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Disziplin vs. Motivation

Was genau ist eigentlich der Unterschied und was ist wichtiger um unsere Ziele möglichst schnell zu erreichen?

Motivation bedeutet ein Motiv zu haben etwas zu tun. Sie ist unser „Warum“, also der Grund warum wir etwas tun. Je stärker unser Warum, desto leichter fällt es uns in die Umsetzung zu kommen.

Wir unterscheiden in intrinsische Motivation und extrinsische Motivation.

Bei der in intrinsischen Motivation kommt das Motiv etwas zu tun von innen heraus. Beispiele hierfür sind:

Du tust etwas weil:

  • du es wirklich gerne machst
  • es dir Spaß oder Freude bereitet
  • du die Herausforderung liebst
  • du es wissen willst

Bei der extrinsischen Motivation hingegen kommt das Motiv etwas zu tun von außerhalb. Beispiele hierfür sind:

Du tust etwas weil:

  • du dafür bezahlt wirst
  • du eine Belohnung erhältst
  • du geachtet wirst
  • du deshalb Ansehen erhältst

oder (bei Nichteinhaltung)

  • du bezahlen musst wenn du es nicht tust
  • du eine Strafe erhältst wenn du es nicht tust
  • du verachtet wirst wenn du es nicht tust
  • sonst Schande über dich kommt

Motivation ist meist kurzfristig oder gar einzeln auftretend, wohingegen Disziplin ein dauerhaftes wiederkehrendes Verhalten beschreibt.

Als Disziplin beschreibt man daher ein stetiges selbst kontrolliertes Verhalten, welches der Einhaltung von selbst auferlegten Vorgaben oder der Erreichung von Zielen dient. Laut Duden online bedeutet Disziplin auch: das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.

Apropos Willen, unsere Willenskraft dient sozusagen als Treibstoff um unsere Disziplin aufrecht zu erhalten. Sie funktioniert ähnlich wie ein Muskel und kann somit ebenfalls ermüden und trainiert werden. Möchtest du mehr über Willenskraft erfahren, dann empfehle ich dir folgende Beiträge: Was genau ist eigentlich Willenskraft? 🤔 und 3 Tipps deine Willenskraft zu stärken 💪🏻

Letztendlich bleibt zu sagen, dass uns eine gute Motivation dabei hilft, unsere Disziplin zu stärken und stetig aufrecht zu erhalten. Mit der Kombination aus beidem, erreichen wir unsere Ziele am sichersten und am schnellsten.

Bist du mit irgendeinem Vorhaben gescheitert oder hast auf deinem Weg zum Ziel einfach vorzeitig aufgegeben, so liegt dies sehr oft darin begründet, dass dein „Warum“ also dein Motiv nicht stark genug war. Ist dein Motiv zu schwach, mangelt es dir schnell an Disziplin und du bist viel eher dazu geneigt bei kleinen Komplikationen die Flinte ins Korn zu werfen und aufzugeben.

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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 12

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Der Wäschekorb Trick

Auch wenn man grundsätzlich immer alles nach Gebrauch wieder zurück an seinen Platz räumt, sammeln sich trotzdem jeden Tag ein paar Dinge an, bei denen dieses System irgendwie nicht so richtig gegriffen hat. Ein bis zwei mal pro Woche ist es dann an der Zeit die Grundordnung wieder herzustellen und etwas aufzuräumen. Eine Methode ist es, sich Raum für Raum vorzunehmen und die Dinge entsprechend wegzuräumen. Leider sind jedoch nicht alle Dinge im entsprechenden Zimmer sodass man kreuz und quer durch die Wohnung rennt. Hier empfiehlt es sich einmal den Wäschekorb Trick auszuprobieren. Dazu mit einem leeren Wäschekorb von Raum zu Raum gehen und alles was nicht an seinem Platz liegt einsammeln. Anschließend dreht man eine zweite Runde und räumt alle Sachen aus dem Korb weg. So vermeidet man, dass man mehrmals die selben Wege gehen muss und spart so Zeit. Bei zwei nebeneinander liegenden Räumen in einer kleinen Wohnung, macht dass nicht viel aus, muss man jedoch in den Keller, auf den Speicher oder in die Garage, lohnt sich diese Methode auf jeden Fall.

2. Tricks für ein kurzes Telefonat

Du schiebst ein Gespräch vor dir her, von dem du weißt dass es lange dauert, weil dein Gesprächspartner immer viel zu erzählen hat? An solche Leute gerät man immer wieder, man möchte nur kurz etwas klären, hängt dann jedoch ewig am Telefon weil der Gesprächspartner nicht aufhört zu erzählen. Natürlich möchte man nicht unhöflich sein und den anderen unterbrechen, deshalb hört man zu und verliert so viel Zeit. Versuche einfach mal kurz vor einem Meeting (falls bekannt), der Mittagspause oder dem Feierabend anzurufen. In der Regel fassen sich die Leute dann kürzer weil sie los möchten. Sollte es dir hingegen selbst schwer fallen dich am Telefon kurz zu fassen, gewöhne dir an, im stehen zu telefonieren oder nimm dir den Arbeitsvorgang mit dem du dich als nächstes beschäftigen wirst, bereits in dein Sichtfeld. Du wirst dich so automatisch kurz fassen, da du unterbewusst besser wahrnimmst, dass Arbeit auf dich wartet. Im stehen zu telefonieren bringt den Vorteil, dass es „unbequem“ ist und du es deshalb schneller beenden möchtest. Auf keinen Fall solltest du dich bequem in deinem Bürostuhl zurücklehnen und die Füße hochlegen.

3. Nutze die Kamera deines Mobiltelefons

Fotografiert ist schneller als notiert! Wenn du dir in deinem Arbeitsalltag auch zahlreiche unterschiedlichste Informationen zusammensuchen und merken musst, kann dir die Kamera deines Smartphones viel Zeit sparen. Ich nutze mein Mobiltelefon jeden Tag dutzende male um Adressen, Nummern und Mengenangaben abzufotografieren. So habe ich nicht nur alle Informationen die ich benötige, ohne diese notieren zu müssen, sondern da ich die Bilder immer ein paar Wochen auf meinem Gerät lasse bevor ich diese lösche, kann ich diesen auch häufiger im Nachhinein Informationen entnehmen die für mich persönlich zunächst nicht relevant waren. Auf dem Foto sind schließlich auch Details sichtbar, die mich vielleicht garnicht interessieren die aber später für andere interessant sind. Zum Beispiel beim Kaufen und Preise vergleichen, Hersteller und Preis lassen sich vielleicht noch einfach merken, schwedische Produktnamen – a la IKEA oder genaue Typenbezeichnungen von Elektrogeräten hingegen sind da schon etwas komplizierter. Also einfach abfotografieren oder – bei der Onlinerecherche – einen Screenshot machen.

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5 pragmatische Zeitspar-Tipps 🖐🏼

Mit diesen unkoventionellen Methoden, kannst du eine Menge Zeit sparen.

Hierrüber lohnt es sich in jedem Fall einmal nachzudenken! Anhand der folgenden 5 Beispiele möchte ich dich dazu anregen, dir einmal Gedanken darüber zu machen, wie du persönlich ein wenig Zeit einsparen kannst. Meistens gelingt uns die Zeitersparnis dadurch, dass wir Dinge schneller beziehnungsweise organisierter erledigen. Heute jedoch möchte ich dazu anregen, dir Tätigkeiten zu suchen, die du ab sofort seltener oder überhaupt nicht mehr machst.

1. Werde Bartträger

Stehst du jeden Morgen im Bad vor dem Spiegel um dich zu rasieren? Falls ja, kannst du wertvolle Zeit sparen, indem du dir einen Bart oder zumindest einen drei Tage Bart stehen lässt. Ich selbst spare mir dadurch eine Menge Zeit. Alle zwei Tage rasiere ich mich ein wenig am Hals und an den Wangen um die Kontur meines Bartes zu erhalten. Ich schätze ca. ein mal im Monat nehme ich mir etwas mehr Zeit und kürze meinen Bart etwas mit dem Trimmer. Sieht dieser bereits etwas zu struppig aus, mache ich kurzen Prozess und rasiere meinen Bart komplett herunter. Wer sich einen pflegeleichten Bart oder drei Tage Bart stehen lässt, kann morgens wertvolle Minuten sparen. Über die Jahre gesehen kommt so eine Menge eingesparter Zeit zusammen.

2. Lege dir einen Kurzhaarschnitt zu

Bleiben wir bei der Behaarung. Bei vielen von uns breiten sich mit zunehmendem Alter Geheimratsecken aus. Unser Haar wird zunehmend lichter und irgendwie – bei mir zumindest ist dass so – ist mit dem verbleibenden Haar nicht mehr wirklich viel anzufangen. Natürlich kann man seine Haare länger wachsen lassen und dann versuchen diese kunstvoll über die kahlen Stellen zu kämmen, oder man trennt sich einfach davon. Wer sich mit einem kahlrasierten Schädel nicht anfreunden möchte, der kann es zunächst einmal mit einem militärischen Kurzhaarschnitt versuchen. Schnell geschoren, schnell gewaschen und darüber hinaus kein kämmen, föhnen oder frisieren mehr. Dass spart Zeit! Wer sich einen Kurzhaarschneider zulegt, kann sich die Haare zuhause schneiden und spart sich so auch noch Geld, den Weg zum Friseur und evtl. Wartezeiten.

3. Melde dich bei Social Media ab

Wie viel deiner kostbaren Zeit verbringst du mit sozialen Netzwerken? Macht das wirklich so viel Sinn oder zumindest Spaß, dass sich dieser Zeitaufwand lohnt? Hast du einmal in Erwägung gezogen ein Social Media Fasten zu machen oder dich gar ganz bei dem ein oder anderen Anbieter abzumelden? Ich für meinen Teil habe beschlossen, mich einzuschränken und meinen Facebook- und YouTube-Konsum etwas zu limitieren. Facebook öffne ich meist nur noch am Wochenende und zwar genau dann, wenn ich weiß, dass ich spätestens in einer halben Stunde wieder aufhören muss, weil es beispielsweise Abendessen gibt oder ich einen Termin habe. Wer die Facebook-App erst gar nicht auf seinem Handy installiert, der kommt auch nicht so leicht in Versuchung, zu oft reinzuschauen.

4. Tritt aus mindestens einem Verein aus

Bei wie vielen Vereinen bist du Mitglied? Wie lange bist du schon aktiv und hast du wirklich noch Freude dabei? Nur weil du schon lange aktives Mitglied bist, heißt das ja nicht, dass dies für immer so bleiben muss. Warum nicht den Platz für jüngere frei machen und den Verein lediglich als inaktives Mitglied unterstützen und so wieder etwas mehr selbstbestimmte Zeit für dich haben. Überlege dir immer wieder ob dich dass Vereinsleben immer noch erfüllt, oder ob es vielmehr nur noch deinen Terminkalender füllt! Eventuell kannst du ja wenigstens einen zeitraubenden Posten aufgeben und dich somit etwas weniger engagieren.

5. Lass den TV doch einfach mal aus

Seit etwa 50 Jahren verbringen wir unsere Abende fast immer gleich, lediglich die Namen haben sich im laufe der Zeit etwas gewandelt. Oma und Opa saßen pünktlich um 20 Uhr vor der Mattscheibe und schauten die Tagesschau und im Anschluss einen Heimatfilm, unsere Eltern schauen zu selben Zeit Nachrichten im Fernsehen oder TV und im Anschluss ist Primetime und die Generation Z liegt in etwa zu gleichen Zeit – 20:15 Uhr spielt heute meist keine Rolle mehr – vor dem Smart TV und zieht sich was auf Netflix rein. Egal wie man es nennt und egal ob Netflix, Entertain Home, Sky oder herkömmliches Fernsehprogramm der Zeitaufwand ist bei allen der selbe. Sind die Geräte erst einmal eingeschaltet, ist man meist drei bis vier Stunden mit TV beschäftigt. Zeit die sehr schnell verfliegt und die man zumindest ein bis zweimal pro Woche – auch wenn man zu Hause ist – anders verbringen kann.

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Die 5 Minuten Einschlaftechnik Teil 2

Du hast Einschlafprobleme? Mit dieser Technik kannst du es schaffen in unter 5 Minuten einzuschlafen.

Nachdem ich in der vergangenen Woche bereits die möglichen Gründe für Einschlafprobleme erläutert habe, stelle ich euch in dieser Woche meine Strategien für schnelles Einschlafen vor.

Wie versprochen hier eine kleine Zusammenfassung der in der letzten Woche aufgeführten Gründe, warum wir schlecht einschlafen:

  1. Wir halten uns an bestimmte Zubettgehzeiten, die sich oft danach richten wann wir wieder aufstehen müssen und nicht danach ob wir müde sind.
  2. Uns schwirren zu viele Gedanken im Kopf herum, die uns am Einschlafen hindern.
  3. Wir sind vor dem zu Bett gehen, zu viel Licht insbesondere dem Blauen von TV, Smartphones und Tabletts ausgesetzt.
  4. Wir gehen nicht sofort ins Bett wenn wir müde sind, sondern räumen noch auf oder halten uns bei voller Beleuchtung zu lange im Bad auf.

Wer diese vier Punkte vermeidet und mit einem gemütlichen Bett in einem angenehm temperierten, dunklen sowie leisen Schlafzimmer kombiniert, erfüllt – meiner Ansicht – die Grundlage für gutes Einschlafen. Als Richtwert für die Temperatur im SZ werden zwischen 16-18 C° empfohlen. Da ich diese Zimmertemperaturen – besonders an heißen Sommertagen nicht immer habe, schlafe ich im Sommer mit einer Kühl- und im Winter mit einer Heizmatte im Bett. Diese sorgen dafür, dass ich sehr schnell eine angenehme Temperatur in meinem Bett habe.

Wenn bei mir die beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, schlafe ich innerhalb von weniger als 5 Minuten ein! Sollte dass bei euch jedoch immer noch nicht ausreichen, habe ich hier noch eine alte Einschlaftechnik der US-Navy. Deren Flugschüler begingen mehrfach fatale Fehler wegen Übermüdung, worauf das Militär reagierte und folgende Einschlafmethode entwickelte.

Zuerst begebt euch in eine möglichst komfortable Position. Entweder ausgestreckt entspannt im Bett oder – auf Reisen im Zug, Bus oder Flugzeug – beide Füße auf den Boden, Oberkörper zurückgelehnt und Hände in den Schoß. Schließt eure Augen und entspannt eure Gesichtsmuskulatur insbesondere die Augenlieder. Ein entspanntes Gesicht gibt auch dem restlichen Körper das Signal zur Entspannung.

Entspannt Schulter und Nacken, lasst diese locker hängen. Dann entspannt die Arme vom Oberarm über den Unterarm bis zu Hand. Fangt dabei bei eurer starken Seite beginnend an und wechselt erst nach diesem Arm die Seite.

Atmet dabei tief in den Bauch und entspannt eure Brust.

Im Anschluß entspannt eure Beine, wieder beginnend beim Oberschenkel eurer dominanten Seite über die Wade bis zum Fuß. Wiederholt dies auf der anderen Seite, eure Beine sollten sich nun schwer anfühlen.

Nachdem der Körper nun vollkommen entspannt ist, kommen wir nun zu unserem Geist und den Gedanken in unserem Kopf. Überhaupt nicht zu denken ist meiner Meinung nach unmöglich. Selbst in tiefer Meditation schwirrt uns etwas durch den Kopf. Die Kunst ist es, diesen Gedanken nicht anzuhängen, sie wieder ziehen zu lassen ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Am besten gelingt dies, wenn man sich immer wieder ein bestimmtes Bild oder ein Mantra aufruft um so alle anderen Gedanken loszuwerden. Stelle dir vor, wie du ganz entspannt und gemütlich irgendwo liegst und langsam einschläfst. Oder rufe dir ein Mantra wie: Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, Ich bin völlig entspannt ich schlafe ein, … in deinem Geiste auf.

Ich wünsche dir eine möglichst kurze Einschlafzeit und einen geruhsamen Schlaf!

Sollte Euch dieser Beitrag gefallen haben, würde ich mich sehr über einen 👍🏻 oder ein Like freuen. Teilt diesen Blog gerne mit euren Freunden und Schreibt mir eure Gedanken und Anregungen in die Kommentare. Vielen Dank für eure Zeit, Thorsten.

 

Die 5 Minuten Einschlaftechnik Teil 1

Du hast Einschlafprobleme? Mit dieser Technik kannst du es schaffen in unter 5 Minuten einzuschlafen.

Einschlafen ist eigentlich ganz einfach, wenn man sich an ein paar einfache Dinge hält. Wenn man von ein paar wenigen Ausnahmen absieht, gelingt es mir eigentlich immer innerhalb kürzester Zeit einzuschlafen. Manchmal schlafe ich schon, wenn meine Freundin ins Schlafzimmer kommt, obwohl diese nur noch kurz ins Bad war. Sie hingegen hat oft Probleme mit dem Einschlafen und liegt noch lange wach. Was mache ich anders?

Wann gehen wir für gewöhnlich ins Bett? Wenn es Zeit fürs Bett ist? Wenn wir ein wenig müde sind? Wenn wir kurz vor dem Einschlafen sind oder wenn wir bereits auf dem Sofa eingeschlafen waren? In unsrer Kindheit wurden die meisten von uns wohl ins Bett gebracht, wenn es Zeit zum schlafen war. Doch wann ist die Zeit zum schlafen gehen? Deine Eltern machten deine Zubettgehzeit wahrscheinlich an irgendeiner Uhrzeit fest, beispielsweise dann, wenn das Sandmännchen aus war oder kurz bevor das Abend-TV-Programm begann.

Mit zunehmendem Alter wurde unsere Zubettgehzeit natürlich angepasst, bis wir irgendwann selbst entscheiden konnten. Doch wie hälst du es denn heute, wo du selbst entscheidest? Gehst du einfach ins Bett wenn du müde bist? Oder rechnest du zurück wann du morgen aufstehen musst und dass du ja mindestens 7-8 Stunden schlafen musst, und gehst dann dem entsprechend zu Bett? Und wie gut funktioniert diese Methode bei dir?

Natürlich sind wir alle unterschiedlich, weshalb ich nur von mir sprechen kann. Bei mir jedoch ist es so, wenn ich weiß dass ich morgen unnatürlich früh aufstehen muss und dem entsprechend früh ins Bett gehe – zum Beispiel wenn wir Nachts in Urlaub fahren – kann ich meist überhaupt nicht einschlafen. Dies ist eine der oben angesprochenen Ausnahmen bei denen ich dann ewig wachliege und sehr sehr schlecht einschlafe.

Doch warum ist dass so? Zum einen geh ich ins Bett obwohl ich noch nicht richtig müde bin. Dass ist schon mal der erste Fehler. Dazu kommt dann noch die Tatsache, dass mir zahlreiche Gedanken im Kopf herumschwirren. Werde ich auch pünktlich wach? Werde ich schnell genug einschlafen, um noch ausreichend erholsamen Schlaf zu haben? Habe ich alles für morgen vorbereitet? Um dies zu überprüfen, gehe ich anschließend den morgigen Tag schon einmal im Kopf durch, was natürlich grundlegend falsch ist. Mit solchen Gedanken im Kopf, kann man unmöglich entspannt einschlafen.

Ein weiteres grundlegendes Problem mit dem Einschlafen, ist auf auf Licht zurückzuführen. Das Hormon Melatonin ist verantwortlich den Tag und Nacht-Rhytmus in unserem Körper zu steuern, es wird umgangssprachlich auch als Schlafhormon bezeichnet.  Wird es um uns herum dunkel, beginnt unser Körper Melatonin auszuschütten und wir werden müde. Ob in der Schule die Vorhänge zugezogen werden, damit man die Projektion besser sieht, oder ob im Kino das Licht gedimt wird.

Werden hingegen die Vorhänge wieder aufgezogen, das Licht eingeschaltet oder morgens die Rollläden hochgezogen, werden wir recht schnell wieder wach. Licht scheint also eine große Rolle in Sachen Schlaf zu spielen. Insbesondere das Licht von TV, Computermonitor, Tablet oder Smartphonedisplays bringt unsere innere Uhr durcheinander, da all diese Bildschirme hauptsächlich blaues Licht emittieren, welches die Ausschüttung von Melatonin hemmt. Ein niedrigerer Melatoninspiegel ist nicht nur der Grund dafür, dass bei älteren Menschen die durchschnittliche Schlafdauer abnimmt, sondern er kann auch bereits bei Jüngeren zu Schlafstörungen führen.

Licht ist meiner Meinung nach, für einen guten Schlaf grundsätzlich schlecht, was auch einer der Gründe dafür ist, warum ich glaube dass meine Freundin im Gegensatz zu mir so schlecht einschläft. Zum einen wende ich mich bei einem gemütlichen Fernsehabend irgendwann vom TV ab und schließe meine Augen, und zum anderen gehe ich dann etwas später im dunkeln zur Toilette und ins Bett. Viele Menschen hingegen, machen auf ihrem Weg ins Bett noch diverse Lichter an, räumen Sachen weg, machen sich ewig lang bettfertig und kommen so wieder aus dem Ruhemodus in einen Modus der Aktivität.

In der kommenden Woche starten wir mit einer kleinen Zusammenfassung der möglichen Gründe die uns das Einschlafen erschweren, und im Anschluss geht es weiter mit der eigentlichen Einschlaftechnik.

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Deadline first? 🔜 🔚 🕙 ✔️

Warum du dich unbedingt auch um die Dinge kümmern musst, die keine Frist haben!

Welche deiner Aufgaben erledigst du zuerst? Die Dringenden oder die Wichtigen? Falls dir der Unterschied im Moment nicht klar sein sollte, ließ zunächst meinen Artikel: Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied?

Eine Aufgabe ist dringend, wenn: ein Datum oder eine Uhrzeit damit verbunden ist, oder sie aus irgendeinem anderen Grund kurzfristig erledigt werden muss. Dringende Aufgaben dulden keinen Aufschub und müssen zeitnah angegangen werden. 

Doch was ist mit den wichtigen Aufgaben? Diejenigen die dich am meisten weiterbringen, solltest du die nicht besser zuerst erledigen? Im Allgemeinen gilt, dass dringende Aufgaben selten wichtig und wichtige Aufgaben selten dringend sind. Was also tun?

Um deine Aufgabe zu priorisieren solltest du dir einmal die Matrix-Methode anschauen, falls du diese noch nicht kennst, siehe: Eisenhower-Prinzip

Wenn du viele zeitkritische Aufgaben hast bei denen Abgabetermine einzuhalten sind, darfst du eines dennoch nicht aus den Augen verlieren: Es gibt zahlreiche wichtige Aufgaben die dennoch in keinster Weise dringend sind. Diese kann man zwar auf unbestimmte Zeit aufschieben, ohne dass man zunächst Probleme bekommt, doch irgendwann können dadurch massive, kaum wieder gutzumachende Probleme auftreten.

Was wenn du dich beispielsweise von Junkfood ernährst? Ein Tag oder eine Woche lang spart dir dass mit Sicherheit viel Arbeit und Zeit ein. Doch was wenn du dich über Monate oder gar Jahre immerzu ungesund ernährst?

Was passiert wenn du dir in der Eile morgens die Zähne nicht putzt? Einige Male wirst du außer Mundgeruch keine Nachteile haben, deinen Zähnen wird dass nichts ausmachen. Doch was geschieht, wenn du dir die Zeit fürs Zähneputzen mehrmals am Tag und über Wochen und Monate sparst?

Ich denke du hast versanden worauf ich hinaus möchte und spare mir hier die Zeit für weitere Erläuterungen!

Die Hauptsache ist, du behältst stets auch diejenigen Aufgaben welche nicht zeitkritisch sind im Auge. Egal ob es sich dabei um Kundenaquise, Werbeaktionen, dich fit halten, zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, etwas Abnehmen, die Steuererklärung machen oder das Pflegen deiner Freundschaften handelt, alle diese Dinge sind nicht dringend doch irgendwann in nicht allzu langer Zukunft solltest du auch diese angehen.

Bei manchen Dingen weiß man einfach nicht, wie lange es gut geht wenn man diese immer wieder und wieder aufschiebt oder vernachlässigt. Irgendwann kann dies dazu führen, dass du entweder in große Schwierigkeiten kommst oder es gar zu spät ist dich der Sache anzunehmen.

Wenn dir auffällt, dass du die eine oder andere Sache seit längerem immer wieder aufschiebst, stelle dir einfach die Frage was dies für Konsequenzen für dich oder dein Unternehmen haben wird, wenn du dich nicht langsam einmal darum kümmerst. So erhältst du eventuell eine andere Sichtweise auf die Dinge und kannst die eine oder andre Priorität doch noch einmal überdenken.

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Warum hast du nicht gefragt? 🗣 ⁉️

Wie du mit den richtigen Fragen wertvolle Zeit sparen kannst! Egal um was es geht, immer freundlich fragen, es kann nur besser werden! Wer nicht fragt, hat sein NEIN bereits beziehungsweise ist in der selben Situation, als wenn er ein NEIN bekommen hätte. Durch Fragen kann es immer nur besser werden. Verliere also keine Zeit und hab keine Angst zu fragen!

Wie oft habe ich schon Sätze wie diesen gehört: warum hast du nichts gesagt, ich hätte dir helfen können, dass hätte ich dir sagen können, dass hätte ich dir leihen können?

Irgendwie scheuen sich viele von uns andere um Hilfe zu Fragen, man möchte schließlich nicht zur Last fallen. Auch mir ging es früher so, als Kind habe ich alles und jeden um Hilfe gefragt, doch mit der Pubertät scheint sich das bei vielen von uns zu ändern. Als ich irgendwann zu oft den Satz „Warum hast du nicht gefragt?“ gehört hatte, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, immer sofort zu Fragen.

Die folgenden Beispiele sollen dich dazu anregen, dir selbst einmal zu überlegen in welchen Situationen du dir das Leben mit Fragen einfacher machen könntest.

Lange Kassenschlange? – Dann Frag doch mal nett ob dich jemand vorlässt, wenn du nur wenige Teile hast, oder eventuell eine weitere Kasse aufgemacht werden kann, solltest du viele Teile haben.

Die Hausarbeit oder Gartenarbeit wächst dir über den Kopf? – Frag doch Familienmitglieder ob sie dir die eine oder andere Arbeit abnehmen können.

Dein Hund kostet dich sehr viel Zeit? – Frag doch einmal Kinder oder Rentner aus deiner Nähe, ob sie nicht ab und zu deinen Hund ausführen möchten.

Du hast ein technisches Problem mit irgendeinem Gerät? Frag jemand technisch versierten oder falls du niemanden weißt, stell deine Frage bei Facebook und profitiere von der Schwarmintelligenz.

Dein Auto muss in die Werkstatt? – Frag doch mal ob diese den Wagen bei dir auf der Arbeit abholen und später wieder bringen können.

Keine Lust lange für Karten anzustehen? – Frag doch mal ob du diese telefonisch reservieren  oder online bestellen kannst.

Du musst Brennholz machen bzw. aufstapeln? – Frag doch ein, zwei Freunde oder deinen Nachbarn ob er dir Hilft.

Du benötigst ein Rezept oder Bescheinigung? – Frag doch mal ob man dir diese vorbereiten und zur Abholung bereitstellen kann.

Du hast etwas zu renovieren? – Frag doch mal ein, zwei Freunde ob sie nicht Lust hätten dir zu helfen. Auch wenn du diese Arbeit theoretisch alleine machen könntest, so hast du bestimmt auch schon einmal jemandem geholfen, der sich nun revanchieren könnte.

Du benötigst diverse Dinge aus dem Baumarkt oder Pflanzen aus dem Gartencenter? – Frag doch einen der Mitarbeiter ob er dir bei der Zusammenstellung helfen kann da du dich in diesem Markt überhaupt nicht auskennst. Sollten die einzelnen Abteilungen in deinem Baumarkt jeweils eine eigene Info haben, versuche es zunächst bei der allgemeinen Information, damit du nicht von Abteilung zu Abteilung weitergereicht wirst.

Du suchst etwas wobei dir weder Navi noch Smartphone helfen können? – Zum Beispiel den Kassenautomaten im Parkhaus, einen Laden im Shoppingcenter der Tischraclettes führt oder einfach die Kondensmilch im Supermarkt – Fang erst gar nicht damit an lange zu suchen und herumzuirren, spar dir die Zeit lieber und frage sofort jemanden um Rat.

Du machst irgendetwas zum ersten mal und weißt nicht wirklich wie es geht? (z. B. Reifen wechseln, Steuererklärung machen, Schrank aufbauen etc. ) Frag jemanden der sich damit auskennt, solltest du niemanden zur Hand haben frag zumindest google oder youtube bevor du ewig lange herum probierst oder noch schlimmer gar zeit- oder kostenintensive Fehler machst.

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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 11 – Dirty Tricks

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Leute schnell und einfach abwimmeln

Sicherlich kennst du diese Situation: Du gehst irgendwo lang und plötzlich siehst du jemanden auf dich zukommen der dich sicherlich gleich ansprechen wird. Dies kann jemand sein der dir einfach nur einen Flyer in die Hand drücken will, den man einfach dankend ablehnen kann. Oder jemand der dir etwas verkaufen möchte, beziehungsweise dich von seinem Glauben überzeugen möchte. Diese Personen sind oft geschult und geben sich nicht immer mit einem „Nein Danke – kein Interesse“ zufrieden. Vielleicht ist es aber auch jemand den du kennst, mit dem du aber jetzt nicht plaudern möchtest, weil dieser einfach nicht aufhört zu erzählen und du dich dann nur schwer diesem Gespräch entziehen kannst. Mein Tipp: Handy ans Ohr, so tun als ob du am telefonieren bist, dies deinem Gegenüber auch nochmals signalisieren und einfach weitergehen. Wenn du dir dabei komisch vorkommst, einfach schnell jemanden anwählen und wirklich telefonieren.

2. Leute am Telefon loswerden

Du telefonierst bereits, möchtest deinen Gesprächspartner am Telefon jedoch loswerden. Solltest du bereits zu Beginn des Telefonats keine Zeit haben, kannst du dies natürlich einfach sagen und deinen Gesprächspartner um Verständnis bitten. Sollte dieser sich jedoch festgequatscht haben oder bereits wissen, dass du eigentlich Zeit zum telefonieren hast, habe ich folgenden Tipp für dich: Gehe einfach an deine Haus- oder Wohnungstüre und betätige die Klingel. Nutze das Klingeln anschließend als Vorwand, das Telefongespräch sofort zu beenden. Nutze eine direkte Aussage wie: Es tut mir leid, aber ich muss jetzt auflegen, es hat gerade an der Türe geklingelt! Am besten du verabschiedest dich kurz und knapp und legst auf, noch bevor der andere dir etwas entgegnen kann. So verhinderst du, dass man dir anbietet, einfach am Apparat zu bleiben und zu warten. Solltest du die Möglichkeit haben dich während des Telefonates, selbst auf einer anderen Leitung anzurufen, kannst du dies natürlich auch an Stelle des Klingelns tun.

3. Verhindern, dass dich jemand anruft.

Du bist in Eile und möchtest deine Arbeit zügig erledigen, weil du weg musst oder du einfach nur fokussiert an etwas arbeiten willst ohne permanent durch das klingelnde Telefon gestört zu werden? Früher konnte man einfach den Hörer neben das Telefon legen und schon war das Problem gelöst, heute jedoch klingeln die meisten Telefone trotzdem, sodass dieser Trick nicht mehr funktioniert. Solltest du das Telefon jedoch einfach ignorieren, könnte man dir dies schnell übel nehmen. Falls du die Möglichkeit hast dein Telefon auf jemand anderen umzuleiten, ist dies wohl die eleganteste Methode ungestört zu arbeiten. Hast du diese Möglichkeit nicht, könntest du dich beispielsweise mit deinem Mobiltelefon auf deinem Festnetzanschluss anrufen und dieses „Gespräch“ eine Weile aufrecht erhalten. Ist die Leitung besetzt, kann man eine gewisse Zeit ohne störende Anrufe arbeiten. Doch Vorsicht, wird man dich intern längere Zeit nicht erreichen, kann der aufgebrachte Anrufer plötzlich in Person vor dir stehen und du fliegst auf.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit einsparen können. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Miracle Morning

Wie du mehr Zeit aus deinem Morgen schöpfen kannst! Unser Tag hat 24 Stunden, daran können wir nichts ändern. Was wir jedoch ändern können, ist der Grad der Ausnutzung dieses Tages. Wie viel Zeit wir worauf verwenden, bestimmt am Ende des Tages wie viel wir erledigt bekommen.

Schlafen wir samstags aus und frühstücken im Anschluss erst einmal gemütlich, so kann es sein, dass wir erst mittags mit den Dingen beginnen die wir an diesem Tag erledigen möchten. Die Zeit die wir morgens länger im Bett verbracht haben, werden wir den ganzen Tag nicht mehr aufholen können. Am Ende des Tages werden wir folglich feststellen, dass wir einige Tasks von unserer To-do -Liste aus Mangel an Zeit nicht erledigen konnten.

Um etwas mehr Zeit zur Verfügung zu haben, könnte man am Wochenende natürlich genau so früh aufstehen wie in der Woche und somit deutlich mehr erledigt bekommen, doch dazu werden die wenigsten von uns bereit sein. Siehe auch: Lange schlafen vs. früher aufstehen

Die meiner Meinung nach beste Methode, mehr aktive Zeit pro Tag zu erhalten, ist morgens ca. 1 Stunde früher aufzustehen. Auch wenn die Morgenmuffel jetzt einlenken und lieber abends eine Stunde Aktivität dranhängen wollen, so bringt der Morgen viele Vorteile mit sich. Alles spricht dafür, dass man morgens viel Produktiver ist.

Zum einen ist man morgens, nachdem man dann letztendlich aufgestanden ist und seinen Kreislauf mit Licht, frischer Luft und etwas Bewegung in Schwung gebracht hat, wesentlich energiegeladener, motivierter und noch voller Willenskraft. Im Vergleich dazu ist man am späten Abend, nach einem langen Arbeitstag doch eher unmotiviert, erschöpft und müde. Nochmal – Ich spreche hier nicht von den ersten 5 Minuten nach dem Erwachen, sondern von der ersten Stunde des Tages nachdem man Aufgestanden ist, seinen Kreislauf und seine Verdauung angeregt hat und in den Tag gestartet ist.

Wer nur früh genug aufsteht, hat in der Stille des Morgens genügend Zeit etwas für sich zu tun, oder Dinge wirklich in Ruhe zu erledigen. Sobald die restliche Familie wach wird, der Berufsverkehr einsetzt und die Geschäftszeiten beginnen, ist es vorbei mit Ruhe und Produktivität. Plötzlich verlangt jeder nach deiner Aufmerksamkeit und möchte etwas von dir. Du musst entweder deinem Angestellten Job nachgehen oder dich um deine eigenen Kunden kümmern.

Verabredungen mit Freunden oder ein spontaner Besuch, Überstunden oder Verkehrsstaus, all dass findet in der Regel am Abend statt und führt dazu, dass wir unsere persönlichen Pläne für diesen Tag entweder deutlich einschrumpfen oder gar auf Eis legen müssen. Was du jedoch bereits am frühen Morgen erledigt hast, brauchst du weder vor dir herzuschieben noch können äußere Einflüsse dafür sorgen, dass du keine Zeit mehr dafür findest.

Schon im Mittelalter pflegte man zu sagen: „Morgenstund hat Gold im Mund“, seit dem Bestseller „Miracle Morning – Die Stunde, die alles verändert“ von Hal Elrod, wird der Begriff „Miracle Morning“ immer bekannter. Gemeint ist jedenfalls die Tatsache, dass man in einer frühen Morgenstunde produktiver ist und mehr erledigt bekommt als am späten Abend nach einem langen anstrengenden Tag.

Probiere es doch einfach mal aus und tausche auch du eine unproduktive Stunde am Abend, gegen eine produktive Stunde am Morgen ein! Baue dir eine Morgenroutine auf und erledige all dass, wofür du im laufe des Tages eventuell keine Zeit mehr finden wirst. Siehe auch: Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 1 und Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 2

Denke immer daran: diese Stunde am frühen Morgen ist deine Zeit, die du nur für dich und deine Belange hast, und niemand kann sie dir nehmen! Wenn du sie hingegen verschläfst, ist diese Stunde voller Möglichkeiten einfach weg, sie ist unwiederbringlich verstrichen! Denke immer daran, unsere Zeit ist begrenzt, wir sollten sie weise nutzen.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 10 – Küchen spezial

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Zwiebeln schnell würfeln

Niemand schneidet gerne Zwiebeln, um so besser wenn man schnell damit fertig ist. Wer seine Zwiebeln ohne Zuhilfenahme von Spezialwerkzeugen namhafter Hersteller, sondern mit einem Küchenmesser schneidet, der kommt – meiner Meinung nach – wie folgt am schnellsten voran: Zunächst schält man die Zwiebel, indem man die braune Schale inklusive der äußersten weißen Zwiebelschicht ablöst. Nachdem man die Zwiebel geschält hat, halbiert man diese von der Spitze zur Wurzel. Mit der Schnittseite auf dem Brett liegend, wird die Zwiebel in Streifen – bis kurz vor die Wurzel – eingeschnitten. Anschließend schneidet man die noch liegende Zwiebelhälfte – parallel zum Schneidebrett – noch zwei bis vier mal ein. Jetzt nur noch rechtwinklig zum Brett abschneiden, um so die Zwiebelhälfte zu würfeln.

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2. Schneller das Essen zubereiten

Wie du mit kleinen Tricks wertvolle Zeit beim Kochen einsparen kannst! Welche Zeiten fallen beim Kochen überhaupt an? Vorbereitungszeit, Vorheizen oder zum Sieden bringen, und selbstverständlich die Garzeit. Auf alle diese Faktoren können wir gezielt Einfluss nehmen. Das Wasser können wir beispielsweise im Wasserkocher vorkochen, sowie stets den Deckel beim kochen auf den Topf legen, um  so Zeit und Energie zu sparen. Das Vorheizen vom Backofen wird meiner Meinung nach meistens überbewertet. Diese Zeit kann man bereits zum anwärmen der Speisen nutzen. Lediglich bei Backrezepten heize ich laut Rezept vor. Garzeiten lassen sich deutlich verkürzen, indem man das zu garende Gut – beispielsweise große Kartoffeln einfach in kleine Stücke schneidet. Möchte man beispielsweise frische Bratkartoffeln machen, würde ich die Kartoffeln bereits vor dem Kochen in Scheiben schneiden. Schon bei der Auswahl der Speisen kann man im Vorfeld folgendes bedenken: dünne Spaghetti oder kleine Kartoffeln sind schneller fertig als Dicke, außerdem lassen sich große Kartoffeln besser und somit schneller schälen. Große Fleischstücke wie Braten oder Haxen, benötigen deutlich länger als dünne, wie zum Beispiel Steaks, Schnitzel oder Koteletts. Auch die Reihenfolge ist beim kochen wichtig. Was braucht am längsten, womit fange ich an und was kann alles parallel laufen? Wer sich hier gut organisiert, kann viel Zeit sparen.

3. Schnell aufgeräumt

Oft sieht die Küche nach dem Kochen verheerend aus. Wer sich nur an ein paar kleine Tipps hält, kann dieser Katastrophe schnell entgegenwirken. Versuche dich in einem möglichst kleinen Bereich aufzuhalten um nicht die komplette Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Je kleiner der Bereich, desto kleiner das Chaos. Kurze Wege sparen darüber hinaus Zeit und lassen weniger Stress aufkommen. Wenn du zum Beispiel etwas am Schneiden bist und plötzlich zum Herd eilen musst. Ruhig zwischendurch schon mal die ersten Küchenutensilien spülen und sollte es die Zeit zulassen auch schon trocknen und wegräumen. Solltest du dafür keine Zeit haben, weiche deine verschmutzten Küchenutensilien zumindest ein, so lassen diese sich deutlich schneller reinigen. Anschließend stapele alles auf einer Abtropfmatte oder einem Abtropfgestell, dort trocknen die Sachen von selbst. Sammle alle Küchenabfälle an einer Stelle – beispielsweise einer Schneideunterlage – und entsorge diese am Ende auf einen Rutsch, statt immer wieder zum Abfalleimer zu laufen. Zuerst Alles spülen und anschließend die frei geworden Flächen komplett säubern, statt immer wieder zwischendurch kleinere Stellen abzuwischen. Grundsätzlich gilt, je weniger du benutzt, desto weniger musst du anschließend säubern! Siehe auch: One Pot Rezept

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!