Es ist Zeit endlich in die Umsetzung zu kommen!

Die Coach.me App hilft dir deine Ziele und Vorhaben zu erreichen. Kennst du das auch; du würdest gerne mehr Sport treiben, mehr lesen, dich regelmäßiger um dein Hobby kümmern oder an deinen Sprachkenntnissen feilen – findest aber aus irgendeinem Grund nicht die Zeit dafür? Du würdest dir gerne angewöhnen mehr zu trinken, dich gesünder zu ernähren oder jeden Tag ein wenig zu meditieren? An Ideen, was wir alles gerne machen würden, mangelt es uns nicht nur an der Umsetzung scheitern wir viel zu oft. In unserem stressigen Alltag, bleibt deshalb leider so manches von dem was wir uns vornehmen auf der Strecke. Unsere Zeit ist schlicht und ergreifend begrenzt und jeder Tag hat nur 24 Stunden von denen wir auch noch ein Paar schlafen sollten.

Ein Tool welches mir sehr geholfen hat, meine Vorhaben und Pläne auch wirklich umzusetzen und sie sogar zu einer Gewohnheit zu machen, ist die App Coach.me.

Egal ob du dir neue Fähigkeiten aneignen, oder jeden Tag ein wenig Zeit mit deiner Familie verbringen möchtest, Coach.me hilft dir dabei dies auch wirklich konsequent umzusetzen.

Die App gibt es kostenlos für alle gängigen Smartphones zum Download.

Coach.me erinnert dich nicht nur ständig an deine Vorhaben, sondern es lässt diese mit der Zeit zu einer festen Routine werden. Du wirst ständig dazu getriggert deine neuen täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen, bis dir diese in Fleisch und Blut übergegangen sind. Spielerisch hakst du Punkt für Punkt von deiner selbst erstellten Aufgabenliste ab, bis alles für den jeweiligen Tag erledigt ist. Für den Anfang kannst du dir für die einzelnen Aufgaben auch Alarme einstellen die dich zu bestimmten Uhrzeiten daran erinnern, falls gewisse Dinge noch zu erledigen sind. Um das ganze etwas leichter zu verstehen, hier ein paar Beispiele:

Du möchtest anfangen etwas Sport zu treiben und hast dich dafür entschieden ab sofort regelmäßig laufen zu gehen. Dies ist der Klassiker zum Jahreswechsel, bereits an Neujahr wird dann zum ersten mal gelaufen – meistens viel zu schnell oder zu weit sodass man die nächsten Tage Muskelkater hat und dadurch leicht die Motivation verliert. Ist der Muskelkater dann endlich weg, hat man dass mit dem joggen gehen oft auch vergessen. Selbst wenn man zum Jahresbeginn noch hoch motiviert war, spätestens Fastnacht ist bei vielen die Luft raus und man schiebt den Mangel an Zeit als Ausrede vor, nicht laufen zu gehen. Natürlich ist dies nicht zu pauschalisieren, doch immer wieder habe ich solche oder ähnliche Storys gehört. Hier kommt die Coach.me App ins Spiel! Für den Anfang trage dir das Ziel ein, ab sofort ein Mal pro Woche für 15 Minuten laufen zu gehen! Egal wie beschäftigt man ist 1 Mal pro Woche – 15 Minuten bekommt jeder irgendwie freigeschaufelt. Und jeder der wirklich Laufen gehen möchte, sollte es schaffen zu Beginn 15 Minuten am Stück in seinem persönlichen Tempo zu laufen oder zumindest zügig zu gehen. Zieh dieses Programm ein paar Wochen durch und steigere dich dann langsam je nach Belieben. Zunächst vielleicht 2 Mal pro Woche – 15 Minuten, nach einer Weile dann 20 Minuten und so wieter.

Du würdest dir gerne eine neue Fähigkeit aneignen, dich online weiterbilden – eine Fremdsprache lernen, ein Instrument spielen oder besser Photographiern lernen – hattest aber bisweilen nie die Zeit dafür? Dein Fahrrad, deine Gitarre, oder deine Yogamatte setzen nur Staub an weil du sie nie benutzt? Du trinkst zu wenig oder isst zu selten Obst und Gemüse. Du zahlst monatlich Beiträge fürs Fitnessstudio gehst aber nur selten hin? Mit Coach.me und der nötigen Portion Willenskraft, nimmst du dir ab sofort einfach die Zeit dafür! Trage nach und nach alle deine Vorhaben ein und führe dir diese mehrmals täglich vor Augen. Motiviere dich so, deine noch ausstehenden Tages- oder Wochenziele zu erledigen und anschließend abhaken zu können. Jeder gesetzte Haken gibt dir das gute Gefühl wieder etwas erreicht zu haben. Wirklich – es funktioniert – du musst dir nur kleine realistische Ziele stecken, diese dann konsequent durchziehen und dich mit der Zeit immer wieder ein wenig steigern!

Die App eignet sich übrigens nicht nur hervorragend dazu sich Gewohnheiten anzueignen, auch das Einschränken und das Abgewöhnen von persönlichen Angewohnheiten lässt sich damit einfach nachverfolgen und spielerisch umsetzen. Du möchtest beispielsweise weniger Fleisch essen oder weniger Zucker zu dir nehmen? Sei kreativ und nutze die App dazu eine gewisse Anzahl von Tagen pro Woche kein Fleisch zu essen oder keine gesüßten Getränke oder Süßigkeiten zu dir zu nehmen. Schränke deinen Medienkonsum ein und minimiere somit deine größten Zeitfresser (TV, Social Media, etc.) Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, wähle aus den zahlreichen in der App vorgeschlagenen Gewohnheiten aus oder formuliere dir deine eigenen. Um dich nicht selbst zu überfordern, solltest du dir zu Beginn jedoch erst einmal nur wenige Ziele stecken und dann nach und nach weitere dazunehmen.

Coache dich selbst zu einem gesundheitsfördernden Lifestyle mit besserer Ernährung und mehr Bewegung um so gesünder und länger zu leben.

Probiere die App noch heute aus und du wirst dich bald wundern was du in deiner vermeintlich knappen Zeit so alles erreichen kannst!

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 4

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Fotografieren geht meist schneller als notieren

Um sich etwas zu merken was irgendwo geschrieben steht, beispielsweise Preise im Supermarkt oder die technischen Details eines Gerätes im Elektrofachgeschäft empfiehlt es sich das Schild einfach schnell abzufotografieren. Nahezu jeder hat heute ein Handy mit hochauflösender Kamera dabei, wohingegen Zettel und Stift immer seltener mitgeführt werden. Möchte man technische Daten beziehungsweise Angebote vergleichen ist abfotografieren oder – beim onlinekauf ein Screenshot – die schnellste und einfachste Methode später alle nötigen Daten für einen Vergleich parat zu haben. Auch Straßennamen oder Telefonnummern, eigentlich alle geschriebenen Daten die man sich merken möchte, lassen sich so schnell und auch fehlerfrei speichern.

 

2. Speisen im Backofen schneller zubereiten

Wer Speisen im Backofen zubereitet kann mit Hilfe von ein paar kleinen Kniffen schnell einmal 15 – 20 Minuten einsparen. Auch wenn es häufig in der Zubereitungsempfehlung steht, das Vorheizen des Backofens kann man sich meistens sparen. Besonders bei Umluft ist ein Vorheizen meist nicht nötig.  Als Faustregel gilt, je länger das Essen garen muss desto vernachlässigbarer ist das Vorheizen. Egal ob Kuchen oder Braten, bei Garzeiten von 1,5 Stunden und mehr, kann man das Gargut getrost ohne vorzuheizen ins Rohr stellen. Lediglich bei empfindlichen Teigen wie Blätterteig und Biskuit empfiehlt sich das Vorheizen. Auch bei Gerichten die explizit eine genau definierte Zeit und bei konstanter Temperatur im Ofen sein müssen sowie bei Brot ist das Vorheizen ratsam. Um möglichst effizient vorzuheizen, sollte der Backofen hierzu leer sein damit sich die Luft gleichmäßiger aufwärmen kann. Um Zeit und Energie einzusparen, sollte der Backofen immer so spät wie möglich – jedoch so früh wie nötig  – eingeschaltet werden. Wer – wo möglich – ein Backblech statt des Rostes benutzt, kann aufgrund der besseren Wärmeleitung des Bleches auch hier deutlich an Garzeit einsparen.

 
3. Autofahrten clever planen

Wer mit dem Auto möglichst schnell größere Strecken zurücklegen möchte, sollte sich bereits vor Abfahrt ein Paar Gedanken zur Route und auch zur Abfahrtszeit machen. Wann ist auf meiner zu fahrenden Strecke wo am wenigsten Verkehr und um wie viel Uhr komme ich an welchen Knotenpunkten mit hoher Verkehrsdichte vorbei. Wer einfach nur früh losfährt weil morgens weniger Betrieb ist, dann aber genau zur Rushhour am Kölner Ring ankommt, hat nicht gut geplant. Verfolgt man die früh losfahren Strategie, sollte man schon so planen, dass man auch große Staus an Autobahnkreuzen sowie Baustellen berücksichtigt. Dazu einfach vor Abfahrt bei Google Maps Routenplanung informieren, wie der Verkehr fließt und ob auf meiner Standardstecke eventuell Baustellen oder Staus sind. Klickt man neben dem Button Jetzt starten auf den kleinen Pfeil, kann man sogar vorab den Tag der Abfahrt sowie eine Uhrzeit auswählen und sich so die Route mit den für diesen Zeitpunkt kritischen Abschnitten anzeigen lassen.

Auch beim Navi gibt es noch ein paar kleine Kniffe um ein wenig Zeit zu sparen. Wer sein Navi nicht selbst eingerichtet hat und daher nicht weiß wie dieses eingestellt wurde, sollte folgendes prüfen: Beim einrichten der Grundeinstellungen des Gerätes kann man meist zwischen drei verschiedenen Einstellmöglichkeiten für die Streckenplanung wählen: „schnellste Route“, “ kürzeste Route“ oder „spritsparenste Route“. Wählt man beispielsweise die kürzeste Streckenführung, kann es passieren, dass man nur über kurvige Landstraßen zum Ziel geführt wird und letztendlich deutlich länger braucht, als mit der Einstellung „schnellste Route“ die einen zwar einen etwas weiteren Weg aber dafür über die schnellere Autobahn führen würde. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden was ihm am liebsten ist. Eine letzte Überlegung zum Thema Navigationsgerät: Oft lohnt es sich die Empfehlung des Navis einen Stau zu umfahren zu missachten. Fast jeder hat ein Navi mit Stauumfahrungsfunktion, sodass es auf den Umleitungsstrecken die überhaupt nicht für viel Verkehr ausgelegt sind, schnell auch zum Stau kommt sodass man besser auf der ursprünglichen Route geblieben wäre.

 

 

 

Deine Zeit ist begrenzt ⌚️

Verschwende deine Zeit nicht, indem du das Leben eines anderen lebst!

Am 12. Juni 2005 hielt Steve Jobs, seiner Zeit CEO von Apple Computer und Pixar Animation Studios, seine wohl bemerkenswerteste Rede. Er sprach damals vor den Absolventen der Stanford University und seine Ansprache wurde Kult! Mehrere zig Millionen mal wurden die Videos dieser Rede bereits geklickt. Suche einfach nach Steve Jobs Stanford und du findest das rund 15 minütige Video im Original oder auch mit Übersetzung. In einer beeindruckenden Rede erzählt Jobs drei Geschichten aus seinem Leben, die Erste handelt davon wie einem das Leben so spielt und wie sich einem die Zusammenhänge oft erst nach Jahren oder nach Jahrzehnten erschließen. Er plädierte dafür, dass man an etwas glaubt und das sich am Ende alles irgendwie zusammenfügen wird. 

Die zweite Geschichte dreht sich um Liebe und Verlust, von der Gründung von Apple, seinem Rauswurf, der Gründung von NeXT und Pixar und seiner Rückkehr zu Apple. Er liebte was er tat, und nur dass trieb ihn an. Er empfiehlt, im Leben immer weiter zu suchen, bis man etwas gefunden hat, was man liebt. 

Seine dritte Geschichte handelt vom Tod, der niederschmetternden Diagnose seiner Erkrankung und wie ihm der Gedanke an die Vergänglichkeit des Lebens bereits in jungen Jahren half, große Entscheidungen zu treffen. Er empfiehlt, sich mit dem Tod zu befassen und sich darauf vorzubereiten. 

Was mich jedoch an seiner Rede am meisten gefangen genommen hat, ist sein folgender sinngemäßer Ausspruch: 

Eure Zeit ist begrenzt, also verschwendet sie nicht damit das Leben von jemand anderem zu leben. Seid nicht in Dogmen gefangen, was bedeutet den Gedanken anderer Leute zu folgen. Lass nicht den Lärm fremder Meinungen eure eigenen inneren Stimmen ertränken. Habt den Mut eurem Herzen und eurer Intuition zu folgen. Sie wissen was ihr wirklich werden wollt. Alles andere ist nebensächlich.

Meiner Meinung nach ist Steve Jobs Rede wirklich hörenswert, sie regt zum nachdenken an und kann das eigene Mindset wirklich nachhaltig beeinflussen.

Ich will nicht wissen, wie viele Menschen tagtäglich einer Arbeit nachgehen, die sie nur machen weil sie den Erwartungen von anderen gerecht werden wollen. Die irgendetwas gelernt oder studiert haben weil die Eltern es erwarteten und jetzt aus Trotz, Angst und Bequemlichkeit ihr ganzes Leben lang diesen Job machen. Nicht jeder möchte später einmal den elterlichen Betrieb in 4. Generation weiterführen. Etwas ‚anständiges‘ lernen um später gutes Geld zu verdienen, mit dem man sich ein tolles Haus, teures Auto und schöne Sachen leisten kann. Natürlich ist es ganz nett tolle Konsumgüter zu haben, doch was nützen einem die wenn man Tag ein Tag aus 14 h und mehr dafür arbeitet und kaum Zeit hat diese zu nutzen und zu genießen?

Für die Meisten ist es als Heranwachsende oder Heranwachsender überaus schwer, direkt seine Passion zu finden und ein Leben lang damit glücklich zu sein, was wohl der Grund dafür ist, dass einem die Eltern bei der Entscheidungsfindung helfen wollen. Vishen Lakhiani hat diese Tatsache in seinem Buch The code of the extraordinary Mind sehr treffen beschrieben: 

„…far too often, we’re expected to choose a career before we can legally buy a beer.“

Frei ins Deutsche heißt dies: viel zu oft wird von uns erwartet, dass wir uns für eine Karriere entscheiden noch bevor wir legal Bier kaufen dürfen. 

Der Grund warum ich in diesem Blog Jobs Rede anspreche ist ganz einfach der, dass ich damit verdeutlichen möchte, dass wenn ihr bei dem was ihr tut nicht glücklich seid, es höchste Zeit ist etwas zu ändern! Es ist nie zu spät! Es ist eure Zeit und euer Leben, welches jetzt gerade verrinnt. Jeder Tag den ihr nur mit Dingen verbringt – sei es privat oder beruflich – die andere von euch erwarten oder verlangen und auf die ihr eigentlich gar keine Lust habt, ist ein verschwendeter Tag – ihr bekommt diesen nie wieder! Geht euren eigenen Weg, trefft eure eigenen Entscheidungen und sollten sich diese als Fehler erweisen, ändert etwas daran – sofern möglich – satt einfach damit zu Leben und eure Zeit einfach verstreichen zu lassen.

Stay Hungry! Stay Foolish!

Steve Jobs

 

 

 

Das Revival der Headsets

Warum du unbedingt wieder dein Headset an den Start bringen solltest! Viele von uns haben noch ihr altes Headset irgendwo zuhause rumliegen. Zu Beginn des Millenniums wurden diese meist angeschafft da das Telefonieren mit dem Mobiltelefon in der Hand des Autofahrers ab 01. Februar 2001 verboten wurde. Schon damals diente das Headset dazu, beide Hände für eine bestimmte Tätigkeit – in diesem Fall lenken und schalten – frei zu haben. Auch wenn heutzutage kaum noch ein Auto ohne Freisprecheinrichtung ausgeliefert wird, gibt es meiner Meinung nach immer noch zahlreiche Gründe ein Headset zu nutzen.

Überlegen wir doch einmal bei welchen Tätigkeiten – außer Autofahren – es sinnvoll sein kann, beide Hände frei zu haben und dabei telefonieren zu können. Der Klassiker hierfür ist natürlich die Telefonzentrale. Dank Headset haben die Mitarbeiter eines Callcenters während dem telefonieren beide Hände frei um ihren PC zu bedienen ohne sich einen Telefonhörer zwischen Ohr und Schulter klemmen zu müssen. Diese klassischen Anwendungen sind hinlänglich bekannt, sodass wir uns nun dem Zeitsparaspekt dieses Telefonzubehörs widmen können.

War man früher zum Telefonieren noch an einen festen Ort gebunden, kann man dank mobiler Kommunikation seit etwa 20 Jahren fast überall telefonieren. Nicht nur dass man sich mittels Funktelefon nahezu frei im Haus bewegen konnte statt auf dem guten alten Telefonbänkchen zu sitzen, seit dem weitest gehenden flächendeckenden Mobilfunkausbau, sind dem telefonieren kaum Grenzen gesetzt. Warum also telefonieren immer noch so viele Leute nur an bestimmten Orten? Wir nehmen zwar überall eingehende Telefonate an, doch abgehende Anrufe tätigen wir immer noch am liebsten vom heimischen Sofa oder Sessel aus. Seit fest eingebaute Freisprecheinrichtungen zum Standard geworden sind, hat das Telefonieren zumindest im Auto Einzug gehalten. Doch hier muss noch lange nicht Schluss sein.

Mit Headset kannst du doch auch beim:

  • spülen, putzen oder kochen
  • joggen, inlinen oder Rad fahren
  • aufräumen, bügeln, Wäsche falten oder bei der Gartenarbeit 

deine Telefonate erledigen.

Sämtliche Anrufe bei denen du nicht sonderlich konzentriert sein oder dir etwas notieren musst, lassen sich so mit einer kognitiv wenig anspruchsvollen Aufgabe kombinieren. Auch wenn du keine Telefonate zu machen hast, könntest du eine solche Tätigkeit nutzen und jemanden aus deiner Familie oder einen deiner Freunde anzurufen einfach um in Kontakt zu bleiben. Oft fehlt uns die Zeit mit Freunden und Familie zu telefonieren, so dass wir uns oft erst melden wenn wir ein Anliegen haben. Um uns einfach nach dem Wohlergehen von jemand anderem zu Erkundigen und zuzuhören was der Andere zu erzählen hat, nehmen wir uns kaum noch die Zeit. Klar muss dann auch der Gesprächspartner zu diesem Zeitpunkt bereit für diese Unterhaltung sein, doch es gibt fast immer jemanden mit den man telefonieren könnte. Oma, Opa, Mutter, Vater, Tante Onkel, einen Freund oder eine Freundin die man nur selten sieht, auch in deinem Umfeld gibt es bestimmt jemanden der sich über deinen Anruf freut. So kannst du auch mit den Leuten in Kontakt bleiben, für die du dir sonst oft nicht die Zeit nimmst. Solltest du dennoch niemanden haben der mit dir telefonieren möchte, eignen sich Headsets auch prima zum Podcast hören.

Deine Headsets haben also lange noch nicht ausgedient!

1 Jahr 🎂 my time safe Blog 🎉

Hallo liebe Leser, man glaubt es kaum doch der my time safe Blog feiert diese Woche bereits seinen ersten Geburtstag! Anlässlich diesen Jubiläums möchte ich heute eine kurze Bilanz ziehen. Das mit diesem 52. Beitrag des wöchentlich erscheinenden my time safe blog nun bereits ein Jahr vergangen ist, zeigt einmal mehr wie schnell unsere Zeit doch verrinnt und wie wichtig es doch ist, diese eben nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern bewusst zu nutzen und zu genießen! Dieser Blog richtet sich genau an die Menschen, denen ihre Zeit überaus wichtig ist und die das Beste daraus machen möchten!

Man kann es nicht oft genug sagen:

Zeit ist unser wertvollstes Gut, einmal verschwendet ist diese unwiederbringlich verstrichen!

Dieser Blog zeigt nicht nur Techniken für effizienteres Arbeiten, durch dass du mehr freie Zeit für die schönen Dinge des Lebens generieren kannst, sondern er gibt dir auch Beispiele wie du aktiv dazu beitragen kannst, eine gute Zeit zu haben und ein glückliches Leben zu führen.

Bisher erschienen neben der Einleitung und 3 Zeitspar-Quickies, 14  Beiträge in der Kategorie klassisches Zeitmanagement, 20 Posts rund um das Thema Zeit einsparen (allgemein), und 15 Artikel die sich um den bewussten Umgang mit deiner kostbaren Lebenszeit drehen. Hier geht es nur um dich und wie du daran arbeiten kannst ein gutes Leben zu leben.

Ich danke allen Lesern und würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Blog weiterempfehlen würdet.

Vielen Dank für eure Zeit!

euer Thorsten

 

PS: hier noch ein Paar Zahlen und Fakten: (Stand 03/2017)

Im ersten Jahr hatte der Blog im Durchschnitt etwas mehr als 7 Aufrufe pro Tag. In den letzten Wochen ist die Anzahl meist zweistellig, an guten Tagen auch schon mal dreistellig. Bestes Ergebnis bisher war am 16.09.2016 mit 120 Aufrufen.

Momentan verzeichnet der my time safe blog 50 Follower – vielen Dank an dieser Stelle dafür, ihr spornt mich an und motiviert mich weiterzumachen.

Den meisten Traffic hat der Blog sonntags, 26% aller Aufrufe fallen auf diesen Tag.

Die beliebteste Uhrzeit ist 19 Uhr, zu dieser Zeit finden 11 % der Aufrufe statt.

Eat the frog first!

Essen sie gleich morgens früh einen lebendigen Frosch!

Das ‚Eat the frog first‘ Prinzip! Doch keine Angst, niemand wird hier aufgefordert Frösche zu essen oder in irgendeiner anderen Art und Weise gegen die Bundesartenschutzverordnung zu verstoßen – in Deutschland dürfen Frösche weder gefangen noch verletzt oder gar getötet werden. Selbige lebendig zu verspeisen, ist somit streng verboten. Doch worum geht es dann?

Der US-Amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat einmal folgendes gesagt:


If it’s your job to eat a frog, it’s best to do it first thing in the morning.

And If it’s your job to eat two frogs, it’s best to eat the biggest one first.

Mark Twain

Frei übersetzt:

Wenn eine deiner Aufgaben darin besteht einen Frosch zu essen, ist es am besten dies gleich als erstes am Morgen zu erledigen. Ist es deine Aufgabe zwei Frösche zu essen, iss den dickeren zuerst.

Der Eine oder Andere der das ‚eat the frog first‘-Prinzip, beziehungsweise diesen Spruch bisher noch nicht kennt, hat jetzt vielleicht eine Idee um was es dabei geht. Wir alle haben unliebsame Aufgaben zu erledigen, oft sind es genau diese die wir vor uns herschieben (siehe Prokrastination). Wir müssen die ganze Zeit daran denken, dass wir diese eine Arbeit, die wir so ungern machen, immer noch erledigen müssen. Wir versuchen sogar andere Arbeiten zu finden um diese der Verhassten vorzuziehen. Doch es hilft Alles nichts, wir müssen es tun! Wir müssen die Aufgabe jetzt angehen! Für Mark Twain mag es wohl zu den schlimmsten und ekligsten Sachen gehört haben – die er sich vorstellen konnte tun zu müssen – einen lebendigen Frosch zu essen. Warum sonst sollte er dieses Sinnbild für seinen Ausspruch gewählt haben? Einen lebendigen Frosch zu essen, steht hier also sinnbildlich für eine unliebsame Aufgabe, die einen eine gehörige Portion Überwindung kostet. Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass unsere Willenskraft begrenzt ist. Dies ist auch mit der Grund dafür, dass wir gegen Abend, neben Müdigkeit auch oft eine gewisse Antriebslosigkeit verspüren. Wir können uns nicht so leicht aufraffen etwas zu tun und es fällt uns schwerer eine Entscheidung zu fällen. Man kann sich unsere Willenskraft in etwa wie einen Muskel vorstellen. Wurde dieser den Tag über viel beansprucht, ist er abends müde und es fällt umso schwerer ihm noch mehr abzuverlangen. Daher ist es ratsam, die Dinge die einen ohnehin schon eine Menge Überwindung kosten, möglichst morgens zu erledigen. Morgens ist unsere Willenskraft noch frisch und kaum beansprucht, jetzt fällt es uns am leichtesten unerfreuliche Tätigkeiten zu erledigen. Je länger wir diese Sache vor uns herschieben, desto schwieriger wird es uns Fallen sie anzugehen. Es gilt also: eat the frog first! Danach hast du anstatt der Last dieser schlimmen noch zu erledigenden Aufgabe, jetzt stattdessen folgende positive Gedanken in deinem Kopf: Wenn du heute bereits etwas derart widerliches überstanden hast, kann dich kaum mehr etwas abschrecken. Schlimmer kann es danach wohl nicht mehr werden, ab jetzt wird alles besser oder zumindest einfacher.

Im Gegensatz zum MIT, wo man gleich zu Beginn des Tages die für heute wichtigste Aufgabe zuerst erledigt, geht es bei ‚eat the frog‘ darum, direkt morgens die wahrscheinlich übelste, unangenehmste Aufgabe des jeweiligen Tages zu eliminieren. Hintergrund ist folgender Gedanke: ist diese uns belastende Aufgabe erst erledigt, können alle Anderen Tasks nur noch besser werden. Hat man also gleich am Morgen „den Frosch“ der Redewendung gegessen, werden einem alle weiteren anstehenden Arbeiten des Tages, leicht fallen. Hat man an diesem Tag übrigens zwei schwierige Aufgaben anstehen, sollte man die schwierigste zuerst erledigen. Im Anschluss scheint einem die restliche Arbeit immer leichter zu fallen. Hier nochmal abschließend kurz und knackig 3 gute Gründe warum du die unangenehmste Aufgabe des Tages nach Möglichkeit direkt morgens erledigen solltest:

  1. morgens ist deine Willenskraft noch am größten
  2. der psychologische Effekt dass dir die verbleibenden Aufgaben leichter fallen
  3. du belastest dich nicht ständig damit, immer noch diese unangenehme Sache erledigen zu müssen. (Stichwort: Prokrastination)

5 Tipps die deinen Fokus deutlich verbessern

Nachdem ich mich vergangene Woche darüber ausgelassen habe, dass Multitasking beim Menschen – entgegen der weit verbreiteten Meinung –  viel weniger effizient ist als man eigentlich dachte, richten wir unsere Konzentration in dieser Woche ganz auf den Focus.

Doch bevor ich euch meine 5 Lieblingstipps für einen besseren Fokus verrate, werde ich hier noch kurz auf den Begriff an sich eingehen. Fokus (von lateinisch focus ,Feuerstelle‘) bezeichnet in der Optik den Brennpunkt einer Linse. An diesem Punkt schneiden sich die Strahlen des Lichtes und bündeln somit ihre jeweilige Energie. Die gesamte Kraft der auf die Linse auftreffenden Lichtstrahlen konzentriert sich genau in diesem Punkt.

Es ist kein Zufall, dass wir den Begriff Fokus neben der Optik auch in einigen anderen Bereichen antreffen. Im Zeitmanagement spricht man von Fokus, wenn man seine volle Konzentration quasi bündelt und auf nur eine einzige Aufgabe richtet. Meine komplette Aufmerksamkeit richtet sich nur auf dieses eine zu lösende Problem und auf nichts sonst. Es wird nichts nebenbei erledigt und es wird auch keine Energie an Gedanken wie: „Was muss ich sonst noch alles erledigen?“, „Habe ich nicht irgendetwas vergessen?“,  oder gar „Was esse ich eigentlich heute Abend ?“ verschwendet. Jetzt geht es einzig und allein um die Erledigung dieser Aufgabe!

Hier also wie versprochen, meine 5 Lieblingstipps für einen deutlich besseren Fokus:

1. Tipp: Blockiere dir Zeit

Steht eine komplizierte Aufgabe an oder musst du etwas erledigen was du noch nie gemacht hast, so erfordert dies ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Um wirklich fokussiert an einer solchen Aufgabe arbeiten zu können, ist es ratsam sich bereits im Vorfeld ein gewisses Zeitfenster für die Bearbeitung zu blockieren. Trage dieses als festen Termin in deinen Kalender ein und behandle diesen genau wie deine anderen Termine. Kommt eine Anfrage für diesen Zeitraum, so lehne diese mit der Begründung dass du bereits eine andere Verpflichtung in dieser Zeit hast ab, und frage nach einem Ausweichtermin. Die von dir geblockte Zeit ist lediglich zur Bearbeitung dieser ganz speziellen Aufgabe gedacht. Halte diesen mit dir selbst vereinbarten Termin auf jeden Fall genau ein! Ich persönlich lege mit solche Aufgaben gerne auf früh morgens noch vor der Geschäftszeit. Morgens habe ich den meisten Fokus und kann weitestgehend störungsfrei arbeiten, da sonst noch niemand im Büro ist.

2. Tipp: Zieh dich zurück 

Um wirklich ungestört arbeiten zu können, solltest du dich an einen Ort zurück ziehen, wo dich niemand ablenken oder gar von deiner Arbeit abbringen kann. Überlege doch einmal welche Möglichkeiten du dazu hast! Kannst du dich für diese Arbeit eventuell in ein leerstehendes Büro zurückziehen, oder in einen in diesem Zeitraum nicht genutzten Besprechungsraum? Kannst du eventuell in einem Pausenraum oder in der Kantine arbeiten während diese/r ungenutzt ist? Hast du vielleicht die Möglichkeit Home office zu machen oder von sonst einem Ort zu arbeiten an dem dich niemand stört? Solltest du räumlich doch irgendwie gebunden sein, schotte dich ab indem du Kopfhörer trägst um weniger von deiner Umgebung beeinträchtigt zu werden.

3. Tipp: Bereite dich entsprechend vor

Neben der blockierten Bearbeitungszeit und einem Ort an dem du nicht gestört wirst, solltest du auch dich selbst entsprechend vorbereiten. Es sind nicht immer die Anderen die für Unterbrechungen sorgen, denn selbst kann man das auch ganz gut. Toilettengänge, das Suchen und Bereitlegen benötigter Materialien sowie trinken und nicht zuletzt essen (Stichwort: Blutzuckerspiegel) kann man bereits im Vorfeld erledigt haben. Überlege noch ein letztes mal bevor du mit der Bearbeitung beginnst, was du eventuell vergessen haben könntest, bzw. was das fokussierte Arbeiten stören könnte.

4. Tipp: Lass dich durch nichts ablenken

All die vielen kleinen Benachrichtigungen die täglich auf uns einprasseln reissen uns ständig aus unserer Konzentration. Ob Messenger, E-Mail oder Kurznachrichten, Newsfeed, News-Ticker oder Social Media, all diese Benachrichtigungen haben mit fokussiertem Arbeiten nichts zu tun. Schalte diese Benachrichtigungen ab und dein Handy auf Nacht- bzw. Sleepmodus. So erhältst du weiterhin alle Nachrichten ohne davon gestört oder abgelenkt zu werden. Ist eine Nachricht wirklich wichtig oder handelt es sich um einen Notfall, so wird man dennoch einen Weg finden dich zu erreichen.

5. Tipp: Setze dir Teilziele

Ist eine Aufgabe aufgrund ihrer Komplexität auf gar keinen Fall am Stück zu bewältigen, oder kannst du dich aus anderen Gründen nicht lange genug auf diese eine Sache fokussieren, setze dir kleinere Teilziele um diese nacheinander abzuarbeiten. Zwischenzeitlich kannst du dich immer wieder anderen Aufgaben – die ein geringes Maß an Konzentration erfordern – widmen. Du kannst beispielsweise deine Mail checken, Anrufe tätigen und zuvor geblockte Nachrichten lesen und ggf. beantworten.

Einen kleinen Zeitspar- Tipp noch obendrauf! 

Beim festlegen der Bearbeitungszeit einer Aufgabe, solltest du realistisch Planen und kleine Puffer für trotz allem eintretende Störungen einkalkulieren. Versuche die Bearbeitungszeit dennoch so zu setzen, dass es eine Herausforderung für dich darstellt, die Arbeit in dieser Zeit zu bewältigen. Rufe dir hierzu das Parkinsonsche Gesetz in Erinnerung.

Fokus ist das neue Multitasking!

Warum Multitasking gestern war und du dich stattdessen wieder auf eine einzelne Sache fokussieren solltest! Noch bis vor wenigen Jahren galt es als angesehen multitaskingfähig zu sein. Wer vermeintlich mehrere Aufgaben zur selben Zeit erledigen konnte, galt als besonders produktiv und konnte mit dem Begriff ‚Multitasking Fähigkeit‘ nicht selten sogar in seiner Bewerbung Punkten.

Heute weiß man jedoch, dass Multitasking reine Augenwischerei ist. Egal ob beim Menschen oder in der Welt der EDV, Multitasking ist nicht dass für was es angepriesen wird. Die vielen verschiedenen Tasks (deut. ‚Aufgaben‘) werden nämlich nur scheinbar gleichzeitig bearbeitet. In Wahrheit wird nur ein einziger Task zu einer Zeit angegangen während die anderen pausiert werden. Nach einer kurzen Zeit der Bearbeitung wird auch der aktuelle Task pausiert und ein anderer wird weiterbearbeitet. Nach diesem Prinzip geht es immer weiter bis die jeweilige Aufgabe abgearbeitet ist. Bei Personal Computern funktioniert dies  natürlich rasend schnell, sodass es für den Anwender den Anschein hat, alles passiere gleichzeitig – sieht man von Multikern-Prozessoren ab, ist dies jedoch nicht so.

Auch wenn unsere Technik mit dieser Art des Arbeitens ganz gut zurecht kommt, sieht es beim Menschen hier etwas schlechter aus. Versuchen wir mehrere Dinge gleichzeitig zu machen, kommen wir schnell an unsere Grenzen. Zwar lassen sich Aufgaben wie Frühstücken und dabei Zeitung lesen oder bügeln und nebenbei TV schauen ganz gut kombinieren, doch viele andere Kombinationen zeigen uns schnell unsere Grenzen auf. Auch Autofahren und sich dabei unterhalten klapp ganz hervorragend – solange man sich des Weges sicher ist – muss man sich jedoch plötzlich neu orientieren, kommt die Unterhaltung schnell ins stocken. Im allgemeinen funktionieren nur Kombinationen von jeweils einem ’no-brainer‘, also einem einfach durchzuführenden Task, der einem ohne darüber nachzudenken von der Hand geht und einer kognitiven Aufgabe, die den Geist beschäftigt. Fordern jedoch zwei oder gar noch mehr Tätigkeiten jeweils unsere gesamte Konzentration, gelingt uns keine der Arbeiten wirklich gut. Machen wir hierzu ein kleines Experiment! Versucht doch einfach mal den nächsten Abschnitt zu lesen und dabei die Anzahl der Punkte, Kommas und Großbuchstaben jeweils mitzuzählen und dabei gleichzeitig den Inhalt des Textes  zu verstehen.

Die meisten Menschen werden dabei schnell ins Stocken geraten, sie werden entweder extrem langsam lesen oder den Lesefluss immer wieder unterbrechen um die geforderten Zeichen und Buchstaben zu addieren. Dieses kleine Experiment sollte einem schnell bewusst werden lassen, wie eingeschränkt multitastikfähig wir in Wirklichkeit sind. Im Büroalltag sind wir natürlich ständig an mehreren Dingen gleichzeitig dran. Wir versuchen unser Arbeitspensum zu bewältigen und sehen uns immer wieder gezwungen diverse Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Da wir im Büro überwiegend mentale Arbeiten verrichten, kommen wir folglich sehr oft an unsere Grenzen was Multitaskingfähigkeit anbelangt. Wir machen vermehrt Fehler, geraten in Stress und erreichen mit dieser Arbeitsweise meistens genau das Gegenteil von dem was wir eigentlich wollen: wir verringern unsere Produktivität anstatt diese zu steigern!

(Die Ergebnisse der Zählaufgabe findet ihr am Ende des Blogposts)

Doch Multitasking geht nicht nur zu Lasten unserer Produktivität, das ständige Hin und Her raubt uns auch  die Konzentration und verlangsamt dadurch die Prozesse. Jedes Mal wenn wir von einer Sache zu einer Anderen wechseln, müssen wir uns wieder reindenken, selbst wenn es nur einen kurzen Moment dauert, wir müssen erfassen wo wir gerade dran waren und entscheiden wie wir jetzt weitermachen. Diese Art des Arbeitens verlangt uns eine Menge Energie ab und wird zu einer echten psychischen und auch physischen Belastung. Auf Dauer kann uns Multitasking sogar krank machen.

Um produktiv und vor allem gesund zu bleiben solltest du lieber fokussiert einen Task nach dem anderen abarbeiten. Konzentriere dich wirklich nur auf die eine Sache an der du gerade dran bist und erledige diese komplett bevor du dich einer neues Aufgabe widmest. Sollte es nicht möglich sein eine Aufgabe am Stück zu erledigen, da diese viel zu komplex ist und einfach zu lange dauert, so setze dir sinnvolle Teilziele die du schrittweise abarbeiten kannst. Unterm Strich bist du so nicht nur schneller, sondern du machst auch weniger Fehler und arbeitest dazu auch deutlich stressfreier. Versuche so weit du kannst fokussiert an einer Sache zu arbeiten und lass dich nicht davon ablenken. Kommen neue weitere Aufgaben auf, arbeite diese nie zwischendrin ab sondern schreibe sie lediglich auf deine To-do-Liste damit sie nicht vergessen werden. Erst wenn du deine aktuelle Aufgabe beendet hast, solltest du dich dem nächst dringenderen Punkt von deiner Liste widmen. Wahrscheinlich denkst du jetzt: „der hat gut reden aber in meinem Job geht das nicht.“ – mag sein, ich kenne deine Situation ja nicht doch man muss sich auch nicht von jeder eingehenden Mail und von jeder Textnachricht ablenken lassen. Sogar die Besatzung eines Rettungswagens arbeitet zuerst einmal den aktuellen Einsatz ab, bevor sie sich einem neuen Rettungseinsatz widmet, selbst wenn es dabei um Leben und Tod geht. Verglichen damit, ist ein dringender Rückruf oder ein wartender Kunde geradezu lächerlich. Probiere es doch einfach einmal aus und entscheide selbst.

In der kommenden Woche habe ich fünf Tipps für dich, wie du deinen Fokus deutlich verbessern kannst.

(Lösung: 26 Großbuchstaben, 4 Kommas, 5 Punkte)

Die Liste deines Lebens 🥄📝

Hast du eigentlich eine Löffelliste?  Wenn nicht, verschwende keine Zeit und schreibe dir noch heute eine! Eine Löffelliste – im englischen „bucket list“ genannt – ist die Liste auf der du alles notierst, was du in deinem Leben noch machen, beziehungsweise erleben willst, bevor du den sprichwörtlichen Löffel abgibst – im englischen „to kick the bucket“ (den Eimer treten).

Wovon träumst du? Was würdest du gerne einmal machen? Wo wolltest du schon immer mal hin? Ihr kennt dass doch bestimmt auch, ihr habt eine Idee oder den Wunsch etwas Besonderes zu machen aber ihr schiebt diesen Gedanken immer wieder beiseite. Zunächst wird der Einfall auf unbestimmte Zeit verschoben, dann vergessen und schlussendlich niemals umgesetzt. Fällt einem später doch wieder ein, was man machen wollte, ist man meist nicht mehr dazu im Stande. Der Job, die Familie oder das fortgeschrittene Alter wird dann meist als Ausrede angeführt. Gut – wer nicht will, der hat gewollt – könnte man sagen, wäre da nicht diese eine Sache. Diese hartnäckige Behauptung. Immer wieder hört und liest man, dass sich die Menschen deren Lebenszeit sich dem Ende zuneigt – wenn sie sich besinnen und ihr Leben noch einmal reflektieren – sich weniger darüber beklagen was sie im Leben „falsch“ gemacht haben, als viel mehr darüber, was sie nicht getan haben. ‚Ich wünschte, ich hätte…‘ oder ‚hätte ich doch nur‘, heißt es dann nur zu oft mit Reue.

Damit du später nicht bedauerst, was du alles nicht getan hast, sollest du dem vorbeugen und dir gleich alles notieren, was du gerne einmal machen würdest. Egal wie verrückt deine Ideen sind, schreibe sie auf deine persönliche Löffelliste! Egal ob du eine Fremdsprache lernen oder ein fernes Land besuchen möchtest, ob du eine Kreuzfahrt machen oder einen Berg besteigen möchtest, du solltest alles notieren. Wenn du wüsstest, dass du morgen sterben musst: Was würdest du bereuen nie getan zu haben? Sollte dir spontan wirklich überhaupt nichts einfallen,  bist du entweder wunschlos glücklich oder dir fehlt es momentan an Ideen. Suche im Web nach „bucket list“ oder „Löffelliste“ und lass dich von den Ideen Anderer inspirieren. Am besten du führst deine Liste immer mit dir, oder bewahrst sie zumindest an einem Platz auf, an dem du sie jeden Tag siehst. Ob innen an der Tür von deinem Spiegelschrank oder in deinem Geldbeutel. Du solltest dir die Liste immer wieder vor Augen führen. Sobald du die ersten Punkte auf der Liste hast, ist der erste Schritt getan, du hast deine Ziele schriftlich festgehalten und gehst jetzt so zu sagen, eine Verbindlichkeit mit dir selbst ein. Diese Ziele gilt es jetzt umzusetzen und abzuhaken – denn wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte: „Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun“!

Ich suche mir jedes Jahr mindestens ein Ziel von meiner Löffelliste und ziehe dieses dann konsequent durch. Sobald ich eine neue Idee habe was ich einmal gerne machen würde schreibe ich diese auf meine Liste, finde ich hingegen einen bereits notierten Punkt nicht mehr erstrebenswert, lösche ich diesen einfach wieder. Eine gute Löffelliste ist ständig im Wandel, sie wächst an neuen Zielen und motiviert im Idealfall selbige umzusetzen. Es ist immer wieder ein gutes Gefühl einen weiteren Punkt auf der Liste meines Lebens als bereits erlebt bzw. erreicht zu markieren. Die bucket list soll dir helfen deine Herzenswünsche auch tatsächlich in die Tat umzusetzen, und dich vor der ewigen Aufschieberitis schützen. Sie soll dich motivieren und dir deine Ziel immer wieder klar vor Augen führen. Doch Vorsicht! Lass dich nicht von deiner eigenen Liste unter Druck setzen! Eine Überzahl von unerfüllten Wünschen könnte dich ebenso demotivieren und unglücklich machen.

Mein Tipp: schreibe dir gleich beim Erstellen deiner Liste ein paar bereits erzielte Erfolge oder umgesetzte Punkte mit auf und hake diese direkt ab. So siehst du immer was du bereits erreicht hast und kannst dich an diese tollen Momente erinnern statt nur die noch offenen Punkte zu betrachten.

Erstelle jetzt deine Löffelliste und arbeite aktiv an einem erfüllten Leben!

Die 10 Minuten Methode

Du kennst dass bestimmt auch, die Wohnung muss aufgeräumt, die Blumen gegossen und die Spülmaschine ausgeräumt werden. Außerdem ist die Wäsche anzustellen, der Müll rauszubringen und Staub saugen könnte man auch noch mal. Wann ist die beste Zeit für solche Hauruck-Aktionen? Natürlich am Wochenende! Doch wer verbringt sein Wochenende schon gerne mit Hausputz? Es ist schwer in die Gänge zu kommen und beispielsweise ein gutes Buch aus der Hand zu legen, oder auch nur von der Couch aufzustehen, um dann mit der Hausarbeit zu beginnen. Da macht sich schnell die  Aufschieberitis breit. Man denkt sich: „noch eine halbe Stunde dann lege ich los!“, eine gute Stunde später: „Nur noch ein Kapitel.“ Und schließlich: „Was, schon so spät? jetzt brauch ich auch nicht mehr anzufangen.“

Ich bin mir sicher, dass so etwas ähnliches bestimmt jedem schon mal passiert ist. Warum machen wir uns diesen Effekt nicht einfach zunutze? Wo er doch so gut funktioniert! Haben wir also das nächste Mal für eine unliebsame Aufgabe keine Lust, beschließen wir wenigstens für 10 Minuten daran zu arbeiten. Motiviere dich jetzt sofort, dich für gerade mal 10 Minuten intensiv mit der anstehenden Aufgabe zu beschäftigen. So kostet es zum einen viel weniger Überwindung endlich loszulegen, da 10 Minuten ja ein recht überschaubarer Zeitraum ist und man sich für diesen wirklich mal zusammenreißen kann. Zum anderen tritt oben beschriebener Effekt ein – dieses Mal jedoch zu unseren Gunsten. Ist man erst einmal am Arbeiten, achtet man überhaupt nicht mehr auf die Zeit und arbeitet meist deutlich länger als die geplanten 10 Minuten. Sei es weil es gerade wirklich gut läuft oder weil man diese Arbeit ja nicht mittendrin beenden möchte. Es ist vom Prinzip her also genau wie in dem Beispiel mit dem Buch auf der Couch, nur dass wir jetzt produktiv sind und unsere nächste Ruhephase aufschieben.

Anwendbar ist diese Methode auf all die vielen kleinen Arbeiten die weder einer Vorbereitung bedürfen noch langer Zeit des rein Denkens. Es versteht sich von selbst, dass man nicht für 10 Minuten das Wohnzimmer tapeziert, die Hausfassade streicht oder seine Steuererklärung macht. Doch Mails beantworten, Rechnungen freigeben, Ablage machen oder auf den Haushalt bezogen: Müll rausbringen, Spülmaschine ausräumen oder die Blumen gießen, macht dabei durchaus Sinn. Natürlich lassen sich mit dieser Methode auch länger andauernde Arbeiten und größere Projekte angehen, wichtig ist nur, dass sie sich in kleine Stücke aufteilen lassen, an denen man immer wieder für einen kurzen Zeitraum arbeiten kann.

Ein kleiner Tipp zum Schluss:

Am besten funktioniert die 10 Minuten Methode, wenn man wirklich fokussiert arbeitet und dabei nicht immer wieder auf die Uhr schaut.