Archiv für den Monat Dezember 2016

5 zeitsparende Habits für das 🎆 neue Jahr 🎇

– Mit welchen „Habits“ (deut. ‚Gewohnheiten‘) du bereits im kommenden Jahr wertvolle Zeit einsparen kannst.

Immer wieder zum Jahreswechsel kommt die gleiche Frage auf – nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Oft heißt es dann: Mehr Sport machen, gesünder ernähren, endlich abnehmen oder aufhören zu rauchen. Es gilt, schlechte Angewohnheiten abzulegen und sich Gute anzueignen. Bereits unter den Top 5 steht meist mehr Zeit mit der Familie bzw. mit der Freundin. Aber auch indirekt erfordern viele der genannten Vorsätze einen gewissen Mehraufwand an Zeit, den man zu deren Umsetzung aufbringen muss. Heute erhaltet ihr Beispiele für verschiedene Gewohnheiten (engl. ‚Habits‘), durch die ihr, sobald ihr sie fest in euer Leben implementiert, eine Menge Zeit einsparen könnt. Manches davon ist nicht jedermanns Sache, doch vielleicht kannst du den einen oder anderen Vorschlag auf dich übertragen.
1. Früher aufstehen.

Vielen mag es schwerfallen, aber wenigstens eine viertel Stunde früher aufstehen als gewohnt ist meiner Meinung nach wirklich machbar! Wenn du dir angewöhnst ab jetzt nur 15 Minuten früher aufzustehen, sind das aufs Jahr hochgerechnet fast 4 Tage. Viel Zeit, in der du einiges machen kannst. Nutze diese Zeit wofür auch immer du möchtest, um Dinge zu tun, für die du morgens bisher keine Zeit hattest. Schaffe dir eine Morgenroutine, meditiere, mach ein wenig Sport oder ein paar Dehnübungen. Erledige kleine Arbeiten im Haushalt, lies ein wenig, beantworte ungestört E-Mails, genieße dein Frühstück oder starte ganz einfach weniger gestresst in den Tag. Mit dieser einfachen Methode gewinnst du 1,75 h pro Woche.
2. E-Mails im Block beantworten.

Wir bekommen täglich zahlreiche E-Mails, viele davon sind Spam manche sind wichtig. Die wenigsten davon sind dringend (siehe: Link). Um nicht für die Beantwortumg einer jeden eingehenden E-Mail aus der aktuellen Tätigkeit gerissen zu werden, empfiehlt es sich, diese im Block abzuarbeiten. Hier muss jeder für sich selbst herausfinden wie oft bzw. in welchen Abständen die E-Mails gelesen bzw. abgearbeitet werden müssen. Bei dem Einen reicht es wahrscheinlich, die Mails einmal die Woche zu checken und zu bearbeiten, andere müssen dies eventuell jede Stunde tun, hier gehen die Möglichkeiten sehr auseinander. Am besten man stellt direkt die Synchronisation der Mails im Mailaccount nach dem eigenen Bearbeitungszyklus ein. Hat man beispielsweise für sich herausgefunden, dass es am sinnvollsten ist, alle 2 Stunden seine Mails zu checken und diese dann 15-30 Minuten lang zu bearbeiten, sollte man diese auch nur alle 2 Stunden vom Server abrufen, um nicht die ganze Zeit von eintreffenden Mails gestört zu werden. Ich empfehle die Mails dann in der Reihenfolge von der Neusten zur Ältesten zu beantworten, dies hat den Vorteil sofort zu bemerken, welche Mails überhaupt keiner Antwort mehr bedürfen. Du wirst feststellen, dass viele Mails sich aus den verschiedensten Gründen bereits von selbst erledigt haben und du keine Energie mehr aufwenden musst um diese zu beantworten. Fängst du hingegen bei der Ältesten an, bearbeitest du evtl. Mails, die durch später eingetroffene Nachrichten für nichtig erklärt wurden.
3. Schaffe dir feste Abläufe.

Es klingt zwar langweilig und spießig, doch feste Abläufe und Pläne sparen dir eine Menge Zeit für Entscheidungsfindungen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, auch wenn manche davon etwas verschroben wirken. Wie viel Zeit verbringst du damit, vor dem Kleiderschrank zu stehen und dir zu überlegen was du heute anziehen sollst? Besonders bei Frauen ist dies ein weit verbreitetes Phänomen. Ein Problem, welches viele sehr effiziente und erfolgreiche Personen nicht haben. Bestes Beispiel hierfür ist Steve Jobs, er trug ständig Bluejeans und einen schwarzen Rollkragenpullover. Mark Zuckerberg trägt fast immer Jeans und ein dunkles T-Shirt. Natürlich wurden diese Herren auch schon mal in Anzug oder Smoking gesichtet, doch ohne Kleiderordnung sah man sie bisher meist in ihrem Standardoutfit. Nicht dein Ding? OK, aber was wenn du deine gängigen Kleidungskombinationen bereits so in den Schrank einsortierst, dass du diese einfach der Reihe nach von oben nach unten anziehst? Eine weiere Möglichkeit ist es, sich einen Essensplan für die Woche zu machen und für jeden Tag zu notieren, was dann gegessen wird. Ich esse Mo (vegetarisch) Suppe und Käsebrot, Di Fisch und Reis, Mi gibt es Steak und Salat, Do Nudeln, Fr – So gehen wir entweder essen oder empfangen selbst Gäste und richten uns dann nach diesen. Ist dir das zu langweilig jede Woche das selbe zu essen?  Erstelle einen neuen Plan für die kommende Woche und bestimme so selbst wie lange dein Rhythmus bis zu Wiederholung ist. Auch mein Sportprogramm folgt einem festen Plan: Mo Laufen, Di Schwimmen, Mi Krafttraining, Do Laufen, Fr Laufen und Sa/So je nach dem wie das Tagesprogramm aussieht einmal Krafttraining und einmal Fahrradfahren. Welche festen Abläufe können für dich von Nutzen sein?
4. Gewöhne dir an, öfter „NEIN!“ zu sagen.

Eine Menge Menschen in deinem Umfeld trachten nach deiner Zeit. Ob bei der Arbeit, im privaten Umfeld oder auch in der Familie. Wir haben alle nur dieselben 24 Stunden am Tag zur Verfügung, daher sollten wir mit Bedacht entscheiden, wie wir diese verbringen. Dies soll jetzt keine Aufforderung sein weder Zeit mit Freunden noch mit der Familie zu verbringen und auch deine Arbeit sollte keineswegs unter dieser Angewohnheit leiden. Doch je nachdem wie groß deine Familie und dein Freundeskreis sind, solltest du öfter mal eine Anfrage für eine Verabredung ablehnen, damit diese nicht Überhand nehmen. Du kannst schließlich nicht jeden Tag der Woche – deine ganze Freizeit – mit Freunden verbringen und dich deren Bedürfnissen anpassen, echte Freunde sollten dass verstehen. Doch wem und wann sage ich zu, wann und zu wem sage ich NEIN? Um diese Entscheidung zu fällen, solltest du dir immer überlegen, mit wem du den größten „Return on time invested“ bekommst. Ich bevorzuge immer Verabredungen, bei denen ich etwas mache, was ich sowieso machen würde: Freunde zum Sport treffen, mit Freunden oder der Familie gemeinsam essen, etwas Neues lernen oder erleben. So kann ich zeitgleich meine persönlichen Vorhaben erledigen und pflege darüber hinaus noch soziale Kontakte. Verabredungen, bei denen von vornherein unklar ist, was gemacht wird oder bei denen abzusehen ist, dass erst einmal 1-2 Stunden diskutiert wird was unternommen wird, werden sofort abgelehnt. Bist du von einem dir angebotenen Angebot also nicht wirklich überzeugt – sag einfach NEIN! Einmal verschwendete Zeit ist für immer verstrichen!
5. Arbeite fokussiert und nur an einer Sache.

Jede Unterbrechung deiner Arbeit und jedes hin und her wechseln zwischen verschiedenen Tätigkeit kostet Zeit. Bleibst du an einer Sache dran bis diese erledigt ist, bevor du mit einer Neuen beginnst, sparst du eine Menge Zeit. Lass dich weder von eingehenden Nachrichten auf deinem Smartphone noch von Werbung oder Social Media ablenken. Vergiss Multitasking, dies ist ein Begriff aus der EDV, welcher irgendwann auf die menschliche Arbeitswelt übertragen wurde. Auch wenn es bei den viel beschäftigten Müttern mit kleinen Kindern oft den Anschein hat, mittlerweile weiß man, dass es außerhalb von Computerschaltkreisen kein echtes Multitasking gibt. Es ist viel mehr ein schneller Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben, der sehr zu Lasten der Qualität geistiger Arbeit geht. Multitasking beim Menschen ist entgegen der allgemeinen Meinung sogar weniger effizient als einen Sache nach der Anderen zu erledigen. Mit Multitasking verschlimmern wir also genau das, was wir eigentlich verbessern wollen. Legst du hingegen deinen Fokus immer nur auf einen einzelnen Arbeitsgang zu einer Zeit, arbeitest du definitiv effizienter und bekommst in der gleichen Zeit mehr erledigt.

Versuche doch mal einen oder mehrere dieser Habits in dein Leben zu implementieren und damit ohne großen Aufwand eine passable Menge an Zeit zu sparen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahre sowie eine gute Zeit!

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Weihnachtszeit🎅🏻 Familienstreit⚡️

5 Tipps, wie du die Weihnachtsfeiertage in Harmonie mit der Familie verbringen kannst, satt deine wertvolle Zeit mit Streitereien zu verschwenden! Die Tatsache, dass es gerade zu Weihnachten in vielen Familien zu explosiven Emotionen und Streit kommt, lässt sich meist auf drei Hauptprobleme zurückführen.

1. Das Nähe-Distanz-Problem

An den Weihnachtsfeiertagen kommt meist die ganze Familie zusammen. Beisammensein ist Pflicht! Wer sich eine Weile zurückzieht, dem wird schnell vorgeworfen, die Geselligkeit der Gemeinschaft zu stören. Andauerndes Zusammensitzen von Jung und Alt ist jedoch anstrengend und strapaziert die Nerven. Erschwerend kommt noch hinzu, dass aufgrund der hohen Personenzahl der Platz oft knapp ist, sodass es kaum Möglichkeiten gibt, etwas ungestört zu sein.

2. Zu hohe Erwartungen

An Weihnachten muss immer alles perfekt sein. Der Weihnachtsbaum samt Schmuck soll gefallen und gelobt werden. Die Kinder müssen sich benehmen und vertragen. Das aufwendige Festmahl muss allen schmecken und jeder soll zufrieden mit seinen Geschenken sein (dies auch möglichst zeigen). Da liegen schon leichte Spannungen in der Luft und es kann auch zu Entladungen kommen.

3. Kompromisse

Auch wenn Kompromisse das Jahr über helfen, Konflikte zu vermeiden, ist es Weihnachten oft nicht möglich, diese einzugehen. Oma besteht beispielsweise einfach darauf, dass die Enkelkinder an Heiligabend mit ihr in die Kirche gehen und zumindest an Weihnachten vom Rotkohl und den Klößen essen. „Wenigstens an Weihnachten!“, lautet da der Kompromiss. Geht man einen Kompromiss ein, hat man oft das Gefühl mehr zu geben als man bekommt, wo es besonders an Weihnachten doch auch um die Bedürfnisse jedes Einzelnen gehen sollte. Dies führt schnell zu Unmut.

Dies sind die drei Hauptfaktoren, die dazu führen, dass es an Weihnachten vermehrt zu Streit in der Familie kommt. Problem erkannt, Problem gebannt! Leider ist es in diesem Fall nicht ganz so einfach, doch könnten die nun folgenden Tipps helfen, die ganze Situation ein wenig zu entschärfen.

Tipp 1: Freiräume schaffen

Auch wenn die Räumlichkeiten kaum die Möglichkeit bieten sich zurückzuziehen, sollte man versuchen, sich nicht drei Tage lang auf der Pelle zu hocken. Hier hilft beispielsweise ein Spaziergang, an dem nicht zwingend jeder teilnehmen muss. Wer möchte kann sich in dieser Zeit auch mal einen Mittagsschlaf gönnen oder sich anderweitig selbst beschäftigen. Eine familienfreie Pause.

Tipp 2: Die Faust in der Tasche machen

Wer wirklich Streit vermeiden möchte, sollte versuchen sich nicht zu ärgern und nicht auf sein vermeintliches Recht zu pochen. Recht haben und Recht zugesprochen bekommen ist bekanntlich zweierlei. Des Haussegens wegen, kann eine andere Meinung auch mal unkommentiert im Raum stehen bleiben. Wer erst gar nicht in eine sich anbahnende Diskussion mit einstimmt, läuft auch nicht Gefahr, einen Streit vom Zaun zu brechen.

Tipp 3: Reizthemen vermeiden

Am besten ist es natürlich Reizthemen an den Feiertagen gänzlich zu vermeiden. Auch Themen, die höchst wahrscheinlich zu Diskussionen führen werden, schneidet man wenn möglich in dieser Zeit besser nicht an. Hat dennoch jemand begonnen über eine solche Angelegenheit zu sprechen, sollte man versuchen, das Gespräch zu vertagen oder sich möglichst aus der Diskussion herauszuhalten. Je weniger Teilnehmer eine Diskussion hat, desto weniger hitzig fällt diese aus.

Tipp 4: Akzeptanz bzw. es einfach hinnehmen

An Weihnachten treffen meist drei oder noch mehr Generationen aufeinander. Jede Generation ist unterschiedlich, Dinge werden anders angegangen, Interessen unterscheiden sich und Ansichten gehen oft völlig auseinander. Doch nur weil etwas früher anders war oder heute anders ist, muss es ja nicht unbedingt schlecht sein. Wenn Opa halt die alten verkratzten Weihnachtsplatten auflegen will, dann lass ihn einfach. Halte du an deinen CDs fest und lass die Jugend ihre Musik aus dem Internet streamen. In den wenigsten Fällen wird man bei so vielen Leuten einen gemeinsamen Nenner finden.

Tipp 5: Wenn der Streit dann doch ist

Ist man selbst gefühlsmäßig mit dem Thema belastet, sollte man sich besser nicht einmischen und seine Ansichten für sich behalten. Schafft man das selbst nicht, sollte man fragen, wie sein Gegenüber zu seiner Meinung gekommen ist und dann selbst versuchen, zu verstehen. Auch den Ursprung seiner eigenen Ansicht zu erläutern, hilft oft mehr als das Vorbringen von Argumenten. Ist der Widersacher überhaupt nicht mehr zugänglich, sollte man abwarten bis sich die Lage beruhigt hat. Jedes weitere Wort könnte Öl ins Feuer gießen. 

Im Allgemeinen ist es immer hilfreich, höflich und sachlich zu bleiben und die eigenen Interessen im Zweifelsfall hinten anzustellen. 

Ich wünsche allen ein streitfreies Weihnachtsfest!

Stressfreie Weihnachten 🎄 

Nachdem wir uns in der vergangenen Woche dem Thema „Besinnliche Adventszeit“ gewidmet haben, bei dem es darum ging, eine möglichst stressfreie Adventszeit zu haben, geht es in dieser Woche um die Weihnachtsfeiertage. An diesen Tagen versammelt sich meist die ganze Familie bei den Eltern bzw. Großeltern. Oft haben Teile der Familie eine weite Anreise und das Auto voll mit Gepäck und Geschenken. Da fängt beim Laden des PKWs meist schon der Stress an. Daher sollte man beim Kauf der Geschenke bereits bedenken, dass diese zu Weihnachten verstaut und transportiert werden müssen. Kommt man um diese großen Geschenke dennoch nicht drum rum, da sich klein Lisa nun mal dieses Puppenhaus, und Max sich eine Autorennbahn wünschen, sollte man in Erwägung ziehen, diese Online zu bestellen und (natürlich nach Absprache) als Lieferadresse den Ort der Familienzusammenkunft anzugeben. So spart man sich zumindest auf dem Hinweg etwas Platz und somit auch Stress. 

In vielen Familien wird zumindest an zwei der drei Weihnachtstage reichlich geschlemmt, oft steht die Gastgeberin dazu den ganzen Tag vor dem Herd um das Festmahl zuzubereiten. Hier sollte man sich fragen, muss das sein? Sollten Mama, Oma oder wer auch immer in eurer Familie den Kochlöffel in der Hand hält, nicht auch ein stressfreies Weihnachen haben? Hier gibt es viele Zeit sparende Optionen. Ich koche selbst sehr gerne und kümmere mich meist um eine der Mahlzeiten an Weihnachten. Wir teilen uns das immer ein wenig auf, damit nicht alles an Mutter hängen bleibt. Man kann durchaus gut essen, ohne den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Am einfachsten ist es natürlich, Essen zu gehen, zumindest an einem der Tage. Hier sollte man lediglich daran denken frühzeitig einen Tisch zu reservieren. Für wen Essen gehen nicht in Frage kommt, der kann viele Gerichte oder zumindest Teile davon einfach vorkochen. Ich selbst bin zwar kein großer Fan von Eintöpfen, aber es soll viele Familien geben, die für heilig Abend einen solchen vorbereitet haben und diesen dann am Abend erwärmen. Ich selbst ziehe es vor, am Vorabend eine Füllung für eine Pute oder eine Gans vorzubereiten und diese zu füllen. Am Festtag wird diese dann nur noch ein paar Stunden im Ofen gegart und fertig ist das Essen samt Füllung als Beilage. Ein stressfreies Weihnachten! 

Für alle die sich jetzt fragen wo denn dabei die Zeitersparnis ist, da das Bereiten nun mal eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, egal ob an heilig Abend oder einen Tag zuvor – es gibt auch die Option: vorkochen lassen. Restaurants bereiten oft große Mengen an beliebten Festtagsgerichten vor. Hier kann man im Vorfeld einfach mal fragen ob man nicht eine bestimmte Menge eines Gerichtes käuflich erwerben und an Weihnachten einfach abholen kann. Ich habe so zu Beispiel mehrfach einen Topf Wildgulasch im Restaurant bestellt und diesen dann am ersten Weihnachtsfeiertag kurz aufgekocht bzw. fertiggegart. Dazu haben wir dann diese frischen Spätzle aus der Kühltheke und etwas Rotkraut gemacht. Für meinen Geschmack ein super Weihnachtsessen, dessen Fertigstellung höchstens 30 Minuten dauert. 

Ich wünsche euch und euren Familien ein stressfreies und frohes Weihnachtsfest!


 

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 3 – Winter Spezial ❄️

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Diese Woche das Winter Spezial! 3 kurze Zeitspar-Tipps für alle die im Winter mit Eis und Schnee zu kämpfen haben. Verbringst auch du im Winter deine wertvolle Zeit mit Eiskratzen und Schneeschieben, dann solltest du dir die nun folgenden Hacks unbedingt aneignen!
1. Autoscheiben von Eis und Schnee befreien

Wer sich zu der Gruppe der Wintergeplagten zählt, sollte sobald der Frost einsetzt noch einmal überprüfen ob ein intakter Eiskratzer im Auto zur Hand ist. Dies gilt ganz besonders für diejenigen, die ihren Wagen in der Garage parken und morgens nicht kratzen müssen! Warum ich gerade die Garagen-Parker an einen Eiskratzer erinnere, liegt daran, dass sich diese im Gegensatz zu den Autofahrern die immer draußen parken, oft in Sicherheit wiegen und keinen Wert auf einen Eiskratzer legen. Ist der Wagen dann doch einmal dick eingefroren, weil man auf der Arbeit oder beim Einkauf eben nicht immer  drinnen parkt, ist es meist sehr zeitaufwendig und mühselig die Scheiben frei zu bekommen. Dann kann man froh sein wenn man wenigstens noch eine CD-Hülle hat. Nehmen wir also an, sie haben weder eine Garage noch eine Standheizung noch einen Partner der morgens für sie kratzt. Am effizientesten kratzen sie im flachen Winkel mit etwas Druck immer vom Rand zur Mitte und das von oben nach unten. Vermeiden sie Hin- und Herkratzen sowie Bewegungen im Bogen. Da mir das Eiskratzen immer zu lange dauert, bevorzuge ich persönlich die Methode mit dem Enteisungsspray. Da ich direkt vor dem Haus parke und somit nur ein paar Meter gehen muss, sprühe ich dieses immer 10 Minuten bevor ich wegfahre auf. So kann der Enteiser richtig einwirken und man kann die Scheiben vor Abfahrt wischen, ohne dass die Rückstände gleich wieder eine dünne Eisschicht bilden. Wer Spannungsrisse in der Windschutzscheibe vermeiden möchte, dem rate ich von der schnellsten Methode dringend ab: niemals heißes Wasser über die Scheiben gießen! Dann lieber eine Abdeckfolie am Fahrzeug fixieren. Diese ist zwar zeitaufwändig anzubringen, doch spart man diese Zeit wieder locker durch das wegfallende Eiskratzen ein. Im Allgemeinen hat man es ja eiliger beim Wegfahren.

 

2. den Gehweg von Eis und Schnee räumen

Sobald Schnee auf den Straßen und Gehwegen liegt, besteht Räumpflicht! (Meist zwischen 7 und 20 Uhr) Wer also im Winter den Gehweg vor dem Haus räumen muss, sollte auch frühzeitig daran denken, Besen, Schneeschieber/Schneeschaufel und Streumittel bereitzustellen. (Achtung: Auftausalz ist vielerorts nicht erlaubt!)  Ist der erste Schneefall über Nacht eingetreten, ist es hilfreich morgens vor der Arbeit nicht erst alles suchen zu müssen oder gar festzustellen dass man überhaupt keinen Schneeschieber hat, kein Sprit mehr in der Schneefräse ist oder ähnliches. Um nicht unter Zeitdruck zu geraten solltest du im Winter grundsätzlich morgens etwas mehr Zeit einplanen! Schnee räumen, Straßenglätte, das Auto springt evtl. nicht an da die Batterie schwach ist usw. Zum Schneeräumen solltest du immer warme jedoch atmungsaktive Winterbekleidung tragen, da man bei dieser Arbeit schnell ins Schwitzen gerät. Muss man große Flächen räumen, ist es ratsam seine Muskulatur vorher kurz etwas aufzuwärmen um einem Muskelkater vorzubeugen. Nachdem wir unsere Gerätschaften am Start haben, unsere Muskulatur bereit ist und die passende Kleidung angezogen wurde. Kommen wir nun zum effizienten Räumen des Gehweges. Wohin wollen wir den Schnee überhaupt schieben bzw. schippen? Grundsätzlich gilt den Schnee so zu lagern, dass er niemandem im Weg ist. Das bedeutet, dass man ihn weder auf die Straße noch auf Parkbuchten schieben darf. Auch sollten keine dammartigen Wälle aus Schnee entstehen, die später das Ausparken mit dem Fahrzeug erschweren. Am besten räumen sie den Schnee in eine Ecke des eigenen Grundstückes, dort wo ihn niemand stört. Wenn möglich sollte Schnee immer in kurzen Bahnen geschoben und nicht gehoben werden. Lässt sich das Heben beim Arbeiten mit der Schneeschaufel nicht vermeiden, sollten die Hände immer einen gewissen Abstand zueinander haben, so nutzt man die Hebelwirkung für sich aus. Man sollte keine allzu großen Schneemengen auf die Schaufel laden, hier ist weniger zwar nicht mehr, dafür aber schneller und weniger ermüdend. Beim anheben der Last sollte man wie immer leicht in die Knie gehen, um den Rücken zu entlasten. Hektische Drehbewegungen sollten bei Kälte gänzlich vermieden werden, da diese schnell zu Zerrungen führen. Ist der Gehweg geräumt sorgt Streugut wie Split oder Sand für etwas mehr Bodenhaftung, sodass Fußgänger nicht so leicht ausrutschen.
3. Der Wintercheck für ihr Auto
Zunächst einmal gilt es hier etwas Zeit zu investieren um mittelfristig Zeit zu sparen. Wer auf ein Auto angewiesen ist, sollte dieses in jedem Fall fit für den Winter machen. Hierzu gehört, das Aufziehen von wintertauglichen Reifen, das Auffüllen der Scheibenwaschanlage mit Scheibenfrostschutzmittel sowie ein Beleuchtungscheck. Sucht man zum Reifenwechsel ohnehin eine Werkstatt auf, sollte man deren Wintercheck in Anspruch nehmen. Hier wird außer der Kontrolle der Reifen sowie der Bremsanlage, die Kapazität der Autobatterie sowie der Frostschutz im Kühlerwasser und der Ölstand geprüft. Stellt sich die Fahrzeugbatterie als etwas schwach heraus, kann diese für den Winter voll aufgeladen oder notfalls erneuert werden. Wer sich diese Zeit nimmt, erspart sich evtl. später viel Ärger und Stress. Springt der Wagen wegen seiner schlechten Batterie nicht mehr an, oder kommt man aufgrund schlechter oder den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Reifen nicht mehr weiter oder landet gar im Graben, kostet es einen dann richtig viel Zeit. Hier also lieber etwas Zeit investieren und dadurch Problemen vorzubeugen die einen ansonsten viel Zeit kosten würden. Wer dennoch mit einer schwachen Autobatterie auskommen muss, der sollte wenigstens ein Set Überbrückungskabel mit sich führen.

Weihnachtseinkäufe

Besinnliche 🕯 Adventszeit 🕯

Adventszeit – eine besinnliche Zeit, so heißt es zumindest immer. Doch ist dies meist nicht mehr als ein frommer Wunsch. Ich würde die Adventszeit eher als hektische statt als besinnliche Zeit bezeichnen, ist diese doch viel zu oft von Stress und Hast geprägt. Kaum ein jemand nimmt sich noch die Zeit für Besinnlichkeit. In wenigen Wochen ist bereits Weihnachten, das Jahr ist fast zu Ende und es gibt noch so viel zu erledigen. Der Weihnachtsschmuck muss rausgesucht, das Haus dekoriert und ein Weihnachtsbaum besorgt, aufgestellt und geschmückt werden. Wir besuchen Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte und drängen uns in total überfüllten Städten auf der verzweifelten Suche nach Weihnachtsgeschenken. Schon die Anfahrt dorthin, die Staus und die Parkplatzsuche kosten eine Menge Zeit und Nerven. Wenn es gut läuft, nehmen wir uns zumindest noch die Zeit und backen unsere Plätzchen selbst, statt fertiges Gebäck aus der Verpackung zu nehmen und schnell auf einen Teller zu legen. Natürlich würde uns dies eine Menge Zeit einsparen doch würden wir damit, meiner Meinung nach, auch ein Stück Adventszeitstimmung einbüßen. Mit Adventszeit verbinde ich schöne Erinnerungen, das Anzünden der Kerzen am Adventskranz, das Singen von Liedern und Lauschen von vorweihnachtlichen Geschichten. Nicht zuletzt das Backen des Weihnachtsgebäckes mit meiner Mutter.

Noch heute mag ich die Adventszeit sehr!

Doch wie können wir denn nun in dieser hektischen Phase des Jahres Zeit für Besinnlichkeit herausschlagen? Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass wenn die Tage kürzer werden, es nicht mehr lange hin ist, bis zum heiligen Abend. Weihnachten kommt überhaupt nicht plötzlich – man kann sich früh genug darauf einstellen! Wer eine Geschenkidee hat oder ein nettes Präsent für seine Lieben sieht, kann dies durchaus schon im Sommer oder gar im Frühjahr besorgen, oder sich zumindest eine Notiz dazu machen. Ich habe dafür eigens eine Geschenkschublade eingerichtet bzw. eine Liste für Geschenkideen angelegt. In dieser bewahre ich spontan entdeckte Aufmerksamkeiten auf, um diese dann später zu verschenken. So spart man sich in der Vorweihnachtszeit schon mal den Zeitaufwand und Stress für das Besorgen der Geschenke. Natürlich kommt dieser Tipp für das aktuelle Jahr etwas spät. Wer dennoch meint, zahlreiche Geschenke kaufen zu müssen, dem empfehle ich online zu bestellen. Kein Stau, kein Parkplatz suchen, kein Gedränge, kein Schlange stehen. Bequem von der Couch, bei einer guten Tasse Tee das Onlinewarenhaus durchsuchen.

Möchte man den Geschenkewahn noch etwas mehr entschärfen, empfehle ich eine in unserer Familie bereits mehrfach erfolgreich umgesetzte Methode, die dem Wichteln nicht unähnlich ist. Hat man noch ein wenig Vorlauf und sind einem die anderen Familienmitglieder nicht bereits weit voraus mit ihren Einkäufen, kann man sich im Vorfeld auf folgendes einigen: Alle Namen (zumindest die der Erwachsenen) kommen in einen Topf und es wird ausgelost wer wem ein Geschenk macht. So muss sich jeder nur ein einziges Geschenk überlegen und dieses besorgen. Dies ist nicht nur vom Zeitaufwand überschaubar, sondern es spart meistens auch noch Kosten und Verpackungsmüll. An Weihnachten selbst, veranstalten wir dann eine kleine Raterunde wer wen wohl beschenken wird.

Die oben genannten Vorschläge sparen dir mindestens einen stressigen Adventssamstag ein, welchen du dann ruhig und entspannt mit deinen Liebsten verbringen kannst.

Ich wünsche euch Allen eine schöne und besinnliche Adventszeit!