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Die Kunst Dinge abzusagen!

Wie du mehr selbstbestimmte Zeit gewinnst indem du gewisse Termine einfach ablehnst.

In der vergangenen Woche haben wir bereits das berühmte Zitat „If It’s Not a Hell Yes, It’s a No“ des US-amerikanischen Unternehmers Derek Sivers erwähnt. Diesen Satz solltest du dir immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn du mal wieder schwankst, ob du an etwas teilnehmen möchtest oder nicht. Sobald du dir nicht sicher bist, ob du deine Zeit für etwas bestimmtes opfern möchtest, denke an diesen Satz!

Du bist also zu dem Entschluss gelangt, etwas abzusagen da es für dich kein „Hell Yes“ zu sein scheint. Wie gehst du jetzt am besten vor? Schließlich möchtest du niemanden beleidigen oder verletzen. Genauso wenig jedoch, möchtest du dich selbst komplett als in Frage kommende Person aus dem Rennen nehmen. Schließlich möchtest du in Zukunft bei anderen Aktivitäten oder zu einem besseren Zeitpunkt dennoch gefragt werden und an gewissen Dingen teilnehmen. Da hilft es gewisse Regeln und Kniffe zu beachten.

Hier meine Quick-Tipps um etwas abzusagen:

  • Lächle, bevor du ablehnst! Eine freundliche Miene entspannt die Situation und lässt dein Gegenüber die negative Nachricht deutlich besser aufnehmen, als bei einer aggressiven ablehnenden Haltung.
  • Bedanke dich stets dafür, dass man an dich gedacht hat und dich gefragt hat ob du dabei sein möchtest. Auch dies hält die Stimmung oben und du kommst freundlich rüber.
  • Punkte mit Verständnis und zeige Empathie für die Situation deines Gegenübers. Beispiel: „Du hast dir viel Arbeit gemacht“, „Es wäre bestimmt schön“ , „Schließlich haben wir uns lange nicht mehr gesehen“.
  • Drücke dich deutlich aus und vermeide schwache Aussagen wie: „Ich denke drüber nach“, oder “ wir können ja nochmal telefonieren/schreiben“ damit vertagst du deine Entscheidung lediglich und verlagerst somit ein Problem.
  • Sei ehrlich, freundlich und klar in deiner Aussage.

Abschließend noch ein kleiner Geheimtipp:

Solltest du zu denjenigen gehören, denen man nur sehr schwer eine Entscheidung abringen kann, und bei denen immer eine Spur von Restunsicherheit übrig bleibt, hier noch ein unverbindlicher Rettungsanker: Füge deiner konkreten Absage noch einen letzten kleine Satz hinzu:

„Sollte sich etwas ändern und ich sollte unverhofft doch Zeit haben, kann ich mich ja bei dir melden!“

Mit dieser Aussage gehst du keinerlei Verbindlichkeit ein, hälst dir die Tür jedoch einen kleinen Spalt offen, falls du es dir doch noch anders überlegen solltest.

Etwas von Anfang an abzusagen ist fairer und wirkt seriöser, als grundsätzlich erst einmal alles zuzusagen und später wieder kurzfristig abzusagen.

Ab und an jemandem zu helfen, von dem man um Hilfe gebeten wird oder auch mal selbst seine Hilfe anzubieten ist freundlich und kann von Vorteil sein, wenn man einmal selbst bei etwas Hilfe benötigt. Freundschaft und Kollegialität beruhen schließlich auf Gegenseitigkeit! Wer jedoch immer nur hilft und seine Zeit selbstlos für andere opfert ohne jemals etwas zurückzubekommen, der wird meist schamlos, von immer denselben Leuten ausgenutzt werden!

Schütze deine wertvolle Zeit und lebe ein selbstbestimmtes Leben!

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