einzusparen, sollte der Backofen immer so spät wie möglich – jedoch so früh wie nötig  – eingeschaltet werden. Wer – wo möglich – ein Backblech statt des Rostes benutzt, kann aufgrund der besseren Wärmeleitung des Bleches auch hier deutlich an Garzeit einsparen.

 
3. Autofahrten clever planen

Wer mit dem Auto möglichst schnell größere Strecken zurücklegen möchte, sollte sich bereits vor Abfahrt ein Paar Gedanken zur Route und auch zur Abfahrtszeit machen. Wann ist auf meiner zu fahrenden Strecke wo am wenigsten Verkehr und um wie viel Uhr komme ich an welchen Knotenpunkten mit hoher Verkehrsdichte vorbei. Wer einfach nur früh losfährt weil morgens weniger Betrieb ist, dann aber genau zur Rushhour am Kölner Ring ankommt, hat nicht gut geplant. Verfolgt man die früh losfahren Strategie, sollte man schon so planen, dass man auch große Staus an Autobahnkreuzen sowie Baustellen berücksichtigt. Dazu einfach vor Abfahrt bei Google Maps Routenplanung informieren, wie der Verkehr fließt und ob auf meiner Standardstecke eventuell Baustellen oder Staus sind. Klickt man neben dem Button Jetzt starten auf den kleinen Pfeil, kann man sogar vorab den Tag der Abfahrt sowie eine Uhrzeit auswählen und sich so die Route mit den für diesen Zeitpunkt kritischen Abschnitten anzeigen lassen.

Auch beim Navi gibt es noch ein paar kleine Kniffe um ein wenig Zeit zu sparen. Wer sein Navi nicht selbst eingerichtet hat und daher nicht weiß wie dieses eingestellt wurde, sollte folgendes prüfen: Beim einrichten der Grundeinstellungen des Gerätes kann man meist zwischen drei verschiedenen Einstellmöglichkeiten für die Streckenplanung wählen: „schnellste Route“, “ kürzeste Route“ oder „spritsparenste Route“. Wählt man beispielsweise die kürzeste Streckenführung, kann es passieren, dass man nur über kurvige Landstraßen zum Ziel geführt wird und letztendlich deutlich länger braucht, als mit der Einstellung „schnellste Route“ die einen zwar einen etwas weiteren Weg aber dafür über die schnellere Autobahn führen würde. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden was ihm am liebsten ist. Eine letzte Überlegung zum Thema Navigationsgerät: Oft lohnt es sich die Empfehlung des Navis einen Stau zu umfahren zu missachten. Fast jeder hat ein Navi mit Stauumfahrungsfunktion, sodass es auf den Umleitungsstrecken die überhaupt nicht für viel Verkehr ausgelegt sind, schnell auch zum Stau kommt sodass man besser auf der ursprünglichen Route geblieben wäre.

 

 

 

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 1

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig, weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Halte Ordnung so gut du nur kannst! Suchen ist einer der größten Zeitkiller, je mehr Dinge (Schlüssel, Handy, Ladekabel, Geldbörse, etc.) an einem festen Platz aufbewahrt werden desto weniger Zeit verschwendest du damit zu suchen. Wer wenig rumliegen hat, egal ob auf dem Schreibtisch, der Werkbank oder zu Hause, behält leichter den Überblick. Es heißt nicht umsonst: Ordnung ist das halbe Leben.

2. Wenn dein Telefon klingelt und du jetzt nicht eine halbe Stunde oder gar länger telefonieren möchtest, dann lass es einfach klingeln und mach damit weiter was du gerade am machen warst. Man muss nicht an sein privates Telefon gehen nur weil es klingelt! Nicht umsonst gibt es eine Rufnummerübermittlung. Wenn du denkst dass der Anrufer nur auf einen Plausch aus ist, oder dir mit irgendetwas die Zeit rauben will (Umfrage, Gewinnspiel etc.) einfach nicht dran gehen. Wer mich zu sehr nervt, dessen Nummer blockiere ich sogar! Freunde und Bekannte kann man später zurückrufen, wenn man mehr Zeit und Ruhe für ein Gespräch hat. Wer eine Freisprecheinrichtung hat, kann bequem beim Autofahren oder bei der Hausarbeit zurückrufen.
Dinge bei denen man sich nicht viel konzentrieren muss parallel zu tun ist immer noch der einfachste Weg, eine Menge Zeit zu sparen.

3. Wer viel mit Aufzügen fährt, kann immer ein wenig Zeit gut machen indem er die Taste für das sofortige Schließen der Aufzugtüren betätigt. Die meisten Aufzüge verfügen sowohl über eine Taste für das sofortige wieder öffnen der Türen <|> falls etwas eingeklemmt wurde, als auch über eine Taste welche die Türen sofort schließt >|<. Das automatische Schließen erfolgt immer erst nach einer Verzögerung die Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Einsteigen erleichtern soll. Benötigt man diese Funktion nicht, kann man die Türen mithilfe dieser Taste >|< schließen und somit immer ein paar Sekunden sparen. Zugegeben es sind wirklich immer nur wenige Sekunden, aber je nach dem wie oft man diese Funktion nutzt kommt auch dabei wertvolle Zeit zusammen.