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Mit Kisten und Boxen Zeit sparen 🗃 🗳 📦 🕰

Wie du dir mit Haushaltsboxen und kleinen Kisten das Leben einfacher machen kannst!

Bereits seit Jahrhunderten leistet sie uns gute Dienste, die Werkzeugkiste. Muss etwas repariert oder gebaut werden, hat man dank ihr mit einem Griff die gängigsten Werkzeuge am Start. Besonders wenn es schnell gehen muss, ist eine Kiste oder ein Koffer indem bereits alles Notwendige fertig zusammengestellt bereitsteht, äußerst hilfreich. Die besten Beispiele hierfür sind der Erste Hilfe Kasten und der Notfallkoffer, dank ihnen hat man im Ernstfall immer alles mit einem Griff parat.

Doch auch wenn es nicht um Leben und Tod geht, sind solche vor gepackten Taschen und Kisten, äußerst schnell und effizient. Warum also nicht auch in anderen Bereichen etwas wertvolle Zeit damit sparen? Wo in unserem Alltag können wir dieses System – alles Notwendige zu einem bestimmten Thema in einer Kiste bereitzustellen – noch anwenden?

Eine Werkzeugkiste, Nähkästchen und einen Erste Hilfe Kasten hat wohl jeder. Eine Sporttasche, eine Schwimmtasche sowie eine Tasche für mit auf die Arbeit, werden auch die meisten von uns haben. Idealerweise sind diese natürlich immer fertig, oder zumindest so gut wie fertig gepackt und ermöglichen uns somit, immer schnell los zu können. Aber worauf kann man dieses System noch alles anwenden?

Ich habe mir zum Beispiel eine kleine Box für den Kühlschrank besorgt, in dieser stehen Ketchup, Senf, Remoulade und diverse Grill und Würzsaucen. Mit einem Griff, steht dann alles auf dem Tisch und genauso schnell hat man es auch wieder in den Kühlschrank geräumt. Gleiches habe ich für Gewürzmühlen, Salz, Öle und Essig. Quasi eine Menage 2.0.

Auch der Frühstückstisch ist schnell gedeckt, wenn man Honig, Nutella, Erdnussbutter, Ahornsirup, Eszet-Schnitten und so weiter, fertig zusammen in einer Box stehen hat.

Eszet-Schnitten sind übrigens mein Spezial Hack wenn es mal schnell gehen muss, kein Brettchen, kein Messer, kein Schmieren, einfach auf ein heißes Toast gelegt und fertig!

Wenn bei uns gebacken wird, so nehmen wir zunächst unsere Box mit den Backsachen vor. In dieser finden sich nicht nur Mehl, Zucker, Backpulver, etc. sondern auch Verzierungen, Blockschokolade und Teigschaber.

Ich habe eine Kiste mit Putzsachen für das Fahrrad und das Auto, diese steht bei mir im Keller und wenn ich tatsächlich einmal den Drang verspüre mein Auto oder mein Fahrrad zu reinigen, habe ich direkt alles beisammen, brauche nichts zu suchen, und kann auch nichts vergessen. Einfach Kiste in den Kofferraum und ab und zu zur Waschstraße.

Auch für Outdoor Aktivitäten wie Camping, Wandern oder Bergsteigen, habe ich natürlich entsprechende Plätze der Aufbewahrung. Eine Kiste für die größere Dinge wie Schlafsäcke und Biwaksack. Und eine für kleinere Gegenstände wie Messer, Feuerstein, Stirnlampe, Esbitkocher, etc. Meine Bergsteigerausrüstung hängt übersichtlich und platzsparend an einer Wand im Keller ähnlich wie bei einem Werkzeugbrett.

Welche Ideen habt ihr noch, um zusammengehörige Dinge an einem Ort aufzubewahren, um diese mit nur einem Griff alle beisammen zu haben? Bitte schreibt eure Vorschläge in die Kommentare und lasst mir ein Like da, wenn euch dieser Beitrag gefallen hat.

Ich wünsche euch eine gute Zeit, Thorsten!

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Wie viel Zeit verbringst du in Meetings?

So wirst du in Zukunft viel weniger Zeit in Besprechungen verlieren.

Wir alle müssen hin und wieder an Besprechungen oder Versammlungen teilnehmen, der eine nur ab und zu mal, der andere mehrmals am Tag. Für diejenigen die nur selten an einer solchen Sitzung teilnehmen, mag diese eine willkommene Abwechslung sein. Wer täglich in mehreren Besprechungen ist, oder diese abhält, opfert eine Menge Zeit!

Dass Meetings auch zu unserem Vorteil sind und es durchaus Sinn macht diese abzuhalten, steht außer Frage. Sie helfen abteilungsübergreifende Prozesse schnell und einfach zu steuern und dient als effizientes Kommunikationsmittel, dass alle Betroffenen zeitgleich an einen Tisch bringt. So können die Themen direkt und ohne langes hin und her per Mail, abgewickelt werden. Gute Meetings bringen das Unternehmen weiter und sparen Zeit!

Wir sollten jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass Sitzungen und Meetings nicht wirklich Arbeit sind. Zwar ist ihrer Vor- beziehungsweise Nachbereitung Arbeit, doch nicht die Meetings an sich. Sie sind lediglich ein Tool welches uns bei der Erreichung unseres Unternehmenszieles helfen soll, jedoch nicht unsere eigentliche Arbeit.

Meine Arbeit zumindest bleibt liegen während ich mich in einer Besprechung befinde und wird im Anschluss an diese von mir nach geholt, ich schätze bei den meisten von euch ist das nicht anders. Meiner Meinung nach verbringen wir viel zu viel Zeit in Meetings, was dazu führt, dass unsere eigentliche Arbeit im Anschluss nachgeholt werden muss, dies geht dann meist zulasten unserer Freizeit.

Die Lösung: Möglichst wenig Zeit durch Meetings verlieren!

Klingt sehr einfach, ist es auch häufig! Sofern du selbst einen Einfluss auf diese Sitzungen nehmen kannst, stelle dir folgende Fragen:

Hast du selbst dieses Meeting anberaumt?

Falls ja:

Ist das Meeting wirklich notwendig?

Diese Frage ist besonders bei immer wiederkehrenden Zusammenkünften, die bereits seit Jahren stattfinden interessant. Schließlich sollte die Besprechungen einem Ziel und Zweck dienen und nicht nur abgehalten werden, weil dieses immer abgehalten wurde.

Falls ja:

Kannst du dass Meeting zeitlich kürzen?

Oft werden Meetings länger als nötig angesetzt. Wir setzten Zeiten an die irgendwie rund klingen oder die uns von unserem E-Mailclient vorgeschlagen werden. So wird stets großzügig aufgerundet. Zwar kann man das Treffen auch vorzeitig beenden wenn alles besprochen wurde, doch ohne zeitlichen Druck zieht sich alles etwas länger hin.

Gibt es einen adäquaten ROTI? Siehe auch: Return on time invested

ROTI steht für Return on time invested, also den Nutzen für investierte Zeit. Dabei ist natürlich zu beachten, dass es hier um die Summe der aufgewendeten Zeit aller Teilnehmer geht. Diese sollte in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen der Besprechungen für das Unternehmen stehen.

Falls du die Besprechungen nicht selbst anberaumt hast:

Musst du wirklich daran teilnehmen?

Was ist das Ziel des Meetings und was kannst du dazu beitragen? Würdest du eventuell nur aus Höflichkeit oder aus Gewohnheit dazu eingeladen. Betrifft dich dieses Thema wirklich, falls nicht, ist es keine Schande mit der Begründung abzusagen, dass du in dieser Angelegenheit nur wenig oder gar nichts beitragen kannst.

Falls du per E-Mailclient zu Besprechungen eingeladen wirst, hier gibt es neben „Zusagen“ auch den Button „Absagen“, diesen kann man durchaus auch drücken, wenn man diesen Termin eigentlich zeitlich gesehen wahrnehmen könnte. Kommt dann keine weitere Anfrage oder Rückmeldung zu deiner Absage, kannst du diese Zeit bestimmt auch sehr gut mit deiner eigentlichen Arbeit füllen.

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können.

Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

Der leere Schreibtisch

Warum du immer so wenig wie nur möglich auf deinem Schreibtisch haben solltest!

Für ein möglichst produktives und effizientes Arbeiten im Büro, solltest du stets auf Ordnung und Übersichtlichkeit achten! Auch wenn so manches Genie angeblich das Chaos überblickt, so hat ein aufgeräumter und somit übersichtlicher Schreibtisch dennoch viele Vorteile. Wer immer nur das Nötigste auf seinem Schreibtisch platziert, behält nicht nur leichter den Überblick, sondern wird auch weniger von seiner Arbeit abgelenkt.

Wir sind permanent unzähligen Reizen in unserer Umgebung ausgesetzt und besonders unsere Augen sind davon betroffen. Sie sind pausenlos damit beschäftigt von einem Blickpunkt zum nächsten zu springen und diesen zu fokussieren. Unbemerkt richten wir unseren Blick auf alles Mögliche in unserem Umfeld, dadurch verlieren wir ständig den Fokus auf unsere Arbeit. Je weniger wir auf unserem Schreibtisch herumstehen haben, desto weniger wird unser Blick auf andere Dinge abschweifen.

Neben der reduzierten Ablenkung, hat ein minimalistisch bestückter Schreibtisch auch noch den Vorteil, dass alles viel übersichtlicher und somit schneller zu finden ist. Wir behalten leichter den Überblick und vergeuden weniger Zeit mit Suchen. An Unterlagen hat man am besten nur dass auf dem Schreibtisch, woran man gerade im Moment arbeitet. Ansonsten sollte man sich auf seine notwendigen EDV-Komponenten, ein Telefon, sowie ein Ablagefach in welches sämtliche eingehenden Unterlagen unsortiert hineinkommen beschränken.

Natürlich werden viele von uns auch noch Dinge wie einen Hefter, Locher, Tischabroller für Klebeband oder einen Taschenrechner auf dem Schreibtisch benötigen. Doch sämtliche Büromaterialien die man nur hin und wieder benötigt oder die der Vorratshaltung dienen wie: Heftklammern, Klebeband und Korrekturabroller sowie eine Unmenge an Stiften, Markern und bunten Klebezetteln sind hervorragend in einer nahegelegenen Schublade aufgehoben. Die meisten Schreibtischcontainer haben für diese Utensilien extra eine schmale Schublade mit Fächern zum übersichtlichen Einsortieren.

Nachdem wir unsere Büromaterialien nun übersichtlich verstaut haben und sich nur noch die nötigsten Gegenstände auf dem Schreibtisch befinden, kommen wir letztendlich zum Hauptgrund der Unordnung, dem Papierkram. Oft sind Schreibtische geradezu bedeckt von den unterschiedlichsten Schriftstücken. Trotz E-Mail landen täglich zahlreiche Schriftstücke in Papierform auf unserem Tisch. Hier sollte sich jeder ein gutes, für ihn und seine Arbeit geeignetes System überlegen.

Ich persönlich bevorzuge einen einzelnen Eingangskorb in dem erst einmal alle Dokumente – nach kurzer Sichtung – landen, die nicht nach der Methode des sofortigen Erledigens abgearbeitet werden, oder direkt im Papierkorb landen. Siehe auch: Das Direkt-Prinzip Was in diesem Eingangskorb landet wird zu gegebener Zeit – meistens einmal am Tag – durchgeschaut, nach Rubriken sortiert und anschließend wird mindestens eine Rubrik davon abgearbeitet.

Dies ist meine Vorgehensweise, mit der ich am Besten fahre! Andere Leute arbeiten lieber mit mehreren Ablagefächern als Dokumenteneingang und sortieren ihre Papiere direkt vor. Wieder Andere Arbeiten am liebsten mit Wiedervorlagemappen. Wie auch immer sie sich organisieren, wichtig ist, dass sie sich organisieren!

Ich beginne meine Arbeit am liebsten an einem aufgeräumten, übersichtlichen Arbeitsplatz anstatt meinen Tag direkt mitten im Chaos zu beginnen.

Wer stets Alles an seinem Platz hat, spart Zeit und behält leichter den Überblick!

Sollten sie noch weitere hilfreiche Vorschläge für einen Aufgeräumten Schreibtisch oder einen gut organisierten Dokumenteneingang haben, schreiben sie ihre Methode doch einfach in die Kommentare! Vielen Dank für ihre Zeit!

Miracle Morning

Wie du mehr Zeit aus deinem Morgen schöpfen kannst! Unser Tag hat 24 Stunden, daran können wir nichts ändern. Was wir jedoch ändern können, ist der Grad der Ausnutzung dieses Tages. Wie viel Zeit wir worauf verwenden, bestimmt am Ende des Tages wie viel wir erledigt bekommen.

Schlafen wir samstags aus und frühstücken im Anschluss erst einmal gemütlich, so kann es sein, dass wir erst mittags mit den Dingen beginnen die wir an diesem Tag erledigen möchten. Die Zeit die wir morgens länger im Bett verbracht haben, werden wir den ganzen Tag nicht mehr aufholen können. Am Ende des Tages werden wir folglich feststellen, dass wir einige Tasks von unserer To-do -Liste aus Mangel an Zeit nicht erledigen konnten.

Um etwas mehr Zeit zur Verfügung zu haben, könnte man am Wochenende natürlich genau so früh aufstehen wie in der Woche und somit deutlich mehr erledigt bekommen, doch dazu werden die wenigsten von uns bereit sein. Siehe auch: Lange schlafen vs. früher aufstehen

Die meiner Meinung nach beste Methode, mehr aktive Zeit pro Tag zu erhalten, ist morgens ca. 1 Stunde früher aufzustehen. Auch wenn die Morgenmuffel jetzt einlenken und lieber abends eine Stunde Aktivität dranhängen wollen, so bringt der Morgen viele Vorteile mit sich. Alles spricht dafür, dass man morgens viel Produktiver ist.

Zum einen ist man morgens, nachdem man dann letztendlich aufgestanden ist und seinen Kreislauf mit Licht, frischer Luft und etwas Bewegung in Schwung gebracht hat, wesentlich energiegeladener, motivierter und noch voller Willenskraft. Im Vergleich dazu ist man am späten Abend, nach einem langen Arbeitstag doch eher unmotiviert, erschöpft und müde. Nochmal – Ich spreche hier nicht von den ersten 5 Minuten nach dem Erwachen, sondern von der ersten Stunde des Tages nachdem man Aufgestanden ist, seinen Kreislauf und seine Verdauung angeregt hat und in den Tag gestartet ist.

Wer nur früh genug aufsteht, hat in der Stille des Morgens genügend Zeit etwas für sich zu tun, oder Dinge wirklich in Ruhe zu erledigen. Sobald die restliche Familie wach wird, der Berufsverkehr einsetzt und die Geschäftszeiten beginnen, ist es vorbei mit Ruhe und Produktivität. Plötzlich verlangt jeder nach deiner Aufmerksamkeit und möchte etwas von dir. Du musst entweder deinem Angestellten Job nachgehen oder dich um deine eigenen Kunden kümmern.

Verabredungen mit Freunden oder ein spontaner Besuch, Überstunden oder Verkehrsstaus, all dass findet in der Regel am Abend statt und führt dazu, dass wir unsere persönlichen Pläne für diesen Tag entweder deutlich einschrumpfen oder gar auf Eis legen müssen. Was du jedoch bereits am frühen Morgen erledigt hast, brauchst du weder vor dir herzuschieben noch können äußere Einflüsse dafür sorgen, dass du keine Zeit mehr dafür findest.

Schon im Mittelalter pflegte man zu sagen: „Morgenstund hat Gold im Mund“, seit dem Bestseller „Miracle Morning – Die Stunde, die alles verändert“ von Hal Elrod, wird der Begriff „Miracle Morning“ immer bekannter. Gemeint ist jedenfalls die Tatsache, dass man in einer frühen Morgenstunde produktiver ist und mehr erledigt bekommt als am späten Abend nach einem langen anstrengenden Tag.

Probiere es doch einfach mal aus und tausche auch du eine unproduktive Stunde am Abend, gegen eine produktive Stunde am Morgen ein! Baue dir eine Morgenroutine auf und erledige all dass, wofür du im laufe des Tages eventuell keine Zeit mehr finden wirst. Siehe auch: Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 1 und Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 2

Denke immer daran: diese Stunde am frühen Morgen ist deine Zeit, die du nur für dich und deine Belange hast, und niemand kann sie dir nehmen! Wenn du sie hingegen verschläfst, ist diese Stunde voller Möglichkeiten einfach weg, sie ist unwiederbringlich verstrichen! Denke immer daran, unsere Zeit ist begrenzt, wir sollten sie weise nutzen.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

Traum vs. Ziel 🎯

Warum du statt Träume besser Ziele haben solltest!

„Träume sind Schäume“- heißt ein bekanntes Sprichwort. Es zielt darauf ab, dass viele Wunschträume niemals in Erfüllung gehen und sich letztendlich auflösen wie der Schaum in einer Badewanne. Manche Träume zerplatzen wie Seifenblasen und zurück bleibt oft nur Reue und Frust.

Meiner Meinung nach, bleiben viele Träume ein Leben lang Träume, bis eines Tages die ernüchternde Erkenntnis kommt, dass mittlerweile bereits so viel Zeit verstrichen ist, dass diese wohl nicht mehr in Erfüllung gehen werden. Doch woran liegt dass?

Träumen mangelt es häufig an Ernsthaftigkeit, sie sind weder klar definiert noch gibt es ein Datum bis wann ein Traum erfüllt sein muss. Tagträumereien sind mehr so etwas wie Einfälle oder Ideen an die man sich zwar immer wieder erinnert, diese jedoch nie genauer ausarbeitet oder gar etwas dafür tut diese umzusetzen.

Oft sind unsere Träume gar nicht mal sehr teuer oder schwer umzusetzen, meistens mangelt es einfach daran diese konkret anzugeben, zu planen und umzusetzen. Viele Leute möchten irgendwann einmal einen bestimmtem Ort oder eine Person besuchen, eine Reise machen oder träumen davon einmal einen Sportwagen zu fahren oder gar zu besitzen.

Leider ist irgendwann, „irgendwann“ zu spät!

Wenn du irgendetwas wirklich möchtest, setze dir konkrete Ziele anstatt immer nur von etwas zu träumen!

Ziele haben Träumen gegenüber wesentliche Vorteile! Der markanteste davon ist wohl der Termin! Wenn wir uns Ziele setzen, so sind diese meistens mit einem Termin versehen: Strandfigur für den Sommerurlaub, fit werden für den kommenden Volkslauf, oder lernen für die bevorstehende Prüfung. Auch mittelfristige und langfristige Ziele wie: eine Familie gründen, einen neuen Job finden, oder im Alter in einem kleinen Haus am See wohnen, unterscheiden sich durch ihre – wenn auch nur indirekte – Zeitvorgabe von einem Traum.

Ein konkretes Ziel kann darüber hinaus verfolgt und somit umgesetzt werden, Träume bleiben meist für immer nur eine Vorstellung in unserem Kopf.

Vergeude keine Zeit und lass aus deinen Träumen konkrete Ziele werden! Formuliere deine Träume als Ziele und schreibe diese auf ein Blatt Papier. Hänge diese Zieleliste irgendwo auf, wo sie nicht stört du sie aber jeden Tag sehen und lesen kannst. Am besten du lässt bei der Formulierung deines Zieles auch gleich die Zeitvorgabe mit einfließen.

Beispiele:

bis Ostern 2019 drei Kleidergrößen abnehmen

Finanzielle Freiheit vor meinem 40. Geburtstag

noch in diesem Jahrzehnt den Jakobsweg gehen

Solltest du irgendwie immer noch nicht so richtig in die Umsetzung kommen, da dir deine Ziele irgendwie zu groß oder gar unerreichbar scheinen, dann setze dir Etappenziele. Diese sind nicht nur einfacher und schneller umzusetzen, sondern sie motivieren darüber hinaus immer weiter zu machen, sobald man erste Erfolge zu verzeichnen hat.

Beispiele:

bis Dez 2018 eine Kleidergröße abnehmen

bis Ende 2019 drei Monatsgehälter passives Einkommen

bis Ende 2018 den Jakobsweg bis Catrojeritz gehen

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Umformulierung deiner Träume und der Erreichung all deiner Ziele! Gerne würden wir von deinen persönlichen Erfolgen erfahren und uns freuen, wenn du davon in den Kommentaren berichtest.

Euch allen eine Gute Zeit wünscht, Thorsten!

Plane deinen Tag im Voraus!

Wie du mit einem Tagesplan wertvolle Zeit sparen kannst!

Der Ausspruch „Failing to plan is planning to fail“ oder „Failing to prepare is preparing to fail“ wird dem Urvater des Zeitmanagements Benjamin Franklin persönlich zugeschrieben. Davon inspiriert, wurde diese Kernaussage, in leicht abgewandelter Form auch von anderen Persönlichkeiten wie zum Beispiel Winston Churchill gerne aufgegriffen.

Wer es versäumt seine Ziele die er erreichen, beziehungsweise seine Aufgaben die er erledigen möchte, konkret zu planen, plant – in gewisser Weise bereits – damit zu scheitern. Im Gegensatz dazu, wird derjenige der seine Ziele aufschreibt und zumindest stichwortartig plant, was er alles erreichen möchte, mit viel höherer Wahrscheinlichkeit Erfolgreich sein. Dies liegt daran, dass man sich selbst gegenüber eine Verbindlichkeit schafft, man möchte seine Vorhaben schließlich erledigt sehen – Stichwort: Visualisierung.

Dabei ist es völlig egal, ob du dir deine „to Do’s“ für den nächsten Tag beziehungsweise die Woche aufschreibst, oder ob du deine Ziele für das kommende Jahr notierst. Selbst für langfristige Ziele, die noch in ferner Zukunft zu liegen scheinen, funktioniert diese einfache Technik bemerkenswert gut. Doch dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen eigenen Blogartikel verfassen. Beginnen wir zunächst mit der Planung des kommenden Tages.

Nimm dir am Vorabend oder Feierabend kurz die Zeit und schreibe dir deine Aufgabenplanung für den kommenden Tag auf. Deine Aufgaben schriftlich festzuhalten, schafft Verbindlichkeit und hilft dir diese fokussiert abzuarbeiten. Notiere dir zunächst dass, was du am heutigen Tag nicht geschafft hast und überlege dir anschließend welche Aufgaben morgen sonst noch anstehen.

Wichtig: Notiere nur die Aufgaben als solche, ohne Angabe des genauen Zeitpunktes, wann du diese angehen möchtest. Plane realistisch und nimm dir nicht zu viel vor!

Bittet dich jemand zwischendurch um Hilfe oder kommt mit weiterer Arbeit auf dich zu, so kannst du an Hand deines Planes leicht mitteilen, wann du frühestens dazu kommst, dich um sein Anliegen zu kümmern. Im Idealfall sollten neue Aufgaben frühestens für den kommenden Tag eingeplant werden, es sei denn sie fallen unter das Direkt Prinzip.

Folgst du stets deinem persönlichen Tagesablaufplan, beugst du somit nicht nur vor, dass etwas vergessen wird, sondern du verschwendest auch weniger deiner begrenzten Entscheidungskraft (siehe auch: Was ist eigentlich Willenskraft?) indem du andauernd aufs neue überlegst, was du als nächstes tun musst. Außerdem hast du jeder Zeit den Überblick, was noch alles zu erledigen ist und kannst anhand der Anzahl der verbleibenden Aufgaben – grob abschätzen, wie viel Zeit dir noch für deine aktuelle Aufgabe zur Verfügung steht.

Plane stets so, dass die Zeit zur Erledigung knapp aber nicht zu knapp bemessen ist. Siehe auch: Das Parkinsonsche Gesetz

Im kommenden Beitrag, betrachten wir dann Benjamin Franklins Zitat: „Failing to plan is planning to fail“ in Bezug auf einen wöchentlichen Plan. Wie kann man seine Woche im Voraus grob vorplanen um somit langfristig gesehen eine Menge Zeit einzusparen?

Ist Zeit für dich auch das kostbarste Gut, dann verliere keine Zeit und trage dich jetzt für meinen kostenlosen Newsletter ein und verpasse so nie wieder meine wöchentlichen Tipps rund ums Thema Zeit sparen! Klicke dazu einfach unten rechts auf „Folgen“ und trage deine E-Mailadresse ein. Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

ausgetretener Weg

Kein Weg umsonst!

Wie du ohne großen Aufwand dem Chaos vorbeugst.

Auch wenn ständiges Aufräumen echt lästig ist und uns zunächst einmal Zeit kostet, spart Ordnung uns im Gegenzug auch eine Menge Zeit ein. Ein übersichtlicher Schreibtisch lenkt uns weniger von unserer Arbeit ab, lässt uns fokussierter arbeiten und leichter den Überblick behalten. Eine aufgeräumte Küche oder Werkstatt bzw. ein Gartenhaus, sieht nicht nur besser aus wenn es nicht chaotisch ist, sondern man findet die Dinge die man sucht auch wesentlich schneller und einfacher.

Der beste Tipp – meiner Meinung nach – wie man es am einfachsten schafft Ordnung zu halten, ist es die große Unordnung erst garnicht aufkommen zu lassen.

Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan doch auch kleinste Handgriffe, permanent getan, helfen dem Chaos vorzubeugen. Ich versuche stets das Prinzip „kein Weg umsonst“ anzuwenden und nie mit leeren Händen den Raum oder die Wohnung zu verlassen. Nicht extra zum Mülleimer zu laufen, sondern den Müll mitzunehmen wenn ich ohnehin raus gehe. Auf dem Weg ins Bad, benutztes Geschirr schon mal mit in die Küche nehmen. Für leere Flaschen oder benutztes Werkzeug nicht immer extra in den Keller zu laufen, sondern diese Dinge mit hinunter nehmen, wenn ich gleich den Trockner leeren gehe.

Früher habe ich mein Altglas stets gesammelt bis ich eine große Kiste voll hatte und es sich gelohnt hat diese extra zum Container zu fahren. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt mein Altglas immer wieder dann einfach mitzunehmen, wenn mein Weg ohnehin in die Nähe eines Glascontainers führt. Zum Beispiel wenn ich in ein bestimmtes Geschäft einkaufen fahre, oder ich sonst wie an einem Altglasbehälter vorbeikomme.

Wer sich solch kleine Handgriffe zur Gewohnheit macht, und stets versucht mehrere Dinge mit einem Gang abzuwickeln, der wirkt dem Chaos stetig entgegen und spart sich mit der Zeit eine Menge Extrawege und große Aufräumaktionen.

Solltest du ebenfalls nach dem „kein Weg umsonst Prinzip“ vorgehen, würde ich mich freuen, wenn du uns einen oder zwei deiner Tipps in die Kommentare schreibst. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten.

Ständig unterwegs zu Geschäftsterminen?

Wie du auf Geschäftsreisen wertvolle Zeit sparen kannst! Du verbringst viel Zeit mit Kundenbesuchen und bist daher viel unterwegs? Dann solltest du unbedingt folgende Tipps beherzigen!

Es klingt zwar etwas langweilig und eintönig, doch der Schlüssel zum Zeit sparen heißt auch in diesem Fall: Routinen. Routinen helfen uns in den unterschiedlichsten Lebenslagen Dinge, effizient und sicher zu erledigen. Besonders auf Geschäftsreisen können wir uns diese zu Nutzen machen. Auch wenn wir nicht immer in den selben Urlaubsort fahren, so besuchen wir doch immer wieder die selben Kunden.

Damit unsere Geschäftsreise möglichst schnell und stressfrei von statten geht, sollten wir diese so einfach wie möglich gestalten.

Buchung:

So viel wie möglich im Vorfeld online buchen – Unterkunft, Parkplatz, Flug- und Bahn-Tickets, Mietwagen und ggf. auch einen Tisch im Restaurant! Wer immer über die selben Buchungs-App oder das selbe Reiseportale bucht, kann hier seine Adresse, die Zahlungsdaten und weitere Details hinterlegen und muss diese nicht ständig neu eingeben.

Anreise:

Wer mit dem Firmenwagen zum Kundenbesuch fährt, sollte nach Möglichkeit immer die selbe Route nehmen, sodass einem die Strecke bereits geläufig und das Navi nur noch sporadisch läuft. So fährt man stressfreier und kann seine Zwischenstopps besser planen, da man ungefähr weiß wo welche Rasthöfe kommen, was man dort essen kann und wie die Toiletten sind. Außerdem empfiehlt es sich im Vorfeld zu klären ob die Unterkunft einen Parkplatz hat, beziehungsweise wo man sein Fahrzeug abstellen kann.

Wer nicht mit dem Firmenfahrzeug reisen muss, sollte sich überlegen ob die Anreise mit dem Zug nicht besser wäre. Im Zug reist man entspannter und kann die Zeit der Anreise effektiver nutzen als beim Auto fahren, um sich zum Beispiel auf den Geschäftstermin vorzubereiten, etwas zu lesen, zu schreiben oder um sich einfach nur auszuruhen. Bei einer Anreise mit der Bahn sollte im Vorfeld natürlich klar sein, wie der schnelle Transfer vom Bahnhof zum Kunden und später zum Hotel vonstatten geht. Eventuell lohnt es sich, bei manchen kleineren Zielbahnhöfen, vorab ein Taxi dorthin zu bestellen, um somit längere Wartezeiten zu vermeiden.

Unterkunft:

Bei der Buchung des Hotels oder des Airbnb sollte nicht nur auf den Preis sondern vor allem auf die günstig gelegene Lage der Unterkunft geachtet werden. Niemand möchte nach einem langen anstrengenden Arbeitstag noch stundenlang pendeln oder in der Rushhour festhängen. Auch wenn die Firma ein günstiges Hotel in einem Außenbezirk vorsieht, kann man hier sicherlich mit den zusätzlichen Taxi- oder ähnlichen anfallenden Fahrtkosten argumentieren. Oft wird nicht an dieses Detail gedacht, sodass man im Endeffekt nur Zeit verschwendet statt Geld zu sparen.

Bei der Buchung eines Airbnb sollte man stets darauf achten, wie man Zugang zu seiner Unterkunft bekommt. Zugangscodes und Schlüsseldepots, sind herkömmlichen Schlüsselübergaben mit Termin und Treffpunkt immer vorzuziehen. Man ist zeitlich so nicht gebunden und muss auch auf niemanden warten. Wer plant sich in seinem angemieteten Airbnb selbst zu versorgen, sollte hier vielleicht auch auf die Nähe zu Supermärkten oder dem ÖPNV achten.

Auch wenn dass jetzt sich ziemlich langweilig anhört, wer auf Geschäftsreise öfter in den selben Städten unterwegs ist, sollte immer möglichst viel gleich gestalten. Den selben Flughafen und die selbe Airline nutzen, die selbe Strecke fahren und das selbe Hotel buchen, immer das gleiche Mietfahrzeug auswählen und so weiter. Dadurch wird mit der Zeit vieles zur Routine und geht wesentlich einfacher und stressfreier von der Hand. Man kann sich schneller orientieren, muss nicht so viel suchen da man sich bereits auskennt und ist direkt mit dem Mietwagen und dessen Navi vertraut. Dank dieser Routinen hat man seinen Kopf etwas freier und man spart eine Menge Zeit an Eingewöhnung und Umgewöhnung.

Falls ihr auch noch ein Paar gute Zeitspar-Tipps für die Geschäftsreise habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir diese in die Kommentare schreibt. Ich danke euch und wünsche eine gute Zeit!

Stop 🛑 limiting beliefs!

Verschwende deine Zeit nicht mit limitierenden Glaubenssätzen! Hattest du schon einmal Ideen, Träume oder Wünsche, die du nie umgesetzt hast weil andere sie dir ausgeredet haben? Das wird doch nichts, das kannst du nicht oder das schaffst du nie! Jemand hat dir den Mut genommen und du bist nie in die Umsetzung gekommen, hast nie einen Versuch gestartet und nie deine eigenen Erfahrungen gesammelt.

Man hat dich um deine Zeit betrogen! Zeit in der du hättest glücklich sein können, Zeit die für dich die Erfüllung hätte sein können!

Warum lassen wir uns so einfach fremdbestimmt beeinflussen und uns ein Leben lang steuern? Wir werden von klein auf darauf konditioniert auf andere Menschen mit scheinbar mehr Lebenserfahrung zu hören. Man sagt uns was man alles nicht soll, darf und leider auch immer wieder was wir nicht können. Man will uns vor Unfällen, Verletzungen, Niederlagen und Enttäuschungen schützen. Natürlich ist das bis zu einem bestimmten Grad auch vernünftig und gut so, doch irgendwann ist der Punkt erreicht an dem man selbst entscheiden muss. Wer diese Zeilen hier liest, hat diesen Punkt jedoch bereits längst überschritten!

Fragt man eine Gruppe von Kindergartenkindern wer alles singen kann, gehen warscheinlich alle Hände nach oben und es überwiegt Begeisterung und Elan, dies sogleich unter Beweis zu stellen. Stellt man dieselbe Frage einer gleich großen Gruppe von Schülern der Oberstufe, wird man nur noch sehr wenige Hände nach oben gehen sehen. Doch was ist in den letzten 12-14 Jahren passiert? Warum glauben wir nicht mehr an uns selbst? Weil man uns immer wieder gesagt hat, dass wir schlecht singen beziehungsweise nicht singen können. Jede Wette, dass diejenigen die auch in der Oberstufe noch aufzeigen und davon überzeugt sind singen zu können, immer wieder Zuspruch erhalten haben und gefördert wurden. Sie wurden selbstbewusst und glauben an sich.

Es ist höchste Zeit, an sich selbst zu glauben, etwas zu wagen und selbstbestimmt zu leben, anstatt auf andere zu hören und ein Leben lang nach deren Vorstellungen zu leben!

Es ist deine Zeit und sie kommt nie wieder! Lass dir nicht von anderen sagen was du kannst und was du nicht kannst! Wirf deine limitierenden Glaubenssätze über Bord und lebe ein Leben nach deinen Vorstellungen!

Rule no. 4 von Arnold Schwarzeneggers ‚Six rules of success‘ lautet:

Don’t listen to the naysayers! – Höre nicht auf die Neinsager!

Wenn du etwas Neues wagen oder du jemanden von deinen hoch gesteckten Zielen erzählst, wird es immer wieder Leute geben die dein Vorhaben schlecht reden oder es dir ausreden wollen. Meist sind dies Leute, die auch nicht klüger sind, als du es bist. Auch wenn manche davon, eventuell wirklich nur dein Bestes wollen, solltest du ungewollte Ratschläge einfach ignorieren. Wer große Ziele verfolgt, muss auch bereit sein etwas zu wagen, lass dir deine Träume und Ziele niemals ausreden.

Siehe auch: 6 rules of success Teil 1 und 6 rules of success Teil 2

Welche Limiting Beliefs (limitierende Glaubenssätze) hast du? Was hat man dir eingeredet, was du alles nicht kannst oder was du nicht schaffst? Bitte notiere deinen schwerwiegendsten Limiting Belief, formuliere ihn in das genaue Gegenteil um und schreibe beides in die Kommentare! Nutze deine Zeit und lebe nach deinen Vorstellungen!

Auf die Reihenfolge kommt es an

Wie du mit der richtigen Reihenfolge eine Menge Zeit einsparen kannst. Ob bei der Hausarbeit, beim Einkaufen, beim Kochen oder bei der Haussanierung, auf die Reihenfolge kommt es an! In vielen Bereichen im Leben ist die Einhaltung der Reihenfolge nicht nur ausschlaggebend über Erfolg und Misserfolg, sondern auch darüber wie schnell und stressfrei man bestimmte Dinge erledigt bekommt. Meine in Folge aufgeführten Tipps sollten den meisten Leuten klar sein und dienen lediglich als Beispiele und Anregung, selbst einmal zu überlegen bei welchen anderen Arbeiten man sich sonst noch durch eine überarbeitete Reihenfolge besser organisieren und dadurch Zeit sparen kann.

Beispiel: Einkauf

Wer sich im Vorfeld darüber im Klaren ist, was alles eingekauft werden muss, – siehe auch: Sei listig arbeite mit Listen – kann sich eine optimierte Laufroute im Supermarkt überlegen.  Würde man hingegen seinen Einkaufszettel einfach von oben nach unten abarbeiten, würde man höchst wahrscheinlich kreuz und quer durch den Supermarkt laufen und mehrfach denselben Bereich ansteuern und somit deutlich länger für den Einkauf benötigen.

Beispiel: Hausarbeiten

Gewöhnlich fängt man bei der Hausarbeit damit an, eine Maschine mit Wäsche sowie die Spülmaschine anzustellen. Diese Maschinen sind dann erst einmal eine Weile beschäftigt und man kann diese Zeit dann prima für andere Arbeiten nutzen. Als nächstes wird die erfahrene Hausfrau oder der Hausmann, wohl ein wenig aufräumen und somit Platz für die Reinigung der Oberflächen und Böden schaffen. Die Reinigung erfolgt stets von Oben nach unten und von hinten nach vorne. Logisch, niemand möchte sich den Staub von den Möbeln auf den frisch geputzten Boden wischen oder direkt wieder über den noch feuchten Boden laufen müssen! Natürlich wird auch vor dem feuchten Wischen der Boden gekehrt oder Staub gesaugt und nicht danach. Sie auch: Effizient Staubsaugen

Beispiel: Kochen

Am einfachsten lässt sich der Vorteil der richtigen Reihenfolge wohl am Beispiel Kochen nachvollziehen. Jeder erfahrene Koch beginnt mit der Komponente mit der längsten Garzeit bzw. mit etwas, dass noch für mehrere Stunden in die Kühlung muss. Erst wenn der Braten im Ofen, der Teig am aufgehen oder das Sorbet im Eisschrank ist, kümmert sich der Koch oder die Köchin um die Beilagen mit kürzerer Garzeit. Bringt man in der Küche die Reihenfolge durcheinander, kann dies fatale Folgen haben.

Beispiel: Haussanierung

Auch hier ist es von enormer Wichtigkeit, bis auf wenige Ausnahmen die korrekte Reihenfolge einzuhalten. Zunächst muss die Finanzierung stehen und eventuelle Förderungen genehmigt sein. Erst wenn das Budget klar ist, kann mit einer detaillierteren Planung begonnen werden. Sind eventuell erforderliche Genehmigungen durch, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Eine Sanierung läuft stets von außen nach innen. Zunächst wird das Dach saniert und der Keller abgedichtet. Anschließend erfolgt die Dämmung sowie die Sanierung der Außenwände, sprich Fenster, Türen und Wärmedämmung. Erst wenn das Haus von Außen gegen alle Wettereinflüsse geschützt ist, wird die Anlagentechnik eingebaut und mit dem Innenausbau begonnen. Natürlich können sich bestimmte Arbeiten überschneiden, doch im Großen und ganzen ist dies die gängige Reihenfolge. Hält man diese nicht ein, kann es zu enormen Verzögerungen, Baustopp und Zusatzkosten kommen.

Welche Beispiele, wo bei der richtigen Reihenfolge Zeit gespart werden kann, oder andersrum, bei Nichteinhaltung der Reihenfolge viel Zeit verplempert wird, fallen dir spontan ein? Bitte schreibe uns deine Beispiele in die Kommentare. Vielen Dank für deine Zeit!