Archiv für den Monat August 2016

7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst!

Heute erhältst du 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst! Was ist Prokrastination? Ich wette auch du kennst Sie und bist zumindest gelegentlich davon betroffen! Prokrastination lat. „procrastinare“ bedeutet so viel wie vertagen, „pro“ = für und „cras“ = morgen. Besser bekannt unter dem umgangssprachlichen Begriff: Aufschieberitis. Gleichwohl jeder einmal davon betroffen ist, trifft es uns unterschiedlich schwer. Prokrastination reicht von einer schlechten Angewohnheit bis zu einer krankhaften Arbeitsstörung. Damit es erst gar nicht so weit kommt, erhältst du hier ein paar Tipps wie du Prokrastination vorbeugen kannst.

Einer der häufigsten Gründe warum man gewisse Aufgaben aufschiebt, ist ein zu großer Arbeitsaufwand diese zu bewältigen. Deshalb sollte man versuchen, große Aufgaben nach Möglichkeit in Kleinere aufzuteilen. Beispiel Ablage: Ablage ist weder wichtig noch dringend daher ist sie das Paradebeispiel für eine Tätigkeit die man auch aufschieben kann. Steht erst einmal ein Ablagefach mit einem 20 cm hohen Papierstapel vor einem, ist es klar, dass man diesen nur wiederwillig bearbeiten wird. Diesen ordentlich abzulegen würde ca. 2 Stunden dauern, Zeit die man nur äußerst ungern für so etwas opfert. Teilt man diese Arbeit jedoch auf, und Arbeitet bis zur Vollendung nur ca. 15 min am Tag daran, ist die Überwindung, endlich mit der Ablage zu beginnen, wesentlich geringer.

Platz zwei warum eine Arbeit gerne verschoben wird, ist wohl die Unliebsamkeit ihrer Erledigung. Wer beispielsweise nicht gerne putzt, findet leicht mehrere Gründe warum das Putzen wohl noch warten muss, nicht selten wird eine andere Arbeit als notwendiger eingestuft. Vermeide es andere vermeintlich wichtigere Aufgaben deinem ursprünglichen Vorhaben vorzuziehen. Wenn es dir hilft, fertige eine todo-Liste an, damit du siehst welche Arbeiten noch offen sind. Natürlich darfst du bei dieser Methode nicht ständig neue Punkte hinzufügen und diese dann wiederum dem Unliebsamen vorziehen.

Wer an schriftlichen Arbeiten (Ausarbeitung, Facharbeit, Bachelorarbeit, etc.) arbeiten muss, sieht leicht schon mal wie schmutzig das Fenster ist, oder wo dringend Staub gesaugt werden muss. Deshalb solltest du bei solchen Tätigkeiten jegliche Ablenkung vermeiden und nur das nötigste Arbeitsmaterial vor dir haben. Setze dir ein Zeitlimit in dem du nichts anderes machst, als an deiner Arbeit zu schreiben. Siehe Pomodoro-Methode.

Ein weiterer Grund für ein Aufschieben ist fehlende Willenskraft oder Motivation. Hat man sich zum Beispiel vorgenommen endlich einmal regelmäßig Sport zu machen, kann sich aber irgendwie nicht aufraffen die Sportschuhe anzuziehen, ist es ratsam Verbindlichkeiten zu schaffen, verabrede dich zum Sport! Hast du einem Freund versprochen mit ihm laufen zu gehen, fällt es schwerer das Laufen weiter aufzuschieben. Bei anderen Tätigkeiten, die nicht dazu geeignet sind gemeinsam ausgeführt zu werden, kann es zum Beispiel schon helfen, jemandem der dir nahe steht von deinem Vorhaben zu erzählen.

Solltest du dazu tendieren, zu prokrastinieren weil du kreativ sein musst und dir einfach keine Ideen kommen oder du eine Schreibblockade hast, mach eine kleine Pause von ca. 30 min in der du an etwas anderes denkst und dich an einen anderen Ort begibst. Die neue Location verschafft dir neue Eindrücke und optische Reize welche dir wieder neue Ideen bringen. Setze deine Arbeit jetzt unbedingt fort!

Jeder kennt zahlreiche Gründe etwas nicht zu tun, diese übersteigen Zahlenmäßig oft schnell die Anzahl der Gründe warum man etwas tun sollte und schon lässt man es bleiben. Ob zu müde zum Lernen, oder zu spät zum Staubsaugen. Besser kein Fahrrad fahren oder Auto waschen, es könnte regnen. Heute fühle ich mich nicht ganz wohl, ich glaube ich bekomme Kopfschmerzen oder ich glaube ich werde krank. Hör auf dir selbst Ausreden vorzugaukeln und zieh es einfach durch!

Heute nicht! Ist ebenfalls kein Grund eine Arbeit zu verschieben. Wer immer nur auf den richtigen Moment wartet um mit etwas anzufangen, wird wohl möglich ewig warten. Strebe nicht nach Perfektion, denn morgen geht es auch nicht besser. (Siehe Pareto-Prinzip) Konzentriere dich auf das wesentliche und leg los. JETZT!

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Wie du aktiv dein Glück beeinflussen kannst! 🍀

In der vergangenen Woche hast du dir eine konkrete Liste, welche die glücklichsten Momente deines bisherigen Lebens bzw. erstrebenswerte Momente die dich glücklich machen würden, erarbeitet. Du solltest deine Liste absteigend nach Glücksempfinden sortieren, sodass als oberster Punkt der Moment deines größten Glücks steht. Nun gehe die Punkte Schritt für Schritt durch und überlege dir bei jedem Punkt, ob dieser Moment bzw. dieses Ereignis so oder in ähnlicher Form wiederholt werden kann.

Beispiel 1: (relativ einfach reproduzierbar)

„damals als ich den Halbmarathon gefinished habe“

Fang wieder an zu trainieren und nimm wieder an einem solchen Lauf teil, damals hat es dich glücklich gemacht, dieses Glück könnte sich wieder einstellen.

Du läufst noch, aber es macht dich nicht mehr so glücklich?

Suche dir eine neue Herausforderung, setze dir wieder ein etwas höheres Ziel und versuche auch dieses zu erreichen. (Hindernislauf, Marathon, Triathlon, etc.)

Beispiel 2: (schon etwas schwieriger zu reproduzieren)

„damals als wir mit der Clique immer raus zum See campen waren“

Warscheinlich wird es bei den Wenigsten möglich sein, einfach wieder die alte Clique zusammenzutrommeln und ein Wochenende zum See zu fahren.

Doch was genau war denn damals das Tolle an dieser Zeit?

Die Freundschaften? Die Freiheit selbstbestimmt etwas zu unternehmen? Nachts im See schwimmen? Das Flair des Campens an sich? Oder was ist damals am See noch so alles gelaufen?

Natürlich wird es nicht wieder so sein wie früher, aber es kann doch trozdem schön sein.

Kann man das Glück von damals nicht wenigstens ein wenig wieder aufleben lassen?

Gibt es vielleicht nicht doch noch den Einen oder den Anderen Freund von damals mit dem man sich nocheinmal treffen könnte?

Habe ich evtl. neue Freunde mit denen ich einfach mal ein schönes Wochenende verbringen könnte.

Warum nicht einen Campingausflug mit der Familie machen und den Kindern zeigen wie man ein Zelt aufbaut, ein Lagerfeuer aufschichtet oder wie es ist unter freiem Himmel zu schlafen?

Natürlich sind die Emotionen wie der des ersten Kusses oder die bei der Geburt des ersten Kindes nicht einfach reproduzierbar, aber wer sich etwas bemüht findet mit Sicherheit Möglichkeiten gezielt Glücksmomente in sein Leben zu bringen. Erfülle dir einen lang ersehnten Wunsch bzw. beginne damit endlich einmal dass durchzuziehen, was du dir schon so lange vorgenommen hast. Jeder hat etwas was ihm Freude bereitet und was man öfter mal machen kann.

Suche und Finde dein persönlisches Glück und verschwende keine Zeit damit, darauf zu warten, dass das Glück dich findet!

Was macht dich glücklich? 😊

Wer sehnt sich nicht nach guten Zeiten und schönen Momenten? Sind wir nicht alle bestrebt glücklich zu sein und unser Leben zu genießen? Unsere Zeit auf Erden ist begrenzt, einmal verschwendet ist diese unwiederbringlich verstrichen! Verschwendetes Geld kann man sich wieder verdienen, verschwendete Güter kann man sich neu kaufen, verschwendete Zeit jedoch, ist und bleibt für immer verloren.

Damit wir so viel Zeit wie möglich mit den schönen Dingen des Lebens verbringen, statt sie mit belanglosem Unsinn zu verschwenden, sollten wir aktiv etwas dafür tun und nicht einfach abwarten und hoffen, dass das Glück zu uns kommt.

Wenn wir fit werden wollen, trainieren wir dafür und wenn wir eine Fähigkeit erlangen wollen, lernen und üben wir dafür. Warum arbeiten die wenigsten Menschen daran glücklich zu sein? Es heißt doch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“ doch kaum einer von uns, hat in Sachen glücklich sein ein Eisen im Feuer.

Die Zeit läuft!

Wenn du glücklich sein bzw. mehr Glücksmomente erleben möchtest, dann solltest du auch selbst etwas dafür tun! Du darfst nicht darauf hoffen, dass sich das Glück mit der Zeit schon von allein einstellen wird. Eines Tages wirst du sonst eventuell feststellen, dass du den Großteil deines Lebens mit dem Warten auf bessere Zeiten verbracht hast, anstatt dich selber darum zu bemühen.

Hier erhältst du ein Beispiel, wie du selbst mehr Momente des Glücklichseins in dein Leben bringen kannst.

Erstelle ein Liste von Dingen die dich glücklich machen! Womit verbringst du wirklich gerne deine Zeit, was bereitet dir Freude? Was hat dich in der Vergangenheit glücklich gemacht, oder worauf bist du besonders stolz?

Nimm dir etwas zum Schreiben und notiere stichpunktartig was dir dazu einfällt. Wie verbringst du deine Zeit am liebsten, wobei geht dir das Herz auf? Du solltest versuchen etwa 10 Punkte zu Papier bringen, damit du später mit deiner Liste arbeiten kannst.

Hier ein paar Beispiele aus meiner Liste:

– mit Freunden campen gehen

– meinen ersten 3000er (Berg) bestiegen

– Halbmarathon gefinished

– Ich habe den Führerschein bestanden

– am Meer spazieren gehen

Fällt dir das zu schwer, da dir aus irgendeinem Grund nicht genug einfällt, dann zäume das Pferd von hinten auf und schreibe eine Liste von Dingen die dich unglücklich machen, die du lieber nicht mehr machen würdest und formuliere diese Punkte entsprechend um, sodasss du sie der anderen Liste hinzufügen kannst.

Ich hasse:

– wenn es im Winter so dunkel, kalt und trist ist

– einsam zu sein und für mich allein zu kochen

– es mit negativen Menschen zusammen zu sein

Nicht darüber nachdenken, wie man dieses Problem vermeiden oder lösen kann, erst einmal nur aufschreiben.

Hieraus formuliere ich folgende Punkte für meine Glücklichkeits-Liste:

– ich liebe den Sommer und die Wärme der Sonnenstrahlen auf meiner Haut

– ich liebe es Zeit mit Freunden zu verbringen und gemeinsam zu kochen

– ich bin glücklich wenn ich mit positiven Menschen zusammen sein kann

Hast du diesen Schritt erledigt, bist du deinem Glück bereits einen Schritt näher! Du hast  jetzt definiert was dich glücklich macht oder zumindest einmal glücklich gemacht hat. Formuliere deine Glücklichkeitsstichpunkte jetzt zu Sätzen und sortiere diese  absteigend nach Glücksempfinden (was dich davon am glücklichsten gemacht hat steht ganz oben usw.). In der kommenden Woche werde ich aufzeigen, wie du mit Hilfe deiner Liste in Zukunft häufiger Momente des Glücks erleben kannst.

Das Parkinsonsche Gesetz ⚖️

Bereits vor einem guten halben Jahrhundert formulierte der britische Soziologe  und Publizist Cyril Northcote Parkinson folgendes Theorem:

„Work expands so as to fill the time available for its completion.“

C. N. Parkinson

Frei übersetzt bedeutet dies so viel wie:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maße aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

Zwar wollte Northcote mit diesem Satz vor allem das Bürokratiewachstum der britischen Verwaltung auf die Schippe nehmen, doch hatte der Wissenschaftler mit seiner Publikation tatsächlich ein weit verbreitetes noch heute reelles Phänomen beschrieben.

Ihm war aufgefallen, dass obwohl die britische Marine immer weniger Schiffe im Einsatz hatte, die Anzahl der Admiräle stetig anstieg. Kann es wirklich sein, dass trotz weniger Arbeitsaufwand, mehr Personal für dessen Verwaltung benötigt wird?

Doch dieses Phänomen ist nicht nur in der Verwaltung anzutreffen.

Für das Streichen eines Treppenhauses veranschlagt ein Malerbetrieb 6 Stunden Arbeitszeit. Der Anstreicher kommt, liefert gute Arbeit ab und war tatsächlich in ungefähr 6 Stunden fertig.

Sechs Wochen später streicht der gleiche Malerbetrieb für das identische Wohnhaus nebenan (dieses hat einen anderen Besitzer) ebenfalls das Treppenhaus. Es kommt derselbe Anstreicher für die Arbeit, nur wurde dieses Mal ein Festpreis ausgehandelt. Der Mann war in 4 Stunden fertig!

Wie kann dass sein?

Haus A wurde dienstagvormittags gestrichen und der Anstreicher wusste, dass 6 Stunden für die Arbeit veranschlagt wurden.

Haus B wurde freitagvormittags gestrichen und der Anstreicher wusste, dass laut Angebot ein Festpreis ausgehandelt war.

Dienstags ging die Arbeitszeit des Mitarbeiters bis 17 Uhr, Freitags wird nur bis 12 Uhr gearbeitet.

Weitere Beispiele hierzu gibt es zu Hauf, von der langsamer gestellten Maschine, damit man zum Schichtende nicht noch neu Einrichten muss, bis zum trödelnden LKW-Fahrer der nicht noch eine weitere Tour aufgebrummt bekommen möchte. Jedem sollte so etwas schon einmal aufgefallen sein. Hat man für eine Aufgabe, für die man normalerweise eine halbe Stunde braucht, plötzlich eine Dreiviertelstunde Zeit wird man diese meistens auch in Anspruch nehmen. Hat man für dieselbe Aufgabe aus irgendeinem Grund nur eine Viertelstunde oder 20 Minuten Zeit, ist diese trotzdem meistens zu schaffen.

Diesen Effekt kann man sich aber auch zu Nutze machen, indem man sich die Aufgaben die man erfahrungsgemäß gerne mal in die Länge zieht, bewusst so legt dass man nicht zu viel Zeit für deren Erledigung hat. Zum Beispiel kurz vor der Pause oder kurz vor Feierabend.

Hat man Mitarbeiter zu delegieren, sollte man das Parkinson-Gesetz ebenfalls kennen und sich zu Nutze machen. Beim Übertragen einer Aufgabe empfiehlt es sich also, immer auch einen realistische Endtermin bzw. Zeitraum für deren  Erledigung festzulegen.

Ich vergebe die Aufgaben, die erfahrungsgemäß zum Trödeln, Schwätzchen halten oder heimlich noch eine rauchen einladen, gerne kurz vor der Mittagspause oder vor Feierabend.

Wer sein Arbeitstempo selbst etwas kritisch bewertet, kann mit Sicherheit hier und da 5 bis 10 Minuten einsparen und somit in der Summe schnell eine Stunde, entweder für echte Produktivität oder aber für andere Dinge (wie z.B. Sport, Bildung oder Freizeit) generieren.