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Effizient Rucksack packen 🎒

Wie du mit einem gut gepackten Rucksack nicht nur Zeit einsparen kannst!

Sicherlich kennst du das, du bist mit dem Rucksack unterwegs und plötzlich benötigst du etwas daraus. Wenn es gut läuft und du in Begleitung bist, kannst du diese darum bitten dir kurz etwas aus deinem Rucksack zu geben und diese findet das was du suchst auf anhieb. Meistens jedoch, muss man anhalten, den Rucksack absetzen, wühlen, diverse Sachen entnehmen und alle müssen auf dich warten. Im Grunde genommen nicht so schlimm, denn man ist ja schließlich am Wandern und nicht auf der Flucht. Doch mit ein paar kleinen Tricks kannst du deinen Rucksack viel effizienter packen.

Du hast dir einen guten großen Rucksack besorgt und möchtest diesen nun möglichst gut packen? Worauf kommt es beim Rucksack packen überhaupt an? Natürlich sollte alles hineinpassen was man so mitnehmen möchte. Er sollte nicht zu schwer werden und natürlich bequem zu tragen sein. Man sollte gut an die Sachen herankommen und nicht ständig für jede Kleinigkeit den halben Rucksack ausräumen müssen. Doch wie macht man das am besten?

Gehen wir einmal davon aus, dass du dir einen für deine Zwecke geeigneten Trekkingrucksack besorgt hast. Vor dir liegt ein Berg Kleidung und Gegenständen die du gerne mitnehmen möchtest. Doch brauchst du dass wirklich alles? Bedenke dass du diese Dinge mit dir herumtragen musst und jedes Gramm an zusätzlichem Gewicht, macht dich schwerfällig und somit langsam. Hier ist weniger oft mehr! Lade dir einfach meine kostenlose Packliste herunter!

Hast du dich erst auf das Wesentliche beschränkt, gilt es nun diese Dinge möglichst sinnvoll einzupacken um den oben genannten Anforderungen gerecht zu werden. Packe nun die voluminösen, leichten Dinge, wie den Schlafsack oder deine Jacke ganz unten in deinen Rucksack. Gute Rucksäcke haben auch am unteren Ende einen Reißverschluss, sodass man seine Jacke oder am Abend den Schlafsack auch entnehmen kann, ohne erst alles andere ausräumen zu müssen.

Schwere Dinge wie Kochutensilien oder deine Trinkblasen solltest du so nah wie möglich am Rücken tragen. Dies dient nicht nur dem Tragekomfort, sondern es hilft dir auch besser das Gleichgewicht zu halten. Bei eher flachen Strecken, empfiehlt sich ein etwas höherer Schwerpunkt im Gebirge hingegen, sollte dieser etwas tiefer liegen. Immer jedoch so nah wie möglich am Rücken, so kommst du am besten voran!

Mit den restlichen, mittelschweren Dingen – die nicht ständig oder plötzlich benötigt werden – wie zum Beispiel Wechselkleidung oder Verpflegung füllst du das Hauptfach aus und stabilisierst damit die schweren Sachen am Rückenteil.

Ich habe es mir außerdem auch noch zur Gewohnheit gemacht, meine Sachen thematisch zusammenzupacken, um diese dann mit einem Griff alle sofort parat zu haben. So sind die Dinge fürs Frühstück zusammen in einer Klick Box (nah am Rücken verstaut, weil schwer), meine Wechselkleidung ist in einer Tüte (um diese zusätzlich vor Nässe zu schützen), Toilettenartikel sind zusammen in einem Ziplock Beutel und was ich für mein Nachtlager mitführe (Nackenhörnchen, Schlafbrille, Stirnlampe und Oropax) sind zusammen in einem Stoffbeutel.

Zuletzt kommen wir zum Deckelfach unseres Rucksackes. Hierein gehört alles, was wir ständig griffbereit haben möchten. Hierzu gehören beispielsweise Sonnenschutz, Erste Hilfe Set, Müsli Riegel oder eine Powerbank.

 

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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 6

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Wissen was man einkaufen muss.

Wer immer genau weiß was er einkaufen muss, ist im Supermarkt viel schneller fertig, als diejenigen die ziel- und planlos durch die Gänge irren. Überlegt man sich erst während dem Einkauf was man benötigt, kann man keine effiziente Route durch das Geschäft nehmen und muss gegebenenfalls nochmals in bereits aufgesuchte Abteilungen zurück. Wenn man genau weiß was man benötigt, wird weitestgehend auch nur das genommen was auf der Liste steht beziehungsweise auf dem Weg zu den einzelnen Produkten, entdeckt wird. Man verfällt weniger schnell in den Modus Bummeln, Stöbern oder mal schauen was es sonst so neues gibt. Meine Freundin und ich führen eine gemeinsame Einkaufsliste auf unseren Smartphones, somit haben wir unsere Einkaufsliste immer bei uns und wissen genau was wir benötigen. Natürlich ist eine herkömmliche Liste mit Stift und Papier, wenn sie auf dem Aktuellen Stand ist auch ein gute Hilfe. Wer keine Liste geführt hat oder zu faul dafür ist, der kann vor dem Einkaufen gehen, wenigstens noch ein Paar Handyfotos vom Inhalt des Kühl- bzw. Vorratsschrankes machen um so im Supermarkt wenigstens einen Anhaltspunkt zu haben, was fehlen könnte.

 

2. Nicht immer erreichbar sein

Leider ist es in der heutigen Zeit längst selbstverständlich geworden, dass man immer und überall erreichbar ist. Doch eigentlich müssen wir dass überhaupt nicht, oder? Wer konzentriert an etwas arbeitet kann und darf sich nicht permanent von eingehenden Telefonaten ablenken lassen. Möchte man eine Arbeit fokussiert zu Ende bringen ohne andauernd gestört zu werden, ist es meiner Meinung nach ratsam einfach mal die Mailbox bzw. den Anrufbeantworter zu aktivieren. Entweder man schaltet die Rufweiterleitung direkt auf die Mailbox weiter bzw. aktiviert den Flugmodus, oder man schaltet sein Mobiltelefon einfach einmal aus. Sind wir doch mal ehrlich, wie viele wichtige und dringende Telefonate erhalten wir pro Woche? Keine? Und wie viele pro Monat? Bei den meisten Menschen werden das nur sehr wenige sein, sodass es kein Problem sein sollte, wenn man sein Mobiltelefon auch mal auf nicht erreichbar schaltet. Am besten eignet sich hierfür wirklich der Flugmodus ohne WiFi zu aktivieren, damit wirklich keine Nachrichten oder Anrufe reinkommen. Schaltet man sein Gerät nur auf stumm oder Nachtmodus, ist man selbst immer wieder geneigt einen kurzen Blick auf sein Handy zu werfen und wird sofort abgelenkt. Um sich wirklich nicht ablenken zu lassen, sollten auch eingehende Mails sich weder optisch noch akustisch bemerkbar machen. (Siehe hierzu: Sie haben 19 neue E-Mails 📧)

 

3. Ordnung ist das halbe Leben

Auch wenn ständiges Aufräumen echt lästig ist und uns zunächst Zeit kostet, spart Ordnung uns im Gegenzug auch Zeit ein. Ein übersichtlicher Schreibtisch, lenkt uns weniger von unserer Arbeit ab, lässt uns fokussierter arbeiten und den Überblick behalten. Eine aufgeräumte Küche oder eine aufgeräumte Werkstatt bzw. ein Gartenhaus, sieht nicht nur besser aus als wenn alles chaotisch ist, sondern man findet die Dinge die man sucht auch wesentlich schneller und einfacher. Der beste Tipp – meiner Meinung nach – wie man es am einfachsten schafft Ordnung zu halten, ist es die große Unordnung erst gar nicht aufkommen zu lassen. Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan doch auch kleinste Handgriffe, permanent getan, helfen dem Chaos vorzubeugen. Ich versuche stets das Prinzip „kein Weg umsonst“ anzuwenden und nie mit leeren Händen zu gehen. Nicht extra zum Mülleimer zu laufen, sondern den Müll mitzunehmen wenn ich ohnehin raus gehe. Auf dem Weg ins Bad, benutztes Geschirr schon mal mit in die Küche nehmen oder ähnliches. Wer sich kleine Arbeiten zur Gewohnheit macht, wirkt dem Chaos stetig entgegen.

Sollten umfangreichere Hausarbeiten anstehen ist die Die 10 Minuten Methode eine gute Hilfe!

 

 

 

 

 

Das Parkinsonsche Gesetz ⚖️

Bereits vor einem guten halben Jahrhundert formulierte der britische Soziologe  und Publizist Cyril Northcote Parkinson folgendes Theorem:

„Work expands so as to fill the time available for its completion.“

C. N. Parkinson

Frei übersetzt bedeutet dies so viel wie:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maße aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

Zwar wollte Northcote mit diesem Satz vor allem das Bürokratiewachstum der britischen Verwaltung auf die Schippe nehmen, doch hatte der Wissenschaftler mit seiner Publikation tatsächlich ein weit verbreitetes noch heute reelles Phänomen beschrieben.

Ihm war aufgefallen, dass obwohl die britische Marine immer weniger Schiffe im Einsatz hatte, die Anzahl der Admiräle stetig anstieg. Kann es wirklich sein, dass trotz weniger Arbeitsaufwand, mehr Personal für dessen Verwaltung benötigt wird?

Doch dieses Phänomen ist nicht nur in der Verwaltung anzutreffen.

Für das Streichen eines Treppenhauses veranschlagt ein Malerbetrieb 6 Stunden Arbeitszeit. Der Anstreicher kommt, liefert gute Arbeit ab und war tatsächlich in ungefähr 6 Stunden fertig.

Sechs Wochen später streicht der gleiche Malerbetrieb für das identische Wohnhaus nebenan (dieses hat einen anderen Besitzer) ebenfalls das Treppenhaus. Es kommt derselbe Anstreicher für die Arbeit, nur wurde dieses Mal ein Festpreis ausgehandelt. Der Mann war in 4 Stunden fertig!

Wie kann dass sein?

Haus A wurde dienstagvormittags gestrichen und der Anstreicher wusste, dass 6 Stunden für die Arbeit veranschlagt wurden.

Haus B wurde freitagvormittags gestrichen und der Anstreicher wusste, dass laut Angebot ein Festpreis ausgehandelt war.

Dienstags ging die Arbeitszeit des Mitarbeiters bis 17 Uhr, Freitags wird nur bis 12 Uhr gearbeitet.

Weitere Beispiele hierzu gibt es zu Hauf, von der langsamer gestellten Maschine, damit man zum Schichtende nicht noch neu Einrichten muss, bis zum trödelnden LKW-Fahrer der nicht noch eine weitere Tour aufgebrummt bekommen möchte. Jedem sollte so etwas schon einmal aufgefallen sein. Hat man für eine Aufgabe, für die man normalerweise eine halbe Stunde braucht, plötzlich eine Dreiviertelstunde Zeit wird man diese meistens auch in Anspruch nehmen. Hat man für dieselbe Aufgabe aus irgendeinem Grund nur eine Viertelstunde oder 20 Minuten Zeit, ist diese trotzdem meistens zu schaffen.

Diesen Effekt kann man sich aber auch zu Nutze machen, indem man sich die Aufgaben die man erfahrungsgemäß gerne mal in die Länge zieht, bewusst so legt dass man nicht zu viel Zeit für deren Erledigung hat. Zum Beispiel kurz vor der Pause oder kurz vor Feierabend.

Hat man Mitarbeiter zu delegieren, sollte man das Parkinson-Gesetz ebenfalls kennen und sich zu Nutze machen. Beim Übertragen einer Aufgabe empfiehlt es sich also, immer auch einen realistische Endtermin bzw. Zeitraum für deren  Erledigung festzulegen.

Ich vergebe die Aufgaben, die erfahrungsgemäß zum Trödeln, Schwätzchen halten oder heimlich noch eine rauchen einladen, gerne kurz vor der Mittagspause oder vor Feierabend.

Wer sein Arbeitstempo selbst etwas kritisch bewertet, kann mit Sicherheit hier und da 5 bis 10 Minuten einsparen und somit in der Summe schnell eine Stunde, entweder für echte Produktivität oder aber für andere Dinge (wie z.B. Sport, Bildung oder Freizeit) generieren.

T-Shirts 👕 schneller falten

Die Falthilfe ist mein Quick-Tip, um Shirts, Pullover und andere Oberteile schnell zusammenzulegen. Der Vorteil gegenüber anderen schnellen Falttechniken aus dem Internet ist, dass man immer das gleiche Endformat hat, wodurch sich die Kleidungsstücke anschließend sauberer und übersichtlicher im Schrank verstauen und somit auch schneller finden und rausnehmen lassen. Ich habe meine Falthilfe für ca. 7 € bei amazon bestellt, sie lässt sich aber auch ganz einfach aus Pappkarton nachbauen. War mir nur zu zeitaufwändig!