Was genau ist eigentlich Willenskraft? 🤔

Warum Willenskraft so wichtig ist!

Ob du nun Ambitionen hast vom Couch-Potato zum Marathonläufer zu werden, du dich endlich um deine Steuererklärung kümmern möchtest oder du einfach nur die Garage ausmisten willst, ob du dir etwas angewöhnen, etwas abgewöhnen oder etwas erlernen oder antrainieren möchtest – für all dass braucht es eins – Willenskraft! Es fällt uns meist schwer unsere Komfortzone zu verlassen um unsere kostbare Zeit mit unliebsamen Tätigkeiten zu verbringen. Wer morgens nur schwerlich aus dem Bett kommt, um dann auf die Arbeit zu fahren, weiß genau was ich meine. Für fast alles was wir tun, benötigen wir ein gewisses Maß an Willenskraft. Doch was genau ist Willenskraft überhaupt?

Willenskraft (engl. willpower) ist eine alltagssprachliche Bezeichnung für den  psychologischen Fachbegriff Volition. Also – „die bewusste, willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate (Ergebnisse) durch zielgerichtetes Handeln“ – wie es das online Lexikon Wikipedia so schön bei diesem Stichwort beschreibt.

Alles fängt an mit der Willensbildung, also der Idee einer Zielsetzung beziehungsweise der Plan etwas zu tun oder erreichen zu wollen. Im Anschluss daran folgt die Willensdurchsetzung eine konkrete Planung, wie mein Ziel zu erreichen ist, gefolgt von einer Kontrolle ob es erreicht wurde.

Dieser Prozess der Selbststeuerung erfordert die Überwindung von Handlungsbarrieren durch Willenskraft. Es hat – aufgrund der etwas trockenen Definition – den Anschein, als sei Willenskraft etwas sehr kompliziertes, doch in Wahrheit durchlaufen wir diesen Prozess täglich tausende Mal. Sie dient also nicht nur der Erreichung unserer großen übergeordneten Ziele und langfristigen Vorhaben, sondern wird auch für einfache alltägliche Dinge benötigt. Jede kleine Entscheidung die wir treffen ist eine Festlegung unseres Willens. Da wir täglich zahllose Entscheidungen zu treffen haben, nutzen wir ständig unsere Willenskraft. 

  • gehe ich jetzt zur Toilette, oder warte ich noch?
  • soll ich Wasser oder Tee trinken?
  • mache ich jetzt noch ein wenig Sport, oder lege ich mich auf die Couch?

Diese alltäglichen Überlegungen, bedürfen genauso unserer Willenskraft wie die großen, längerfristigen Entscheidungen wie:

  • soll ich ein Haus bauen oder zur Miete wohnen?
  • ist es an der Zeit den Job zu wechseln?
  • soll ich meine Zelte hier abbrechen und auswandern?

Willensstärke wird natürlich auch benötigt um unangenehme oder anstrengende Aufgaben anzugehen und zu bewältigen. Diese können sowohl physisch als auch psychischer Natur sein.

  • Ich bin müde und habe Schmerzen doch ich laufe noch bis ins Ziel!
  • Ich möchte keine unangenehme Untersuchung und habe Angst vor der Diagnose.
  • Ich muss jemandem eine unangenehme Nachricht überbringen.

Um meine Vorhaben und Ziele – die mich persönlich oder meine Projekte wirklich weiterbringen – mit Entschiedenheit voranzutreiben, muss ich meine Willensstärke auf diese fokussieren. Man kann sich Willenskraft wie einen Muskel vorstellen, der immer mehr ermüdet, je öfter man ihn am Tag gebraucht. Das heißt, unsere Willenskraft ist begrenzt, verbrauche ich diese den ganzen Tag über mit belanglosen Entscheidungen a la – ziehe ich das hellgrüne oder das dunkelgrüne Shirt an – fehlt einem am Abend beispielsweise einfach die Kraft noch 20 Entscheidung bezüglich des Sommerurlaubs oder der Anschaffung eines neuen Wagens zu treffen. Wer bereits den ganzen Tag Entscheidungen fällen musste, dem fehlt Abends auch schon mal die Kraft, sich auch nur für ein Abendessen zu entscheiden. 

Willenskraft gleicht also einem Muskel der bei Benutzung ermüdet, dies klingt erstmal nach einem Nachteil, doch kann man Muskeln bekanntlich trainieren und somit stärken. Erfahre kommende Woche mehr darüber, wie du deine Willenskraft stärken kannst.

ROTI – Return on Time Invested 🙂😐🙁😠

Zeit ist unser wertvollstes Gut, einmal verschwendet ist diese unwiederbringlich verstrichen! Da liegt die Frage nah, ob ich für meine aufgewendete Zeit auch wirklich einen Mehrwert habe. Für was auch immer ich meine Zeit nutze – ob bei der Arbeit oder in meiner Freizeit – wenn die Aktivität vorüber ist, sollte ich diese mit einem guten Gefühl abschließen. Wer sich im Nachhinein nur darüber ärgert mit was er die letzten Stunden verbracht hat, der sollte sich – sofern er die Wahl hat – in Zukunft vorab genau überlegen ob es für ihn Sinn macht. In der Freizeit kann dies beispielsweise eine der folgenden Überlegungen sein:

– Zwei Freundinnen möchten mit mir ins Kino, ich mag keine Horrorfilme wende ich dafür meinen freien Abend auf?

– Was bringt mir die wöchentliche Chorprobe oder das Treffen des Skatclubs? Macht mir dass überhaupt noch Spaß?

– Von klein auf gehe ich zwei Mal wöchentlich zum Fußballtraining, meistens habe ich keine Lust dazu aber wenn ich nicht gehe gibt es eine Standpauke vom Trainer. Dazu kommen noch die Spiele an den Wochenenden. Ist Mannschaftssport wirklich noch das Richtige für mich?

Dass Alles kostet Zeit, Freizeit, meine Lebenszeit! Darf ich diese einfach fremdbestimmt verplanen und gestalten lassen? Dürfen andere Leute wirklich in solch einem Maß über meine Zeit verfügen?

Auch in der Arbeitswelt ist es äußerst wichtig immer wieder zu prüfen ob die aktuellen Verfahrensweisen so überhaupt einen Sinn bringen oder ob man etwas effizienter oder kostengünstiger gestalten kann. Auf Zeit bezogen gibt es hierfür eine einfache und schnelle Methode die den Führungskräften Rückschlüsse darauf geben, ob die seit Jahren durchgeführten Besprechungen überhaupt noch einen Sinn bringen. Bei Besprechungen kommen nicht selten die bestbezahlten und somit teuersten Mitarbeiter eines Unternehmens zusammen. Sie werden für diesen Termin aus ihrer momentanen Tätigkeit rausgerissen und können für den Zeitraum der Zusammenkunft nicht ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen. Da wäre es aus unternehmerischer Sicht doch gut sicherzustellen, ob sich der Zeitaufwand für dieses Meeting für die einzelnen Mitarbeiter und somit für das Unternehmen überhaupt noch lohnt. Im Laufe der Zeit haben digitale Kommunikationswege wie Chatsysteme, Document Collaboration, web-basierte Projektmanagementsoftware und nicht zuletzt E-Mail, relevante Informationen viel schneller und einfacher an die entsprechenden Stellen fließen lassen. Oft bringen Besprechungen kaum neue relevante Inhalte und sind somit Zeitverschwendung.

Ein Möglichkeit um herauszufinden ob eine Besprechung überhaupt noch Sinn bringt, ist die ROTI Methode.

ROTI ist die Abkürzung für Return on Time Invested was frei übersetzt so viel bedeutet wie: Nutzen für meine investierte Zeit. ROTI wird oft als Feedback-Methode nach Besprechungen angewandt. Dazu geben die Teilnehmer nach einer Besprechung eine kurze Rückmeldung wie zufrieden sie mit dem Meeting waren und ob es ihnen irgendetwas nützliches gebracht hat. Hierzu wird häufig – im Anschluss an das Meeting – ein kleiner Zettel mit Smileys rundgereicht, auf diesem kann jeder mit einem kurzen Strich, schnell und anonym seine Rückmeldung geben. Sammelt derjenige der diese Meetings einberufen hat, zunehmend Zettel mit negativer Bewertung ein, ist dies ein Zeichen dafür, dass sich etwas ändern muss!

 

Übung macht den Meister

Warum selbst die Profis der Feuerwehr ständig üben müssen!

Bei der Feuerwehr muss es meistens schnell gehen, bei so manchen Notfällen entscheiden wenige Minuten. Egal ob Tag oder Nacht, ob früh oder spät, wenn’s drauf ankommt, muss jeder Handgriff sitzen. Doch damit auch wirklich jeder Handgriff sitzt und die Feuerwehren effizient Hilfe leisten können, müssen diese zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden absolvieren.

Über 90 Prozent aller Feuerwehrleute in Deutschland arbeiten ehrenamtlich! Ehrenamtlich bedeutet jedoch nicht nur, dass die Männer und Frauen für ihren Dienst bei der Feuerwehr kein Geld bekommen, sondern auch dass sie damit einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für den Schutz der Bevölkerung opfern. 

Nur durch das ständige Auffrischen des Kenntnisstandes und das Wiederholen der vielen unterschiedlichen Handgriffe, kann die Feuerwehr schnell und effizient retten. Natürlich kostet das ständige Üben zunächst einmal eine Menge Zeit, doch dieses Investment an Zeit zahlt sich im Ernstfall wirklich aus.

Was fällt dir äußerst schwer oder was kannst du nicht gut und womit verplemperst du dadurch immer wieder wertvolle Zeit?

Kannst du nur schwer seitlich einparken oder traust dich nicht in ein Parkhaus zu fahren und musst deshalb immer deutlich länger nach einem Parkplatz suchen in den du einparken kannst?

Tipp: Nimm dir hier und da 15 Minuten Zeit und übe das Einparken mit jemanden der es gut kann und der dir die nötigen Tricks vermittelt. Schon nach kurzer Zeit kannst du überall einparken wo Platz ist und sparst dir langes Suchen, Warten und Gehen.

Du hast dich bisher nie daran getraut bestimmte Aufgaben am PC oder Mac selbst zu erledigen und bist deshalb immer auf fremde Hilfe angewiesen, auf die man manchmal tagelang warten muss? Beispielsweise Smartphone synchronisieren oder Backups machen.

Tipp: Erledige diese Aufgabe das nächste Mal unter Anleitung der Person die es sonst immer für dich erledigt hat und schreibe dir wenn nötig die notwendigen Schritte auf. Mit ein wenig Übung erledigst du diesen Task ruck zuck alleine und musst auf niemanden mehr warten.

Du stehst immer wieder ewig in der Warteschlange an, weil du dich nie mit den Möglichkeiten von e-Tickets, online check-in oder Selbstbezahlkassen auseinandergesetzt hast?

Tipp: Nimm dir ein, zwei, falls nötig auch drei Mal die Zeit und setze dich mit diesen neuen Möglichkeiten auseinander. Hab keine Angst vor Neuem und probiere es einfach mal aus. Falls du Probleme bei der Bedienung hast bitte einfach jemanden der weiß wie es geht um Hilfe und lass es dir zeigen. Auch so kannst du mit ewas Übung eine Menge Wartezeit einsparen.

Es fällt dir schwer neue Geräte zu bedienen weil du den Umgang damit zuvor nie geübt hast? Der Klassiker hier ist der Kauf einer Kamera unmittelbar vor dem Urlaub oder einer Veranstaltung. Oft wirft ein neues Gerät Fragen auf oder die Bedienung ist am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig, dass kann im entscheidenden Moment schon mal zu Schwierigkeiten führen wodurch die gewünsche Aufnahme dann ausbleibt.

Tipp: Kaufe dir deine neuen Geräte die von der Bedienung und den Einstellmöglichkeiten etwas anspruchsvoller sind, immer lange genug im voraus um den Umgang damit ein Wenig zu üben und dich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen. Dies kostet zwar zunächst ein paar Stunden Zeit, lohnt sich aber später sicherlich bei der Handhabung und bringt bessere Ergebnisse.

Bearbeitungsprogramme bieten meist deutlich mehr Möglichkeiten an als man jemals wirklich nutzt. Doch auch in den Bereichen in denen man mit dem Umgang vertraut zu sein scheint, gibt es häufig auch noch schnellere oder einfachere Wege die man noch nicht kennt.

Tipp: Hier kann es sich durchaus lohnen, ein paar Tutorials bei youtube anzuschauen um eventuell neue Methoden oder Shortcuts (deut. Abkürzungen) für eine effizienteres Arbeiten kennenzulernen. Oft lassen sich häufig verwendete Funktionen für den direkten Zugriff in die Menüleiste legen, statt diese immer durch drei bis vier Untermenüs klickend suchen zu gehen. Auch Tastaturkürzel für sie persönlich am häufigsten benötigten Funktionen sind dem Benutzer oft noch nicht bekannt.

Je nach dem wie häufig dir so etwas oder ähnliches passiert, loht es sich auf jeden Fall ein bis zwei Mal Zeit zu investieren um so längerfristig Zeit einzusparen. Diese Denke geht ein wenig in Richtung ROTI (Return On Time Invested), worauf ich in einem späteren Post noch genauer eingehen werde.

Nicht zu vergessen ist neben dem zeitlichen Aspekt auch der des persönlichen Wachstums. Etwas neues gelernt zu haben, etwas endlich geschafft zu haben, was mir ab jetzt immer wieder von Nutzen sein wird. Einfach ein gutes Gefühl!

Überlege doch selbst einmal, was du mit etwas Übung schneller, einfacher oder selbst erledigen könntest, was kannst du nicht selbst oder geht dir nur schwer von der Hand? Wobei geht dir immer wieder wertvolle Zeit verloren, die du in Zukunft mit etwas Übung einsparen oder zumindest reduzieren könntest?

Lass uns bitte an deinen Ideen teilhaben und schreibe uns diese unten in die Kommentare! Vielen Dank!

Sie haben 19 neue E-Mails 📧

Warum uns E-Mails heute mehr und mehr Zeit kosten anstatt Zeit einzusparen und was wir dagegen tun können. Als die E-Mail so langsam Einzug in unsere Arbeitswelt hielt, sparte sie uns zunächst eine Menge Zeit. Als elektronisch übermittelte Post ist sie deutlich schneller beim Empfänger als ein Brief der mir der herkömmlichen Post versendet wird. Mittlerweile sieht es jedoch so aus, dass uns die tägliche Flut an E-Mails zunehmend Zeit kostet die uns somit an anderer Stelle fehlt. Hier erhältst du Tipps für dein persönliches E-Mail-Management!

1. Schalte deine E-Mailbenachrichtigungen aus

Wer permanent von neu eingehenden E-Mails abgelenkt wird, sei es durch das aufpoppen einer kleinen Benachrichtigung auf dem Desktop und oder noch schlimmer mit einem Hinweiston, kann nicht konzentriert und fokussiert an einer Sache bleiben. Immer wieder wird man dadurch aus seinem Arbeitsfluss rausgerissen und ist genötigt diese sofort zu öffnen, zu lesen und eventuell auch noch zu bearbeiten. Bei Outlook kannst du diese Benachrichtigung wie folgt deaktivieren: Menü Extras > Optionen > Registerkarte Einstellungen > Schaltfläche E-Mail-Optionen dann das Häkchen bei Desktopbenachrichtigung anzeigen wegmachen und OK. Bei Mac OS X kannst du diese Benachrichtigung wie folgt deaktivieren: Systemeinstellungen > Mitteilungen > Mail und dann das Häkchen bei In Mitteilungszentrale anzeigen wegmachen.

2. Arbeite deine Mails stets in Blöcken ab

Checke deine Mails so selten wie möglich, doch so häufig wie nötig! Hast du dein Mailprogramm erst geöffnet, bearbeite auf jeden Fall alle Mails unmittelbar nacheinander ab. Dass soll jetzt nicht heißen, dass du Alle beantworten bzw. erledigen musst doch zumindest öffnen, kurz überfliegen und anschließend priorisieren solltest du sie. Spam und Werbung sofort löschen, unsinnige Infos oder Mails die mich nicht wirklich betreffen Marke CC: kurz anschauen und dann löschen. Mails die schnell und einfach zu erledigen bzw. beantworten sind, kurz und knackig beantworten. Und was dann noch übrig bleibt, würde ich nach dem Eisenhower-Prinzip abarbeiten. Sobald ich wieder eine Zero Inbox habe, Mailprogramm wieder schließen bzw. minimieren.

3. Mails immer von der aktuellsten zur ältesten bearbeiten

Wer seine Mails wie in Punkt 2. beschrieben in Blöcken abarbeitet hat im Normalfall zahlreiche ungelesene Mails aus den letzten paar Stunden. Hier empfiehlt es sich die Nachrichten von der neusten zur ältesten hin zu bearbeiten, nicht selten bedarf eine E-Mail überhaupt keiner Antwort mehr, da sie bereits von jemand anderem bearbeitet wurde – klassische CC: Mail – oder sich aus einem anderen Grund bereits erledigt hat. Diese Reihenfolge der Bearbeitung bewahrt dich davor deine wertvolle Zeit in die Beantwortung einer Mail zu stecken und fünf Mails später festzustellen dass die Mühe vergebens war.

4. Melde dich von unnötigen Newslettern ab

Newsletter können sehr interessant und nützlich sein, von dieser Art von Newslettern schreibe ich im Folgenden nicht. Oft wird man im Netz aufgefordert seine E-Mailadresse anzugeben, tut man dies kommt diese auf eine E-Mailliste und man bekommt – meist nachdem man seinen Eintrag zunächst in einer E-Mail bestätigt hat – ab jetzt E-Mails von dem jeweiligen Seitenbetreiber, gibt man seine Adresse nicht preis, kommt man häufig nicht an die Informationen heran die man eigentlich haben wollte. Wenn man die daraufhin folgenden E-Mails dann auch ließt und interessant findet, ist ja alles Gut und es ist nichts dagegen einzuwenden. Hat man sich jedoch nur eingetragen um weiter zu kommen oder um zu testen ob der angebote Inhalt etwas für einen ist, sind die darauf folgenden Mails für einen oft nutzlos und nervig. Hier solltest du dir die Zeit nehmen und dich davon abmelden. Oft erkennt dein Mailprogramm von selbst wenn es sich bei einer Mail um eine Massenmail handelt und bietet dir gleich oben am Kopf der Mail an, dich von diesem Newsletter abzumelden. Hast du diese Funktion nicht, dann suche ganz unten am Fuß der Mail nach abmelden oder unsubscribe so wirst du in Zukunft eine menge Mails weniger erhalten und sparst somit Zeit beim sortieren, abarbeiten und löschen.

5. Arbeite mit Ordnern um deine Mail zu organisieren

Um dein Postfach schnell und einfach übersichtlich zu bekommen, solltest du dir eine Ordnerstruktur in deinem E-Mailprogramm anlegen. Folgende Ordner haben sich bewährt: Antworten: Mails auf die ich reagieren muss, Lesen: Mails die ich später lesen möchte, Später lesen: Mails die später benötigt werden der Termin aber noch nicht klar ist oder ich auf jemand anderen angewiesen bin. Ablage: hier kommen Mails rein die ich behalten möchte oder muss. Jeder arbeitet ein wenig anders und es kann von Nöten sein, dass du noch ein paar weitere Ordner benötigst, doch bedenke: auch hier ist weniger mehr!

6. Nutze Regeln und Filter um deine Mails vorzusortieren

Spam wird immer raffinierter doch auch die Spamfilter werden immer weiter verbessert. Es lohnt sich von Zeit zu Zeit ein wenig daran rumzutüfteln und eventuelle neue Einstellmöglichkeiten auszuprobieren. Auch die Einrichtung gewisser Regeln kann sehr nützlich sein um seine Mails zu organisieren. Sende beispielsweise automatische Antworten oder verschiebe Mails bei denen du im CC: stehst direkt in deinen Später lesen Ordner. Sieh dir einfach die Auswahl an verschiedenen Regeln an und probiere welche für dich am nützlichsten sind.

Hast du auch noch einen guten Tipp zum Thema E-Mail Organisation, dann hinterlasse uns doch bitte eine Nachricht in den Kommentaren!

Es ist Zeit endlich in die Umsetzung zu kommen!

Die Coach.me App hilft dir deine Ziele und Vorhaben zu erreichen. Kennst du das auch; du würdest gerne mehr Sport treiben, mehr lesen, dich regelmäßiger um dein Hobby kümmern oder an deinen Sprachkenntnissen feilen – findest aber aus irgendeinem Grund nicht die Zeit dafür? Du würdest dir gerne angewöhnen mehr zu trinken, dich gesünder zu ernähren oder jeden Tag ein wenig zu meditieren? An Ideen, was wir alles gerne machen würden, mangelt es uns nicht nur an der Umsetzung scheitern wir viel zu oft. In unserem stressigen Alltag, bleibt deshalb leider so manches von dem was wir uns vornehmen auf der Strecke. Unsere Zeit ist schlicht und ergreifend begrenzt und jeder Tag hat nur 24 Stunden von denen wir auch noch ein Paar schlafen sollten.

Ein Tool welches mir sehr geholfen hat, meine Vorhaben und Pläne auch wirklich umzusetzen und sie sogar zu einer Gewohnheit zu machen, ist die App Coach.me.

Egal ob du dir neue Fähigkeiten aneignen, oder jeden Tag ein wenig Zeit mit deiner Familie verbringen möchtest, Coach.me hilft dir dabei dies auch wirklich konsequent umzusetzen.

Die App gibt es kostenlos für alle gängigen Smartphones zum Download.

Coach.me erinnert dich nicht nur ständig an deine Vorhaben, sondern es lässt diese mit der Zeit zu einer festen Routine werden. Du wirst ständig dazu getriggert deine neuen täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen, bis dir diese in Fleisch und Blut übergegangen sind. Spielerisch hakst du Punkt für Punkt von deiner selbst erstellten Aufgabenliste ab, bis alles für den jeweiligen Tag erledigt ist. Für den Anfang kannst du dir für die einzelnen Aufgaben auch Alarme einstellen die dich zu bestimmten Uhrzeiten daran erinnern, falls gewisse Dinge noch zu erledigen sind. Um das ganze etwas leichter zu verstehen, hier ein paar Beispiele:

Du möchtest anfangen etwas Sport zu treiben und hast dich dafür entschieden ab sofort regelmäßig laufen zu gehen. Dies ist der Klassiker zum Jahreswechsel, bereits an Neujahr wird dann zum ersten mal gelaufen – meistens viel zu schnell oder zu weit sodass man die nächsten Tage Muskelkater hat und dadurch leicht die Motivation verliert. Ist der Muskelkater dann endlich weg, hat man dass mit dem joggen gehen oft auch vergessen. Selbst wenn man zum Jahresbeginn noch hoch motiviert war, spätestens Fastnacht ist bei vielen die Luft raus und man schiebt den Mangel an Zeit als Ausrede vor, nicht laufen zu gehen. Natürlich ist dies nicht zu pauschalisieren, doch immer wieder habe ich solche oder ähnliche Storys gehört. Hier kommt die Coach.me App ins Spiel! Für den Anfang trage dir das Ziel ein, ab sofort ein Mal pro Woche für 15 Minuten laufen zu gehen! Egal wie beschäftigt man ist 1 Mal pro Woche – 15 Minuten bekommt jeder irgendwie freigeschaufelt. Und jeder der wirklich Laufen gehen möchte, sollte es schaffen zu Beginn 15 Minuten am Stück in seinem persönlichen Tempo zu laufen oder zumindest zügig zu gehen. Zieh dieses Programm ein paar Wochen durch und steigere dich dann langsam je nach Belieben. Zunächst vielleicht 2 Mal pro Woche – 15 Minuten, nach einer Weile dann 20 Minuten und so wieter.

Du würdest dir gerne eine neue Fähigkeit aneignen, dich online weiterbilden – eine Fremdsprache lernen, ein Instrument spielen oder besser Photographiern lernen – hattest aber bisweilen nie die Zeit dafür? Dein Fahrrad, deine Gitarre, oder deine Yogamatte setzen nur Staub an weil du sie nie benutzt? Du trinkst zu wenig oder isst zu selten Obst und Gemüse. Du zahlst monatlich Beiträge fürs Fitnessstudio gehst aber nur selten hin? Mit Coach.me und der nötigen Portion Willenskraft, nimmst du dir ab sofort einfach die Zeit dafür! Trage nach und nach alle deine Vorhaben ein und führe dir diese mehrmals täglich vor Augen. Motiviere dich so, deine noch ausstehenden Tages- oder Wochenziele zu erledigen und anschließend abhaken zu können. Jeder gesetzte Haken gibt dir das gute Gefühl wieder etwas erreicht zu haben. Wirklich – es funktioniert – du musst dir nur kleine realistische Ziele stecken, diese dann konsequent durchziehen und dich mit der Zeit immer wieder ein wenig steigern!

Die App eignet sich übrigens nicht nur hervorragend dazu sich Gewohnheiten anzueignen, auch das Einschränken und das Abgewöhnen von persönlichen Angewohnheiten lässt sich damit einfach nachverfolgen und spielerisch umsetzen. Du möchtest beispielsweise weniger Fleisch essen oder weniger Zucker zu dir nehmen? Sei kreativ und nutze die App dazu eine gewisse Anzahl von Tagen pro Woche kein Fleisch zu essen oder keine gesüßten Getränke oder Süßigkeiten zu dir zu nehmen. Schränke deinen Medienkonsum ein und minimiere somit deine größten Zeitfresser (TV, Social Media, etc.) Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, wähle aus den zahlreichen in der App vorgeschlagenen Gewohnheiten aus oder formuliere dir deine eigenen. Um dich nicht selbst zu überfordern, solltest du dir zu Beginn jedoch erst einmal nur wenige Ziele stecken und dann nach und nach weitere dazunehmen.

Coache dich selbst zu einem gesundheitsfördernden Lifestyle mit besserer Ernährung und mehr Bewegung um so gesünder und länger zu leben.

Probiere die App noch heute aus und du wirst dich bald wundern was du in deiner vermeintlich knappen Zeit so alles erreichen kannst!

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 4

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh mach auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Fotografieren geht meist schneller als notieren

Um sich etwas zu merken was irgendwo geschrieben steht, beispielsweise Preise im Supermarkt oder die technischen Details eines Gerätes im Elektrofachgeschäft empfiehlt es sich das Schild einfach schnell abzufotografieren. Nahezu jeder hat heute ein Handy mit hochauflösender Kamera dabei, wohingegen Zettel und Stift immer seltener mitgeführt werden. Möchte man technische Daten beziehungsweise Angebote vergleichen ist abfotografieren oder – beim onlinekauf ein Screenshot – die schnellste und einfachste Methode später alle nötigen Daten für einen Vergleich parat zu haben. Auch Straßennamen oder Telefonnummern, eigentlich alle geschriebenen Daten die man sich merken möchte, lassen sich so schnell und auch fehlerfrei speichern.

 

2. Speisen im Backofen schneller zubereiten

Wer Speisen im Backofen zubereitet kann mit Hilfe von ein paar kleinen Kniffen schnell einmal 15 – 20 Minuten einsparen. Auch wenn es häufig in der Zubereitungsempfehlung steht, das Vorheizen des Backofens kann man sich meistens sparen. Besonders bei Umluft ist ein Vorheizen meist nicht nötig.  Als Faustregel gilt, je länger das Essen garen muss desto vernachlässigbarer ist das Vorheizen. Egal ob Kuchen oder Braten, bei Garzeiten von 1,5 Stunden und mehr, kann man das Gargut getrost ohne vorzuheizen ins Rohr stellen. Lediglich bei empfindlichen Teigen wie Blätterteig und Biskuit empfiehlt sich das Vorheizen. Auch bei Gerichten die explizit eine genau definierte Zeit und bei konstanter Temperatur im Ofen sein müssen sowie bei Brot ist das Vorheizen ratsam. Um möglichst effizient vorzuheizen, sollte der Backofen hierzu leer sein damit sich die Luft gleichmäßiger aufwärmen kann. Um Zeit und Energie einzusparen, sollte der Backofen immer so spät wie möglich – jedoch so früh wie nötig  – eingeschaltet werden. Wer – wo möglich – ein Backblech statt des Rostes benutzt, kann aufgrund der besseren Wärmeleitung des Bleches auch hier deutlich an Garzeit einsparen.

 
3. Autofahrten clever planen

Wer mit dem Auto möglichst schnell größere Strecken zurücklegen möchte, sollte sich bereits vor Abfahrt ein Paar Gedanken zur Route und auch zur Abfahrtszeit machen. Wann ist auf meiner zu fahrenden Strecke wo am wenigsten Verkehr und um wie viel Uhr komme ich an welchen Knotenpunkten mit hoher Verkehrsdichte vorbei. Wer einfach nur früh losfährt weil morgens weniger Betrieb ist, dann aber genau zur Rushhour am Kölner Ring ankommt, hat nicht gut geplant. Verfolgt man die früh losfahren Strategie, sollte man schon so planen, dass man auch große Staus an Autobahnkreuzen sowie Baustellen berücksichtigt. Dazu einfach vor Abfahrt bei Google Maps Routenplanung informieren, wie der Verkehr fließt und ob auf meiner Standardstecke eventuell Baustellen oder Staus sind. Klickt man neben dem Button Jetzt starten auf den kleinen Pfeil, kann man sogar vorab den Tag der Abfahrt sowie eine Uhrzeit auswählen und sich so die Route mit den für diesen Zeitpunkt kritischen Abschnitten anzeigen lassen.

Auch beim Navi gibt es noch ein paar kleine Kniffe um ein wenig Zeit zu sparen. Wer sein Navi nicht selbst eingerichtet hat und daher nicht weiß wie dieses eingestellt wurde, sollte folgendes prüfen: Beim einrichten der Grundeinstellungen des Gerätes kann man meist zwischen drei verschiedenen Einstellmöglichkeiten für die Streckenplanung wählen: „schnellste Route“, “ kürzeste Route“ oder „spritsparenste Route“. Wählt man beispielsweise die kürzeste Streckenführung, kann es passieren, dass man nur über kurvige Landstraßen zum Ziel geführt wird und letztendlich deutlich länger braucht, als mit der Einstellung „schnellste Route“ die einen zwar einen etwas weiteren Weg aber dafür über die schnellere Autobahn führen würde. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden was ihm am liebsten ist. Eine letzte Überlegung zum Thema Navigationsgerät: Oft lohnt es sich die Empfehlung des Navis einen Stau zu umfahren zu missachten. Fast jeder hat ein Navi mit Stauumfahrungsfunktion, sodass es auf den Umleitungsstrecken die überhaupt nicht für viel Verkehr ausgelegt sind, schnell auch zum Stau kommt sodass man besser auf der ursprünglichen Route geblieben wäre.

 

 

 

Deine Zeit ist begrenzt ⌚️

Verschwende deine Zeit nicht, indem du das Leben eines anderen lebst!

Am 12. Juni 2005 hielt Steve Jobs, seiner Zeit CEO von Apple Computer und Pixar Animation Studios, seine wohl bemerkenswerteste Rede. Er sprach damals vor den Absolventen der Stanford University und seine Ansprache wurde Kult! Mehrere zig Millionen mal wurden die Videos dieser Rede bereits geklickt. Suche einfach nach Steve Jobs Stanford und du findest das rund 15 minütige Video im Original oder auch mit Übersetzung. In einer beeindruckenden Rede erzählt Jobs drei Geschichten aus seinem Leben, die Erste handelt davon wie einem das Leben so spielt und wie sich einem die Zusammenhänge oft erst nach Jahren oder nach Jahrzehnten erschließen. Er plädierte dafür, dass man an etwas glaubt und das sich am Ende alles irgendwie zusammenfügen wird. 

Die zweite Geschichte dreht sich um Liebe und Verlust, von der Gründung von Apple, seinem Rauswurf, der Gründung von NeXT und Pixar und seiner Rückkehr zu Apple. Er liebte was er tat, und nur dass trieb ihn an. Er empfiehlt, im Leben immer weiter zu suchen, bis man etwas gefunden hat, was man liebt. 

Seine dritte Geschichte handelt vom Tod, der niederschmetternden Diagnose seiner Erkrankung und wie ihm der Gedanke an die Vergänglichkeit des Lebens bereits in jungen Jahren half, große Entscheidungen zu treffen. Er empfiehlt, sich mit dem Tod zu befassen und sich darauf vorzubereiten. 

Was mich jedoch an seiner Rede am meisten gefangen genommen hat, ist sein folgender sinngemäßer Ausspruch: 

Eure Zeit ist begrenzt, also verschwendet sie nicht damit das Leben von jemand anderem zu leben. Seid nicht in Dogmen gefangen, was bedeutet den Gedanken anderer Leute zu folgen. Lass nicht den Lärm fremder Meinungen eure eigenen inneren Stimmen ertränken. Habt den Mut eurem Herzen und eurer Intuition zu folgen. Sie wissen was ihr wirklich werden wollt. Alles andere ist nebensächlich.

Meiner Meinung nach ist Steve Jobs Rede wirklich hörenswert, sie regt zum nachdenken an und kann das eigene Mindset wirklich nachhaltig beeinflussen.

Ich will nicht wissen, wie viele Menschen tagtäglich einer Arbeit nachgehen, die sie nur machen weil sie den Erwartungen von anderen gerecht werden wollen. Die irgendetwas gelernt oder studiert haben weil die Eltern es erwarteten und jetzt aus Trotz, Angst und Bequemlichkeit ihr ganzes Leben lang diesen Job machen. Nicht jeder möchte später einmal den elterlichen Betrieb in 4. Generation weiterführen. Etwas ‚anständiges‘ lernen um später gutes Geld zu verdienen, mit dem man sich ein tolles Haus, teures Auto und schöne Sachen leisten kann. Natürlich ist es ganz nett tolle Konsumgüter zu haben, doch was nützen einem die wenn man Tag ein Tag aus 14 h und mehr dafür arbeitet und kaum Zeit hat diese zu nutzen und zu genießen?

Für die Meisten ist es als Heranwachsende oder Heranwachsender überaus schwer, direkt seine Passion zu finden und ein Leben lang damit glücklich zu sein, was wohl der Grund dafür ist, dass einem die Eltern bei der Entscheidungsfindung helfen wollen. Vishen Lakhiani hat diese Tatsache in seinem Buch The code of the extraordinary Mind sehr treffen beschrieben: 

„…far too often, we’re expected to choose a career before we can legally buy a beer.“

Frei ins Deutsche heißt dies: viel zu oft wird von uns erwartet, dass wir uns für eine Karriere entscheiden noch bevor wir legal Bier kaufen dürfen. 

Der Grund warum ich in diesem Blog Jobs Rede anspreche ist ganz einfach der, dass ich damit verdeutlichen möchte, dass wenn ihr bei dem was ihr tut nicht glücklich seid, es höchste Zeit ist etwas zu ändern! Es ist nie zu spät! Es ist eure Zeit und euer Leben, welches jetzt gerade verrinnt. Jeder Tag den ihr nur mit Dingen verbringt – sei es privat oder beruflich – die andere von euch erwarten oder verlangen und auf die ihr eigentlich gar keine Lust habt, ist ein verschwendeter Tag – ihr bekommt diesen nie wieder! Geht euren eigenen Weg, trefft eure eigenen Entscheidungen und sollten sich diese als Fehler erweisen, ändert etwas daran – sofern möglich – satt einfach damit zu Leben und eure Zeit einfach verstreichen zu lassen.

Stay Hungry! Stay Foolish!

Steve Jobs

 

 

 

Das Revival der Headsets

Warum du unbedingt wieder dein Headset an den Start bringen solltest! Viele von uns haben noch ihr altes Headset irgendwo zuhause rumliegen. Zu Beginn des Millenniums wurden diese meist angeschafft da das Telefonieren mit dem Mobiltelefon in der Hand des Autofahrers ab 01. Februar 2001 verboten wurde. Schon damals diente das Headset dazu, beide Hände für eine bestimmte Tätigkeit – in diesem Fall lenken und schalten – frei zu haben. Auch wenn heutzutage kaum noch ein Auto ohne Freisprecheinrichtung ausgeliefert wird, gibt es meiner Meinung nach immer noch zahlreiche Gründe ein Headset zu nutzen.

Überlegen wir doch einmal bei welchen Tätigkeiten – außer Autofahren – es sinnvoll sein kann, beide Hände frei zu haben und dabei telefonieren zu können. Der Klassiker hierfür ist natürlich die Telefonzentrale. Dank Headset haben die Mitarbeiter eines Callcenters während dem telefonieren beide Hände frei um ihren PC zu bedienen ohne sich einen Telefonhörer zwischen Ohr und Schulter klemmen zu müssen. Diese klassischen Anwendungen sind hinlänglich bekannt, sodass wir uns nun dem Zeitsparaspekt dieses Telefonzubehörs widmen können.

War man früher zum Telefonieren noch an einen festen Ort gebunden, kann man dank mobiler Kommunikation seit etwa 20 Jahren fast überall telefonieren. Nicht nur dass man sich mittels Funktelefon nahezu frei im Haus bewegen konnte statt auf dem guten alten Telefonbänkchen zu sitzen, seit dem weitest gehenden flächendeckenden Mobilfunkausbau, sind dem telefonieren kaum Grenzen gesetzt. Warum also telefonieren immer noch so viele Leute nur an bestimmten Orten? Wir nehmen zwar überall eingehende Telefonate an, doch abgehende Anrufe tätigen wir immer noch am liebsten vom heimischen Sofa oder Sessel aus. Seit fest eingebaute Freisprecheinrichtungen zum Standard geworden sind, hat das Telefonieren zumindest im Auto Einzug gehalten. Doch hier muss noch lange nicht Schluss sein.

Mit Headset kannst du doch auch beim:

  • spülen, putzen oder kochen
  • joggen, inlinen oder Rad fahren
  • aufräumen, bügeln, Wäsche falten oder bei der Gartenarbeit 

deine Telefonate erledigen.

Sämtliche Anrufe bei denen du nicht sonderlich konzentriert sein oder dir etwas notieren musst, lassen sich so mit einer kognitiv wenig anspruchsvollen Aufgabe kombinieren. Auch wenn du keine Telefonate zu machen hast, könntest du eine solche Tätigkeit nutzen und jemanden aus deiner Familie oder einen deiner Freunde anzurufen einfach um in Kontakt zu bleiben. Oft fehlt uns die Zeit mit Freunden und Familie zu telefonieren, so dass wir uns oft erst melden wenn wir ein Anliegen haben. Um uns einfach nach dem Wohlergehen von jemand anderem zu Erkundigen und zuzuhören was der Andere zu erzählen hat, nehmen wir uns kaum noch die Zeit. Klar muss dann auch der Gesprächspartner zu diesem Zeitpunkt bereit für diese Unterhaltung sein, doch es gibt fast immer jemanden mit den man telefonieren könnte. Oma, Opa, Mutter, Vater, Tante Onkel, einen Freund oder eine Freundin die man nur selten sieht, auch in deinem Umfeld gibt es bestimmt jemanden der sich über deinen Anruf freut. So kannst du auch mit den Leuten in Kontakt bleiben, für die du dir sonst oft nicht die Zeit nimmst. Solltest du dennoch niemanden haben der mit dir telefonieren möchte, eignen sich Headsets auch prima zum Podcast hören.

Deine Headsets haben also lange noch nicht ausgedient!

1 Jahr 🎂 my time safe Blog 🎉

Hallo liebe Leser, man glaubt es kaum doch der my time safe Blog feiert diese Woche bereits seinen ersten Geburtstag! Anlässlich diesen Jubiläums möchte ich heute eine kurze Bilanz ziehen. Das mit diesem 52. Beitrag des wöchentlich erscheinenden my time safe blog nun bereits ein Jahr vergangen ist, zeigt einmal mehr wie schnell unsere Zeit doch verrinnt und wie wichtig es doch ist, diese eben nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern bewusst zu nutzen und zu genießen! Dieser Blog richtet sich genau an die Menschen, denen ihre Zeit überaus wichtig ist und die das Beste daraus machen möchten!

Man kann es nicht oft genug sagen:

Zeit ist unser wertvollstes Gut, einmal verschwendet ist diese unwiederbringlich verstrichen!

Dieser Blog zeigt nicht nur Techniken für effizienteres Arbeiten, durch dass du mehr freie Zeit für die schönen Dinge des Lebens generieren kannst, sondern er gibt dir auch Beispiele wie du aktiv dazu beitragen kannst, eine gute Zeit zu haben und ein glückliches Leben zu führen.

Bisher erschienen neben der Einleitung und 3 Zeitspar-Quickies, 14  Beiträge in der Kategorie klassisches Zeitmanagement, 20 Posts rund um das Thema Zeit einsparen (allgemein), und 15 Artikel die sich um den bewussten Umgang mit deiner kostbaren Lebenszeit drehen. Hier geht es nur um dich und wie du daran arbeiten kannst ein gutes Leben zu leben.

Ich danke allen Lesern und würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Blog weiterempfehlen würdet.

Vielen Dank für eure Zeit!

euer Thorsten

 

PS: hier noch ein Paar Zahlen und Fakten: (Stand 03/2017)

Im ersten Jahr hatte der Blog im Durchschnitt etwas mehr als 7 Aufrufe pro Tag. In den letzten Wochen ist die Anzahl meist zweistellig, an guten Tagen auch schon mal dreistellig. Bestes Ergebnis bisher war am 16.09.2016 mit 120 Aufrufen.

Momentan verzeichnet der my time safe blog 50 Follower – vielen Dank an dieser Stelle dafür, ihr spornt mich an und motiviert mich weiterzumachen.

Den meisten Traffic hat der Blog sonntags, 26% aller Aufrufe fallen auf diesen Tag.

Die beliebteste Uhrzeit ist 19 Uhr, zu dieser Zeit finden 11 % der Aufrufe statt.

Eat the frog first!

Essen sie gleich morgens früh einen lebendigen Frosch!

Das ‚Eat the frog first‘ Prinzip! Doch keine Angst, niemand wird hier aufgefordert Frösche zu essen oder in irgendeiner anderen Art und Weise gegen die Bundesartenschutzverordnung zu verstoßen – in Deutschland dürfen Frösche weder gefangen noch verletzt oder gar getötet werden. Selbige lebendig zu verspeisen, ist somit streng verboten. Doch worum geht es dann?

Der US-Amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat einmal folgendes gesagt:


If it’s your job to eat a frog, it’s best to do it first thing in the morning.

And If it’s your job to eat two frogs, it’s best to eat the biggest one first.

Mark Twain

Frei übersetzt:

Wenn eine deiner Aufgaben darin besteht einen Frosch zu essen, ist es am besten dies gleich als erstes am Morgen zu erledigen. Ist es deine Aufgabe zwei Frösche zu essen, iss den dickeren zuerst.

Der Eine oder Andere der das ‚eat the frog first‘-Prinzip, beziehungsweise diesen Spruch bisher noch nicht kennt, hat jetzt vielleicht eine Idee um was es dabei geht. Wir alle haben unliebsame Aufgaben zu erledigen, oft sind es genau diese die wir vor uns herschieben (siehe Prokrastination). Wir müssen die ganze Zeit daran denken, dass wir diese eine Arbeit, die wir so ungern machen, immer noch erledigen müssen. Wir versuchen sogar andere Arbeiten zu finden um diese der Verhassten vorzuziehen. Doch es hilft Alles nichts, wir müssen es tun! Wir müssen die Aufgabe jetzt angehen! Für Mark Twain mag es wohl zu den schlimmsten und ekligsten Sachen gehört haben – die er sich vorstellen konnte tun zu müssen – einen lebendigen Frosch zu essen. Warum sonst sollte er dieses Sinnbild für seinen Ausspruch gewählt haben? Einen lebendigen Frosch zu essen, steht hier also sinnbildlich für eine unliebsame Aufgabe, die einen eine gehörige Portion Überwindung kostet. Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass unsere Willenskraft begrenzt ist. Dies ist auch mit der Grund dafür, dass wir gegen Abend, neben Müdigkeit auch oft eine gewisse Antriebslosigkeit verspüren. Wir können uns nicht so leicht aufraffen etwas zu tun und es fällt uns schwerer eine Entscheidung zu fällen. Man kann sich unsere Willenskraft in etwa wie einen Muskel vorstellen. Wurde dieser den Tag über viel beansprucht, ist er abends müde und es fällt umso schwerer ihm noch mehr abzuverlangen. Daher ist es ratsam, die Dinge die einen ohnehin schon eine Menge Überwindung kosten, möglichst morgens zu erledigen. Morgens ist unsere Willenskraft noch frisch und kaum beansprucht, jetzt fällt es uns am leichtesten unerfreuliche Tätigkeiten zu erledigen. Je länger wir diese Sache vor uns herschieben, desto schwieriger wird es uns Fallen sie anzugehen. Es gilt also: eat the frog first! Danach hast du anstatt der Last dieser schlimmen noch zu erledigenden Aufgabe, jetzt stattdessen folgende positive Gedanken in deinem Kopf: Wenn du heute bereits etwas derart widerliches überstanden hast, kann dich kaum mehr etwas abschrecken. Schlimmer kann es danach wohl nicht mehr werden, ab jetzt wird alles besser oder zumindest einfacher.

Im Gegensatz zum MIT, wo man gleich zu Beginn des Tages die für heute wichtigste Aufgabe zuerst erledigt, geht es bei ‚eat the frog‘ darum, direkt morgens die wahrscheinlich übelste, unangenehmste Aufgabe des jeweiligen Tages zu eliminieren. Hintergrund ist folgender Gedanke: ist diese uns belastende Aufgabe erst erledigt, können alle Anderen Tasks nur noch besser werden. Hat man also gleich am Morgen „den Frosch“ der Redewendung gegessen, werden einem alle weiteren anstehenden Arbeiten des Tages, leicht fallen. Hat man an diesem Tag übrigens zwei schwierige Aufgaben anstehen, sollte man die schwierigste zuerst erledigen. Im Anschluss scheint einem die restliche Arbeit immer leichter zu fallen. Hier nochmal abschließend kurz und knackig 3 gute Gründe warum du die unangenehmste Aufgabe des Tages nach Möglichkeit direkt morgens erledigen solltest:

  1. morgens ist deine Willenskraft noch am größten
  2. der psychologische Effekt dass dir die verbleibenden Aufgaben leichter fallen
  3. du belastest dich nicht ständig damit, immer noch diese unangenehme Sache erledigen zu müssen. (Stichwort: Prokrastination)