5 Tipps die deinen Fokus deutlich verbessern

Nachdem ich mich vergangene Woche darüber ausgelassen habe, dass Multitasking beim Menschen – entgegen der weit verbreiteten Meinung –  viel weniger effizient ist als man eigentlich dachte, richten wir unsere Konzentration in dieser Woche ganz auf den Focus.

Doch bevor ich euch meine 5 Lieblingstipps für einen besseren Fokus verrate, werde ich hier noch kurz auf den Begriff an sich eingehen. Fokus (von lateinisch focus ,Feuerstelle‘) bezeichnet in der Optik den Brennpunkt einer Linse. An diesem Punkt schneiden sich die Strahlen des Lichtes und bündeln somit ihre jeweilige Energie. Die gesamte Kraft der auf die Linse auftreffenden Lichtstrahlen konzentriert sich genau in diesem Punkt.

Es ist kein Zufall, dass wir den Begriff Fokus neben der Optik auch in einigen anderen Bereichen antreffen. Im Zeitmanagement spricht man von Fokus, wenn man seine volle Konzentration quasi bündelt und auf nur eine einzige Aufgabe richtet. Meine komplette Aufmerksamkeit richtet sich nur auf dieses eine zu lösende Problem und auf nichts sonst. Es wird nichts nebenbei erledigt und es wird auch keine Energie an Gedanken wie: „Was muss ich sonst noch alles erledigen?“, „Habe ich nicht irgendetwas vergessen?“,  oder gar „Was esse ich eigentlich heute Abend ?“ verschwendet. Jetzt geht es einzig und allein um die Erledigung dieser Aufgabe!

Hier also wie versprochen, meine 5 Lieblingstipps für einen deutlich besseren Fokus:

1. Tipp: Blockiere dir Zeit

Steht eine komplizierte Aufgabe an oder musst du etwas erledigen was du noch nie gemacht hast, so erfordert dies ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Um wirklich fokussiert an einer solchen Aufgabe arbeiten zu können, ist es ratsam sich bereits im Vorfeld ein gewisses Zeitfenster für die Bearbeitung zu blockieren. Trage dieses als festen Termin in deinen Kalender ein und behandle diesen genau wie deine anderen Termine. Kommt eine Anfrage für diesen Zeitraum, so lehne diese mit der Begründung dass du bereits eine andere Verpflichtung in dieser Zeit hast ab, und frage nach einem Ausweichtermin. Die von dir geblockte Zeit ist lediglich zur Bearbeitung dieser ganz speziellen Aufgabe gedacht. Halte diesen mit dir selbst vereinbarten Termin auf jeden Fall genau ein! Ich persönlich lege mit solche Aufgaben gerne auf früh morgens noch vor der Geschäftszeit. Morgens habe ich den meisten Fokus und kann weitestgehend störungsfrei arbeiten, da sonst noch niemand im Büro ist.

2. Tipp: Zieh dich zurück 

Um wirklich ungestört arbeiten zu können, solltest du dich an einen Ort zurück ziehen, wo dich niemand ablenken oder gar von deiner Arbeit abbringen kann. Überlege doch einmal welche Möglichkeiten du dazu hast! Kannst du dich für diese Arbeit eventuell in ein leerstehendes Büro zurückziehen, oder in einen in diesem Zeitraum nicht genutzten Besprechungsraum? Kannst du eventuell in einem Pausenraum oder in der Kantine arbeiten während diese/r ungenutzt ist? Hast du vielleicht die Möglichkeit Home office zu machen oder von sonst einem Ort zu arbeiten an dem dich niemand stört? Solltest du räumlich doch irgendwie gebunden sein, schotte dich ab indem du Kopfhörer trägst um weniger von deiner Umgebung beeinträchtigt zu werden.

3. Tipp: Bereite dich entsprechend vor

Neben der blockierten Bearbeitungszeit und einem Ort an dem du nicht gestört wirst, solltest du auch dich selbst entsprechend vorbereiten. Es sind nicht immer die Anderen die für Unterbrechungen sorgen, denn selbst kann man das auch ganz gut. Toilettengänge, das Suchen und Bereitlegen benötigter Materialien sowie trinken und nicht zuletzt essen (Stichwort: Blutzuckerspiegel) kann man bereits im Vorfeld erledigt haben. Überlege noch ein letztes mal bevor du mit der Bearbeitung beginnst, was du eventuell vergessen haben könntest, bzw. was das fokussierte Arbeiten stören könnte.

4. Tipp: Lass dich durch nichts ablenken

All die vielen kleinen Benachrichtigungen die täglich auf uns einprasseln reissen uns ständig aus unserer Konzentration. Ob Messenger, E-Mail oder Kurznachrichten, Newsfeed, News-Ticker oder Social Media, all diese Benachrichtigungen haben mit fokussiertem Arbeiten nichts zu tun. Schalte diese Benachrichtigungen ab und dein Handy auf Nacht- bzw. Sleepmodus. So erhältst du weiterhin alle Nachrichten ohne davon gestört oder abgelenkt zu werden. Ist eine Nachricht wirklich wichtig oder handelt es sich um einen Notfall, so wird man dennoch einen Weg finden dich zu erreichen.

5. Tipp: Setze dir Teilziele

Ist eine Aufgabe aufgrund ihrer Komplexität auf gar keinen Fall am Stück zu bewältigen, oder kannst du dich aus anderen Gründen nicht lange genug auf diese eine Sache fokussieren, setze dir kleinere Teilziele um diese nacheinander abzuarbeiten. Zwischenzeitlich kannst du dich immer wieder anderen Aufgaben – die ein geringes Maß an Konzentration erfordern – widmen. Du kannst beispielsweise deine Mail checken, Anrufe tätigen und zuvor geblockte Nachrichten lesen und ggf. beantworten.

Einen kleinen Zeitspar- Tipp noch obendrauf! 

Beim festlegen der Bearbeitungszeit einer Aufgabe, solltest du realistisch Planen und kleine Puffer für trotz allem eintretende Störungen einkalkulieren. Versuche die Bearbeitungszeit dennoch so zu setzen, dass es eine Herausforderung für dich darstellt, die Arbeit in dieser Zeit zu bewältigen. Rufe dir hierzu das Parkinsonsche Gesetz in Erinnerung.

Fokus ist das neue Multitasking!

Warum Multitasking gestern war und du dich stattdessen wieder auf eine einzelne Sache fokussieren solltest! Noch bis vor wenigen Jahren galt es als angesehen multitaskingfähig zu sein. Wer vermeintlich mehrere Aufgaben zur selben Zeit erledigen konnte, galt als besonders produktiv und konnte mit dem Begriff ‚Multitasking Fähigkeit‘ nicht selten sogar in seiner Bewerbung Punkten.

Heute weiß man jedoch, dass Multitasking reine Augenwischerei ist. Egal ob beim Menschen oder in der Welt der EDV, Multitasking ist nicht dass für was es angepriesen wird. Die vielen verschiedenen Tasks (deut. ‚Aufgaben‘) werden nämlich nur scheinbar gleichzeitig bearbeitet. In Wahrheit wird nur ein einziger Task zu einer Zeit angegangen während die anderen pausiert werden. Nach einer kurzen Zeit der Bearbeitung wird auch der aktuelle Task pausiert und ein anderer wird weiterbearbeitet. Nach diesem Prinzip geht es immer weiter bis die jeweilige Aufgabe abgearbeitet ist. Bei Personal Computern funktioniert dies  natürlich rasend schnell, sodass es für den Anwender den Anschein hat, alles passiere gleichzeitig – sieht man von Multikern-Prozessoren ab, ist dies jedoch nicht so.

Auch wenn unsere Technik mit dieser Art des Arbeitens ganz gut zurecht kommt, sieht es beim Menschen hier etwas schlechter aus. Versuchen wir mehrere Dinge gleichzeitig zu machen, kommen wir schnell an unsere Grenzen. Zwar lassen sich Aufgaben wie Frühstücken und dabei Zeitung lesen oder bügeln und nebenbei TV schauen ganz gut kombinieren, doch viele andere Kombinationen zeigen uns schnell unsere Grenzen auf. Auch Autofahren und sich dabei unterhalten klapp ganz hervorragend – solange man sich des Weges sicher ist – muss man sich jedoch plötzlich neu orientieren, kommt die Unterhaltung schnell ins stocken. Im allgemeinen funktionieren nur Kombinationen von jeweils einem ’no-brainer‘, also einem einfach durchzuführenden Task, der einem ohne darüber nachzudenken von der Hand geht und einer kognitiven Aufgabe, die den Geist beschäftigt. Fordern jedoch zwei oder gar noch mehr Tätigkeiten jeweils unsere gesamte Konzentration, gelingt uns keine der Arbeiten wirklich gut. Machen wir hierzu ein kleines Experiment! Versucht doch einfach mal den nächsten Abschnitt zu lesen und dabei die Anzahl der Punkte, Kommas und Großbuchstaben jeweils mitzuzählen und dabei gleichzeitig den Inhalt des Textes  zu verstehen.

Die meisten Menschen werden dabei schnell ins Stocken geraten, sie werden entweder extrem langsam lesen oder den Lesefluss immer wieder unterbrechen um die geforderten Zeichen und Buchstaben zu addieren. Dieses kleine Experiment sollte einem schnell bewusst werden lassen, wie eingeschränkt multitastikfähig wir in Wirklichkeit sind. Im Büroalltag sind wir natürlich ständig an mehreren Dingen gleichzeitig dran. Wir versuchen unser Arbeitspensum zu bewältigen und sehen uns immer wieder gezwungen diverse Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Da wir im Büro überwiegend mentale Arbeiten verrichten, kommen wir folglich sehr oft an unsere Grenzen was Multitaskingfähigkeit anbelangt. Wir machen vermehrt Fehler, geraten in Stress und erreichen mit dieser Arbeitsweise meistens genau das Gegenteil von dem was wir eigentlich wollen: wir verringern unsere Produktivität anstatt diese zu steigern!

(Die Ergebnisse der Zählaufgabe findet ihr am Ende des Blogposts)

Doch Multitasking geht nicht nur zu Lasten unserer Produktivität, das ständige Hin und Her raubt uns auch  die Konzentration und verlangsamt dadurch die Prozesse. Jedes Mal wenn wir von einer Sache zu einer Anderen wechseln, müssen wir uns wieder reindenken, selbst wenn es nur einen kurzen Moment dauert, wir müssen erfassen wo wir gerade dran waren und entscheiden wie wir jetzt weitermachen. Diese Art des Arbeitens verlangt uns eine Menge Energie ab und wird zu einer echten psychischen und auch physischen Belastung. Auf Dauer kann uns Multitasking sogar krank machen.

Um produktiv und vor allem gesund zu bleiben solltest du lieber fokussiert einen Task nach dem anderen abarbeiten. Konzentriere dich wirklich nur auf die eine Sache an der du gerade dran bist und erledige diese komplett bevor du dich einer neues Aufgabe widmest. Sollte es nicht möglich sein eine Aufgabe am Stück zu erledigen, da diese viel zu komplex ist und einfach zu lange dauert, so setze dir sinnvolle Teilziele die du schrittweise abarbeiten kannst. Unterm Strich bist du so nicht nur schneller, sondern du machst auch weniger Fehler und arbeitest dazu auch deutlich stressfreier. Versuche so weit du kannst fokussiert an einer Sache zu arbeiten und lass dich nicht davon ablenken. Kommen neue weitere Aufgaben auf, arbeite diese nie zwischendrin ab sondern schreibe sie lediglich auf deine To-do-Liste damit sie nicht vergessen werden. Erst wenn du deine aktuelle Aufgabe beendet hast, solltest du dich dem nächst dringenderen Punkt von deiner Liste widmen. Wahrscheinlich denkst du jetzt: „der hat gut reden aber in meinem Job geht das nicht.“ – mag sein, ich kenne deine Situation ja nicht doch man muss sich auch nicht von jeder eingehenden Mail und von jeder Textnachricht ablenken lassen. Sogar die Besatzung eines Rettungswagens arbeitet zuerst einmal den aktuellen Einsatz ab, bevor sie sich einem neuen Rettungseinsatz widmet, selbst wenn es dabei um Leben und Tod geht. Verglichen damit, ist ein dringender Rückruf oder ein wartender Kunde geradezu lächerlich. Probiere es doch einfach einmal aus und entscheide selbst.

In der kommenden Woche habe ich fünf Tipps für dich, wie du deinen Fokus deutlich verbessern kannst.

(Lösung: 26 Großbuchstaben, 4 Kommas, 5 Punkte)

Die Liste deines Lebens 🥄📝

Hast du eigentlich eine Löffelliste?  Wenn nicht, verschwende keine Zeit und schreibe dir noch heute eine! Eine Löffelliste – im englischen „bucket list“ genannt – ist die Liste auf der du alles notierst, was du in deinem Leben noch machen, beziehungsweise erleben willst, bevor du den sprichwörtlichen Löffel abgibst – im englischen „to kick the bucket“ (den Eimer treten).

Wovon träumst du? Was würdest du gerne einmal machen? Wo wolltest du schon immer mal hin? Ihr kennt dass doch bestimmt auch, ihr habt eine Idee oder den Wunsch etwas Besonderes zu machen aber ihr schiebt diesen Gedanken immer wieder beiseite. Zunächst wird der Einfall auf unbestimmte Zeit verschoben, dann vergessen und schlussendlich niemals umgesetzt. Fällt einem später doch wieder ein, was man machen wollte, ist man meist nicht mehr dazu im Stande. Der Job, die Familie oder das fortgeschrittene Alter wird dann meist als Ausrede angeführt. Gut – wer nicht will, der hat gewollt – könnte man sagen, wäre da nicht diese eine Sache. Diese hartnäckige Behauptung. Immer wieder hört und liest man, dass sich die Menschen deren Lebenszeit sich dem Ende zuneigt – wenn sie sich besinnen und ihr Leben noch einmal reflektieren – sich weniger darüber beklagen was sie im Leben „falsch“ gemacht haben, als viel mehr darüber, was sie nicht getan haben. ‚Ich wünschte, ich hätte…‘ oder ‚hätte ich doch nur‘, heißt es dann nur zu oft mit Reue.

Damit du später nicht bedauerst, was du alles nicht getan hast, sollest du dem vorbeugen und dir gleich alles notieren, was du gerne einmal machen würdest. Egal wie verrückt deine Ideen sind, schreibe sie auf deine persönliche Löffelliste! Egal ob du eine Fremdsprache lernen oder ein fernes Land besuchen möchtest, ob du eine Kreuzfahrt machen oder einen Berg besteigen möchtest, du solltest alles notieren. Wenn du wüsstest, dass du morgen sterben musst: Was würdest du bereuen nie getan zu haben? Sollte dir spontan wirklich überhaupt nichts einfallen,  bist du entweder wunschlos glücklich oder dir fehlt es momentan an Ideen. Suche im Web nach „bucket list“ oder „Löffelliste“ und lass dich von den Ideen Anderer inspirieren. Am besten du führst deine Liste immer mit dir, oder bewahrst sie zumindest an einem Platz auf, an dem du sie jeden Tag siehst. Ob innen an der Tür von deinem Spiegelschrank oder in deinem Geldbeutel. Du solltest dir die Liste immer wieder vor Augen führen. Sobald du die ersten Punkte auf der Liste hast, ist der erste Schritt getan, du hast deine Ziele schriftlich festgehalten und gehst jetzt so zu sagen, eine Verbindlichkeit mit dir selbst ein. Diese Ziele gilt es jetzt umzusetzen und abzuhaken – denn wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte: „Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun“!

Ich suche mir jedes Jahr mindestens ein Ziel von meiner Löffelliste und ziehe dieses dann konsequent durch. Sobald ich eine neue Idee habe was ich einmal gerne machen würde schreibe ich diese auf meine Liste, finde ich hingegen einen bereits notierten Punkt nicht mehr erstrebenswert, lösche ich diesen einfach wieder. Eine gute Löffelliste ist ständig im Wandel, sie wächst an neuen Zielen und motiviert im Idealfall selbige umzusetzen. Es ist immer wieder ein gutes Gefühl einen weiteren Punkt auf der Liste meines Lebens als bereits erlebt bzw. erreicht zu markieren. Die bucket list soll dir helfen deine Herzenswünsche auch tatsächlich in die Tat umzusetzen, und dich vor der ewigen Aufschieberitis schützen. Sie soll dich motivieren und dir deine Ziel immer wieder klar vor Augen führen. Doch Vorsicht! Lass dich nicht von deiner eigenen Liste unter Druck setzen! Eine Überzahl von unerfüllten Wünschen könnte dich ebenso demotivieren und unglücklich machen.

Mein Tipp: schreibe dir gleich beim Erstellen deiner Liste ein paar bereits erzielte Erfolge oder umgesetzte Punkte mit auf und hake diese direkt ab. So siehst du immer was du bereits erreicht hast und kannst dich an diese tollen Momente erinnern statt nur die noch offenen Punkte zu betrachten.

Erstelle jetzt deine Löffelliste und arbeite aktiv an einem erfüllten Leben!

Die 10 Minuten Methode

Du kennst dass bestimmt auch, die Wohnung muss aufgeräumt, die Blumen gegossen und die Spülmaschine ausgeräumt werden. Außerdem ist die Wäsche anzustellen, der Müll rauszubringen und Staub saugen könnte man auch noch mal. Wann ist die beste Zeit für solche Hauruck-Aktionen? Natürlich am Wochenende! Doch wer verbringt sein Wochenende schon gerne mit Hausputz? Es ist schwer in die Gänge zu kommen und beispielsweise ein gutes Buch aus der Hand zu legen, oder auch nur von der Couch aufzustehen, um dann mit der Hausarbeit zu beginnen. Da macht sich schnell die  Aufschieberitis breit. Man denkt sich: „noch eine halbe Stunde dann lege ich los!“, eine gute Stunde später: „Nur noch ein Kapitel.“ Und schließlich: „Was, schon so spät? jetzt brauch ich auch nicht mehr anzufangen.“

Ich bin mir sicher, dass so etwas ähnliches bestimmt jedem schon mal passiert ist. Warum machen wir uns diesen Effekt nicht einfach zunutze? Wo er doch so gut funktioniert! Haben wir also das nächste Mal für eine unliebsame Aufgabe keine Lust, beschließen wir wenigstens für 10 Minuten daran zu arbeiten. Motiviere dich jetzt sofort, dich für gerade mal 10 Minuten intensiv mit der anstehenden Aufgabe zu beschäftigen. So kostet es zum einen viel weniger Überwindung endlich loszulegen, da 10 Minuten ja ein recht überschaubarer Zeitraum ist und man sich für diesen wirklich mal zusammenreißen kann. Zum anderen tritt oben beschriebener Effekt ein – dieses Mal jedoch zu unseren Gunsten. Ist man erst einmal am Arbeiten, achtet man überhaupt nicht mehr auf die Zeit und arbeitet meist deutlich länger als die geplanten 10 Minuten. Sei es weil es gerade wirklich gut läuft oder weil man diese Arbeit ja nicht mittendrin beenden möchte. Es ist vom Prinzip her also genau wie in dem Beispiel mit dem Buch auf der Couch, nur dass wir jetzt produktiv sind und unsere nächste Ruhephase aufschieben.

Anwendbar ist diese Methode auf all die vielen kleinen Arbeiten die weder einer Vorbereitung bedürfen noch langer Zeit des rein Denkens. Es versteht sich von selbst, dass man nicht für 10 Minuten das Wohnzimmer tapeziert, die Hausfassade streicht oder seine Steuererklärung macht. Doch Mails beantworten, Rechnungen freigeben, Ablage machen oder auf den Haushalt bezogen: Müll rausbringen, Spülmaschine ausräumen oder die Blumen gießen, macht dabei durchaus Sinn. Natürlich lassen sich mit dieser Methode auch länger andauernde Arbeiten und größere Projekte angehen, wichtig ist nur, dass sie sich in kleine Stücke aufteilen lassen, an denen man immer wieder für einen kurzen Zeitraum arbeiten kann.

Ein kleiner Tipp zum Schluss:

Am besten funktioniert die 10 Minuten Methode, wenn man wirklich fokussiert arbeitet und dabei nicht immer wieder auf die Uhr schaut.

To-do- or NOT To-do-Liste ⛔️ 

Warum du dir eine NOT To-do-Liste erstellen solltest! To-do-Listen erfreuen sich bereits seit langem wachsender Beliebtheit. Sie sind die erste Wahl wenn es um das Thema Aufgabenmanagement geht. Doch auch eine Not-to-do-Liste kann ein sehr nützliches Werkzeug sein. Wie der Name schon sagt, notiert man auf einer Not-to-do-Liste alles was man nicht mehr tun möchte, doch für wen oder warum kann dies von Nutzen sein? Die klassische Anwendung eine Not-to-do-Liste im Zeitmanagement ist die Auflistung deiner größten Zeitfresser, Tätigkeiten die du aufgrund ihres Zeitaufwands minimieren oder gänzlich einstellen möchtest. Dazu kann beispielsweise – das ständige Überwachen und Lesen der Mails, sich immer wieder stören zu lassen und deshalb Dinge nicht zu Ende zu bringen oder andauernd Social Media Postings zu checken – gehören. Besonders hilfreich ist eine Not-to-do-Liste wenn man die Abteilung gewechselt hat oder befördert wurde. Eine Beförderung bringt nicht nur mehr Verantwortung sondern auch neue Aufgaben mit sich, was bedeutet dass man für einige der Tätigkeiten die man seit Jahren gewohnt ist zu tun, nun keine Zeit mehr haben wird. Diese gilt es sich abzugewöhnen und zu delegieren. Manche der Aufgaben werden ohnehin aufgrund der Beförderung auf andere Mitarbeiter übertragen, doch im Tagesgeschäft ist es nicht auszuschließen, dass hier und da noch ein paar Aufgaben auf einen zurückfallen für die man jetzt keine Zeit mehr hat. Beispielsweise wenn der Kollege kurz Hilfe von einem möchte, da man sich ja besser auskennt als der neue Mann. Natürlich könnte man helfen und wahrscheinlich ist man besser und schneller, doch genau diese Zeit fehlt einem dann am Ende des Tages und die primären eigenen Aufgaben könnten auf der Strecke bleiben. Ein klassischer Fall für die Not-to-do-Liste!

Auch im privaten Bereich kann eine solche Liste von Nutzen sein, beispielsweise wenn man sich etwas abgewöhnen oder sich in irgendeiner Sache einschränken möchte. Bsp:

– zu lange im Bett bleiben

– Unsinn im Fernsehen schauen

– unnötig zu viel Geld ausgeben

– Fast Food essen

– Abends noch Kaffee trinken

– Süßigkeiten essen

– Lange am Telefon plaudern

Wie oben genannte Beispiel zeigen, ist die Not-to-do-Liste nicht nur gut um Zeitfresser zu eliminieren sondern auch um schlechte Gewohnheiten abzulegen. Damit dieses Werkzeug jedoch funktioniert, solltest du deine Liste unbedingt an einer Stelle platzieren an der du sie ständig siehst, mindesten mehrmals am Tag. Verliere keine Zeit und erstelle auch du dir eine Not-to-do-Liste!

Am 14.02 ist Valentinstag!

Verschenke das Wertvollste das du hast – deine Zeit! Statt einfach schnell ein paar Blumen oder Pralinen für deine Liebsten zu besorgen, mach ihnen zum Valentinstag doch mal ein Zeitgeschenk!

Zeitgeschenke erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit! Sie sind meiner Meinung nach ein Zeichen der Wertschätzung. Natürlich freut sich deine Mutter oder der Partner auch über kleine Präsente die sie von ihren Lieben bekommen, doch eine schöne Zeit miteinander zu verbringen ist in meinen Augen das bessere Geschenk. Es gibt so viele Möglichkeiten um – im positiven Sinne – deine Zeit zu verschenken und einem Menschen der dir nahe steht damit eine Freude zu machen. Egal wie schmal dein Geldbeutel ist, hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Verschenke Gutscheine, jemandem bei anstehenden Arbeiten zu helfen (Umbau, Renovierung, Gartenarbeit, etc.) oder begleite deinen Schatz doch mal bei einem Ausflug wo nicht die gemeinsamen Interessen, sondern nur diejenigen des Partners im Vordergrund stehen (Modenschau, Autoausstellung, Theater- oder Kinobesuch an dem nur der Eine Interesse hat).

Ganz besondere Zeitgeschenke sind gemeinsame Erlebnisse oder Reisen, denn diese werden erst zu Eindrücken und später dann zu Erinnerungen. Selbst wenn dabei negative Eindrücke gesammelt wurden, kann man wenn man sich im Nachhinein gemeinsam daran erinnert, dennoch meist darüber lachen. Ist eine Reise oder ein bestimmtes Erlebnis zu teuer, schenke nur einen Eintritt, eine Übernachtung oder die Anreise. Bastle einen Gutschein und zerschneide ihn wie ein Puzzle, so kannst du die Reise je nach Budget in beliebig vielen Raten schenken. Ein Teil zu Valentinstag, dann eins zu Muttertag, zu Geburtstag, zu Weihnachten und so weiter. Ist das Puzzle vollständig, kann der oder die Beschenkte den Gutschein einlösen und ihr verbringt eine gemeinsame Zeit.

Kaufen wir Dinge ein um diese zu verschenken, so kosten uns diese sowohl Zeit als auch Geld. Der Beschenkte schätzt deren Wert oft geringer ein als der tatsächliche Marktwert ist und wenn es ganz schlecht läuft, gefällt das Geschenk überhaupt nicht oder der Beschenkte hat es bereits. Schenkt man hingegen Zeit, beziehungsweise gemeinsam Zeit mit jemandem zu verbringen, so verschenkt man ein immer knapper und somit wertvoller werdendes Gut – unsere Zeit.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit!

Mond

So kannst du schneller 🛌 einschlafen🌛 ⭐️

5 Tipps wie du schneller einschlafen kannst!

Wer kennt es nicht? Es ist bereits 01:20 Uhr, morgen muss man früh raus aber man schläft einfach nicht ein. Es scheint fast, als würde man zunehmend wacher, je mehr man versucht endlich einzuschlafen. Ständig schaut man auf die Uhr und rechnet aus wie lange man theoretisch noch schlafen kann, bis man wieder aufstehen muss. Wenn dir dieses Szenario auch bekannt vorkommt, liegst du damit leider voll im Trend, denn immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen oder brauchen zumindest viel zu lange um einzuschlafen. Damit du deine Zeit nicht damit verschwendest, dich schlaflos im Bett rumzuwälzen, hier ein paar Tipps:

1. Grundsätzlich sollte man schon einmal versuchen die letzten Stunden vor dem Schlafengehen alles zu vermeiden was in irgendeiner Weise aufputschend wirkt. Du solltest zum Beispiel keine koffein- und oder zuckerhaltigen Getränke mehr zu dir nehmen. Auch auf aufwühlende Unterhaltung im TV/Internet oder aufreibende Gespräche oder Literatur ist zu verzichten. Ebenso zählen schweres fettiges Essen, Alkohol und Nikotin zu den typischen Schlafräubern. Wer ins Bett geht ohne sich müde zu fühlen, setzt sich selbst unter Druck schnell einschlafen zu müssen. Je länger man wach liegt, desto größer wird der Stress jetzt endlich einzuschlafen. Bleib lieber noch ein wenig auf und erledige noch ein paar Dinge bevor du wirklich müde in dein Bett fällst.

2. Mindestens eine Stunde vor dem zu Bett gehen, solltest du es vermeiden auf Bildschirme zu schauen. Kein TV, Computermonitor, Tablet oder Smartphonedisplay mehr. Alle diese Screens (Bildschirme) emittieren blaues Licht welches die Ausschüttung von Melatonin hemmt. Das Hormon Melatonin ist verantwortlich den Tag und Nacht-Rhytmus in unserem Körper zu steuern, es wird umgangssprachlich auch als Schlafhormon bezeichnet.  Wird es um uns herum dunkel, beginnt unser Körper Melatonin auszuschütten und wir werden müde. Licht insbesondere der blaue Anteil bringt unsere innere Uhr durcheinander. Ein niedrigerer Melatoninspiegel ist nicht nur der Grund dafür, dass bei älteren Menschen die durchschnittliche Schlafdauer abnimmt, sondern er kann auch bereits bei Jüngeren zu Schlafstörungen führen. Zwar gibt es vereinzelt Funktionen und Programme die diese blauen Anteile im Licht herausfiltern sollen (F.lux, Twilight, Night Shift) doch am Besten ist es vor dem Schlafengehen ganz auf Bildschirme zu verzichten. Außerdem, je dunkler deine Umgebung zum schlafen ist, desto besser!

3. Zwar klingt Meditation jetzt nicht wirklich nach einem Zeitspartipp doch kann sie dazu beitragen,  dass du nicht nur schneller einschläfst, sondern darüber hinaus auch einen tieferen, erholsameren Schlaf hast. Besonders gut eignet sich hierzu die tägliche Achtsamkeitsmeditation (engl. mindfulness meditation). Dabei konzentriert man sich lediglich auf das Ein- und Ausatmen. Sobald man merkt dass die Gedanken davonschweifen, konzentriert man sich wieder auf das Atmen. Nur einatmen und wieder ausatmen! Kein Kopfzerbrechen über den vergangenen oder den bevorstehenden Tag nur ruhig atmen. Eine weitere schlaffördernde Meditation ist der so genannte „deep relaxation body scan“ – dabei atmest du erst ein paar mal tief ein und aus und beginnst anschließend – bei immer ruhiger werdendem Atem – deine Aufmerksamkeit auf verschiedene Bereiche deines Körpers zu richten. Beginne mit dem Kopf und konzentriere dich zunächst auf den oberen Bereich deines Kopfes. Was empfindest du? Im Anschluss richtest du deine Konzentration auf den Bereich deiner Stirn den Schläfen bis hinunter zu deinem Kinn. Weiter geht es mit deinem Nacken über die Schultern und so weiter bis zu den Zehenspitzen. Konzentriere dich nach und nach auf die einzelnen Bereiche deines Körpers und versuche diese zu entspannen bis du endlich einschläfst.

4. Um schnell in einen ruhigen Schlaf zu finden, ist es sinnvoll dir immer das gleiche Abendritual anzugewöhnen. Dieses ist nützlich um deinem Körper zu signalisieren, dass er jetzt langsam runterfahren und zur Ruhe kommen soll. Unser Körper benötigt einfach eine gewisse Zeit um vom Tag in den Nachtmodus zu wechseln. Um so schneller kann er dies wenn er die optimalen Rahmenbedingungen dafür hat. Entwickle dein persönliches Abendritual wie beispielsweise: ein Tagebuch führen, im Bett lesen, Kreuzworträtsel machen einen Tee trinken oder ein wenig meditieren. Lass deinen Körper wissen, dass er jetzt gleich zur Ruhe kommen kann. Was immer euch runterkommen lässt und eine Trennung zwischen der Hast des Tages und einer geruhsamen Nacht darstellt, ist ein gutes Abendritual. Zwar ist es am besten dieses immer zur selben Zeit zu beginnen, doch auch wenn ihr erst spät nach Hause gekommen seid und schnell ins Bett wollt um genügend Schlaf zu finden, solltet ihr nicht darauf verzichten!

5. Ein weiteres lang erprobtes und viel gelobtes Abendritual sind Gute Nacht Geschichten. Ja, du hast richtig gelesen! Gute Nacht Geschichten helfen nicht nur kleinen Kindern beim einschlafen sondern auch uns Erwachsen. Die Gute Nacht Geschichten für Erwachsene unterscheiden sich zwar inhaltlich ein wenig von denen für Kinder, doch auch diese führen dich gedanklich an traumhafte Orte und stimmen dich so auf das Reich der Träume ein. Wer niemanden dazu motivieren kann einem Abends Gute Nacht Geschichten vorzulesen, kann auf eigens dafür entwickelte Sleepstories aus dem Netz zurückgreifen. Sleepstories sind moderne Gute Nacht Geschichten für Jung und Alt, vorgelesen von einer angenehmen Erzählstimme. Es gibt unterschiedliche Folgen in verschiedenen Längen die zum Ende hin immer langsamer, leiser und sanfter erzählt werden, bis man schließlich eingeschlummert ist.

Ich hoffe ihr konntet heute ein Paar gute Einschlaf-Tipps mitnehmen und ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

Hör dich schlau – Dank Podcast!📱

Wie du dir mit Podcasts nebenbei Wissen aneignen kannst! Was ist eigentlich ein Podcast? Ein Podcast ist eine Mediendatei – meist im Audioformat manche aber auch im Videoformat- die aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Dabei kann es sich um die Aufzeichnung einer Radio oder Fernsehsendung handeln oder um einen extra für dieses Medium produzierten Beitrag. Ein Podcast hat keine festen Sendezeiten, wurde er einmal online gestellt, kann er jederzeit runtergeladen oder auch online gehört werden. Man nennt dies auch „on demand“, also auf Abruf. Das Wort Podcast setzt sich zusammen aus „Pod“ angelehnt an den mp3-Player eines namhaften Herstellers, der dieses Medium durch die Integration in seiner Software einem Massenpublikum zur Verfügung stellte – und „cast“ angelehnt an das englische Wort Broadcast, was so viel wie Rundfunk bedeutet. Podcasts sind für den Hörer grundsätzlich kostenfrei und auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile immer mehr im kommen. Der USP (das Alleinstellungsmerkmal) beim Podcast hören ist, dass er immer und zu jeder Zeit passiv konsumiert werden kann. Im Gegensatz zu Dokumentationen im TV bzw. im Netz oder auch zu Zeitschriften oder Büchern, kann man beim Podcast hören noch etwas anderes machen. Klar kann man beim bügeln auch eine Doku im TV schauen oder auf dem Heimtrainer etwas lesen, doch Podcast bietet dir noch viel mehr Möglichkeiten Mehrwert aus deiner „toten Zeit“ zu ziehen.  Dank Podcast kannst du jetzt immer dann wenn du sonst die selbe Musik rauf und runter gehört hast, dich nun über neue interessante Themen informieren. Ob beim Workout, beim Kochen, oder beim Aufräumen, ein Podcast läuft bei mir immer nebenbei! Es war nie so einfach sich neues Wissen nebenbei anzueignen. Mach dein Auto zur fahrenden Bibliothek und nutzt die Zeit um dich während der Fahrt in deinen persönlichen Lieblingsthemen weiterzubilden!

Zu meinen persönlichen Lieblings-Podcasts gehören:

LIFE HACKZ powered by DNX

Smart Entrepreneur Radio

Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft

I Love Mondays Podcast

IQ – Wissenschaft und Forschung

Finanzrocker – Individuell Vermögen aufbauen

DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN

GLÜCKFINDER

(um nur einige zu nennen)

Das Medium Podcast, insbesondere die oben gennnten Formate, haben mein Leben in den letzten Jahre unglaublich bereichert! Natürlich höre ich ab und an auch Musik beim Autofahren oder Fahrradfahren, wenn ich mir jedoch rückblickend überlege, was ich zum heutigen Tag ohne das Medium Podcast alles nicht wüsste oder neues gelernt hätte bin ich absolut überwältigt. Podcasts sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren höre ich täglich mindesten einen Podcast und es vergeht kaum ein Tag an dem ich mir nicht zumindest ein klein wenig neues Wissen aneigne und dass völlig ohne zusätzlichen Zeitaufwand!

Und so geht’s:

Suche auf deinem Smartphone unter Apps einfach nach Podcast und installiere dir einen der aufgelisteten Podcast – Player. Bei Apple Produkten findest du bereits einen Player vorinstalliert – lilafarbenes Icon „Podcasts“ (siehe Mitte des Beitragsbildes)

Öffne den Podcast – Player und klicke auf „neuen Podcast hinzufügen“ oder „Suchen“ um auf die immer umfangreicher werdene Auswahl an Podcasts weitergeleitet zu werden. Klicke dich durch die verschiedenen Themengebiete und lade dir die für dich interessant klingenden Podcast Folgen in deine App. Diese kannst du nun jederzeit offline hören. Gefällt dir was du dir heruntergeladen hast, so kannst du den entsprechenden Podcast – Channel auch abonieren und somit automatisch die neuesten Folgen herunterladen sobald dein Gerät mit dem WLAN verbunden ist. Solltest du kein Smartphone haben, kannst du die Podcasts auch über deinen Browser (das Programm über dass du ins Internet gehst: Microsoft Edge, Internet Explorer, FireFox, Safari,…) abspielen.

Entdecke auch du die Welt der Podcasts für dich und lerne Neues ohne zusätzlichen Zeitaufwand und ohne Kosten!

5 Tipps wie du mit Pareto Zeit sparen kannst 

Du hast sehr viel zu tun und weißt nicht wie du alles schaffen sollst? Du hast kaum genug Zeit deine Arbeiten zu erledigen, geschweige denn um Alles perfekt zu machen?

Dann ist Pareto genau das Richtige für dich!

Das Pareto-Prinzip ermöglicht es dir mit einem Bruchteil der Einsätze einen Großteil der Erfolge zu erzielen. In einem meiner früheren Blog-Posts habe ich die 80/20 – Regel bereits einmal vorgestellt.

Hier erhältst du 5 Beispiele wie du Pareto praktisch anwenden kannst.

 

1. Auf die wichtigsten Kunden konzentrieren

Im Durchschnitt generieren 20 % deiner Kunden 80 % deines Umsatzes! Es sollte ein Einfaches sein, herauszufinden welche Kunden zu diesen 20 % gehören und dich ihren Wünschen ganz besonders zu widmen. Diese Kunden sind bei Produktionsengpässen oder Terminproblemen immer zu bevorzugen. Doch Vorsicht, der Markt unterliegt einem stetigen Wandel warum du dich nicht ausschließlich auf deine Hauptkunden verlassen solltest. Der Neukunde von heute ist eventuell der Großkunde von morgen. Manche Firmen vergeben kleine Aufträge zum Test, bedient man diese nicht ordnungsgemäß kann man größere Folgeaufträge gleich vergessen.

   
2. Auf die wichtigsten Produkte konzentrieren

Bei vielen Firmen findet man die Pareto-Verteilung auch bei der Produktpalette. Durchschnittlich 20 % der Produkte erzeugen 80 % des Umsatzes. Konzentriere dich hier also auf die Renner und nicht auf die Penner. Natürlich könnte man argumentieren, dass die Renner ja schon gut laufen und dass man sich vielleicht besser um die anderen Produkte kümmern sollte, damit auch diese zu einem Renner werden. Das ist auch sinnvoll, jedoch geht es hier um Zeitmanagement und wir gehen davon aus, dass wir uns nicht um Alles gleich gut kümmern können. Daher ist unsere Strategie uns auf die umsatzstärksten Produkte bzw. Kunden zu konzentrieren um diese möglichst gut zu betreuen und unsere Zeit und Energie nicht an Lückenfüller zu verschwenden.

 
3. Wohnung aufräumen

Wenn es in der Wohnung mal wieder ziemlich chaotisch und unordentlich aussieht, gleich Besuch ins Haus steht und du es unmöglich schaffen kannst bis dann alles auf Vordermann zu bringen, wende das Paretoprinzip an. Deine Wohnung zu 100 % aufzuräumen würde wohl möglich mehrere Stunden dauern, doch ist das wirklich nötig? Reichen hier nicht vielleicht auch bereits 20 % um absolut ausreichende Ergebnisse zu erzielen? Der erste Eindruck zählt! Daher sollte der Eingangsbereich der Wohnung schon mal einigermaßen in Ordnung sein. Selbst wenn dieser nur kurz durchquert wird, bildet sich dein Besuch hier schon die erste Meinung. Wo werdet ihr euch überhaupt aufhalten? Wenn ihr eh nur ins Wohnzimmer geht, reicht es fast schon nur dort klar Schiff zu machen. Lediglich das Bad bzw. Gäste WC sollte ebenfalls einer kleinen Kontrolle standhalten. Beginne mit den auffälligsten Sachen und räume diese zuerst weg. Bleibt dann noch Zeit, kannst du zu den weniger auffälligen Teilen übergehen. Ist dein Besuch dann immer noch nicht eingetroffen, kannst du dich um deine Küche kümmern und nebenbei schon mal etwas zum Trinken vorbereiten.

 
4. Kleiderschrank ausmisten

Selbst im Kleiderschrank findet man die Pareto-Verteilung. Frauen werden bestätigen, dass sie die meiste Zeit nur ihre Lieblingsoutfits tragen. 80 % der Zeit trägst du immer die gleichen 20 % deiner Kleidung. Die Meisten Kleidungsstücke im Kleiderschrank bleiben meist unangetastet, weil sie entweder nicht mehr passen, nicht mehr modern sind oder einfach nicht mehr gefallen. Hier gilt, weniger ist mehr! Miste deinen Kleiderschrank doch endlich mal aus! Zuerst entnimmst du alles was dir sowieso nicht mehr passt. Dann gibt es wahrscheinlich Kleidungsstücke die du nie anziehst weil sie dir nicht richtig gefallen oder unbequem sind, sondere auch diese aus! Zum Schluss packe noch einen Karton mit Kleidung bei der du dir unsicher bist, von der du dich noch nicht trennen kannst. Beschrifte diesen Karton mit dem Wort Kleidung und einem Datum ca. 1 Jahr in der Zukunft und stelle diesen in den Keller. Wenn du den Karton nach Ablauf des Datums nochmal in die Finger bekommst, gib ihn ungeöffnet der Kleidersammlung. Wenn du bisher nichts daraus vermisst hast, solltest du dich jetzt ohne Probleme davon trennen können. Am besten du packst gleich im Anschluss an die Entsorgung einen neuen Karton für das kommende Jahr.

 
5. Fremdsprachen lernen

Wie viele Wörter kennst du in deiner Muttersprache? Schwer zu sagen? Der Rechtschreibduden enthält 135.000 Stichwörter, der aktive Wortschatz eines deutschen Durchschnittssprechers wird vom Dudenverlag auf 12.000 bis 16.000 Wörtern geschätzt (ca 3500 Fremdwörter inbegriffen) Davon im täglichen Gebrauch sind in etwas 1500 verschiedene Wörter. In vielen anderen Sprachen sieht es ähnlich aus – was bedeutet,  dass im Durchschnitt 80 % aller Konversationen mit nur 20 % des kompletten Vokabulars zu bewältigen sind! Oder anders ausgedrückt: Mit einem Grundwortschatz von etwa 1500 Wörtern kann man bereits gut 80 % aller Texte verstehen. Sich unbedingt noch mehr Vokabular anzueignen um zu einem noch besseren Sprecher zu werden macht nur wenig Sinn. Mit dem doppelten  Vokabular – also rund 3000 Wörtern – erreicht man gerde mal 90 % Textverständnis. Da macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, den bereits bestehenden Wortschatz öfter anzuwenden und aktiv durch sprechen zu trainieren. Fehlendes Vokabular kann meist durch fragen oder umschreiben kompensiert werden. Da man mit dem Lernen einer Fremdsprache sowieso nie so richtig fertig wird, kann man seine Zeit auch dazu nutzen sich eine weitere Fremdsprache anzueignen anstatt zu versuchen sein Vokabular über den Grundwortschatz hinaus aufzubessern.

Grundsätzlich gilt, meiner Meinung nach: Zeit ist ein begrenztes Gut, daher macht es Sinn sie hauptsächlich mit den für mich nützlichen Dingen zu verbringen, anstatt sich unnötig lange mit Nebensächlichkeiten oder Unnützem rumzuschlagen!

Wheel of Life 🌞 Teil 2

Im letzten Beitrag habe ich die Methode des ‚Wheel of Life‘ vorgestellt – ein Hilfsmittel um herauszufinden ob man den Bereichen die einem im Leben am wichtigsten sind – überhaupt genügend Beachtung schenkt. Mit diesem kleinen Test kannst du herausfinden ob und wenn ja, wo genau dein Leben etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Möchtest auch du dein Leben wieder in Balance bringen? Dann zeichne jetzt dein ‚Wheel of Life‘ oder kopiere dir die blanko Vorlage unter dem Text. Füge zunächst eine Skala von 0 (Kreismittelpunkt) bis 10 (Rand des Kreises) hinzu und beginne anschließend mit dem ‚Wheel of Life‘ zu arbeiten!

Dazu überlege dir für jedes einzelne Tortenstück des Kreises, wie zufrieden du in dem jeweiligen Lebensbereich bist.

O = ich bin total unzufrieden

10 = ich bin komplett zufrieden

Male die einzelnen Bereiche unter dem von dir festgelegten Wert farbig aus. Hast du in allen Teilstücken den Grad deiner jeweiligen Zufriedenheit ausgemalt, kommen wir zur Bewertung.
Natürlich muss dein Wheel of Life nicht perfekt ausgewuchtet sein, doch falls du eine deutliche Abweichung siehst, bist du mit einem oder mehreren Lebensbereichen nicht ganz zufrieden. Du solltest eventuell etwas verbessern, sei es in deiner Beziehung, bezüglich deiner Gesundheit, deiner Karriere oder deiner Finanzen. In dem stark abweichenden Bereich oder den Bereichen solltest du dir etwas überlegen wie du dein Leben diesbezüglich verbessern kannst. Du musst eine Entscheidung treffen und sofort etwas zu deinen Gunsten ändern! Markiere deutlich den Bereich oder die Bereiche in dem/denen du eine Verbesserung anstrebst. Notiere dir darunter klar definierte Ziele wie du diese Verbesserung anstreben möchtest und handle entsprechend. Ein schwammiges Ziel wie ‚gesünder Leben‘ reicht nicht aus! Damit sich wirklich eine Verbesserung einstellt, erfordert es fest definierte umsetzbare Ziele wie beispielsweise: drei Stunden Sport pro Woche, nur noch zweimal in der Woche Fleisch essen, ein Liter Wasser pro Tag trinken, aufhören zu rauchen und jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Doch bitte setze dir zu Beginn kleine, einzelne Ziele und steigere diese mit der Zeit. Zu viel neues auf einmal setzt dich eventuell zu sehr unter Stress und ein Scheitern ist vorprogrammiert. Wenn du jedoch wirklich konsequent dran bleibst, stellt sich die Verbesserung nach einer Weile von selbst ein und du wirst automatisch zufriedener sein. 

Du kannst das Wheel of Life von Zeit zu Zeit immer wieder mal nutzen um dein Leben wieder in die richtige Balance zu bringen. Denke daran du lebst jetzt und hier, schiebe deine Pläne, Wünsche und Träume niemals vor dir her sondern komm endlich in die Umsetzung!

Ich wünsche dir eine gute Zeit!

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