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Setze dir selbst Ziele 🎯

„Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun“ – lautet ein bekanntes Zitat des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Bereits zu seinen Lebzeiten kannten Viele das Problem, nie aus der Phase des Wünschens, Wollens und Träumens heraus zu kommen. Bis heute hört man immer wieder Sätze wie:  „ich würde gerne…“, man müsste einfach einmal…“, „da möchte ich auch einmal hinfahren“, „dass wollte ich auch schon immer einmal machen!“ und so weiter.

Die Zeit läuft! Wenn du deine Wünsche, Träume oder Pläne wirklich umsetzen möchtest, solltest du endlich damit anfangen! Verschwende keine Zeit und fang JETZT nach folgendem Schema an:

Zielsetzung: schreibe konkret auf, was du genau erreichen oder umsetzen möchtest

Planung: wie? wo? und vor allem wann?/bis wann? willst du dieses Ziel erreicht haben

Durchführung: sobald der Punkt Planung abgearbeitet ist, sind wir unserem Ziel bereits sehr nah und müssen es jetzt einfach durchziehen!

Kontrolle: habe ich mein Ziel wirklich erreicht, so wie ich es mir vorgestellt habe oder muss ich noch etwas ändern/optimieren?

Je nach Sachlage kann es sein, dass der Prozess mehrfach durchlaufen werden muss, um mittels Erreichung von Teilzielen das Hauptziel umzusetzen.

Diese Vorgehensweise hat sich in den unterschiedlichsten Bereichen bewährt, ob als Führungsprozess beim Militär, als Management-Prozess in der Betriebswirtschaftslehre, oder als Führungsvorgang bei der Feuerwehr, die Bezeichnungen sind genau so vielseitig wie die Bereiche in denen dieser Prozess Anwendung findet. Wird dieser strukturierte Ablauf sauber durchgezogen bringt er uns sicher zum Ziel!

Warum du genau so vorgehen solltest:

Durch das schriftliche Formulieren deines Zieles, wird aus bloßen Gedanken die bisher nur in deinem Kopf existiert haben, eine feste Willenserklärung. Quasi ein kleiner Vertrag mit dir selbst.

In der Planungsphase beschäftigst du dich bereits eingehender mit deinem Ziel und legst einen konkreten Zeitpunkt/Zeitplan fest, sodass du die Umsetzung nicht mehr ewig vor dir her schieben kannst.

Um die Durchführung für dich noch ein wenig sicherer zu machen, hilft es Verbindlichkeit zu schaffen indem du den Menschen in deinem Umfeld von deinen Absichten erzählst. Sie werden dich nach dem aktuellen Stand der Dinge fragen und Niemand berichtet dann gerne von einem Rückzieher.

Spätestens bei der Kontrolle stellst du fest, ob du dein Ziel wirklich zu deiner vollsten Zufriedenheit erreicht hast oder du einen weiteren Versuch starten musst.

Unsere Zeit ist begrenzt, nutze sie! Und wenn dir etwas am Herzen liegt, dass du gerne machen würdest, denk an das Zitat von Goethe! – „Es genügt nicht zu wollen man muss es auch tun“

Ich arbeite bereits seit Jahren an meiner Bucketlist (Löffel-Liste) auf der ich alles notiere, was ich gerne einmal machen würde. Mindestens einmal im Jahr nehme ich mir diese Liste vor und wähle einen Punkt aus, den ich dann konsequent durchziehe. Doch dazu mehr in einem späteren Blog-Post.

Schnell gekocht 🍲

Das selbst gemachte Fertiggericht! Ich persönlich koche sehr gerne, habe jedoch wie Viele leider nicht jeden Tag die Zeit um ein gescheites Mahl zu bereiten. Um dennoch schmackhaft und ausgewogen essen zu können, ohne in ein Restaurant zu gehen oder etwas liefern zu lassen, habe ich mir folgende Strategien überlegt. Vielleicht ist es etwas aus der Mode gekommen, doch schon unsere Großmütter kochten häufig große Mengen an Suppe um dann mehrere Mahlzeiten davon essen zu können. Hat man sich beschwert dass es jetzt zum dritten Mal die selbe aufgewärmte Suppe gab, bekam man stets zu hören dass diese doch nach jedem Erwärmen besser schmeckt als am Tag zuvor. Ob es stimmt? Geschmackssache!  Oder eben die Erklärung warum diese Praxis heute nicht mehr so häufig Anwendung findet. Zeitsparend war es allemal! Warum eigentlich nicht? Einfach mal die doppelte Menge an Essen zubereiten und am nächsten Tag erwärmen, anstatt jedesmal die komplette Prozedur des Einkaufens, Vorbereitens, Zubereitens, Spühlens und Aufräumens  zu durchlaufen. Wer nicht zwei Tage nacheinander das Gleiche essen möchte, kann zumindest einen Teil der Mahlzeit in größerer Menge kochen zum Beispiel:

Nudeln: die übrige Pasta wird am nächsten Tag mit ein paar frischen Zutaten und Kräutern, schnell zum Nudelsalat.

Pellkartoffel: machen sich am nächsten Tag gut als Bratkartoffel.

Wer es noch schneller haben möchte, kann die eine Hälfte der Mahlzeit auch einfach einfrieren, so wird diese quasi zum selbst gemachten Fertiggericht!

Was genau so gut funktioniert und ebenso zu einem schnellen fertigen Gericht führt, ist das bilden von Kochgemeinschaften. An einem  Wochentag nehme ich mir die Zeit und koche für eine kleine Gruppe von Freunden oder die Familie und an einem anderen Tag oder die kommende Woche, kocht einer der Freunde für uns bzw. ich esse bei jemand anderem aus der Familie mit. Bei unserer Gruppe von acht Freunden beispielsweise musste ich einen Mittwoch: mir etwas ausdenken, kaufen, kochen, etc und konnte anschließend sieben Wochen lang jeden Mittwoch zum schwimmen und mich anschließend an den fertig gedeckten Tisch setzen und schlemmen.

Wer die Woche über zu wenig Zeit zum kochen findet, kann am Wochenende auch für die ganze Woche vorkochen und den Aufwand so auf ein Minimum reduzieren.

Der Taxitrick 🚖

Wie man schnell zu einem Taxi kommt! Wer nicht lange auf ein Taxi warten möchte und es clever macht, der bestellt sein Taxi bereits vorab. In der Stadt benötigt ein Taxi im Schnitt etwa 5-10 Minuten, Zeit die ich für die Anfahrt in etwa einrechnen muss. Man kann ein Taxi aber auch durchaus schon Tage im Voraus buchen, wenn man weiß wann und wo man es benötigt. Doch was, wenn man irgendwo fremd ist und überhaupt nicht weiß, wie man dort an ein Taxi kommen soll? In der Regel geht es am schnellsten, wenn man im Internet nach einem Taxiunternehmen in der Nähe sucht, oder eine App wie cab4me dazu benutzt ein Taxi zu bestellen. Hat man diese Möglichkeit nicht, empfiehlt es sich einen Ortskundigen nach einem Taxi zu fragen. An der Hotelrezeption, beim Kellner im Restaurant oder der Sprechstundenhilfe beim Arzt wird einem beispielsweise gerne geholfen. Natürlich kann man auch einfach zum Taxistand hingehen, sofern einer in der Nähe ist und man weiß wo sich dieser befindet. Stehen an dem Taxistand bereits zahlreiche Fahrgäste und warten darauf einzusteigen, kann man ohne weiteres ein wartendes Taxi hinten in der Schlange nehmen. Es gilt freie Taxiwahl! Die Regel mit dem hinten anstellen, gilt nur für die Taxifahrer nicht für die Fahrgäste. Dass wissen die meisten Leute nur nicht und warten deshalb brav bis alles verstaut und jeder Einzelne vorne eingestiegen ist. Anschließend fahren alle Taxen ein Stück vor und das Schauspiel geht nun am jetzt vordersten Taxi von vorne los. Zeitverschwendung! Sofern genügend Taxen dort stehen einfach eines der weiter hinten stehenden auswählen und los!

Bitte nicht der brav wartenden älteren Dame, eines der vorderen Taxis vor der Nase wegschnappen!

Stehen jedoch bereits mehrere wartende potentielle Fahrgäste an einem leeren Taxistand, kann man sich überlegen ob man nicht lieber ein Stück die Straße runter geht und sich eines der anfahrenden Taxis nimmt. Ein nicht besetztes oder bestelltes Taxi kann man schließlich immer herbeirufen. Am Flughafen macht es durchaus Sinn, als angekommener Fluggast zum Abflugbereich zu gehen, dort werden die Taxis gerade leer wohingegen am Ankunftsbereich eventuell bereits zig Leute stehen und auf ein Taxi warten. Bei Großveranstaltungen wie Konzerten oder Fußballspielen, lohnt es sich ebenfalls nicht direkt vorm Ort des Geschehens stehen zu bleiben und ein Taxi zu rufen, sondern das Taxi zu einem Nahegelegenen Ort zu bestellen und dort hin zu gehen, damit einem niemand das Taxi vor der Nase wegschnappt.

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 1

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig, weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Halte Ordnung so gut du nur kannst! Suchen ist einer der größten Zeitkiller, je mehr Dinge (Schlüssel, Handy, Ladekabel, Geldbörse, etc.) an einem festen Platz aufbewahrt werden desto weniger Zeit verschwendest du damit zu suchen. Wer wenig rumliegen hat, egal ob auf dem Schreibtisch, der Werkbank oder zu Hause, behält leichter den Überblick. Es heißt nicht umsonst: Ordnung ist das halbe Leben.

2. Wenn dein Telefon klingelt und du jetzt nicht eine halbe Stunde oder gar länger telefonieren möchtest, dann lass es einfach klingeln und mach damit weiter was du gerade am machen warst. Man muss nicht an sein privates Telefon gehen nur weil es klingelt! Nicht umsonst gibt es eine Rufnummerübermittlung. Wenn du denkst dass der Anrufer nur auf einen Plausch aus ist, oder dir mit irgendetwas die Zeit rauben will (Umfrage, Gewinnspiel etc.) einfach nicht dran gehen. Wer mich zu sehr nervt, dessen Nummer blockiere ich sogar! Freunde und Bekannte kann man später zurückrufen, wenn man mehr Zeit und Ruhe für ein Gespräch hat. Wer eine Freisprecheinrichtung hat, kann bequem beim Autofahren oder bei der Hausarbeit zurückrufen.
Dinge bei denen man sich nicht viel konzentrieren muss parallel zu tun ist immer noch der einfachste Weg, eine Menge Zeit zu sparen.

3. Wer viel mit Aufzügen fährt, kann immer ein wenig Zeit gut machen indem er die Taste für das sofortige Schließen der Aufzugtüren betätigt. Die meisten Aufzüge verfügen sowohl über eine Taste für das sofortige wieder öffnen der Türen <|> falls etwas eingeklemmt wurde, als auch über eine Taste welche die Türen sofort schließt >|<. Das automatische Schließen erfolgt immer erst nach einer Verzögerung die Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Einsteigen erleichtern soll. Benötigt man diese Funktion nicht, kann man die Türen mithilfe dieser Taste >|< schließen und somit immer ein paar Sekunden sparen. Zugegeben es sind wirklich immer nur wenige Sekunden, aber je nach dem wie oft man diese Funktion nutzt kommt auch dabei wertvolle Zeit zusammen.

7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst!

Heute erhältst du 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst! Was ist Prokrastination? Ich wette auch du kennst Sie und bist zumindest gelegentlich davon betroffen! Prokrastination lat. „procrastinare“ bedeutet so viel wie vertagen, „pro“ = für und „cras“ = morgen. Besser bekannt unter dem umgangssprachlichen Begriff: Aufschieberitis. Gleichwohl jeder einmal davon betroffen ist, trifft es uns unterschiedlich schwer. Prokrastination reicht von einer schlechten Angewohnheit bis zu einer krankhaften Arbeitsstörung. Damit es erst gar nicht so weit kommt, erhältst du hier ein paar Tipps wie du Prokrastination vorbeugen kannst.

Einer der häufigsten Gründe warum man gewisse Aufgaben aufschiebt, ist ein zu großer Arbeitsaufwand diese zu bewältigen. Deshalb sollte man versuchen, große Aufgaben nach Möglichkeit in Kleinere aufzuteilen. Beispiel Ablage: Ablage ist weder wichtig noch dringend daher ist sie das Paradebeispiel für eine Tätigkeit die man auch aufschieben kann. Steht erst einmal ein Ablagefach mit einem 20 cm hohen Papierstapel vor einem, ist es klar, dass man diesen nur wiederwillig bearbeiten wird. Diesen ordentlich abzulegen würde ca. 2 Stunden dauern, Zeit die man nur äußerst ungern für so etwas opfert. Teilt man diese Arbeit jedoch auf, und Arbeitet bis zur Vollendung nur ca. 15 min am Tag daran, ist die Überwindung, endlich mit der Ablage zu beginnen, wesentlich geringer.

Platz zwei warum eine Arbeit gerne verschoben wird, ist wohl die Unliebsamkeit ihrer Erledigung. Wer beispielsweise nicht gerne putzt, findet leicht mehrere Gründe warum das Putzen wohl noch warten muss, nicht selten wird eine andere Arbeit als notwendiger eingestuft. Vermeide es andere vermeintlich wichtigere Aufgaben deinem ursprünglichen Vorhaben vorzuziehen. Wenn es dir hilft, fertige eine todo-Liste an, damit du siehst welche Arbeiten noch offen sind. Natürlich darfst du bei dieser Methode nicht ständig neue Punkte hinzufügen und diese dann wiederum dem Unliebsamen vorziehen.

Wer an schriftlichen Arbeiten (Ausarbeitung, Facharbeit, Bachelorarbeit, etc.) arbeiten muss, sieht leicht schon mal wie schmutzig das Fenster ist, oder wo dringend Staub gesaugt werden muss. Deshalb solltest du bei solchen Tätigkeiten jegliche Ablenkung vermeiden und nur das nötigste Arbeitsmaterial vor dir haben. Setze dir ein Zeitlimit in dem du nichts anderes machst, als an deiner Arbeit zu schreiben. Siehe Pomodoro-Methode.

Ein weiterer Grund für ein Aufschieben ist fehlende Willenskraft oder Motivation. Hat man sich zum Beispiel vorgenommen endlich einmal regelmäßig Sport zu machen, kann sich aber irgendwie nicht aufraffen die Sportschuhe anzuziehen, ist es ratsam Verbindlichkeiten zu schaffen, verabrede dich zum Sport! Hast du einem Freund versprochen mit ihm laufen zu gehen, fällt es schwerer das Laufen weiter aufzuschieben. Bei anderen Tätigkeiten, die nicht dazu geeignet sind gemeinsam ausgeführt zu werden, kann es zum Beispiel schon helfen, jemandem der dir nahe steht von deinem Vorhaben zu erzählen.

Solltest du dazu tendieren, zu prokrastinieren weil du kreativ sein musst und dir einfach keine Ideen kommen oder du eine Schreibblockade hast, mach eine kleine Pause von ca. 30 min in der du an etwas anderes denkst und dich an einen anderen Ort begibst. Die neue Location verschafft dir neue Eindrücke und optische Reize welche dir wieder neue Ideen bringen. Setze deine Arbeit jetzt unbedingt fort!

Jeder kennt zahlreiche Gründe etwas nicht zu tun, diese übersteigen Zahlenmäßig oft schnell die Anzahl der Gründe warum man etwas tun sollte und schon lässt man es bleiben. Ob zu müde zum Lernen, oder zu spät zum Staubsaugen. Besser kein Fahrrad fahren oder Auto waschen, es könnte regnen. Heute fühle ich mich nicht ganz wohl, ich glaube ich bekomme Kopfschmerzen oder ich glaube ich werde krank. Hör auf dir selbst Ausreden vorzugaukeln und zieh es einfach durch!

Heute nicht! Ist ebenfalls kein Grund eine Arbeit zu verschieben. Wer immer nur auf den richtigen Moment wartet um mit etwas anzufangen, wird wohl möglich ewig warten. Strebe nicht nach Perfektion, denn morgen geht es auch nicht besser. (Siehe Pareto-Prinzip) Konzentriere dich auf das wesentliche und leg los. JETZT!

Schneller kochen Teil 2

Nachdem ich vergangene Woche über die Grundlagen und Voraussetzungen für eine schnelle Essenszubereitung berichtet habe, möchte ich diese Woche ein schnelles und einfaches Rezept vorschlagen.

Bereits bei der Auswahl des Gerichts, stellt man die Weichen wie viel Zeit man in der Küche verbringen wird. Nichts gegen Omas Sauer- oder Schmorbraten, aber wer von uns hat schon so viel Zeit, einen solchen komplett selbst zuzubereiten? Heutzutage muss meist etwas Schnelleres her.

Es gibt tausende von Rezepten und Kochtipps im Netz, besonders gut gefallen mir hier die so genannten „onepot Rezepte“. Diese sind nicht nur schnell zubereitet, sondern sparen auch noch Zeit und Energie, da sie nur einen einzigen Topf benötigen und somit weniger Abwasch produzieren.

Mein Favorit ist die „One Pan Pasta“

Man nehme:

– Einen Topf bzw. eine große Pfanne mit hohem Rand

(Anm: Man braucht keine 3 l Wasser von denen man nach dem kochen 2 Liter sowieso wieder wegschüttet, je weniger Wasser desto schneller kocht es)

– seine Lieblings-Nudeln

– etwas Gemüse wie z.B. Tomaten, Zucchi, Zwiebeln, etc.

– je nach Geschmack kann man auch Mais, Erbsen oder Bohnen hinzufügen (allerdings keine getrockneten)

Pro 250 g Nudeln ca. 750 ml Wasser (je nach Größe des Topfes/der Pfanne) zusammen mit den Nudeln und dem gestückelten Gemüse, ein paar Kräutern in den Pott geben. Zum Schluss noch etwas mit Pfeffer, Salz, Brühe und Olivenöl würzen und für ca. 10 min köcheln lassen.

Wer es gerne mit etwas Sauce hat, kann auch noch je nach Gusto: Koch-Sahne, Crème Fraîche, Kokosmilch, Schmand oder ähnliches hinzugeben.

In einigen onepot-Rezepten wird auch Fleisch- oder Fisch in kleine Stücke geschnitten und mit in den Topf gegeben.

Es wird oft behauptet, dass man das Salz immer erst ins kochende Wasser geben soll, da Salzwasser einen höheren Siedepunkt als Süßwasser hat. Jedoch ist dieser Effekt für uns in der Küche vernachlässigbar, da es hier nur um wenige Sekunden geht. Wer beim Kochen selbst nochmals Zeit sparen will, dem empfehle ich wärmstens einen Deckel zu benutzen!

Schneller kochen Teil 1

Keine Sorge, bei diesem Blog-Post geht es weder um die 5-Minuten Nudel Tasse noch um sonst irgendein Schnellgericht. Es geht auch nicht um die Zeitverschwendung bei der langwierigen Entscheidungsfindung, was denn heute gekocht bzw. gegessen werden soll – dass kommt in einem späteren Post. Viel mehr gebe ich Tipps, wie man ohne großen Zeitaufwand ein schmackhaftes und gesundes Essen zaubert – selbst gemacht! Diese Woche geht es um die Grundlagen und Vorbereitung, damit es in der Küche auch rund läuft.

Die Vorzüge des selbst Kochens sind klar: es ist bei einer kompletten Mahlzeit (zumindest in Deutschland) meist günstiger als außer Haus zu essen, man weiß genau was drin ist und man kann es genau nach dem eigenen Geschmack zubereiten.

Um nicht jedes mal vor dem Kochen extra einkaufen gehen zu müssen, sollte man Vorräte für mindestens 4-5 Gerichte ständig im Haus haben.

Zum Beispiel:

Lange haltbare Sättigungsbeilagen wie: Nudeln, Reis, Couscous, Kloßteig, etc.

Gemüse wie: Mais, Erbsen, Bohnen, Pilze, Linsen, etc.

und als Beilage: Gemüsebratlinge, Fisch (tiefgefroren), Reibekuchenteig, etc.

Frische Zutaten wie: Paprika, Tomaten, Gurke, Eier, Zwiebeln, Käse, etc. sollten sich problemlos eine Woche halten, sodass man diese auch nur ca. einmal pro Woche besorgen muss. Wer diesen Grundstock an Lebensmitteln im Haus hat, kann damit schon einiges auf die Schnelle zaubern ohne immer extra kaufen zu müssen.

Fleisch ist leider etwas unflexibel, da man dieses immer frisch kaufen sollte, da Auftauen zu lange dauert oder man auf stark konservierte Ware zurückgreifen muss. Wer jedoch auf Qualität achtet, kauft entweder frisch oder verzichtet auf Fleisch, wenn er seine Zeit jetzt nicht fürs einkaufen opfern möchte.

Seine Küchenutensilien und Vorräte sollte man sinnvoll verstauen und die am häufigsten benötigten Dinge immer griffbereit haben. Selbst wer wenig Platz hat und deshalb z.B. seine Töpfe ineinander stapeln muss, hat einen Topf und eine Pfanne die am häufigsten verwendet werden. Diese sollten im direkten Zugriff sein, ohne dass man vorher noch drei andere Töpfe in die Hand nehmen muss. Mein Schneidebrett mit Schüssel und zwei Messern stehen immer breit, und müssen nicht erst ganz unten aus einem Schrank geräumt werden. Pfannenwender, Schneebesen und Kochlöffel stehen direkt neben dem Herd und müssen so nicht in einer Schublade gesucht werden.

Apropos Suchen, wer für sein Gericht doch einmal einen nicht alltäglichen Küchenhelfer benötigt, sollte sich diesen frühzeitig bereit legen und den Crêpes-Wender nicht erst suchen wenn der Crêpes bereits dringend gewendet werden muss.

Auch die Standard-Gewürze sowie ewas Öl sollten schnell erreichbar sein, ohne dass man in irgendwelchen Schränken oder Schubladen mühsam danach suchen muss.

Allgemein gilt:

Die Küche sollte so eingeräumt sein, dass die Dinge die am häufigsten benötigt werden, auch am besten und schnellsten zu erreichen sind.

Was am längsten kochen bzw. garen muss, wird natürlich zuerst angestellt!

Muss etwas ruhen, quellen oder gehen, sollte dieser Prozess dem entsprechend zeitig eingeplant werden.

Arbeitet man nach einem Rezept, so sollte dieses grundsätzlich vorab komplett durchgelesen werden, um etwaigen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.

Wer sich gut in der Küche organisiert, kann damit wohl die meiste Zeit sparen!

Eisenhower-Prinzip 

Nachdem wir in der vergangenen Woche den Unterschied zwischen „wichtig und dringend“ geklärt haben, möchten wir uns dieses Wissen nun bei der Priorisierung von Aufgaben zu Nutze machen. Hierzu verwenden wir eine gängige Zeitmanagement-Methode mit dem Namen Eisenhower-Prinzip oder auch Eisenhower-Matrix. Benannt wurde diese Methode nach dem 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Dwight D. Eisenhower. Dieser war einst Alliierten-General der US Streitkräfte und hatte in dieser Funktion viele Entscheidungen zu treffen. Ob er die besagte Matrix jedoch selbst nutzte ist nicht wirklich sicher. Fakt ist, dass General Eisenhower wichtige und auch dringende Entscheidungen fällen musste. Weniger wichtige Entscheidungen, die dennoch dringender Erledigung bedurften, delegierte er bestimmt an seinen Mitarbeiterstab. Wohingegen er sich wichtigen Aufgaben die nicht dringend waren, zu einem späteren Zeitpunkt widmen konnte. Was übrig bleibt, sind Aufgaben die weder dringend noch wichtig waren, womit sich ein oberkommandierender General mit Sicherheit nicht rumschlagen würde.

Das Eisenhower-Prinzip zielt darauf hin, seine anstehenden Aufgaben zunächst zu kategorisieren und mit Hilfe der Matrix auch zu priorisieren, um zu entscheiden womit man sich als nächstes beschäftigt. Sind die Aufgaben erst einmal den vier Kategorien der Matrix zugeordnet, können diese nach der Eisenhower-Priorisierung abgearbeitet werden.

Wichtig und dringen 

Beispielsweise: Jemandem Erste Hilfe leisten

sofort selbst erledigen

Wichtig aber nicht dringend

Beispielsweise: Sport machen/etwas für seine Gesundheit tun

zu einem späteren Zeitpunkt selbst erledigen


Dringend aber nicht wichtig

Beispielsweise: viele Telefonate/Beantworten der meisten Mails

sollten zwar zeitnah, aber von jemand anderem erledigt werden (delegieren)


Weder wichtig noch dringend

Beispielsweise: Teilnahme an Umfragen/Gewinnspielen

müssen im Zweifelsfall überhaupt nicht bearbeitet werden

Da dringende Aufgaben selten wichtig und wichtige Aufgaben selten dringend sind, sollte man folgendes unbedingt beachten:

Um zu vermeiden, dass sich dringende Aufgaben ständig in den Vordergrund drängen sollte man beim kategorisieren sein Augenmerk primär auf den Aspekt der Wichtigkeit legen.

Geht man seine Arbeiten nach dem Eisenhower-Prinzip an, hat man eine gute Chance sich auf die Aufgaben zu fokussieren die einen weiterbringen und seine Zeit nicht mit unwichtigen Dingen zu verschwenden.

Optimierung des Einkaufes 🛒 

Die Optimierung des Einkaufes, ist auf den wöchentlichen oder bei vielen auch mehrmals die Woche notwendigen Lebensmitteleinkauf bezogen. Den macht kaum jemand wirklich gerne, warum also viel Zeit damit verplempern? Das A und O um seinen Einkauf schnell zu erledigen, ist eine gute Vorbereitung. Den größten Nutzen hierfür bringt mir die Einkaufsliste auf meinem Smartphone, welches ich beim Einkaufen immer bei mir habe. Egal wo und wann mir oder meiner Freundin etwas ein oder auffällt was wir einkaufen müssen, notieren wir es in unsere cloud Einkaufsliste. Sie wird auf dem Computer, den Tablets sowie den Mobiltelefonen synchronisiert. Egal wo man sich gerade aufhält und welches Gerät man gerade zur Hand hat, man kann sofort alles notieren und beim nächsten Einkauf darauf zugreifen. Des weiteren gehört es dazu, vor dem Einkaufen gehen nochmals einen Blick auf die Vorräte bzw. in den Kühlschrank zu werfen um zu schauen was fehlt. Später im Supermarkt hin und her zu überlegen, ob man dies oder jenes noch hat oder benötigt ist nicht besonders Effizient.

Zum Transport und schnellen Verstauen nehme ich stets einen Rucksack oder eine Stoff-Einkaufstasche mit. Kaufe ich viel ein oder bin ich zusammen mit Arbeitskollegen einkaufen, nehmen wir immer einen gemeinsamen Einkaufswagen. Den Chip sowie Boxen und Taschen zum Umladen haben wir immer am Start. Das gemeinsame Einkaufen spart mir dahingehend Zeit, dass ich meine halbe Stunde Mittagspause dafür nutze, statt meine Einkäufe nach der Arbeit zu tätigen. Bleibe ich in der Firma, werde ich permanent während meiner Pause gestört oder arbeite durch, sodass ich von den 30 min nicht wirklich einen Nutzen habe. Bin ich jedoch mit meinen Kollegen einkaufen, kann ich die 30 min sinnvoll nutzen und spare mir noch die Zeit für meinen Einkauf den ich sonst auf dem Heimweg tätigen müsste.  Wir fahren in der Mittagspause mit 3 – 4 Arbeitskollegen gemeinsam in einem Auto zum Supermarkt. Während der Fahrer noch mit Ein- bzw. Ausparken beschäftigt ist, kümmert sich einer der Anderen schon einmal um den Einkaufswagen, welcher abwechselnd geschoben wird. Wer als erster mit seinem Einkauf fertig ist, stellt sich schon einmal an der Kassenschlange an und beginnt die Waren nach Personen getrennt auf das Band zu legen, während der Ein oder Andere von uns noch die Zeit nutzt  und seine letzten Artikel der Einkaufsliste zusammensucht.

Leider sind die Supermärkte in den Mittagspausen oft recht frequentiert und auch nicht jeder hat die Möglichkeit, zusammen mit Kollegen kaufen zu fahren. Darum sollte man sich überlegen wann der beste Zeitpunkt für den Einkauf ist.

Am entspanntesten lässt es sich meiner Meinung nach Abends kurz vor Ladenschluss einkaufen, was jedoch den Nachteil hat, dass viele frische Waren für diesen Tag ausverkauft sind. Wer die Möglichkeit hat, geht am besten morgens früh zu Geschäftsbeginn einkaufen. Zu dieser Zeit sind noch nicht ganz so viele Leute unterwegs und die Obst- und Gemüseabteilung ist noch gut bestückt.

Wie viele andere auch, kaufe ich meist in den selben Läden ein. Ich weiß, was ich in welchem Laden bekomme und, was am wichtigsten ist, wo die Sachen liegen. Wenn ich mich beeile, nutze ich die kürzesten und direktesten Wege im Supermarkt. Es wird nur das genommen was auf meiner Liste steht oder was mir auf dem Weg zu den einzelnen Produkten, zufällig auffällt und sinnvoll erscheint. Kein Bummeln, Stöbern oder mal schauen was es sonst so neues gibt.

Bei mir um die Ecke gibt es einen Discounter, mit dessen Produktpalette ich mich einfach nicht so richtig anfreunden kann, dennoch gehe ich häufig dort hin, weil ich weiß dass die Wege dort kurz sind und ich schnell wieder raus bin.

Wenn ich es richtig eilig habe, und noch jemand mit mir kaufen ist, stellt sich auch schon einmal einer von uns in die Kassenschlange, während der Andere noch die Produkte nimmt. Ist derjenige mit den Sachen nicht rechtzeitig zurück, kann der Anstehende einzelne Personen hinter sich in der Schlange vorlassen bis dieser da ist. Diese Methode bringt zumindest in Stoßzeiten, eine enorme Zeitersparnis.

Keine Zeit – als Ausrede für Sport

In meiner Schulzeit war ich immer sehr unsportlich. Bei den Sportfesten hat es bei mir nicht einmal zu einer Siegerurkunde gereicht, aber ehrlich gesagt war ich auch nie besonders scharf darauf eine zu bekommen. Sonst, und da bin ich mir ganz sicher, hätte ich dass auch geschafft!

Jahre später, in den Semesterferien war ich mit zwei Freunden in der Eifel am Maar. Der Campingplatz wo wir unser Quartier hatten, lag oberhalb des Kraters und so mussten wir nach dem erfrischenden Bad im Maar immer den steilen Waldweg hoch. Schnell außer Atem und schwer angestrengt, stellten wir fest wie wenig fit wir doch waren und beschlossen, dass sich das ändern muss. Ab der darauf folgenden Woche wollten wir zusammen laufen gehen! Unser Ziel war auch schnell definiert: wir wollten einen Marathon absolvieren! Quasi von 0 auf 42 km. Stück für Stück galt es unsere Kondition und somit auch die Laufstrecke an unser Ziel anzupassen.

Es gibt in unserem Heimatort eine Wiese im Wald, diese einmal zu umrunden ist weniger als 1 km. Viel zu weit für uns! Also starteten wir halt so gut es ging. 100 m laufen, 100 m gehen, 100 m laufen usw. Wir benötigen 15 min für die Strecke. Beim zweiten Trainingstag waren wir schon nur noch zu zweit, aber wir knackten die 15 min. Ab dem dritten Mal Laufen war ich alleine, aber ich zog die Sache jetzt durch. Erst immer schneller, dann immer weiter – bis ich 2009 meinen ersten Marathon in Frankfurt finishte!

In der Summe habe ich natürlich viel Zeit mit Laufen verbracht. Aber nur selten länger als 1 Stunde oder 1,5 Stunden pro Trainingslauf investiert. Wer nicht zum Ziel hat Marathon zu laufen und sich lediglich etwas fit halten will, für den reicht es allemal zwei mal pro Woche 15-30 min die Laufschuhe anzuziehen und eine Runde zu drehen.

Am Besten plant man von vorne herein, feste Zeiten in der Woche für Sport ein!

Natürlich ist Laufen nicht jedermanns Sache, und Radfahren beansprucht da schon etwas mehr Zeit, wenn man damit körperliche Fitness zum Ziel hat. Wer dies nicht mit seiner Arbeit oder seinen familiären Verpflichtungen vereinbaren kann dem empfehle ich Onlinefitnesskurse wie gymondo oder Fitnessapps wie 7 Minutes.