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Habits sparen dir viel Zeit ⏱

Warum dir Habits wertvolle Zeit einsparen können. Wie ihr vielleicht wisst, gehöre ich zu den Befürwortern einer ordentlichen Morgenroutine. Bei vielen Leuten sieht die Morgenroutine wie folgt aus: Der Wecker klingelt ca. eine halbe Stunde oder gar mehr, bevor sie eigentlich aufstehen müssen und sie werden aus ihren Träumen gerissen. Entweder sie drücken noch ein paarmal die Schlummertaste um den nervigen Weckton abzustellen oder sie lassen das Radio laufen. Nach mehrmaligem nochmal umdrehen, realisieren sie plötzlich wie spät es bereits ist, und eilen gehetzt ins Bad. Im Anschluss wird hastig etwas zum Anziehen zusammen gesucht und eventuell noch eine Kleinigkeit gegessen und getrunken, wenn es die Zeit überhaupt noch zulässt.

Wem das bekannt vorkommt, dem könnte es durchaus helfen, sich ein paar Routinen zuzulegen. Zunächst kostet es den einen oder anderen vielleicht etwas Überwindung, doch ist die Routine erst einmal aufgebaut, startest du viel stressfreier in den Tag. Siehe auch: In nur 60 Tagen zur neuen Routine 🧠🏃🏼‍♀️🧘🏻‍♂️🤹🏽‍♂️🎻

Ein weiterer großer Vorteil einer Morgenroutine ist, je mehr du hineinpackst, desto mehr bekommst du definitiv erledigt, völlig egal was der Tag noch so bringt. Der Trick ist – ich weiß, dass hört sich jetzt für viele hart an – einfach etwas früher aufzustehen! Morgens wenn der Rest der Familie noch schläft, kannst du den Tag ganz in Ruhe und ohne Stress angehen. Es herrscht noch völlige Stille in der Wohnung und das Badezimmer ist noch frei. Niemand möchte etwas von dir oder geht dir irgendwie auf den Nerv. Jetzt hast du Zeit für viele Dinge, für die du  – je nach dem, wie der Tag verläuft und wann du nach Hause kommst – sonst keine Zeit mehr hast. Ob Meditieren, etwas lesen, deinen MIT erledigen oder dich sportlich betätigen. Für alles was du morgens früh erledigst, kann dir später schlicht und ergreifend nicht mehr die Zeit fehlen! Es ist gemacht und bleibt nicht aus zeitlichen Gründen auf der Strecke. Wenn du erst eine Morgenroutine hast, und diese aus irgendeinem Grund doch einmal nicht gänzlich erledigen konntest, wirst du die morgens verloren gegangene Zeit, den ganzen Tag nicht mehr aufholen.

Doch nicht nur die klassische Morgenroutine, sondern auch andere Habits lassen dich mit der Zeit erstaunlich gute Ergebnisse erzielen, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Ich hatte beispielsweise ein Problem mit dem Zahnfleisch, um dieses zu beheben beschloss ich, mir einmal tagsüber zusätzlich die Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und einer Zahncreme gegen Parodontitis zu putzen. Da ich tagsüber jedoch weder die Zeit dafür habe, noch ständig meine Zahnputzutensilien mit mir herumtragen wollte, gewöhnte ich mir einfach an, sobald ich Abends Nachhause komme, mir im Anschluss ans Hände waschen auch noch die Zähne zu putzen. Siehe da, bereits bei meinem nächsten Zahnarztbesuch war das Problem behoben – diesen Habit behalte ich bei.

Eine weitere Angewohnheit die sich für mich gut bewährt hat ist es, gewisse Sachen immer fertig gepackt bereitliegen zu haben. Hierzu zählen beispielsweise meine Sporttasche, Schwimmtasche und meine Arbeitstasche, diese sind immer fertig gepackt. Möchte man schnell los, muss man so nicht erst alles hektisch zusammensuchen.

Auch meine Kleidung lege ich bereits in Ruhe am Vorabend bereit, sodass ich diese morgens nur noch anzuziehen brauche.

Was könntest du dir angewöhnen, um deinen Alltag stressfreier zu gestalten und um trotz deines strammen Zeitplans vieles zusätzlich erledigt zu bekommen? Was hältst du beispielsweise davon, deinen Fernseh-, Youtube-, oder Facebook-Konsum einzuschränken, um so mehr freie Zeiträume zu erhalten? Ich habe es mir beispielsweise zur Gewohnheit gemacht, maximal am Wochenende Facebook zu nutzen und auch meinen TV Konsum drastisch eingeschränkt.

Welche Zeit sparenden Gewohnheiten kannst du uns empfehlen, bitte hinterlasse mir einen Kommentar und teile diesen Beitrag!

Vielen Dank!

Siehe auch: Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 1 und Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 2

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5 zeitsparende Habits für das 🎆 neue Jahr 🎇

– Mit welchen „Habits“ (deut. ‚Gewohnheiten‘) du bereits im kommenden Jahr wertvolle Zeit einsparen kannst.

Immer wieder zum Jahreswechsel kommt die gleiche Frage auf – nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Oft heißt es dann: Mehr Sport machen, gesünder ernähren, endlich abnehmen oder aufhören zu rauchen. Es gilt, schlechte Angewohnheiten abzulegen und sich Gute anzueignen. Bereits unter den Top 5 steht meist mehr Zeit mit der Familie bzw. mit der Freundin. Aber auch indirekt erfordern viele der genannten Vorsätze einen gewissen Mehraufwand an Zeit, den man zu deren Umsetzung aufbringen muss. Heute erhaltet ihr Beispiele für verschiedene Gewohnheiten (engl. ‚Habits‘), durch die ihr, sobald ihr sie fest in euer Leben implementiert, eine Menge Zeit einsparen könnt. Manches davon ist nicht jedermanns Sache, doch vielleicht kannst du den einen oder anderen Vorschlag auf dich übertragen.
1. Früher aufstehen.

Vielen mag es schwerfallen, aber wenigstens eine viertel Stunde früher aufstehen als gewohnt ist meiner Meinung nach wirklich machbar! Wenn du dir angewöhnst ab jetzt nur 15 Minuten früher aufzustehen, sind das aufs Jahr hochgerechnet fast 4 Tage. Viel Zeit, in der du einiges machen kannst. Nutze diese Zeit wofür auch immer du möchtest, um Dinge zu tun, für die du morgens bisher keine Zeit hattest. Schaffe dir eine Morgenroutine, meditiere, mach ein wenig Sport oder ein paar Dehnübungen. Erledige kleine Arbeiten im Haushalt, lies ein wenig, beantworte ungestört E-Mails, genieße dein Frühstück oder starte ganz einfach weniger gestresst in den Tag. Mit dieser einfachen Methode gewinnst du 1,75 h pro Woche.
2. E-Mails im Block beantworten.

Wir bekommen täglich zahlreiche E-Mails, viele davon sind Spam manche sind wichtig. Die wenigsten davon sind dringend (siehe: Link). Um nicht für die Beantwortumg einer jeden eingehenden E-Mail aus der aktuellen Tätigkeit gerissen zu werden, empfiehlt es sich, diese im Block abzuarbeiten. Hier muss jeder für sich selbst herausfinden wie oft bzw. in welchen Abständen die E-Mails gelesen bzw. abgearbeitet werden müssen. Bei dem Einen reicht es wahrscheinlich, die Mails einmal die Woche zu checken und zu bearbeiten, andere müssen dies eventuell jede Stunde tun, hier gehen die Möglichkeiten sehr auseinander. Am besten man stellt direkt die Synchronisation der Mails im Mailaccount nach dem eigenen Bearbeitungszyklus ein. Hat man beispielsweise für sich herausgefunden, dass es am sinnvollsten ist, alle 2 Stunden seine Mails zu checken und diese dann 15-30 Minuten lang zu bearbeiten, sollte man diese auch nur alle 2 Stunden vom Server abrufen, um nicht die ganze Zeit von eintreffenden Mails gestört zu werden. Ich empfehle die Mails dann in der Reihenfolge von der Neusten zur Ältesten zu beantworten, dies hat den Vorteil sofort zu bemerken, welche Mails überhaupt keiner Antwort mehr bedürfen. Du wirst feststellen, dass viele Mails sich aus den verschiedensten Gründen bereits von selbst erledigt haben und du keine Energie mehr aufwenden musst um diese zu beantworten. Fängst du hingegen bei der Ältesten an, bearbeitest du evtl. Mails, die durch später eingetroffene Nachrichten für nichtig erklärt wurden.
3. Schaffe dir feste Abläufe.

Es klingt zwar langweilig und spießig, doch feste Abläufe und Pläne sparen dir eine Menge Zeit für Entscheidungsfindungen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, auch wenn manche davon etwas verschroben wirken. Wie viel Zeit verbringst du damit, vor dem Kleiderschrank zu stehen und dir zu überlegen was du heute anziehen sollst? Besonders bei Frauen ist dies ein weit verbreitetes Phänomen. Ein Problem, welches viele sehr effiziente und erfolgreiche Personen nicht haben. Bestes Beispiel hierfür ist Steve Jobs, er trug ständig Bluejeans und einen schwarzen Rollkragenpullover. Mark Zuckerberg trägt fast immer Jeans und ein dunkles T-Shirt. Natürlich wurden diese Herren auch schon mal in Anzug oder Smoking gesichtet, doch ohne Kleiderordnung sah man sie bisher meist in ihrem Standardoutfit. Nicht dein Ding? OK, aber was wenn du deine gängigen Kleidungskombinationen bereits so in den Schrank einsortierst, dass du diese einfach der Reihe nach von oben nach unten anziehst? Eine weiere Möglichkeit ist es, sich einen Essensplan für die Woche zu machen und für jeden Tag zu notieren, was dann gegessen wird. Ich esse Mo (vegetarisch) Suppe und Käsebrot, Di Fisch und Reis, Mi gibt es Steak und Salat, Do Nudeln, Fr – So gehen wir entweder essen oder empfangen selbst Gäste und richten uns dann nach diesen. Ist dir das zu langweilig jede Woche das selbe zu essen?  Erstelle einen neuen Plan für die kommende Woche und bestimme so selbst wie lange dein Rhythmus bis zu Wiederholung ist. Auch mein Sportprogramm folgt einem festen Plan: Mo Laufen, Di Schwimmen, Mi Krafttraining, Do Laufen, Fr Laufen und Sa/So je nach dem wie das Tagesprogramm aussieht einmal Krafttraining und einmal Fahrradfahren. Welche festen Abläufe können für dich von Nutzen sein?
4. Gewöhne dir an, öfter „NEIN!“ zu sagen.

Eine Menge Menschen in deinem Umfeld trachten nach deiner Zeit. Ob bei der Arbeit, im privaten Umfeld oder auch in der Familie. Wir haben alle nur dieselben 24 Stunden am Tag zur Verfügung, daher sollten wir mit Bedacht entscheiden, wie wir diese verbringen. Dies soll jetzt keine Aufforderung sein weder Zeit mit Freunden noch mit der Familie zu verbringen und auch deine Arbeit sollte keineswegs unter dieser Angewohnheit leiden. Doch je nachdem wie groß deine Familie und dein Freundeskreis sind, solltest du öfter mal eine Anfrage für eine Verabredung ablehnen, damit diese nicht Überhand nehmen. Du kannst schließlich nicht jeden Tag der Woche – deine ganze Freizeit – mit Freunden verbringen und dich deren Bedürfnissen anpassen, echte Freunde sollten dass verstehen. Doch wem und wann sage ich zu, wann und zu wem sage ich NEIN? Um diese Entscheidung zu fällen, solltest du dir immer überlegen, mit wem du den größten „Return on time invested“ bekommst. Ich bevorzuge immer Verabredungen, bei denen ich etwas mache, was ich sowieso machen würde: Freunde zum Sport treffen, mit Freunden oder der Familie gemeinsam essen, etwas Neues lernen oder erleben. So kann ich zeitgleich meine persönlichen Vorhaben erledigen und pflege darüber hinaus noch soziale Kontakte. Verabredungen, bei denen von vornherein unklar ist, was gemacht wird oder bei denen abzusehen ist, dass erst einmal 1-2 Stunden diskutiert wird was unternommen wird, werden sofort abgelehnt. Bist du von einem dir angebotenen Angebot also nicht wirklich überzeugt – sag einfach NEIN! Einmal verschwendete Zeit ist für immer verstrichen!
5. Arbeite fokussiert und nur an einer Sache.

Jede Unterbrechung deiner Arbeit und jedes hin und her wechseln zwischen verschiedenen Tätigkeit kostet Zeit. Bleibst du an einer Sache dran bis diese erledigt ist, bevor du mit einer Neuen beginnst, sparst du eine Menge Zeit. Lass dich weder von eingehenden Nachrichten auf deinem Smartphone noch von Werbung oder Social Media ablenken. Vergiss Multitasking, dies ist ein Begriff aus der EDV, welcher irgendwann auf die menschliche Arbeitswelt übertragen wurde. Auch wenn es bei den viel beschäftigten Müttern mit kleinen Kindern oft den Anschein hat, mittlerweile weiß man, dass es außerhalb von Computerschaltkreisen kein echtes Multitasking gibt. Es ist viel mehr ein schneller Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben, der sehr zu Lasten der Qualität geistiger Arbeit geht. Multitasking beim Menschen ist entgegen der allgemeinen Meinung sogar weniger effizient als einen Sache nach der Anderen zu erledigen. Mit Multitasking verschlimmern wir also genau das, was wir eigentlich verbessern wollen. Legst du hingegen deinen Fokus immer nur auf einen einzelnen Arbeitsgang zu einer Zeit, arbeitest du definitiv effizienter und bekommst in der gleichen Zeit mehr erledigt.

Versuche doch mal einen oder mehrere dieser Habits in dein Leben zu implementieren und damit ohne großen Aufwand eine passable Menge an Zeit zu sparen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahre sowie eine gute Zeit!