Archiv für den Monat Oktober 2016

Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 2

Vergangene Woche habe ich den Sinn und Zweck einer Morgenroutine, sowie deren Vorzüge beschrieben. Ich habe an Hand meiner Morgenroutine erste Beispiele gegeben, wofür man schon morgens bevor man das Haus verlässt, alles die Zeit finden kann – wenn man nur möchte! In diesem Artikel erfährst du, wie die zweite Hälfte meiner Morgenroutine aussieht und welchen Schwerpunkt diese hat.

Für die persönliche Weiterentwicklung ist es wichtig, dass man jeden Tag etwas neues dazulernt. Aus diesem Grund habe ich ebenfalls ein paar wissensrelevante habits (Gewonheiten) in meine Morgenroutine mit aufgenommen. Zum einen habe ich mich bei Highbrow angemeldet, einer Plattform die kleine Onlinekurse in Form eines täglichen Newsletters anbietet. Man wählt sich ein Schlagwort aus einer Wissenssparte aus und erhält dann 10 Tage lang eine Mail zu diesem Thema. Zur Auswahl stehen Themen wie: Kunst, Business, Kochen, Gesundheit, Geschichte, Sprachen, Literatur, Logik, Natur, Philosophy, Produktivität, Psychologie, Wissenschaft und Technik. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Die Kurse sind in englisch, was für mich ein weiter Lernaspekt ist. Im Anschluss lerne ich Vokabeln mit Babbel. An Wochenenden arbeite ich nach dem wiederholen der Vokabeln zusätzlich auch noch ein oder zwei neue Lektionen durch.

Um etwas für meine Allgemeinbildung zu tun, lese ich jeden Morgen einen kurzen zweiseitigen Artikel in einem Buch für Allgemeinbildung. Je nach Wochentag wechseln die Themen hier zwischen: Geschichte, Literatur, bildende Kunst, Wissenschaft, Musik, Philosophie und Religion. Ich lese sehr gerne und auch viel, sollte ich jedoch an manchen Tagen nicht dazu kommen in Ruhe eine Weile zu lesen, habe ich so zumindest etwas gelesen.

Kommen wir nun zu meiner Lieblingsroutine zur persönlichen Weiterentwicklung – dem Podcast! Zwar höre ich diesen nicht zwingend während der ersten Stunde nach dem aufstehen, da viele Folgen aufgrund ihrer Spieldauer zu lang sind um sie während dem Frühstück zu hören, doch mindestens einen Podcast höre ich jeden Tag.

Jetzt ist die erste Stunde des Tages vorbei und egal wie stressig mein Tag nun wird, was ich heute Morgen schon alles für mich getan habe, kann mir keiner mehr nehmen. Auch wenn ich den ganzen Tag unterwegs sein sollte oder heute keine 10 Minuten Zeit und Ruhe mehr haben werde, ich habe bereits einiges erledigt und kann nun mit einem guten Gefühl in den Tag starten. Zeit für mich, dank Morgenroutine!

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Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 1

Zeit für mich, dank Morgenroutine! Erfahre was ich gleich zu Beginn des Tages so alles mache, wozu ich im Verlauf des Tages meist nicht mehr kommen würde. Mein Tag beginnt gut eine Stunde bevor ich das Haus verlasse. So Früh am Morgen habe ich meistens meine Ruhe und somit die Zeit für meine Morgenroutine. Eine geregelte Morgenroutine sorgt dafür, dass du konstant gut in den Tag startest. Morgens ist deine Willenskraft noch vollständig da und es fällt dir leichter dich zu konzentrieren, deine Vorhaben durchzuziehen und Versuchungen zu wiederstehen. Du kannst gesunde Gewohnheiten wie beispielsweise: Sport machen, stretchen, Öl ziehen, etwas gesundes Essen, etwas lernen und vieles mehr in deine Morgenroutine mit aufnehmen. So stellst du sicher, dass du vieles was du für dich und deinen Körper tun möchtest, auch wirklich tust und dir dein weiterer Tagesablauf keinen Strich durch die Rechnung macht. Stehst du nur früh genug auf, hast du die Zeit zu erledigen, wofür du später oft keine Zeit oder Willenskraft mehr haben wirst!

Hier als Beispiel meine persönliche Morgenroutine:

Nachdem ich auf der Toilette war, mir die Zähne geputzt und den Mund ausgespült habe, habe ich mir angewöhnt erst einmal 2 große Gläser Wasser zu trinken. Ich habe zwar auch immer eine Flasche mit Wasser am Bett stehen, trinke jedoch nur, wenn ich auch Nachts wach werde. Schlafe ich durch, habe ich seit etwa 7 Stunden nichts mehr getrunken und der Körper braucht das Wasser um seinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen. Während das Teewasser aufkocht, mache ich meine morgendlichen Liegestützen. Im Anschluss folgt eine geführte Meditation mit Calm, diese dauert max. 10 Minuten! Hierzu mehr in späteren Beiträgen. In dieser Zeit ziehe ich Öl durch meine Zähne und der Tee kann ziehen und schon mal etwas abkühlen. Jetzt ist es Zeit den MIT (most important task) festzulegen und mein Five Minute Journal (Dankbarkeitstagebuch) auszufüllen. Auch hierauf werde ich in einem späteren Beitrag genauer eingehen, da dies sonst den Rahmen sprengen würde. Zu meiner täglichen Routine gehört außerdem auch ein 7 Minuten Workout. Hierzu gibt es Apps die dir die zu machenden Übungen ansagen und die Zeit für dich runterzählen. Ich nutze die Seven App, hier schaltet man alle 60 Tage an denen man täglich trainiert hat, neue Übungen frei.

Damit ist die erste halbe Stunde meines Tages auch schon vorbei, wie die andere Hälfte abläuft, erfährst du im nächsten Blogpost.

Gute Zeiten ☀️ einmachen 

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Diese alte Redensart, welche sich auf das Sparen von Geld in finanziell guten Zeiten bezieht, lässt sich durchaus auch in andere Bereiche übertragen. Guten Zeiten werden oft einfach nur durchlebt, es fehlt an Achtsamkeit und man macht sich keine Gedanken, dass es ja auch einmal weniger gut laufen könnte. Sobald jedoch dunkle Wolken aufziehen, beginnt man sich zu beschweren und denkt nur noch an seine Probleme. Schnell ist man traurig und bemerkt nur noch das Schlechte um einen herum, man gerät in ein emotionales Tief. Die positiven Zeiten sind dann erst einmal vergessen.

Um aus einem solchen Tief schneller wieder raus zu kommen, und sich besser an die guten Zeiten zu erinnern, statt durch negative Gedanken immer mehr Probleme zu sehen, habe ich folgenden Trick:

Immer wenn ich einen besonders schönen Tag oder ein tolles Erlebnis hatte, nehme ich mir etwas Kleines mit nach Hause, was mich an dieses Ereignis erinnert. Dies kann zum Beispiel sein:

  • eine Muschel oder ein besonders schöner Stein (Achtung: nicht überall erlaubt!)
  • eine Eintrittskarte von einem Konzert, Theaterbesuch, Musical, etc
  • ein Souvenir oder etwas dass mich an einen bestimmten Ort erinnert
  • eine Starternummer oder ein Finischerband
  • ein kleines ausgedrucktes Photo welches einen tollen Augenblick festhält

All diese kleinen Erinnerungen an schöne Momente, stecke ich in mein „Einmachglas der guten Zeiten“. Jedes Teil in diesem Glas, ist an ein positives Erlebnis geknüpft. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, irgendwie deprimiert oder traurig bin, nehme ich erst einmal mein Einmachglas mit den schönen Erinnerungen vom Regal. Oft reicht es schon das Glas von außen zu betrachten, um auf andere Gedanken zu kommen. Sollte das noch nicht reichen, breite ich den Inhalt vor mir aus, und schwelge spätestens dann, in alten und vor allem positiven Erinnerungen! ☺️

– Die Fahrt mit dem Ringtaxi mit Freunden.

– Meinen ersten gefinishten Marathon, den ich mit meinem Bruder gelaufen bin.

– Der Besuch des Musicals „Tarzan“ in Hamburg mit meiner Freundin.

– Als ich mit meinen Eltern in Wien war, im Hotel Café Sacher.

– Die tollen Momente beim Tough Mudder, mit einem Freund, Cousin und Cousine.

Alles Erinnerungen an eine gute Zeit mit starken positiven Momenten, die mich wieder auf positive Gedanken bringen. Ich hoffe dass dir diese Methode gefällt und eine Hilfe ist, deine wertvolle Zeit nicht damit zu verschwenden Trübsal zu blasen!

NEIN 👎🏻 – heißt das Zauberwort!

Sag öfter einfach mal NEIN! Auch wenn es schwer fällt, ein NEIN kann einem viel Zeit einsparen. Versteht mich bitte richtig, es geht hier weder darum zu Allem NEIN zu sagen, noch richtet sich dieser Post gegen den Typus „Ja-Sager“, es geht viel mehr darum in ganz bestimmten Situationen NEIN zu sagen. Wie oft kommt es vor, dass man etwas tut wozu man eigentlich keine Lust hat, nur weil man in Ermangelung besserer Ideen einfach JA gesagt hat.

Wenn du also Zweifel hast, du nicht wirklich richtig Bock hast – lass es besser bleiben!

Mir ist es auch immer sehr schwer gefallen NEIN zu sagen und was habe ich in der Vergangenheit deshalb schon an öden Veranstaltungen teilgenommen nur weil ich, als es darauf ankam nicht NEIN gesagt habe. Einmal kurz breit quatschen lassen, und schon ist man Mitglied in einem Kegelclub, Gesangsverein, oder wie in meinem Fall in einer Freizeitmannschaft die sich wöchentlich an der Theke anstatt auf dem Fußballplatz traf. Es hat mehr als zwei Jahre gedauert bis ich da wieder raus war, nur weil ich meinen Freunden keine Absage erteilen wollte. Hätte ich gleich zu beginn NEIN gesagt, wären mir rund 100 Stunden an langweiligen Abenden in einem stickigen Keller erspart geblieben. Natürlich hatte ich auch schöne Momente bei diesem Verein, doch rückblickend betrachtet rechtfertigten diese nicht die viele verschwendete Zeit.

Im richtigen Moment ausgesprochen, kann dieses kleine Wort wahrlich eine Menge Zeit sparen. Selbst bei angenehmen Dingen, an denen man gerne teilnimmt, sollte man sich im Vorfeld mit dem zeitlichen Aufwand auseinandersetzen. Wie viel Zeit wird diese Tätigkeit in Anspruch nehmen? Wie lange wird die Anfahrt dauern? Bedarf es einer aufwändigen Vorbereitung oder zieht es zeitaufwändige Nacharbeiten mit sich?

Auf keinen Fall solltest du dich überrumpeln oder zu einer schnellen Antwort forcieren lassen! Lass dir immer Bedenkzeit geben und überlege ob du dass jetzt wirklich möchtest.

Wenn es um einen Gefallen geht, überlege dir wie nah dir die Fragende Person steht und ob diese im Gegenzug auch bereit ist ihre Freizeit für dich zu opfern. Freunde sollten immer für Freunde da sein!

Hüte dich vor der Mitleidstour und vor Schmeicheleien!

Auf jeden Fall solltest du direkt mit einem klaren und deutlichen NEIN antworten, sollte jemand versuchen Schuldgefühle bei dir auszulösen, dich jemand unter Druck setzten oder gar erpressen wollen!