Das Direkt-Prinzip

Was man erledigt hat, kann man nicht mehr vergessen! Arbeiten vor sich herzuschieben kostet einen im Endeffekt mehr Zeit, als wenn man diese umgehend erledigt. Aufgaben deren Erledigung höchstens 3 Minuten dauern, solltest du nach Möglichkeit immer direkt erledigen. TĂ€glich prasseln zahlreiche solcher kleinen Tasks auf uns ein, deren Abarbeitung oft je nur 1-2 Minuten dauert. In der Summe gesehen, wĂŒrde es zwar eine Stunde oder mehr dauern all diese Kleinigkeiten abzuarbeiten doch jede fĂŒr sich genommen, ist schnell erledigt. Wenn das Notieren einer Aufgabe in der To-do-Liste schon fast so viel Zeit in Anspruch nimmt, wie das Abarbeiten des Punktes an sich, solltest du auf jeden Fall das Direkt-Prinzip anwenden. Aus meiner Kindheit weiß ich noch, dass wenn meine Mutter mich bat etwas zu erledigen, ich stets versucht habe sie auf spĂ€ter zu vertrösten. Meine PrioritĂ€t lag darauf Kinderstunde zu schauen, statt meine Legoecke aufzurĂ€umen. Meine Mutter sagte dann immer zu mir, ich möchte es doch bitte sofort erledigen, dann wĂ€re es getan und ich mĂŒsste nicht weiter daran denken. Was sich damals ziemlich nervig fĂŒr mich anhörte, erweist sich rĂŒckblickend als ein ziemlich guter Tipp. Danke Mama!

Heutzutage arbeite ich sehr oft und erfolgreich nach diesem Prinzip. Sobald mir auffÀllt, dass eine neu aufgekommene Arbeit sehr schnell erledigt sein wird, gehe ich diese umgehend an und bringe sie hinter mich. Erledigen und gedanklich streichen.

Ausnahmen:

  • ich bin gerade nicht an meinem Arbeitsplatz oder auf andere Personen angewiesen, die mir Momentan nicht zu VerfĂŒgung stehen.
  • ich weiß das noch weitere gleiche Tasks kommen werden, und sammle diese um sie spĂ€ter im Block abarbeiten zu können. (klassisches Beispiel: Mails checken)
  • ich arbeite gerade an einer wichtigen Sache und muss mich sehr konzentrieren.

Bei allen RoutinetĂ€tigkeiten bei denen man sich – nach einer Unterbrechung – nicht erst wieder lange reindenken muss, ist das Direkt-Prinzip jedoch sehr effizient.

Vorteile des Direktprinzip:

  • Vermeidung von Prokrastination.
  • deine To-do Liste wird nicht unnötig lĂ€nger
  • kleine Aufgaben können erst gar nicht zu Großen werden.
  • du kannst die Aufgabe aus dem Hinterkopf lassen und hast nicht das GefĂŒhl noch sehr viel erledigen zu mĂŒssen.

Das Direkt-Prinzip entlastet nicht nur deinen Schreibtisch sondern auch deinen Kopf. Wandern aus irgendeinem Grund doch einmal ein paar der schnell zu erledigenden Aufgaben auf deine To-do Liste, solltest du diese spĂ€ter im Block erledigen. NĂ€heres dazu findest du unter: Die 10 Minuten Methode

Siehe auch meinen Artikel: 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst!

Ich wĂŒrde mich sehr freuen, wenn du meinen Blog in den sozialen Netzwerken teilst! Vielen Dank fĂŒr deine Zeit!

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2 Gedanken zu “Das Direkt-Prinzip

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