Archiv für den Monat März 2019

Last Lecture by Randy Pausch

Was uns Randy Pausch in seiner letzten Vorlesung lehrte!

Randolph Frederick Pausch arbeitete als Professor für Informatik an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, PA. Als bei ihm im Jahr 2006 Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert wurde, konnte dieser zunächst operiert und behandelt werden. Im darauffolgenden Jahr wurden jedoch erneut Metastasen gefunden, woraufhin ihm eine verbleibende Lebenserwartung von etwa 3 – 6 Monaten mitgeteilt wurde.

Randy hätte sich zurückziehen und seine verbleibende Zeit mit Melancholie und Selbstmitleid verbringen können, doch genau das Gegenteil war der Fall. Er erlangte weltweite Aufmerksamkeit mit seiner Last Lecture und dem offenen Umgang mit seiner Krankheit. Er verbrachte seine letzten Monate getreu seinem Motto:

Wir können nichts an den Karten ändern, die wir bekommen, nur an dem Spiel, dass wir mit diesem Blatt machen.

Randy Pausch der sich schon immer mit Zeitmanagement befasst hatte, wollte seine verbleibende Zeit natürlich möglichst gut zu nutzen. Seine Vorlesung „Time Management“ wurde bei YouTube bisher etwa 2,5 Mio mal angeklickt.

Laut Pausch – und da stimme ich ihm uneingeschränkt zu – ist das oberste Ziel des Zeitmanagements, mehr Zeit für die Menschen zu haben, die einem am Herzen liegen. Leider wird uns dass meistens erst bewusst, wenn wir erfahren, dass unser Zeithorizont deutlich kürzer ausfällt als wir erwartet hätten.

Doch zurück zu seiner Last Lecture! Diese trug den Titel: Deine Kindheitsträume wirklich wahr werden lassen. Darin erzählt Pausch von seinen persönlichen Kindheitsträumen und wie er diese mit viel Glaube an sich selbst, guter Vorbereitung und den notwendigen Möglichkeiten verwirklichte. Laut Pausch ist das Glück nämlich dort zu finden, wo gute Vorbereitung auf eine Möglichkeit trifft. Glück allein reicht oft nicht, man sollte stets vorbereitet sein, falls sich plötzlich eine Möglichkeit auftut.

Pausch rät an den eigenen Kindheitsträumen festzuhalten und alles zu tun um diese wahr werden zu lassen. Oft ist der Weg steinig und es gibt Hindernisse die sich uns in den Weg stellen. Doch Pausch ist fest davon überzeugt, dass diese Hindernisse nicht dazu da sind uns aufzuhalten, sondern dass es sie lediglich gibt, damit wir zeigen können wie sehr wir etwas wollen. Hindernisse halten nur diejenigen auf, die etwas nicht stark genug wollen.

Neben dem Aufruf die eigenen Kindheitsträume zu verwirklichen, animiert Randy auch dazu die Träume anderer zu verwirklichen sofern man Gelegenheit dazu hat. Denn es fühlt sich auch unheimlich gut an, jemand anderem seinen Traum zu erfüllen.

Kommen wir nur im wahrsten Sinne zum Schluss. Oft hat man schon von dieser Aussage von den unterschiedlichsten Menschen, die auf ihr Leben zurückblicken gehört und auch Randy war dieser Meinung: Man wird am Ende nicht die Dinge bereuen die man getan hat, sondern nur diejenigen die man nicht getan hat. Die meisten Fehler oder Peinlichkeiten, werden am Ende nichtig sein. Was am Ende zählt ist die Tatsache, dass man jede Gelegenheit am Schopfe gepackt und ein gutes Leben gelebt hat.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

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5 pragmatische Zeitspar-Tipps 🖐🏼

Mit diesen unkoventionellen Methoden, kannst du eine Menge Zeit sparen.

Hierrüber lohnt es sich in jedem Fall einmal nachzudenken! Anhand der folgenden 5 Beispiele möchte ich dich dazu anregen, dir einmal Gedanken darüber zu machen, wie du persönlich ein wenig Zeit einsparen kannst. Meistens gelingt uns die Zeitersparnis dadurch, dass wir Dinge schneller beziehnungsweise organisierter erledigen. Heute jedoch möchte ich dazu anregen, dir Tätigkeiten zu suchen, die du ab sofort seltener oder überhaupt nicht mehr machst.

1. Werde Bartträger

Stehst du jeden Morgen im Bad vor dem Spiegel um dich zu rasieren? Falls ja, kannst du wertvolle Zeit sparen, indem du dir einen Bart oder zumindest einen drei Tage Bart stehen lässt. Ich selbst spare mir dadurch eine Menge Zeit. Alle zwei Tage rasiere ich mich ein wenig am Hals und an den Wangen um die Kontur meines Bartes zu erhalten. Ich schätze ca. ein mal im Monat nehme ich mir etwas mehr Zeit und kürze meinen Bart etwas mit dem Trimmer. Sieht dieser bereits etwas zu struppig aus, mache ich kurzen Prozess und rasiere meinen Bart komplett herunter. Wer sich einen pflegeleichten Bart oder drei Tage Bart stehen lässt, kann morgens wertvolle Minuten sparen. Über die Jahre gesehen kommt so eine Menge eingesparter Zeit zusammen.

2. Lege dir einen Kurzhaarschnitt zu

Bleiben wir bei der Behaarung. Bei vielen von uns breiten sich mit zunehmendem Alter Geheimratsecken aus. Unser Haar wird zunehmend lichter und irgendwie – bei mir zumindest ist dass so – ist mit dem verbleibenden Haar nicht mehr wirklich viel anzufangen. Natürlich kann man seine Haare länger wachsen lassen und dann versuchen diese kunstvoll über die kahlen Stellen zu kämmen, oder man trennt sich einfach davon. Wer sich mit einem kahlrasierten Schädel nicht anfreunden möchte, der kann es zunächst einmal mit einem militärischen Kurzhaarschnitt versuchen. Schnell geschoren, schnell gewaschen und darüber hinaus kein kämmen, föhnen oder frisieren mehr. Dass spart Zeit! Wer sich einen Kurzhaarschneider zulegt, kann sich die Haare zuhause schneiden und spart sich so auch noch Geld, den Weg zum Friseur und evtl. Wartezeiten.

3. Melde dich bei Social Media ab

Wie viel deiner kostbaren Zeit verbringst du mit sozialen Netzwerken? Macht das wirklich so viel Sinn oder zumindest Spaß, dass sich dieser Zeitaufwand lohnt? Hast du einmal in Erwägung gezogen ein Social Media Fasten zu machen oder dich gar ganz bei dem ein oder anderen Anbieter abzumelden? Ich für meinen Teil habe beschlossen, mich einzuschränken und meinen Facebook- und YouTube-Konsum etwas zu limitieren. Facebook öffne ich meist nur noch am Wochenende und zwar genau dann, wenn ich weiß, dass ich spätestens in einer halben Stunde wieder aufhören muss, weil es beispielsweise Abendessen gibt oder ich einen Termin habe. Wer die Facebook-App erst gar nicht auf seinem Handy installiert, der kommt auch nicht so leicht in Versuchung, zu oft reinzuschauen.

4. Tritt aus mindestens einem Verein aus

Bei wie vielen Vereinen bist du Mitglied? Wie lange bist du schon aktiv und hast du wirklich noch Freude dabei? Nur weil du schon lange aktives Mitglied bist, heißt das ja nicht, dass dies für immer so bleiben muss. Warum nicht den Platz für jüngere frei machen und den Verein lediglich als inaktives Mitglied unterstützen und so wieder etwas mehr selbstbestimmte Zeit für dich haben. Überlege dir immer wieder ob dich dass Vereinsleben immer noch erfüllt, oder ob es vielmehr nur noch deinen Terminkalender füllt! Eventuell kannst du ja wenigstens einen zeitraubenden Posten aufgeben und dich somit etwas weniger engagieren.

5. Lass den TV doch einfach mal aus

Seit etwa 50 Jahren verbringen wir unsere Abende fast immer gleich, lediglich die Namen haben sich im laufe der Zeit etwas gewandelt. Oma und Opa saßen pünktlich um 20 Uhr vor der Mattscheibe und schauten die Tagesschau und im Anschluss einen Heimatfilm, unsere Eltern schauen zu selben Zeit Nachrichten im Fernsehen oder TV und im Anschluss ist Primetime und die Generation Z liegt in etwa zu gleichen Zeit – 20:15 Uhr spielt heute meist keine Rolle mehr – vor dem Smart TV und zieht sich was auf Netflix rein. Egal wie man es nennt und egal ob Netflix, Entertain Home, Sky oder herkömmliches Fernsehprogramm der Zeitaufwand ist bei allen der selbe. Sind die Geräte erst einmal eingeschaltet, ist man meist drei bis vier Stunden mit TV beschäftigt. Zeit die sehr schnell verfliegt und die man zumindest ein bis zweimal pro Woche – auch wenn man zu Hause ist – anders verbringen kann.

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Zeit für Bedenkzeit 🤔 🕰

Warum du dir häufiger eine Bedenkzeit einräumen lassen solltest.

Sicher kennst du das auch, jemand fragt dich etwas und erwartet sofort eine Antwort von dir. Wenn es dabei um eine Wissens-Frage geht und du diese Beantworten kannst, ist die Sache schnell vom Tisch. Geht es jedoch um eine Entscheidungsfrage kann dies schnell unangenehme Folgen haben.

Wie oft wirst du genötigt eine sofortige Entscheidung zu fällen, die du dann im Nachhinein bereust?

Bei vielen von uns sieht der Büroalltag – zumindest wenn man viel mit Kunden, Lieferanten und Dienstleistern zu tun hat – so aus, dass es ständig irgendwelche Änderungen gibt. Daten werden aktualisiert, Termine geschoben und Lieferadressen ändern sich. Ich schätze das ist nicht nur bei mir so. Die ständigen Änderungen führen nicht nur zu zahlreichen Unterbrechungen sondern kosten auch viel Zeit und Nerven.

Werden wir bei unserer momentanen Tätigkeit unterbrochen, sind wir oft dazu geneigt diese Störung schnellst möglich zu beenden und mit unserer Arbeit fortzufahren. Dies erfordert schnelles hin und her sortieren der Gedanken und man versucht „den Störenfried“ mit einer schnellen Entscheidung los zu werden. Leider geht dies oft zu Lasten der Qualität der gefällten Entscheidungen, was uns dann später eine weitere Unterbrechung und Kritik einbringt.

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt, sind Entscheidungen die schnell und unüberlegt am Telefon gefällt werden und die dann später viel Zeit kosten oder andere Vorhaben zunichte machen. Eigentlich hatte man nach der stressigen Woche, für Freitag einen gemütlichen Abend auf der Couch geplant oder wollte am Samstag endlich mal die Garage ausmisten. Wie schnell hat man jedoch am Telefon JA gesagt und findet sich statt dessen auf einer Partymeile oder im Fußballstadion wieder? Nur einmal kurz JA gesagt um nicht länger unterbrochen zu werden und schon ist der Samstag anderweitig verplant.

Genau so sollte man vorsichtig sein bei Fragen wie: „Hast du morgen Abend eine halbe Stunde Zeit?“ oder „Was machst du am Samstag?“. Wie schnell wird aus einer halben Stunde drei Stunden und mehr und wie schnell wird mein Samstag fremdbestimmt verplant? Freunden sagt man nun mal nicht gerne ab! Darum gib nicht sofort eine verbindliche Aussage, sondern lass dir etwas Bedenkzeit einräumen.

Antworte beispielsweise:

Ich bin im Moment sehr beschäftigt, kannst du mir bitte eine Nachricht schreiben?

oder

Das muss ich erst noch mit meiner Freundin / meinem Freund / einem Kumpel abklären ich gebe dir bescheid!

oder

Muss ich zunächst im Kalender gucken, melde mich bei dir!

Ich glaube da habe ich schon etwas anderes vor, muss ich nochmal prüfen, melde mich!

So hast du erst einmal etwas mehr Bedenkzeit, ob du deine Zeit so verbringen möchtest und kannst dir darüber hinaus einen passenden guten Grund ausdenken warum du ggf. nicht mitkommst, ohne den Fragenden vor den Kopf zu stoßen.

Mit dieser Taktik vermeidest du es, dich unvorbereitet zu irgendwelchen Aussagen zu forcieren, die dir im Nachgang viel Ärger einbringen beziehungsweise deine kostbare Zeit leichtfertig für etwas aufzuwenden was du überhapt nicht wirklich möchtest.

Ich habe mir so gut es geht angewöhnt, mir für gewisse Entscheidungen stets Bedenkzeit zu erbitten und fahre bisweilen recht gut damit.

Wie denkst du darüber, und was fällt dir zum Thema Bedenkzeit ein? Schreibe deine Gedanken gerne unten in die Kommentare und lass unsere Community von deinen Ideen profitieren!

Ich wünsche dir eine gute Zeit!

dein Thorsten

Die 5 Minuten Einschlaftechnik Teil 2

Du hast Einschlafprobleme? Mit dieser Technik kannst du es schaffen in unter 5 Minuten einzuschlafen.

Nachdem ich in der vergangenen Woche bereits die möglichen Gründe für Einschlafprobleme erläutert habe, stelle ich euch in dieser Woche meine Strategien für schnelles Einschlafen vor.

Wie versprochen hier eine kleine Zusammenfassung der in der letzten Woche aufgeführten Gründe, warum wir schlecht einschlafen:

  1. Wir halten uns an bestimmte Zubettgehzeiten, die sich oft danach richten wann wir wieder aufstehen müssen und nicht danach ob wir müde sind.
  2. Uns schwirren zu viele Gedanken im Kopf herum, die uns am Einschlafen hindern.
  3. Wir sind vor dem zu Bett gehen, zu viel Licht insbesondere dem Blauen von TV, Smartphones und Tabletts ausgesetzt.
  4. Wir gehen nicht sofort ins Bett wenn wir müde sind, sondern räumen noch auf oder halten uns bei voller Beleuchtung zu lange im Bad auf.

Wer diese vier Punkte vermeidet und mit einem gemütlichen Bett in einem angenehm temperierten, dunklen sowie leisen Schlafzimmer kombiniert, erfüllt – meiner Ansicht – die Grundlage für gutes Einschlafen. Als Richtwert für die Temperatur im SZ werden zwischen 16-18 C° empfohlen. Da ich diese Zimmertemperaturen – besonders an heißen Sommertagen nicht immer habe, schlafe ich im Sommer mit einer Kühl- und im Winter mit einer Heizmatte im Bett. Diese sorgen dafür, dass ich sehr schnell eine angenehme Temperatur in meinem Bett habe.

Wenn bei mir die beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, schlafe ich innerhalb von weniger als 5 Minuten ein! Sollte dass bei euch jedoch immer noch nicht ausreichen, habe ich hier noch eine alte Einschlaftechnik der US-Navy. Deren Flugschüler begingen mehrfach fatale Fehler wegen Übermüdung, worauf das Militär reagierte und folgende Einschlafmethode entwickelte.

Zuerst begebt euch in eine möglichst komfortable Position. Entweder ausgestreckt entspannt im Bett oder – auf Reisen im Zug, Bus oder Flugzeug – beide Füße auf den Boden, Oberkörper zurückgelehnt und Hände in den Schoß. Schließt eure Augen und entspannt eure Gesichtsmuskulatur insbesondere die Augenlieder. Ein entspanntes Gesicht gibt auch dem restlichen Körper das Signal zur Entspannung.

Entspannt Schulter und Nacken, lasst diese locker hängen. Dann entspannt die Arme vom Oberarm über den Unterarm bis zu Hand. Fangt dabei bei eurer starken Seite beginnend an und wechselt erst nach diesem Arm die Seite.

Atmet dabei tief in den Bauch und entspannt eure Brust.

Im Anschluß entspannt eure Beine, wieder beginnend beim Oberschenkel eurer dominanten Seite über die Wade bis zum Fuß. Wiederholt dies auf der anderen Seite, eure Beine sollten sich nun schwer anfühlen.

Nachdem der Körper nun vollkommen entspannt ist, kommen wir nun zu unserem Geist und den Gedanken in unserem Kopf. Überhaupt nicht zu denken ist meiner Meinung nach unmöglich. Selbst in tiefer Meditation schwirrt uns etwas durch den Kopf. Die Kunst ist es, diesen Gedanken nicht anzuhängen, sie wieder ziehen zu lassen ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Am besten gelingt dies, wenn man sich immer wieder ein bestimmtes Bild oder ein Mantra aufruft um so alle anderen Gedanken loszuwerden. Stelle dir vor, wie du ganz entspannt und gemütlich irgendwo liegst und langsam einschläfst. Oder rufe dir ein Mantra wie: Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, … in deinem Geiste auf.

Ich wünsche dir eine möglichst kurze Einschlafzeit und einen geruhsamen Schlaf!

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