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3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 3 – Winter Spezial ❄️

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Diese Woche das Winter Spezial! 3 kurze Zeitspar-Tipps für alle die im Winter mit Eis und Schnee zu kämpfen haben. Verbringst auch du im Winter deine wertvolle Zeit mit Eiskratzen und Schneeschieben, dann solltest du dir die nun folgenden Hacks unbedingt aneignen!

1. Autoscheiben von Eis und Schnee befreien

Wer sich zu der Gruppe der Wintergeplagten zählt, sollte sobald der Frost einsetzt noch einmal überprüfen ob ein intakter Eiskratzer im Auto zur Hand ist. Dies gilt ganz besonders für diejenigen, die ihren Wagen in der Garage parken und morgens nicht kratzen müssen! Warum ich gerade die Garagen-Parker an einen Eiskratzer erinnere, liegt daran, dass sich diese im Gegensatz zu den Autofahrern die immer draußen parken, oft in Sicherheit wiegen und keinen Wert auf einen Eiskratzer legen. Ist der Wagen dann doch einmal dick eingefroren, weil man auf der Arbeit oder beim Einkauf eben nicht immer  drinnen parkt, ist es meist sehr zeitaufwendig und mühselig die Scheiben frei zu bekommen. Dann kann man froh sein wenn man wenigstens noch eine CD-Hülle hat. Nehmen wir also an, sie haben weder eine Garage noch eine Standheizung noch einen Partner der morgens für sie kratzt. Am effizientesten kratzen sie im flachen Winkel mit etwas Druck immer vom Rand zur Mitte und das von oben nach unten. Vermeiden sie Hin- und Herkratzen sowie Bewegungen im Bogen. Da mir das Eiskratzen immer zu lange dauert, bevorzuge ich persönlich die Methode mit dem Enteisungsspray. Da ich direkt vor dem Haus parke und somit nur ein paar Meter gehen muss, sprühe ich dieses immer 10 Minuten bevor ich wegfahre auf. So kann der Enteiser richtig einwirken und man kann die Scheiben vor Abfahrt wischen, ohne dass die Rückstände gleich wieder eine dünne Eisschicht bilden. Wer Spannungsrisse in der Windschutzscheibe vermeiden möchte, dem rate ich von der schnellsten Methode dringend ab: niemals heißes Wasser über die Scheiben gießen! Dann lieber eine Abdeckfolie am Fahrzeug fixieren. Diese ist zwar zeitaufwändig anzubringen, doch spart man diese Zeit wieder locker durch das wegfallende Eiskratzen ein. Im Allgemeinen hat man es ja eiliger beim Wegfahren.

 

2. den Gehweg von Eis und Schnee räumen

Sobald Schnee auf den Straßen und Gehwegen liegt, besteht Räumpflicht! (Meist zwischen 7 und 20 Uhr) Wer also im Winter den Gehweg vor dem Haus räumen muss, sollte auch frühzeitig daran denken, Besen, Schneeschieber/Schneeschaufel und Streumittel bereitzustellen. (Achtung: Auftausalz ist vielerorts nicht erlaubt!)  Ist der erste Schneefall über Nacht eingetreten, ist es hilfreich morgens vor der Arbeit nicht erst alles suchen zu müssen oder gar festzustellen dass man überhaupt keinen Schneeschieber hat, kein Sprit mehr in der Schneefräse ist oder ähnliches. Um nicht unter Zeitdruck zu geraten solltest du im Winter grundsätzlich morgens etwas mehr Zeit einplanen! Schnee räumen, Straßenglätte, das Auto springt evtl. nicht an da die Batterie schwach ist usw. Zum Schneeräumen solltest du immer warme jedoch atmungsaktive Winterbekleidung tragen, da man bei dieser Arbeit schnell ins Schwitzen gerät. Muss man große Flächen räumen, ist es ratsam seine Muskulatur vorher kurz etwas aufzuwärmen um einem Muskelkater vorzubeugen. Nachdem wir unsere Gerätschaften am Start haben, unsere Muskulatur bereit ist und die passende Kleidung angezogen wurde. Kommen wir nun zum effizienten Räumen des Gehweges. Wohin wollen wir den Schnee überhaupt schieben bzw. schippen? Grundsätzlich gilt den Schnee so zu lagern, dass er niemandem im Weg ist. Das bedeutet, dass man ihn weder auf die Straße noch auf Parkbuchten schieben darf. Auch sollten keine dammartigen Wälle aus Schnee entstehen, die später das Ausparken mit dem Fahrzeug erschweren. Am besten räumen sie den Schnee in eine Ecke des eigenen Grundstückes, dort wo ihn niemand stört. Wenn möglich sollte Schnee immer in kurzen Bahnen geschoben und nicht gehoben werden. Lässt sich das Heben beim Arbeiten mit der Schneeschaufel nicht vermeiden, sollten die Hände immer einen gewissen Abstand zueinander haben, so nutzt man die Hebelwirkung für sich aus. Man sollte keine allzu großen Schneemengen auf die Schaufel laden, hier ist weniger zwar nicht mehr, dafür aber schneller und weniger ermüdend. Beim anheben der Last sollte man wie immer leicht in die Knie gehen, um den Rücken zu entlasten. Hektische Drehbewegungen sollten bei Kälte gänzlich vermieden werden, da diese schnell zu Zerrungen führen. Ist der Gehweg geräumt sorgt Streugut wie Split oder Sand für etwas mehr Bodenhaftung, sodass Fußgänger nicht so leicht ausrutschen.

3. Der Wintercheck für ihr Auto

Zunächst einmal gilt es hier etwas Zeit zu investieren um mittelfristig Zeit zu sparen. Wer auf ein Auto angewiesen ist, sollte dieses in jedem Fall fit für den Winter machen. Hierzu gehört, das Aufziehen von wintertauglichen Reifen, das Auffüllen der Scheibenwaschanlage mit Scheibenfrostschutzmittel sowie ein Beleuchtungscheck. Sucht man zum Reifenwechsel ohnehin eine Werkstatt auf, sollte man deren Wintercheck in Anspruch nehmen. Hier wird außer der Kontrolle der Reifen sowie der Bremsanlage, die Kapazität der Autobatterie sowie der Frostschutz im Kühlerwasser und der Ölstand geprüft. Stellt sich die Fahrzeugbatterie als etwas schwach heraus, kann diese für den Winter voll aufgeladen oder notfalls erneuert werden. Wer sich diese Zeit nimmt, erspart sich evtl. später viel Ärger und Stress. Springt der Wagen wegen seiner schlechten Batterie nicht mehr an, oder kommt man aufgrund schlechter oder den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Reifen nicht mehr weiter oder landet gar im Graben, kostet es einen dann richtig viel Zeit. Hier also lieber etwas Zeit investieren und dadurch Problemen vorzubeugen die einen ansonsten viel Zeit kosten würden. Wer dennoch mit einer schwachen Autobatterie auskommen muss, der sollte wenigstens ein Set Überbrückungskabel mit sich führen.

Weihnachtseinkäufe

Besinnliche 🕯 Adventszeit 🕯

Adventszeit – eine besinnliche Zeit, so heißt es zumindest immer. Doch ist dies meist nicht mehr als ein frommer Wunsch. Ich würde die Adventszeit eher als hektische statt als besinnliche Zeit bezeichnen, ist diese doch viel zu oft von Stress und Hast geprägt. Kaum ein jemand nimmt sich noch die Zeit für Besinnlichkeit. In wenigen Wochen ist bereits Weihnachten, das Jahr ist fast zu Ende und es gibt noch so viel zu erledigen. Der Weihnachtsschmuck muss rausgesucht, das Haus dekoriert und ein Weihnachtsbaum besorgt, aufgestellt und geschmückt werden. Wir besuchen Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte und drängen uns in total überfüllten Städten auf der verzweifelten Suche nach Weihnachtsgeschenken. Schon die Anfahrt dorthin, die Staus und die Parkplatzsuche kosten eine Menge Zeit und Nerven. Wenn es gut läuft, nehmen wir uns zumindest noch die Zeit und backen unsere Plätzchen selbst, statt fertiges Gebäck aus der Verpackung zu nehmen und schnell auf einen Teller zu legen. Natürlich würde uns dies eine Menge Zeit einsparen doch würden wir damit, meiner Meinung nach, auch ein Stück Adventszeitstimmung einbüßen. Mit Adventszeit verbinde ich schöne Erinnerungen, das Anzünden der Kerzen am Adventskranz, das Singen von Liedern und Lauschen von vorweihnachtlichen Geschichten. Nicht zuletzt das Backen des Weihnachtsgebäckes mit meiner Mutter.

Noch heute mag ich die Adventszeit sehr!

Doch wie können wir denn nun in dieser hektischen Phase des Jahres Zeit für Besinnlichkeit herausschlagen? Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass wenn die Tage kürzer werden, es nicht mehr lange hin ist, bis zum heiligen Abend. Weihnachten kommt überhaupt nicht plötzlich – man kann sich früh genug darauf einstellen! Wer eine Geschenkidee hat oder ein nettes Präsent für seine Lieben sieht, kann dies durchaus schon im Sommer oder gar im Frühjahr besorgen, oder sich zumindest eine Notiz dazu machen. Ich habe dafür eigens eine Geschenkschublade eingerichtet bzw. eine Liste für Geschenkideen angelegt. In dieser bewahre ich spontan entdeckte Aufmerksamkeiten auf, um diese dann später zu verschenken. So spart man sich in der Vorweihnachtszeit schon mal den Zeitaufwand und Stress für das Besorgen der Geschenke. Natürlich kommt dieser Tipp für das aktuelle Jahr etwas spät. Wer dennoch meint, zahlreiche Geschenke kaufen zu müssen, dem empfehle ich online zu bestellen. Kein Stau, kein Parkplatz suchen, kein Gedränge, kein Schlange stehen. Bequem von der Couch, bei einer guten Tasse Tee das Onlinewarenhaus durchsuchen.

Möchte man den Geschenkewahn noch etwas mehr entschärfen, empfehle ich eine in unserer Familie bereits mehrfach erfolgreich umgesetzte Methode, die dem Wichteln nicht unähnlich ist. Hat man noch ein wenig Vorlauf und sind einem die anderen Familienmitglieder nicht bereits weit voraus mit ihren Einkäufen, kann man sich im Vorfeld auf folgendes einigen: Alle Namen (zumindest die der Erwachsenen) kommen in einen Topf und es wird ausgelost wer wem ein Geschenk macht. So muss sich jeder nur ein einziges Geschenk überlegen und dieses besorgen. Dies ist nicht nur vom Zeitaufwand überschaubar, sondern es spart meistens auch noch Kosten und Verpackungsmüll. An Weihnachten selbst, veranstalten wir dann eine kleine Raterunde wer wen wohl beschenken wird.

Die oben genannten Vorschläge sparen dir mindestens einen stressigen Adventssamstag ein, welchen du dann ruhig und entspannt mit deinen Liebsten verbringen kannst.

Ich wünsche euch Allen eine schöne und besinnliche Adventszeit!

Wie du mit Notizen 📚 Zeit sparen kannst

Täglich prasseln hunderte wenn nicht sogar tausende von Informationen auf uns ein, manche davon sind wichtig, die meisten jedoch sind  unwichtig für uns. Leider ist es uns bei der Vielzahl der Informationen nicht möglich nur das Wichtige zu merken und das Unwichtig zu vergessen. So gehen viele Informationen verloren die wir uns unbedingt hätten merken wollen. Wie schaffen wir es also, nur das wichtige zu behalten? Am einfachsten kann man materielle Dinge behalten, etwas Greifbares. Um deine Informationen greifbar zu machen, genügt es diese einfach auf etwas Materielles zu notieren. Schreibe dir einfach eine Notiz! Am besten du besorgst dir ein schönes Notizbuch und einen stylischen Stift oder notierst Informationen von Belang einfach in dein Smartphone. Meistens reicht das aufschreiben einer Info bereits aus, um sich diese zu merken. Während man etwas aufschreibt beschäftigt man sich im Kopf intensiv damit, sodass man sich diese Information leichter merken kann. Möchte man ein bestimmtes Wissen tatsächlich im Kopf haben, hilft eine handgeschriebene Notiz meist besser sich etwas zu merken. Genügt es einem jedoch eine Information lediglich zur Hand zu haben wenn man sie braucht, reicht es natürlich auch aus diese in ein Smartphone zu tippen. Sein Smartphone hat man meistens dabei und kann die nötigen Infos so jederzeit abrufen.

Natürlich kann man hier einwenden, dass das Aufschreiben viel zu viel Zeit kostet, und man sich die wichtigsten Sachen schon merken wird. Doch was wenn nicht? Wie viel Zeit verbringen wir damit, in unserem Gedächtnis nach verloren gegangen Informationen zu suchen? Oder noch schlimmer, wir haben beispielsweise einen Termin vergessen weil wir uns keine Notizen gemacht haben und verbringen unsere wertvolle Zeit jetzt damit, die Sache wieder zurecht zu bügeln. Der Klassiker hier ist ein vergessener Jahrestag oder Geburtstag. Aber auch versäumte Arzt- oder Werkstatttermine können Unannehmlichkeiten oder lange Wartezeiten mit sich bringen. Eine kurze Notiz im Kalender hätte uns dass ersparen können.

Es genügt vollkommen Stichworte zu notieren, um sich später an einen bestimmten Gedankengang zu erinnern. Besser 10 Sekunden lang etwas aufschreiben, statt 10 Minuten vergebens zu versuchen sich zu erinnern. Wenn du dank deiner Notizen am Tag nur 2 Minuten Denkarbeit einsparst, was meiner Meinung nach wirklich tief gegriffen ist, sind dass bereits über 12 Stunden pro Jahr.

Zu Beginn wird es dir noch schwer fallen, dir immer alles Wichtige zu notieren, doch schon bald stellst du fest, dass du wesentlich mehr Zeit einsparst als dich das aufschreiben kostet.

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 2

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. nicht so lange anstehen

Die kürzeste Warteschlange ist nicht automatisch die schnellste. Gibt es mehrere Warteschlangen zur Auswahl (zum Beispiel im Supermarkt), sollte man neben der Länge bzw. Anzahl der Kunden auch die Anzahl der zu bezahlenden Produkte sowie die Geschwindigkeit der Kassierer/innen abwägen. Auch die Art der Produkte kann den Unterschied zwischen einer schnellen Abfertigung und einem längeren Prozess machen. Waren bei denen noch die Diebstahlsicherung entfernt werden muss halten länger auf als Artikel die man einfach nur schnell über den Scanner zieht. Wenn man nur wenige Teile hat, lohnt es sich auch immer nett zu fragen ob man vor darf. Die meisten Leute können dann nicht nein sagen und man wird vorgelassen. Ein erklärender Vorwand warum man unbedingt vorgelassen werden sollte, erhöht die Wahrscheinlichkeit sogar noch. Dabei ist es auch überhaupt nicht so wichtig worum es in der Erklärung geht, denn diese hören sich die meisten Menschen überhaupt nicht mehr an. Dies lieg daran, dass für denjenigen der jemanden vorlässt, dessen Grund überhaupt keinen Unterschied macht. Vorgelassen ist vorgelassen, ob der Begünstigte sonst den Bus verpasst oder nur seine Lieblingsbrotsorte am Bäckerstand ausverkauft ist.

2. Schnelle Hardware nutzen

Dieser Tipp ist sowohl selbsterklärend als auch logisch, doch sind wir ehrlich: Wie oft nutzen wir Geräte die uns einfach nicht schnell genug sind? Angefangen beim alten Smartphone, über den total zugemüllten PC bis hin zum TV. In meiner Jugend als ich noch etwas mehr Fernsehen geschaut habe, konnte man gefühlt 8 Kanäle in 10 Sekunden durchschalten. Heutzutage bei unseren smarten LCD TVs samt Digital-Receiver bzw. Set-Top-Box dauert dass zappen gefühlt eine Ewigkeit. Da scrollt man heute doch besser durch die Programmübersicht und wählt seine Kanäle direkt an, sonst ist der Abend rum bevor man einmal durch alle Kanäle durch ist. Man unterschätzt wirklich, wie viel Zeit man mit einem leistungsstarken PC samt schnellem Netzwerk und Internet sparen kann. Auch wenn die schnelleren Geräte auf den einzelnen Prozess gesehen nur Sekunden schneller sind, so summieren sich diese auf ein Jahr gesehen schnell zu Stunden. Wer bereits nur schnelle Hardware besitzt, für den habe ich dennoch einen kleinen Tipp: Ist dein Mauszeiger optimal für dich eingestellt? Kannst du diesen immer gut erkennen, oder suchst du ihn oft? Wenn ja könntest du die Größe anpassen oder die Mausspur aktivieren. Außerdem solltest du deinen Mauszeiger nach und nach etwas schneller stellen, man gewöhnt sich an die Geschwindigkeit und kann dadurch auf lange Sicht wirklich Zeit einsparen. 

3. in der Warteschleife vorankommen

Jeder kennt sie, die Hotline-Warteschleifen! Doch sind wir ihnen wirklich hilflos ausgeliefert? Wer häufig bei der selben Hotline anruft, kennt wahrscheinlich die zu drückenden Zahlen oder zu sagenden Codewörter auswendig und kann diese bereits sofort drücken bzw. sagen ohne sich die komplette Erklärung anhören zu müssen. Doch was wenn man den Ablauf nicht auswendig kennt aber trotzdem gleich mit einer echten Person sprechen möchte? Bei Deutschlands größtem Telefonie-Anbieter kommt man am schnellsten weiter, wenn man gleich zu Beginn der Ansage Kundenbetreuer sagt. Leider funktioniert dieses Codewort nicht überall. Grundsätzlich gilt jedoch, kennt man die gewünschten Stichwörter der Hotline nicht, hilft es sich einfach zu räuspern oder etwas unverständliches in den Hörer zu brabbeln. Bei den meisten Hotlines wird man spätestens nach dem dritten mal zu einer echten Person weiterverbunden, da die Betreiber Rücksicht auf Menschen mit Sprachbehinderung nehmen.

Verschwende deine Zeit nicht mit Sorgen und Problemen 💭

Sorge dich nicht zu sehr um Probleme! Vor allem verschwende deine Zeit nicht mit der Suche nach Problemlösungen, für Probleme die eventuell überhaupt nicht eintreten werden oder noch schlimmer, Angelegenheiten für die es ohnehin zu spät ist.

(Wär ich gestern nur zu Fuß zum Bäcker, dann hätte ich nicht mein Auto kaputt gefahren)

Oft machen wir uns viel zu viele Sorgen um belanglose Dinge, zermürben uns den Kopf mit Überlegungen was wir tun, für den Fall dass dies oder jenes passiert! Speziell wir Mitteleuropäer haben den Hang aus den unbedeutendesten Gegebenheiten eine riesen Sache zu machen und alles als Problem anzusehen. Immer wieder stellen wir die kompliziertesten Denkprozesse an: Was mache ich nur, wenn ich keinen Parkplatz finde? Was mache ich, wenn die Hose die ich gerne kaufen würde nicht mehr in meine Größe da ist? Was sag ich nur, wenn man mich auf dieses oder jenes Thema anspricht? Was wenn keine Toilette im Bus ist, ich aber dringend muss? Immer wieder denken wir über die gleichen Unannehmlichkeiten nach und am Ende treten diese oft überhaupt gar nicht ein. Wir haben unsere Zeit für nichts und wider nichts mit unnötigen Überlegen verplempert und uns eingeredet wir hätten ein Problem. Doch was ist überhaupt ein Problem?

Per Definition ist ein Problem eine schwierige ungelöste Aufgabe. Eine Schwierigkeit.

Hält man sich streng an diese Definition, so reduziert dies die Anzahl unserer „Probleme“  bereits deutlich.

Was dann noch übrig bleibt, sind schwer zu lösende Aufgaben, oder noch anders ausgedrückt: Herausforderungen die es zu Meistern gilt. Eine Herausforderung hat überhaupt nicht mehr den negativen Beigeschmack, den das Wort Problem mit sich bringt. Eine Herausforderung ist etwas Gutes, eine Chance besser zu werden, mich zu entwickeln, etwas an dem ich wachsen kann. Eine Herausforderung ist wie ein Spiel – und du kannst es Gewinnen! Niemand macht sich Sorgen um eine Herausforderung, oder verschwendet seine Zeit mit Gedanken an eine möglicherweise auftretende Herausforderung. Ist eine Herausforderung erst einmal da, ist es noch früh genug sich Gedanken über eine Lösung zu machen.

Wir verbringen einfach viel zu viel Zeit damit uns Sorgen zu machen!

Der indische Guru Gaur Gopal Prabhu bringt es in seinen Reden immer wieder auf den Punkt, er fragt:

Do you have a problem in life?

No!

Then why worry?

Do you have a problem in life?

Yes!

Can you do something about it?

Yes!

Then why worry?

Do you have a problem in life?

Yes!

Can you do something about it?

No!

Then why worry?


Auch wenn Guru Gaur Gopal Prabhu es mehr im Scherz gesagt hat, so regt sein Ausspruch doch zum Nachdenken an. Nehmen wir unsere vermeintlichen Probleme oft nicht etwas zu ernst? Sollten wir unsere kostbare Zeit nicht besser mit positiven Gedanken verbringen, statt unseren Geist mit unnötigen Sorgen zu belasten?

 

Darmgesundheit spart Zeit 🚽

Wie du deinem Darm etwas Gutes tun kannst und dabei auch noch Zeit sparst.

Wie viel Zeit verbringen wir eigentlich auf der Toilette? Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK verweilen wir im Durchschnitt 2-15 Minuten auf der Toilette. Frauen benötigen im Durchschnitt 1-5 Minuten auf der Toilette, Männer hingegen 5-15 Minuten. Die so genannten Dauersitzer, hauptsächlich Männer machen es sich gar 15-30 Minuten auf dem Thron bequem.
Natürlich variieren die Zeiten von Mensch zu Mensch etwas, doch auf die Lebenszeit hochgerechnet, hat eine über 80 Jahre alte Person bereits über 1 Jahr ihres Lebens auf der Toilette verbracht.

Ohne lange drumherum zu reden, es geht hier um das große Geschäft! Auf der Toilette sitzend, dauert die reine Darmentleerung in etwa 130 Sek. 

Da die Anatomie des Menschen noch nicht darauf ausgelegt ist, die Entleerung des Darms sitzend auf einer Porzellanschüssel zu vollziehen, fällt dieser Prozess nicht immer ganz einfach, was sich erheblich auf die notwendige Verweildauer auswirkt. Positioniert man sich hingegen in eine Körperhaltung ähnlich der Hocke (squat position) fällt einem die Darmentleerung wesentlich einfacher. Dies liegt an einem Muskel namens Puborectalis, welcher uns die Fähigkeit der Kontinenz verleiht, indem er im angespannten Zustand unseren Analkanal zusammenzieht und somit verschließt. Begeben wir uns in die Hocke, entspannt sich dieser Muskel viel leichter und gibt den Analkanal frei.

Da ich nach wie vor am liebsten meine Toilette zur Darmentleerung aufsuche, habe ich mir eine Fußbank gebaut, welche meine Sitzhaltung näher an die squat position bringt. Diese ist in der Höhe genau auf meine Körpergröße angepasst und hat eine Aussparung um sie wenn sie nicht benutzt wird, platzsparend an die Toilette zu schieben. Somit fällt mir die Entleerung viel einfacher und vollzieht sich wesentlich schneller. Besonders denjenigen die immer etwas länger benötigen und die viel drücken müssen, erreichen ihr Ziel so viel schonender und schneller. Mit Fußbank  reduziert sich die Sitz-/Hockdauer um ca. die Hälfte. Natürlich eignet sich auch eine herkömmliche Fußbank oder solch ein Hocker wie ihn Kinder haben um auf die Toilette zu gehen. Wer es es professionell haben möchte aber handwerklich nicht so geschickt ist, kann sich unter folgendem Link: squatty potty seine eigene Fußbank für die Toilette bestellen. Die oben beschriebene Sitzhaltung reduziert den Druck auf den Darm und erleichtert so nicht nur die Entleerung sondern hilft auch Hämorrhoiden vorzubeugen. Verstopfung und Darmkrankheiten wie Divertikulitis kommen überwiegend in den Ländern vor, in denen man seinen Darm in Sitzhaltung entleert. Zwar ist die Zeitersparnis bei dieser Methode nur in der Summe beeindruckend, doch sorgt diese Haltung zumindest für eine angenehme Zeit bei dem Notwendigen. Meine Empfehlung ist es einfach einmal zu probieren.

Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 2

Vergangene Woche habe ich den Sinn und Zweck einer Morgenroutine, sowie deren Vorzüge beschrieben. Ich habe an Hand meiner Morgenroutine erste Beispiele gegeben, wofür man schon morgens bevor man das Haus verlässt, alles die Zeit finden kann – wenn man nur möchte! In diesem Artikel erfährst du, wie die zweite Hälfte meiner Morgenroutine aussieht und welchen Schwerpunkt diese hat.

Für die persönliche Weiterentwicklung ist es wichtig, dass man jeden Tag etwas neues dazulernt. Aus diesem Grund habe ich ebenfalls ein paar wissensrelevante habits (Gewonheiten) in meine Morgenroutine mit aufgenommen. Zum einen habe ich mich bei Highbrow angemeldet, einer Plattform die kleine Onlinekurse in Form eines täglichen Newsletters anbietet. Man wählt sich ein Schlagwort aus einer Wissenssparte aus und erhält dann 10 Tage lang eine Mail zu diesem Thema. Zur Auswahl stehen Themen wie: Kunst, Business, Kochen, Gesundheit, Geschichte, Sprachen, Literatur, Logik, Natur, Philosophy, Produktivität, Psychologie, Wissenschaft und Technik. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Die Kurse sind in englisch, was für mich ein weiter Lernaspekt ist. Im Anschluss lerne ich Vokabeln mit Babbel. An Wochenenden arbeite ich nach dem wiederholen der Vokabeln zusätzlich auch noch ein oder zwei neue Lektionen durch.

Um etwas für meine Allgemeinbildung zu tun, lese ich jeden Morgen einen kurzen zweiseitigen Artikel in einem Buch für Allgemeinbildung. Je nach Wochentag wechseln die Themen hier zwischen: Geschichte, Literatur, bildende Kunst, Wissenschaft, Musik, Philosophie und Religion. Ich lese sehr gerne und auch viel, sollte ich jedoch an manchen Tagen nicht dazu kommen in Ruhe eine Weile zu lesen, habe ich so zumindest etwas gelesen.

Kommen wir nun zu meiner Lieblingsroutine zur persönlichen Weiterentwicklung – dem Podcast! Zwar höre ich diesen nicht zwingend während der ersten Stunde nach dem aufstehen, da viele Folgen aufgrund ihrer Spieldauer zu lang sind um sie während dem Frühstück zu hören, doch mindestens einen Podcast höre ich jeden Tag.

Jetzt ist die erste Stunde des Tages vorbei und egal wie stressig mein Tag nun wird, was ich heute Morgen schon alles für mich getan habe, kann mir keiner mehr nehmen. Auch wenn ich den ganzen Tag unterwegs sein sollte oder heute keine 10 Minuten Zeit und Ruhe mehr haben werde, ich habe bereits einiges erledigt und kann nun mit einem guten Gefühl in den Tag starten. Zeit für mich, dank Morgenroutine!

Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 1

Zeit für mich, dank Morgenroutine! Erfahre was ich gleich zu Beginn des Tages so alles mache, wozu ich im Verlauf des Tages meist nicht mehr kommen würde. Mein Tag beginnt gut eine Stunde bevor ich das Haus verlasse. So Früh am Morgen habe ich meistens meine Ruhe und somit die Zeit für meine Morgenroutine. Eine geregelte Morgenroutine sorgt dafür, dass du konstant gut in den Tag startest. Morgens ist deine Willenskraft noch vollständig da und es fällt dir leichter dich zu konzentrieren, deine Vorhaben durchzuziehen und Versuchungen zu wiederstehen. Du kannst gesunde Gewohnheiten wie beispielsweise: Sport machen, stretchen, Öl ziehen, etwas gesundes Essen, etwas lernen und vieles mehr in deine Morgenroutine mit aufnehmen. So stellst du sicher, dass du vieles was du für dich und deinen Körper tun möchtest, auch wirklich tust und dir dein weiterer Tagesablauf keinen Strich durch die Rechnung macht. Stehst du nur früh genug auf, hast du die Zeit zu erledigen, wofür du später oft keine Zeit oder Willenskraft mehr haben wirst!

Hier als Beispiel meine persönliche Morgenroutine:

Nachdem ich auf der Toilette war, mir die Zähne geputzt und den Mund ausgespült habe, habe ich mir angewöhnt erst einmal 2 große Gläser Wasser zu trinken. Ich habe zwar auch immer eine Flasche mit Wasser am Bett stehen, trinke jedoch nur, wenn ich auch Nachts wach werde. Schlafe ich durch, habe ich seit etwa 7 Stunden nichts mehr getrunken und der Körper braucht das Wasser um seinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen. Während das Teewasser aufkocht, mache ich meine morgendlichen Liegestützen. Im Anschluss folgt eine geführte Meditation mit Calm, diese dauert max. 10 Minuten! Hierzu mehr in späteren Beiträgen. In dieser Zeit ziehe ich Öl durch meine Zähne und der Tee kann ziehen und schon mal etwas abkühlen. Jetzt ist es Zeit den MIT (most important task) festzulegen und mein Five Minute Journal (Dankbarkeitstagebuch) auszufüllen. Auch hierauf werde ich in einem späteren Beitrag genauer eingehen, da dies sonst den Rahmen sprengen würde. Zu meiner täglichen Routine gehört außerdem auch ein 7 Minuten Workout. Hierzu gibt es Apps die dir die zu machenden Übungen ansagen und die Zeit für dich runterzählen. Ich nutze die Seven App, hier schaltet man alle 60 Tage an denen man täglich trainiert hat, neue Übungen frei.

Damit ist die erste halbe Stunde meines Tages auch schon vorbei, wie die andere Hälfte abläuft, erfährst du im nächsten Blogpost.

Gute Zeiten ☀️ einmachen 

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Diese alte Redensart, welche sich auf das Sparen von Geld in finanziell guten Zeiten bezieht, lässt sich durchaus auch in andere Bereiche übertragen. Guten Zeiten werden oft einfach nur durchlebt, es fehlt an Achtsamkeit und man macht sich keine Gedanken, dass es ja auch einmal weniger gut laufen könnte. Sobald jedoch dunkle Wolken aufziehen, beginnt man sich zu beschweren und denkt nur noch an seine Probleme. Schnell ist man traurig und bemerkt nur noch das Schlechte um einen herum, man gerät in ein emotionales Tief. Die positiven Zeiten sind dann erst einmal vergessen.

Um aus einem solchen Tief schneller wieder raus zu kommen, und sich besser an die guten Zeiten zu erinnern, statt durch negative Gedanken immer mehr Probleme zu sehen, habe ich folgenden Trick:

Immer wenn ich einen besonders schönen Tag oder ein tolles Erlebnis hatte, nehme ich mir etwas Kleines mit nach Hause, was mich an dieses Ereignis erinnert. Dies kann zum Beispiel sein:

  • eine Muschel oder ein besonders schöner Stein (Achtung: nicht überall erlaubt!)
  • eine Eintrittskarte von einem Konzert, Theaterbesuch, Musical, etc
  • ein Souvenir oder etwas dass mich an einen bestimmten Ort erinnert
  • eine Starternummer oder ein Finischerband
  • ein kleines ausgedrucktes Photo welches einen tollen Augenblick festhält

All diese kleinen Erinnerungen an schöne Momente, stecke ich in mein „Einmachglas der guten Zeiten“. Jedes Teil in diesem Glas, ist an ein positives Erlebnis geknüpft. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, irgendwie deprimiert oder traurig bin, nehme ich erst einmal mein Einmachglas mit den schönen Erinnerungen vom Regal. Oft reicht es schon das Glas von außen zu betrachten, um auf andere Gedanken zu kommen. Sollte das noch nicht reichen, breite ich den Inhalt vor mir aus, und schwelge spätestens dann, in alten und vor allem positiven Erinnerungen! ☺️

– Die Fahrt mit dem Ringtaxi mit Freunden.

– Meinen ersten gefinishten Marathon, den ich mit meinem Bruder gelaufen bin.

– Der Besuch des Musicals „Tarzan“ in Hamburg mit meiner Freundin.

– Als ich mit meinen Eltern in Wien war, im Hotel Café Sacher.

– Die tollen Momente beim Tough Mudder, mit einem Freund, Cousin und Cousine.

Alles Erinnerungen an eine gute Zeit mit starken positiven Momenten, die mich wieder auf positive Gedanken bringen. Ich hoffe dass dir diese Methode gefällt und eine Hilfe ist, deine wertvolle Zeit nicht damit zu verschwenden Trübsal zu blasen!

NEIN 👎🏻 – heißt das Zauberwort!

Sag öfter einfach mal NEIN! Auch wenn es schwer fällt, ein NEIN kann einem viel Zeit einsparen. Versteht mich bitte richtig, es geht hier weder darum zu Allem NEIN zu sagen, noch richtet sich dieser Post gegen den Typus „Ja-Sager“, es geht viel mehr darum in ganz bestimmten Situationen NEIN zu sagen. Wie oft kommt es vor, dass man etwas tut wozu man eigentlich keine Lust hat, nur weil man in Ermangelung besserer Ideen einfach JA gesagt hat.

Wenn du also Zweifel hast, du nicht wirklich richtig Bock hast – lass es besser bleiben!

Mir ist es auch immer sehr schwer gefallen NEIN zu sagen und was habe ich in der Vergangenheit deshalb schon an öden Veranstaltungen teilgenommen nur weil ich, als es darauf ankam nicht NEIN gesagt habe. Einmal kurz breit quatschen lassen, und schon ist man Mitglied in einem Kegelclub, Gesangsverein, oder wie in meinem Fall in einer Freizeitmannschaft die sich wöchentlich an der Theke anstatt auf dem Fußballplatz traf. Es hat mehr als zwei Jahre gedauert bis ich da wieder raus war, nur weil ich meinen Freunden keine Absage erteilen wollte. Hätte ich gleich zu beginn NEIN gesagt, wären mir rund 100 Stunden an langweiligen Abenden in einem stickigen Keller erspart geblieben. Natürlich hatte ich auch schöne Momente bei diesem Verein, doch rückblickend betrachtet rechtfertigten diese nicht die viele verschwendete Zeit.

Im richtigen Moment ausgesprochen, kann dieses kleine Wort wahrlich eine Menge Zeit sparen. Selbst bei angenehmen Dingen, an denen man gerne teilnimmt, sollte man sich im Vorfeld mit dem zeitlichen Aufwand auseinandersetzen. Wie viel Zeit wird diese Tätigkeit in Anspruch nehmen? Wie lange wird die Anfahrt dauern? Bedarf es einer aufwändigen Vorbereitung oder zieht es zeitaufwändige Nacharbeiten mit sich?

Auf keinen Fall solltest du dich überrumpeln oder zu einer schnellen Antwort forcieren lassen! Lass dir immer Bedenkzeit geben und überlege ob du dass jetzt wirklich möchtest.

Wenn es um einen Gefallen geht, überlege dir wie nah dir die Fragende Person steht und ob diese im Gegenzug auch bereit ist ihre Freizeit für dich zu opfern. Freunde sollten immer für Freunde da sein!

Hüte dich vor der Mitleidstour und vor Schmeicheleien!

Auf jeden Fall solltest du direkt mit einem klaren und deutlichen NEIN antworten, sollte jemand versuchen Schuldgefühle bei dir auszulösen, dich jemand unter Druck setzten oder gar erpressen wollen!