Archiv für den Monat September 2019

Getting Things Done Teil 1

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement.

Heute möchte ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Selbstmanagement-Methode von David Allen vorstellen. David Allen ist ein US-amerikanischer Buchautor, Berater und Coach für Produktivitätsmethoden. Er entwickelte GTD und stellte diese Methode erstmalig in seinem 2001 erschienenen Buch „Getting Things Done“ vor.

GTD scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert zu sein, doch hat man es erst verstanden, ist diese Methode wirklich innovativ. Es lohn sich in jedem Fall etwas Zeit zu investieren und sich damit zu beschäftigen. Ich möchte euch heute GTD lediglich in seinen Grundzügen vorstellen, und werde in späteren Beiträgen, dann etwas genauer und detaillierter darauf eingehen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es bei GTD im wesentlichen darum, Dinge wirklich zu erledigen anstatt sie zu planen, zu strukturieren und zu verwalten. Im Normalfall wissen wir, was am heutigen Tag noch alles zu erledigen ist. Wir haben alles im Kopf und müssen lediglich im richtigen Moment daran denken. Auch wenn dass einfach klingt, sieht die Realität oft anders aus. Wir vergessen das Eine oder das Andere oder kommen ganz einfach nicht dazu es zu erledigen. Immer wieder gehen uns die selben Gedanken – was wir unbedingt noch erledigen müssen – durch den Kopf obwohl wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind. Genau hier setzt GTD an.

Der erste Schritt der GTD Methode ist es, alles aufzuschreiben und den Kopf für die Dinge frei zu haben, die gerade im Moment erledigt werden. Die Ständig aufpoppenden Gedanken, unterbrechen uns ständig in unserer momentanen Tätigkeit und lenken uns ab. Am ehesten bemerkt man dies, wenn man versucht einzuschlafen (momentane Tätigkeit) und einem aber noch zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Lege dir einen kleinen Schreibblock und einem Stift auf deinem Nachttisch bereit, und schreibe nächstes mal – wenn du nicht einschlafen kannst – einfach deine Gedanken auf. Du wirst sehen, kurze Zeit später kannst du einschlafen. Du hast deine Gedanken aufgeschrieben und so aus deinem Kopf verbannt.

Natürlich kostet das permanente Aufschreiben der anstehenden Aufgaben zunächst einmal Zeit, doch nach einer Weile, hat sich unser Gehirn so daran gewöhnt, dass wir für alles To-Do-Listen haben, dass es die noch zu erledigenden Aufgaben nicht mehr ständig in unser Gedächtnis ruft. Der Vorteil, nicht immer alles permanent im Kopf haben zu müssen und dadurch effizienter arbeiten zu können, überwiegt hierbei den zeitlichen Aufwand des Aufschreibens. Auch wenn es bei GTD heißt, dass zunächst ALLES aufgeschrieben wird, so gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme: Kleinstaufgaben die innerhalb von 3 Minuten oder weniger zu erledigen sind, sollten immer sofort erledigt werden, ohne diese noch groß zu notieren und zu verwalten. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip

Im Vergleich zu anderen bekannten Selbstmanagement-Methoden, werden bei der GTD Methode, keine Prioritäten gesetzt. Wir müssen somit auch nicht überlegen beziehungsweise entscheiden was wichtig oder dringend ist. Siehe hierzu: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? und Eisenhower-Prinzip  GTD funktioniert etwas anders, doch dazu mehr in der kommenden Woche.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über GTD erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten recht auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!

Werbeanzeigen

Die schnelle Entscheidung ⏱ 🤔

5 Tipps wie du schneller Entscheidungen triffst!

Warum fällt es vielen Menschen so schwer Entscheidungen zu treffen? Wir fällen täglich tausende kleine Entscheidungen, die meisten davon unterbewusst, ohne groß darüber nachzudenken. Sobald wir jedoch anfangen bewusst darüber nachzudenken, ob oder wie wir etwas machen, fangen viele an zu zögern und werden unsicher wie sie sich entscheiden sollen. Wie ist es bei dir? Wie leicht fällt es dir Entscheidungen zu treffen?

Der Grund dafür, warum es uns oft schwerfällt Entscheidungen zu treffen, liegt meistens wohl darin begründet, dass wir Angst haben. Angst etwas falsch zu machen, Angst etwas zu verlieren oder die Angst etwas zu verpassen. Wir haben Angst davor uns für das Falsche zu entscheiden. Dabei ist Angst eine denkbar schlechte Grundlage um eine gute Entscheidung zu fällen, was uns auch direkt zum ersten Tipp führt!

1. Überlege nicht so lange herum was alles schief gehen kann! Konzentriere dich mehr auf die Chancen und Möglichkeiten, statt auf die Probleme und Schwierigkeiten, so fällt dir die Entscheidung leichter. Dass soll natürlich nicht heißen, dass du eventuelle Gefahren komplett außer acht lassen sollst, ganz im Gegenteil – wie du im zweiten Tipp sehen wirst.

2. Überlege dir was das Schlimmste ist, was dir – bezogen auf deine zu treffende Entscheidung passieren kann! Du wirst schnell feststellen, dass die meisten unserer Entscheidungen, recht trivial sind und wir uns viel zu viele Gedanken darüber machen. Aus dem Gesichtspunkt heraus, dass deine Entscheidung selbst im aller schlimmsten Fall, keine großen Auswirkungen auf dein Leben hat, was zumindest auf die meisten Entscheidungen zutrifft, wird es dir ebenfalls leichter fallen, diese zu treffen.

3. Überanalysiere nicht! Wenn wir stets vergleichen, abwägen und abwarten, ob sich uns nicht doch noch eine bessere Option bietet, kommen wir nie weiter! Angenommen du möchtest einen neuen Laptop kaufen. Es wird immer nächste Woche oder nächsten Monat, entweder ein besseres Gerät oder einen besseren Preis geben, daran wirst du nichts ändern. Aus diesem Grund, solltest du nicht allzu lange zögern, bevor du dich für etwas entscheidest.

4. Hast du deine Entscheidung erst einmal getroffen, dann bleibe zunächst dabei! Auf keinen Fall solltest du beim kleinsten Zweifel, wieder ins Stocken geraten und dich wieder um entscheiden. Um auf das Beispiel mit dem Laptop zurückzukommen: Stelle deine Recherchen sofort ein, sobald du ein für dich passendes Gerät gefunden hast. Im Nachhinein weiter zu recherchieren führt nur dazu, dass du dich später eventuell ärgerst, das Gerät umtauschst und dich wieder neu entscheiden musst.

5. Triff deine Entscheidungen schnell und revidiere sie nur langsam! Wer schnell entscheidet, trifft mit Sicherheit auch hin und wieder falsche Entscheidungen. Auch wenn es in Tipp 4 heißt, dass man bei seinen getroffenen Entscheidungen bleiben soll, so darf man das Wörtchen „zunächst“ nicht überlesen. Sollte sich eine getroffene Entscheidung mittel oder langfristig, als ein Fehler herausstellen, macht es wenig Sinn stur daran festzuhalten. Man sollte lediglich vermeiden, sich ständig um zu entscheiden, denn dies zeugt von Unsicherheit und man kommt nicht wirklich weiter. Fehler zu erkennen und sich auch einzugestehen ist wichtig, denn daraus lernt und wächst man!

Ich hoffe ich konnte euch mit dem heutigen Post, ein paar Tipps geben, wie ihr schneller Entscheidungen treffen könnt. Wenn ich dazu beitragen konnte, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare.

Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.