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Getting Things Done Teil 1

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement.

Heute möchte ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Selbstmanagement-Methode von David Allen vorstellen. David Allen ist ein US-amerikanischer Buchautor, Berater und Coach für Produktivitätsmethoden. Er entwickelte GTD und stellte diese Methode erstmalig in seinem 2001 erschienenen Buch „Getting Things Done“ vor.

GTD scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert zu sein, doch hat man es erst verstanden, ist diese Methode wirklich innovativ. Es lohn sich in jedem Fall etwas Zeit zu investieren und sich damit zu beschäftigen. Ich möchte euch heute GTD lediglich in seinen Grundzügen vorstellen, und werde in späteren Beiträgen, dann etwas genauer und detaillierter darauf eingehen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es bei GTD im wesentlichen darum, Dinge wirklich zu erledigen anstatt sie zu planen, zu strukturieren und zu verwalten. Im Normalfall wissen wir, was am heutigen Tag noch alles zu erledigen ist. Wir haben alles im Kopf und müssen lediglich im richtigen Moment daran denken. Auch wenn dass einfach klingt, sieht die Realität oft anders aus. Wir vergessen das Eine oder das Andere oder kommen ganz einfach nicht dazu es zu erledigen. Immer wieder gehen uns die selben Gedanken – was wir unbedingt noch erledigen müssen – durch den Kopf obwohl wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind. Genau hier setzt GTD an.

Der erste Schritt der GTD Methode ist es, alles aufzuschreiben und den Kopf für die Dinge frei zu haben, die gerade im Moment erledigt werden. Die Ständig aufpoppenden Gedanken, unterbrechen uns ständig in unserer momentanen Tätigkeit und lenken uns ab. Am ehesten bemerkt man dies, wenn man versucht einzuschlafen (momentane Tätigkeit) und einem aber noch zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Lege dir einen kleinen Schreibblock und einem Stift auf deinem Nachttisch bereit, und schreibe nächstes mal – wenn du nicht einschlafen kannst – einfach deine Gedanken auf. Du wirst sehen, kurze Zeit später kannst du einschlafen. Du hast deine Gedanken aufgeschrieben und so aus deinem Kopf verbannt.

Natürlich kostet das permanente Aufschreiben der anstehenden Aufgaben zunächst einmal Zeit, doch nach einer Weile, hat sich unser Gehirn so daran gewöhnt, dass wir für alles To-Do-Listen haben, dass es die noch zu erledigenden Aufgaben nicht mehr ständig in unser Gedächtnis ruft. Der Vorteil, nicht immer alles permanent im Kopf haben zu müssen und dadurch effizienter arbeiten zu können, überwiegt hierbei den zeitlichen Aufwand des Aufschreibens. Auch wenn es bei GTD heißt, dass zunächst ALLES aufgeschrieben wird, so gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme: Kleinstaufgaben die innerhalb von 3 Minuten oder weniger zu erledigen sind, sollten immer sofort erledigt werden, ohne diese noch groß zu notieren und zu verwalten. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip

Im Vergleich zu anderen bekannten Selbstmanagement-Methoden, werden bei der GTD Methode, keine Prioritäten gesetzt. Wir müssen somit auch nicht überlegen beziehungsweise entscheiden was wichtig oder dringend ist. Siehe hierzu: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? und Eisenhower-Prinzip  GTD funktioniert etwas anders, doch dazu mehr in der kommenden Woche.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über GTD erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten recht auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!

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Die schnelle Entscheidung ⏱ 🤔

5 Tipps wie du schneller Entscheidungen triffst!

Warum fällt es vielen Menschen so schwer Entscheidungen zu treffen? Wir fällen täglich tausende kleine Entscheidungen, die meisten davon unterbewusst, ohne groß darüber nachzudenken. Sobald wir jedoch anfangen bewusst darüber nachzudenken, ob oder wie wir etwas machen, fangen viele an zu zögern und werden unsicher wie sie sich entscheiden sollen. Wie ist es bei dir? Wie leicht fällt es dir Entscheidungen zu treffen?

Der Grund dafür, warum es uns oft schwerfällt Entscheidungen zu treffen, liegt meistens wohl darin begründet, dass wir Angst haben. Angst etwas falsch zu machen, Angst etwas zu verlieren oder die Angst etwas zu verpassen. Wir haben Angst davor uns für das Falsche zu entscheiden. Dabei ist Angst eine denkbar schlechte Grundlage um eine gute Entscheidung zu fällen, was uns auch direkt zum ersten Tipp führt!

1. Überlege nicht so lange herum was alles schief gehen kann! Konzentriere dich mehr auf die Chancen und Möglichkeiten, statt auf die Probleme und Schwierigkeiten, so fällt dir die Entscheidung leichter. Dass soll natürlich nicht heißen, dass du eventuelle Gefahren komplett außer acht lassen sollst, ganz im Gegenteil – wie du im zweiten Tipp sehen wirst.

2. Überlege dir was das Schlimmste ist, was dir – bezogen auf deine zu treffende Entscheidung passieren kann! Du wirst schnell feststellen, dass die meisten unserer Entscheidungen, recht trivial sind und wir uns viel zu viele Gedanken darüber machen. Aus dem Gesichtspunkt heraus, dass deine Entscheidung selbst im aller schlimmsten Fall, keine großen Auswirkungen auf dein Leben hat, was zumindest auf die meisten Entscheidungen zutrifft, wird es dir ebenfalls leichter fallen, diese zu treffen.

3. Überanalysiere nicht! Wenn wir stets vergleichen, abwägen und abwarten, ob sich uns nicht doch noch eine bessere Option bietet, kommen wir nie weiter! Angenommen du möchtest einen neuen Laptop kaufen. Es wird immer nächste Woche oder nächsten Monat, entweder ein besseres Gerät oder einen besseren Preis geben, daran wirst du nichts ändern. Aus diesem Grund, solltest du nicht allzu lange zögern, bevor du dich für etwas entscheidest.

4. Hast du deine Entscheidung erst einmal getroffen, dann bleibe zunächst dabei! Auf keinen Fall solltest du beim kleinsten Zweifel, wieder ins Stocken geraten und dich wieder um entscheiden. Um auf das Beispiel mit dem Laptop zurückzukommen: Stelle deine Recherchen sofort ein, sobald du ein für dich passendes Gerät gefunden hast. Im Nachhinein weiter zu recherchieren führt nur dazu, dass du dich später eventuell ärgerst, das Gerät umtauschst und dich wieder neu entscheiden musst.

5. Triff deine Entscheidungen schnell und revidiere sie nur langsam! Wer schnell entscheidet, trifft mit Sicherheit auch hin und wieder falsche Entscheidungen. Auch wenn es in Tipp 4 heißt, dass man bei seinen getroffenen Entscheidungen bleiben soll, so darf man das Wörtchen „zunächst“ nicht überlesen. Sollte sich eine getroffene Entscheidung mittel oder langfristig, als ein Fehler herausstellen, macht es wenig Sinn stur daran festzuhalten. Man sollte lediglich vermeiden, sich ständig um zu entscheiden, denn dies zeugt von Unsicherheit und man kommt nicht wirklich weiter. Fehler zu erkennen und sich auch einzugestehen ist wichtig, denn daraus lernt und wächst man!

Ich hoffe ich konnte euch mit dem heutigen Post, ein paar Tipps geben, wie ihr schneller Entscheidungen treffen könnt. Wenn ich dazu beitragen konnte, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare.

Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

Zeitverschwendung Pendeln

Warum du Pendeln unbedingt vermeiden solltest!

Wie weit ist es bis zu deiner Arbeitsstelle? Zwar können immer  mehr Arbeitnehmer von zuhause Arbeiten, doch für diejenigen die in die Firma fahren müssen, werden die Wege immer weiter. Hat man vor 50 Jahren meistens noch im eigenen Wohnort oder in einem Nachbarort gearbeitet, so legen heutzutage etwa 50% der deutschen Arbeitnehmer einen Strecke von über 10 km zur Arbeit zurück. Bei jedem Fünften beträgt der Weg zu Arbeit sogar mehr als 25 km.

Jeder Vierte Arbeitnehmer in Deutschland – was ca. 11 Mio Menschen entspricht – benötigt für den einfachen Weg zur Arbeit mehr als 30 Minuten. Bei den über 2,2 Mio sogenannten Fernpendlern, beträgt die Fahrzeit zur Arbeit bzw. zurück, pro Weg sogar mehr als 1 Stunde. Bei nur 200 Arbeitstagen pro Jahr, kommen wir so auf 25 Tage (zu 16 Stunden Wachphase) welche Fernpendler nur mit dem Weg zur Arbeitsstelle und wieder nach Hause verbringen. Unwiederbringliche Zeit, die dazu noch unbezahlt ist. Ist es dass wirklich wert?

Natürlich gibt es diverse Möglichkeiten, die Zeit des Pendelns dennoch zu nutzen, indem man beispielsweise in der Bahn liest, Podcasts und Hörbücher im Auto hört, oder die Fahrzeit zum telefonieren nutzt, (siehe auch: Lange Fahrten zur Arbeit? ) doch das ständige Pendeln birgt dennoch einige Tücken. Man hat schlicht und ergreifend weniger Zeit für die Dinge, die man nicht während des Pendelns erledigen kann. Pendler haben zum Beispiel weniger Zeit um Sport zu machen, es sei denn man gehört zu den wenigen Glücklichen die mit dem Rad zur Arbeit fahren können.

Langes Pendeln auf Dauer birgt Stress! Es reduziert die Erholungsphasen, führt zu Schlafdefiziten und oft leidet auch die Beziehung und die Familie darunter, was im schlimmsten Fall bis zur Scheidung führen kann. Wer weit Pendelt verliert jeden Tag wertvolle Zeit, die eigentlich für andere Dinge zur Verfügung stünde.

Natürlich reduziert das Pendeln auch die Zeit die einem für Erledigungen, seine Hobbys und die ganzen Dinge des alltäglichen Lebens zur Verfügung steht. Viele private Arbeiten werden aus diesem Grund auf das Wochenende verschoben, was wiederum dazu führt, dass weniger Zeit für die Familie, Freunde und nicht zuletzt für einen selbst bleibt.

Auch geht das Pendeln zu Lasten der Gesundheit und dass nicht nur wegen dem Stress und dem Mangel an Erholung, sondern man hat es als Pendler auch wesentlich schwerer Arzttermine – sei es zur Behandlung oder zur Vorsorge – wahrzunehmen, was so indirekt der eigenen Gesundheit schaden kann.

Eine weiter entfernte Arbeitsstelle bringt dir vielleicht ein höheres Einkommen, doch geht dies ganz klar zu Lasten deiner wertvollen Zeit, auf Grund des Pendelns musst du – im Schnitt – leider mit einer Stunde Freizeit pro Arbeitstag weniger auskommen. Dessen solltest du dir immer bewusst sein!

Wie denkst du über diesen Aspekt? Welche Gründe gegen das Pendeln oder vielleicht auch dafür, fallen dir spontan noch ein? Schreibe uns deine Gedanken gerne unten in die Kommentare! Sollte dir dieser Beitrag gefallen haben, teil mir dies doch einfach mit einem „Like“ beziehungsweise einem 👍🏻 mit, du weißt dann freue ich mich. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

 

 

Schnell angezogen 👖👔👚👗

Wie du mit kleinen Tricks, selbst beim Anziehen Zeit sparen kannst!

Natürlich kannst du bei einem Prozess der nur wenige Minuten dauert nicht sonderlich viel Zeit einsparen. Doch auch hier gilt: „Kleinvieh macht auch Mist“!

Wenn man es genau betrachtet, dauert das Anziehen – sich die Kleidung überstreifen – an sich, meist überhaupt nicht lange.  Anders sieht es da schon bei der Auswahl der Kleidung aus, Stichwort: Entscheidungsfindung. Was soll ich nur anziehen? Was passt am besten wozu? Wer immer lange vor dem Kleiderschrank steht und nicht wie Mark Zuckerberg mehr oder weniger jeden Tag dasselbe Outfit tragen möchte, der sollte sich seine Kleidung in jedem Fall bereits am Vortag raussuchen, um morgens nicht in Zeitdruck zu geraten. Hier kann dir ein persönliches Outfit-Archiv wertvolle Zeit einsparen.

Wer morgens leicht unter Zeitdruck gerät, sollte sich bereits am Abend davor Gedanken über seine Kleidung machen und diese bereits zusammenstellen und komplett rauslegen. Auch wenn der Zeitaufwand der Selbe sein mag, so kann man abends alles in Ruhe verrichten und man spart sich diese Zeit morgens wenn es hektisch zugeht. Wer es am Morgen noch schneller möchte, der kann sich am Tag zuvor auch schon den Gürtel einziehen und ggf. auch seine Krawatte binden. Ich habe mir bereits vor Jahren angewöhnt, meine Kleidung für den nächsten Tag stets bereit zu legen.

Auch gibt es  Unterschiede je nach Art der Kleidung. Eine Frau hat sich beispielsweise schneller ein leichtes Sommerkleid angezogen, als einen dreiteiligen Hosenanzug samt Bluse. Und Reißverschlüsse sind meist schneller hochgezogen, als eine ganze Reihe Knöpfe zugeknöpft.

Bereits beim Kauf der Kleidung kann man diesen Aspekt mit einfließen lassen. Der Aufwand die Kleidung anzuziehen sollte so – neben dem Aussehen – als weiteres Kriterium bei der Entscheidungsfindung helfen. Am ehesten bemerkt man diesen Effekt bei der Kleidung für Kleinkinder. Diese muss häufig gewechselt werden, weshalb es hier meist einfache und schnelle Verschlüsse wie Druckknöpfe gibt.

Ich habe es mir auch zur Gewohnheit gemacht, meine Schuhe immer geschnürt zu lassen und mit Hilfe eines Schuhlöffels anzuziehen. Bei durchschnittlich zwei Schuhwechsel pro Tag spare ich so 1 Minute im Vergleich zum Binden. Klingt wenig, doch in den acht Jahren habe ich so schon 2 Tage und 2 Nächte an Zeit – die ich sonst mit Schuhe binden verbracht hätte – eingespart.

Auch die diversen Schnellverschlusssysteme bei Schuhen, können dir mit der Zeit eine Menge an Zeit einsparen.

Welche Tipps fürs Anziehen hast du noch für uns? Poste deine Zeitspar-Tricks einfach unten in die Kommentare!

Vielen Dank!

Effizient Rucksack packen 🎒

Wie du mit einem gut gepackten Rucksack nicht nur Zeit einsparen kannst!

Sicherlich kennst du das, du bist mit dem Rucksack unterwegs und plötzlich benötigst du etwas daraus. Wenn es gut läuft und du in Begleitung bist, kannst du diese darum bitten dir kurz etwas aus deinem Rucksack zu geben und diese findet das was du suchst auf anhieb. Meistens jedoch, muss man anhalten, den Rucksack absetzen, wühlen, diverse Sachen entnehmen und alle müssen auf dich warten. Im Grunde genommen nicht so schlimm, denn man ist ja schließlich am Wandern und nicht auf der Flucht. Doch mit ein paar kleinen Tricks kannst du deinen Rucksack viel effizienter packen.

Du hast dir einen guten großen Rucksack besorgt und möchtest diesen nun möglichst gut packen? Worauf kommt es beim Rucksack packen überhaupt an? Natürlich sollte alles hineinpassen was man so mitnehmen möchte. Er sollte nicht zu schwer werden und natürlich bequem zu tragen sein. Man sollte gut an die Sachen herankommen und nicht ständig für jede Kleinigkeit den halben Rucksack ausräumen müssen. Doch wie macht man das am besten?

Gehen wir einmal davon aus, dass du dir einen für deine Zwecke geeigneten Trekkingrucksack besorgt hast. Vor dir liegt ein Berg Kleidung und Gegenständen die du gerne mitnehmen möchtest. Doch brauchst du dass wirklich alles? Bedenke dass du diese Dinge mit dir herumtragen musst und jedes Gramm an zusätzlichem Gewicht, macht dich schwerfällig und somit langsam. Hier ist weniger oft mehr! Lade dir einfach meine kostenlose Packliste herunter!

Hast du dich erst auf das Wesentliche beschränkt, gilt es nun diese Dinge möglichst sinnvoll einzupacken um den oben genannten Anforderungen gerecht zu werden. Packe nun die voluminösen, leichten Dinge, wie den Schlafsack oder deine Jacke ganz unten in deinen Rucksack. Gute Rucksäcke haben auch am unteren Ende einen Reißverschluss, sodass man seine Jacke oder am Abend den Schlafsack auch entnehmen kann, ohne erst alles andere ausräumen zu müssen.

Schwere Dinge wie Kochutensilien oder deine Trinkblasen solltest du so nah wie möglich am Rücken tragen. Dies dient nicht nur dem Tragekomfort, sondern es hilft dir auch besser das Gleichgewicht zu halten. Bei eher flachen Strecken, empfiehlt sich ein etwas höherer Schwerpunkt im Gebirge hingegen, sollte dieser etwas tiefer liegen. Immer jedoch so nah wie möglich am Rücken, so kommst du am besten voran!

Mit den restlichen, mittelschweren Dingen – die nicht ständig oder plötzlich benötigt werden – wie zum Beispiel Wechselkleidung oder Verpflegung füllst du das Hauptfach aus und stabilisierst damit die schweren Sachen am Rückenteil.

Ich habe es mir außerdem auch noch zur Gewohnheit gemacht, meine Sachen thematisch zusammenzupacken, um diese dann mit einem Griff alle sofort parat zu haben. So sind die Dinge fürs Frühstück zusammen in einer Klick Box (nah am Rücken verstaut, weil schwer), meine Wechselkleidung ist in einer Tüte (um diese zusätzlich vor Nässe zu schützen), Toilettenartikel sind zusammen in einem Ziplock Beutel und was ich für mein Nachtlager mitführe (Nackenhörnchen, Schlafbrille, Stirnlampe und Oropax) sind zusammen in einem Stoffbeutel.

Zuletzt kommen wir zum Deckelfach unseres Rucksackes. Hierein gehört alles, was wir ständig griffbereit haben möchten. Hierzu gehören beispielsweise Sonnenschutz, Erste Hilfe Set, Müsli Riegel oder eine Powerbank.

 

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Da kann ich nicht – da habe ich keine Zeit!

Die Krux mit der bereits getätigten Zusage.

Ist dir einmal aufgefallen, wie oft wir automatisch sagen, dass wir nicht können oder keine Zeit haben, obwohl wir eigentlich meinen, dass wir bereits anderweitig verplant sind?

Können wir dann wirklich nicht oder wollen wir vielleicht nur nicht. Dies ist eine Falle in die ich selbst bereits viel zu oft getreten bin. Ich habe irgendeinen Termin und sage deshalb automatisch eine neue Anfrage ab, da ich meistens nicht beide Dinge zu einer Zeit machen kann und der alte Termin ja bereits steht.

Nicht selten jedoch, wäre mir der neue Termin viel lieber doch ich verbringe meine kostbare Zeit letztendlich mit dieser anderen Sache nur weil ich diese bereits so eingeplant habe. Wenn es sich dabei wenigstens um eine spaßige Angelegenheit handelt geht es ja noch, aber oft ist der erste Termin irgendetwas fremdbestimmtes zu dem man dummerweise nicht NEIN gesagt hat und nun hätte man die Möglichkeit etwas schönes zu machen.

Irgendwie sind wir Deutschen meist sehr korrekt was unsere Termine anbelangt, egal ob wir selbst pünktlich sind oder Pünktlichkeit von anderen erwarten. Eine Absage des ersten Termins nur um dann den Anderen bevorzugten wahrzunehmen, kommt für die meisten von uns nicht in Frage. Prinzipiell könnten wir dass zwar machen, wollen es jedoch meistens nicht, da wir uns damit unwohl fühlen.

Wir vermeiden so zwar die unangenehme Absage eines Termins – was oft nur 5 Minuten lang unangenehm ist – und nehmen letztendlich die schlechtere Option in kauf.

Stelle dir selbst die richtigen Fragen um so das Richtige zu tun. Auch hier gilt: Die Qualität deiner Fragen, bestimmt die Qualität deines Lebens!

Siehe hierzu: Stelle die richtigen Fragen ❔❓

Statt zu überlegen: Was mache ich denn jetzt nur? Stelle dir Fragen wie diese: Von welchem der beiden Termine profitiere ich persönlich am meisten?  Bei welchem der Termine fühle ich mich wohler und habe weniger das Gefühl meine Zeit zu vergeuden? Worauf möchte ich meine Priorität legen, was ist mir wichtiger?

Es ist deine Zeit und diese kommt bekanntlich nicht wieder! Hast du sie für einen fremdbestimmten, für dich unnützen Termin aufgewendet, ist deine Zeit unwiederbringlich verstrichen! Versuche deine Prioritäten weitestgehend so zu legen, dass du selbst den größten Nutzen davon hast. Das soll natürlich nicht heißen, dass du deine Zeit nicht dafür verwenden sollst jemand anderem zu Helfen. Auch wenn du zunächst vielleicht keinen direkten Nutzen davon hast, kann deine aufgewendete Zeit ein gutes Investment für die Zukunft sein.

Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zahlen sich meistens aus und kommen irgendwann vielfach zu einem zurück.

Nehmen wir an du hast dich für den zweiten Termin entschieden und dich dazu durchgerungen den Ersten abzusagen. Wie stellst du dass am Besten an?

Statt einen Termin einfach nur abzusagen, schlage ich vor einfach mal zu fragen ob man diesen nicht eventuell auch verschieben kann. In den allermeisten Fällen wird dass nicht gehen, jedoch hast du damit gezeigt dass dir der ursprüngliche Termin nicht gleichgültig ist. Sage dir sei leider etwas anderes dazwischen gekommen was für dich Priorität hat. Sofern du nicht explizit gefragt wirst, ist es unnötig gleich eine detaillierte Begründung mitzuliefern, warum du nicht kannst. Solltest du jedoch gefragt werden, ist es ratsam eine gute Antwort parat zu haben. Sei dabei stets ehrlich und versuche durchklingen zu lassen, dass dir diese Absage unangenehm ist und dass es sich um eine Ausnahme handelt.

Ich hoffe ich konnte dir hiermit Anregung zum Nachdenken geben, dich ab und zu doch für dass zu entscheiden, was dir wichtiger ist, auch wenn du dadurch anderen wieder absagen musst.

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Stelle die richtigen Fragen ❔❓

Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens!

In der vergangenen Woche ging es bereits darum, wie man durch Zuhilfenahme der richtigen Fragen, für ein positives Mindset sorgt. Auch in anderen Bereichen gilt, wie Anthony Robbins immer wieder betont:

„Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens!“.

Denken wir einmal darüber nach!

Nehmen wir an du möchtest, dass dir ein Freund am Samstag eine Stunde hilft, dein Brennholz aufzusetzen. Wie fragst du ihn?

Was machst du am Samstag? – Führt eventuell dazu, dass dein Freunde dir alle möglichen Dinge aufzählt die er zu erledigen hat. Hilft dir dass weiter? Wohl eher nicht.

Hättest du am Samstag eine Stunde Zeit? – Falls dein Freund Nein sagt, weißt du bescheid und kannst dir weitere Frage sparen. Andernfalls wird es jedoch zu Rückfragen kommen da du weder den Zeitraum noch die Tätigkeit beschrieben hast.

Kannst du mir am Samstagvormittag mit meinem Brennholz helfen? – Ist schon etwas besser, doch geht es auch präziser.

Am Samstagmorgen um 9 Uhr möchte ich bei mir hinterm Haus das Holz aufsetzen und könnte noch etwas Hilfe gebrauchen! – Ist zwar schon präzise, jedoch keine Frage. Macht man diese Bemerkung in einer Gruppe, so kann es sein, dass sich niemand angesprochen fühlt und du am Samstag alleine dastehst.

Achte darauf, dass du konkret jemanden ansprichst und am besten auch dessen Namen nennst. Stelle deine Frage unmissverständlich und wenn möglich rückfragefrei.

Merke: Eine gut formulierte Frage konzentriert sich immer auf Ziele statt auf Probleme.

Frage dich also nicht:

Warum kann ich mir dass nicht leisten? sondern Wie kann ich mir dass leisten?

Warum werde ich nicht mehr beachtet? sondern Wie werde ich mehr beachtet?

Warum habe ich keine Ausdauer? sondern Wie bekomme ich mehr Ausdauer?

Warum bin ich so oft erkältet? sondern Wie bleibe ich gesund?

Warum fällt mir xy so schwer? sondern Wie könnte ich xy verbessern?

Kann ich überhaupt „nein“ sagen? sondern Was ist mir wichtiger?

Kurz: Frage dich nicht warum gerade du immer dieses oder jenes Problem hast, sondern siehe Probleme eher als Herausforderung und frage dich, wie du diese bewältigen kannst.

Natürlich muss man bei der Ursachenforschung auch einmal einem Problem auf den Grund gehen und sich fragen, warum dieses überhaupt besteht. Doch widme deine kostbare Zeit zu maximal 10 Prozent dem „Problem“ und konzentriere dich zu 90 Prozent auf die Lösung bzw. die Umsetzung deiner Ziele.

Rede nicht um den heißen Brei herum, sondern stelle deine Fragen konkret und präzise!

Hier ein zugegeben blödes, jedoch eindeutiges Beispiel für schlecht gestellte Fragen:

Frage: Hast du eine Uhr an? Antwort: Ja!

Frage: Kannst du mir sagen wie spät es ist? Antwort: Ja!

Frage: Würdest du es auch tun? Antwort: Ja!

Frag doch einfach gleich wie spät es ist! Eigentlich möchtest du doch die Uhrzeit wissen und nicht ob der Andere eine Uhr an hat, oder?

Dieses triviale Beispiel soll hier lediglich stellvertretend für so viele Fragen des Alltags stehen. Erst denken, dann fragen! Was genau möchte ich wissen und wie werde ich es erfragen? Welche Information möchte ich erhalten und wie mache ich dass am besten klar? Besonders bei Fragen wo es um Ansichtssachen geht z. B. ob etwas viel, groß, teuer, schwer oder weit weg  ist, hilft dir eine gut gestellte Frage bei der dein Gegenüber mit einer konkreten Zahl oder ähnlichem antworten muss, schon sehr weiter.

Vergiss nicht: Nur wer die richtigen Fragen stellt, wird auch die richtigen Antworten erhalten!

Checklisten sparen dir eine Menge Zeit 🗒🖊

Checklisten helfen dir dabei Dinge schnell und mit Sicherheit auch vollständig zu erledigen.

Wer bei immer wiederkehrenden Tätigkeiten nicht immer alles aufs neue durchdenken möchte, dem können Checklisten das Leben erleichtern und eine Menge Zeit sparen. Auch wer Bedenken hat, bei einer Routinetätigkeit in der Eile etwas wichtiges zu vergessen, für den sind Checklisten genau das Richtige. Schnell und effizient, lassen sich diese abarbeiten und dennoch ist sichergestellt, dass die richtige Reihenfolge eingehalten und nichts vergessen wurde. Mehrmaliges, zeitraubendes Kontrollieren oder hin und her überlegen ob nicht doch etwas fehlt, kann mittels guter Checklisten vermieden werden.

Die Klassiker unter den Checklisten, kommen aus der Luftfahrt. Piloten arbeiten diese vor jeder wichtigen Aktion, wie der Abflugkontrolle, dem Startmanöver oder der Landung durch. Die Checklisten sind bei vielen Flugzeugen auf einer Blechtafel am Steuer aufgedruckt – siehe Titelbild – und werden mit Hilfe eines kleinen Schiebereglers abgearbeitet. Was uns selbst im digitalen Zeitalter über Jahrzehnte nahezu unverändert erhalten geblieben ist, muss wirklich nützlich und gut sein!

Wo könnten dir Checkliste das Leben vereinfachen und dir wertvolle Zeit einsparen? Beim Packen? Siehe auch: Ich packe meinen Koffer und nehme mit …👙👖👓, als Handlungsablauf bei der Arbeit? Siehe auch: Spare Zeit dank SOPs, oder in Form einer To-Do-Liste? Siehe auch: Sei listig – arbeite mit Listen.

Ein weiterer positiver Effekt von Checklisten ist die Tatsache, dass sie einem ein Stück weit den Kopf frei halten. Sie ersparen einem, vor jedem Handgriff beziehungsweise nach jeder kleinen Tätigkeit, aufs Neue überlegen zu müssen, was als nächstes ansteht oder zu tun ist. Besonders, wenn es schnell gehen muss, spart einem dies eine Menge Zeit ein. So hat man mehr Zeit sich über die eigentliche zu verrichtende Tätigkeit Gedanken zu machen, anstatt über dass „wie“, „was“ und „wann“.

Widme deine kostbare Zeit zu maximal 10 Prozent dem „Problem“ bzw. der Aufgabe an sich, und konzentriere dich zu 90 Prozent auf die Lösung bzw. die eigentlichen Inhalte deiner Arbeit!

Ein Beispiel:

Auf der Arbeit ist irgendetwas schiefgelaufen, alle sind in Aufruhr. Natürlich will keiner es gewesen sein. Statt nach einer Lösung zu suchen, verschwenden alle kostbare Zeit und Energie den Schuldigen zu finden. Ist dieser schließlich ausgemacht, ist man jedoch noch kein Deut weiter. Meistens ist der Verursacher eh in der anderen Schicht und die Anwesenden müssen es ausbaden. Die Zeit in der geklärt wurde, wer, wann, wieso etwas falsch gemacht hat, ist jedoch unwiederbringlich verstrichen.

Es wurde sich viel zu lange mit dem Problem beschäftigt! Eine Checkliste könnte hier Abhilfe schaffen, indem sie gleich nach feststellen des Problems, lösungsorientierte Schritte in die Wege leitet und erst an den letzten Punkten in die Ursachenforschung geht.

Bitte versteht mich richtig! Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist nützlich und wichtig, daher sollte man durchaus nachforschen warum ein bestimmtes Problem aufgetreten ist, um dieses in Zukunft eventuell vermeiden zu können. Zunächst einmal jedoch, muss gleich nach erkennen des Problems an der Lösung gearbeitet werden! Hier hilft eine Checkliste schnell und effizient eine Lösung herbeizuführen.

Welche Arbeitsabläufe – die sich seit langem bewährt haben – könntest du in Form einer Checkliste darstellen und somit schnell und effizient sicherstellen, dass diese vollständig und in der korrekten Reihenfolge abgearbeitet werden? Was wird in der Arbeitsroutine gerne einmal vernachlässigt oder vergessen und führen im Nachlauf dann zu Verzögerungen und Komplikationen? Schreibe uns deine Ideen gerne in die Kommentare und lasse Andere davon profitieren!

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Die schnelle Party 🎉 🎈🎊

Wie du schnell und unkompliziert, eine Party ausrichten kannst!

Der Sommer naht und die Zeit der Garten- und Grillpartys rückt immer näher. Wer von uns sitzt nicht gerne mit einem kühlen Getränk hinterm Haus und lässt sich diverse Leckereien vom Grill schmecken? Wenn da nur nicht immer diese lästigen Vorbereitungen und Aufräumarbeiten zu erledigen wären.

Selbst wenn man dafür einen Partyservice engagiert, bleiben gewisse Arbeiten nicht aus. Mit diesen kleinen Tricks jedoch, kannst du deinen Arbeitsaufwand als Ausrichter stark reduzieren. Die richtige Vorbereitung ist hier das A und O.

Frag frühzeitig einen deiner Freunde oder Familienmitglieder ob dieser nicht etwas früher kommen und dir noch ein bisschen helfen kann. Es gibt immer noch ein paar Tische zu rücken, Stühle oder Bänke zu holen und Getränke zu schleppen. Achte nur darauf dass diese Person pünktlich und zuverlässig ist.

Sicherlich wird von manchen Gästen die Frage kommen, ob diese irgendetwas mitbringen können. Sei darauf vorbereitet und mache dir im Vorfeld gedanken, worum du andere bitten könntest und wer für welchen seiner Salate, Kuchen oder Nachspeisen berühmt ist. Halte eine Liste bereit und gib konkrete Bestellungen auf. Wenn dir jemand anbietet einen Salat zu machen, solltest du dir bereits überlegt haben, welchen du gerne hättest. So vermeidest du, dass später vier Nudelsalate und sonst nichts auf dem Buffett stehen.

Welche Arbeiten kannst bzw. solltest du bereits im Vorfeld vorbereiten, was fehlt und muss noch organisiert werden? Bereits Tage vor der Party kannst du: Getränke besorgen und kalt stellen, Feuerholz vorbereiten oder Grillkohle kaufen. Ich persönlich halte nicht allzuviel von Dekoration, Tisch eindecken, Platzkärtchen usw. Ich mache es mir meistens einfach und spare mir die Zeit fürs Tischeindecken, indem ich die Teller und das Besteck – wie in der Kantiene – vor dem Buffett aufstelle, sodass jeder sich selbst bedienen kann.

Generell bin ich ein großer Fan der Selbstbedienung, meine Gäste – sind ja schließlich alles Freunde und Familie – dürfen sich gerne an den Getränken und am Essen bedienen und die Meisten finden sich auch in meiner Küche zurecht, ich habe damit kein Problem, weniger Arbeit für mich!

Des weiteren stelle ich auch immer Kisten fürs Leergut bereit, dies garantiert zwar nicht, dass die Gäste ihre Flaschen selbst dort reinstellen, gibt man ihnen jedoch diese Möglichkeit nicht, ist es nahezu ausgeschlossen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass diese subtile Aufforderung dass Leergut in die Kisten zu stellen, ganz gut funktioniert.

Ähnlich verfahre ich mit der Spühlmaschine. Diese sollte vor einer Party immer leer sein. Helfer die den Tisch abräumen, gibt es fast immer, ist die Spühlmaschine leer, können diese das Geschirr direkt einräumen. Andernfalls können sie die Sachen maximal in die Küche bringen und man muss alles noch einmal in die Hand nehmen.

Ein letzter kleiner Tipp: Wenn sich die Party dem Ende zuneigt und nur noch wenige Gäste da sind, fange ich ein weiteres mal mit dem Aufräumen an. Auch wenn ich nie darum bitten würde, ist dies für meine Gäste eine stumme Aufforderung mir vor dem Nachhauseweg nochmals etwas zur Hand zu gehen.

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Die 5 Sekunden-Regel 🖐🏼⏱

Wie du mit der 5 Sekunden-Regel Prokrastination entgegenwirken kannst!

Prokrastination – wie das Aufschieben unangenehmer Arbeiten wissenschaftlich genannt wird – kann im besten Fall eine schlechte Angewohnheit sein, die man sich mit folgendem Trick und etwas Durchhaltevermögen selbst abgewöhnen kann. Bei manchen jedoch, nimmt die umgangssprachlich Aufschieberitis genannte schlechte Angewohnheit jedoch Ausmaße an, die bereits einer krankhaften Arbeitsstörung gleichen.

Heute stelle ich euch die 5 Sekunden-Regel gegen den inneren Schweinehund vor. Nicht zu verwechseln mit der 3 Sekunden-Regel, wenn einem etwas Essbares auf den Boden fällt. Manchmal werden diese beiden Regeln beziehungsweise die Zahlenwerte miteinander vertauscht.

Bekannt wurde die 5 Sekunden-Regel, durch das gleichnamige Buch der US-amerikanischen Fernsehmoderatorin Mel Robbins. Darin rät sie, dass wann immer du deine Komfortzone verlassen musst um aktiv zu werden, du innerhalb von 5 Sekunden damit anfangen musst. Tust du das nicht, so kommt dir sofort dein innerer Schweinehund in die Quere und macht dir höchstwahrscheinlich einen Strich durch die Rechnung.

Die Begründung hierfür ist evolutionär bedingt. Unser Gehirn beziehungsweise unser Verstand, ist automatisch darauf getrimmt Gefahren und Risiken von uns abzuwenden. Zwar waren die potentiellen Gefahren für den frühen Menschen in der Steinzeit wesentlich häufiger lebensbedrohlich als heute, sodass diese Schutzfunktion durchaus Sinn machte, doch noch heute ist diese bei uns aktiv. Wir kennen sie als unseren inneren Schweinehund.

Ist etwas bequem und einfach für uns, fühlen wir uns wohl und sicher. Wir befinden uns in unserer Komfortzone. Eine Veränderung dieses Status quo, wird von unserem Unterbewusstsein immer noch als potentielle Gefahr gedeutet, sodass dieses unseren Schweinehund aktiviert um uns selbst zu schützen.

Früher saß der Mensch ums wärmende Feuer, auf einem Fell, geschützt in seiner Höhle während draußen, Kälte, Nässe und wilde Tiere ihm zusetzen konnten. Heute sitzen wir vor dem Fernseher bequem auf unserer Couch, in unserer Wohnung und unser innerer Schweinehund möchte uns davon abhalten raus laufen zu gehen.

Grundsätzlich hat sich also nicht viel geändert, draußen ist es immer noch oft nass und kalt, bloß heute sind wir – kommt natürlich auf den Wohnort an – eher den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt.

Was immer du also vor hast, sobald dir etwas in den Sinn kommt, was du tun oder erledigen möchtest, fange innerhalb der ersten 5 Sekunden damit an! Ist der Anfang erst einmal gemacht, hat es dein innerer Schweinehund viel schwerer, dich von deinem Vorhaben abzubringen.

Egal um was es geht, ob du Wäsche waschen, joggen gehen oder an deiner Bachelorarbeit schreiben möchtest. Beginne innerhalb der ersten 5 Sekunden, nachdem dir dieser Gedanke gekommen ist und stehe vom Sofa auf, geh zu deinem Wäschekorb, suche deine Laufsachen zusammen oder schalte deinen Laptop ein und nimm deine Unterlagen vor!

Natürlich bist du deswegen noch lange nicht im Flow, und deine Tätigkeit geht dir gut von der Hand, nur weil du die 5 Sekunden-Regel eingehalten hast. Doch immerhin hast du schon mal deine Komfortzone verlassen und damit angefangen in die Umsetzung zu kommen. Ist der Anfang erst gemacht, hat die Prokrastination kaum noch eine Chance!

Möchtest du noch mehr zum Thema Prokrastination, innerer Schweinehund und dessen Bekämpfung erfahren, empfehle ich dir meine Beiträge: 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst, Das Direkt-Prinzip und Eat the frog first! Am besten du fängst sofort damit an diese zu lesen 😉

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