Archiv für den Monat November 2019

Besinnliche Vorweihnachtszeit 🕯 🔔

Nimm dir Zeit für dich! Abseits von vorweihnachtlichem Stress und Kommerz!

Es ist einmal wieder soweit, die Weihnachtsmärkte werden eröffnet und der Einzelhandel hat mit dem Weihnachtsgeschäft begonnen. Die dunkle Jahreszeit beginnt und überall strahlt die Weihnachtsbeleuchtung und es duftet nach Glühwein und Weihnachtsgebäck. Ehe man sich versieht, steht der hl. Abend vor der Tür.

Höchste Zeit Geschenke zu besorgen und sich ins Getümmel der Weihnachtsmärkte zu stürzen? Kann man machen – muss man jedoch nicht! Warum es nicht etwas ruhiger angehen lassen? Nimm dir etwas Zeit für dich und dass was dir gefällt.

Im Zusammenhang mit der Advents- und Weihnachtszeit, wird oft von Besinnlichkeit gesprochen – doch was bedeutet das überhaupt? Als passende Synonyme könnte man hier nachdenklich oder gedankenvoll verwenden.

Ich verstehe darunter, sich die Zeit zu nehmen einmal zur Ruhe zu kommen, mit einer Tasse Tee am Ofenfeuer oder beim Schein der Adventskerzen zu sitzen und einmal bewusst daran zu denken wie gut man es doch hat.

Nicht jeder hat in der kalten Jahreszeit ein Dach über dem Kopf oder einen gemütlichen Ort an den er sich zurückziehen kann. Nicht jeder hat eine Familie mit der er das Weihnachtsfest zusammen feiern kann.

Oft werden die guten Zeiten einfach nur durchlebt, wenn alles läuft nimmt es kaum jemand wahr. Erst wenn es Probleme gibt, realisiert man wie gut man es zuvor doch gehabt hat.
Das Negative sehen wir sofort, wohingegen wir das Positive oft überhaupt nicht wahrnehmen. Wir regen uns auf sobald wir zwei rote Ampeln in Folge erwischen, registrieren es jedoch kaum wenn wir einmal auf der grünen Welle reiten.

Unsere Zeit ist begrenzt, weshalb wir unser Leben – meiner Meinung nach – nicht einfach an uns vorbeiziehen lassen und auf Autopilot durchs Leben hetzen sollten. Ist euch dass auch schon einmal passiert? Ihr seid mit dem Auto unterwegs, doch mit den Gedanken seid ihr ganz woanders, plötzlich seid ihr am Ziel angekommen und wundert euch dass ihr schon da seid. Es ist geradezu erschreckend, wie man sogar Autofahren kann ohne mit den Gedanken dabei zu sein.

Ist Zeit für dich auch das kostbarste Gut, dann verliere keine Zeit und trage dich jetzt für meinen kostenlosen Newsletter ein und verpasse so nie wieder meine wöchentlichen Tipps rund ums Thema Zeit sparen! Klicke dazu einfach unten rechts auf „Folgen“ und trage deine E-Mailadresse ein. Ich wünsche dir eine besinnliche Adventszeit, dein Thorsten.

Was ist die Pomodoro-Technik? 🍅 ⏲

Achtung hierbei geht es weder um eine schnelle Tomatensauce noch um sonst ein Tomatengericht!

Die Tomatenzeit bei uns ist für dieses Jahr beendet, doch die Pomodoro-Technik hat immer Saison, Zeit einmal wieder etwas über diese immer beliebter werdende Arbeitstechnik zu schreiben.

Entwickelt wurde die Pomodoro-Technik von dem Italiener Francesco Cirillo. Bereits als Student war dieser stets bestrebt, Mittel und Wege zu finden in weniger Zeit, noch mehr erledigt zu bekommen. Er schaffte es seine Produktivität und seine Effizienz zu steigern und mit weniger Aufwand und Zeiteinsatz, bessere Resultate zu erzielen.

Aus den Erfahrungen die er dabei machte, entwickelte Cirillo seine Pomodoro-Technik, welche mittlerweile eine weltbekannte Zeitmanagement-Methode geworden ist. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und seine Technik vermarktet der mittlerweile in Berlin ansässige Entwickler als Unternehmer und Coach.

Insbesondere für diejenigen, die unter Zeitdruck kreativ arbeiten müssen, ist die Pomodoro-Technik sehr hilfreich. Kreativität lässt sich kaum erzwingen, weshalb gerade hier regelmäßige Pausen enorm wichtig sind! Pausen? Der Abgabetermin rückt immer näher und man hat noch so viel Arbeit und dann soll man auch noch Pausen machen? Doch genau dies ist es, was Francesco Cirillo empfiehlt. Pomodoro (ital. für Tomate) funktioniert ganz einfach:

Zur Technik:

Zunächst einmal entfernt man alle Utensilien, die zu Störungen und Ablenkungen führen könnten aus seinem Sichtfeld, ganz besonders das Handy (am besten auf Flugmodus schalten)! Cirillo empfiehlt lediglich Papier und Stift bereit zu legen. Als Werkzeug zur Zeitmessung diente ihm ein mechanischer Küchenwecker zum Aufziehen. Dieser hatte das Aussehen einer Tomate, was der Methode übrigens ihren Namen verlieh.

Hier die Vorgehensweise:

1. die Aufgabe schriftlich formulieren

2. Kurzzeitwecker auf 25 min (= 1 „pomodoro“) einstellen

3. die Aufgabe fokussiert bearbeiten bis der Wecker klingelt

4. eine kurze Pause von etwa 5 Minuten einlegen (anschließend Punkt 2)

5. nach 4 Pomodori wird eine längere Pause von 15-20 Minuten gemacht.

Wer keinen Kurzzeitwecker zur Hand hat, kann ebenso eine Sanduhr oder den Timer seines Smartphones nutzen.

Die Pomodoro-Technik zielt darauf ab, Aufgaben fokussierter und ohne Unterbrechungen oder Abschweifungen zu erledigen. Die Pausen dienen nicht nur der geistigen Erholung, sondern tragen auch dazu bei, kreativer zu sein. Stichwort: kreative Pause. Darf man sein Telefon berufsbedingt nicht abschalten oder sollte man sonst irgendwie gestört und somit aus der Arbeit gerissen werden, so sollte man etwaige neue Aufgaben wenn möglich nicht sofort erledigen, sondern ebenfalls zu den Pomodoro-Aufgaben dazuschreiben und zur ursprünglichen Bearbeitung zurückkehren.

Nicht jeder wird mit dieser Methode zurechtkommen, dem einen fällt es schon schwer sich 25 min am Stück zu konzentrieren, der andere kommt nach 30 min erst so richtig in den Flow und dann eine Pause zu erzwingen wäre kontraproduktiv. Wir sind nicht nur alle unterschiedlich, wir arbeiten auch unterschiedlich. Die Pomodoro-Technik ist nur eine von vielen Arbeitsmethoden und soll hier als eine Anregung dienen, bei Bedarf einmal diese Arbeitsweise auszuprobieren.

Ich selbst arbeite nicht mit einem Timer, versuche jedoch meine Tätigkeit nach einer Weile immer wieder kurz zu unterbrechen um mir etwas zu trinken und Büromaterial zu holen oder irgendeinen „Nobrainer“ – wie Aufräumen oder Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner räumen – zu erledigen.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können.

Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Effizienter dank Notizbüchern 📓 📚

Warum du dir unbedingt ein Notizbuch zulegen solltest!

Keine Angst, dies ist keine Moralpredigt gegen die Digitalisierung und die Nutzung von Smartphones, Tabletts und PCs. Ich möchte mein Tablett samt Stift und mein Smartphone auf keinen Fall missen! Diese Geräte haben viele Vorzüge und können tausend Dinge, bei denen ein herkömmliches Notizbuch unmöglich mithalten kann.

Warum Notizbücher auch heute – im digitalen Zeitalter – dennoch ihre Daseinsberechtigung – haben, darauf werde ich im Folgenden eingehen.

Sich vieles zu notieren macht auf jeden Fall Sinn, es entlastet deinen Kopf, du vergisst weniger und kannst das Notierte leicht wieder abrufen. Es genügt vollkommen Stichworte zu notieren, um sich später an einen bestimmten Gedankengang zu erinnern. Besser 10 Sekunden lang etwas aufschreiben, statt 10 Minuten vergebens zu versuchen sich daran zu erinnern. Wenn du dank deiner Notizen am Tag nur 4 Minuten weniger grübeln musst um dich zu erinnern, summiert sich dass aufs Jahr gesehen bereits auf einen ganzen Tag.

Ein herkömmliches Notizbuch hat darüber hinaus den Vorteil von handgeschriebenen Notizen, diese bleiben besser im Kopf, und dein Unterbewusstsein kann sich schon mal auf die anstehende Aufgabe einstellen. Wer schon einmal einen Spickzettel geschrieben hat, weiß sicherlich was ich meine. Ein weiterer Vorteil von Notizbüchern ist es, alles an einem Ort zu haben, statt seine Notizen im Collegeblock, im Terminkalender, auf Post-Ist und diversen Schmierzetteln zu verteilen. So weiß man immer genau wo man zu suchen hat.

Apropos Suchen! Wer sein Notizbuch übersichtlich gestaltet und ordentlich führt, spart sich viel Zeit mit Suchen! Hilfreich sind hier beispielsweise Seitenzahlen, ein Inhaltsverzeichnis, ein Seitenrand für Randnotizen und Kürzel um was es auf dieser Seite geht, sowie ein Lesezeichenband. Denke dir zunächst ein persönliches System für dein Notizbuch aus und verbessere dieses mit der Zeit. Auch ist es Sinnvoll sein Buch immer an den selben Plätzen aufzubewahren um dieses an sich nicht suchen zu müssen.

Für den Fall, dass du dein Notizbuch doch einmal irgendwo vergisst oder verlieren solltest, ist es ratsam dieses ganz vorne mit deiner Visitenkarte oder deiner Adresse zu versehen. Auch ein paar bunte Klebezettel zum markieren bestimmter Seiten kannst du dort als Vorrat anbringen.

Startklar? Dann kann es jetzt losgehen! Schreibe das aktuelle Datum in den oberen Seitenrand und notiere von nun an alles was dir wichtig erscheint in diesem Buch. Egal ob Gesprächsnotizen, To-Dos, Ideen oder Handskizzen. Auch Termine, Namen von Ansprechpartnern, Telefonnummern und E-Mailadressen gehören in dieses Notizbuch und nicht auf irgendwelche Schmierzettel, selbst wenn du diese noch digital im PC oder Smartphone abspeichern wirst.

Ist dein Notizbuch vollgeschrieben oder du fängst aus anderen Gründen wie Jahreswechsel, Jobwechsel oder so ein Neues an, hilft es dieses vor dem Archivieren auf dem Buchrücken mit einem Etikett zu versehen, welches Aufschluss über den Inhalt beispielsweise: Firma „Mannheimer 2011“ gibt.

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Wann hattest du das letzte mal so richtig Spaß?

Haben Erwachsene verlernt wie man Spaß hat?

Als Kinder sind wir noch unbeschwert, können von Herzen lachen und haben Spaß am Leben. Kinder spielen, sind neugierig und man kann ihnen leicht eine Freude machen. Der sogenannte Ernst des Lebens ist ihnen fremd. Warum ist dass bei uns Erwachsenen nicht mehr so? Was sind die Gründe dafür, dass uns diese Gaben abhanden gekommen zu sein scheinen?

Sollten wir nicht auch heute noch, viel öfter Spaß haben und häufiger Freude in unser Leben bringen? Natürlich ist der Alltag eines Erwachsenen nicht mehr so locker und unbeschwert wie der eines Kindes. Unsere vielen Verpflichtungen, unser Beruf und unsere Verantwortung unserer Familie gegenüber, sind wohl mit ein Grund dafür, dass sich unser Erwachsenenleben deutlich von dem unserer Kindheit unterscheidet.

Ich muss es leider immer wieder erwähnen um diese Tatsache in unserem Bewusstsein zu verankern: Unsere Zeit ist begrenzt! Und darum ist Zeit auch unser wertvollstes Gut!Wäre es da nicht klug, diese mit möglichst viel Spaß und Freude am Leben zu verbringen? Was also machen Kinder anders als wir Erwachsenen? Warum haben Kinder mehr Spaß und was können wir von ihnen wieder neu erlernen?

Als Kind wollte ich immer alles wissen, gefühlte tausendmal am Tag fragte ich wieso, weshalb und warum? Ich war neugierig und musste immer wissen wo meine Eltern und Geschwister hingingen und wollte natürlich auch mit. Egal ob diese einkaufen fuhren, der Gartenarbeit nachgingen oder nur kurz in den Keller an die Waschmaschine mussten, ich war dabei! Dies änderte sich, wenn ich mich recht entsinne mit der Pubertät. Da hatte ich plötzlich kein Bock mehr darauf mit meinem Vater in den Garten zu gehen, oder mit meiner Mutter einkaufen zu fahren. Auch das Ausräumen der Waschmaschine oder meiner Schwester beim färben ihrer Haare zuzusehen, war irgendwann nicht mehr wirklich interessant genung für mich.

Vielleicht hatte ich diese Aktivitäten mit der Zeit bereits zu oft beobachtet und verlor so meine Neugierde. Vieles was für Kinder neu und interessant ist, ist für uns Erwachsene normal und uninteressant, da wir es schon sehr oft gesehen haben. Ähnlich könnte es sich auch mit dem Lachen der Kinder verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir Erwachsenen weniger und seltener lachen, da wir vieles bereits häufig gesehen und gehört haben. Ein Witz, verliert halt um so mehr an witz, je häufiger man ihn hört.

So könnten unsere Erfahrungen die wir über die Jahre gesammelt haben, auch der Grund dafür sein, dass wir mehr Vorurteile haben und nicht so unbeschwert und angstfrei sind wie im Kindesalter. Wie denkt ihr darüber? Schreibt mir eure Gedanken gerne unten in die Kommentare! Fassen wir also nochmal zusammen: Kinder sind unbeschwerter, neugieriger, lachen mehr, haben weniger Vorurteile. Sie freuen sich über die kleinen Dinge, gehen vieles angstfreier an und scheinen irgendwie mehr Spaß am Leben zu haben. 

Vielleicht sollten wir uns genau diese Dinge wieder aneignen um so wieder mehr Spaß und Lebensfreude in unser Leben zu bringen. Wir Erwachsenen sind auch nicht allwissend und auch für uns gibt es viel Neues zu entdecken und zu lernen. Wir müssen uns nur darauf einlassen! Wir sollten uns weniger Sorgen machen, nicht über unsere Ängste nachgrübeln, sondern versuchen diese zu überwinden! Unbeschwerter leben, mehr lachen, unsere Vorurteile außen vor lassen und uns wieder über die kleinen Dinge freuen, das Staunen nicht verlernen!

Mein Tipp: Nehmt euch die Zeit und gönnt euch den Spaß, öfter mal wie ein Kind zu sein!

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