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Miracle Morning

Wie du mehr Zeit aus deinem Morgen schöpfen kannst! Unser Tag hat 24 Stunden, daran können wir nichts ändern. Was wir jedoch ändern können, ist der Grad der Ausnutzung dieses Tages. Wie viel Zeit wir worauf verwenden, bestimmt am Ende des Tages wie viel wir erledigt bekommen.

Schlafen wir samstags aus und frühstücken im Anschluss erst einmal gemütlich, so kann es sein, dass wir erst mittags mit den Dingen beginnen die wir an diesem Tag erledigen möchten. Die Zeit die wir morgens länger im Bett verbracht haben, werden wir den ganzen Tag nicht mehr aufholen können. Am Ende des Tages werden wir folglich feststellen, dass wir einige Tasks von unserer To-do -Liste aus Mangel an Zeit nicht erledigen konnten.

Um etwas mehr Zeit zur Verfügung zu haben, könnte man am Wochenende natürlich genau so früh aufstehen wie in der Woche und somit deutlich mehr erledigt bekommen, doch dazu werden die wenigsten von uns bereit sein. Siehe auch: Lange schlafen vs. früher aufstehen

Die meiner Meinung nach beste Methode, mehr aktive Zeit pro Tag zu erhalten, ist morgens ca. 1 Stunde früher aufzustehen. Auch wenn die Morgenmuffel jetzt einlenken und lieber abends eine Stunde Aktivität dranhängen wollen, so bringt der Morgen viele Vorteile mit sich. Alles spricht dafür, dass man morgens viel Produktiver ist.

Zum einen ist man morgens, nachdem man dann letztendlich aufgestanden ist und seinen Kreislauf mit Licht, frischer Luft und etwas Bewegung in Schwung gebracht hat, wesentlich energiegeladener, motivierter und noch voller Willenskraft. Im Vergleich dazu ist man am späten Abend, nach einem langen Arbeitstag doch eher unmotiviert, erschöpft und müde. Nochmal – Ich spreche hier nicht von den ersten 5 Minuten nach dem Erwachen, sondern von der ersten Stunde des Tages nachdem man Aufgestanden ist, seinen Kreislauf und seine Verdauung angeregt hat und in den Tag gestartet ist.

Wer nur früh genug aufsteht, hat in der Stille des Morgens genügend Zeit etwas für sich zu tun, oder Dinge wirklich in Ruhe zu erledigen. Sobald die restliche Familie wach wird, der Berufsverkehr einsetzt und die Geschäftszeiten beginnen, ist es vorbei mit Ruhe und Produktivität. Plötzlich verlangt jeder nach deiner Aufmerksamkeit und möchte etwas von dir. Du musst entweder deinem Angestellten Job nachgehen oder dich um deine eigenen Kunden kümmern.

Verabredungen mit Freunden oder ein spontaner Besuch, Überstunden oder Verkehrsstaus, all dass findet in der Regel am Abend statt und führt dazu, dass wir unsere persönlichen Pläne für diesen Tag entweder deutlich einschrumpfen oder gar auf Eis legen müssen. Was du jedoch bereits am frühen Morgen erledigt hast, brauchst du weder vor dir herzuschieben noch können äußere Einflüsse dafür sorgen, dass du keine Zeit mehr dafür findest.

Schon im Mittelalter pflegte man zu sagen: „Morgenstund hat Gold im Mund“, seit dem Bestseller „Miracle Morning – Die Stunde, die alles verändert“ von Hal Elrod, wird der Begriff „Miracle Morning“ immer bekannter. Gemeint ist jedenfalls die Tatsache, dass man in einer frühen Morgenstunde produktiver ist und mehr erledigt bekommt als am späten Abend nach einem langen anstrengenden Tag.

Probiere es doch einfach mal aus und tausche auch du eine unproduktive Stunde am Abend, gegen eine produktive Stunde am Morgen ein! Baue dir eine Morgenroutine auf und erledige all dass, wofür du im laufe des Tages eventuell keine Zeit mehr finden wirst. Siehe auch: Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 1 und Die erste Stunde des Tages gehört mir! Teil 2

Denke immer daran: diese Stunde am frühen Morgen ist deine Zeit, die du nur für dich und deine Belange hast, und niemand kann sie dir nehmen! Wenn du sie hingegen verschläfst, ist diese Stunde voller Möglichkeiten einfach weg, sie ist unwiederbringlich verstrichen! Denke immer daran, unsere Zeit ist begrenzt, wir sollten sie weise nutzen.

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Ich wünsche dir eine gute Zeit, dein Thorsten.

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ausgetretener Weg

In nur 60 Tagen zur neuen Routine 🧠 🏃🏼‍♀️ 🧘🏻‍♂️ 🤹🏽‍♂️ 🎻

Das Aufschieben hat nun ein Ende – Der Weg zu neuen Gewohnheiten!

Du willst mehr Sport machen, etwas neues Lernen, mehr Zeit mit der Familie verbringen oder dich gesünder ernähren? Mehr Zeit für dich, deinen Körper und deinen Geist aufwenden?

Oft bleibt bei uns die persönliche Weiterentwicklung aus Mangel an Freizeit auf der Strecke. Sport treiben oder etwas Neues lernen fällt aus und statt etwas gesundes aus frischen Lebensmitteln zuzubereiten, kommt – der Einfachheit halber – die Tiefkühlpizza in den Ofen.

Nach einem langen Arbeitstag fehlt es uns meistens einfach an Willenskraft, unseren Geist und unseren Körper noch weiter zu strapazieren. Da ist es einfacher, auf der Couch zu liegen und entspannt Soaps im TV zu gucken, anstatt ein anstrengendes Sachbuch zu lesen, eine Fremdsprache oder ein Instrument zu lernen. Man hat keine Lust und verschiebt seine Vorhaben auf unbestimmte Zeit – man prokrastiniert. So vergeht ein Tag nach dem anderen und man kommt einfach nicht weiter.

In welchem Lebensbereich wolltest du dich schon seit langem verbessern, worin würdest du dich gerne weiterentwickeln, worauf möchtest du in Zukunft mehr achten und Wert legen? Du hast jetzt lange genug auf eine gute Gelegenheit gewartet etwas zu ändern. Der beste Tag damit zu beginnen war bereits vor 10 Jahren, der zweitbeste ist HEUTE! Komm endlich in die Umsetzung!

Nimm dir gleich nach dem du diesen Artikel fertig gelesen hast, Zettel und Stift und schreibe dir ein paar Stichpunkte auf, was du gerne – in Bezug auf persönliche Weiterentwicklung -machen würdest wenn du die Zeit dafür hättest. Suche dir den für dich wichtigsten Punkt heraus und fange noch heute damit an.

Zeit ist ein mächtiger Hebel, mit dem du viel bewegen kannst! Wenn du dir für dein Vorhaben jeden Tag nur 30 Minuten Zeit nimmst, kannst du langfristig viel erreichen. Wichtig ist, dass du eine feste tägliche Routine daraus machst. Um so häufiger und regelmäßiger du etwas machst, desto einfacher fällt es dir.

Eine neu implementierte tägliche Routiene ist bereits nach 60 Tagen so selbstverständlich wie das Zähneputzen. Neue Handlungen werden in unserem Gehirn zunächst mit viel neuronalem Aufwand und hoher Konzentration in der Großhirnrinde verarbeitet. Mit der Zeit werden aufgrund der Wiederholungen, immer mehr neue Verknüpfungen in unserem Gehirn entstehen und die neue Handlung wird allmählich zur Gewohnheit. Nach ca. 60 Tagen bereits, findet der größte Teil der Gehirnaktivität –  beim Ausführen der neuen Tätigkeit bereits im Kleinhirn statt, dort wo unsere Automatismen ablaufen.

Man kann sich das Ganze in etwa wie eine neu gefundene Abkürzung, querfeldein durch den Wald vorstellen. Die Strecke ist zwar deutlich kürzer als die herkömmliche Route, doch der Weg ist zu Beginn noch sehr beschwerlich. Äste und Brombeerhecken stören uns und der Boden ist unwegsam und bewachsen. Mit jeder Benutzung der neuen Route jedoch, fällt es uns einfacher diese zu gehen, wir wissen was auf uns zukommt und wo wir am besten hintreten. Mit der Zeit entsteht so ein Trampelpfad der uns viel schneller zu unserem Ziel führt.

So können Routinen nicht nur Zeit sparen, sondern sie erlauben dir auch endlich Dinge zu tun, für die du vorher keine Zeit hattest.

Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 2

Vergangene Woche habe ich den Sinn und Zweck einer Morgenroutine, sowie deren Vorzüge beschrieben. Ich habe an Hand meiner Morgenroutine erste Beispiele gegeben, wofür man schon morgens bevor man das Haus verlässt, alles die Zeit finden kann – wenn man nur möchte! In diesem Artikel erfährst du, wie die zweite Hälfte meiner Morgenroutine aussieht und welchen Schwerpunkt diese hat.

Für die persönliche Weiterentwicklung ist es wichtig, dass man jeden Tag etwas neues dazulernt. Aus diesem Grund habe ich ebenfalls ein paar wissensrelevante habits (Gewonheiten) in meine Morgenroutine mit aufgenommen. Zum einen habe ich mich bei Highbrow angemeldet, einer Plattform die kleine Onlinekurse in Form eines täglichen Newsletters anbietet. Man wählt sich ein Schlagwort aus einer Wissenssparte aus und erhält dann 10 Tage lang eine Mail zu diesem Thema. Zur Auswahl stehen Themen wie: Kunst, Business, Kochen, Gesundheit, Geschichte, Sprachen, Literatur, Logik, Natur, Philosophy, Produktivität, Psychologie, Wissenschaft und Technik. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Die Kurse sind in englisch, was für mich ein weiter Lernaspekt ist. Im Anschluss lerne ich Vokabeln mit Babbel. An Wochenenden arbeite ich nach dem wiederholen der Vokabeln zusätzlich auch noch ein oder zwei neue Lektionen durch.

Um etwas für meine Allgemeinbildung zu tun, lese ich jeden Morgen einen kurzen zweiseitigen Artikel in einem Buch für Allgemeinbildung. Je nach Wochentag wechseln die Themen hier zwischen: Geschichte, Literatur, bildende Kunst, Wissenschaft, Musik, Philosophie und Religion. Ich lese sehr gerne und auch viel, sollte ich jedoch an manchen Tagen nicht dazu kommen in Ruhe eine Weile zu lesen, habe ich so zumindest etwas gelesen.

Kommen wir nun zu meiner Lieblingsroutine zur persönlichen Weiterentwicklung – dem Podcast! Zwar höre ich diesen nicht zwingend während der ersten Stunde nach dem aufstehen, da viele Folgen aufgrund ihrer Spieldauer zu lang sind um sie während dem Frühstück zu hören, doch mindestens einen Podcast höre ich jeden Tag.

Jetzt ist die erste Stunde des Tages vorbei und egal wie stressig mein Tag nun wird, was ich heute Morgen schon alles für mich getan habe, kann mir keiner mehr nehmen. Auch wenn ich den ganzen Tag unterwegs sein sollte oder heute keine 10 Minuten Zeit und Ruhe mehr haben werde, ich habe bereits einiges erledigt und kann nun mit einem guten Gefühl in den Tag starten. Zeit für mich, dank Morgenroutine!

Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 1

Zeit für mich, dank Morgenroutine! Erfahre was ich gleich zu Beginn des Tages so alles mache, wozu ich im Verlauf des Tages meist nicht mehr kommen würde. Mein Tag beginnt gut eine Stunde bevor ich das Haus verlasse. So Früh am Morgen habe ich meistens meine Ruhe und somit die Zeit für meine Morgenroutine. Eine geregelte Morgenroutine sorgt dafür, dass du konstant gut in den Tag startest. Morgens ist deine Willenskraft noch vollständig da und es fällt dir leichter dich zu konzentrieren, deine Vorhaben durchzuziehen und Versuchungen zu wiederstehen. Du kannst gesunde Gewohnheiten wie beispielsweise: Sport machen, stretchen, Öl ziehen, etwas gesundes Essen, etwas lernen und vieles mehr in deine Morgenroutine mit aufnehmen. So stellst du sicher, dass du vieles was du für dich und deinen Körper tun möchtest, auch wirklich tust und dir dein weiterer Tagesablauf keinen Strich durch die Rechnung macht. Stehst du nur früh genug auf, hast du die Zeit zu erledigen, wofür du später oft keine Zeit oder Willenskraft mehr haben wirst!

Hier als Beispiel meine persönliche Morgenroutine:

Nachdem ich auf der Toilette war, mir die Zähne geputzt und den Mund ausgespült habe, habe ich mir angewöhnt erst einmal 2 große Gläser Wasser zu trinken. Ich habe zwar auch immer eine Flasche mit Wasser am Bett stehen, trinke jedoch nur, wenn ich auch Nachts wach werde. Schlafe ich durch, habe ich seit etwa 7 Stunden nichts mehr getrunken und der Körper braucht das Wasser um seinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen. Während das Teewasser aufkocht, mache ich meine morgendlichen Liegestützen. Im Anschluss folgt eine geführte Meditation mit Calm, diese dauert max. 10 Minuten! Hierzu mehr in späteren Beiträgen. In dieser Zeit ziehe ich Öl durch meine Zähne und der Tee kann ziehen und schon mal etwas abkühlen. Jetzt ist es Zeit den MIT (most important task) festzulegen und mein Five Minute Journal (Dankbarkeitstagebuch) auszufüllen. Auch hierauf werde ich in einem späteren Beitrag genauer eingehen, da dies sonst den Rahmen sprengen würde. Zu meiner täglichen Routine gehört außerdem auch ein 7 Minuten Workout. Hierzu gibt es Apps die dir die zu machenden Übungen ansagen und die Zeit für dich runterzählen. Ich nutze die Seven App, hier schaltet man alle 60 Tage an denen man täglich trainiert hat, neue Übungen frei.

Damit ist die erste halbe Stunde meines Tages auch schon vorbei, wie die andere Hälfte abläuft, erfährst du im nächsten Blogpost.