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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 14 – Parken Spezial 🅿️ 🚗

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Nimm den erst besten Parkplatz

Natürlich ist es von Vorteil möglichst nah am Eingang zu parken. Je kürzer der zu gehende Weg desto schneller bin ich dort wo ich hinmöchte. Aber wie läuft es denn im allgemeinen? Meistens ist man nicht der Einzige der in direkter Nähe zum Eingang parken möchte, die Parkplätze sind bereits besetzt und man fährt vom Eingang weg um wenigstens den nächst möglichen Parkplatz zu nehmen. Oder man schaut wo gerade jemand zum Auto kommt, der dann ja gleich rausfährt. Oft ist es wahrscheinlich viel schneller, wenn man einfach den erst besten Parkplatz wählt und ein paar Meter Fußweg mehr in Kauf nimmt, statt zweimal über den Parkplatz zu fahren und dann noch zu warten bis jemand beim Eingang sein Fahrzeug beladen, den Einkaufswagen zurückgebracht und aus der Parklücke gefahren ist. In der Zeit habe ich ja fast meinen halben Einkauf erledigt.

2. Im Parkhaus immer runter fahren

Wenn man im Parkhaus nicht angezeigt bekommt, auf welcher Ebene noch wie viele Parkplätze frei sind, sollte man sich immer für eines der unteren Parkdecks entscheiden. Die meisten Leute fahren in Parkhäusern ohne Leitsystem nach oben. Ich schätze die Idee dahinter ist, dass es meist mehr oberirdische als unterirdische Parkdecks gibt und somit oben mehr Parkplätze angeboten werden als unten. Dieser Gedanke ist natürlich zunächst einmal richtig, jedoch denken wohl die meisten Autofahrer so weshalb ich immer runter fahre. Unten finde ich immer sofort einen Parkplatz! Jetzt wo ich euch diesen Trick verraten habe, solltet ihr mir zum Dank bitte wenigstens einen Stellplatz übrig lassen 😉

3. Nähe Ausgang parken

Wenn schon dicht dran parken, dann bitteschön am Ausgang statt am Eingang. Wie in Punkt 1 beschrieben, parken viele Leute gerne dicht am Eingang um nicht so weit laufen zu müssen. Aber mal ehrlich, wie weit kann dass schon sein, die meisten Parkplätze in Deutschland sind recht klein, wie viel Wegstrecke bis zum Eingang kann man da schon sparen? Apropos Eingang, vor ein paar Wochen war ich Kunde bei einem namhaften schwedischen Möbelhaus. Dort habe ich eine Parklücke relativ nah beim Eingang gefunden und auch dort geparkt. Als ich später zu meinem Auto ging, musste ich feststellen, dass es cleverer gewesen wäre, statt dicht beim Eingang zu parken – zu dem ich ja ohne Wagen und ohne Einkäufe gehe – besser in der Nähe des Ausgangs zu parken, da ich so einen kürzeren Weg mit dem voll beladenen und schwer zu rangierenden Einkaufswagen zurückzulegen habe.

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Herbstzeit 🍁 🍂 🕰

Wie du etwas Gutes für die Umwelt tun kannst und dabei auch noch Zeit sparst!

Der Herbst ist einmal wieder in vollem Gange. Das Laub wechselt seine Farbe vom Grün des Sommers in die prächtigsten Rot- und Gelbtöne des Herbstes. Nicht mehr lange und die Blätter fallen zu Boden und im Wald sowie auch im heimischen Garten, macht sich die Winterstimmung breit. Für viele ein Anlass im Garten tätig zu werden und diesen für den Winter in die Reihe zu bringen.

Doch welche Gartenarbeiten sind im Herbst überhaupt notwendig und welche lediglich für die Optik und das Gewissen? Bevor das Laub zu fallen beginnt macht es auf jeden Fall Sinn, die letzten Sonnenstrahlen zu nutzen und noch einmal vor dem Winter den Rasen zu mähen und ggf. auch zu lüften. Ist das Laub bereits herabgefallen, sollte man dieses unbedingt zusammenrechen damit der Rasen in der sonnenarmen Jahreszeit auch genügend Luft und Licht bekommt.

Die Zeit und Arbeit das Laub aufzulesen und in große Behälter zu füllen um diese dann zum Grünschnittplatz zu fahren, kann man sich getrost sparen. Viel schneller und besser für die Umwelt ist es, die Blätter einfach auf einen Haufen zu harken und diesen als Winterquartier für Igel, Siebenschläfer und Co. liegen zu lassen. Auch die Stängel verblühter und verdorrter Stängel und Stauden, müssen im Herbst nicht zwingend zurückgeschnitten und entsorgt werden. Sie sehen zwar nicht mehr gut aus, aber sie dienen vielen Insekten als Brutstätte. Auch den hier überwinternden Vögeln kommen sie so als Futterquelle zugute.

Beim zurückschneiden der Bäume und Sträucher, macht es sich in jedem Fall bezahlt ordentliches Werkzeug zur Hand zu haben. Scharfe Gartenscheren, handliche scharfe Sägen und teleskopierbare Astscheren und Sägen, Eimer und eine Schubkarre erleichtern einem die Arbeit ungemein. Auch hier ist es nicht nötig, das Schnittholz zu zerkleinern und auf den Grünschnittplatz zu fahren. Denn dieses bietet einen Lebensraum für nützliche Insekten, auf die wir im Frühling wieder angewiesen sind. Apropos Frühjahr, bringt man dann den Garten wieder auf Vordermann, hat sich der Grünschnitt vom Herbst bereits deutlich reduziert, sodass man die Reste viel schneller und einfacher entsorgen kann.

Wer jetzt noch schnell die letzten Blumenzwiebeln setzen möchte, dem empfehle ich wie folgt vorzugehen. Sorge zunächst dafür, dass du alles was du zum setzen benötigst auch vor Ort und Stelle hast. Am schnellsten geht es dann, wenn du die Zwiebeln zunächst im richtigen Abstand auf dem Beet auslegst um dir ein ungefähres Bild davon zu machen, wie und wo die Blumen sprießen sollen. Im Anschluss gräbst du direkt daneben die entsprechenden Löcher und legst die Zwiebeln mit der spitzen Seite nach oben hinein. Zum Schluss musst du nur noch alles wieder zuschaufeln und die Erde leicht andrücken. So geht die Arbeit meiner Meinung nach schneller und einfacher von der Hand, anstatt dass man sich die erste Stelle aussucht, ein Loch macht, die Zwiebel hineinlegt, das Loch wieder mit Erde bedeckt und so weiter.

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Meine Top 5 App-Empfehlungen 📱

Diese Apps helfen dir deine Zeit optimal zu nutzen!

Podcasts

Ein Podcast ist eine Mediendatei – im Audioformat oder Videoformat die aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Dabei kann es sich um die Aufzeichnung einer Radio oder Fernsehsendung handeln oder um einen extra für dieses Medium produzierten Beitrag. Ein Podcast hat keine festen Sendezeiten, wurde er einmal online gestellt, kann er jederzeit runtergeladen oder auch online gehört werden. Das Medium Podcast, hat mein Leben in den letzten Jahre unglaublich bereichert! Wenn ich mir rückblickend überlege, was ich ohne das Medium Podcast alles nicht wüsste, beziehungsweise was ich damit neues gelernt habe, bin ich absolut überwältigt! Es vergeht kaum ein Tag an dem ich mir nicht zumindest ein klein wenig neues Wissen aneigne und dass durch den passiven Konsum – also ohne zusätzlichen Zeitaufwand von Podcasts! Suche auf deinem Smartphone unter Apps einfach nach Podcast und installiere dir einen der aufgelisteten Podcast – Player. Öffne den Podcast – Player und klicke auf „neuen Podcast hinzufügen“ oder „Suchen“ um auf die immer umfangreicher werdene Auswahl an Podcasts weitergeleitet zu werden. Klicke dich durch die verschiedenen Themengebiete und lade dir die für dich interessant klingenden Podcast Folgen in deine App.

Coach.me

Die Coach.me App ist ein sogenannter Habit Tracker, der dir dabei hilft, deine Ziele und Vorhaben auch wirklich zu erreichen. Egal ob du dir neue Fähigkeiten aneignen, etwas üben, mehr Sport machen, gesünder Essen oder mehr trinken möchtest, Coach.me hilft dir dabei dies auch wirklich konsequent umzusetzen. Die App erinnert dich nicht nur ständig an deine Vorhaben, sondern sie lässt diese mit der Zeit zu einer festen Routine werden. Du wirst ständig dazu getriggert deine neuen täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen, bis dir diese in Fleisch und Blut übergegangen sind. Alle der von mir in Coach.me eingetragenen Punkte sind bereits lange zu einer festen Gewohnheit in meinem Leben geworden, ein Automatismus an den ich mittlerweile nicht mehr erinnert werden muss. Wer sich etwas angewöhnen oder abgewöhnen möchte, dem kann ich Coach.me wärmstens empfehlen.

Blinkist

Eine weitere super App, auf die ich nicht mehr verzichten möchte ist Blinkist. Wer Interesse an lehrreichen Sachbüchern hat, aber kaum die Zeit findet diese zu lesen, dem empfehle ich die App „Blinkist“ auszuprobieren! Das Team von Blinkist hat zahlreiche Sachbuchtitel zusammengefasst und deren Kernaussagen jeweils auf einen kleinen ca. 15 Minuten langen Text runtergebrochen. Mittlerweile sind über 3.000 Titel in 27 Kategorien verfügbar. Du kannst diese Kurzzusammenfassungen entweder lesen, oder dir in Hörbuchqualität vorlesen lassen. Ich lese sehr gerne und schaffe es auch irgendwie immer genügend Zeit zu finden wenigstens ein Buch pro Woche zu lesen. Noch bin ich nicht dazu bereit auf echte physische Bücher zu verzichten. Mit Hilfe dieser App jedoch kann ich zum einen, die gelesenen Inhalte beim Autofahren oder Kochen leicht auffrischen, und zum anderen kann ich mir Zusammenfassungen von Büchern vorlesen lassen, für die ich bisher noch nicht die Zeit zum lesen gefunden habe.

Seven

Seit ich diese App auf meinem Smartphone habe, mache ich jeden Tag ein kleines Workout. Die 7 Minuten Trainings Challenge schlägt mir diverse Übungen zum Dehnen, Muskelaufbau und zur allgemeinen Grundlagenausdauer vor. Wer dranbleibt und keine Trainings auslässt wird immer wieder mit der kostenlosen Freischaltung neuer Übungen belohnt. Du kannst verschiedene Challenges absolvieren, und hast somit einen Anreiz immer etwas mehr zu machen. Natürlich ist das Training nicht auf 7 Minuten beschränkt, du kannst die Zeiten für die einzelnen Übungen nach deinen Wünschen anpassen und auch mehrere Trainings am Tag absolvieren. Ich nutze die App nun seit nunmehr 1438 Tagen und habe bisher 34 Erfolge erzielt und Zahlreiche Trainings mit neue Übungen kostenlos feigeschaltet. Die Übungen machen Spaß und lassen sich ohne großen Zeitaufwand durchführen. Dank der Seven App, nehme ich mir täglich die Zeit wenigsten die 12 vorgeschlagenen Übungen zu machen.

Erinnerungen

Zu guter Letzt eine sehr nützliche auf dem iPhone vorinstallierte App: Erinnerungen. Mit Erinnerungen, kann man nicht nur Einkaufslisten und To-do-Listen anlegen und verwalten, sondern diese auch bequem mit anderen iPhone Usern über die Cloud teilen. Dass heißt meine Freundin und ich haben eine gemeinsame Einkaufsliste auf unseren Smartphones die sich nach dem aktualisieren automatisch syncronisiert. Füge ich der Liste etwas hinzu oder hake etwas ab, so ändere ich damit auch die Listen der anderen User. So teile ich auch effizient To-do-Listen und Packlisten mit Freunden um zu organisieren, wer was erledigt bzw. mitnimmt. Natürlich kann man sich mit Erinnerungen – wie der Name schon sagt – auch erinnern lassen. Ich sage Siri – der virtuellen Assistentin von Apple – einfach wann und woran sie mich erinnern soll. Dies funktioniert sogar ortsbezogen, sofern der Ort als Adresse auf dem Gerät hinterlegt ist. Beispielsweise kann ich so eine Erinnerung wie folgt einstellen: Erinnere mich, wenn ich in XY bin, dort dies und jenes zu erledigen.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 3

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 3.

In den vergangenen beiden Wochen habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir das Aufschreiben – um die noch zu erledigenden Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. Im darauf folgenden Beitrag, ging es um das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben. In dieser Woche schließen wir unsere kurze Vorstellung der GTD-Methode mit der Pflege und der Erledigung der Aufgaben ab.

Damit GTD richtig funktioniert und wir uns mental auf die aktuell zu erledigenden Aufgaben konzentrieren können, statt andauernd an die noch anstehenden Aufgaben zu denken, muss sich unser Unterbewusstsein darauf verlassen können, dass wir alles korrekt notiert und organisiert haben. Wir müssen unsere Termine gepflegt und unsere Listen immer auf dem aktuellen halten. Darüber hinaus sollten wir einmal pro Woche einen Wochenrückblick durchführen, doch dazu später mehr.

Um keinen Termin zu verpassen, sollten wir nach ein zwei erledigten Aufgaben immer wieder in unseren Terminkalender schauen, oder unsere Termine einfach auf elektronischem Wege mittels Tablet oder Smartphone pflegen und uns rechtzeitig daran erinnern lassen. Auch wenn eine elektronische Erinnerung nicht unbedingt im Sinne von GTD ist, da man dadurch jederzeit abgelenkt und aus seiner momentanen Tätigkeit gerissen wird, ist diese Art von Terminerinnerung in meinen Augen immer noch die Beste!

Zum erledigen unserer Aufgaben arbeiten wir uns – wie bereits in der vergangenen Woche erwähnt – einfach von oben nach unten durch unsere entsprechende Kontextliste. Natürlich kommt es dabei immer vor, dass sich auf einer Kontextliste dennoch eine sinnvollere Reihenfolge der Abarbeitung als von oben nach unten ergibt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Aufgaben in einer anderen Reihenfolge auf unserer Liste stehen, als eine sinnvolle Fahrtroute vorgeben würde. In diesem Fall hat selbstverständlich die bessere Fahrtroute Vorrang!

Kommen wir nun zum Wochenrückblick. Dieser steht einmal pro Woche – am besten Freitags – an. Schreibe zunächst alles auf, was momentan noch in deinem Kopf herumschwirrt und noch zu erledigen ist. Anschließend nimm dir deine Aufgaben- und Projektlisten nochmals vor, und schaue nach was noch so offen ist. Es kommt immer wieder vor, dass auch bei einem gut funktionierenden GTD, Aufgaben im Eingangskästchen liegen bleiben oder die Ablage hinten angestellt wird. Dies ist ganz normal und nicht weiter tragisch. Dafür gibt es schließlich den Wochenrückblick, bei dem offene Aufgaben nochmals durchgesehen, organisiert und angegangen werden können.

Welchen Eindruck macht die GTD-Methode auf euch? Zunächst hat es für mich so ausgesehen, als ob GTD ziemlich kompliziert sei, nach ein paar Tagen und mehrmaligem nachlesen wie man es genau anwendet, kam ich jedoch langsam rein. Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe oder GTD einfach nicht mein Ding ist, doch so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Das ständige Notieren, und organisieren der Aufgaben, lenkt mich persönlich mehr ab, als die aufkommenden Gedanken was ich noch zu tun habe. Für mich scheint GTD nicht so das Richtige zu sein, jedoch wollte ich euch diese Methode nicht vorenthalten. Eventuell werde ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ausprobieren.

Wenn euch dieser kurze Ausflug in die GTD-Methode gefallen hat, würde ich mich über einen Daumen hoch oder ein Like freuen! Gerne dürft ihr mir auch eure Meinung unten in die Kommentare schreiben. Ich wünsche euch eine gute Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 2

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 2.

In der vergangenen Woche habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir Schritt 1: das Aufschreiben – um die noch zu erledigende Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. In diesem Beitrag, werden wir kurz auf das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben eingehen.

Wir haben uns sämtliche Gedankengänge mit Handlungsbedarf notiert und diese gesammelt. Da wir bei GTD keine Prioritäten festlegen, nehmen wir uns zuerst den obersten Punkt auf unserer Liste oder den obersten Zettel in unserem Eingangskästchen vor. Wir schauen um was es sich handelt und entscheiden sofort ob etwas zu tun ist oder nicht. Wenn nichts zu tun ist: Ablage, Wiedervorlage oder Papierkorb! Ist hingegen etwas zu tun unterscheiden wir zwischen einem einzelnen Handlungsschritt und einem Projekt.

Ein Projekt sind hierbei alle Aufgaben die mehr als einen Handlungsschritt erfordern.

Handelt es sich jedoch um einen einzelnen Handlungsschritt, ist folgendes zu überlegen:

  1. kann ich es delegieren? Falls ja, immer delegieren!
  2. Dauert es weniger als 2-3 Minuten? Dann erledige ich es sofort! (Das Direkt-Prinzip)
  3. Dauert es länger? So notiere ich diesen Handlungsschritt auf einer Aufgabenliste.

Aufgabenlisten beim GTD unterscheiden sich dahingehend von den gewohnten To-do-Listen, dass sie nicht nach Prioritäten sondern nach Kontexten sortiert werden. Unter Kontexten versteht David Allen (der Entwickler der GTD-Methode) beispielsweise: Am Computer, zu Hause, Unterwegs und so weiter.

Diese Sortierung nach Kontext, zielt darauf hin ab, dass die einzelnen Aufgaben nach und nach abgearbeitet werden, sobald ich mich in den jeweiligen Kontext begebe. Nehmen wir an, auf meiner To-do-Liste – die nach Prioritäten sortiert ist – steht ganz oben: Kleid aus der Reinigung abholen! weil ich dieses für den Empfang heute Abend benötige. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, ist die Reinigung noch geschlossen sodass ich diesen Punkt – obwohl es der Wichtigste ist – überhaupt nicht zuallererst abarbeiten kann und dieser den ganzen Tag übersprungen werden muss.

Nach der GTD-Methode steht der Handlungsschritt: Kleid aus der Reinigung abholen! im Kontext Unterwegs oder Besorgung. In den ich automatisch wechsle, wenn ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache. Hier ein Beispiel:

Unterwegs:

-Kleid aus der Reinigung abholen!

-tanken

-Einkauf erledigen

-mit Mama telefonieren

Zuhause angekommen, wechsle ich in den Kontext zu Hause.

zu Hause:

-Waschmaschine anstellen

-Spülmaschine ausräumen

-den Garten wässern

Nach diesem Schema werden die verschiedenen Handlungsschritte im GTD organisiert. Solltest du der Meinung sein, dass bei einem Vorgang momentan kein Handlungsbedarf erforderlich ist, bleiben drei Möglichkeiten wie du verfahren kannst.

1. Du legst dir den Vorgang auf Wiedervorlage bzw. Termin, weil du noch eine Entwicklung abwarten möchtest

2. Der Vorgang wandert in die Ablage und ist damit erledigt.

3. Die Unterlagen werde nicht mehr benötigt und werden in den Papierkorb geworfen.

Wenn du diesen Beitrag interessant findest und du mehr über Selbstmanagement erfahren möchtest, dann schau doch nächste Woche wieder rein oder klicke unten rechts auf „Folgen“ um keinen Beitrag mehr zu verpassen!

Getting Things Done Teil 1

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement.

Heute möchte ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Selbstmanagement-Methode von David Allen vorstellen. David Allen ist ein US-amerikanischer Buchautor, Berater und Coach für Produktivitätsmethoden. Er entwickelte GTD und stellte diese Methode erstmalig in seinem 2001 erschienenen Buch „Getting Things Done“ vor.

GTD scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert zu sein, doch hat man es erst verstanden, ist diese Methode wirklich innovativ. Es lohn sich in jedem Fall etwas Zeit zu investieren und sich damit zu beschäftigen. Ich möchte euch heute GTD lediglich in seinen Grundzügen vorstellen, und werde in späteren Beiträgen, dann etwas genauer und detaillierter darauf eingehen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es bei GTD im wesentlichen darum, Dinge wirklich zu erledigen anstatt sie zu planen, zu strukturieren und zu verwalten. Im Normalfall wissen wir, was am heutigen Tag noch alles zu erledigen ist. Wir haben alles im Kopf und müssen lediglich im richtigen Moment daran denken. Auch wenn dass einfach klingt, sieht die Realität oft anders aus. Wir vergessen das Eine oder das Andere oder kommen ganz einfach nicht dazu es zu erledigen. Immer wieder gehen uns die selben Gedanken – was wir unbedingt noch erledigen müssen – durch den Kopf obwohl wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind. Genau hier setzt GTD an.

Der erste Schritt der GTD Methode ist es, alles aufzuschreiben und den Kopf für die Dinge frei zu haben, die gerade im Moment erledigt werden. Die Ständig aufpoppenden Gedanken, unterbrechen uns ständig in unserer momentanen Tätigkeit und lenken uns ab. Am ehesten bemerkt man dies, wenn man versucht einzuschlafen (momentane Tätigkeit) und einem aber noch zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Lege dir einen kleinen Schreibblock und einem Stift auf deinem Nachttisch bereit, und schreibe nächstes mal – wenn du nicht einschlafen kannst – einfach deine Gedanken auf. Du wirst sehen, kurze Zeit später kannst du einschlafen. Du hast deine Gedanken aufgeschrieben und so aus deinem Kopf verbannt.

Natürlich kostet das permanente Aufschreiben der anstehenden Aufgaben zunächst einmal Zeit, doch nach einer Weile, hat sich unser Gehirn so daran gewöhnt, dass wir für alles To-Do-Listen haben, dass es die noch zu erledigenden Aufgaben nicht mehr ständig in unser Gedächtnis ruft. Der Vorteil, nicht immer alles permanent im Kopf haben zu müssen und dadurch effizienter arbeiten zu können, überwiegt hierbei den zeitlichen Aufwand des Aufschreibens. Auch wenn es bei GTD heißt, dass zunächst ALLES aufgeschrieben wird, so gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme: Kleinstaufgaben die innerhalb von 3 Minuten oder weniger zu erledigen sind, sollten immer sofort erledigt werden, ohne diese noch groß zu notieren und zu verwalten. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip

Im Vergleich zu anderen bekannten Selbstmanagement-Methoden, werden bei der GTD Methode, keine Prioritäten gesetzt. Wir müssen somit auch nicht überlegen beziehungsweise entscheiden was wichtig oder dringend ist. Siehe hierzu: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? und Eisenhower-Prinzip  GTD funktioniert etwas anders, doch dazu mehr in der kommenden Woche.

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Die schnelle Entscheidung ⏱ 🤔

5 Tipps wie du schneller Entscheidungen triffst!

Warum fällt es vielen Menschen so schwer Entscheidungen zu treffen? Wir fällen täglich tausende kleine Entscheidungen, die meisten davon unterbewusst, ohne groß darüber nachzudenken. Sobald wir jedoch anfangen bewusst darüber nachzudenken, ob oder wie wir etwas machen, fangen viele an zu zögern und werden unsicher wie sie sich entscheiden sollen. Wie ist es bei dir? Wie leicht fällt es dir Entscheidungen zu treffen?

Der Grund dafür, warum es uns oft schwerfällt Entscheidungen zu treffen, liegt meistens wohl darin begründet, dass wir Angst haben. Angst etwas falsch zu machen, Angst etwas zu verlieren oder die Angst etwas zu verpassen. Wir haben Angst davor uns für das Falsche zu entscheiden. Dabei ist Angst eine denkbar schlechte Grundlage um eine gute Entscheidung zu fällen, was uns auch direkt zum ersten Tipp führt!

1. Überlege nicht so lange herum was alles schief gehen kann! Konzentriere dich mehr auf die Chancen und Möglichkeiten, statt auf die Probleme und Schwierigkeiten, so fällt dir die Entscheidung leichter. Dass soll natürlich nicht heißen, dass du eventuelle Gefahren komplett außer acht lassen sollst, ganz im Gegenteil – wie du im zweiten Tipp sehen wirst.

2. Überlege dir was das Schlimmste ist, was dir – bezogen auf deine zu treffende Entscheidung passieren kann! Du wirst schnell feststellen, dass die meisten unserer Entscheidungen, recht trivial sind und wir uns viel zu viele Gedanken darüber machen. Aus dem Gesichtspunkt heraus, dass deine Entscheidung selbst im aller schlimmsten Fall, keine großen Auswirkungen auf dein Leben hat, was zumindest auf die meisten Entscheidungen zutrifft, wird es dir ebenfalls leichter fallen, diese zu treffen.

3. Überanalysiere nicht! Wenn wir stets vergleichen, abwägen und abwarten, ob sich uns nicht doch noch eine bessere Option bietet, kommen wir nie weiter! Angenommen du möchtest einen neuen Laptop kaufen. Es wird immer nächste Woche oder nächsten Monat, entweder ein besseres Gerät oder einen besseren Preis geben, daran wirst du nichts ändern. Aus diesem Grund, solltest du nicht allzu lange zögern, bevor du dich für etwas entscheidest.

4. Hast du deine Entscheidung erst einmal getroffen, dann bleibe zunächst dabei! Auf keinen Fall solltest du beim kleinsten Zweifel, wieder ins Stocken geraten und dich wieder um entscheiden. Um auf das Beispiel mit dem Laptop zurückzukommen: Stelle deine Recherchen sofort ein, sobald du ein für dich passendes Gerät gefunden hast. Im Nachhinein weiter zu recherchieren führt nur dazu, dass du dich später eventuell ärgerst, das Gerät umtauschst und dich wieder neu entscheiden musst.

5. Triff deine Entscheidungen schnell und revidiere sie nur langsam! Wer schnell entscheidet, trifft mit Sicherheit auch hin und wieder falsche Entscheidungen. Auch wenn es in Tipp 4 heißt, dass man bei seinen getroffenen Entscheidungen bleiben soll, so darf man das Wörtchen „zunächst“ nicht überlesen. Sollte sich eine getroffene Entscheidung mittel oder langfristig, als ein Fehler herausstellen, macht es wenig Sinn stur daran festzuhalten. Man sollte lediglich vermeiden, sich ständig um zu entscheiden, denn dies zeugt von Unsicherheit und man kommt nicht wirklich weiter. Fehler zu erkennen und sich auch einzugestehen ist wichtig, denn daraus lernt und wächst man!

Ich hoffe ich konnte euch mit dem heutigen Post, ein paar Tipps geben, wie ihr schneller Entscheidungen treffen könnt. Wenn ich dazu beitragen konnte, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare.

Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

Zeitverschwendung Pendeln

Warum du Pendeln unbedingt vermeiden solltest!

Wie weit ist es bis zu deiner Arbeitsstelle? Zwar können immer  mehr Arbeitnehmer von zuhause Arbeiten, doch für diejenigen die in die Firma fahren müssen, werden die Wege immer weiter. Hat man vor 50 Jahren meistens noch im eigenen Wohnort oder in einem Nachbarort gearbeitet, so legen heutzutage etwa 50% der deutschen Arbeitnehmer einen Strecke von über 10 km zur Arbeit zurück. Bei jedem Fünften beträgt der Weg zu Arbeit sogar mehr als 25 km.

Jeder Vierte Arbeitnehmer in Deutschland – was ca. 11 Mio Menschen entspricht – benötigt für den einfachen Weg zur Arbeit mehr als 30 Minuten. Bei den über 2,2 Mio sogenannten Fernpendlern, beträgt die Fahrzeit zur Arbeit bzw. zurück, pro Weg sogar mehr als 1 Stunde. Bei nur 200 Arbeitstagen pro Jahr, kommen wir so auf 25 Tage (zu 16 Stunden Wachphase) welche Fernpendler nur mit dem Weg zur Arbeitsstelle und wieder nach Hause verbringen. Unwiederbringliche Zeit, die dazu noch unbezahlt ist. Ist es dass wirklich wert?

Natürlich gibt es diverse Möglichkeiten, die Zeit des Pendelns dennoch zu nutzen, indem man beispielsweise in der Bahn liest, Podcasts und Hörbücher im Auto hört, oder die Fahrzeit zum telefonieren nutzt, (siehe auch: Lange Fahrten zur Arbeit? ) doch das ständige Pendeln birgt dennoch einige Tücken. Man hat schlicht und ergreifend weniger Zeit für die Dinge, die man nicht während des Pendelns erledigen kann. Pendler haben zum Beispiel weniger Zeit um Sport zu machen, es sei denn man gehört zu den wenigen Glücklichen die mit dem Rad zur Arbeit fahren können.

Langes Pendeln auf Dauer birgt Stress! Es reduziert die Erholungsphasen, führt zu Schlafdefiziten und oft leidet auch die Beziehung und die Familie darunter, was im schlimmsten Fall bis zur Scheidung führen kann. Wer weit Pendelt verliert jeden Tag wertvolle Zeit, die eigentlich für andere Dinge zur Verfügung stünde.

Natürlich reduziert das Pendeln auch die Zeit die einem für Erledigungen, seine Hobbys und die ganzen Dinge des alltäglichen Lebens zur Verfügung steht. Viele private Arbeiten werden aus diesem Grund auf das Wochenende verschoben, was wiederum dazu führt, dass weniger Zeit für die Familie, Freunde und nicht zuletzt für einen selbst bleibt.

Auch geht das Pendeln zu Lasten der Gesundheit und dass nicht nur wegen dem Stress und dem Mangel an Erholung, sondern man hat es als Pendler auch wesentlich schwerer Arzttermine – sei es zur Behandlung oder zur Vorsorge – wahrzunehmen, was so indirekt der eigenen Gesundheit schaden kann.

Eine weiter entfernte Arbeitsstelle bringt dir vielleicht ein höheres Einkommen, doch geht dies ganz klar zu Lasten deiner wertvollen Zeit, auf Grund des Pendelns musst du – im Schnitt – leider mit einer Stunde Freizeit pro Arbeitstag weniger auskommen. Dessen solltest du dir immer bewusst sein!

Wie denkst du über diesen Aspekt? Welche Gründe gegen das Pendeln oder vielleicht auch dafür, fallen dir spontan noch ein? Schreibe uns deine Gedanken gerne unten in die Kommentare! Sollte dir dieser Beitrag gefallen haben, teil mir dies doch einfach mit einem „Like“ beziehungsweise einem 👍🏻 mit, du weißt dann freue ich mich. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

 

 

Schnell angezogen 👖👔👚👗

Wie du mit kleinen Tricks, selbst beim Anziehen Zeit sparen kannst!

Natürlich kannst du bei einem Prozess der nur wenige Minuten dauert nicht sonderlich viel Zeit einsparen. Doch auch hier gilt: „Kleinvieh macht auch Mist“!

Wenn man es genau betrachtet, dauert das Anziehen – sich die Kleidung überstreifen – an sich, meist überhaupt nicht lange.  Anders sieht es da schon bei der Auswahl der Kleidung aus, Stichwort: Entscheidungsfindung. Was soll ich nur anziehen? Was passt am besten wozu? Wer immer lange vor dem Kleiderschrank steht und nicht wie Mark Zuckerberg mehr oder weniger jeden Tag dasselbe Outfit tragen möchte, der sollte sich seine Kleidung in jedem Fall bereits am Vortag raussuchen, um morgens nicht in Zeitdruck zu geraten. Hier kann dir ein persönliches Outfit-Archiv wertvolle Zeit einsparen.

Wer morgens leicht unter Zeitdruck gerät, sollte sich bereits am Abend davor Gedanken über seine Kleidung machen und diese bereits zusammenstellen und komplett rauslegen. Auch wenn der Zeitaufwand der Selbe sein mag, so kann man abends alles in Ruhe verrichten und man spart sich diese Zeit morgens wenn es hektisch zugeht. Wer es am Morgen noch schneller möchte, der kann sich am Tag zuvor auch schon den Gürtel einziehen und ggf. auch seine Krawatte binden. Ich habe mir bereits vor Jahren angewöhnt, meine Kleidung für den nächsten Tag stets bereit zu legen.

Auch gibt es  Unterschiede je nach Art der Kleidung. Eine Frau hat sich beispielsweise schneller ein leichtes Sommerkleid angezogen, als einen dreiteiligen Hosenanzug samt Bluse. Und Reißverschlüsse sind meist schneller hochgezogen, als eine ganze Reihe Knöpfe zugeknöpft.

Bereits beim Kauf der Kleidung kann man diesen Aspekt mit einfließen lassen. Der Aufwand die Kleidung anzuziehen sollte so – neben dem Aussehen – als weiteres Kriterium bei der Entscheidungsfindung helfen. Am ehesten bemerkt man diesen Effekt bei der Kleidung für Kleinkinder. Diese muss häufig gewechselt werden, weshalb es hier meist einfache und schnelle Verschlüsse wie Druckknöpfe gibt.

Ich habe es mir auch zur Gewohnheit gemacht, meine Schuhe immer geschnürt zu lassen und mit Hilfe eines Schuhlöffels anzuziehen. Bei durchschnittlich zwei Schuhwechsel pro Tag spare ich so 1 Minute im Vergleich zum Binden. Klingt wenig, doch in den acht Jahren habe ich so schon 2 Tage und 2 Nächte an Zeit – die ich sonst mit Schuhe binden verbracht hätte – eingespart.

Auch die diversen Schnellverschlusssysteme bei Schuhen, können dir mit der Zeit eine Menge an Zeit einsparen.

Welche Tipps fürs Anziehen hast du noch für uns? Poste deine Zeitspar-Tricks einfach unten in die Kommentare!

Vielen Dank!

Effizient Rucksack packen 🎒

Wie du mit einem gut gepackten Rucksack nicht nur Zeit einsparen kannst!

Sicherlich kennst du das, du bist mit dem Rucksack unterwegs und plötzlich benötigst du etwas daraus. Wenn es gut läuft und du in Begleitung bist, kannst du diese darum bitten dir kurz etwas aus deinem Rucksack zu geben und diese findet das was du suchst auf anhieb. Meistens jedoch, muss man anhalten, den Rucksack absetzen, wühlen, diverse Sachen entnehmen und alle müssen auf dich warten. Im Grunde genommen nicht so schlimm, denn man ist ja schließlich am Wandern und nicht auf der Flucht. Doch mit ein paar kleinen Tricks kannst du deinen Rucksack viel effizienter packen.

Du hast dir einen guten großen Rucksack besorgt und möchtest diesen nun möglichst gut packen? Worauf kommt es beim Rucksack packen überhaupt an? Natürlich sollte alles hineinpassen was man so mitnehmen möchte. Er sollte nicht zu schwer werden und natürlich bequem zu tragen sein. Man sollte gut an die Sachen herankommen und nicht ständig für jede Kleinigkeit den halben Rucksack ausräumen müssen. Doch wie macht man das am besten?

Gehen wir einmal davon aus, dass du dir einen für deine Zwecke geeigneten Trekkingrucksack besorgt hast. Vor dir liegt ein Berg Kleidung und Gegenständen die du gerne mitnehmen möchtest. Doch brauchst du dass wirklich alles? Bedenke dass du diese Dinge mit dir herumtragen musst und jedes Gramm an zusätzlichem Gewicht, macht dich schwerfällig und somit langsam. Hier ist weniger oft mehr! Lade dir einfach meine kostenlose Packliste herunter!

Hast du dich erst auf das Wesentliche beschränkt, gilt es nun diese Dinge möglichst sinnvoll einzupacken um den oben genannten Anforderungen gerecht zu werden. Packe nun die voluminösen, leichten Dinge, wie den Schlafsack oder deine Jacke ganz unten in deinen Rucksack. Gute Rucksäcke haben auch am unteren Ende einen Reißverschluss, sodass man seine Jacke oder am Abend den Schlafsack auch entnehmen kann, ohne erst alles andere ausräumen zu müssen.

Schwere Dinge wie Kochutensilien oder deine Trinkblasen solltest du so nah wie möglich am Rücken tragen. Dies dient nicht nur dem Tragekomfort, sondern es hilft dir auch besser das Gleichgewicht zu halten. Bei eher flachen Strecken, empfiehlt sich ein etwas höherer Schwerpunkt im Gebirge hingegen, sollte dieser etwas tiefer liegen. Immer jedoch so nah wie möglich am Rücken, so kommst du am besten voran!

Mit den restlichen, mittelschweren Dingen – die nicht ständig oder plötzlich benötigt werden – wie zum Beispiel Wechselkleidung oder Verpflegung füllst du das Hauptfach aus und stabilisierst damit die schweren Sachen am Rückenteil.

Ich habe es mir außerdem auch noch zur Gewohnheit gemacht, meine Sachen thematisch zusammenzupacken, um diese dann mit einem Griff alle sofort parat zu haben. So sind die Dinge fürs Frühstück zusammen in einer Klick Box (nah am Rücken verstaut, weil schwer), meine Wechselkleidung ist in einer Tüte (um diese zusätzlich vor Nässe zu schützen), Toilettenartikel sind zusammen in einem Ziplock Beutel und was ich für mein Nachtlager mitführe (Nackenhörnchen, Schlafbrille, Stirnlampe und Oropax) sind zusammen in einem Stoffbeutel.

Zuletzt kommen wir zum Deckelfach unseres Rucksackes. Hierein gehört alles, was wir ständig griffbereit haben möchten. Hierzu gehören beispielsweise Sonnenschutz, Erste Hilfe Set, Müsli Riegel oder eine Powerbank.

 

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