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Getting Things Done Teil 3

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 3.

In den vergangenen beiden Wochen habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir das Aufschreiben – um die noch zu erledigenden Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. Im darauf folgenden Beitrag, ging es um das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben. In dieser Woche schließen wir unsere kurze Vorstellung der GTD-Methode mit der Pflege und der Erledigung der Aufgaben ab.

Damit GTD richtig funktioniert und wir uns mental auf die aktuell zu erledigenden Aufgaben konzentrieren können, statt andauernd an die noch anstehenden Aufgaben zu denken, muss sich unser Unterbewusstsein darauf verlassen können, dass wir alles korrekt notiert und organisiert haben. Wir müssen unsere Termine gepflegt und unsere Listen immer auf dem aktuellen halten. Darüber hinaus sollten wir einmal pro Woche einen Wochenrückblick durchführen, doch dazu später mehr.

Um keinen Termin zu verpassen, sollten wir nach ein zwei erledigten Aufgaben immer wieder in unseren Terminkalender schauen, oder unsere Termine einfach auf elektronischem Wege mittels Tablet oder Smartphone pflegen und uns rechtzeitig daran erinnern lassen. Auch wenn eine elektronische Erinnerung nicht unbedingt im Sinne von GTD ist, da man dadurch jederzeit abgelenkt und aus seiner momentanen Tätigkeit gerissen wird, ist diese Art von Terminerinnerung in meinen Augen immer noch die Beste!

Zum erledigen unserer Aufgaben arbeiten wir uns – wie bereits in der vergangenen Woche erwähnt – einfach von oben nach unten durch unsere entsprechende Kontextliste. Natürlich kommt es dabei immer vor, dass sich auf einer Kontextliste dennoch eine sinnvollere Reihenfolge der Abarbeitung als von oben nach unten ergibt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Aufgaben in einer anderen Reihenfolge auf unserer Liste stehen, als eine sinnvolle Fahrtroute vorgeben würde. In diesem Fall hat selbstverständlich die bessere Fahrtroute Vorrang!

Kommen wir nun zum Wochenrückblick. Dieser steht einmal pro Woche – am besten Freitags – an. Schreibe zunächst alles auf, was momentan noch in deinem Kopf herumschwirrt und noch zu erledigen ist. Anschließend nimm dir deine Aufgaben- und Projektlisten nochmals vor, und schaue nach was noch so offen ist. Es kommt immer wieder vor, dass auch bei einem gut funktionierenden GTD, Aufgaben im Eingangskästchen liegen bleiben oder die Ablage hinten angestellt wird. Dies ist ganz normal und nicht weiter tragisch. Dafür gibt es schließlich den Wochenrückblick, bei dem offene Aufgaben nochmals durchgesehen, organisiert und angegangen werden können.

Welchen Eindruck macht die GTD-Methode auf euch? Zunächst hat es für mich so ausgesehen, als ob GTD ziemlich kompliziert sei, nach ein paar Tagen und mehrmaligem nachlesen wie man es genau anwendet, kam ich jedoch langsam rein. Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe oder GTD einfach nicht mein Ding ist, doch so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Das ständige Notieren, und organisieren der Aufgaben, lenkt mich persönlich mehr ab, als die aufkommenden Gedanken was ich noch zu tun habe. Für mich scheint GTD nicht so das Richtige zu sein, jedoch wollte ich euch diese Methode nicht vorenthalten. Eventuell werde ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ausprobieren.

Wenn euch dieser kurze Ausflug in die GTD-Methode gefallen hat, würde ich mich über einen Daumen hoch oder ein Like freuen! Gerne dürft ihr mir auch eure Meinung unten in die Kommentare schreiben. Ich wünsche euch eine gute Zeit, Thorsten!

Getting Things Done Teil 2

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement Teil 2.

In der vergangenen Woche habe ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Methode für Selbstmanagement vorgestellt. Als ersten und wichtigsten Schritt um GTD überhaupt anwenden zu können, haben wir Schritt 1: das Aufschreiben – um die noch zu erledigende Dinge aus dem Kopf zu bekommen – angesprochen. In diesem Beitrag, werden wir kurz auf das Durcharbeiten und Organisieren der Aufgaben eingehen.

Wir haben uns sämtliche Gedankengänge mit Handlungsbedarf notiert und diese gesammelt. Da wir bei GTD keine Prioritäten festlegen, nehmen wir uns zuerst den obersten Punkt auf unserer Liste oder den obersten Zettel in unserem Eingangskästchen vor. Wir schauen um was es sich handelt und entscheiden sofort ob etwas zu tun ist oder nicht. Wenn nichts zu tun ist: Ablage, Wiedervorlage oder Papierkorb! Ist hingegen etwas zu tun unterscheiden wir zwischen einem einzelnen Handlungsschritt und einem Projekt.

Ein Projekt sind hierbei alle Aufgaben die mehr als einen Handlungsschritt erfordern.

Handelt es sich jedoch um einen einzelnen Handlungsschritt, ist folgendes zu überlegen:

  1. kann ich es delegieren? Falls ja, immer delegieren!
  2. Dauert es weniger als 2-3 Minuten? Dann erledige ich es sofort! (Das Direkt-Prinzip)
  3. Dauert es länger? So notiere ich diesen Handlungsschritt auf einer Aufgabenliste.

Aufgabenlisten beim GTD unterscheiden sich dahingehend von den gewohnten To-do-Listen, dass sie nicht nach Prioritäten sondern nach Kontexten sortiert werden. Unter Kontexten versteht David Allen (der Entwickler der GTD-Methode) beispielsweise: Am Computer, zu Hause, Unterwegs und so weiter.

Diese Sortierung nach Kontext, zielt darauf hin ab, dass die einzelnen Aufgaben nach und nach abgearbeitet werden, sobald ich mich in den jeweiligen Kontext begebe. Nehmen wir an, auf meiner To-do-Liste – die nach Prioritäten sortiert ist – steht ganz oben: Kleid aus der Reinigung abholen! weil ich dieses für den Empfang heute Abend benötige. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, ist die Reinigung noch geschlossen sodass ich diesen Punkt – obwohl es der Wichtigste ist – überhaupt nicht zuallererst abarbeiten kann und dieser den ganzen Tag übersprungen werden muss.

Nach der GTD-Methode steht der Handlungsschritt: Kleid aus der Reinigung abholen! im Kontext Unterwegs oder Besorgung. In den ich automatisch wechsle, wenn ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache. Hier ein Beispiel:

Unterwegs:

-Kleid aus der Reinigung abholen!

-tanken

-Einkauf erledigen

-mit Mama telefonieren

Zuhause angekommen, wechsle ich in den Kontext zu Hause.

zu Hause:

-Waschmaschine anstellen

-Spülmaschine ausräumen

-den Garten wässern

Nach diesem Schema werden die verschiedenen Handlungsschritte im GTD organisiert. Solltest du der Meinung sein, dass bei einem Vorgang momentan kein Handlungsbedarf erforderlich ist, bleiben drei Möglichkeiten wie du verfahren kannst.

1. Du legst dir den Vorgang auf Wiedervorlage bzw. Termin, weil du noch eine Entwicklung abwarten möchtest

2. Der Vorgang wandert in die Ablage und ist damit erledigt.

3. Die Unterlagen werde nicht mehr benötigt und werden in den Papierkorb geworfen.

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Getting Things Done Teil 1

GTD eine Methode für modernes Selbstmanagement.

Heute möchte ich euch Getting Things Done (kurz: GTD), eine Selbstmanagement-Methode von David Allen vorstellen. David Allen ist ein US-amerikanischer Buchautor, Berater und Coach für Produktivitätsmethoden. Er entwickelte GTD und stellte diese Methode erstmalig in seinem 2001 erschienenen Buch „Getting Things Done“ vor.

GTD scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert zu sein, doch hat man es erst verstanden, ist diese Methode wirklich innovativ. Es lohn sich in jedem Fall etwas Zeit zu investieren und sich damit zu beschäftigen. Ich möchte euch heute GTD lediglich in seinen Grundzügen vorstellen, und werde in späteren Beiträgen, dann etwas genauer und detaillierter darauf eingehen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es bei GTD im wesentlichen darum, Dinge wirklich zu erledigen anstatt sie zu planen, zu strukturieren und zu verwalten. Im Normalfall wissen wir, was am heutigen Tag noch alles zu erledigen ist. Wir haben alles im Kopf und müssen lediglich im richtigen Moment daran denken. Auch wenn dass einfach klingt, sieht die Realität oft anders aus. Wir vergessen das Eine oder das Andere oder kommen ganz einfach nicht dazu es zu erledigen. Immer wieder gehen uns die selben Gedanken – was wir unbedingt noch erledigen müssen – durch den Kopf obwohl wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind. Genau hier setzt GTD an.

Der erste Schritt der GTD Methode ist es, alles aufzuschreiben und den Kopf für die Dinge frei zu haben, die gerade im Moment erledigt werden. Die Ständig aufpoppenden Gedanken, unterbrechen uns ständig in unserer momentanen Tätigkeit und lenken uns ab. Am ehesten bemerkt man dies, wenn man versucht einzuschlafen (momentane Tätigkeit) und einem aber noch zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Lege dir einen kleinen Schreibblock und einem Stift auf deinem Nachttisch bereit, und schreibe nächstes mal – wenn du nicht einschlafen kannst – einfach deine Gedanken auf. Du wirst sehen, kurze Zeit später kannst du einschlafen. Du hast deine Gedanken aufgeschrieben und so aus deinem Kopf verbannt.

Natürlich kostet das permanente Aufschreiben der anstehenden Aufgaben zunächst einmal Zeit, doch nach einer Weile, hat sich unser Gehirn so daran gewöhnt, dass wir für alles To-Do-Listen haben, dass es die noch zu erledigenden Aufgaben nicht mehr ständig in unser Gedächtnis ruft. Der Vorteil, nicht immer alles permanent im Kopf haben zu müssen und dadurch effizienter arbeiten zu können, überwiegt hierbei den zeitlichen Aufwand des Aufschreibens. Auch wenn es bei GTD heißt, dass zunächst ALLES aufgeschrieben wird, so gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme: Kleinstaufgaben die innerhalb von 3 Minuten oder weniger zu erledigen sind, sollten immer sofort erledigt werden, ohne diese noch groß zu notieren und zu verwalten. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip

Im Vergleich zu anderen bekannten Selbstmanagement-Methoden, werden bei der GTD Methode, keine Prioritäten gesetzt. Wir müssen somit auch nicht überlegen beziehungsweise entscheiden was wichtig oder dringend ist. Siehe hierzu: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied? und Eisenhower-Prinzip  GTD funktioniert etwas anders, doch dazu mehr in der kommenden Woche.

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Die schnelle Entscheidung ⏱ 🤔

5 Tipps wie du schneller Entscheidungen triffst!

Warum fällt es vielen Menschen so schwer Entscheidungen zu treffen? Wir fällen täglich tausende kleine Entscheidungen, die meisten davon unterbewusst, ohne groß darüber nachzudenken. Sobald wir jedoch anfangen bewusst darüber nachzudenken, ob oder wie wir etwas machen, fangen viele an zu zögern und werden unsicher wie sie sich entscheiden sollen. Wie ist es bei dir? Wie leicht fällt es dir Entscheidungen zu treffen?

Der Grund dafür, warum es uns oft schwerfällt Entscheidungen zu treffen, liegt meistens wohl darin begründet, dass wir Angst haben. Angst etwas falsch zu machen, Angst etwas zu verlieren oder die Angst etwas zu verpassen. Wir haben Angst davor uns für das Falsche zu entscheiden. Dabei ist Angst eine denkbar schlechte Grundlage um eine gute Entscheidung zu fällen, was uns auch direkt zum ersten Tipp führt!

1. Überlege nicht so lange herum was alles schief gehen kann! Konzentriere dich mehr auf die Chancen und Möglichkeiten, statt auf die Probleme und Schwierigkeiten, so fällt dir die Entscheidung leichter. Dass soll natürlich nicht heißen, dass du eventuelle Gefahren komplett außer acht lassen sollst, ganz im Gegenteil – wie du im zweiten Tipp sehen wirst.

2. Überlege dir was das Schlimmste ist, was dir – bezogen auf deine zu treffende Entscheidung passieren kann! Du wirst schnell feststellen, dass die meisten unserer Entscheidungen, recht trivial sind und wir uns viel zu viele Gedanken darüber machen. Aus dem Gesichtspunkt heraus, dass deine Entscheidung selbst im aller schlimmsten Fall, keine großen Auswirkungen auf dein Leben hat, was zumindest auf die meisten Entscheidungen zutrifft, wird es dir ebenfalls leichter fallen, diese zu treffen.

3. Überanalysiere nicht! Wenn wir stets vergleichen, abwägen und abwarten, ob sich uns nicht doch noch eine bessere Option bietet, kommen wir nie weiter! Angenommen du möchtest einen neuen Laptop kaufen. Es wird immer nächste Woche oder nächsten Monat, entweder ein besseres Gerät oder einen besseren Preis geben, daran wirst du nichts ändern. Aus diesem Grund, solltest du nicht allzu lange zögern, bevor du dich für etwas entscheidest.

4. Hast du deine Entscheidung erst einmal getroffen, dann bleibe zunächst dabei! Auf keinen Fall solltest du beim kleinsten Zweifel, wieder ins Stocken geraten und dich wieder um entscheiden. Um auf das Beispiel mit dem Laptop zurückzukommen: Stelle deine Recherchen sofort ein, sobald du ein für dich passendes Gerät gefunden hast. Im Nachhinein weiter zu recherchieren führt nur dazu, dass du dich später eventuell ärgerst, das Gerät umtauschst und dich wieder neu entscheiden musst.

5. Triff deine Entscheidungen schnell und revidiere sie nur langsam! Wer schnell entscheidet, trifft mit Sicherheit auch hin und wieder falsche Entscheidungen. Auch wenn es in Tipp 4 heißt, dass man bei seinen getroffenen Entscheidungen bleiben soll, so darf man das Wörtchen „zunächst“ nicht überlesen. Sollte sich eine getroffene Entscheidung mittel oder langfristig, als ein Fehler herausstellen, macht es wenig Sinn stur daran festzuhalten. Man sollte lediglich vermeiden, sich ständig um zu entscheiden, denn dies zeugt von Unsicherheit und man kommt nicht wirklich weiter. Fehler zu erkennen und sich auch einzugestehen ist wichtig, denn daraus lernt und wächst man!

Ich hoffe ich konnte euch mit dem heutigen Post, ein paar Tipps geben, wie ihr schneller Entscheidungen treffen könnt. Wenn ich dazu beitragen konnte, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare.

Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 13

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1.Auf die Reihenfolge kommt es an

Da Wasser kochen länger dauert als der Kaffeeautomat zum aufheizen und spülen benötigt, stelle ich morgens zunächst das Wasser für den Tee auf. Während dieses heiß wird, schalte ich den Kaffeeautomaten an und überbrücke die Zeit in der dieser spült um die Tassen und den Tee zu holen. In der Zeit in der mein Kaffee gemahlen und gebrüht wird, hänge ich die Teebeutel in die Tassen. Jetzt läuft mein Kaffee in den Kaffeebecher, diesen Zeit nutze ich um die Milch zu holen und einzugießen. Jetzt ist auch der Wasserkocher fertig und das Wasser kann in die Teetassen gefüllt werden. Die Zeit in der mein Tee zieht nutze ich zum lesen und um einen Kaffee zu trinken. Diese Reihenfolge hat sich für mich bewährt! Natürlich ist dies nur ein einfaches Beispiel welches auch zahlreiche andere Prozesse angewendet werden kann, bei denen man – mit der richtigen Reihenfolge erheblich mehr Zeit einsparen kann.

 

2. Helfen statt abwarten und jammern

Immer wieder geht uns wertvolle Zeit verloren weil beispielsweise jemand ewig braucht zum einparken, der alten Damen die Einkaufstasche an der Kasse hingefallen ist und die Äpfel und Orangen über den Boden Rollen, jemand mit dem Ticketautomaten der Bahn nicht zurechtkommt oder ein LKW die ganze Straße blockiert weil er rückwärts irgendwo hinein rangieren muss. Anstatt zuzuschauen wie die anderen sich abmühen und sich über die Verzögerung zu ärgern, würde es für alle Beteiligten meist schneller gehen, wenn man einfach einmal hilft. Auch wenn mich die Probleme der Anderen nicht direkt betreffen, so kosten sie mich immerhin meine Zeit. Hilft man jedoch in solchen Situationen, so geht es meist schneller und man spart sich unnötige Wartezeit.

3. Auch kürzere Wartezeiten sinnvoll überbrücken

Wir alle nutzen die Werbepause für den Gang zur Toilette oder um uns etwas aus der Küche zu holen. Auch das Checken unserer Mails und Kurznachrichten in der Warteschlange, ist bei den meisten von uns, längst in Fleisch und Blut übergegangen. Doch welche typischen Wartezeiten kann man noch sinnvoll nutzen, statt sich darüber zu ärgern? Ich speichere mir beispielsweise Texte, Artikel oder kurze Videos die mich interessieren und auf die ich zufällig gestoßen bin, für später auf meinem Smartphone. Ich schaue oder lese diese nicht sofort, sondern überbrücke ein anderes mal diverse Wartezeiten mit diesen gespeicherten Inhalten. Selbst die Rotphase an der Ampel bietet sich beispielsweise an, seinen Nacken etwas zu dehnen und seine Hände zu lockern. Auch ein kurzer Blick auf die eigene to-do Liste beziehungsweise Notizen – wenn man irgendwo anstehen muss – kann nie schaden. Ich nutze kurze Wartezeiten auch gerne um Vokabeln durchzugehen, einfach mal durchzuatmen oder kurz zu meditieren.

Wie nutzt du deine Wartezeiten? Schreibe uns bitte deine Ideen unten in die Kommentare!

Vielen Dank für deine Zeit!

Disziplin vs. Motivation

Was genau ist eigentlich der Unterschied und was ist wichtiger um unsere Ziele möglichst schnell zu erreichen?

Motivation bedeutet ein Motiv zu haben etwas zu tun. Sie ist unser „Warum“, also der Grund warum wir etwas tun. Je stärker unser Warum, desto leichter fällt es uns in die Umsetzung zu kommen.

Wir unterscheiden in intrinsische Motivation und extrinsische Motivation.

Bei der in intrinsischen Motivation kommt das Motiv etwas zu tun von innen heraus. Beispiele hierfür sind:

Du tust etwas weil:

  • du es wirklich gerne machst
  • es dir Spaß oder Freude bereitet
  • du die Herausforderung liebst
  • du es wissen willst

Bei der extrinsischen Motivation hingegen kommt das Motiv etwas zu tun von außerhalb. Beispiele hierfür sind:

Du tust etwas weil:

  • du dafür bezahlt wirst
  • du eine Belohnung erhältst
  • du geachtet wirst
  • du deshalb Ansehen erhältst

oder (bei Nichteinhaltung)

  • du bezahlen musst wenn du es nicht tust
  • du eine Strafe erhältst wenn du es nicht tust
  • du verachtet wirst wenn du es nicht tust
  • sonst Schande über dich kommt

Motivation ist meist kurzfristig oder gar einzeln auftretend, wohingegen Disziplin ein dauerhaftes wiederkehrendes Verhalten beschreibt.

Als Disziplin beschreibt man daher ein stetiges selbst kontrolliertes Verhalten, welches der Einhaltung von selbst auferlegten Vorgaben oder der Erreichung von Zielen dient. Laut Duden online bedeutet Disziplin auch: das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.

Apropos Willen, unsere Willenskraft dient sozusagen als Treibstoff um unsere Disziplin aufrecht zu erhalten. Sie funktioniert ähnlich wie ein Muskel und kann somit ebenfalls ermüden und trainiert werden. Möchtest du mehr über Willenskraft erfahren, dann empfehle ich dir folgende Beiträge: Was genau ist eigentlich Willenskraft? 🤔 und 3 Tipps deine Willenskraft zu stärken 💪🏻

Letztendlich bleibt zu sagen, dass uns eine gute Motivation dabei hilft, unsere Disziplin zu stärken und stetig aufrecht zu erhalten. Mit der Kombination aus beidem, erreichen wir unsere Ziele am sichersten und am schnellsten.

Bist du mit irgendeinem Vorhaben gescheitert oder hast auf deinem Weg zum Ziel einfach vorzeitig aufgegeben, so liegt dies sehr oft darin begründet, dass dein „Warum“ also dein Motiv nicht stark genug war. Ist dein Motiv zu schwach, mangelt es dir schnell an Disziplin und du bist viel eher dazu geneigt bei kleinen Komplikationen die Flinte ins Korn zu werfen und aufzugeben.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 12

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Der Wäschekorb Trick

Auch wenn man grundsätzlich immer alles nach Gebrauch wieder zurück an seinen Platz räumt, sammeln sich trotzdem jeden Tag ein paar Dinge an, bei denen dieses System irgendwie nicht so richtig gegriffen hat. Ein bis zwei mal pro Woche ist es dann an der Zeit die Grundordnung wieder herzustellen und etwas aufzuräumen. Eine Methode ist es, sich Raum für Raum vorzunehmen und die Dinge entsprechend wegzuräumen. Leider sind jedoch nicht alle Dinge im entsprechenden Zimmer sodass man kreuz und quer durch die Wohnung rennt. Hier empfiehlt es sich einmal den Wäschekorb Trick auszuprobieren. Dazu mit einem leeren Wäschekorb von Raum zu Raum gehen und alles was nicht an seinem Platz liegt einsammeln. Anschließend dreht man eine zweite Runde und räumt alle Sachen aus dem Korb weg. So vermeidet man, dass man mehrmals die selben Wege gehen muss und spart so Zeit. Bei zwei nebeneinander liegenden Räumen in einer kleinen Wohnung, macht dass nicht viel aus, muss man jedoch in den Keller, auf den Speicher oder in die Garage, lohnt sich diese Methode auf jeden Fall.

2. Tricks für ein kurzes Telefonat

Du schiebst ein Gespräch vor dir her, von dem du weißt dass es lange dauert, weil dein Gesprächspartner immer viel zu erzählen hat? An solche Leute gerät man immer wieder, man möchte nur kurz etwas klären, hängt dann jedoch ewig am Telefon weil der Gesprächspartner nicht aufhört zu erzählen. Natürlich möchte man nicht unhöflich sein und den anderen unterbrechen, deshalb hört man zu und verliert so viel Zeit. Versuche einfach mal kurz vor einem Meeting (falls bekannt), der Mittagspause oder dem Feierabend anzurufen. In der Regel fassen sich die Leute dann kürzer weil sie los möchten. Sollte es dir hingegen selbst schwer fallen dich am Telefon kurz zu fassen, gewöhne dir an, im stehen zu telefonieren oder nimm dir den Arbeitsvorgang mit dem du dich als nächstes beschäftigen wirst, bereits in dein Sichtfeld. Du wirst dich so automatisch kurz fassen, da du unterbewusst besser wahrnimmst, dass Arbeit auf dich wartet. Im stehen zu telefonieren bringt den Vorteil, dass es „unbequem“ ist und du es deshalb schneller beenden möchtest. Auf keinen Fall solltest du dich bequem in deinem Bürostuhl zurücklehnen und die Füße hochlegen.

3. Nutze die Kamera deines Mobiltelefons

Fotografiert ist schneller als notiert! Wenn du dir in deinem Arbeitsalltag auch zahlreiche unterschiedlichste Informationen zusammensuchen und merken musst, kann dir die Kamera deines Smartphones viel Zeit sparen. Ich nutze mein Mobiltelefon jeden Tag dutzende male um Adressen, Nummern und Mengenangaben abzufotografieren. So habe ich nicht nur alle Informationen die ich benötige, ohne diese notieren zu müssen, sondern da ich die Bilder immer ein paar Wochen auf meinem Gerät lasse bevor ich diese lösche, kann ich diesen auch häufiger im Nachhinein Informationen entnehmen die für mich persönlich zunächst nicht relevant waren. Auf dem Foto sind schließlich auch Details sichtbar, die mich vielleicht garnicht interessieren die aber später für andere interessant sind. Zum Beispiel beim Kaufen und Preise vergleichen, Hersteller und Preis lassen sich vielleicht noch einfach merken, schwedische Produktnamen – a la IKEA oder genaue Typenbezeichnungen von Elektrogeräten hingegen sind da schon etwas komplizierter. Also einfach abfotografieren oder – bei der Onlinerecherche – einen Screenshot machen.

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5 pragmatische Zeitspar-Tipps 🖐🏼

Mit diesen unkoventionellen Methoden, kannst du eine Menge Zeit sparen.

Hierrüber lohnt es sich in jedem Fall einmal nachzudenken! Anhand der folgenden 5 Beispiele möchte ich dich dazu anregen, dir einmal Gedanken darüber zu machen, wie du persönlich ein wenig Zeit einsparen kannst. Meistens gelingt uns die Zeitersparnis dadurch, dass wir Dinge schneller beziehnungsweise organisierter erledigen. Heute jedoch möchte ich dazu anregen, dir Tätigkeiten zu suchen, die du ab sofort seltener oder überhaupt nicht mehr machst.

1. Werde Bartträger

Stehst du jeden Morgen im Bad vor dem Spiegel um dich zu rasieren? Falls ja, kannst du wertvolle Zeit sparen, indem du dir einen Bart oder zumindest einen drei Tage Bart stehen lässt. Ich selbst spare mir dadurch eine Menge Zeit. Alle zwei Tage rasiere ich mich ein wenig am Hals und an den Wangen um die Kontur meines Bartes zu erhalten. Ich schätze ca. ein mal im Monat nehme ich mir etwas mehr Zeit und kürze meinen Bart etwas mit dem Trimmer. Sieht dieser bereits etwas zu struppig aus, mache ich kurzen Prozess und rasiere meinen Bart komplett herunter. Wer sich einen pflegeleichten Bart oder drei Tage Bart stehen lässt, kann morgens wertvolle Minuten sparen. Über die Jahre gesehen kommt so eine Menge eingesparter Zeit zusammen.

2. Lege dir einen Kurzhaarschnitt zu

Bleiben wir bei der Behaarung. Bei vielen von uns breiten sich mit zunehmendem Alter Geheimratsecken aus. Unser Haar wird zunehmend lichter und irgendwie – bei mir zumindest ist dass so – ist mit dem verbleibenden Haar nicht mehr wirklich viel anzufangen. Natürlich kann man seine Haare länger wachsen lassen und dann versuchen diese kunstvoll über die kahlen Stellen zu kämmen, oder man trennt sich einfach davon. Wer sich mit einem kahlrasierten Schädel nicht anfreunden möchte, der kann es zunächst einmal mit einem militärischen Kurzhaarschnitt versuchen. Schnell geschoren, schnell gewaschen und darüber hinaus kein kämmen, föhnen oder frisieren mehr. Dass spart Zeit! Wer sich einen Kurzhaarschneider zulegt, kann sich die Haare zuhause schneiden und spart sich so auch noch Geld, den Weg zum Friseur und evtl. Wartezeiten.

3. Melde dich bei Social Media ab

Wie viel deiner kostbaren Zeit verbringst du mit sozialen Netzwerken? Macht das wirklich so viel Sinn oder zumindest Spaß, dass sich dieser Zeitaufwand lohnt? Hast du einmal in Erwägung gezogen ein Social Media Fasten zu machen oder dich gar ganz bei dem ein oder anderen Anbieter abzumelden? Ich für meinen Teil habe beschlossen, mich einzuschränken und meinen Facebook- und YouTube-Konsum etwas zu limitieren. Facebook öffne ich meist nur noch am Wochenende und zwar genau dann, wenn ich weiß, dass ich spätestens in einer halben Stunde wieder aufhören muss, weil es beispielsweise Abendessen gibt oder ich einen Termin habe. Wer die Facebook-App erst gar nicht auf seinem Handy installiert, der kommt auch nicht so leicht in Versuchung, zu oft reinzuschauen.

4. Tritt aus mindestens einem Verein aus

Bei wie vielen Vereinen bist du Mitglied? Wie lange bist du schon aktiv und hast du wirklich noch Freude dabei? Nur weil du schon lange aktives Mitglied bist, heißt das ja nicht, dass dies für immer so bleiben muss. Warum nicht den Platz für jüngere frei machen und den Verein lediglich als inaktives Mitglied unterstützen und so wieder etwas mehr selbstbestimmte Zeit für dich haben. Überlege dir immer wieder ob dich dass Vereinsleben immer noch erfüllt, oder ob es vielmehr nur noch deinen Terminkalender füllt! Eventuell kannst du ja wenigstens einen zeitraubenden Posten aufgeben und dich somit etwas weniger engagieren.

5. Lass den TV doch einfach mal aus

Seit etwa 50 Jahren verbringen wir unsere Abende fast immer gleich, lediglich die Namen haben sich im laufe der Zeit etwas gewandelt. Oma und Opa saßen pünktlich um 20 Uhr vor der Mattscheibe und schauten die Tagesschau und im Anschluss einen Heimatfilm, unsere Eltern schauen zu selben Zeit Nachrichten im Fernsehen oder TV und im Anschluss ist Primetime und die Generation Z liegt in etwa zu gleichen Zeit – 20:15 Uhr spielt heute meist keine Rolle mehr – vor dem Smart TV und zieht sich was auf Netflix rein. Egal wie man es nennt und egal ob Netflix, Entertain Home, Sky oder herkömmliches Fernsehprogramm der Zeitaufwand ist bei allen der selbe. Sind die Geräte erst einmal eingeschaltet, ist man meist drei bis vier Stunden mit TV beschäftigt. Zeit die sehr schnell verfliegt und die man zumindest ein bis zweimal pro Woche – auch wenn man zu Hause ist – anders verbringen kann.

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Die 5 Minuten Einschlaftechnik Teil 2

Du hast Einschlafprobleme? Mit dieser Technik kannst du es schaffen in unter 5 Minuten einzuschlafen.

Nachdem ich in der vergangenen Woche bereits die möglichen Gründe für Einschlafprobleme erläutert habe, stelle ich euch in dieser Woche meine Strategien für schnelles Einschlafen vor.

Wie versprochen hier eine kleine Zusammenfassung der in der letzten Woche aufgeführten Gründe, warum wir schlecht einschlafen:

  1. Wir halten uns an bestimmte Zubettgehzeiten, die sich oft danach richten wann wir wieder aufstehen müssen und nicht danach ob wir müde sind.
  2. Uns schwirren zu viele Gedanken im Kopf herum, die uns am Einschlafen hindern.
  3. Wir sind vor dem zu Bett gehen, zu viel Licht insbesondere dem Blauen von TV, Smartphones und Tabletts ausgesetzt.
  4. Wir gehen nicht sofort ins Bett wenn wir müde sind, sondern räumen noch auf oder halten uns bei voller Beleuchtung zu lange im Bad auf.

Wer diese vier Punkte vermeidet und mit einem gemütlichen Bett in einem angenehm temperierten, dunklen sowie leisen Schlafzimmer kombiniert, erfüllt – meiner Ansicht – die Grundlage für gutes Einschlafen. Als Richtwert für die Temperatur im SZ werden zwischen 16-18 C° empfohlen. Da ich diese Zimmertemperaturen – besonders an heißen Sommertagen nicht immer habe, schlafe ich im Sommer mit einer Kühl- und im Winter mit einer Heizmatte im Bett. Diese sorgen dafür, dass ich sehr schnell eine angenehme Temperatur in meinem Bett habe.

Wenn bei mir die beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, schlafe ich innerhalb von weniger als 5 Minuten ein! Sollte dass bei euch jedoch immer noch nicht ausreichen, habe ich hier noch eine alte Einschlaftechnik der US-Navy. Deren Flugschüler begingen mehrfach fatale Fehler wegen Übermüdung, worauf das Militär reagierte und folgende Einschlafmethode entwickelte.

Zuerst begebt euch in eine möglichst komfortable Position. Entweder ausgestreckt entspannt im Bett oder – auf Reisen im Zug, Bus oder Flugzeug – beide Füße auf den Boden, Oberkörper zurückgelehnt und Hände in den Schoß. Schließt eure Augen und entspannt eure Gesichtsmuskulatur insbesondere die Augenlieder. Ein entspanntes Gesicht gibt auch dem restlichen Körper das Signal zur Entspannung.

Entspannt Schulter und Nacken, lasst diese locker hängen. Dann entspannt die Arme vom Oberarm über den Unterarm bis zu Hand. Fangt dabei bei eurer starken Seite beginnend an und wechselt erst nach diesem Arm die Seite.

Atmet dabei tief in den Bauch und entspannt eure Brust.

Im Anschluß entspannt eure Beine, wieder beginnend beim Oberschenkel eurer dominanten Seite über die Wade bis zum Fuß. Wiederholt dies auf der anderen Seite, eure Beine sollten sich nun schwer anfühlen.

Nachdem der Körper nun vollkommen entspannt ist, kommen wir nun zu unserem Geist und den Gedanken in unserem Kopf. Überhaupt nicht zu denken ist meiner Meinung nach unmöglich. Selbst in tiefer Meditation schwirrt uns etwas durch den Kopf. Die Kunst ist es, diesen Gedanken nicht anzuhängen, sie wieder ziehen zu lassen ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Am besten gelingt dies, wenn man sich immer wieder ein bestimmtes Bild oder ein Mantra aufruft um so alle anderen Gedanken loszuwerden. Stelle dir vor, wie du ganz entspannt und gemütlich irgendwo liegst und langsam einschläfst. Oder rufe dir ein Mantra wie: Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, … in deinem Geiste auf.

Ich wünsche dir eine möglichst kurze Einschlafzeit und einen geruhsamen Schlaf!

Sollte Euch dieser Beitrag gefallen haben, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare. Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

 

Die 5 Minuten Einschlaftechnik Teil 1

Du hast Einschlafprobleme? Mit dieser Technik kannst du es schaffen in unter 5 Minuten einzuschlafen.

Einschlafen ist eigentlich ganz einfach, wenn man sich an ein paar einfache Dinge hält. Wenn man von ein paar wenigen Ausnahmen absieht, gelingt es mir eigentlich immer innerhalb kürzester Zeit einzuschlafen. Manchmal schlafe ich schon, wenn meine Freundin ins Schlafzimmer kommt, obwohl diese nur noch kurz ins Bad war. Sie hingegen hat oft Probleme mit dem Einschlafen und liegt noch lange wach. Was mache ich anders?

Wann gehen wir für gewöhnlich ins Bett? Wenn es Zeit fürs Bett ist? Wenn wir ein wenig müde sind? Wenn wir kurz vor dem Einschlafen sind oder wenn wir bereits auf dem Sofa eingeschlafen waren? In unsrer Kindheit wurden die meisten von uns wohl ins Bett gebracht, wenn es Zeit zum schlafen war. Doch wann ist die Zeit zum schlafen gehen? Deine Eltern machten deine Zubettgehzeit wahrscheinlich an irgendeiner Uhrzeit fest, beispielsweise dann, wenn das Sandmännchen aus war oder kurz bevor das Abend-TV-Programm begann.

Mit zunehmendem Alter wurde unsere Zubettgehzeit natürlich angepasst, bis wir irgendwann selbst entscheiden konnten. Doch wie hälst du es denn heute, wo du selbst entscheidest? Gehst du einfach ins Bett wenn du müde bist? Oder rechnest du zurück wann du morgen aufstehen musst und dass du ja mindestens 7-8 Stunden schlafen musst, und gehst dann dem entsprechend zu Bett? Und wie gut funktioniert diese Methode bei dir?

Natürlich sind wir alle unterschiedlich, weshalb ich nur von mir sprechen kann. Bei mir jedoch ist es so, wenn ich weiß dass ich morgen unnatürlich früh aufstehen muss und dem entsprechend früh ins Bett gehe – zum Beispiel wenn wir Nachts in Urlaub fahren – kann ich meist überhaupt nicht einschlafen. Dies ist eine der oben angesprochenen Ausnahmen bei denen ich dann ewig wachliege und sehr sehr schlecht einschlafe.

Doch warum ist dass so? Zum einen geh ich ins Bett obwohl ich noch nicht richtig müde bin. Dass ist schon mal der erste Fehler. Dazu kommt dann noch die Tatsache, dass mir zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Werde ich auch pünktlich wach? Werde ich schnell genug einschlafen, um noch ausreichend erholsamen Schlaf zu haben? Habe ich alles für morgen vorbereitet? Um dies zu überprüfen, gehe ich anschließend den morgigen Tag schon einmal im Kopf durch, was natürlich grundlegend falsch ist. Mit solchen Gedanken im Kopf, kann man unmöglich entspannt einschlafen.

Ein weiteres grundlegendes Problem mit dem Einschlafen, ist auf auf Licht zurückzuführen. Das Hormon Melatonin ist verantwortlich den Tag und Nacht-Rhytmus in unserem Körper zu steuern, es wird umgangssprachlich auch als Schlafhormon bezeichnet.  Wird es um uns herum dunkel, beginnt unser Körper Melatonin auszuschütten und wir werden müde. Ob in der Schule die Vorhänge zugezogen werden, damit man die Projektion besser sieht, oder ob im Kino das Licht gedimt wird.

Werden hingegen die Vorhänge wieder aufgezogen, das Licht eingeschaltet oder morgens die Rollläden hochgezogen, werden wir recht schnell wieder wach. Licht scheint also eine große Rolle in Sachen Schlaf zu spielen. Insbesondere das Licht von TV, Computermonitor, Tablet oder Smartphonedisplays bringt unsere innere Uhr durcheinander, da all diese Bildschirme hauptsächlich blaues Licht emittieren, welches die Ausschüttung von Melatonin hemmt. Ein niedrigerer Melatoninspiegel ist nicht nur der Grund dafür, dass bei älteren Menschen die durchschnittliche Schlafdauer abnimmt, sondern er kann auch bereits bei Jüngeren zu Schlafstörungen führen.

Licht ist meiner Meinung nach, für einen guten Schlaf grundsätzlich schlecht, was auch einer der Gründe dafür ist, warum ich glaube dass meine Freundin im Gegensatz zu mir so schlecht einschläft. Zum einen wende ich mich bei einem gemütlichen Fernsehabend irgendwann vom TV ab und schließe meine Augen, und zum anderen gehe ich dann etwas später im dunkeln zur Toilette und ins Bett. Viele Menschen hingegen, machen auf ihrem Weg ins Bett noch diverse Lichter an, räumen Sachen weg, machen sich ewig lang bettfertig und kommen so wieder aus dem Ruhemodus in einen Modus der Aktivität.

In der kommenden Woche starten wir mit einer kleinen Zusammenfassung der möglichen Gründe die uns das Einschlafen erschweren, und im Anschluss geht es weiter mit der eigentlichen Einschlaftechnik.

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