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5 goldene Tipps für die Weihnachtszeit 🎄🕰

Zeit, noch nie hatten wir so viel davon zu unserer freien Verfügung wie in diesem Jahr!

Aufgrund der Corona-Pandemie fallen zahlreiche Treffen, Feiern und Verpflichtungen aus. Wir haben viel weniger Termine, müssen kaum noch irgendwohin fahren und viele von uns arbeiten von zu Hause aus. Man trifft sich vermehrt online per Videochat, was uns ebenfalls viel Zeit einspart.

Viele von uns machen sich Gedanken wie Weihnachten in diesem Jahr wohl ablaufen wird. Werden wir uns wie gewohnt mit unseren Familien treffen und gemeinsam feiern dürfen, oder wird es in diesem Jahr starke Einschränkungen geben?

Wer weiß dass schon? Wie auch immer es kommen wird, eines steht fest, wir sollten das Beste daraus machen und die weihnachtliche Zeit so gut es geht genießen! Betrachten wir doch einmal die positiven Aspekte und nicht den Verzicht und die Einschränkungen.

Keine Verpflichtungen mit den Kollegen auf den Weihnachtsmarkt gehen zu müssen oder zahlreiche Weihnachtsfeiern zu besuchen. Selbst wenn die ein oder andere Veranstaltung unter Einhaltung gewisser Regeln stattfinden sollte, kann man sich in diesem Jahr getrost und ohne schlechtes Gewissen davon abmelden.

Was bleibt ist mehr freie Zeit! Was uns auch gleich zu meinen Tipps führt:

1. Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit im Kreise der eigenen Familie.

In diesem Jahr können wir uns diesen Luxus wirklich einmal gönnen. Ich meine damit, sich die Zeit zu nehmen einmal zur Ruhe zu kommen, mit einer Tasse Tee am Ofenfeuer oder beim Schein der Adventskerzen zu sitzen und Zeit mit den Lieben zu verbringen. Das Entzünden der Adventskerzen zu zelebrieren, eine weihnachtliche Geschichte vorzulesen oder gemeinsam zu singen. Seit dabei wenn eure Kinder ihren Adventskalender öffnen und erfreut euch an ihren strahlenden Augen. Denkt euch ein kleines Ritual aus, welches ihr in der Vorweihnachtszeit täglich in Ruhe und mit Freude durchführt. Besorgt euch einen Tee- oder einen Krimiadventskalender oder ähnliches und genießt die Zeit damit.

2. In der Weihnachtsbäckerei

Anstatt: Ich muss noch Plätzchen backen, ich weiß gar nicht wann ich das noch machen soll! Haben wir in diesem Jahr genug Zeit, unser Weihnachtsgebäck in Ruhe zu machen. Gemeinsam backen mit dem Partner, den Kindern oder wer sonst noch im eigenen Haushalt lebt. Wir haben Zeit neue oder etwas aufwendigere Rezepte auszuprobieren. Warum nicht einmal die Tante oder Oma anrufen, über die guten alten Zeiten, statt über den Lockdown sprechen und fragen was früher so alles gebacken wurde. Eventuell gibt es noch alte, traditionelle Rezepte, die selbst Oma die letzten 60 Jahre zu zeitaufwändig waren und die darum nie mehr gebacken wurden.

3. Selbst gemachte Geschenke

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder vorgeschlagen Zeit statt Zeug zu schenken (dazu kommen wir in Tipp 5), oder Geschenke online zu bestellen um dem Einkaufsstress in den übervollen Städten zu entgehen. Siehe auch: Geschenkideen 2019 und Weihnachtsshopping ein Reminder. In diesem Jahr jedoch, haben wir genügend Zeit, selbst etwas zum Verschenken herzustellen. Dinge selbst zu schaffen (im Sinne von erschaffen, herstellen) macht erwiesenermaßen glücklich. Besonders wenn man dafür Lob und Anerkennung erhält. Verschenke von deinem selbst gemachten Weihnachtsgebäck, koche eine weihnachtliche Marmelade, stelle deine eigenen Pralinen her oder verschenke selbst gemachte Liköre. So machst du nicht nur dich glücklich sondern auch anderen eine Freude.

4. Warum nicht mal etwas aufwändiger?

Neben dem großen Plätzchen backen und den selbst gemachten Geschenken haben wir in diesem Jahr die Zeit auch andere weihnachtliche Dinge etwas umfangreicher zu gestalten. Das heißt jetzt nicht, dass du wie Chevy Chase in der Weihnachtskomödie Schöne Bescherung 25.000 Glühlampen auf dein Dach tackern sollst 😉. Doch wer sonst seinen Adventskranz oder seinen Türkranz fertig kaufen geht, kann ihn dieses Jahr eventuell selber machen. Auch ein selbst gemachter Adventskalender ist zwar aufwändig, kommt aber immer gut an. Natürlich könnte auch die Dekoration in diesem Jahr etwas aufwändiger ausfallen, schließlich haben wir jetzt die Zeit dafür und werden vermehrt Zeit zu Hause verbringen. Da sollte man es sich gemütlich machen. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, meinen eigenen privaten Weihnachtsmarkt hinter dem Haus zu veranstalten. Punsch, Glühwein, ein traditionelles Weinachtsmarktessen und etwas süßes. Alles draußen, bei leiser weihnachtlicher Musik und Schein der Lichterketten und Kerzen zubereitet. Nur für mich und einen Hausstand.

5. Schenke Zeit statt Zeug

Wie ich immer wieder betone, ist Zeit unser wertvollstes Gut! Aus diesem Grund ist Zeit zu schenken auch viel wertvoller als jemandem etwas zu kaufen. Schenke deinen Liebsten gemeinsame Zeit. Zeit zu zweit in der ihr euch etwas gönnt, es euch gut gehen lasst. Auch wenn ein Kurzurlaub, ein Wellnesswochenende oder Restaurantbesuche sich in der aktuellen Zeit eher schwierig gestalten, so kann man dennoch vieles machen um gemeinsam schöne Erlebnisse zu teilen. Man muss nur etwas kreativ sein. Viele Restaurants bieten einen Abholservice an, warum sich nicht ein bisschen schick machen, den Tisch fein decken, etwas gutes zu essen bestellen und bei Musik und Kerzenschein dinnieren? Auch eine Art Wellnesswochenende in den heimischen Wänden ist möglich. Ein Spaziergang an der frischen Luft, ein gemeinsames Bad oder eine heiße Dusche, eine Partnermassage oder Meditation sind auch zu Hause möglich. Auch für eine Wanderung, einen gemeinsamen Spielenachmittag / -abend mit den Kinder oder andere gemeinsame Aktivitäten ist jetzt genügend Zeit. Heimwerken mit der Familie, baut einen Nistkasten oder ein Insektenhotel, renoviert gemeinsam die Kinderzimmer und lasst deren Ideen und wünsche mit einfließen. Ich persönlich veranstalte eine kleine Schatzsuche verbunden mit einer Wanderung bei der Rätsel gelöst werden müssen. Auch Escaperooms lassen sich mit relativ wenig Aufwand Zuhause umsetzen. Anleitungen und Ideen dazu findet man im Netz unter: DIY Escaperoom. Ein Spaß für die ganze Familie!

Ich wünsche euch eine stressfreie Vorweihnachtszeit, ein tolles Weihnachtsfest und ich würde mich freuen wenn ihr diesen Blog euren drei besten Freunden empfehlen würdet.

Weihnachtszeit🎅🏻 Familienstreit⚡️

5 Tipps, wie du die Weihnachtsfeiertage in Harmonie mit der Familie verbringen kannst, satt deine wertvolle Zeit mit Streitereien zu verschwenden! Die Tatsache, dass es gerade zu Weihnachten in vielen Familien zu explosiven Emotionen und Streit kommt, lässt sich meist auf drei Hauptprobleme zurückführen.

1. Das Nähe-Distanz-Problem

An den Weihnachtsfeiertagen kommt meist die ganze Familie zusammen. Beisammensein ist Pflicht! Wer sich eine Weile zurückzieht, dem wird schnell vorgeworfen, die Geselligkeit der Gemeinschaft zu stören. Andauerndes Zusammensitzen von Jung und Alt ist jedoch anstrengend und strapaziert die Nerven. Erschwerend kommt noch hinzu, dass aufgrund der hohen Personenzahl der Platz oft knapp ist, sodass es kaum Möglichkeiten gibt, etwas ungestört zu sein.

2. Zu hohe Erwartungen

An Weihnachten muss immer alles perfekt sein. Der Weihnachtsbaum samt Schmuck soll gefallen und gelobt werden. Die Kinder müssen sich benehmen und vertragen. Das aufwendige Festmahl muss allen schmecken und jeder soll zufrieden mit seinen Geschenken sein (dies auch möglichst zeigen). Da liegen schon leichte Spannungen in der Luft und es kann auch zu Entladungen kommen.

3. Kompromisse

Auch wenn Kompromisse das Jahr über helfen, Konflikte zu vermeiden, ist es Weihnachten oft nicht möglich, diese einzugehen. Oma besteht beispielsweise einfach darauf, dass die Enkelkinder an Heiligabend mit ihr in die Kirche gehen und zumindest an Weihnachten vom Rotkohl und den Klößen essen. „Wenigstens an Weihnachten!“, lautet da der Kompromiss. Geht man einen Kompromiss ein, hat man oft das Gefühl mehr zu geben als man bekommt, wo es besonders an Weihnachten doch auch um die Bedürfnisse jedes Einzelnen gehen sollte. Dies führt schnell zu Unmut.

Dies sind die drei Hauptfaktoren, die dazu führen, dass es an Weihnachten vermehrt zu Streit in der Familie kommt. Problem erkannt, Problem gebannt! Leider ist es in diesem Fall nicht ganz so einfach, doch könnten die nun folgenden Tipps helfen, die ganze Situation ein wenig zu entschärfen.

Tipp 1: Freiräume schaffen

Auch wenn die Räumlichkeiten kaum die Möglichkeit bieten sich zurückzuziehen, sollte man versuchen, sich nicht drei Tage lang auf der Pelle zu hocken. Hier hilft beispielsweise ein Spaziergang, an dem nicht zwingend jeder teilnehmen muss. Wer möchte kann sich in dieser Zeit auch mal einen Mittagsschlaf gönnen oder sich anderweitig selbst beschäftigen. Eine familienfreie Pause.

Tipp 2: Die Faust in der Tasche machen

Wer wirklich Streit vermeiden möchte, sollte versuchen sich nicht zu ärgern und nicht auf sein vermeintliches Recht zu pochen. Recht haben und Recht zugesprochen bekommen ist bekanntlich zweierlei. Des Haussegens wegen, kann eine andere Meinung auch mal unkommentiert im Raum stehen bleiben. Wer erst gar nicht in eine sich anbahnende Diskussion mit einstimmt, läuft auch nicht Gefahr, einen Streit vom Zaun zu brechen.

Tipp 3: Reizthemen vermeiden

Am besten ist es natürlich Reizthemen an den Feiertagen gänzlich zu vermeiden. Auch Themen, die höchst wahrscheinlich zu Diskussionen führen werden, schneidet man wenn möglich in dieser Zeit besser nicht an. Hat dennoch jemand begonnen über eine solche Angelegenheit zu sprechen, sollte man versuchen, das Gespräch zu vertagen oder sich möglichst aus der Diskussion herauszuhalten. Je weniger Teilnehmer eine Diskussion hat, desto weniger hitzig fällt diese aus.

Tipp 4: Akzeptanz bzw. es einfach hinnehmen

An Weihnachten treffen meist drei oder noch mehr Generationen aufeinander. Jede Generation ist unterschiedlich, Dinge werden anders angegangen, Interessen unterscheiden sich und Ansichten gehen oft völlig auseinander. Doch nur weil etwas früher anders war oder heute anders ist, muss es ja nicht unbedingt schlecht sein. Wenn Opa halt die alten verkratzten Weihnachtsplatten auflegen will, dann lass ihn einfach. Halte du an deinen CDs fest und lass die Jugend ihre Musik aus dem Internet streamen. In den wenigsten Fällen wird man bei so vielen Leuten einen gemeinsamen Nenner finden.

Tipp 5: Wenn der Streit dann doch da ist

Ist man selbst gefühlsmäßig mit dem Thema belastet, sollte man sich besser nicht einmischen und seine Ansichten für sich behalten. Schafft man das selbst nicht, sollte man fragen, wie sein Gegenüber zu seiner Meinung gekommen ist und dann selbst versuchen, zu verstehen. Auch den Ursprung seiner eigenen Ansicht zu erläutern, hilft oft mehr als das Vorbringen von Argumenten. Ist der Widersacher überhaupt nicht mehr zugänglich, sollte man abwarten bis sich die Lage beruhigt hat. Jedes weitere Wort könnte Öl ins Feuer gießen.

Im Allgemeinen ist es immer hilfreich, höflich und sachlich zu bleiben und die eigenen Interessen im Zweifelsfall hinten anzustellen.

Ich wünsche allen ein streitfreies Weihnachtsfest!