Archiv für den Monat März 2019

Zeit für Bedenkzeit 🤔 🕰

Warum du dir häufiger eine Bedenkzeit einräumen lassen solltest.

Sicher kennst du das auch, jemand fragt dich etwas und erwartet sofort eine Antwort von dir. Wenn es dabei um eine Wissens-Frage geht und du diese Beantworten kannst, ist die Sache schnell vom Tisch. Geht es jedoch um eine Entscheidungsfrage kann dies schnell unangenehme Folgen haben.

Wie oft wirst du genötigt eine sofortige Entscheidung zu fällen, die du dann im Nachhinein bereust?

Bei vielen von uns sieht der Büroalltag – zumindest wenn man viel mit Kunden, Lieferanten und Dienstleistern zu tun hat – so aus, dass es ständig irgendwelche Änderungen gibt. Daten werden aktualisiert, Termine geschoben und Lieferadressen ändern sich. Ich schätze das ist nicht nur bei mir so. Die ständigen Änderungen führen nicht nur zu zahlreichen Unterbrechungen sondern kosten auch viel Zeit und Nerven.

Werden wir bei unserer momentanen Tätigkeit unterbrochen, sind wir oft dazu geneigt diese Störung schnellst möglich zu beenden und mit unserer Arbeit fortzufahren. Dies erfordert schnelles hin und her sortieren der Gedanken und man versucht „den Störenfried“ mit einer schnellen Entscheidung los zu werden. Leider geht dies oft zu Lasten der Qualität der gefällten Entscheidungen, was uns dann später eine weitere Unterbrechung und Kritik einbringt.

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt, sind Entscheidungen die schnell und unüberlegt am Telefon gefällt werden und die dann später viel Zeit kosten oder andere Vorhaben zunichte machen. Eigentlich hatte man nach der stressigen Woche, für Freitag einen gemütlichen Abend auf der Couch geplant oder wollte am Samstag endlich mal die Garage ausmisten. Wie schnell hat man jedoch am Telefon JA gesagt und findet sich statt dessen auf einer Partymeile oder im Fußballstadion wieder? Nur einmal kurz JA gesagt um nicht länger unterbrochen zu werden und schon ist der Samstag anderweitig verplant.

Genau so sollte man vorsichtig sein bei Fragen wie: „Hast du morgen Abend eine halbe Stunde Zeit?“ oder „Was machst du am Samstag?“. Wie schnell wird aus einer halben Stunde drei Stunden und mehr und wie schnell wird mein Samstag fremdbestimmt verplant? Freunden sagt man nun mal nicht gerne ab! Darum gib nicht sofort eine verbindliche Aussage, sondern lass dir etwas Bedenkzeit einräumen.

Antworte beispielsweise:

Ich bin im Moment sehr beschäftigt, kannst du mir bitte eine Nachricht schreiben?

oder

Das muss ich erst noch mit meiner Freundin / meinem Freund / einem Kumpel abklären ich gebe dir bescheid!

oder

Muss ich zunächst im Kalender gucken, melde mich bei dir!

Ich glaube da habe ich schon etwas anderes vor, muss ich nochmal prüfen, melde mich!

So hast du erst einmal etwas mehr Bedenkzeit, ob du deine Zeit so verbringen möchtest und kannst dir darüber hinaus einen passenden guten Grund ausdenken warum du ggf. nicht mitkommst, ohne den Fragenden vor den Kopf zu stoßen.

Mit dieser Taktik vermeidest du es, dich unvorbereitet zu irgendwelchen Aussagen zu forcieren, die dir im Nachgang viel Ärger einbringen beziehungsweise deine kostbare Zeit leichtfertig für etwas aufzuwenden was du überhapt nicht wirklich möchtest.

Ich habe mir so gut es geht angewöhnt, mir für gewisse Entscheidungen stets Bedenkzeit zu erbitten und fahre bisweilen recht gut damit.

Wie denkst du darüber, und was fällt dir zum Thema Bedenkzeit ein? Schreibe deine Gedanken gerne unten in die Kommentare und lass unsere Community von deinen Ideen profitieren!

Ich wünsche dir eine gute Zeit!

dein Thorsten

Werbeanzeigen

Die 5 Minuten Einschlaftechnik Teil 2

Du hast Einschlafprobleme? Mit dieser Technik kannst du es schaffen in unter 5 Minuten einzuschlafen.

Nachdem ich in der vergangenen Woche bereits die möglichen Gründe für Einschlafprobleme erläutert habe, stelle ich euch in dieser Woche meine Strategien für schnelles Einschlafen vor.

Wie versprochen hier eine kleine Zusammenfassung der in der letzten Woche aufgeführten Gründe, warum wir schlecht einschlafen:

  1. Wir halten uns an bestimmte Zubettgehzeiten, die sich oft danach richten wann wir wieder aufstehen müssen und nicht danach ob wir müde sind.
  2. Uns schwirren zu viele Gedanken im Kopf herum, die uns am Einschlafen hindern.
  3. Wir sind vor dem zu Bett gehen, zu viel Licht insbesondere dem Blauen von TV, Smartphones und Tabletts ausgesetzt.
  4. Wir gehen nicht sofort ins Bett wenn wir müde sind, sondern räumen noch auf oder halten uns bei voller Beleuchtung zu lange im Bad auf.

Wer diese vier Punkte vermeidet und mit einem gemütlichen Bett in einem angenehm temperierten, dunklen sowie leisen Schlafzimmer kombiniert, erfüllt – meiner Ansicht – die Grundlage für gutes Einschlafen. Als Richtwert für die Temperatur im SZ werden zwischen 16-18 C° empfohlen. Da ich diese Zimmertemperaturen – besonders an heißen Sommertagen nicht immer habe, schlafe ich im Sommer mit einer Kühl- und im Winter mit einer Heizmatte im Bett. Diese sorgen dafür, dass ich sehr schnell eine angenehme Temperatur in meinem Bett habe.

Wenn bei mir die beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, schlafe ich innerhalb von weniger als 5 Minuten ein! Sollte dass bei euch jedoch immer noch nicht ausreichen, habe ich hier noch eine alte Einschlaftechnik der US-Navy. Deren Flugschüler begingen mehrfach fatale Fehler wegen Übermüdung, worauf das Militär reagierte und folgende Einschlafmethode entwickelte.

Zuerst begebt euch in eine möglichst komfortable Position. Entweder ausgestreckt entspannt im Bett oder – auf Reisen im Zug, Bus oder Flugzeug – beide Füße auf den Boden, Oberkörper zurückgelehnt und Hände in den Schoß. Schließt eure Augen und entspannt eure Gesichtsmuskulatur insbesondere die Augenlieder. Ein entspanntes Gesicht gibt auch dem restlichen Körper das Signal zur Entspannung.

Entspannt Schulter und Nacken, lasst diese locker hängen. Dann entspannt die Arme vom Oberarm über den Unterarm bis zu Hand. Fangt dabei bei eurer starken Seite beginnend an und wechselt erst nach diesem Arm die Seite.

Atmet dabei tief in den Bauch und entspannt eure Brust.

Im Anschluß entspannt eure Beine, wieder beginnend beim Oberschenkel eurer dominanten Seite über die Wade bis zum Fuß. Wiederholt dies auf der anderen Seite, eure Beine sollten sich nun schwer anfühlen.

Nachdem der Körper nun vollkommen entspannt ist, kommen wir nun zu unserem Geist und den Gedanken in unserem Kopf. Überhaupt nicht zu denken ist meiner Meinung nach unmöglich. Selbst in tiefer Meditation schwirrt uns etwas durch den Kopf. Die Kunst ist es, diesen Gedanken nicht anzuhängen, sie wieder ziehen zu lassen ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Am besten gelingt dies, wenn man sich immer wieder ein bestimmtes Bild oder ein Mantra aufruft um so alle anderen Gedanken loszuwerden. Stelle dir vor, wie du ganz entspannt und gemütlich irgendwo liegst und langsam einschläfst. Oder rufe dir ein Mantra wie: Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, … in deinem Geiste auf.

Ich wünsche dir eine möglichst kurze Einschlafzeit und einen geruhsamen Schlaf!

Sollte Euch dieser Beitrag gefallen haben, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare. Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.