Top 3 Beiträge zum Zeit sparen 🕰

Hallo liebe Zeitsparer und Lifehacker, da ich mich zur Zeit im Urlaub befinde, bitte ich zu entschuldigen, dass ich es mir – diese und die kommende Woche – etwas einfacher mache und aus Zeitspargründen auf bereits bewährte Beiträge zurückgreife. Hier nochmal meine beliebtesten Artikel aus den letzten Jahren:

Platz 1:

Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied?

Wichtig oder dringend? Wer selbstbestimmt arbeitet und seine Aufgaben und Tasks priorisiert, muss hier ganz klar unterscheiden können! Welche meiner Aufgaben ist wichtig und welche ist dringend!

Eine Aufgabe ist wichtig, wenn: sie der Erreichung meiner persönlichen Ziele oder der meiner Unternehmung dient. Sie ist meistens langfristig und wenn ich sie nicht bearbeite, hat dies weitreichende Konsequenzen. Die Erledigung dieser Aufgabe bringt mir in irgendeiner Art und Weise einen Vorteil oder beseitigt einen Nachteil. Im Umkehrschluss gilt, eine Aufgabe die mich keinem meiner Ziele näher bringt, als unwichtig!

Eine Aufgabe ist dringend, wenn: ein Datum oder gar eine Uhrzeit damit verbunden ist, oder sie aus irgendeinem Grund kurzfristig erledigt werden muss. Dringende Aufgaben dulden keinen Aufschub und müssen zeitnah angegangen werden. Dringend ist ganz klar zeitlich zu sehen, hier bringt mir die Erledigung einen einmaligen Nutzen.

Im Allgemeinen gilt, dass dringende Aufgaben selten wichtig und wichtige Aufgaben selten dringend sind.

Um hier einfach unterscheiden zu können, ob eine Aufgabe wichtig ist, stelle ich mir die Frage ob etwas für mich auf dem Spiel steht, sollte ich die Aufgabe einfach nicht erledigen. Hat es schwere Konsequenzen wenn ich in dieser Angelegenheit nichts unternehme? Diese Fragestellung ist stets auf den eigenen Nutzen bezogen, Vorteile die Andere daraus ziehen, werden hierbei nicht berücksichtigt.

Hier ein paar Beispiele:

wichtig 

– manche E-Mails

– einige Telefonate

– zwischenmenschliche Beziehungen

– persönliche Entwicklung

– Work-Life-Balance

dringend 

– Erste Hilfe

– Fristen einzuhalten

– Probleme lösen die mit der Zeit schlimmer/größer werden

– Pausen machen

– jemand benötigt kurzfristig etwas von ihnen

Siehe auch: Eisenhower-Matrix

Platz 2:

Verschwende deine Zeit nicht mit Sorgen und Problemen 

Sorge dich nicht zu sehr um Probleme! Vor allem verschwende deine Zeit nicht mit der Suche nach Problemlösungen, für Probleme die eventuell überhaupt nicht eintreten werden oder noch schlimmer, Angelegenheiten für die es ohnehin zu spät ist.

(Wär ich gestern nur zu Fuß zum Bäcker, dann hätte ich nicht mein Auto kaputt gefahren)

Oft machen wir uns viel zu viele Sorgen um belanglose Dinge, zermürben uns den Kopf mit Überlegungen was wir tun, für den Fall dass dies oder jenes passiert! Speziell wir Mitteleuropäer haben den Hang aus den unbedeutendesten Gegebenheiten eine riesen Sache zu machen und alles als Problem anzusehen. Immer wieder stellen wir die kompliziertesten Denkprozesse an: Was mache ich nur, wenn ich keinen Parkplatz finde? Was mache ich, wenn die Hose die ich gerne kaufen würde nicht mehr in meine Größe da ist? Was sag ich nur, wenn man mich auf dieses oder jenes Thema anspricht? Was wenn keine Toilette im Bus ist, ich aber dringend muss? Immer wieder denken wir über die gleichen Unannehmlichkeiten nach und am Ende treten diese oft überhaupt gar nicht ein. Wir haben unsere Zeit für nichts und wider nichts mit unnötigen Überlegen verplempert und uns eingeredet wir hätten ein Problem. Doch was ist überhaupt ein Problem?

Per Definition ist ein Problem eine schwierige ungelöste Aufgabe. Eine Schwierigkeit.

Hält man sich streng an diese Definition, so reduziert dies die Anzahl unserer „Probleme“  bereits deutlich.

Was dann noch übrig bleibt, sind schwer zu lösende Aufgaben, oder noch anders ausgedrückt: Herausforderungen die es zu Meistern gilt. Eine Herausforderung hat überhaupt nicht mehr den negativen Beigeschmack, den das Wort Problem mit sich bringt. Eine Herausforderung ist etwas Gutes, eine Chance besser zu werden, mich zu entwickeln, etwas an dem ich wachsen kann. Eine Herausforderung ist wie ein Spiel – und du kannst es Gewinnen! Niemand macht sich Sorgen um eine Herausforderung, oder verschwendet seine Zeit mit Gedanken an eine möglicherweise auftretende Herausforderung. Ist eine Herausforderung erst einmal da, ist es noch früh genug sich Gedanken über eine Lösung zu machen.

Wir verbringen einfach viel zu viel Zeit damit uns Sorgen zu machen!

Der indische Guru Gaur Gopal Prabhu bringt es in seinen Reden immer wieder auf den Punkt, er fragt:

Do you have a problem in life?

No!

Then why worry?

Do you have a problem in life?

Yes!

Can you do something about it?

Yes!

Then why worry?

Do you have a problem in life?

Yes!

Can you do something about it?

No!

Then why worry?

Auch wenn Guru Gaur Gopal Prabhu es mehr im Scherz gesagt hat, so regt sein Ausspruch doch zum Nachdenken an. Nehmen wir unsere vermeintlichen Probleme oft nicht etwas zu ernst? Sollten wir unsere kostbare Zeit nicht besser mit positiven Gedanken verbringen, statt unseren Geist mit unnötigen Sorgen zu belasten?

Platz 3:

Zeit und Geld sparen

Das Grundprinzip des Sparens

So kannst du Zeit und Geld sparen! Es ist so eine Sache mit dem Sparen, am Ende des Monats wird es bei vielen schon mal eng und es bleibt nicht viel übrig um es zur Seite zu legen. Ganz besonders fällt mir dies immer in den Discountern auf. Je weiter das Datum zum Monatsende geht, desto weniger Kundschaft sieht man in den Discountern. Anfang des Monats hingegen, ist dort häufig die Hölle los und es kommt zu Wartezeiten. Kann das Zufall sein, oder gibt es hier eventuell einen Zusammenhang dahingehen, dass die Leute Anfang des Monats wieder Geld auf ihrem Konto haben?

Natürlich wird es lange nicht bei jedem zum Ende des Monats knapp, doch sparen diejenigen, die dann immer noch genügend Geld haben, dafür mehr? Keineswegs! Meist verbleibt der Rest des Geldes einfach auf dem Girokonto und wird demnächst anderweitig verkonsumiert. Es hat den Anschein, dass linear mit steigendem Einkommen auch der Luxus und somit unsere Ausgaben steigen, sodass auch die besser Verdienenden nicht wirklich etwas sparen. Höheres Einkommen heißt so für viele einfach nur, dass sie sich jetzt eine größere Wohnung, ein schnelleres Auto und einen besseren Fernseher leisten können. Kaum jemand denkt in jungen Jahren an seine Versorgungslücke.

Immer wieder hört man, es bliebe kaum etwas übrig zum Sparen, man müsse schließlich erst einmal Geld übrig haben, um dieses zur Seite legen zu können. Und genau hier liegt der Denkfehler vieler Menschen. Das Grundprinzip des Sparens ist eigentlich ganz einfach! So egoistisch dass jetzt klingen mag: bezahle erst dich selbst, bevor du mit deinem Geld andere bezahlst! Warum legst du nicht einfach zum Beginn des Monats einen gewissen Prozentsatz deines Einkommens zurück? Lege einen bestimmten Betrag dafür fest und zahle diesen auf ein separates Sparkonto ein. Als Richtwert liest man immer wieder von 10 Prozent des Nettoeinkommens. Ist dir dass zu viel, dann fange mit weniger an und steigere den Satz mit der Zeit.

Der Trick ist einfach, zu Beginn des Monats – wenn noch genug Geld vorhanden ist – etwas davon zurückzulegen, anstatt den ganzen Monat Geld auszugeben und zu hoffen, dass am Ende noch etwas zum Sparen übrig bleibt. Denn bleibt nichts übrig, kann folglich auch nichts gespart werden und mein Sparkonto, das für meine Versorgungslücke gedacht ist, geht mal wieder leer aus. So funktioniert das mit dem Sparen nicht! Am Anfang wird es bei manchen eventuell etwas schwierig, da man nun 10 % weniger Geld zur Verfügung hat, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und lernt besser damit zu Haushalten.

Ist das Geld erst auf einem separaten Konto, und wird wirklich nicht mehr zu Konsumzwecken angerührt, so bildet sich dort mit der Zeit eine nette Summe. Wird dieses gesparte Geld dann noch diversifiziert angelegt, kann man  so über lange Sicht Gewinne erzielen und hat somit eine Art passives Einkommen, also Geld für welches ich nicht aktiv – im Sinne von Zeit gegen Geld – arbeiten musste. Sowohl die Regelmäßigkeit deines Sparens, als auch der lange Zeitraum, dienen dir hier als mächtiger Hebel, durch den du dir dank des Zinseszinseffektes ein Finanzielles Polster fürs Alter ansparen kannst.

Da dies ein Zeit spar Blog und kein Finanzblog ist und ich auch kein Finanzberater bin und hier keine Investment-Tipps gebe, ist es nun an der Zeit die Brücke zum Zeit sparen zu schlagen. Der kleine Exkurs in die Finanzwelt, sollte lediglich die Grundprinzipien des Sparens auf einfache Art und Weise erklären. Im Teil 2 dieses Beitrages, Das Grundprinzip des Sparens Teil 2 werde ich genauer auf die Parallelen zwischen Zeit sparen und Geld sparen eingehen.

Sollte euch dieser Beitrag bis gefallen haben, dürft ihr mir gerne einen Daumen hoch geben – Vielen Dank und bis kommende Woche! Euer Thorsten!

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