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Die 10 Minuten Methode

Du kennst dass bestimmt auch, die Wohnung muss aufgeräumt, die Blumen gegossen und die Spülmaschine ausgeräumt werden. Außerdem ist die Wäsche anzustellen, der Müll rauszubringen und Staub saugen könnte man auch noch mal. Wann ist die beste Zeit für solche Hauruck-Aktionen? Natürlich am Wochenende! Doch wer verbringt sein Wochenende schon gerne mit Hausputz? Es ist schwer in die Gänge zu kommen und beispielsweise ein gutes Buch aus der Hand zu legen, oder auch nur von der Couch aufzustehen, um dann mit der Hausarbeit zu beginnen. Da macht sich schnell die  Aufschieberitis breit. Man denkt sich: „noch eine halbe Stunde dann lege ich los!“, eine gute Stunde später: „Nur noch ein Kapitel.“ Und schließlich: „Was, schon so spät? jetzt brauch ich auch nicht mehr anzufangen.“

Ich bin mir sicher, dass so etwas ähnliches bestimmt jedem schon mal passiert ist. Warum machen wir uns diesen Effekt nicht einfach zunutze? Wo er doch so gut funktioniert! Haben wir also das nächste Mal für eine unliebsame Aufgabe keine Lust, beschließen wir wenigstens für 10 Minuten daran zu arbeiten. Motiviere dich jetzt sofort, dich für gerade mal 10 Minuten intensiv mit der anstehenden Aufgabe zu beschäftigen. So kostet es zum einen viel weniger Überwindung endlich loszulegen, da 10 Minuten ja ein recht überschaubarer Zeitraum ist und man sich für diesen wirklich mal zusammenreißen kann. Zum anderen tritt oben beschriebener Effekt ein – dieses Mal jedoch zu unseren Gunsten. Ist man erst einmal am Arbeiten, achtet man überhaupt nicht mehr auf die Zeit und arbeitet meist deutlich länger als die geplanten 10 Minuten. Sei es weil es gerade wirklich gut läuft oder weil man diese Arbeit ja nicht mittendrin beenden möchte. Es ist vom Prinzip her also genau wie in dem Beispiel mit dem Buch auf der Couch, nur dass wir jetzt produktiv sind und unsere nächste Ruhephase aufschieben.

Anwendbar ist diese Methode auf all die vielen kleinen Arbeiten die weder einer Vorbereitung bedürfen noch langer Zeit des rein Denkens. Es versteht sich von selbst, dass man nicht für 10 Minuten das Wohnzimmer tapeziert, die Hausfassade streicht oder seine Steuererklärung macht. Doch Mails beantworten, Rechnungen freigeben, Ablage machen oder auf den Haushalt bezogen: Müll rausbringen, Spülmaschine ausräumen oder die Blumen gießen, macht dabei durchaus Sinn. Natürlich lassen sich mit dieser Methode auch länger andauernde Arbeiten und größere Projekte angehen, wichtig ist nur, dass sie sich in kleine Stücke aufteilen lassen, an denen man immer wieder für einen kurzen Zeitraum arbeiten kann.

Ein kleiner Tipp zum Schluss:

Am besten funktioniert die 10 Minuten Methode, wenn man wirklich fokussiert arbeitet und dabei nicht immer wieder auf die Uhr schaut.

To-do- or NOT To-do-Liste ⛔️ 

Warum du dir eine NOT To-do-Liste erstellen solltest! To-do-Listen erfreuen sich bereits seit langem wachsender Beliebtheit. Sie sind die erste Wahl wenn es um das Thema Aufgabenmanagement geht. Doch auch eine Not-to-do-Liste kann ein sehr nützliches Werkzeug sein. Wie der Name schon sagt, notiert man auf einer Not-to-do-Liste alles was man nicht mehr tun möchte, doch für wen oder warum kann dies von Nutzen sein? Die klassische Anwendung eine Not-to-do-Liste im Zeitmanagement ist die Auflistung deiner größten Zeitfresser, Tätigkeiten die du aufgrund ihres Zeitaufwands minimieren oder gänzlich einstellen möchtest. Dazu kann beispielsweise – das ständige Überwachen und Lesen der Mails, sich immer wieder stören zu lassen und deshalb Dinge nicht zu Ende zu bringen oder andauernd Social Media Postings zu checken – gehören. Besonders hilfreich ist eine Not-to-do-Liste wenn man die Abteilung gewechselt hat oder befördert wurde. Eine Beförderung bringt nicht nur mehr Verantwortung sondern auch neue Aufgaben mit sich, was bedeutet dass man für einige der Tätigkeiten die man seit Jahren gewohnt ist zu tun, nun keine Zeit mehr haben wird. Diese gilt es sich abzugewöhnen und zu delegieren. Manche der Aufgaben werden ohnehin aufgrund der Beförderung auf andere Mitarbeiter übertragen, doch im Tagesgeschäft ist es nicht auszuschließen, dass hier und da noch ein paar Aufgaben auf einen zurückfallen für die man jetzt keine Zeit mehr hat. Beispielsweise wenn der Kollege kurz Hilfe von einem möchte, da man sich ja besser auskennt als der neue Mann. Natürlich könnte man helfen und wahrscheinlich ist man besser und schneller, doch genau diese Zeit fehlt einem dann am Ende des Tages und die primären eigenen Aufgaben könnten auf der Strecke bleiben. Ein klassischer Fall für die Not-to-do-Liste!

Auch im privaten Bereich kann eine solche Liste von Nutzen sein, beispielsweise wenn man sich etwas abgewöhnen oder sich in irgendeiner Sache einschränken möchte. Bsp:

– zu lange im Bett bleiben

– Unsinn im Fernsehen schauen

– unnötig zu viel Geld ausgeben

– Fast Food essen

– Abends noch Kaffee trinken

– Süßigkeiten essen

– Lange am Telefon plaudern

Wie oben genannte Beispiel zeigen, ist die Not-to-do-Liste nicht nur gut um Zeitfresser zu eliminieren sondern auch um schlechte Gewohnheiten abzulegen. Damit dieses Werkzeug jedoch funktioniert, solltest du deine Liste unbedingt an einer Stelle platzieren an der du sie ständig siehst, mindesten mehrmals am Tag. Verliere keine Zeit und erstelle auch du dir eine Not-to-do-Liste!

Mond

So kannst du schneller 🛌 einschlafen🌛 ⭐️

5 Tipps wie du schneller einschlafen kannst!

Wer kennt es nicht? Es ist bereits 01:20 Uhr, morgen muss man früh raus aber man schläft einfach nicht ein. Es scheint fast, als würde man zunehmend wacher, je mehr man versucht endlich einzuschlafen. Ständig schaut man auf die Uhr und rechnet aus wie lange man theoretisch noch schlafen kann, bis man wieder aufstehen muss. Wenn dir dieses Szenario auch bekannt vorkommt, liegst du damit leider voll im Trend, denn immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen oder brauchen zumindest viel zu lange um einzuschlafen. Damit du deine Zeit nicht damit verschwendest, dich schlaflos im Bett rumzuwälzen, hier ein paar Tipps:

1. Grundsätzlich sollte man schon einmal versuchen die letzten Stunden vor dem Schlafengehen alles zu vermeiden was in irgendeiner Weise aufputschend wirkt. Du solltest zum Beispiel keine koffein- und oder zuckerhaltigen Getränke mehr zu dir nehmen. Auch auf aufwühlende Unterhaltung im TV/Internet oder aufreibende Gespräche oder Literatur ist zu verzichten. Ebenso zählen schweres fettiges Essen, Alkohol und Nikotin zu den typischen Schlafräubern. Wer ins Bett geht ohne sich müde zu fühlen, setzt sich selbst unter Druck schnell einschlafen zu müssen. Je länger man wach liegt, desto größer wird der Stress jetzt endlich einzuschlafen. Bleib lieber noch ein wenig auf und erledige noch ein paar Dinge bevor du wirklich müde in dein Bett fällst.

2. Mindestens eine Stunde vor dem zu Bett gehen, solltest du es vermeiden auf Bildschirme zu schauen. Kein TV, Computermonitor, Tablet oder Smartphonedisplay mehr. Alle diese Screens (Bildschirme) emittieren blaues Licht welches die Ausschüttung von Melatonin hemmt. Das Hormon Melatonin ist verantwortlich den Tag und Nacht-Rhytmus in unserem Körper zu steuern, es wird umgangssprachlich auch als Schlafhormon bezeichnet.  Wird es um uns herum dunkel, beginnt unser Körper Melatonin auszuschütten und wir werden müde. Licht insbesondere der blaue Anteil bringt unsere innere Uhr durcheinander. Ein niedrigerer Melatoninspiegel ist nicht nur der Grund dafür, dass bei älteren Menschen die durchschnittliche Schlafdauer abnimmt, sondern er kann auch bereits bei Jüngeren zu Schlafstörungen führen. Zwar gibt es vereinzelt Funktionen und Programme die diese blauen Anteile im Licht herausfiltern sollen (F.lux, Twilight, Night Shift) doch am Besten ist es vor dem Schlafengehen ganz auf Bildschirme zu verzichten. Außerdem, je dunkler deine Umgebung zum schlafen ist, desto besser!

3. Zwar klingt Meditation jetzt nicht wirklich nach einem Zeitspartipp doch kann sie dazu beitragen,  dass du nicht nur schneller einschläfst, sondern darüber hinaus auch einen tieferen, erholsameren Schlaf hast. Besonders gut eignet sich hierzu die tägliche Achtsamkeitsmeditation (engl. mindfulness meditation). Dabei konzentriert man sich lediglich auf das Ein- und Ausatmen. Sobald man merkt dass die Gedanken davonschweifen, konzentriert man sich wieder auf das Atmen. Nur einatmen und wieder ausatmen! Kein Kopfzerbrechen über den vergangenen oder den bevorstehenden Tag nur ruhig atmen. Eine weitere schlaffördernde Meditation ist der so genannte „deep relaxation body scan“ – dabei atmest du erst ein paar mal tief ein und aus und beginnst anschließend – bei immer ruhiger werdendem Atem – deine Aufmerksamkeit auf verschiedene Bereiche deines Körpers zu richten. Beginne mit dem Kopf und konzentriere dich zunächst auf den oberen Bereich deines Kopfes. Was empfindest du? Im Anschluss richtest du deine Konzentration auf den Bereich deiner Stirn den Schläfen bis hinunter zu deinem Kinn. Weiter geht es mit deinem Nacken über die Schultern und so weiter bis zu den Zehenspitzen. Konzentriere dich nach und nach auf die einzelnen Bereiche deines Körpers und versuche diese zu entspannen bis du endlich einschläfst.

4. Um schnell in einen ruhigen Schlaf zu finden, ist es sinnvoll dir immer das gleiche Abendritual anzugewöhnen. Dieses ist nützlich um deinem Körper zu signalisieren, dass er jetzt langsam runterfahren und zur Ruhe kommen soll. Unser Körper benötigt einfach eine gewisse Zeit um vom Tag in den Nachtmodus zu wechseln. Um so schneller kann er dies wenn er die optimalen Rahmenbedingungen dafür hat. Entwickle dein persönliches Abendritual wie beispielsweise: ein Tagebuch führen, im Bett lesen, Kreuzworträtsel machen einen Tee trinken oder ein wenig meditieren. Lass deinen Körper wissen, dass er jetzt gleich zur Ruhe kommen kann. Was immer euch runterkommen lässt und eine Trennung zwischen der Hast des Tages und einer geruhsamen Nacht darstellt, ist ein gutes Abendritual. Zwar ist es am besten dieses immer zur selben Zeit zu beginnen, doch auch wenn ihr erst spät nach Hause gekommen seid und schnell ins Bett wollt um genügend Schlaf zu finden, solltet ihr nicht darauf verzichten!

5. Ein weiteres lang erprobtes und viel gelobtes Abendritual sind Gute Nacht Geschichten. Ja, du hast richtig gelesen! Gute Nacht Geschichten helfen nicht nur kleinen Kindern beim einschlafen sondern auch uns Erwachsen. Die Gute Nacht Geschichten für Erwachsene unterscheiden sich zwar inhaltlich ein wenig von denen für Kinder, doch auch diese führen dich gedanklich an traumhafte Orte und stimmen dich so auf das Reich der Träume ein. Wer niemanden dazu motivieren kann einem Abends Gute Nacht Geschichten vorzulesen, kann auf eigens dafür entwickelte Sleepstories aus dem Netz zurückgreifen. Sleepstories sind moderne Gute Nacht Geschichten für Jung und Alt, vorgelesen von einer angenehmen Erzählstimme. Es gibt unterschiedliche Folgen in verschiedenen Längen die zum Ende hin immer langsamer, leiser und sanfter erzählt werden, bis man schließlich eingeschlummert ist.

Ich hoffe ihr konntet heute ein Paar gute Einschlaf-Tipps mitnehmen und ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

Hör dich schlau – Dank Podcast!📱

Wie du dir mit Podcasts nebenbei Wissen aneignen kannst! Was ist eigentlich ein Podcast? Ein Podcast ist eine Mediendatei – meist im Audioformat manche aber auch im Videoformat- die aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Dabei kann es sich um die Aufzeichnung einer Radio oder Fernsehsendung handeln oder um einen extra für dieses Medium produzierten Beitrag. Ein Podcast hat keine festen Sendezeiten, wurde er einmal online gestellt, kann er jederzeit runtergeladen oder auch online gehört werden. Man nennt dies auch „on demand“, also auf Abruf. Das Wort Podcast setzt sich zusammen aus „Pod“ angelehnt an den mp3-Player eines namhaften Herstellers, der dieses Medium durch die Integration in seiner Software einem Massenpublikum zur Verfügung stellte – und „cast“ angelehnt an das englische Wort Broadcast, was so viel wie Rundfunk bedeutet. Podcasts sind für den Hörer grundsätzlich kostenfrei und auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile immer mehr im kommen. Der USP (das Alleinstellungsmerkmal) beim Podcast hören ist, dass er immer und zu jeder Zeit passiv konsumiert werden kann. Im Gegensatz zu Dokumentationen im TV bzw. im Netz oder auch zu Zeitschriften oder Büchern, kann man beim Podcast hören noch etwas anderes machen. Klar kann man beim bügeln auch eine Doku im TV schauen oder auf dem Heimtrainer etwas lesen, doch Podcast bietet dir noch viel mehr Möglichkeiten Mehrwert aus deiner „toten Zeit“ zu ziehen.  Dank Podcast kannst du jetzt immer dann wenn du sonst die selbe Musik rauf und runter gehört hast, dich nun über neue interessante Themen informieren. Ob beim Workout, beim Kochen, oder beim Aufräumen, ein Podcast läuft bei mir immer nebenbei! Es war nie so einfach sich neues Wissen nebenbei anzueignen. Mach dein Auto zur fahrenden Bibliothek und nutzt die Zeit um dich während der Fahrt in deinen persönlichen Lieblingsthemen weiterzubilden!

Zu meinen persönlichen Lieblings-Podcasts gehören:

LIFE HACKZ powered by DNX

Smart Entrepreneur Radio

Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft

I Love Mondays Podcast

IQ – Wissenschaft und Forschung

Finanzrocker – Individuell Vermögen aufbauen

DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN

GLÜCKFINDER

(um nur einige zu nennen)

Das Medium Podcast, insbesondere die oben gennnten Formate, haben mein Leben in den letzten Jahre unglaublich bereichert! Natürlich höre ich ab und an auch Musik beim Autofahren oder Fahrradfahren, wenn ich mir jedoch rückblickend überlege, was ich zum heutigen Tag ohne das Medium Podcast alles nicht wüsste oder neues gelernt hätte bin ich absolut überwältigt. Podcasts sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren höre ich täglich mindesten einen Podcast und es vergeht kaum ein Tag an dem ich mir nicht zumindest ein klein wenig neues Wissen aneigne und dass völlig ohne zusätzlichen Zeitaufwand!

Und so geht’s:

Suche auf deinem Smartphone unter Apps einfach nach Podcast und installiere dir einen der aufgelisteten Podcast – Player. Bei Apple Produkten findest du bereits einen Player vorinstalliert – lilafarbenes Icon „Podcasts“ (siehe Mitte des Beitragsbildes)

Öffne den Podcast – Player und klicke auf „neuen Podcast hinzufügen“ oder „Suchen“ um auf die immer umfangreicher werdene Auswahl an Podcasts weitergeleitet zu werden. Klicke dich durch die verschiedenen Themengebiete und lade dir die für dich interessant klingenden Podcast Folgen in deine App. Diese kannst du nun jederzeit offline hören. Gefällt dir was du dir heruntergeladen hast, so kannst du den entsprechenden Podcast – Channel auch abonieren und somit automatisch die neuesten Folgen herunterladen sobald dein Gerät mit dem WLAN verbunden ist. Solltest du kein Smartphone haben, kannst du die Podcasts auch über deinen Browser (das Programm über dass du ins Internet gehst: Microsoft Edge, Internet Explorer, FireFox, Safari,…) abspielen.

Entdecke auch du die Welt der Podcasts für dich und lerne Neues ohne zusätzlichen Zeitaufwand und ohne Kosten!

5 Tipps wie du mit Pareto Zeit sparen kannst 

Du hast sehr viel zu tun und weißt nicht wie du alles schaffen sollst? Du hast kaum genug Zeit deine Arbeiten zu erledigen, geschweige denn um Alles perfekt zu machen?

Dann ist Pareto genau das Richtige für dich!

Das Pareto-Prinzip ermöglicht es dir mit einem Bruchteil der Einsätze einen Großteil der Erfolge zu erzielen. In einem meiner früheren Blog-Posts habe ich die 80/20 – Regel bereits einmal vorgestellt.

Hier erhältst du 5 Beispiele wie du Pareto praktisch anwenden kannst.

 

1. Auf die wichtigsten Kunden konzentrieren

Im Durchschnitt generieren 20 % deiner Kunden 80 % deines Umsatzes! Es sollte ein Einfaches sein, herauszufinden welche Kunden zu diesen 20 % gehören und dich ihren Wünschen ganz besonders zu widmen. Diese Kunden sind bei Produktionsengpässen oder Terminproblemen immer zu bevorzugen. Doch Vorsicht, der Markt unterliegt einem stetigen Wandel warum du dich nicht ausschließlich auf deine Hauptkunden verlassen solltest. Der Neukunde von heute ist eventuell der Großkunde von morgen. Manche Firmen vergeben kleine Aufträge zum Test, bedient man diese nicht ordnungsgemäß kann man größere Folgeaufträge gleich vergessen.

   
2. Auf die wichtigsten Produkte konzentrieren

Bei vielen Firmen findet man die Pareto-Verteilung auch bei der Produktpalette. Durchschnittlich 20 % der Produkte erzeugen 80 % des Umsatzes. Konzentriere dich hier also auf die Renner und nicht auf die Penner. Natürlich könnte man argumentieren, dass die Renner ja schon gut laufen und dass man sich vielleicht besser um die anderen Produkte kümmern sollte, damit auch diese zu einem Renner werden. Das ist auch sinnvoll, jedoch geht es hier um Zeitmanagement und wir gehen davon aus, dass wir uns nicht um Alles gleich gut kümmern können. Daher ist unsere Strategie uns auf die umsatzstärksten Produkte bzw. Kunden zu konzentrieren um diese möglichst gut zu betreuen und unsere Zeit und Energie nicht an Lückenfüller zu verschwenden.

 
3. Wohnung aufräumen

Wenn es in der Wohnung mal wieder ziemlich chaotisch und unordentlich aussieht, gleich Besuch ins Haus steht und du es unmöglich schaffen kannst bis dann alles auf Vordermann zu bringen, wende das Paretoprinzip an. Deine Wohnung zu 100 % aufzuräumen würde wohl möglich mehrere Stunden dauern, doch ist das wirklich nötig? Reichen hier nicht vielleicht auch bereits 20 % um absolut ausreichende Ergebnisse zu erzielen? Der erste Eindruck zählt! Daher sollte der Eingangsbereich der Wohnung schon mal einigermaßen in Ordnung sein. Selbst wenn dieser nur kurz durchquert wird, bildet sich dein Besuch hier schon die erste Meinung. Wo werdet ihr euch überhaupt aufhalten? Wenn ihr eh nur ins Wohnzimmer geht, reicht es fast schon nur dort klar Schiff zu machen. Lediglich das Bad bzw. Gäste WC sollte ebenfalls einer kleinen Kontrolle standhalten. Beginne mit den auffälligsten Sachen und räume diese zuerst weg. Bleibt dann noch Zeit, kannst du zu den weniger auffälligen Teilen übergehen. Ist dein Besuch dann immer noch nicht eingetroffen, kannst du dich um deine Küche kümmern und nebenbei schon mal etwas zum Trinken vorbereiten.

 
4. Kleiderschrank ausmisten

Selbst im Kleiderschrank findet man die Pareto-Verteilung. Frauen werden bestätigen, dass sie die meiste Zeit nur ihre Lieblingsoutfits tragen. 80 % der Zeit trägst du immer die gleichen 20 % deiner Kleidung. Die Meisten Kleidungsstücke im Kleiderschrank bleiben meist unangetastet, weil sie entweder nicht mehr passen, nicht mehr modern sind oder einfach nicht mehr gefallen. Hier gilt, weniger ist mehr! Miste deinen Kleiderschrank doch endlich mal aus! Zuerst entnimmst du alles was dir sowieso nicht mehr passt. Dann gibt es wahrscheinlich Kleidungsstücke die du nie anziehst weil sie dir nicht richtig gefallen oder unbequem sind, sondere auch diese aus! Zum Schluss packe noch einen Karton mit Kleidung bei der du dir unsicher bist, von der du dich noch nicht trennen kannst. Beschrifte diesen Karton mit dem Wort Kleidung und einem Datum ca. 1 Jahr in der Zukunft und stelle diesen in den Keller. Wenn du den Karton nach Ablauf des Datums nochmal in die Finger bekommst, gib ihn ungeöffnet der Kleidersammlung. Wenn du bisher nichts daraus vermisst hast, solltest du dich jetzt ohne Probleme davon trennen können. Am besten du packst gleich im Anschluss an die Entsorgung einen neuen Karton für das kommende Jahr.

 
5. Fremdsprachen lernen

Wie viele Wörter kennst du in deiner Muttersprache? Schwer zu sagen? Der Rechtschreibduden enthält 135.000 Stichwörter, der aktive Wortschatz eines deutschen Durchschnittssprechers wird vom Dudenverlag auf 12.000 bis 16.000 Wörtern geschätzt (ca 3500 Fremdwörter inbegriffen) Davon im täglichen Gebrauch sind in etwas 1500 verschiedene Wörter. In vielen anderen Sprachen sieht es ähnlich aus – was bedeutet,  dass im Durchschnitt 80 % aller Konversationen mit nur 20 % des kompletten Vokabulars zu bewältigen sind! Oder anders ausgedrückt: Mit einem Grundwortschatz von etwa 1500 Wörtern kann man bereits gut 80 % aller Texte verstehen. Sich unbedingt noch mehr Vokabular anzueignen um zu einem noch besseren Sprecher zu werden macht nur wenig Sinn. Mit dem doppelten  Vokabular – also rund 3000 Wörtern – erreicht man gerde mal 90 % Textverständnis. Da macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, den bereits bestehenden Wortschatz öfter anzuwenden und aktiv durch sprechen zu trainieren. Fehlendes Vokabular kann meist durch fragen oder umschreiben kompensiert werden. Da man mit dem Lernen einer Fremdsprache sowieso nie so richtig fertig wird, kann man seine Zeit auch dazu nutzen sich eine weitere Fremdsprache anzueignen anstatt zu versuchen sein Vokabular über den Grundwortschatz hinaus aufzubessern.

Grundsätzlich gilt, meiner Meinung nach: Zeit ist ein begrenztes Gut, daher macht es Sinn sie hauptsächlich mit den für mich nützlichen Dingen zu verbringen, anstatt sich unnötig lange mit Nebensächlichkeiten oder Unnützem rumzuschlagen!

Wheel of Life 🌞 Teil 2

Im letzten Beitrag habe ich die Methode des ‚Wheel of Life‘ vorgestellt – ein Hilfsmittel um herauszufinden ob man den Bereichen die einem im Leben am wichtigsten sind – überhaupt genügend Beachtung schenkt. Mit diesem kleinen Test kannst du herausfinden ob und wenn ja, wo genau dein Leben etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Möchtest auch du dein Leben wieder in Balance bringen? Dann zeichne jetzt dein ‚Wheel of Life‘ oder kopiere dir die blanko Vorlage unter dem Text. Füge zunächst eine Skala von 0 (Kreismittelpunkt) bis 10 (Rand des Kreises) hinzu und beginne anschließend mit dem ‚Wheel of Life‘ zu arbeiten!

Dazu überlege dir für jedes einzelne Tortenstück des Kreises, wie zufrieden du in dem jeweiligen Lebensbereich bist.

O = ich bin total unzufrieden

10 = ich bin komplett zufrieden

Male die einzelnen Bereiche unter dem von dir festgelegten Wert farbig aus. Hast du in allen Teilstücken den Grad deiner jeweiligen Zufriedenheit ausgemalt, kommen wir zur Bewertung.
Natürlich muss dein Wheel of Life nicht perfekt ausgewuchtet sein, doch falls du eine deutliche Abweichung siehst, bist du mit einem oder mehreren Lebensbereichen nicht ganz zufrieden. Du solltest eventuell etwas verbessern, sei es in deiner Beziehung, bezüglich deiner Gesundheit, deiner Karriere oder deiner Finanzen. In dem stark abweichenden Bereich oder den Bereichen solltest du dir etwas überlegen wie du dein Leben diesbezüglich verbessern kannst. Du musst eine Entscheidung treffen und sofort etwas zu deinen Gunsten ändern! Markiere deutlich den Bereich oder die Bereiche in dem/denen du eine Verbesserung anstrebst. Notiere dir darunter klar definierte Ziele wie du diese Verbesserung anstreben möchtest und handle entsprechend. Ein schwammiges Ziel wie ‚gesünder Leben‘ reicht nicht aus! Damit sich wirklich eine Verbesserung einstellt, erfordert es fest definierte umsetzbare Ziele wie beispielsweise: drei Stunden Sport pro Woche, nur noch zweimal in der Woche Fleisch essen, ein Liter Wasser pro Tag trinken, aufhören zu rauchen und jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Doch bitte setze dir zu Beginn kleine, einzelne Ziele und steigere diese mit der Zeit. Zu viel neues auf einmal setzt dich eventuell zu sehr unter Stress und ein Scheitern ist vorprogrammiert. Wenn du jedoch wirklich konsequent dran bleibst, stellt sich die Verbesserung nach einer Weile von selbst ein und du wirst automatisch zufriedener sein. 

Du kannst das Wheel of Life von Zeit zu Zeit immer wieder mal nutzen um dein Leben wieder in die richtige Balance zu bringen. Denke daran du lebst jetzt und hier, schiebe deine Pläne, Wünsche und Träume niemals vor dir her sondern komm endlich in die Umsetzung!

Ich wünsche dir eine gute Zeit!

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Wheel of Life 🌞 Teil 1

Ein neues Jahr hat begonnen – ein guter Zeitpunkt sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen! Wie fühlst du dich? Geht es dir wirklich richtig gut? Hast du genügend Zeit, deinen persönlichen Bedürfnissen nachzukommen? Lebst du dein Leben so, wie es für dich gut ist? Unsere Zeit ist begrenzt und – damit möchte ich keine Panik hervorrufen – ich möchte lediglich ein Bewusstsein dafür schaffen, dass dein Leben jetzt genau in diesem Moment stattfindet und du es auch jetzt auskosten solltest. Oft legt man zu viel Wert und Zeit auf einen einzelnen Bereich, was mit der Zeit zu Problemen in den anderen Lebensbereichen führen kann. Kümmerst du dich wirklich genug um deine Familie und Freunde, ernährst du dich richtig und machst du etwas für deine Gesundheit? Wer immer früh bis spät aus dem Haus ist, von einem Termin zum anderen hetzt und sich zwischendurch nur mit Fertigprodukten oder am Schnellrestaurant den Hungern nimmt, der läuft Gefahr irgendwann Probleme zu bekommen. Natürlich möchte man erfolgreich im Job sein und Geld verdienen, doch dies sollte nicht zu Lasten der eigenen Gesundheit oder des Soziallebens gehen. Viele Menschen denken sich: erst einmal Karriere machen und Geld verdienen – später habe ich dann immer noch genug Zeit mein Leben zu genießen. Oft leidet dann die Beziehung mit dem Partner oder das Familienleben darunter. 

Doch wann genau ist später? Kann ich nicht immer mein Leben genießen und trotzdem  auf meine Karriere und meine Finanzen achten?

Ein von mir sehr geliebter und geschätzer Mensch, hat bei unserem letzten Gespräch zu mir gesagt (sinngemäß): geh und reise so viel du kannst, ich habe mein ganzes Leben lang immer nur gearbeitet und gedacht dass ich später im Alter immer noch genug Zeit fürs Reisen haben werde – plötzlich ist meine Frau gestorben, ich wurde krank und dann war es zu spät!

Genau so wie man unliebsame Arbeiten nicht vor sich her schiebt, sollte man meiner Meinung nach auch nicht die schönen Dinge des Lebens aufschieben! 

Vielleicht ist auch hier – wie so oft – der gesunde Mittelweg die richtige Lösung.

Um zu verhindern, dass bei dir bestimmte Lebensbereiche zu kurz kommen, möchte ich dir hier eine Methode vorstellen, mit der du dein Leben immer wieder in Balance bringen kannst. 

Mit dem sogenannten ‚Wheel of Life‘ (dt. Lebensrad) ziehst du eine persönliche Bilanz für deinen aktuellen Lebensabschnitt. Es hilft dir selbst zu ermitteln in welchen Lebensbereichen du wo stehst und wo du vielleicht mehr Zeit und Energie investieren solltest. 

Dazu überlegst du dir zunächst welche sechs oder acht Lebensbereiche dir im aktuellen Lebensabschnitt am wichtigsten sind und schreibst diese auf. 

Hier ein paar Beispiele: Gesundheit, Liebesleben, Karriere, persönliches Wachstum, Sport, Finanzen, Spiritualität, Freunde, Familie, Abenteuer, Sozialleben, Reisen, Körper und Seele, Kreativität. 

Anschließend zeichnet man einen Kreis und teilt diesen in die Anzahl der Lebensbereiche ein (siehe Titelbild). Auch hier sind die Überschriften der einzelnen Tortenstücke nur Beispiele, dein persönliches Wheel of Life kann ganz andere Überschriften haben. Im nächsten Blogpost erfährst du dann, wie du mit deinem persönlichen Wheel of Life arbeitest.

5 zeitsparende Habits für das 🎆 neue Jahr 🎇

– Mit welchen „Habits“ (deut. ‚Gewohnheiten‘) du bereits im kommenden Jahr wertvolle Zeit einsparen kannst.

Immer wieder zum Jahreswechsel kommt die gleiche Frage auf – nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Oft heißt es dann: Mehr Sport machen, gesünder ernähren, endlich abnehmen oder aufhören zu rauchen. Es gilt, schlechte Angewohnheiten abzulegen und sich Gute anzueignen. Bereits unter den Top 5 steht meist mehr Zeit mit der Familie bzw. mit der Freundin. Aber auch indirekt erfordern viele der genannten Vorsätze einen gewissen Mehraufwand an Zeit, den man zu deren Umsetzung aufbringen muss. Heute erhaltet ihr Beispiele für verschiedene Gewohnheiten (engl. ‚Habits‘), durch die ihr, sobald ihr sie fest in euer Leben implementiert, eine Menge Zeit einsparen könnt. Manches davon ist nicht jedermanns Sache, doch vielleicht kannst du den einen oder anderen Vorschlag auf dich übertragen.
1. Früher aufstehen.

Vielen mag es schwerfallen, aber wenigstens eine viertel Stunde früher aufstehen als gewohnt ist meiner Meinung nach wirklich machbar! Wenn du dir angewöhnst ab jetzt nur 15 Minuten früher aufzustehen, sind das aufs Jahr hochgerechnet fast 4 Tage. Viel Zeit, in der du einiges machen kannst. Nutze diese Zeit wofür auch immer du möchtest, um Dinge zu tun, für die du morgens bisher keine Zeit hattest. Schaffe dir eine Morgenroutine, meditiere, mach ein wenig Sport oder ein paar Dehnübungen. Erledige kleine Arbeiten im Haushalt, lies ein wenig, beantworte ungestört E-Mails, genieße dein Frühstück oder starte ganz einfach weniger gestresst in den Tag. Mit dieser einfachen Methode gewinnst du 1,75 h pro Woche.
2. E-Mails im Block beantworten.

Wir bekommen täglich zahlreiche E-Mails, viele davon sind Spam manche sind wichtig. Die wenigsten davon sind dringend (siehe: Link). Um nicht für die Beantwortumg einer jeden eingehenden E-Mail aus der aktuellen Tätigkeit gerissen zu werden, empfiehlt es sich, diese im Block abzuarbeiten. Hier muss jeder für sich selbst herausfinden wie oft bzw. in welchen Abständen die E-Mails gelesen bzw. abgearbeitet werden müssen. Bei dem Einen reicht es wahrscheinlich, die Mails einmal die Woche zu checken und zu bearbeiten, andere müssen dies eventuell jede Stunde tun, hier gehen die Möglichkeiten sehr auseinander. Am besten man stellt direkt die Synchronisation der Mails im Mailaccount nach dem eigenen Bearbeitungszyklus ein. Hat man beispielsweise für sich herausgefunden, dass es am sinnvollsten ist, alle 2 Stunden seine Mails zu checken und diese dann 15-30 Minuten lang zu bearbeiten, sollte man diese auch nur alle 2 Stunden vom Server abrufen, um nicht die ganze Zeit von eintreffenden Mails gestört zu werden. Ich empfehle die Mails dann in der Reihenfolge von der Neusten zur Ältesten zu beantworten, dies hat den Vorteil sofort zu bemerken, welche Mails überhaupt keiner Antwort mehr bedürfen. Du wirst feststellen, dass viele Mails sich aus den verschiedensten Gründen bereits von selbst erledigt haben und du keine Energie mehr aufwenden musst um diese zu beantworten. Fängst du hingegen bei der Ältesten an, bearbeitest du evtl. Mails, die durch später eingetroffene Nachrichten für nichtig erklärt wurden.
3. Schaffe dir feste Abläufe.

Es klingt zwar langweilig und spießig, doch feste Abläufe und Pläne sparen dir eine Menge Zeit für Entscheidungsfindungen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, auch wenn manche davon etwas verschroben wirken. Wie viel Zeit verbringst du damit, vor dem Kleiderschrank zu stehen und dir zu überlegen was du heute anziehen sollst? Besonders bei Frauen ist dies ein weit verbreitetes Phänomen. Ein Problem, welches viele sehr effiziente und erfolgreiche Personen nicht haben. Bestes Beispiel hierfür ist Steve Jobs, er trug ständig Bluejeans und einen schwarzen Rollkragenpullover. Mark Zuckerberg trägt fast immer Jeans und ein dunkles T-Shirt. Natürlich wurden diese Herren auch schon mal in Anzug oder Smoking gesichtet, doch ohne Kleiderordnung sah man sie bisher meist in ihrem Standardoutfit. Nicht dein Ding? OK, aber was wenn du deine gängigen Kleidungskombinationen bereits so in den Schrank einsortierst, dass du diese einfach der Reihe nach von oben nach unten anziehst? Eine weiere Möglichkeit ist es, sich einen Essensplan für die Woche zu machen und für jeden Tag zu notieren, was dann gegessen wird. Ich esse Mo (vegetarisch) Suppe und Käsebrot, Di Fisch und Reis, Mi gibt es Steak und Salat, Do Nudeln, Fr – So gehen wir entweder essen oder empfangen selbst Gäste und richten uns dann nach diesen. Ist dir das zu langweilig jede Woche das selbe zu essen?  Erstelle einen neuen Plan für die kommende Woche und bestimme so selbst wie lange dein Rhythmus bis zu Wiederholung ist. Auch mein Sportprogramm folgt einem festen Plan: Mo Laufen, Di Schwimmen, Mi Krafttraining, Do Laufen, Fr Laufen und Sa/So je nach dem wie das Tagesprogramm aussieht einmal Krafttraining und einmal Fahrradfahren. Welche festen Abläufe können für dich von Nutzen sein?
4. Gewöhne dir an, öfter „NEIN!“ zu sagen.

Eine Menge Menschen in deinem Umfeld trachten nach deiner Zeit. Ob bei der Arbeit, im privaten Umfeld oder auch in der Familie. Wir haben alle nur dieselben 24 Stunden am Tag zur Verfügung, daher sollten wir mit Bedacht entscheiden, wie wir diese verbringen. Dies soll jetzt keine Aufforderung sein weder Zeit mit Freunden noch mit der Familie zu verbringen und auch deine Arbeit sollte keineswegs unter dieser Angewohnheit leiden. Doch je nachdem wie groß deine Familie und dein Freundeskreis sind, solltest du öfter mal eine Anfrage für eine Verabredung ablehnen, damit diese nicht Überhand nehmen. Du kannst schließlich nicht jeden Tag der Woche – deine ganze Freizeit – mit Freunden verbringen und dich deren Bedürfnissen anpassen, echte Freunde sollten dass verstehen. Doch wem und wann sage ich zu, wann und zu wem sage ich NEIN? Um diese Entscheidung zu fällen, solltest du dir immer überlegen, mit wem du den größten „Return on time invested“ bekommst. Ich bevorzuge immer Verabredungen, bei denen ich etwas mache, was ich sowieso machen würde: Freunde zum Sport treffen, mit Freunden oder der Familie gemeinsam essen, etwas Neues lernen oder erleben. So kann ich zeitgleich meine persönlichen Vorhaben erledigen und pflege darüber hinaus noch soziale Kontakte. Verabredungen, bei denen von vornherein unklar ist, was gemacht wird oder bei denen abzusehen ist, dass erst einmal 1-2 Stunden diskutiert wird was unternommen wird, werden sofort abgelehnt. Bist du von einem dir angebotenen Angebot also nicht wirklich überzeugt – sag einfach NEIN! Einmal verschwendete Zeit ist für immer verstrichen!
5. Arbeite fokussiert und nur an einer Sache.

Jede Unterbrechung deiner Arbeit und jedes hin und her wechseln zwischen verschiedenen Tätigkeit kostet Zeit. Bleibst du an einer Sache dran bis diese erledigt ist, bevor du mit einer Neuen beginnst, sparst du eine Menge Zeit. Lass dich weder von eingehenden Nachrichten auf deinem Smartphone noch von Werbung oder Social Media ablenken. Vergiss Multitasking, dies ist ein Begriff aus der EDV, welcher irgendwann auf die menschliche Arbeitswelt übertragen wurde. Auch wenn es bei den viel beschäftigten Müttern mit kleinen Kindern oft den Anschein hat, mittlerweile weiß man, dass es außerhalb von Computerschaltkreisen kein echtes Multitasking gibt. Es ist viel mehr ein schneller Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben, der sehr zu Lasten der Qualität geistiger Arbeit geht. Multitasking beim Menschen ist entgegen der allgemeinen Meinung sogar weniger effizient als einen Sache nach der Anderen zu erledigen. Mit Multitasking verschlimmern wir also genau das, was wir eigentlich verbessern wollen. Legst du hingegen deinen Fokus immer nur auf einen einzelnen Arbeitsgang zu einer Zeit, arbeitest du definitiv effizienter und bekommst in der gleichen Zeit mehr erledigt.

Versuche doch mal einen oder mehrere dieser Habits in dein Leben zu implementieren und damit ohne großen Aufwand eine passable Menge an Zeit zu sparen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahre sowie eine gute Zeit!

Weihnachtszeit🎅🏻 Familienstreit⚡️

5 Tipps, wie du die Weihnachtsfeiertage in Harmonie mit der Familie verbringen kannst, satt deine wertvolle Zeit mit Streitereien zu verschwenden! Die Tatsache, dass es gerade zu Weihnachten in vielen Familien zu explosiven Emotionen und Streit kommt, lässt sich meist auf drei Hauptprobleme zurückführen.

1. Das Nähe-Distanz-Problem

An den Weihnachtsfeiertagen kommt meist die ganze Familie zusammen. Beisammensein ist Pflicht! Wer sich eine Weile zurückzieht, dem wird schnell vorgeworfen, die Geselligkeit der Gemeinschaft zu stören. Andauerndes Zusammensitzen von Jung und Alt ist jedoch anstrengend und strapaziert die Nerven. Erschwerend kommt noch hinzu, dass aufgrund der hohen Personenzahl der Platz oft knapp ist, sodass es kaum Möglichkeiten gibt, etwas ungestört zu sein.

2. Zu hohe Erwartungen

An Weihnachten muss immer alles perfekt sein. Der Weihnachtsbaum samt Schmuck soll gefallen und gelobt werden. Die Kinder müssen sich benehmen und vertragen. Das aufwendige Festmahl muss allen schmecken und jeder soll zufrieden mit seinen Geschenken sein (dies auch möglichst zeigen). Da liegen schon leichte Spannungen in der Luft und es kann auch zu Entladungen kommen.

3. Kompromisse

Auch wenn Kompromisse das Jahr über helfen, Konflikte zu vermeiden, ist es Weihnachten oft nicht möglich, diese einzugehen. Oma besteht beispielsweise einfach darauf, dass die Enkelkinder an Heiligabend mit ihr in die Kirche gehen und zumindest an Weihnachten vom Rotkohl und den Klößen essen. „Wenigstens an Weihnachten!“, lautet da der Kompromiss. Geht man einen Kompromiss ein, hat man oft das Gefühl mehr zu geben als man bekommt, wo es besonders an Weihnachten doch auch um die Bedürfnisse jedes Einzelnen gehen sollte. Dies führt schnell zu Unmut.

Dies sind die drei Hauptfaktoren, die dazu führen, dass es an Weihnachten vermehrt zu Streit in der Familie kommt. Problem erkannt, Problem gebannt! Leider ist es in diesem Fall nicht ganz so einfach, doch könnten die nun folgenden Tipps helfen, die ganze Situation ein wenig zu entschärfen.

Tipp 1: Freiräume schaffen

Auch wenn die Räumlichkeiten kaum die Möglichkeit bieten sich zurückzuziehen, sollte man versuchen, sich nicht drei Tage lang auf der Pelle zu hocken. Hier hilft beispielsweise ein Spaziergang, an dem nicht zwingend jeder teilnehmen muss. Wer möchte kann sich in dieser Zeit auch mal einen Mittagsschlaf gönnen oder sich anderweitig selbst beschäftigen. Eine familienfreie Pause.

Tipp 2: Die Faust in der Tasche machen

Wer wirklich Streit vermeiden möchte, sollte versuchen sich nicht zu ärgern und nicht auf sein vermeintliches Recht zu pochen. Recht haben und Recht zugesprochen bekommen ist bekanntlich zweierlei. Des Haussegens wegen, kann eine andere Meinung auch mal unkommentiert im Raum stehen bleiben. Wer erst gar nicht in eine sich anbahnende Diskussion mit einstimmt, läuft auch nicht Gefahr, einen Streit vom Zaun zu brechen.

Tipp 3: Reizthemen vermeiden

Am besten ist es natürlich Reizthemen an den Feiertagen gänzlich zu vermeiden. Auch Themen, die höchst wahrscheinlich zu Diskussionen führen werden, schneidet man wenn möglich in dieser Zeit besser nicht an. Hat dennoch jemand begonnen über eine solche Angelegenheit zu sprechen, sollte man versuchen, das Gespräch zu vertagen oder sich möglichst aus der Diskussion herauszuhalten. Je weniger Teilnehmer eine Diskussion hat, desto weniger hitzig fällt diese aus.

Tipp 4: Akzeptanz bzw. es einfach hinnehmen

An Weihnachten treffen meist drei oder noch mehr Generationen aufeinander. Jede Generation ist unterschiedlich, Dinge werden anders angegangen, Interessen unterscheiden sich und Ansichten gehen oft völlig auseinander. Doch nur weil etwas früher anders war oder heute anders ist, muss es ja nicht unbedingt schlecht sein. Wenn Opa halt die alten verkratzten Weihnachtsplatten auflegen will, dann lass ihn einfach. Halte du an deinen CDs fest und lass die Jugend ihre Musik aus dem Internet streamen. In den wenigsten Fällen wird man bei so vielen Leuten einen gemeinsamen Nenner finden.

Tipp 5: Wenn der Streit dann doch da ist

Ist man selbst gefühlsmäßig mit dem Thema belastet, sollte man sich besser nicht einmischen und seine Ansichten für sich behalten. Schafft man das selbst nicht, sollte man fragen, wie sein Gegenüber zu seiner Meinung gekommen ist und dann selbst versuchen, zu verstehen. Auch den Ursprung seiner eigenen Ansicht zu erläutern, hilft oft mehr als das Vorbringen von Argumenten. Ist der Widersacher überhaupt nicht mehr zugänglich, sollte man abwarten bis sich die Lage beruhigt hat. Jedes weitere Wort könnte Öl ins Feuer gießen.

Im Allgemeinen ist es immer hilfreich, höflich und sachlich zu bleiben und die eigenen Interessen im Zweifelsfall hinten anzustellen.

Ich wünsche allen ein streitfreies Weihnachtsfest!

Stressfreie Weihnachten 🎄 

Nachdem wir uns in der vergangenen Woche dem Thema „Besinnliche Adventszeit“ gewidmet haben, bei dem es darum ging, eine möglichst stressfreie Adventszeit zu haben, geht es in dieser Woche um die Weihnachtsfeiertage. An diesen Tagen versammelt sich meist die ganze Familie bei den Eltern bzw. Großeltern. Oft haben Teile der Familie eine weite Anreise und das Auto voll mit Gepäck und Geschenken. Da fängt beim Laden des PKWs meist schon der Stress an. Daher sollte man beim Kauf der Geschenke bereits bedenken, dass diese zu Weihnachten verstaut und transportiert werden müssen. Kommt man um diese großen Geschenke dennoch nicht drum rum, da sich klein Lisa nun mal dieses Puppenhaus, und Max sich eine Autorennbahn wünschen, sollte man in Erwägung ziehen, diese Online zu bestellen und (natürlich nach Absprache) als Lieferadresse den Ort der Familienzusammenkunft anzugeben. So spart man sich zumindest auf dem Hinweg etwas Platz und somit auch Stress. 

In vielen Familien wird zumindest an zwei der drei Weihnachtstage reichlich geschlemmt, oft steht die Gastgeberin dazu den ganzen Tag vor dem Herd um das Festmahl zuzubereiten. Hier sollte man sich fragen, muss das sein? Sollten Mama, Oma oder wer auch immer in eurer Familie den Kochlöffel in der Hand hält, nicht auch ein stressfreies Weihnachen haben? Hier gibt es viele Zeit sparende Optionen. Ich koche selbst sehr gerne und kümmere mich meist um eine der Mahlzeiten an Weihnachten. Wir teilen uns das immer ein wenig auf, damit nicht alles an Mutter hängen bleibt. Man kann durchaus gut essen, ohne den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Am einfachsten ist es natürlich, Essen zu gehen, zumindest an einem der Tage. Hier sollte man lediglich daran denken frühzeitig einen Tisch zu reservieren. Für wen Essen gehen nicht in Frage kommt, der kann viele Gerichte oder zumindest Teile davon einfach vorkochen. Ich selbst bin zwar kein großer Fan von Eintöpfen, aber es soll viele Familien geben, die für heilig Abend einen solchen vorbereitet haben und diesen dann am Abend erwärmen. Ich selbst ziehe es vor, am Vorabend eine Füllung für eine Pute oder eine Gans vorzubereiten und diese zu füllen. Am Festtag wird diese dann nur noch ein paar Stunden im Ofen gegart und fertig ist das Essen samt Füllung als Beilage. Ein stressfreies Weihnachten! 

Für alle die sich jetzt fragen wo denn dabei die Zeitersparnis ist, da das Bereiten nun mal eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, egal ob an heilig Abend oder einen Tag zuvor – es gibt auch die Option: vorkochen lassen. Restaurants bereiten oft große Mengen an beliebten Festtagsgerichten vor. Hier kann man im Vorfeld einfach mal fragen ob man nicht eine bestimmte Menge eines Gerichtes käuflich erwerben und an Weihnachten einfach abholen kann. Ich habe so zu Beispiel mehrfach einen Topf Wildgulasch im Restaurant bestellt und diesen dann am ersten Weihnachtsfeiertag kurz aufgekocht bzw. fertiggegart. Dazu haben wir dann diese frischen Spätzle aus der Kühltheke und etwas Rotkraut gemacht. Für meinen Geschmack ein super Weihnachtsessen, dessen Fertigstellung höchstens 30 Minuten dauert. 

Ich wünsche euch und euren Familien ein stressfreies und frohes Weihnachtsfest!