Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 2

Vergangene Woche habe ich den Sinn und Zweck einer Morgenroutine, sowie deren Vorzüge beschrieben. Ich habe an Hand meiner Morgenroutine erste Beispiele gegeben, wofür man schon morgens bevor man das Haus verlässt, alles die Zeit finden kann – wenn man nur möchte! In diesem Artikel erfährst du, wie die zweite Hälfte meiner Morgenroutine aussieht und welchen Schwerpunkt diese hat.

Für die persönliche Weiterentwicklung ist es wichtig, dass man jeden Tag etwas neues dazulernt. Aus diesem Grund habe ich ebenfalls ein paar wissensrelevante habits (Gewonheiten) in meine Morgenroutine mit aufgenommen. Zum einen habe ich mich bei Highbrow angemeldet, einer Plattform die kleine Onlinekurse in Form eines täglichen Newsletters anbietet. Man wählt sich ein Schlagwort aus einer Wissenssparte aus und erhält dann 10 Tage lang eine Mail zu diesem Thema. Zur Auswahl stehen Themen wie: Kunst, Business, Kochen, Gesundheit, Geschichte, Sprachen, Literatur, Logik, Natur, Philosophy, Produktivität, Psychologie, Wissenschaft und Technik. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Die Kurse sind in englisch, was für mich ein weiter Lernaspekt ist. Im Anschluss lerne ich Vokabeln mit Babbel. An Wochenenden arbeite ich nach dem wiederholen der Vokabeln zusätzlich auch noch ein oder zwei neue Lektionen durch.

Um etwas für meine Allgemeinbildung zu tun, lese ich jeden Morgen einen kurzen zweiseitigen Artikel in einem Buch für Allgemeinbildung. Je nach Wochentag wechseln die Themen hier zwischen: Geschichte, Literatur, bildende Kunst, Wissenschaft, Musik, Philosophie und Religion. Ich lese sehr gerne und auch viel, sollte ich jedoch an manchen Tagen nicht dazu kommen in Ruhe eine Weile zu lesen, habe ich so zumindest etwas gelesen.

Kommen wir nun zu meiner Lieblingsroutine zur persönlichen Weiterentwicklung – dem Podcast! Zwar höre ich diesen nicht zwingend während der ersten Stunde nach dem aufstehen, da viele Folgen aufgrund ihrer Spieldauer zu lang sind um sie während dem Frühstück zu hören, doch mindestens einen Podcast höre ich jeden Tag.

Jetzt ist die erste Stunde des Tages vorbei und egal wie stressig mein Tag nun wird, was ich heute Morgen schon alles für mich getan habe, kann mir keiner mehr nehmen. Auch wenn ich den ganzen Tag unterwegs sein sollte oder heute keine 10 Minuten Zeit und Ruhe mehr haben werde, ich habe bereits einiges erledigt und kann nun mit einem guten Gefühl in den Tag starten. Zeit für mich, dank Morgenroutine!

Die erste Stunde ⏰ des Tages gehört mir! Teil 1

Zeit für mich, dank Morgenroutine! Erfahre was ich gleich zu Beginn des Tages so alles mache, wozu ich im Verlauf des Tages meist nicht mehr kommen würde. Mein Tag beginnt gut eine Stunde bevor ich das Haus verlasse. So Früh am Morgen habe ich meistens meine Ruhe und somit die Zeit für meine Morgenroutine. Eine geregelte Morgenroutine sorgt dafür, dass du konstant gut in den Tag startest. Morgens ist deine Willenskraft noch vollständig da und es fällt dir leichter dich zu konzentrieren, deine Vorhaben durchzuziehen und Versuchungen zu wiederstehen. Du kannst gesunde Gewohnheiten wie beispielsweise: Sport machen, stretchen, Öl ziehen, etwas gesundes Essen, etwas lernen und vieles mehr in deine Morgenroutine mit aufnehmen. So stellst du sicher, dass du vieles was du für dich und deinen Körper tun möchtest, auch wirklich tust und dir dein weiterer Tagesablauf keinen Strich durch die Rechnung macht. Stehst du nur früh genug auf, hast du die Zeit zu erledigen, wofür du später oft keine Zeit oder Willenskraft mehr haben wirst!

Hier als Beispiel meine persönliche Morgenroutine:

Nachdem ich auf der Toilette war, mir die Zähne geputzt und den Mund ausgespült habe, habe ich mir angewöhnt erst einmal 2 große Gläser Wasser zu trinken. Ich habe zwar auch immer eine Flasche mit Wasser am Bett stehen, trinke jedoch nur, wenn ich auch Nachts wach werde. Schlafe ich durch, habe ich seit etwa 7 Stunden nichts mehr getrunken und der Körper braucht das Wasser um seinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen. Während das Teewasser aufkocht, mache ich meine morgendlichen Liegestützen. Im Anschluss folgt eine geführte Meditation mit Calm, diese dauert max. 10 Minuten! Hierzu mehr in späteren Beiträgen. In dieser Zeit ziehe ich Öl durch meine Zähne und der Tee kann ziehen und schon mal etwas abkühlen. Jetzt ist es Zeit den MIT (most important task) festzulegen und mein Five Minute Journal (Dankbarkeitstagebuch) auszufüllen. Auch hierauf werde ich in einem späteren Beitrag genauer eingehen, da dies sonst den Rahmen sprengen würde. Zu meiner täglichen Routine gehört außerdem auch ein 7 Minuten Workout. Hierzu gibt es Apps die dir die zu machenden Übungen ansagen und die Zeit für dich runterzählen. Ich nutze die Seven App, hier schaltet man alle 60 Tage an denen man täglich trainiert hat, neue Übungen frei.

Damit ist die erste halbe Stunde meines Tages auch schon vorbei, wie die andere Hälfte abläuft, erfährst du im nächsten Blogpost.

Gute Zeiten ☀️ einmachen 

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Diese alte Redensart, welche sich auf das Sparen von Geld in finanziell guten Zeiten bezieht, lässt sich durchaus auch in andere Bereiche übertragen. Guten Zeiten werden oft einfach nur durchlebt, es fehlt an Achtsamkeit und man macht sich keine Gedanken, dass es ja auch einmal weniger gut laufen könnte. Sobald jedoch dunkle Wolken aufziehen, beginnt man sich zu beschweren und denkt nur noch an seine Probleme. Schnell ist man traurig und bemerkt nur noch das Schlechte um einen herum, man gerät in ein emotionales Tief. Die positiven Zeiten sind dann erst einmal vergessen.

Um aus einem solchen Tief schneller wieder raus zu kommen, und sich besser an die guten Zeiten zu erinnern, statt durch negative Gedanken immer mehr Probleme zu sehen, habe ich folgenden Trick:

Immer wenn ich einen besonders schönen Tag oder ein tolles Erlebnis hatte, nehme ich mir etwas Kleines mit nach Hause, was mich an dieses Ereignis erinnert. Dies kann zum Beispiel sein:

  • eine Muschel oder ein besonders schöner Stein (Achtung: nicht überall erlaubt!)
  • eine Eintrittskarte von einem Konzert, Theaterbesuch, Musical, etc
  • ein Souvenir oder etwas dass mich an einen bestimmten Ort erinnert
  • eine Starternummer oder ein Finischerband
  • ein kleines ausgedrucktes Photo welches einen tollen Augenblick festhält

All diese kleinen Erinnerungen an schöne Momente, stecke ich in mein „Einmachglas der guten Zeiten“. Jedes Teil in diesem Glas, ist an ein positives Erlebnis geknüpft. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, irgendwie deprimiert oder traurig bin, nehme ich erst einmal mein Einmachglas mit den schönen Erinnerungen vom Regal. Oft reicht es schon das Glas von außen zu betrachten, um auf andere Gedanken zu kommen. Sollte das noch nicht reichen, breite ich den Inhalt vor mir aus, und schwelge spätestens dann, in alten und vor allem positiven Erinnerungen! ☺️

– Die Fahrt mit dem Ringtaxi mit Freunden.

– Meinen ersten gefinishten Marathon, den ich mit meinem Bruder gelaufen bin.

– Der Besuch des Musicals „Tarzan“ in Hamburg mit meiner Freundin.

– Als ich mit meinen Eltern in Wien war, im Hotel Café Sacher.

– Die tollen Momente beim Tough Mudder, mit einem Freund, Cousin und Cousine.

Alles Erinnerungen an eine gute Zeit mit starken positiven Momenten, die mich wieder auf positive Gedanken bringen. Ich hoffe dass dir diese Methode gefällt und eine Hilfe ist, deine wertvolle Zeit nicht damit zu verschwenden Trübsal zu blasen!

NEIN 👎🏻 – heißt das Zauberwort!

Sag öfter einfach mal NEIN! Auch wenn es schwer fällt, ein NEIN kann einem viel Zeit einsparen. Versteht mich bitte richtig, es geht hier weder darum zu Allem NEIN zu sagen, noch richtet sich dieser Post gegen den Typus „Ja-Sager“, es geht viel mehr darum in ganz bestimmten Situationen NEIN zu sagen. Wie oft kommt es vor, dass man etwas tut wozu man eigentlich keine Lust hat, nur weil man in Ermangelung besserer Ideen einfach JA gesagt hat.

Wenn du also Zweifel hast, du nicht wirklich richtig Bock hast – lass es besser bleiben!

Mir ist es auch immer sehr schwer gefallen NEIN zu sagen und was habe ich in der Vergangenheit deshalb schon an öden Veranstaltungen teilgenommen nur weil ich, als es darauf ankam nicht NEIN gesagt habe. Einmal kurz breit quatschen lassen, und schon ist man Mitglied in einem Kegelclub, Gesangsverein, oder wie in meinem Fall in einer Freizeitmannschaft die sich wöchentlich an der Theke anstatt auf dem Fußballplatz traf. Es hat mehr als zwei Jahre gedauert bis ich da wieder raus war, nur weil ich meinen Freunden keine Absage erteilen wollte. Hätte ich gleich zu beginn NEIN gesagt, wären mir rund 100 Stunden an langweiligen Abenden in einem stickigen Keller erspart geblieben. Natürlich hatte ich auch schöne Momente bei diesem Verein, doch rückblickend betrachtet rechtfertigten diese nicht die viele verschwendete Zeit.

Im richtigen Moment ausgesprochen, kann dieses kleine Wort wahrlich eine Menge Zeit sparen. Selbst bei angenehmen Dingen, an denen man gerne teilnimmt, sollte man sich im Vorfeld mit dem zeitlichen Aufwand auseinandersetzen. Wie viel Zeit wird diese Tätigkeit in Anspruch nehmen? Wie lange wird die Anfahrt dauern? Bedarf es einer aufwändigen Vorbereitung oder zieht es zeitaufwändige Nacharbeiten mit sich?

Auf keinen Fall solltest du dich überrumpeln oder zu einer schnellen Antwort forcieren lassen! Lass dir immer Bedenkzeit geben und überlege ob du dass jetzt wirklich möchtest.

Wenn es um einen Gefallen geht, überlege dir wie nah dir die Fragende Person steht und ob diese im Gegenzug auch bereit ist ihre Freizeit für dich zu opfern. Freunde sollten immer für Freunde da sein!

Hüte dich vor der Mitleidstour und vor Schmeicheleien!

Auf jeden Fall solltest du direkt mit einem klaren und deutlichen NEIN antworten, sollte jemand versuchen Schuldgefühle bei dir auszulösen, dich jemand unter Druck setzten oder gar erpressen wollen!

Setze dir selbst Ziele 🎯

„Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun“ – lautet ein bekanntes Zitat des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Bereits zu seinen Lebzeiten kannten Viele das Problem, nie aus der Phase des Wünschens, Wollens und Träumens heraus zu kommen. Bis heute hört man immer wieder Sätze wie:  „ich würde gerne…“, man müsste einfach einmal…“, „da möchte ich auch einmal hinfahren“, „dass wollte ich auch schon immer einmal machen!“ und so weiter.

Die Zeit läuft! Wenn du deine Wünsche, Träume oder Pläne wirklich umsetzen möchtest, solltest du endlich damit anfangen! Verschwende keine Zeit und fang JETZT nach folgendem Schema an:

Zielsetzung: schreibe konkret auf, was du genau erreichen oder umsetzen möchtest

Planung: wie? wo? und vor allem wann?/bis wann? willst du dieses Ziel erreicht haben

Durchführung: sobald der Punkt Planung abgearbeitet ist, sind wir unserem Ziel bereits sehr nah und müssen es jetzt einfach durchziehen!

Kontrolle: habe ich mein Ziel wirklich erreicht, so wie ich es mir vorgestellt habe oder muss ich noch etwas ändern/optimieren?

Je nach Sachlage kann es sein, dass der Prozess mehrfach durchlaufen werden muss, um mittels Erreichung von Teilzielen das Hauptziel umzusetzen.

Diese Vorgehensweise hat sich in den unterschiedlichsten Bereichen bewährt, ob als Führungsprozess beim Militär, als Management-Prozess in der Betriebswirtschaftslehre, oder als Führungsvorgang bei der Feuerwehr, die Bezeichnungen sind genau so vielseitig wie die Bereiche in denen dieser Prozess Anwendung findet. Wird dieser strukturierte Ablauf sauber durchgezogen bringt er uns sicher zum Ziel!

Warum du genau so vorgehen solltest:

Durch das schriftliche Formulieren deines Zieles, wird aus bloßen Gedanken die bisher nur in deinem Kopf existiert haben, eine feste Willenserklärung. Quasi ein kleiner Vertrag mit dir selbst.

In der Planungsphase beschäftigst du dich bereits eingehender mit deinem Ziel und legst einen konkreten Zeitpunkt/Zeitplan fest, sodass du die Umsetzung nicht mehr ewig vor dir her schieben kannst.

Um die Durchführung für dich noch ein wenig sicherer zu machen, hilft es Verbindlichkeit zu schaffen indem du den Menschen in deinem Umfeld von deinen Absichten erzählst. Sie werden dich nach dem aktuellen Stand der Dinge fragen und Niemand berichtet dann gerne von einem Rückzieher.

Spätestens bei der Kontrolle stellst du fest, ob du dein Ziel wirklich zu deiner vollsten Zufriedenheit erreicht hast oder du einen weiteren Versuch starten musst.

Unsere Zeit ist begrenzt, nutze sie! Und wenn dir etwas am Herzen liegt, dass du gerne machen würdest, denk an das Zitat von Goethe! – „Es genügt nicht zu wollen man muss es auch tun“

Ich arbeite bereits seit Jahren an meiner Bucketlist (Löffel-Liste) auf der ich alles notiere, was ich gerne einmal machen würde. Mindestens einmal im Jahr nehme ich mir diese Liste vor und wähle einen Punkt aus, den ich dann konsequent durchziehe. Doch dazu mehr in einem späteren Blog-Post.

Schnell gekocht 🍲

Das selbst gemachte Fertiggericht! Ich persönlich koche sehr gerne, habe jedoch wie Viele leider nicht jeden Tag die Zeit um ein gescheites Mahl zu bereiten. Um dennoch schmackhaft und ausgewogen essen zu können, ohne in ein Restaurant zu gehen oder etwas liefern zu lassen, habe ich mir folgende Strategien überlegt. Vielleicht ist es etwas aus der Mode gekommen, doch schon unsere Großmütter kochten häufig große Mengen an Suppe um dann mehrere Mahlzeiten davon essen zu können. Hat man sich beschwert dass es jetzt zum dritten Mal die selbe aufgewärmte Suppe gab, bekam man stets zu hören dass diese doch nach jedem Erwärmen besser schmeckt als am Tag zuvor. Ob es stimmt? Geschmackssache!  Oder eben die Erklärung warum diese Praxis heute nicht mehr so häufig Anwendung findet. Zeitsparend war es allemal! Warum eigentlich nicht? Einfach mal die doppelte Menge an Essen zubereiten und am nächsten Tag erwärmen, anstatt jedesmal die komplette Prozedur des Einkaufens, Vorbereitens, Zubereitens, Spühlens und Aufräumens  zu durchlaufen. Wer nicht zwei Tage nacheinander das Gleiche essen möchte, kann zumindest einen Teil der Mahlzeit in größerer Menge kochen zum Beispiel:

Nudeln: die übrige Pasta wird am nächsten Tag mit ein paar frischen Zutaten und Kräutern, schnell zum Nudelsalat.

Pellkartoffel: machen sich am nächsten Tag gut als Bratkartoffel.

Wer es noch schneller haben möchte, kann die eine Hälfte der Mahlzeit auch einfach einfrieren, so wird diese quasi zum selbst gemachten Fertiggericht!

Was genau so gut funktioniert und ebenso zu einem schnellen fertigen Gericht führt, ist das bilden von Kochgemeinschaften. An einem  Wochentag nehme ich mir die Zeit und koche für eine kleine Gruppe von Freunden oder die Familie und an einem anderen Tag oder die kommende Woche, kocht einer der Freunde für uns bzw. ich esse bei jemand anderem aus der Familie mit. Bei unserer Gruppe von acht Freunden beispielsweise musste ich einen Mittwoch: mir etwas ausdenken, kaufen, kochen, etc und konnte anschließend sieben Wochen lang jeden Mittwoch zum schwimmen und mich anschließend an den fertig gedeckten Tisch setzen und schlemmen.

Wer die Woche über zu wenig Zeit zum kochen findet, kann am Wochenende auch für die ganze Woche vorkochen und den Aufwand so auf ein Minimum reduzieren.

Der Taxitrick 🚖

Wie man schnell zu einem Taxi kommt! Wer nicht lange auf ein Taxi warten möchte und es clever macht, der bestellt sein Taxi bereits vorab. In der Stadt benötigt ein Taxi im Schnitt etwa 5-10 Minuten, Zeit die ich für die Anfahrt in etwa einrechnen muss. Man kann ein Taxi aber auch durchaus schon Tage im Voraus buchen, wenn man weiß wann und wo man es benötigt. Doch was, wenn man irgendwo fremd ist und überhaupt nicht weiß, wie man dort an ein Taxi kommen soll? In der Regel geht es am schnellsten, wenn man im Internet nach einem Taxiunternehmen in der Nähe sucht, oder eine App wie cab4me dazu benutzt ein Taxi zu bestellen. Hat man diese Möglichkeit nicht, empfiehlt es sich einen Ortskundigen nach einem Taxi zu fragen. An der Hotelrezeption, beim Kellner im Restaurant oder der Sprechstundenhilfe beim Arzt wird einem beispielsweise gerne geholfen. Natürlich kann man auch einfach zum Taxistand hingehen, sofern einer in der Nähe ist und man weiß wo sich dieser befindet. Stehen an dem Taxistand bereits zahlreiche Fahrgäste und warten darauf einzusteigen, kann man ohne weiteres ein wartendes Taxi hinten in der Schlange nehmen. Es gilt freie Taxiwahl! Die Regel mit dem hinten anstellen, gilt nur für die Taxifahrer nicht für die Fahrgäste. Dass wissen die meisten Leute nur nicht und warten deshalb brav bis alles verstaut und jeder Einzelne vorne eingestiegen ist. Anschließend fahren alle Taxen ein Stück vor und das Schauspiel geht nun am jetzt vordersten Taxi von vorne los. Zeitverschwendung! Sofern genügend Taxen dort stehen einfach eines der weiter hinten stehenden auswählen und los!

Bitte nicht der brav wartenden älteren Dame, eines der vorderen Taxis vor der Nase wegschnappen!

Stehen jedoch bereits mehrere wartende potentielle Fahrgäste an einem leeren Taxistand, kann man sich überlegen ob man nicht lieber ein Stück die Straße runter geht und sich eines der anfahrenden Taxis nimmt. Ein nicht besetztes oder bestelltes Taxi kann man schließlich immer herbeirufen. Am Flughafen macht es durchaus Sinn, als angekommener Fluggast zum Abflugbereich zu gehen, dort werden die Taxis gerade leer wohingegen am Ankunftsbereich eventuell bereits zig Leute stehen und auf ein Taxi warten. Bei Großveranstaltungen wie Konzerten oder Fußballspielen, lohnt es sich ebenfalls nicht direkt vorm Ort des Geschehens stehen zu bleiben und ein Taxi zu rufen, sondern das Taxi zu einem Nahegelegenen Ort zu bestellen und dort hin zu gehen, damit einem niemand das Taxi vor der Nase wegschnappt.

3 Zeitspar-Quickies ⏱ Teil 1

3 kurze Zeitspar-Tipps die du dir unbedingt aneignen solltest! Einzeln betrachtet scheinen die nun folgenden Hacks vielleicht unsinnig, weil sie manchmal nur Sekunden bringen, doch wie heißt es so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“ und mit der Zeit sammelt sich da einiges an wertvoller Zeit an.

1. Halte Ordnung so gut du nur kannst! Suchen ist einer der größten Zeitkiller, je mehr Dinge (Schlüssel, Handy, Ladekabel, Geldbörse, etc.) an einem festen Platz aufbewahrt werden desto weniger Zeit verschwendest du damit zu suchen. Wer wenig rumliegen hat, egal ob auf dem Schreibtisch, der Werkbank oder zu Hause, behält leichter den Überblick. Es heißt nicht umsonst: Ordnung ist das halbe Leben.

2. Wenn dein Telefon klingelt und du jetzt nicht eine halbe Stunde oder gar länger telefonieren möchtest, dann lass es einfach klingeln und mach damit weiter was du gerade am machen warst. Man muss nicht an sein privates Telefon gehen nur weil es klingelt! Nicht umsonst gibt es eine Rufnummerübermittlung. Wenn du denkst dass der Anrufer nur auf einen Plausch aus ist, oder dir mit irgendetwas die Zeit rauben will (Umfrage, Gewinnspiel etc.) einfach nicht dran gehen. Wer mich zu sehr nervt, dessen Nummer blockiere ich sogar! Freunde und Bekannte kann man später zurückrufen, wenn man mehr Zeit und Ruhe für ein Gespräch hat. Wer eine Freisprecheinrichtung hat, kann bequem beim Autofahren oder bei der Hausarbeit zurückrufen.
Dinge bei denen man sich nicht viel konzentrieren muss parallel zu tun ist immer noch der einfachste Weg, eine Menge Zeit zu sparen.

3. Wer viel mit Aufzügen fährt, kann immer ein wenig Zeit gut machen indem er die Taste für das sofortige Schließen der Aufzugtüren betätigt. Die meisten Aufzüge verfügen sowohl über eine Taste für das sofortige wieder öffnen der Türen <|> falls etwas eingeklemmt wurde, als auch über eine Taste welche die Türen sofort schließt >|<. Das automatische Schließen erfolgt immer erst nach einer Verzögerung die Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Einsteigen erleichtern soll. Benötigt man diese Funktion nicht, kann man die Türen mithilfe dieser Taste >|< schließen und somit immer ein paar Sekunden sparen. Zugegeben es sind wirklich immer nur wenige Sekunden, aber je nach dem wie oft man diese Funktion nutzt kommt auch dabei wertvolle Zeit zusammen.

Nur Raucher können so viel Zeit auf einmal sparen! 🚬

Wie du als Raucher massig Zeit sparen kannst und welche weiteren positiven Effekte ein rauchfreies Leben für dich haben wird, erfährst du hier im heutigen Post. Von diesem Beitrag können wirklich nur die Raucher unter uns profitieren! Seid ihr Nichtraucher, herzlichen Glückwunsch, ihr spart bereits eine Menge Zeit! Die Idee zu diesem Artikel kam mir, als mir bewusst wurde, wie viel Zeit meine Raucher-Kollegen doch mit rumstehen und rauchen verbringen, während ich als Nichtraucher meiner Arbeit nachgehe. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft rauchen rund 27 Prozent der Raucher gelegentlich, etwa 24 Prozent rauchen bis zu 10 Zigaretten pro Tag, 21 Prozent rauchen bis zu 19 Zigaretten pro Tag und 29 Prozent rauchen stark, d. h. täglich 20 Zigaretten und mehr. Der durchschnittliche Raucher raucht also etwa eine Schachtel pro Tag. Benötigt man pro Zigarette zwischen 3 und 5 min, so kommt man am Tag bereits auf 1 – 1,5 Stunden die man allein mit rauchen verbringt. Smalltalk und aufeinander warten unter Rauchern noch nicht mit eingerechnet. Dank dem Nichtraucherschutzgesetz in Deutschland, welches dem Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen dient, sind die Raucher gezwungen gesonderte Bereiche für ihren Zigarettenkonsum aufzusuchen, was dazu führt, dass die Meisten nicht mehr am Arbeitsplatz rauchen dürfen und somit auch noch die Wege zu und von der Raucherzone zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Bei Manchen mögen das ja nur 3 Schritte bis vor das Tor sein, Andere hingegen laufen dazu mehrere Flure entlang oder sind gar gezwungen auch noch Aufzüge zu benutzen oder codegesicherte Türen zu öffnen. Es muss jeder selbst erkennen und für sich entscheiden, wie viel Zeit er für das Rauchen opfert. Selbst das Gespräch über Geschäftliches sowie das lesen von Geschäftsmails machen das Rauchen jetzt nicht wirklich produktiv! 

Gehe ich mal von nur einer Stunde rauchen pro Tag aus, was entweder weniger als einer Packung bzw. nicht zu Ende gerauchter Zigaretten oder einer sehr schnell gerauchten Schachtel entspricht, so verbringe ich pro Jahr alleine 2 Wochen Tag und Nacht mit rauchen. Als Nichtraucher kann ich dass wahrscheinlich nicht beurteilen, aber ist es das wirklich wert? Würdest du aufhören zu rauchen, hättest du über 365 Stunden mehr freie Zeit pro Jahr. Zeit die du beispielsweise für eine stressfreiere Erledigung deiner Arbeit, Sport und damit für deine körperliche und geistige Gesundheit nutzen kannst. Solltest du das Rauchen aufgeben, sparst du nicht nur die Zeit die du zuvor für das Rauchen aufgewendet hast, sondern du kannst durch deinen gesünderen Lebensstil auch dazu beitragen dein Leben an sich zu verlängern. Zwar habe ich keine genauen Fakten dazu und möchte deshalb hier nicht weiter darauf eingehen, doch jeder hat schon einmal davon gehört, dass jede gerauchte Zigarette auch die Lebenszeit des Rauchers um einige Minuten verkürzt.

7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst!

Heute erhältst du 7 Tipps wie du Prokrastination entgegenwirken kannst! Was ist Prokrastination? Ich wette auch du kennst Sie und bist zumindest gelegentlich davon betroffen! Prokrastination lat. „procrastinare“ bedeutet so viel wie vertagen, „pro“ = für und „cras“ = morgen. Besser bekannt unter dem umgangssprachlichen Begriff: Aufschieberitis. Gleichwohl jeder einmal davon betroffen ist, trifft es uns unterschiedlich schwer. Prokrastination reicht von einer schlechten Angewohnheit bis zu einer krankhaften Arbeitsstörung. Damit es erst gar nicht so weit kommt, erhältst du hier ein paar Tipps wie du Prokrastination vorbeugen kannst.

Einer der häufigsten Gründe warum man gewisse Aufgaben aufschiebt, ist ein zu großer Arbeitsaufwand diese zu bewältigen. Deshalb sollte man versuchen, große Aufgaben nach Möglichkeit in Kleinere aufzuteilen. Beispiel Ablage: Ablage ist weder wichtig noch dringend daher ist sie das Paradebeispiel für eine Tätigkeit die man auch aufschieben kann. Steht erst einmal ein Ablagefach mit einem 20 cm hohen Papierstapel vor einem, ist es klar, dass man diesen nur wiederwillig bearbeiten wird. Diesen ordentlich abzulegen würde ca. 2 Stunden dauern, Zeit die man nur äußerst ungern für so etwas opfert. Teilt man diese Arbeit jedoch auf, und Arbeitet bis zur Vollendung nur ca. 15 min am Tag daran, ist die Überwindung, endlich mit der Ablage zu beginnen, wesentlich geringer.

Platz zwei warum eine Arbeit gerne verschoben wird, ist wohl die Unliebsamkeit ihrer Erledigung. Wer beispielsweise nicht gerne putzt, findet leicht mehrere Gründe warum das Putzen wohl noch warten muss, nicht selten wird eine andere Arbeit als notwendiger eingestuft. Vermeide es andere vermeintlich wichtigere Aufgaben deinem ursprünglichen Vorhaben vorzuziehen. Wenn es dir hilft, fertige eine todo-Liste an, damit du siehst welche Arbeiten noch offen sind. Natürlich darfst du bei dieser Methode nicht ständig neue Punkte hinzufügen und diese dann wiederum dem Unliebsamen vorziehen.

Wer an schriftlichen Arbeiten (Ausarbeitung, Facharbeit, Bachelorarbeit, etc.) arbeiten muss, sieht leicht schon mal wie schmutzig das Fenster ist, oder wo dringend Staub gesaugt werden muss. Deshalb solltest du bei solchen Tätigkeiten jegliche Ablenkung vermeiden und nur das nötigste Arbeitsmaterial vor dir haben. Setze dir ein Zeitlimit in dem du nichts anderes machst, als an deiner Arbeit zu schreiben. Siehe Pomodoro-Methode.

Ein weiterer Grund für ein Aufschieben ist fehlende Willenskraft oder Motivation. Hat man sich zum Beispiel vorgenommen endlich einmal regelmäßig Sport zu machen, kann sich aber irgendwie nicht aufraffen die Sportschuhe anzuziehen, ist es ratsam Verbindlichkeiten zu schaffen, verabrede dich zum Sport! Hast du einem Freund versprochen mit ihm laufen zu gehen, fällt es schwerer das Laufen weiter aufzuschieben. Bei anderen Tätigkeiten, die nicht dazu geeignet sind gemeinsam ausgeführt zu werden, kann es zum Beispiel schon helfen, jemandem der dir nahe steht von deinem Vorhaben zu erzählen.

Solltest du dazu tendieren, zu prokrastinieren weil du kreativ sein musst und dir einfach keine Ideen kommen oder du eine Schreibblockade hast, mach eine kleine Pause von ca. 30 min in der du an etwas anderes denkst und dich an einen anderen Ort begibst. Die neue Location verschafft dir neue Eindrücke und optische Reize welche dir wieder neue Ideen bringen. Setze deine Arbeit jetzt unbedingt fort!

Jeder kennt zahlreiche Gründe etwas nicht zu tun, diese übersteigen Zahlenmäßig oft schnell die Anzahl der Gründe warum man etwas tun sollte und schon lässt man es bleiben. Ob zu müde zum Lernen, oder zu spät zum Staubsaugen. Besser kein Fahrrad fahren oder Auto waschen, es könnte regnen. Heute fühle ich mich nicht ganz wohl, ich glaube ich bekomme Kopfschmerzen oder ich glaube ich werde krank. Hör auf dir selbst Ausreden vorzugaukeln und zieh es einfach durch!

Heute nicht! Ist ebenfalls kein Grund eine Arbeit zu verschieben. Wer immer nur auf den richtigen Moment wartet um mit etwas anzufangen, wird wohl möglich ewig warten. Strebe nicht nach Perfektion, denn morgen geht es auch nicht besser. (Siehe Pareto-Prinzip) Konzentriere dich auf das wesentliche und leg los. JETZT!