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FIRE 🔥 Financial Independence Retire Early 💸

Finanzielle Unabhängigkeit und früher Ruhestand, wer möchte das nicht? Wer träumt nicht davon, finanziell ausgesorgt zu haben und seine kostbare Zeit nicht mehr in einem nine to five Job gegen Geld tauschen zu müssen?

Immer öfter begegnet man im Netzt reißerischen Überschritten wie: Rente mit 30 oder Finanziell frei mit 40. Hört sich zunächst einmal gut an, doch wie soll dass funktionieren? Kann dass jeder machen? Was steckt dahinter?

Da ich selbst einem nine to five Job nachgehe und noch keine eigenen Erfahrungen sammeln konnte, habe ich mich etwas in die Materie eingelesen und kann euch hier lediglich die Idee hinter FIRE vorstellen. Sollte jemand mit eigenen Erfahrungen diesen Artikel lesen, so ist er herzlich eingeladen mich zu kontaktieren und einen Gastartikel über diese Thematik zu verfassen.

FIRE ist ein Akronym und steht für Financial Independent Retire Early – was frei übersetzt – Finanzielle Unabhängigkeit früh in Rente bedeutet. Die Anhänger dieser stetig wachsenden Bewegung, haben ein selbst bestimmtes und freies Leben, anstelle von beruflicher Karriere und immer höheren Gehältern als ihr Ziel auserkoren.

Sie stellen den Wert ihrer Zeit über den eines teuren Lifestyles und bevorzugen es früher in Ruhestand zu gehen, statt bis ins hohe Alter für ihr Haus, teure Autos, Luxusurlaube und sonstige Konsumgüter arbeiten zu gehen. Wer das nötige Kleingeld für all diese Dinge hat und dennoch genug übrig um sich frühzeitig zur Ruhe zu setzen, Glückwunsch! Die Meisten jedoch werden sich entscheiden müssen, ob sie sich für einen gehobenen Lifestyle – für den sie jedoch bis ins hohe Alter arbeiten müssen – entscheiden, oder ob sie sparsam Leben, ihr Geld lieber anlegen und dafür früher in den Ruhestand gehen.

Frugalisten, wie die Anhänger der FIRE Bewegung in Deutschland auch genannt werden, leben eher bescheiden und sparen so viel sie können. Sie legen ihr Geld an und hoffen irgendwann von der Rendite und den Dividenden leben zu können. Auch so genannte passive Einkommensquellen wie beispielsweise: Tantiemen aus dem Verkauf von E-Books, Onlinekursen, Affilliate Marketing oder auch Einnahmen aus der Sharing Economy – wie beispielsweise Airbnb, bessern die Kasse der Frugalisten auf.

Apropos Sharing Economy, dieser wachsende Wirtschaftszweig kommt den Frugalisten natürlich auch als Kunden sehr gelegen. Warum alles teuer kaufen, wenn man es auch mit anderen teilen kann? Ob Couchsurfing, Car- und Bikesharing, Kleiderkreisel oder Mitfahrgelegenheiten, immer mehr Plattformen zum Mieten und Teilen erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Kurzum FIRE bedeutet nicht einfach nur seinen Job zu kündigen und nie wieder arbeiten zu müssen. Nein! Es steht viel mehr für einen selbst bestimmten Lebensstil, bei dem man jeder Zeit entscheiden kann, wann und wie viel man was arbeitet, ohne ständig präsent sein zu müssen und den Chef oder die Kunden im Nacken zu haben. Es heißt – für die Meisten zumindest – sparsam zu wirtschaften und sein Geld klug einzusetzen und nicht alles für den Konsum zu verschleudern.

Wer nicht so lange abwarten kann – bis er finanziell frei ist – oder wem die ferne Zukunft zu ungewiss ist, dem bleibt immer noch die Option, eine Auszeit vom Job zu nehmen. Diese kann ein so genanntes Sabbatjahr sein, oder bei wem dass nicht geht, eine Kündigung auf Zeit. Gehen die finanziellen Mittel zur Neige, kannst du dich immer wieder anstellen lassen.

Ich hoffe ich konnte euch hier eine Alternative zum konsumbestimmten Leben, für dass man den Großteil seiner kostbare Zeit, bis ins hohe Alter auf der Arbeit verbringen muss, vorstellen. Wie denkst du über die FIRE Bewegung? Ist dass eventuell auch ein Modell für dich? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken darüber. Vielen Dank 🙏

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