Archiv für den Monat November 2016

Wie du mit Notizen 📚 Zeit sparen kannst

Täglich prasseln hunderte wenn nicht sogar tausende von Informationen auf uns ein, manche davon sind wichtig, die meisten jedoch sind  unwichtig für uns. Leider ist es uns bei der Vielzahl der Informationen nicht möglich nur das Wichtige zu merken und das Unwichtig zu vergessen. So gehen viele Informationen verloren die wir uns unbedingt hätten merken wollen. Wie schaffen wir es also, nur das wichtige zu behalten? Am einfachsten kann man materielle Dinge behalten, etwas Greifbares. Um deine Informationen greifbar zu machen, genügt es diese einfach auf etwas Materielles zu notieren. Schreibe dir einfach eine Notiz! Am besten du besorgst dir ein schönes Notizbuch und einen stylischen Stift oder notierst Informationen von Belang einfach in dein Smartphone. Meistens reicht das aufschreiben einer Info bereits aus, um sich diese zu merken. Während man etwas aufschreibt beschäftigt man sich im Kopf intensiv damit, sodass man sich diese Information leichter merken kann. Möchte man ein bestimmtes Wissen tatsächlich im Kopf haben, hilft eine handgeschriebene Notiz meist besser sich etwas zu merken. Genügt es einem jedoch eine Information lediglich zur Hand zu haben wenn man sie braucht, reicht es natürlich auch aus diese in ein Smartphone zu tippen. Sein Smartphone hat man meistens dabei und kann die nötigen Infos so jederzeit abrufen.

Natürlich kann man hier einwenden, dass das Aufschreiben viel zu viel Zeit kostet, und man sich die wichtigsten Sachen schon merken wird. Doch was wenn nicht? Wie viel Zeit verbringen wir damit, in unserem Gedächtnis nach verloren gegangen Informationen zu suchen? Oder noch schlimmer, wir haben beispielsweise einen Termin vergessen weil wir uns keine Notizen gemacht haben und verbringen unsere wertvolle Zeit jetzt damit, die Sache wieder zurecht zu bügeln. Der Klassiker hier ist ein vergessener Jahrestag oder Geburtstag. Aber auch versäumte Arzt- oder Werkstatttermine können Unannehmlichkeiten oder lange Wartezeiten mit sich bringen. Eine kurze Notiz im Kalender hätte uns dass ersparen können.

Es genügt vollkommen Stichworte zu notieren, um sich später an einen bestimmten Gedankengang zu erinnern. Besser 10 Sekunden lang etwas aufschreiben, statt 10 Minuten vergebens zu versuchen sich zu erinnern. Wenn du dank deiner Notizen am Tag nur 2 Minuten Denkarbeit einsparst, was meiner Meinung nach wirklich tief gegriffen ist, sind dass bereits über 12 Stunden pro Jahr.

Zu Beginn wird es dir noch schwer fallen, dir immer alles Wichtige zu notieren, doch schon bald stellst du fest, dass du wesentlich mehr Zeit einsparst als dich das aufschreiben kostet.

Advertisements

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 2

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. nicht so lange anstehen

Die kürzeste Warteschlange ist nicht automatisch die schnellste. Gibt es mehrere Warteschlangen zur Auswahl (zum Beispiel im Supermarkt), sollte man neben der Länge bzw. Anzahl der Kunden auch die Anzahl der zu bezahlenden Produkte sowie die Geschwindigkeit der Kassierer/innen abwägen. Auch die Art der Produkte kann den Unterschied zwischen einer schnellen Abfertigung und einem längeren Prozess machen. Waren bei denen noch die Diebstahlsicherung entfernt werden muss halten länger auf als Artikel die man einfach nur schnell über den Scanner zieht. Wenn man nur wenige Teile hat, lohnt es sich auch immer nett zu fragen ob man vor darf. Die meisten Leute können dann nicht nein sagen und man wird vorgelassen. Ein erklärender Vorwand warum man unbedingt vorgelassen werden sollte, erhöht die Wahrscheinlichkeit sogar noch. Dabei ist es auch überhaupt nicht so wichtig worum es in der Erklärung geht, denn diese hören sich die meisten Menschen überhaupt nicht mehr an. Dies lieg daran, dass für denjenigen der jemanden vorlässt, dessen Grund überhaupt keinen Unterschied macht. Vorgelassen ist vorgelassen, ob der Begünstigte sonst den Bus verpasst oder nur seine Lieblingsbrotsorte am Bäckerstand ausverkauft ist.

2. Schnelle Hardware nutzen

Dieser Tipp ist sowohl selbsterklärend als auch logisch, doch sind wir ehrlich: Wie oft nutzen wir Geräte die uns einfach nicht schnell genug sind? Angefangen beim alten Smartphone, über den total zugemüllten PC bis hin zum TV. In meiner Jugend als ich noch etwas mehr Fernsehen geschaut habe, konnte man gefühlt 8 Kanäle in 10 Sekunden durchschalten. Heutzutage bei unseren smarten LCD TVs samt Digital-Receiver bzw. Set-Top-Box dauert dass zappen gefühlt eine Ewigkeit. Da scrollt man heute doch besser durch die Programmübersicht und wählt seine Kanäle direkt an, sonst ist der Abend rum bevor man einmal durch alle Kanäle durch ist. Man unterschätzt wirklich, wie viel Zeit man mit einem leistungsstarken PC samt schnellem Netzwerk und Internet sparen kann. Auch wenn die schnelleren Geräte auf den einzelnen Prozess gesehen nur Sekunden schneller sind, so summieren sich diese auf ein Jahr gesehen schnell zu Stunden. Wer bereits nur schnelle Hardware besitzt, für den habe ich dennoch einen kleinen Tipp: Ist dein Mauszeiger optimal für dich eingestellt? Kannst du diesen immer gut erkennen, oder suchst du ihn oft? Wenn ja könntest du die Größe anpassen oder die Mausspur aktivieren. Außerdem solltest du deinen Mauszeiger nach und nach etwas schneller stellen, man gewöhnt sich an die Geschwindigkeit und kann dadurch auf lange Sicht wirklich Zeit einsparen. 

3. in der Warteschleife vorankommen

Jeder kennt sie, die Hotline-Warteschleifen! Doch sind wir ihnen wirklich hilflos ausgeliefert? Wer häufig bei der selben Hotline anruft, kennt wahrscheinlich die zu drückenden Zahlen oder zu sagenden Codewörter auswendig und kann diese bereits sofort drücken bzw. sagen ohne sich die komplette Erklärung anhören zu müssen. Doch was wenn man den Ablauf nicht auswendig kennt aber trotzdem gleich mit einer echten Person sprechen möchte? Bei Deutschlands größtem Telefonie-Anbieter kommt man am schnellsten weiter, wenn man gleich zu Beginn der Ansage Kundenbetreuer sagt. Leider funktioniert dieses Codewort nicht überall. Grundsätzlich gilt jedoch, kennt man die gewünschten Stichwörter der Hotline nicht, hilft es sich einfach zu räuspern oder etwas unverständliches in den Hörer zu brabbeln. Bei den meisten Hotlines wird man spätestens nach dem dritten mal zu einer echten Person weiterverbunden, da die Betreiber Rücksicht auf Menschen mit Sprachbehinderung nehmen.

Verschwende deine Zeit nicht mit Sorgen und Problemen 💭

Sorge dich nicht zu sehr um Probleme! Vor allem verschwende deine Zeit nicht mit der Suche nach Problemlösungen, für Probleme die eventuell überhaupt nicht eintreten werden oder noch schlimmer, Angelegenheiten für die es ohnehin zu spät ist.

(Wär ich gestern nur zu Fuß zum Bäcker, dann hätte ich nicht mein Auto kaputt gefahren)

Oft machen wir uns viel zu viele Sorgen um belanglose Dinge, zermürben uns den Kopf mit Überlegungen was wir tun, für den Fall dass dies oder jenes passiert! Speziell wir Mitteleuropäer haben den Hang aus den unbedeutendesten Gegebenheiten eine riesen Sache zu machen und alles als Problem anzusehen. Immer wieder stellen wir die kompliziertesten Denkprozesse an: Was mache ich nur, wenn ich keinen Parkplatz finde? Was mache ich, wenn die Hose die ich gerne kaufen würde nicht mehr in meine Größe da ist? Was sag ich nur, wenn man mich auf dieses oder jenes Thema anspricht? Was wenn keine Toilette im Bus ist, ich aber dringend muss? Immer wieder denken wir über die gleichen Unannehmlichkeiten nach und am Ende treten diese oft überhaupt gar nicht ein. Wir haben unsere Zeit für nichts und wider nichts mit unnötigen Überlegen verplempert und uns eingeredet wir hätten ein Problem. Doch was ist überhaupt ein Problem?

Per Definition ist ein Problem eine schwierige ungelöste Aufgabe. Eine Schwierigkeit.

Hält man sich streng an diese Definition, so reduziert dies die Anzahl unserer „Probleme“  bereits deutlich.

Was dann noch übrig bleibt, sind schwer zu lösende Aufgaben, oder noch anders ausgedrückt: Herausforderungen die es zu Meistern gilt. Eine Herausforderung hat überhaupt nicht mehr den negativen Beigeschmack, den das Wort Problem mit sich bringt. Eine Herausforderung ist etwas Gutes, eine Chance besser zu werden, mich zu entwickeln, etwas an dem ich wachsen kann. Eine Herausforderung ist wie ein Spiel – und du kannst es Gewinnen! Niemand macht sich Sorgen um eine Herausforderung, oder verschwendet seine Zeit mit Gedanken an eine möglicherweise auftretende Herausforderung. Ist eine Herausforderung erst einmal da, ist es noch früh genug sich Gedanken über eine Lösung zu machen.

Wir verbringen einfach viel zu viel Zeit damit uns Sorgen zu machen!

Der indische Guru Gaur Gopal Prabhu bringt es in seinen Reden immer wieder auf den Punkt, er fragt:

Do you have a problem in life?

No!

Then why worry?

Do you have a problem in life?

Yes!

Can you do something about it?

Yes!

Then why worry?

Do you have a problem in life?

Yes!

Can you do something about it?

No!

Then why worry?


Auch wenn Guru Gaur Gopal Prabhu es mehr im Scherz gesagt hat, so regt sein Ausspruch doch zum Nachdenken an. Nehmen wir unsere vermeintlichen Probleme oft nicht etwas zu ernst? Sollten wir unsere kostbare Zeit nicht besser mit positiven Gedanken verbringen, statt unseren Geist mit unnötigen Sorgen zu belasten?

 

Darmgesundheit spart Zeit 🚽

Wie du deinem Darm etwas Gutes tun kannst und dabei auch noch Zeit sparst.

Wie viel Zeit verbringen wir eigentlich auf der Toilette? Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK verweilen wir im Durchschnitt 2-15 Minuten auf der Toilette. Frauen benötigen im Durchschnitt 1-5 Minuten auf der Toilette, Männer hingegen 5-15 Minuten. Die so genannten Dauersitzer, hauptsächlich Männer machen es sich gar 15-30 Minuten auf dem Thron bequem.
Natürlich variieren die Zeiten von Mensch zu Mensch etwas, doch auf die Lebenszeit hochgerechnet, hat eine über 80 Jahre alte Person bereits über 1 Jahr ihres Lebens auf der Toilette verbracht.

Ohne lange drumherum zu reden, es geht hier um das große Geschäft! Auf der Toilette sitzend, dauert die reine Darmentleerung in etwa 130 Sek. 

Da die Anatomie des Menschen noch nicht darauf ausgelegt ist, die Entleerung des Darms sitzend auf einer Porzellanschüssel zu vollziehen, fällt dieser Prozess nicht immer ganz einfach, was sich erheblich auf die notwendige Verweildauer auswirkt. Positioniert man sich hingegen in eine Körperhaltung ähnlich der Hocke (squat position) fällt einem die Darmentleerung wesentlich einfacher. Dies liegt an einem Muskel namens Puborectalis, welcher uns die Fähigkeit der Kontinenz verleiht, indem er im angespannten Zustand unseren Analkanal zusammenzieht und somit verschließt. Begeben wir uns in die Hocke, entspannt sich dieser Muskel viel leichter und gibt den Analkanal frei.

Da ich nach wie vor am liebsten meine Toilette zur Darmentleerung aufsuche, habe ich mir eine Fußbank gebaut, welche meine Sitzhaltung näher an die squat position bringt. Diese ist in der Höhe genau auf meine Körpergröße angepasst und hat eine Aussparung um sie wenn sie nicht benutzt wird, platzsparend an die Toilette zu schieben. Somit fällt mir die Entleerung viel einfacher und vollzieht sich wesentlich schneller. Besonders denjenigen die immer etwas länger benötigen und die viel drücken müssen, erreichen ihr Ziel so viel schonender und schneller. Mit Fußbank  reduziert sich die Sitz-/Hockdauer um ca. die Hälfte. Natürlich eignet sich auch eine herkömmliche Fußbank oder solch ein Hocker wie ihn Kinder haben um auf die Toilette zu gehen. Wer es es professionell haben möchte aber handwerklich nicht so geschickt ist, kann sich unter folgendem Link: squatty potty seine eigene Fußbank für die Toilette bestellen. Die oben beschriebene Sitzhaltung reduziert den Druck auf den Darm und erleichtert so nicht nur die Entleerung sondern hilft auch Hämorrhoiden vorzubeugen. Verstopfung und Darmkrankheiten wie Divertikulitis kommen überwiegend in den Ländern vor, in denen man seinen Darm in Sitzhaltung entleert. Zwar ist die Zeitersparnis bei dieser Methode nur in der Summe beeindruckend, doch sorgt diese Haltung zumindest für eine angenehme Zeit bei dem Notwendigen. Meine Empfehlung ist es einfach einmal zu probieren.