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Disziplin vs. Motivation

Was genau ist eigentlich der Unterschied und was ist wichtiger um unsere Ziele möglichst schnell zu erreichen?

Motivation bedeutet ein Motiv zu haben etwas zu tun. Sie ist unser „Warum“, also der Grund warum wir etwas tun. Je stärker unser Warum, desto leichter fällt es uns in die Umsetzung zu kommen.

Wir unterscheiden in intrinsische Motivation und extrinsische Motivation.

Bei der in intrinsischen Motivation kommt das Motiv etwas zu tun von innen heraus. Beispiele hierfür sind:

Du tust etwas weil:

  • du es wirklich gerne machst
  • es dir Spaß oder Freude bereitet
  • du die Herausforderung liebst
  • du es wissen willst

Bei der extrinsischen Motivation hingegen kommt das Motiv etwas zu tun von außerhalb. Beispiele hierfür sind:

Du tust etwas weil:

  • du dafür bezahlt wirst
  • du eine Belohnung erhältst
  • du geachtet wirst
  • du deshalb Ansehen erhältst

oder (bei Nichteinhaltung)

  • du bezahlen musst wenn du es nicht tust
  • du eine Strafe erhältst wenn du es nicht tust
  • du verachtet wirst wenn du es nicht tust
  • sonst Schande über dich kommt

Motivation ist meist kurzfristig oder gar einzeln auftretend, wohingegen Disziplin ein dauerhaftes wiederkehrendes Verhalten beschreibt.

Als Disziplin beschreibt man daher ein stetiges selbst kontrolliertes Verhalten, welches der Einhaltung von selbst auferlegten Vorgaben oder der Erreichung von Zielen dient. Laut Duden online bedeutet Disziplin auch: das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.

Apropos Willen, unsere Willenskraft dient sozusagen als Treibstoff um unsere Disziplin aufrecht zu erhalten. Sie funktioniert ähnlich wie ein Muskel und kann somit ebenfalls ermüden und trainiert werden. Möchtest du mehr über Willenskraft erfahren, dann empfehle ich dir folgende Beiträge: Was genau ist eigentlich Willenskraft? 🤔 und 3 Tipps deine Willenskraft zu stärken 💪🏻

Letztendlich bleibt zu sagen, dass uns eine gute Motivation dabei hilft, unsere Disziplin zu stärken und stetig aufrecht zu erhalten. Mit der Kombination aus beidem, erreichen wir unsere Ziele am sichersten und am schnellsten.

Bist du mit irgendeinem Vorhaben gescheitert oder hast auf deinem Weg zum Ziel einfach vorzeitig aufgegeben, so liegt dies sehr oft darin begründet, dass dein „Warum“ also dein Motiv nicht stark genug war. Ist dein Motiv zu schwach, mangelt es dir schnell an Disziplin und du bist viel eher dazu geneigt bei kleinen Komplikationen die Flinte ins Korn zu werfen und aufzugeben.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

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Setze dir selbst Ziele 🎯

„Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun“ – lautet ein bekanntes Zitat des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Bereits zu seinen Lebzeiten kannten Viele das Problem, nie aus der Phase des Wünschens, Wollens und Träumens heraus zu kommen. Bis heute hört man immer wieder Sätze wie:  „ich würde gerne…“, man müsste einfach einmal…“, „da möchte ich auch einmal hinfahren“, „dass wollte ich auch schon immer einmal machen!“ und so weiter.

Die Zeit läuft! Wenn du deine Wünsche, Träume oder Pläne wirklich umsetzen möchtest, solltest du endlich damit anfangen! Verschwende keine Zeit und fang JETZT nach folgendem Schema an:

Zielsetzung: schreibe konkret auf, was du genau erreichen oder umsetzen möchtest

Planung: wie? wo? und vor allem wann?/bis wann? willst du dieses Ziel erreicht haben

Durchführung: sobald der Punkt Planung abgearbeitet ist, sind wir unserem Ziel bereits sehr nah und müssen es jetzt einfach durchziehen!

Kontrolle: habe ich mein Ziel wirklich erreicht, so wie ich es mir vorgestellt habe oder muss ich noch etwas ändern/optimieren?

Je nach Sachlage kann es sein, dass der Prozess mehrfach durchlaufen werden muss, um mittels Erreichung von Teilzielen das Hauptziel umzusetzen.

Diese Vorgehensweise hat sich in den unterschiedlichsten Bereichen bewährt, ob als Führungsprozess beim Militär, als Management-Prozess in der Betriebswirtschaftslehre, oder als Führungsvorgang bei der Feuerwehr, die Bezeichnungen sind genau so vielseitig wie die Bereiche in denen dieser Prozess Anwendung findet. Wird dieser strukturierte Ablauf sauber durchgezogen bringt er uns sicher zum Ziel!

Warum du genau so vorgehen solltest:

Durch das schriftliche Formulieren deines Zieles, wird aus bloßen Gedanken die bisher nur in deinem Kopf existiert haben, eine feste Willenserklärung. Quasi ein kleiner Vertrag mit dir selbst.

In der Planungsphase beschäftigst du dich bereits eingehender mit deinem Ziel und legst einen konkreten Zeitpunkt/Zeitplan fest, sodass du die Umsetzung nicht mehr ewig vor dir her schieben kannst.

Um die Durchführung für dich noch ein wenig sicherer zu machen, hilft es Verbindlichkeit zu schaffen indem du den Menschen in deinem Umfeld von deinen Absichten erzählst. Sie werden dich nach dem aktuellen Stand der Dinge fragen und Niemand berichtet dann gerne von einem Rückzieher.

Spätestens bei der Kontrolle stellst du fest, ob du dein Ziel wirklich zu deiner vollsten Zufriedenheit erreicht hast oder du einen weiteren Versuch starten musst.

Unsere Zeit ist begrenzt, nutze sie! Und wenn dir etwas am Herzen liegt, dass du gerne machen würdest, denk an das Zitat von Goethe! – „Es genügt nicht zu wollen man muss es auch tun“

Ich arbeite bereits seit Jahren an meiner Bucketlist (Löffel-Liste) auf der ich alles notiere, was ich gerne einmal machen würde. Mindestens einmal im Jahr nehme ich mir diese Liste vor und wähle einen Punkt aus, den ich dann konsequent durchziehe. Doch dazu mehr in einem späteren Blog-Post.