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Meine Top 5 App-Empfehlungen 📱

Diese Apps helfen dir deine Zeit optimal zu nutzen!

Podcasts

Ein Podcast ist eine Mediendatei – im Audioformat oder Videoformat die aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Dabei kann es sich um die Aufzeichnung einer Radio oder Fernsehsendung handeln oder um einen extra für dieses Medium produzierten Beitrag. Ein Podcast hat keine festen Sendezeiten, wurde er einmal online gestellt, kann er jederzeit runtergeladen oder auch online gehört werden. Das Medium Podcast, hat mein Leben in den letzten Jahre unglaublich bereichert! Wenn ich mir rückblickend überlege, was ich ohne das Medium Podcast alles nicht wüsste, beziehungsweise was ich damit neues gelernt habe, bin ich absolut überwältigt! Es vergeht kaum ein Tag an dem ich mir nicht zumindest ein klein wenig neues Wissen aneigne und dass durch den passiven Konsum – also ohne zusätzlichen Zeitaufwand von Podcasts! Suche auf deinem Smartphone unter Apps einfach nach Podcast und installiere dir einen der aufgelisteten Podcast – Player. Öffne den Podcast – Player und klicke auf „neuen Podcast hinzufügen“ oder „Suchen“ um auf die immer umfangreicher werdene Auswahl an Podcasts weitergeleitet zu werden. Klicke dich durch die verschiedenen Themengebiete und lade dir die für dich interessant klingenden Podcast Folgen in deine App.

Coach.me

Die Coach.me App ist ein sogenannter Habit Tracker, der dir dabei hilft, deine Ziele und Vorhaben auch wirklich zu erreichen. Egal ob du dir neue Fähigkeiten aneignen, etwas üben, mehr Sport machen, gesünder Essen oder mehr trinken möchtest, Coach.me hilft dir dabei dies auch wirklich konsequent umzusetzen. Die App erinnert dich nicht nur ständig an deine Vorhaben, sondern sie lässt diese mit der Zeit zu einer festen Routine werden. Du wirst ständig dazu getriggert deine neuen täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen, bis dir diese in Fleisch und Blut übergegangen sind. Alle der von mir in Coach.me eingetragenen Punkte sind bereits lange zu einer festen Gewohnheit in meinem Leben geworden, ein Automatismus an den ich mittlerweile nicht mehr erinnert werden muss. Wer sich etwas angewöhnen oder abgewöhnen möchte, dem kann ich Coach.me wärmstens empfehlen.

Blinkist

Eine weitere super App, auf die ich nicht mehr verzichten möchte ist Blinkist. Wer Interesse an lehrreichen Sachbüchern hat, aber kaum die Zeit findet diese zu lesen, dem empfehle ich die App „Blinkist“ auszuprobieren! Das Team von Blinkist hat zahlreiche Sachbuchtitel zusammengefasst und deren Kernaussagen jeweils auf einen kleinen ca. 15 Minuten langen Text runtergebrochen. Mittlerweile sind über 3.000 Titel in 27 Kategorien verfügbar. Du kannst diese Kurzzusammenfassungen entweder lesen, oder dir in Hörbuchqualität vorlesen lassen. Ich lese sehr gerne und schaffe es auch irgendwie immer genügend Zeit zu finden wenigstens ein Buch pro Woche zu lesen. Noch bin ich nicht dazu bereit auf echte physische Bücher zu verzichten. Mit Hilfe dieser App jedoch kann ich zum einen, die gelesenen Inhalte beim Autofahren oder Kochen leicht auffrischen, und zum anderen kann ich mir Zusammenfassungen von Büchern vorlesen lassen, für die ich bisher noch nicht die Zeit zum lesen gefunden habe.

Seven

Seit ich diese App auf meinem Smartphone habe, mache ich jeden Tag ein kleines Workout. Die 7 Minuten Trainings Challenge schlägt mir diverse Übungen zum Dehnen, Muskelaufbau und zur allgemeinen Grundlagenausdauer vor. Wer dranbleibt und keine Trainings auslässt wird immer wieder mit der kostenlosen Freischaltung neuer Übungen belohnt. Du kannst verschiedene Challenges absolvieren, und hast somit einen Anreiz immer etwas mehr zu machen. Natürlich ist das Training nicht auf 7 Minuten beschränkt, du kannst die Zeiten für die einzelnen Übungen nach deinen Wünschen anpassen und auch mehrere Trainings am Tag absolvieren. Ich nutze die App nun seit nunmehr 1438 Tagen und habe bisher 34 Erfolge erzielt und Zahlreiche Trainings mit neue Übungen kostenlos feigeschaltet. Die Übungen machen Spaß und lassen sich ohne großen Zeitaufwand durchführen. Dank der Seven App, nehme ich mir täglich die Zeit wenigsten die 12 vorgeschlagenen Übungen zu machen.

Erinnerungen

Zu guter Letzt eine sehr nützliche auf dem iPhone vorinstallierte App: Erinnerungen. Mit Erinnerungen, kann man nicht nur Einkaufslisten und To-do-Listen anlegen und verwalten, sondern diese auch bequem mit anderen iPhone Usern über die Cloud teilen. Dass heißt meine Freundin und ich haben eine gemeinsame Einkaufsliste auf unseren Smartphones die sich nach dem aktualisieren automatisch syncronisiert. Füge ich der Liste etwas hinzu oder hake etwas ab, so ändere ich damit auch die Listen der anderen User. So teile ich auch effizient To-do-Listen und Packlisten mit Freunden um zu organisieren, wer was erledigt bzw. mitnimmt. Natürlich kann man sich mit Erinnerungen – wie der Name schon sagt – auch erinnern lassen. Ich sage Siri – der virtuellen Assistentin von Apple – einfach wann und woran sie mich erinnern soll. Dies funktioniert sogar ortsbezogen, sofern der Ort als Adresse auf dem Gerät hinterlegt ist. Beispielsweise kann ich so eine Erinnerung wie folgt einstellen: Erinnere mich, wenn ich in XY bin, dort dies und jenes zu erledigen.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 3

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 3.

In den vergangenen beiden Wochen habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir das Aufschreiben – um die noch zu erledigenden Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. Im darauf folgenden Beitrag, ging es um das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben. In dieser Woche schließen wir unsere kurze Vorstellung der GTD-Methode mit der Pflege und der Erledigung der Aufgaben ab.

Damit GTD richtig funktioniert und wir uns mental auf die aktuell zu erledigenden Aufgaben konzentrieren können, statt andauernd an die noch anstehenden Aufgaben zu denken, muss sich unser Unterbewusstsein darauf verlassen können, dass wir alles korrekt notiert und organisiert haben. Wir müssen unsere Termine gepflegt und unsere Listen immer auf dem aktuellen halten. Darüber hinaus sollten wir einmal pro Woche einen Wochenrückblick durchführen, doch dazu später mehr.

Um keinen Termin zu verpassen, sollten wir nach ein zwei erledigten Aufgaben immer wieder in unseren Terminkalender schauen, oder unsere Termine einfach auf elektronischem Wege mittels Tablet oder Smartphone pflegen und uns rechtzeitig daran erinnern lassen. Auch wenn eine elektronische Erinnerung nicht unbedingt im Sinne von GTD ist, da man dadurch jederzeit abgelenkt und aus seiner momentanen Tätigkeit gerissen wird, ist diese Art von Terminerinnerung in meinen Augen immer noch die Beste!

Zum erledigen unserer Aufgaben arbeiten wir uns – wie bereits in der vergangenen Woche erwähnt – einfach von oben nach unten durch unsere entsprechende Kontextliste. Natürlich kommt es dabei immer vor, dass sich auf einer Kontextliste dennoch eine sinnvollere Reihenfolge der Abarbeitung als von oben nach unten ergibt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Aufgaben in einer anderen Reihenfolge auf unserer Liste stehen, als eine sinnvolle Fahrtroute vorgeben würde. In diesem Fall hat selbstverständlich die bessere Fahrtroute Vorrang!

Kommen wir nun zum Wochenrückblick. Dieser steht einmal pro Woche – am besten Freitags – an. Schreibe zunächst alles auf, was momentan noch in deinem Kopf herumschwirrt und noch zu erledigen ist. Anschließend nimm dir deine Aufgaben- und Projektlisten nochmals vor, und schaue nach was noch so offen ist. Es kommt immer wieder vor, dass auch bei einem gut funktionierenden GTD, Aufgaben im Eingangskästchen liegen bleiben oder die Ablage hinten angestellt wird. Dies ist ganz normal und nicht weiter tragisch. Dafür gibt es schließlich den Wochenrückblick, bei dem offene Aufgaben nochmals durchgesehen, organisiert und angegangen werden können.

Welchen Eindruck macht die GTD-Methode auf euch? Zunächst hat es für mich so ausgesehen, als ob GTD ziemlich kompliziert sei, nach ein paar Tagen und mehrmaligem nachlesen wie man es genau anwendet, kam ich jedoch langsam rein. Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe oder GTD einfach nicht mein Ding ist, doch so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Das ständige Notieren, und organisieren der Aufgaben, lenkt mich persönlich mehr ab, als die aufkommenden Gedanken was ich noch zu tun habe. Für mich scheint GTD nicht so das Richtige zu sein, jedoch wollte ich euch diese Methode nicht vorenthalten. Eventuell werde ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ausprobieren.

Wenn euch dieser kurze Ausflug in die GTD-Methode gefallen hat, würde ich mich über einen Daumen hoch oder ein Like freuen! Gerne dürft ihr mir auch eure Meinung unten in die Kommentare schreiben. Ich wünsche euch eine gute Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 2

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 2.

In der vergangenen Woche habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir Schritt 1: das Aufschreiben – um die noch zu erledigende Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. In diesem Beitrag, werden wir kurz auf das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben eingehen.

Wir haben uns sämtliche Gedankengänge mit Handlungsbedarf notiert und diese gesammelt. Da wir bei GTD keine Prioritäten festlegen, nehmen wir uns zuerst den obersten Punkt auf unserer Liste oder den obersten Zettel in unserem Eingangskästchen vor. Wir schauen um was es sich handelt und entscheiden sofort ob etwas zu tun ist oder nicht. Wenn nichts zu tun ist: Ablage, Wiedervorlage oder Papierkorb! Ist hingegen etwas zu tun unterscheiden wir zwischen einem einzelnen Handlungsschritt und einem Projekt.

Ein Projekt sind hierbei alle Aufgaben die mehr als einen Handlungsschritt erfordern.

Handelt es sich jedoch um einen einzelnen Handlungsschritt, ist folgendes zu überlegen:

  1. kann ich es delegieren? Falls ja, immer delegieren!
  2. Dauert es weniger als 2-3 Minuten? Dann erledige ich es sofort! (Das Direkt-Prinzip)
  3. Dauert es länger? So notiere ich diesen Handlungsschritt auf einer Aufgabenliste.

Aufgabenlisten beim GTD unterscheiden sich dahingehend von den gewohnten To-do-Listen, dass sie nicht nach Prioritäten sondern nach Kontexten sortiert werden. Unter Kontexten versteht David Allen (der Entwickler der GTD-Methode) beispielsweise: Am Computer, zu Hause, Unterwegs und so weiter.

Diese Sortierung nach Kontext, zielt darauf hin ab, dass die einzelnen Aufgaben nach und nach abgearbeitet werden, sobald ich mich in den jeweiligen Kontext begebe. Nehmen wir an, auf meiner To-do-Liste – die nach Prioritäten sortiert ist – steht ganz oben: Kleid aus der Reinigung abholen! weil ich dieses für den Empfang heute Abend benötige. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, ist die Reinigung noch geschlossen sodass ich diesen Punkt – obwohl es der Wichtigste ist – überhaupt nicht zuallererst abarbeiten kann und dieser den ganzen Tag übersprungen werden muss.

Nach der GTD-Methode steht der Handlungsschritt: Kleid aus der Reinigung abholen! im Kontext Unterwegs oder Besorgung. In den ich automatisch wechsle, wenn ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache. Hier ein Beispiel:

Unterwegs:

-Kleid aus der Reinigung abholen!

-tanken

-Einkauf erledigen

-mit Mama telefonieren

Zuhause angekommen, wechsle ich in den Kontext zu Hause.

zu Hause:

-Waschmaschine anstellen

-Spülmaschine ausräumen

-den Garten wässern

Nach diesem Schema werden die verschiedenen Handlungsschritte im GTD organisiert. Solltest du der Meinung sein, dass bei einem Vorgang momentan kein Handlungsbedarf erforderlich ist, bleiben drei Möglichkeiten wie du verfahren kannst.

1. Du legst dir den Vorgang auf Wiedervorlage bzw. Termin, weil du noch eine Entwicklung abwarten möchtest

2. Der Vorgang wandert in die Ablage und ist damit erledigt.

3. Die Unterlagen werde nicht mehr benötigt und werden in den Papierkorb geworfen.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über Selbstmanagement erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten rechts auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!

Getting Things Done Teil 1

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement.

Heute möchte ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Selbstmanagement-Methode von David Allen vorstellen. David Allen ist ein US-amerikanischer Buchautor, Berater und Coach für Produktivitätsmethoden. Er entwickelte GTD und stellte diese Methode erstmalig in seinem 2001 erschienenen Buch „Getting Things Done“ vor.

GTD scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert zu sein, doch hat man es erst verstanden, ist diese Methode wirklich innovativ. Es lohn sich in jedem Fall etwas Zeit zu investieren und sich damit zu beschäftigen. Ich möchte euch heute GTD lediglich in seinen Grundzügen vorstellen, und werde in späteren Beiträgen, dann etwas genauer und detaillierter darauf eingehen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es bei GTD im wesentlichen darum, Dinge wirklich zu erledigen anstatt sie zu planen, zu strukturieren und zu verwalten. Im Normalfall wissen wir, was am heutigen Tag noch alles zu erledigen ist. Wir haben alles im Kopf und müssen lediglich im richtigen Moment daran denken. Auch wenn dass einfach klingt, sieht die Realität oft anders aus. Wir vergessen das Eine oder das Andere oder kommen ganz einfach nicht dazu es zu erledigen. Immer wieder gehen uns die selben Gedanken – was wir unbedingt noch erledigen müssen – durch den Kopf obwohl wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind. Genau hier setzt GTD an.

Der erste Schritt der GTD Methode ist es, alles aufzuschreiben und den Kopf für die Dinge frei zu haben, die gerade im Moment erledigt werden. Die Ständig aufpoppenden Gedanken, unterbrechen uns ständig in unserer momentanen Tätigkeit und lenken uns ab. Am ehesten bemerkt man dies, wenn man versucht einzuschlafen (momentane Tätigkeit) und einem aber noch zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Lege dir einen kleinen Schreibblock und einem Stift auf deinem Nachttisch bereit, und schreibe nächstes mal – wenn du nicht einschlafen kannst – einfach deine Gedanken auf. Du wirst sehen, kurze Zeit später kannst du einschlafen. Du hast deine Gedanken aufgeschrieben und so aus deinem Kopf verbannt.

Natürlich kostet das permanente Aufschreiben der anstehenden Aufgaben zunächst einmal Zeit, doch nach einer Weile, hat sich unser Gehirn so daran gewöhnt, dass wir für alles To-Do-Listen haben, dass es die noch zu erledigenden Aufgaben nicht mehr ständig in unser Gedächtnis ruft. Der Vorteil, nicht immer alles permanent im Kopf haben zu müssen und dadurch effizienter arbeiten zu können, überwiegt hierbei den zeitlichen Aufwand des Aufschreibens. Auch wenn es bei GTD heißt, dass zunächst ALLES aufgeschrieben wird, so gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme: Kleinstaufgaben die innerhalb von 3 Minuten oder weniger zu erledigen sind, sollten immer sofort erledigt werden, ohne diese noch groß zu notieren und zu verwalten. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip

Im Vergleich zu anderen bekannten Selbstmanagement-Methoden, werden bei der GTD Methode, keine Prioritäten gesetzt. Wir müssen somit auch nicht überlegen beziehungsweise entscheiden was wichtig oder dringend ist. Siehe hierzu: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? und Eisenhower-Prinzip  GTD funktioniert etwas anders, doch dazu mehr in der kommenden Woche.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über GTD erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten recht auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!

Deadline first? 🔜 🔚 🕙 ✔️

Warum du dich unbedingt auch um die Dinge kümmern musst, die keine Frist haben!

Welche deiner Aufgaben erledigst du zuerst? Die Dringenden oder die Wichtigen? Falls dir der Unterschied im Moment nicht klar sein sollte, ließ zunächst meinen Artikel: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied?

Eine Aufgabe ist dringend, wenn: ein Datum oder eine Uhrzeit damit verbunden ist, oder sie aus irgendeinem anderen Grund kurzfristig erledigt werden muss. Dringende Aufgaben dulden keinen Aufschub und müssen zeitnah angegangen werden. 

Doch was ist mit den wichtigen Aufgaben? Diejenigen die dich am meisten weiterbringen, solltest du die nicht besser zuerst erledigen? Im Allgemeinen gilt, dass dringende Aufgaben selten wichtig und wichtige Aufgaben selten dringend sind. Was also tun?

Um deine Aufgabe zu priorisieren solltest du dir einmal die Matrix-Methode anschauen, falls du diese noch nicht kennst, siehe: Eisenhower-Prinzip

Wenn du viele zeitkritische Aufgaben hast bei denen Abgabetermine einzuhalten sind, darfst du eines dennoch nicht aus den Augen verlieren: Es gibt zahlreiche wichtige Aufgaben die dennoch in keinster Weise dringend sind. Diese kann man zwar auf unbestimmte Zeit aufschieben, ohne dass man zunächst Probleme bekommt, doch irgendwann können dadurch massive, kaum wieder gutzumachende Probleme auftreten.

Was wenn du dich beispielsweise von Junkfood ernährst? Ein Tag oder eine Woche lang spart dir dass mit Sicherheit viel Arbeit und Zeit ein. Doch was wenn du dich über Monate oder gar Jahre immerzu ungesund ernährst?

Was passiert wenn du dir in der Eile morgens die Zähne nicht putzt? Einige Male wirst du außer Mundgeruch keine Nachteile haben, deinen Zähnen wird dass nichts ausmachen. Doch was geschieht, wenn du dir die Zeit fürs Zähneputzen mehrmals am Tag und über Wochen und Monate sparst?

Ich denke du hast versanden worauf ich hinaus möchte und spare mir hier die Zeit für weitere Erläuterungen!

Die Hauptsache ist, du behältst stets auch diejenigen Aufgaben welche nicht zeitkritisch sind im Auge. Egal ob es sich dabei um Kundenaquise, Werbeaktionen, dich fit halten, zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, etwas Abnehmen, die Steuererklärung machen oder das Pflegen deiner Freundschaften handelt, alle diese Dinge sind nicht dringend doch irgendwann in nicht allzu langer Zukunft solltest du auch diese angehen.

Bei manchen Dingen weiß man einfach nicht, wie lange es gut geht wenn man diese immer wieder und wieder aufschiebt oder vernachlässigt. Irgendwann kann dies dazu führen, dass du entweder in große Schwierigkeiten kommst oder es gar zu spät ist dich der Sache anzunehmen.

Wenn dir auffällt, dass du die eine oder andere Sache seit längerem immer wieder aufschiebst, stelle dir einfach die Frage was dies für Konsequenzen für dich oder dein Unternehmen haben wird, wenn du dich nicht langsam einmal darum kümmerst. So erhältst du eventuell eine andere Sichtweise auf die Dinge und kannst die eine oder andre Priorität doch noch einmal überdenken.

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Der leere Schreibtisch

Warum du immer so wenig wie nur möglich auf deinem Schreibtisch haben solltest!

Für ein möglichst produktives und effizientes Arbeiten im Büro, solltest du stets auf Ordnung und Übersichtlichkeit achten! Auch wenn so manches Genie angeblich das Chaos überblickt, so hat ein aufgeräumter und somit übersichtlicher Schreibtisch dennoch viele Vorteile. Wer immer nur das Nötigste auf seinem Schreibtisch platziert, behält nicht nur leichter den Überblick, sondern wird auch weniger von seiner Arbeit abgelenkt.

Wir sind permanent unzähligen Reizen in unserer Umgebung ausgesetzt und besonders unsere Augen sind davon betroffen. Sie sind pausenlos damit beschäftigt von einem Blickpunkt zum nächsten zu springen und diesen zu fokussieren. Unbemerkt richten wir unseren Blick auf alles Mögliche in unserem Umfeld, dadurch verlieren wir ständig den Fokus auf unsere Arbeit. Je weniger wir auf unserem Schreibtisch herumstehen haben, desto weniger wird unser Blick auf andere Dinge abschweifen.

Neben der reduzierten Ablenkung, hat ein minimalistisch bestückter Schreibtisch auch noch den Vorteil, dass alles viel übersichtlicher und somit schneller zu finden ist. Wir behalten leichter den Überblick und vergeuden weniger Zeit mit Suchen. An Unterlagen hat man am besten nur dass auf dem Schreibtisch, woran man gerade im Moment arbeitet. Ansonsten sollte man sich auf seine notwendigen EDV-Komponenten, ein Telefon, sowie ein Ablagefach in welches sämtliche eingehenden Unterlagen unsortiert hineinkommen beschränken.

Natürlich werden viele von uns auch noch Dinge wie einen Hefter, Locher, Tischabroller für Klebeband oder einen Taschenrechner auf dem Schreibtisch benötigen. Doch sämtliche Büromaterialien die man nur hin und wieder benötigt oder die der Vorratshaltung dienen wie: Heftklammern, Klebeband und Korrekturabroller sowie eine Unmenge an Stiften, Markern und bunten Klebezetteln sind hervorragend in einer nahegelegenen Schublade aufgehoben. Die meisten Schreibtischcontainer haben für diese Utensilien extra eine schmale Schublade mit Fächern zum übersichtlichen Einsortieren.

Nachdem wir unsere Büromaterialien nun übersichtlich verstaut haben und sich nur noch die nötigsten Gegenstände auf dem Schreibtisch befinden, kommen wir letztendlich zum Hauptgrund der Unordnung, dem Papierkram. Oft sind Schreibtische geradezu bedeckt von den unterschiedlichsten Schriftstücken. Trotz E-Mail landen täglich zahlreiche Schriftstücke in Papierform auf unserem Tisch. Hier sollte sich jeder ein gutes, für ihn und seine Arbeit geeignetes System überlegen.

Ich persönlich bevorzuge einen einzelnen Eingangskorb in dem erst einmal alle Dokumente – nach kurzer Sichtung – landen, die nicht nach der Methode des sofortigen Erledigens abgearbeitet werden, oder direkt im Papierkorb landen. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip Was in diesem Eingangskorb landet wird zu gegebener Zeit – meistens einmal am Tag – durchgeschaut, nach Rubriken sortiert und anschließend wird mindestens eine Rubrik davon abgearbeitet.

Dies ist meine Vorgehensweise, mit der ich am Besten fahre! Andere Leute arbeiten lieber mit mehreren Ablagefächern als Dokumenteneingang und sortieren ihre Papiere direkt vor. Wieder Andere Arbeiten am liebsten mit Wiedervorlagemappen. Wie auch immer sie sich organisieren, wichtig ist, dass sie sich organisieren!

Ich beginne meine Arbeit am liebsten an einem aufgeräumten, übersichtlichen Arbeitsplatz anstatt meinen Tag direkt mitten im Chaos zu beginnen.

Wer stets Alles an seinem Platz hat, spart Zeit und behält leichter den Überblick!

Sollten sie noch weitere hilfreiche Vorschläge für einen Aufgeräumten Schreibtisch oder einen gut organisierten Dokumenteneingang haben, schreiben sie ihre Methode doch einfach in die Kommentare! Vielen Dank für ihre Zeit!

Miracle Morning

Wie du mehr Zeit aus deinem Morgen schöpfen kannst! Unser Tag hat 24 Stunden, daran können wir nichts ändern. Was wir jedoch ändern können, ist der Grad der Ausnutzung dieses Tages. Wie viel Zeit wir worauf verwenden, bestimmt am Ende des Tages wie viel wir erledigt bekommen.

Schlafen wir samstags aus und frühstücken im Anschluss erst einmal gemütlich, so kann es sein, dass wir erst mittags mit den Dingen beginnen die wir an diesem Tag erledigen möchten. Die Zeit die wir morgens länger im Bett verbracht haben, werden wir den ganzen Tag nicht mehr aufholen können. Am Ende des Tages werden wir folglich feststellen, dass wir einige Tasks von unserer To-do -Liste aus Mangel an Zeit nicht erledigen konnten.

Um etwas mehr Zeit zur Verfügung zu haben, könnte man am Wochenende natürlich genau so früh aufstehen wie in der Woche und somit deutlich mehr erledigt bekommen, doch dazu werden die wenigsten von uns bereit sein. Siehe auch: Lange schlafen vs. früher aufstehen

Die meiner Meinung nach beste Methode, mehr aktive Zeit pro Tag zu erhalten, ist morgens ca. 1 Stunde früher aufzustehen. Auch wenn die Morgenmuffel jetzt einlenken und lieber abends eine Stunde Aktivität dranhängen wollen, so bringt der Morgen viele Vorteile mit sich. Alles spricht dafür, dass man morgens viel Produktiver ist.

Zum einen ist man morgens, nachdem man dann letztendlich aufgestanden ist und seinen Kreislauf mit Licht, frischer Luft und etwas Bewegung in Schwung gebracht hat, wesentlich energiegeladener, motivierter und noch voller Willenskraft. Im Vergleich dazu ist man am späten Abend, nach einem langen Arbeitstag doch eher unmotiviert, erschöpft und müde. Nochmal – Ich spreche hier nicht von den ersten 5 Minuten nach dem Erwachen, sondern von der ersten Stunde des Tages nachdem man Aufgestanden ist, seinen Kreislauf und seine Verdauung angeregt hat und in den Tag gestartet ist.

Wer nur früh genug aufsteht, hat in der Stille des Morgens genügend Zeit etwas für sich zu tun, oder Dinge wirklich in Ruhe zu erledigen. Sobald die restliche Familie wach wird, der Berufsverkehr einsetzt und die Geschäftszeiten beginnen, ist es vorbei mit Ruhe und Produktivität. Plötzlich verlangt jeder nach deiner Aufmerksamkeit und möchte etwas von dir. Du musst entweder deinem Angestellten Job nachgehen oder dich um deine eigenen Kunden kümmern.

Verabredungen mit Freunden oder ein spontaner Besuch, Überstunden oder Verkehrsstaus, all dass findet in der Regel am Abend statt und führt dazu, dass wir unsere persönlichen Pläne für diesen Tag entweder deutlich einschrumpfen oder gar auf Eis legen müssen. Was du jedoch bereits am frühen Morgen erledigt hast, brauchst du weder vor dir herzuschieben noch können äußere Einflüsse dafür sorgen, dass du keine Zeit mehr dafür findest.

Schon im Mittelalter pflegte man zu sagen: „Morgenstund hat Gold im Mund“, seit dem Bestseller „Miracle Morning – Die Stunde, die alles verändert“ von Hal Elrod, wird der Begriff „Miracle Morning“ immer bekannter. Gemeint ist jedenfalls die Tatsache, dass man in einer frühen Morgenstunde produktiver ist und mehr erledigt bekommt als am späten Abend nach einem langen anstrengenden Tag.

Probiere es doch einfach mal aus und tausche auch du eine unproduktive Stunde am Abend, gegen eine produktive Stunde am Morgen ein! Baue dir eine Morgenroutine auf und erledige all dass, wofür du im laufe des Tages eventuell keine Zeit mehr finden wirst. Siehe auch: Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 1 und Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 2

Denke immer daran: diese Stunde am frühen Morgen ist deine Zeit, die du nur für dich und deine Belange hast, und niemand kann sie dir nehmen! Wenn du sie hingegen verschläfst, ist diese Stunde voller Möglichkeiten einfach weg, sie ist unwiederbringlich verstrichen! Denke immer daran, unsere Zeit ist begrenzt, wir sollten sie weise nutzen.

Ist dir deine Zeit auch wichtig, dann melde dich noch heute kostenlos zu meinem Newsletter an und verpasse keinen der wöchentlichen Zeitspartipps! Klicke dazu einfach unten rechts auf Folgen und trage deine E-Mailadresse ein oder folge mytimesafe auf facebook.

Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

Schneller lernen 📚📖💻🎧

Wie du in kürzester Zeit, enorm viel lernen kannst! Mit diesen Methoden hatte ich die letzten drei Jahre die steilste Lernkurve seit meinen frühen Kindheitstagen.

Sicherlich habt ihr schon einmal von der Lernpyramide gehört, hier noch einmal kurz zur Erinnerung:

Lernpyramide

Jedes Jahr suche ich mir ein Schwerpunktthema heraus über dass ich mehr erfahren, beziehungsweise mich verbessern möchte. Zu Beginn kann es durchaus sein, dass ich noch überhaupt keine Ahnung von der Materie habe und alles von Anfang an lernen muss. Ich beginne anschließend damit, mir Empfehlungen für Lesestoff zu diesem Thema zu besorgen. Optimaler weise kennt man natürlich jemanden, der einem die passende Sachbücher und Magazine zur Verfügung stellt oder etwas empfehlen kann. Kenne ich niemanden persönlich der mich an mein Wunschthema heranführen kann, suche ich nach entsprechenden Foren und Facebook Community Seiten. Habe ich die ersten Bücher zur Hand, beginne ich damit mir ein erstes Grundwissen aufzubauen, indem ich jede Woche ein Buch zu dem entsprechenden Thema lese. Schnell erhält man einen Überblick und kommt an weitere Quellen.

Parallel dazu höre ich jeden Tag noch mindestens einen Podcast, der sich mit meinem aktuellen Interesse auseinandersetzt. Podcasts lassen sich passiv, beispielsweise während der Hausarbeit oder dem Autofahren konsumieren und können einem eine Menge wertvoller Informationen liefern, auch wenn man gerade keine Zeit zum lesen hat. Siehe auch: Hör dich schlau – Dank Podcast!📱 Natürlich erhält man auch hier weitere Quellen um sich noch mehr des entsprechenden Wissens anzueignen.

Vom Lernen durch Lesen über das Hören kommen wir nun zum Lernen durch anschauen und beobachten. Wo kann man diese Lernmethode heutzutage einfacher anwenden, als im Netz? Vom Livestream einer Vorlesung, über Onlinevideokurse und Webinare bis hin zum Eins zu Eins Coaching findet man hier fast alles was das Herz begehrt. Am kostengünstigsten und am weit verbreitetsten sind aktuell wohl die Zahlreichen Videotutorials auf YouTube. Kaum ein Thema über dass man nichts bei YouTube findet. Natürlich liegen hier oft Welten zwischen den unterschiedlichen Inhaltlichen Qualitäten, doch bei der Vielzahl der Videos sollten auch immer ausreichend Gute dabei sein. Ich habe es mir beispielsweise zur Gewohnheit gemacht, jede Woche einen inspirierenden TED-Talk anzuschauen.

Hat man erst einmal einen passablen Grundstock an Wissen aufgebaut, sollte man in der Lage sein, sich an Gesprächen und Diskussionen zum jeweiligen Thema zu beteiligen. So kann man vom Wissen derer profitieren, die bereits mehr Ahnung und Erfahrung in der Materie haben und sich zudem auch gewisse Dinge erklären oder zeigen lassen.

Der nächste Schritt, um möglichst effizient zu lernen, ist gemeinsam mit jemandem dass zu tun, was man lernen möchte. Wir kommen vom Passiven lernen in die Umsetzung. So kann die Person die weiß wie es geht, nicht nur vorführen wie man es macht, sondern mich auch gleich korrigieren und verbessern. Beispiel: Schwimmen lernen. Es wird nahezu unmöglich sein, sich einen perfekten Schwimmstil anzueignen, indem man nur darüber liest bzw. Bilder oder Videos anschaut. Erst wenn man selbst im Wasser ist und die zuvor gelernte Technik selbst ausprobiert, kann man von seinen eigenen Fehlern lernen und so schnelle Erfolge erzielen.

Am meisten lernt man, wenn man jemand anderem – der von dem Thema keine Ahnung hat – dieses erklären muss und sich dahingehend vorbereitet. Wer das Gelernte so gut verinnerlicht hat, dass er es selbstsicher anderen erklären kann, ist am steilsten Bereich seiner Lernkurve angelangt.

Ich wünsche dir eine gute Zeit und viel Erfolg beim lernen! Bitte teile diesen Beitrag in den sozialen Medien, damit noch mehr Menschen von diesem Blog erfahren.

Verlorene Zeit wird nicht wiedergefunden!

So lautet ein Zitat des amerikanischen Tausendsassas Benjamin Franklin.

Franklin beschäftigte sich intensiv mit den unterschiedlichsten Sachgebieten. Er war Erfinder und Naturwissenschaftler und arbeitete als Drucker, Verleger, Schriftsteller und Unternehmer. Trotz seiner vielen Interessen fand er dennoch die Zeit für sein großes politisches Engagement, was ihn zu einem angesehenen Staatsmann und Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung machte. Er gilt als Gründer der Freiwilligen Feuerwehr von Philadelphia sowie der allerersten Leihbibliothek von Amerika.

Wie kann eine Person in so vielen unterschiedlichen Bereichen dermaßen erfolgreich sein?

Benjamin Franklin war seiner Zeit lange voraus und kann als einer der ganz frühen Begründer des Zeitmanagements gesehen werden. In seinen verschiedenen Werken, besonders in seiner Autobiographie, finden sich zahlreiche Ratschläge die in ihrem Grundgedanken bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. Entweder es ging ums Sparen und den Umgang mit Geld oder um Produktivität und den Umgang mit Zeit.

Zeit- oder Geldverschwendung waren Franklin ein Graus. Zu seinen berühmtesten Zitaten gehört folgendes:

„Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.“

Ständig war Benjamin Franklin irgendetwas am optimieren um so wertvolle Zeit oder Ressourcen und somit Geld einzusparen. Er optimierte die Abläufe in seinen Unternehmen genauso wie die in seinem privaten Bereich. Seine Verbesserungen finden sich noch heute in unserem Alltag wieder. Das wohl berühmteste Beispiel ist das Bifokalglas und die daraus entstandene Bifokalbrille. Franklin war es einfach zu lästig ständig zwischen seiner Brille für die Fernsicht und seiner Lesebrille hin und her wechseln zu müssen. Darum entwickelte er eine Linse mit der man sowohl nah als auch fern besser sehen kann. Hierbei handelte es sich um den Vorgänger der heutigen Gleitsichtbrille.

Benjamin Franklin pflegte immer zu sagen: „Verschwende weder Zeit noch Geld, sondern mache das Beste aus beidem.“ Er vermachte den Städten Boston und Philadelphia Ende des 18. Jahrhunderts jeweils 1000 Pfund und verfügte, dass diese das Geld für 100 Jahre anlegen sollten um so vom Zinseszinseffekt profitieren zu können. Nach 100 Jahren sollen von dem Erlös Handelsschulen finanziert und Handwerkern Hilfe zur Existenzgründung gegeben werden. Der Restliche Betrag solle für weitere 100 Jahre verzinslich angelegt werden. Nach 200 Jahren belief sich die Summe dieses Trusts 1990 bereits auf rund 6,5 Mio US-Dollar. Er nutze den Faktor Zeit um daraus eine Menge Geld zu generieren.

Im Gegensatz dazu, bezog sich das Franklin Zitat: „Zeit ist Geld“, wohl er darauf, womit man seine Zeit verbringt. Der Fleißige arbeitet für Geld, der Faule hingegen verbringt seine Zeit lieber in der Schenke und bezahlt dafür Geld. Ich persönlich mag dieses Zitat, welchem man doch recht häufig begegnet, jedoch überhaupt nicht! Es verleitet mich dazu, an eine Gleichung (Zeit = Geld) zu denken. Hier fehlt jedoch die Umkehrbarkeit, zwar kann ich – wie oben beschrieben – wenn ich genug Zeit habe, viel Geld ansparen, wer jedoch über Geld verfügt, kann sich – egal wie vermögend er sein mag – trotzdem nicht wirklich Zeit damit erkaufen.

Wie steht ihr zu diesem Gedanken? Schreibt mir bitte eure Meinung in die Kommentare. Vielen Dank dafür!

Abschließen möchte ich diesen Beitrag heute mit folgendem Zitat:

„Liebst du das Leben? Dann verschwende deine Zeit nicht, denn daraus besteht das Leben!“ – Benjamin Franklin

ABC-Analyse 📊📈📉

So kannst du deine Zeit effizient einteilen! Die ABC-Analyse ist ein weit verbreitetes Analyseverfahren mit den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten im Bereich der Betriebswirtschaft. Ob bei der Materialwirtschaft, beim Marketing, in der Produktanalyse oder – wie in diesem Fall – im Zeitmanagement, die ABC-Analyse ist sehr vielseitig. Sie dient uns als Hilfsmittel, immer wieder den Ist-Zustand in dem jeweiligen Anwendungsbereich zu ermitteln und unsere Prioritäten entsprechend anzupassen.

Klassische Beispiele hierfür sind: Welche Kunden oder auch welche Produkte generieren wie viel Prozent meines Gesamtumsatzes. Mittels einer solchen, auf wenige Faktoren beschränkte Analyse, können auch komplexe Probleme mit einem überschaubaren Aufwand bewertet werden. Wenden wir diese Methode nun auf unser Zeitmanagement an. Dazu ist es zunächst von Nöten, alle meine Tätigkeiten samt des jeweiligen Zeitaufwandes zu notieren. Ja ich weiß, dass ist mühselig und kostet viel Zeit!

Doch wie so oft im Zeitmanagement, muss man zunächst etwas Zeit investieren, kann so aber langfristig gesehen, eine Menge Zeit einsparen. Sobald du eine Liste mit deinen wiederkehrenden Tätigkeiten vorliegen hast, solltest du jeden dieser Punkte einzeln bewerten und in die drei Kategorien A, B und C einteilen.

A-Aufgaben sind sehr wichtig und bringen mich meinen Zielen am besten näher.

B-Aufgaben sind nur durchschnittlich wichtig und tragen eher wenig zur Zielerreichung bei.

C-Aufgaben sind meist dringend, jedoch mehr für andere als für mich selbst von Nutzen.

Je nachdem wie gut du deine Prioritäten bereits setzt, wird sich deine Liste in etwa wie folgt zusammensetzen: 15 Prozent A-Aufgaben, 20 Prozent B-Aufgaben und 65 Prozent C-Aufgaben. Sollten bei dir doch die A-Aufgaben überwiegen, herzlichen Glückwunsch du arbeitest den größten Teil deiner verfügbaren Zeit an deinen Zielen und nutzt deine Kernkompetenzen um diese umzusetzen.

Sollte sich jedoch herausstellen, dass die meisten Punkte auf deiner Liste mit einem C markiert wurden, solltest du einen Teil deiner Prioritäten dringend neu ausrichten. Du verbringst viel zu viel deiner kostbaren Zeit mit Dingen die dich deinen Ziele beziehungsweise denen deiner Firma nicht näher bringen. Am effizientesten änderst du diesen Zustand, indem du dich zunächst deinen C-Aufgaben widmest und diese versuchst möglichst stark zu reduzieren. Welche deiner C-Aufgaben kannst du entweder delegieren oder gar komplett wegrationalisieren? Was genau sind deine größten Zeitfresser in diesem Bereich?

Wie sieht es bei deinen B-Aufgaben aus, kann man davon nicht auch noch das ein oder andere delegieren?

Nutze die ABC-Analyse deine Prioritäten hauptsächlich auf deine A-Aufgaben zu richten, um deine kostbare Zeit möglichst oft deiner Zielerreichung zu widmen. Siehe auch verwandte Artikel wie: Wichtig oder dringend und Eisenhower Prinzip. Ich wünsche dir viel Erfolg beim festlegen deiner Prioritäten und würde mich sehr freuen wenn du diesen Blog mit anderen teilst!