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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 10 – Küchen spezial

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Zwiebeln schnell würfeln

Niemand schneidet gerne Zwiebeln, um so besser wenn man schnell damit fertig ist. Wer seine Zwiebeln ohne Zuhilfenahme von Spezialwerkzeugen namhafter Hersteller, sondern mit einem Küchenmesser schneidet, der kommt – meiner Meinung nach – wie folgt am schnellsten voran: Zunächst schält man die Zwiebel, indem man die braune Schale inklusive der äußersten weißen Zwiebelschicht ablöst. Nachdem man die Zwiebel geschält hat, halbiert man diese von der Spitze zur Wurzel. Mit der Schnittseite auf dem Brett liegend, wird die Zwiebel in Streifen – bis kurz vor die Wurzel – eingeschnitten. Anschließend schneidet man die noch liegende Zwiebelhälfte – parallel zum Schneidebrett – noch zwei bis vier mal ein. Jetzt nur noch rechtwinklig zum Brett abschneiden, um so die Zwiebelhälfte zu würfeln.

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2. Schneller das Essen zubereiten

Wie du mit kleinen Tricks wertvolle Zeit beim Kochen einsparen kannst! Welche Zeiten fallen beim Kochen überhaupt an? Vorbereitungszeit, Vorheizen oder zum Sieden bringen, und selbstverständlich die Garzeit. Auf alle diese Faktoren können wir gezielt Einfluss nehmen. Das Wasser können wir beispielsweise im Wasserkocher vorkochen, sowie stets den Deckel beim kochen auf den Topf legen, um  so Zeit und Energie zu sparen. Das Vorheizen vom Backofen wird meiner Meinung nach meistens überbewertet. Diese Zeit kann man bereits zum anwärmen der Speisen nutzen. Lediglich bei Backrezepten heize ich laut Rezept vor. Garzeiten lassen sich deutlich verkürzen, indem man das zu garende Gut – beispielsweise große Kartoffeln einfach in kleine Stücke schneidet. Möchte man beispielsweise frische Bratkartoffeln machen, würde ich die Kartoffeln bereits vor dem Kochen in Scheiben schneiden. Schon bei der Auswahl der Speisen kann man im Vorfeld folgendes bedenken: dünne Spaghetti oder kleine Kartoffeln sind schneller fertig als Dicke, außerdem lassen sich große Kartoffeln besser und somit schneller schälen. Große Fleischstücke wie Braten oder Haxen, benötigen deutlich länger als dünne, wie zum Beispiel Steaks, Schnitzel oder Koteletts. Auch die Reihenfolge ist beim kochen wichtig. Was braucht am längsten, womit fange ich an und was kann alles parallel laufen? Wer sich hier gut organisiert, kann viel Zeit sparen.

3. Schnell aufgeräumt

Oft sieht die Küche nach dem Kochen verheerend aus. Wer sich nur an ein paar kleine Tipps hält, kann dieser Katastrophe schnell entgegenwirken. Versuche dich in einem möglichst kleinen Bereich aufzuhalten um nicht die komplette Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Je kleiner der Bereich, desto kleiner das Chaos. Kurze Wege sparen darüber hinaus Zeit und lassen weniger Stress aufkommen. Wenn du zum Beispiel etwas am Schneiden bist und plötzlich zum Herd eilen musst. Ruhig zwischendurch schon mal die ersten Küchenutensilien spülen und sollte es die Zeit zulassen auch schon trocknen und wegräumen. Solltest du dafür keine Zeit haben, weiche deine verschmutzten Küchenutensilien zumindest ein, so lassen diese sich deutlich schneller reinigen. Anschließend stapele alles auf einer Abtropfmatte oder einem Abtropfgestell, dort trocknen die Sachen von selbst. Sammle alle Küchenabfälle an einer Stelle – beispielsweise einer Schneideunterlage – und entsorge diese am Ende auf einen Rutsch, statt immer wieder zum Abfalleimer zu laufen. Zuerst Alles spülen und anschließend die frei geworden Flächen komplett säubern, statt immer wieder zwischendurch kleinere Stellen abzuwischen. Grundsätzlich gilt, je weniger du benutzt, desto weniger musst du anschließend säubern! Siehe auch: One Pot Rezept

Zum Abschluss möchte ich dich noch um einen kleinen Gefallen bitten, teile diesen Beitrag auf den Sozialen Medien oder gib mir ein Like, damit noch mehr Leute diesen Blog finden und wertvolle Zeit sparen können. Vielen Dank für deine Zeit, Thorsten!

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Schnell gekocht 🍲

Das selbst gemachte Fertiggericht! Ich persönlich koche sehr gerne, habe jedoch wie Viele leider nicht jeden Tag die Zeit um ein gescheites Mahl zu bereiten. Um dennoch schmackhaft und ausgewogen essen zu können, ohne in ein Restaurant zu gehen oder etwas liefern zu lassen, habe ich mir folgende Strategien überlegt. Vielleicht ist es etwas aus der Mode gekommen, doch schon unsere Großmütter kochten häufig große Mengen an Suppe um dann mehrere Mahlzeiten davon essen können. Hat man sich beschwert dass es jetzt zum dritten Mal die selbe aufgewärmte Suppe gab, bekam man stets zu hören dass diese doch nach jedem Erwärmen besser schmeckt als am Tag zuvor. Ob es stimmt? Geschmackssache!  Oder eben die Erklärung warum diese Praxis heute nicht mehr so häufig Anwendung findet. Zeitsparend war es allemal! Warum eigentlich nicht? Einfach mal die doppelte Menge an Essen zubereiten und am nächsten Tag erwärmen, anstatt jedesmal die komplette Prozedur des Einkaufens, Vorbereitens, Zubereitens, Spühlens und Aufräumens  zu durchlaufen. Wer nicht zwei Tage nacheinander das Gleiche essen möchte, kann zumindest einen Teil der Mahlzeit in größerer Menge kochen zum Beispiel:

Nudeln: die übrige Pasta wird am nächsten Tag mit ein paar frischen Zutaten und Kräutern, schnell zum Nudelsalat.

Pellkartoffel: machen sich am nächsten Tag gut als Bratkartoffel.

Wer es noch schneller haben möchte, kann die eine Hälfte der Mahlzeit auch einfach einfrieren, so wird diese quasi zum selbst gemachten Fertiggericht!

Was genau so gut funktioniert und ebenso zu einem schnellen fertigen Gericht führt, ist das bilden von Kochgemeinschaften. An einem  Wochentag nehme ich mir die Zeit und koche für eine kleine Gruppe von Freunden oder die Familie und an einem anderen Tag oder die kommende Woche, kocht einer der Freunde für uns bzw. ich esse bei jemand anderem aus der Familie mit. Bei unserer Gruppe von acht Freunden beispielsweise musste ich einen Mittwoch: mir etwas ausdenken, kaufen, kochen, etc und konnte anschließend sieben Wochen lang jeden Mittwoch zum schwimmen und mich anschließend an den fertig gedeckten Tisch setzen und schlemmen.

Wer die Woche über zu wenig Zeit zum kochen findet, kann am Wochenende auch für die ganze Woche vorkochen und den Aufwand so auf ein Minimum reduzieren.

Schneller kochen Teil 2

Nachdem ich vergangene Woche über die Grundlagen und Voraussetzungen für eine schnelle Essenszubereitung berichtet habe, möchte ich diese Woche ein schnelles und einfaches Rezept vorschlagen.

Bereits bei der Auswahl des Gerichts, stellt man die Weichen wie viel Zeit man in der Küche verbringen wird. Nichts gegen Omas Sauer- oder Schmorbraten, aber wer von uns hat schon so viel Zeit, einen solchen komplett selbst zuzubereiten? Heutzutage muss meist etwas Schnelleres her.

Es gibt tausende von Rezepten und Kochtipps im Netz, besonders gut gefallen mir hier die so genannten „onepot Rezepte“. Diese sind nicht nur schnell zubereitet, sondern sparen auch noch Zeit und Energie, da sie nur einen einzigen Topf benötigen und somit weniger Abwasch produzieren.

Mein Favorit ist die „One Pan Pasta“

Man nehme:

– Einen Topf bzw. eine große Pfanne mit hohem Rand

(Anm: Man braucht keine 3 l Wasser von denen man nach dem kochen 2 Liter sowieso wieder wegschüttet, je weniger Wasser desto schneller kocht es)

– seine Lieblings-Nudeln

– etwas Gemüse wie z.B. Tomaten, Zucchi, Zwiebeln, etc.

– je nach Geschmack kann man auch Mais, Erbsen oder Bohnen hinzufügen (allerdings keine getrockneten)

Pro 250 g Nudeln ca. 750 ml Wasser (je nach Größe des Topfes/der Pfanne) zusammen mit den Nudeln und dem gestückelten Gemüse, ein paar Kräutern in den Pott geben. Zum Schluss noch etwas mit Pfeffer, Salz, Brühe und Olivenöl würzen und für ca. 10 min köcheln lassen.

Wer es gerne mit etwas Sauce hat, kann auch noch je nach Gusto: Koch-Sahne, Crème Fraîche, Kokosmilch, Schmand oder ähnliches hinzugeben.

In einigen onepot-Rezepten wird auch Fleisch- oder Fisch in kleine Stücke geschnitten und mit in den Topf gegeben.

Es wird oft behauptet, dass man das Salz immer erst ins kochende Wasser geben soll, da Salzwasser einen höheren Siedepunkt als Süßwasser hat. Jedoch ist dieser Effekt für uns in der Küche vernachlässigbar, da es hier nur um wenige Sekunden geht. Wer beim Kochen selbst nochmals Zeit sparen will, dem empfehle ich wärmstens einen Deckel zu benutzen!

Schneller kochen Teil 1

Keine Sorge, bei diesem Blog-Post geht es weder um die 5-Minuten Nudel Tasse noch um sonst irgendein Schnellgericht. Es geht auch nicht um die Zeitverschwendung bei der langwierigen Entscheidungsfindung, was denn heute gekocht bzw. gegessen werden soll – dass kommt in einem späteren Post. Viel mehr gebe ich Tipps, wie man ohne großen Zeitaufwand ein schmackhaftes und gesundes Essen zaubert – selbst gemacht! Diese Woche geht es um die Grundlagen und Vorbereitung, damit es in der Küche auch rund läuft.

Die Vorzüge des selbst Kochens sind klar: es ist bei einer kompletten Mahlzeit (zumindest in Deutschland) meist günstiger als außer Haus zu essen, man weiß genau was drin ist und man kann es genau nach dem eigenen Geschmack zubereiten.

Um nicht jedes mal vor dem Kochen extra einkaufen gehen zu müssen, sollte man Vorräte für mindestens 4-5 Gerichte ständig im Haus haben.

Zum Beispiel:

Lange haltbare Sättigungsbeilagen wie: Nudeln, Reis, Couscous, Kloßteig, etc.

Gemüse wie: Mais, Erbsen, Bohnen, Pilze, Linsen, etc.

und als Beilage: Gemüsebratlinge, Fisch (tiefgefroren), Reibekuchenteig, etc.

Frische Zutaten wie: Paprika, Tomaten, Gurke, Eier, Zwiebeln, Käse, etc. sollten sich problemlos eine Woche halten, sodass man diese auch nur ca. einmal pro Woche besorgen muss. Wer diesen Grundstock an Lebensmitteln im Haus hat, kann damit schon einiges auf die Schnelle zaubern ohne immer extra kaufen zu müssen.

Fleisch ist leider etwas unflexibel, da man dieses immer frisch kaufen sollte, da Auftauen zu lange dauert oder man auf stark konservierte Ware zurückgreifen muss. Wer jedoch auf Qualität achtet, kauft entweder frisch oder verzichtet auf Fleisch, wenn er seine Zeit jetzt nicht fürs einkaufen opfern möchte.

Seine Küchenutensilien und Vorräte sollte man sinnvoll verstauen und die am häufigsten benötigten Dinge immer griffbereit haben. Selbst wer wenig Platz hat und deshalb z.B. seine Töpfe ineinander stapeln muss, hat einen Topf und eine Pfanne die am häufigsten verwendet werden. Diese sollten im direkten Zugriff sein, ohne dass man vorher noch drei andere Töpfe in die Hand nehmen muss. Mein Schneidebrett mit Schüssel und zwei Messern stehen immer breit, und müssen nicht erst ganz unten aus einem Schrank geräumt werden. Pfannenwender, Schneebesen und Kochlöffel stehen direkt neben dem Herd und müssen so nicht in einer Schublade gesucht werden.

Apropos Suchen, wer für sein Gericht doch einmal einen nicht alltäglichen Küchenhelfer benötigt, sollte sich diesen frühzeitig bereit legen und den Crêpes-Wender nicht erst suchen wenn der Crêpes bereits dringend gewendet werden muss.

Auch die Standard-Gewürze sowie ewas Öl sollten schnell erreichbar sein, ohne dass man in irgendwelchen Schränken oder Schubladen mühsam danach suchen muss.

Allgemein gilt:

Die Küche sollte so eingeräumt sein, dass die Dinge die am häufigsten benötigt werden, auch am besten und schnellsten zu erreichen sind.

Was am längsten kochen bzw. garen muss, wird natürlich zuerst angestellt!

Muss etwas ruhen, quellen oder gehen, sollte dieser Prozess dem entsprechend zeitig eingeplant werden.

Arbeitet man nach einem Rezept, so sollte dieses grundsätzlich vorab komplett durchgelesen werden, um etwaigen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.

Wer sich gut in der Küche organisiert, kann damit wohl die meiste Zeit sparen!