Wie du aktiv dein Glück beeinflussen kannst! 🍀

In der vergangenen Woche hast du dir eine konkrete Liste, welche die glücklichsten Momente deines bisherigen Lebens bzw. erstrebenswerte Momente die dich glücklich machen würden, erarbeitet. Du solltest deine Liste absteigend nach Glücksempfinden sortieren, sodass als oberster Punkt der Moment deines größten Glücks steht. Nun gehe die Punkte Schritt für Schritt durch und überlege dir bei jedem Punkt, ob dieser Moment bzw. dieses Ereignis so oder in ähnlicher Form wiederholt werden kann.

Beispiel 1: (relativ einfach reproduzierbar)

„damals als ich den Halbmarathon gefinished habe“

Fang wieder an zu trainieren und nimm wieder an einem solchen Lauf teil, damals hat es dich glücklich gemacht, dieses Glück könnte sich wieder einstellen.

Du läufst noch, aber es macht dich nicht mehr so glücklich?

Suche dir eine neue Herausforderung, setze dir wieder ein etwas höheres Ziel und versuche auch dieses zu erreichen. (Hindernislauf, Marathon, Triathlon, etc.)

Beispiel 2: (schon etwas schwieriger zu reproduzieren)

„damals als wir mit der Clique immer raus zum See campen waren“

Warscheinlich wird es bei den Wenigsten möglich sein, einfach wieder die alte Clique zusammenzutrommeln und ein Wochenende zum See zu fahren.

Doch was genau war denn damals das Tolle an dieser Zeit?

Die Freundschaften? Die Freiheit selbstbestimmt etwas zu unternehmen? Nachts im See schwimmen? Das Flair des Campens an sich? Oder was ist damals am See noch so alles gelaufen?

Natürlich wird es nicht wieder so sein wie früher, aber es kann doch trozdem schön sein.

Kann man das Glück von damals nicht wenigstens ein wenig wieder aufleben lassen?

Gibt es vielleicht nicht doch noch den Einen oder den Anderen Freund von damals mit dem man sich nocheinmal treffen könnte?

Habe ich evtl. neue Freunde mit denen ich einfach mal ein schönes Wochenende verbringen könnte.

Warum nicht einen Campingausflug mit der Familie machen und den Kindern zeigen wie man ein Zelt aufbaut, ein Lagerfeuer aufschichtet oder wie es ist unter freiem Himmel zu schlafen?

Natürlich sind die Emotionen wie der des ersten Kusses oder die bei der Geburt des ersten Kindes nicht einfach reproduzierbar, aber wer sich etwas bemüht findet mit Sicherheit Möglichkeiten gezielt Glücksmomente in sein Leben zu bringen. Erfülle dir einen lang ersehnten Wunsch bzw. beginne damit endlich einmal dass durchzuziehen, was du dir schon so lange vorgenommen hast. Jeder hat etwas was ihm Freude bereitet und was man öfter mal machen kann.

Suche und Finde dein persönlisches Glück und verschwende keine Zeit damit, darauf zu warten, dass das Glück dich findet!

Was macht dich glücklich? 😊

Wer sehnt sich nicht nach guten Zeiten und schönen Momenten? Sind wir nicht alle bestrebt glücklich zu sein und unser Leben zu genießen? Unsere Zeit auf Erden ist begrenzt, einmal verschwendet ist diese unwiederbringlich verstrichen! Verschwendetes Geld kann man sich wieder verdienen, verschwendete Güter kann man sich neu kaufen, verschwendete Zeit jedoch, ist und bleibt für immer verloren.

Damit wir so viel Zeit wie möglich mit den schönen Dingen des Lebens verbringen, statt sie mit belanglosem Unsinn zu verschwenden, sollten wir aktiv etwas dafür tun und nicht einfach abwarten und hoffen, dass das Glück zu uns kommt.

Wenn wir fit werden wollen, trainieren wir dafür und wenn wir eine Fähigkeit erlangen wollen, lernen und üben wir dafür. Warum arbeiten die wenigsten Menschen daran glücklich zu sein? Es heißt doch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“ doch kaum einer von uns, hat in Sachen glücklich sein ein Eisen im Feuer.

Die Zeit läuft!

Wenn du glücklich sein bzw. mehr Glücksmomente erleben möchtest, dann solltest du auch selbst etwas dafür tun! Du darfst nicht darauf hoffen, dass sich das Glück mit der Zeit schon von allein einstellen wird. Eines Tages wirst du sonst eventuell feststellen, dass du den Großteil deines Lebens mit dem Warten auf bessere Zeiten verbracht hast, anstatt dich selber darum zu bemühen.

Hier erhältst du ein Beispiel, wie du selbst mehr Momente des Glücklichseins in dein Leben bringen kannst.

Erstelle ein Liste von Dingen die dich glücklich machen! Womit verbringst du wirklich gerne deine Zeit, was bereitet dir Freude? Was hat dich in der Vergangenheit glücklich gemacht, oder worauf bist du besonders stolz?

Nimm dir etwas zum Schreiben und notiere stichpunktartig was dir dazu einfällt. Wie verbringst du deine Zeit am liebsten, wobei geht dir das Herz auf? Du solltest versuchen etwa 10 Punkte zu Papier bringen, damit du später mit deiner Liste arbeiten kannst.

Hier ein paar Beispiele aus meiner Liste:

– mit Freunden campen gehen

– meinen ersten 3000er (Berg) bestiegen

– Halbmarathon gefinished

– Ich habe den Führerschein bestanden

– am Meer spazieren gehen

Fällt dir das zu schwer, da dir aus irgendeinem Grund nicht genug einfällt, dann zäume das Pferd von hinten auf und schreibe eine Liste von Dingen die dich unglücklich machen, die du lieber nicht mehr machen würdest und formuliere diese Punkte entsprechend um, sodasss du sie der anderen Liste hinzufügen kannst.

Ich hasse:

– wenn es im Winter so dunkel, kalt und trist ist

– einsam zu sein und für mich allein zu kochen

– es mit negativen Menschen zusammen zu sein

Nicht darüber nachdenken, wie man dieses Problem vermeiden oder lösen kann, erst einmal nur aufschreiben.

Hieraus formuliere ich folgende Punkte für meine Glücklichkeits-Liste:

– ich liebe den Sommer und die Wärme der Sonnenstrahlen auf meiner Haut

– ich liebe es Zeit mit Freunden zu verbringen und gemeinsam zu kochen

– ich bin glücklich wenn ich mit positiven Menschen zusammen sein kann

Hast du diesen Schritt erledigt, bist du deinem Glück bereits einen Schritt näher! Du hast  jetzt definiert was dich glücklich macht oder zumindest einmal glücklich gemacht hat. Formuliere deine Glücklichkeitsstichpunkte jetzt zu Sätzen und sortiere diese  absteigend nach Glücksempfinden (was dich davon am glücklichsten gemacht hat steht ganz oben usw.). In der kommenden Woche werde ich aufzeigen, wie du mit Hilfe deiner Liste in Zukunft häufiger Momente des Glücks erleben kannst.

Das Parkinsonsche Gesetz ⚖️

Bereits vor einem guten halben Jahrhundert formulierte der britische Soziologe  und Publizist Cyril Northcote Parkinson folgendes Theorem:

„Work expands so as to fill the time available for its completion.“

C. N. Parkinson

Frei übersetzt bedeutet dies so viel wie:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maße aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

Zwar wollte Northcote mit diesem Satz vor allem das Bürokratiewachstum der britischen Verwaltung auf die Schippe nehmen, doch hatte der Wissenschaftler mit seiner Publikation tatsächlich ein weit verbreitetes noch heute reelles Phänomen beschrieben.

Ihm war aufgefallen, dass obwohl die britische Marine immer weniger Schiffe im Einsatz hatte, die Anzahl der Admiräle stetig anstieg. Kann es wirklich sein, dass trotz weniger Arbeitsaufwand, mehr Personal für dessen Verwaltung benötigt wird?

Doch dieses Phänomen ist nicht nur in der Verwaltung anzutreffen.

Für das Streichen eines Treppenhauses veranschlagt ein Malerbetrieb 6 Stunden Arbeitszeit. Der Anstreicher kommt, liefert gute Arbeit ab und war tatsächlich in ungefähr 6 Stunden fertig.

Sechs Wochen später streicht der gleiche Malerbetrieb für das identische Wohnhaus nebenan (dieses hat einen anderen Besitzer) ebenfalls das Treppenhaus. Es kommt derselbe Anstreicher für die Arbeit, nur wurde dieses Mal ein Festpreis ausgehandelt. Der Mann war in 4 Stunden fertig!

Wie kann dass sein?

Haus A wurde dienstagvormittags gestrichen und der Anstreicher wusste, dass 6 Stunden für die Arbeit veranschlagt wurden.

Haus B wurde freitagvormittags gestrichen und der Anstreicher wusste, dass laut Angebot ein Festpreis ausgehandelt war.

Dienstags ging die Arbeitszeit des Mitarbeiters bis 17 Uhr, Freitags wird nur bis 12 Uhr gearbeitet.

Weitere Beispiele hierzu gibt es zu Hauf, von der langsamer gestellten Maschine, damit man zum Schichtende nicht noch neu Einrichten muss, bis zum trödelnden LKW-Fahrer der nicht noch eine weitere Tour aufgebrummt bekommen möchte. Jedem sollte so etwas schon einmal aufgefallen sein. Hat man für eine Aufgabe, für die man normalerweise eine halbe Stunde braucht, plötzlich eine Dreiviertelstunde Zeit wird man diese meistens auch in Anspruch nehmen. Hat man für dieselbe Aufgabe aus irgendeinem Grund nur eine Viertelstunde oder 20 Minuten Zeit, ist diese trotzdem meistens zu schaffen.

Diesen Effekt kann man sich aber auch zu Nutze machen, indem man sich die Aufgaben die man erfahrungsgemäß gerne mal in die Länge zieht, bewusst so legt dass man nicht zu viel Zeit für deren Erledigung hat. Zum Beispiel kurz vor der Pause oder kurz vor Feierabend.

Hat man Mitarbeiter zu delegieren, sollte man das Parkinson-Gesetz ebenfalls kennen und sich zu Nutze machen. Beim Übertragen einer Aufgabe empfiehlt es sich also, immer auch einen realistische Endtermin bzw. Zeitraum für deren  Erledigung festzulegen.

Ich vergebe die Aufgaben, die erfahrungsgemäß zum Trödeln, Schwätzchen halten oder heimlich noch eine rauchen einladen, gerne kurz vor der Mittagspause oder vor Feierabend.

Wer sein Arbeitstempo selbst etwas kritisch bewertet, kann mit Sicherheit hier und da 5 bis 10 Minuten einsparen und somit in der Summe schnell eine Stunde, entweder für echte Produktivität oder aber für andere Dinge (wie z.B. Sport, Bildung oder Freizeit) generieren.

Schneller kochen Teil 2

Nachdem ich vergangene Woche über die Grundlagen und Voraussetzungen für eine schnelle Essenszubereitung berichtet habe, möchte ich diese Woche ein schnelles und einfaches Rezept vorschlagen.

Bereits bei der Auswahl des Gerichts, stellt man die Weichen wie viel Zeit man in der Küche verbringen wird. Nichts gegen Omas Sauer- oder Schmorbraten, aber wer von uns hat schon so viel Zeit, einen solchen komplett selbst zuzubereiten? Heutzutage muss meist etwas Schnelleres her.

Es gibt tausende von Rezepten und Kochtipps im Netz, besonders gut gefallen mir hier die so genannten „onepot Rezepte“. Diese sind nicht nur schnell zubereitet, sondern sparen auch noch Zeit und Energie, da sie nur einen einzigen Topf benötigen und somit weniger Abwasch produzieren.

Mein Favorit ist die „One Pan Pasta“

Man nehme:

– Einen Topf bzw. eine große Pfanne mit hohem Rand

(Anm: Man braucht keine 3 l Wasser von denen man nach dem kochen 2 Liter sowieso wieder wegschüttet, je weniger Wasser desto schneller kocht es)

– seine Lieblings-Nudeln

– etwas Gemüse wie z.B. Tomaten, Zucchi, Zwiebeln, etc.

– je nach Geschmack kann man auch Mais, Erbsen oder Bohnen hinzufügen (allerdings keine getrockneten)

Pro 250 g Nudeln ca. 750 ml Wasser (je nach Größe des Topfes/der Pfanne) zusammen mit den Nudeln und dem gestückelten Gemüse, ein paar Kräutern in den Pott geben. Zum Schluss noch etwas mit Pfeffer, Salz, Brühe und Olivenöl würzen und für ca. 10 min köcheln lassen.

Wer es gerne mit etwas Sauce hat, kann auch noch je nach Gusto: Koch-Sahne, Crème Fraîche, Kokosmilch, Schmand oder ähnliches hinzugeben.

In einigen onepot-Rezepten wird auch Fleisch- oder Fisch in kleine Stücke geschnitten und mit in den Topf gegeben.

Es wird oft behauptet, dass man das Salz immer erst ins kochende Wasser geben soll, da Salzwasser einen höheren Siedepunkt als Süßwasser hat. Jedoch ist dieser Effekt für uns in der Küche vernachlässigbar, da es hier nur um wenige Sekunden geht. Wer beim Kochen selbst nochmals Zeit sparen will, dem empfehle ich wärmstens einen Deckel zu benutzen!

Schneller kochen Teil 1

Keine Sorge, bei diesem Blog-Post geht es weder um die 5-Minuten Nudel Tasse noch um sonst irgendein Schnellgericht. Es geht auch nicht um die Zeitverschwendung bei der langwierigen Entscheidungsfindung, was denn heute gekocht bzw. gegessen werden soll – dass kommt in einem späteren Post. Viel mehr gebe ich Tipps, wie man ohne großen Zeitaufwand ein schmackhaftes und gesundes Essen zaubert – selbst gemacht! Diese Woche geht es um die Grundlagen und Vorbereitung, damit es in der Küche auch rund läuft.

Die Vorzüge des selbst Kochens sind klar: es ist bei einer kompletten Mahlzeit (zumindest in Deutschland) meist günstiger als außer Haus zu essen, man weiß genau was drin ist und man kann es genau nach dem eigenen Geschmack zubereiten.

Um nicht jedes mal vor dem Kochen extra einkaufen gehen zu müssen, sollte man Vorräte für mindestens 4-5 Gerichte ständig im Haus haben.

Zum Beispiel:

Lange haltbare Sättigungsbeilagen wie: Nudeln, Reis, Couscous, Kloßteig, etc.

Gemüse wie: Mais, Erbsen, Bohnen, Pilze, Linsen, etc.

und als Beilage: Gemüsebratlinge, Fisch (tiefgefroren), Reibekuchenteig, etc.

Frische Zutaten wie: Paprika, Tomaten, Gurke, Eier, Zwiebeln, Käse, etc. sollten sich problemlos eine Woche halten, sodass man diese auch nur ca. einmal pro Woche besorgen muss. Wer diesen Grundstock an Lebensmitteln im Haus hat, kann damit schon einiges auf die Schnelle zaubern ohne immer extra kaufen zu müssen.

Fleisch ist leider etwas unflexibel, da man dieses immer frisch kaufen sollte, da Auftauen zu lange dauert oder man auf stark konservierte Ware zurückgreifen muss. Wer jedoch auf Qualität achtet, kauft entweder frisch oder verzichtet auf Fleisch, wenn er seine Zeit jetzt nicht fürs einkaufen opfern möchte.

Seine Küchenutensilien und Vorräte sollte man sinnvoll verstauen und die am häufigsten benötigten Dinge immer griffbereit haben. Selbst wer wenig Platz hat und deshalb z.B. seine Töpfe ineinander stapeln muss, hat einen Topf und eine Pfanne die am häufigsten verwendet werden. Diese sollten im direkten Zugriff sein, ohne dass man vorher noch drei andere Töpfe in die Hand nehmen muss. Mein Schneidebrett mit Schüssel und zwei Messern stehen immer breit, und müssen nicht erst ganz unten aus einem Schrank geräumt werden. Pfannenwender, Schneebesen und Kochlöffel stehen direkt neben dem Herd und müssen so nicht in einer Schublade gesucht werden.

Apropos Suchen, wer für sein Gericht doch einmal einen nicht alltäglichen Küchenhelfer benötigt, sollte sich diesen frühzeitig bereit legen und den Crêpes-Wender nicht erst suchen wenn der Crêpes bereits dringend gewendet werden muss.

Auch die Standard-Gewürze sowie ewas Öl sollten schnell erreichbar sein, ohne dass man in irgendwelchen Schränken oder Schubladen mühsam danach suchen muss.

Allgemein gilt:

Die Küche sollte so eingeräumt sein, dass die Dinge die am häufigsten benötigt werden, auch am besten und schnellsten zu erreichen sind.

Was am längsten kochen bzw. garen muss, wird natürlich zuerst angestellt!

Muss etwas ruhen, quellen oder gehen, sollte dieser Prozess dem entsprechend zeitig eingeplant werden.

Arbeitet man nach einem Rezept, so sollte dieses grundsätzlich vorab komplett durchgelesen werden, um etwaigen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.

Wer sich gut in der Küche organisiert, kann damit wohl die meiste Zeit sparen!

Eisenhower-Prinzip 

Nachdem wir in der vergangenen Woche den Unterschied zwischen „wichtig und dringend“ geklärt haben, möchten wir uns dieses Wissen nun bei der Priorisierung von Aufgaben zu Nutze machen. Hierzu verwenden wir eine gängige Zeitmanagement-Methode mit dem Namen Eisenhower-Prinzip oder auch Eisenhower-Matrix. Benannt wurde diese Methode nach dem 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Dwight D. Eisenhower. Dieser war einst Alliierten-General der US Streitkräfte und hatte in dieser Funktion viele Entscheidungen zu treffen. Ob er die besagte Matrix jedoch selbst nutzte ist nicht wirklich sicher. Fakt ist, dass General Eisenhower wichtige und auch dringende Entscheidungen fällen musste. Weniger wichtige Entscheidungen, die dennoch dringender Erledigung bedurften, delegierte er bestimmt an seinen Mitarbeiterstab. Wohingegen er sich wichtigen Aufgaben die nicht dringend waren, zu einem späteren Zeitpunkt widmen konnte. Was übrig bleibt, sind Aufgaben die weder dringend noch wichtig waren, womit sich ein oberkommandierender General mit Sicherheit nicht rumschlagen würde.

Das Eisenhower-Prinzip zielt darauf hin, seine anstehenden Aufgaben zunächst zu kategorisieren und mit Hilfe der Matrix auch zu priorisieren, um zu entscheiden womit man sich als nächstes beschäftigt. Sind die Aufgaben erst einmal den vier Kategorien der Matrix zugeordnet, können diese nach der Eisenhower-Priorisierung abgearbeitet werden.

Wichtig und dringen 

Beispielsweise: Jemandem Erste Hilfe leisten

sofort selbst erledigen

Wichtig aber nicht dringend

Beispielsweise: Sport machen/etwas für seine Gesundheit tun

zu einem späteren Zeitpunkt selbst erledigen


Dringend aber nicht wichtig

Beispielsweise: viele Telefonate/Beantworten der meisten Mails

sollten zwar zeitnah, aber von jemand anderem erledigt werden (delegieren)


Weder wichtig noch dringend

Beispielsweise: Teilnahme an Umfragen/Gewinnspielen

müssen im Zweifelsfall überhaupt nicht bearbeitet werden

Da dringende Aufgaben selten wichtig und wichtige Aufgaben selten dringend sind, sollte man folgendes unbedingt beachten:

Um zu vermeiden, dass sich dringende Aufgaben ständig in den Vordergrund drängen sollte man beim kategorisieren sein Augenmerk primär auf den Aspekt der Wichtigkeit legen.

Geht man seine Arbeiten nach dem Eisenhower-Prinzip an, hat man eine gute Chance sich auf die Aufgaben zu fokussieren die einen weiterbringen und seine Zeit nicht mit unwichtigen Dingen zu verschwenden.

Wichtig oder dringend – was ist eigentlich der Unterschied?

Wichtig oder dringend? Wer selbstbestimmt arbeitet und seine Aufgaben und Tasks priorisiert, muss hier ganz klar unterscheiden können! Welche meiner Aufgaben ist wichtig und welche ist dringend!

Eine Aufgabe ist wichtig, wenn: sie der Erreichung meiner persönlichen Ziele oder der meiner Unternehmung dient. Sie ist meistens langfristig und wenn ich sie nicht bearbeite, hat dies weitreichende Konsequenzen. Die Erledigung dieser Aufgabe bringt mir in irgendeiner Art und Weise einen Vorteil oder beseitigt einen Nachteil. Im Umkehrschluss gilt, eine Aufgabe die mich keinem meiner Ziele näher bringt, als unwichtig!

Eine Aufgabe ist dringend, wenn: ein Datum oder gar eine Uhrzeit damit verbunden ist, oder sie aus irgendeinem Grund kurzfristig erledigt werden muss. Dringende Aufgaben dulden keinen Aufschub und müssen zeitnah angegangen werden. Dringend ist ganz klar zeitlich zu sehen, hier bringt mir die Erledigung einen einmaligen Nutzen.

Im Allgemeinen gilt, dass dringende Aufgaben selten wichtig und wichtige Aufgaben selten dringend sind.

Um hier einfach unterscheiden zu können, ob eine Aufgabe wichtig ist, stelle ich mir die Frage ob etwas für mich auf dem Spiel steht, sollte ich die Aufgabe einfach nicht erledigen. Hat es schwere Konsequenzen wenn ich in dieser Angelegenheit nichts unternehme? Diese Fragestellung ist stets auf den eigenen Nutzen bezogen, Vorteile die Andere daraus ziehen, werden hierbei nicht berücksichtigt.

Hier ein paar Beispiele:

wichtig 

– manche E-Mails

– einige Telefonate

– zwischenmenschliche Beziehungen

– persönliche Entwicklung

– Work-Life-Balance
dringend 

– Erste Hilfe

– Fristen einzuhalten

– Probleme lösen die mit der Zeit schlimmer/größer werden

– Pausen machen

– jemand benötigt kurzfristig etwas von ihnen
In der kommenden Woche geht es dann um die genauere Priorisierung unserer Aufgaben unter Zuhilfename der Eisenhower-Matrix.

Optimierung des Einkaufes 🛒 

Die Optimierung des Einkaufes, ist auf den wöchentlichen oder bei vielen auch mehrmals die Woche notwendigen Lebensmitteleinkauf bezogen. Den macht kaum jemand wirklich gerne, warum also viel Zeit damit verplempern? Das A und O um seinen Einkauf schnell zu erledigen, ist eine gute Vorbereitung. Den größten Nutzen hierfür bringt mir die Einkaufsliste auf meinem Smartphone, welches ich beim Einkaufen immer bei mir habe. Egal wo und wann mir oder meiner Freundin etwas ein oder auffällt was wir einkaufen müssen, notieren wir es in unsere cloud Einkaufsliste. Sie wird auf dem Computer, den Tablets sowie den Mobiltelefonen synchronisiert. Egal wo man sich gerade aufhält und welches Gerät man gerade zur Hand hat, man kann sofort alles notieren und beim nächsten Einkauf darauf zugreifen. Des weiteren gehört es dazu, vor dem Einkaufen gehen nochmals einen Blick auf die Vorräte bzw. in den Kühlschrank zu werfen um zu schauen was fehlt. Später im Supermarkt hin und her zu überlegen, ob man dies oder jenes noch hat oder benötigt ist nicht besonders Effizient.

Zum Transport und schnellen Verstauen nehme ich stets einen Rucksack oder eine Stoff-Einkaufstasche mit. Kaufe ich viel ein oder bin ich zusammen mit Arbeitskollegen einkaufen, nehmen wir immer einen gemeinsamen Einkaufswagen. Den Chip sowie Boxen und Taschen zum Umladen haben wir immer am Start. Das gemeinsame Einkaufen spart mir dahingehend Zeit, dass ich meine halbe Stunde Mittagspause dafür nutze, statt meine Einkäufe nach der Arbeit zu tätigen. Bleibe ich in der Firma, werde ich permanent während meiner Pause gestört oder arbeite durch, sodass ich von den 30 min nicht wirklich einen Nutzen habe. Bin ich jedoch mit meinen Kollegen einkaufen, kann ich die 30 min sinnvoll nutzen und spare mir noch die Zeit für meinen Einkauf den ich sonst auf dem Heimweg tätigen müsste.  Wir fahren in der Mittagspause mit 3 – 4 Arbeitskollegen gemeinsam in einem Auto zum Supermarkt. Während der Fahrer noch mit Ein- bzw. Ausparken beschäftigt ist, kümmert sich einer der Anderen schon einmal um den Einkaufswagen, welcher abwechselnd geschoben wird. Wer als erster mit seinem Einkauf fertig ist, stellt sich schon einmal an der Kassenschlange an und beginnt die Waren nach Personen getrennt auf das Band zu legen, während der Ein oder Andere von uns noch die Zeit nutzt  und seine letzten Artikel der Einkaufsliste zusammensucht.

Leider sind die Supermärkte in den Mittagspausen oft recht frequentiert und auch nicht jeder hat die Möglichkeit, zusammen mit Kollegen kaufen zu fahren. Darum sollte man sich überlegen wann der beste Zeitpunkt für den Einkauf ist.

Am entspanntesten lässt es sich meiner Meinung nach Abends kurz vor Ladenschluss einkaufen, was jedoch den Nachteil hat, dass viele frische Waren für diesen Tag ausverkauft sind. Wer die Möglichkeit hat, geht am besten morgens früh zu Geschäftsbeginn einkaufen. Zu dieser Zeit sind noch nicht ganz so viele Leute unterwegs und die Obst- und Gemüseabteilung ist noch gut bestückt.

Wie viele andere auch, kaufe ich meist in den selben Läden ein. Ich weiß, was ich in welchem Laden bekomme und, was am wichtigsten ist, wo die Sachen liegen. Wenn ich mich beeile, nutze ich die kürzesten und direktesten Wege im Supermarkt. Es wird nur das genommen was auf meiner Liste steht oder was mir auf dem Weg zu den einzelnen Produkten, zufällig auffällt und sinnvoll erscheint. Kein Bummeln, Stöbern oder mal schauen was es sonst so neues gibt.

Bei mir um die Ecke gibt es einen Discounter, mit dessen Produktpalette ich mich einfach nicht so richtig anfreunden kann, dennoch gehe ich häufig dort hin, weil ich weiß dass die Wege dort kurz sind und ich schnell wieder raus bin.

Wenn ich es richtig eilig habe, und noch jemand mit mir kaufen ist, stellt sich auch schon einmal einer von uns in die Kassenschlange, während der Andere noch die Produkte nimmt. Ist derjenige mit den Sachen nicht rechtzeitig zurück, kann der Anstehende einzelne Personen hinter sich in der Schlange vorlassen bis dieser da ist. Diese Methode bringt zumindest in Stoßzeiten, eine enorme Zeitersparnis.

Keine Zeit – als Ausrede für Sport

In meiner Schulzeit war ich immer sehr unsportlich. Bei den Sportfesten hat es bei mir nicht einmal zu einer Siegerurkunde gereicht, aber ehrlich gesagt war ich auch nie besonders scharf darauf eine zu bekommen. Sonst, und da bin ich mir ganz sicher, hätte ich dass auch geschafft!

Jahre später, in den Semesterferien war ich mit zwei Freunden in der Eifel am Maar. Der Campingplatz wo wir unser Quartier hatten, lag oberhalb des Kraters und so mussten wir nach dem erfrischenden Bad im Maar immer den steilen Waldweg hoch. Schnell außer Atem und schwer angestrengt, stellten wir fest wie wenig fit wir doch waren und beschlossen, dass sich das ändern muss. Ab der darauf folgenden Woche wollten wir zusammen laufen gehen! Unser Ziel war auch schnell definiert: wir wollten einen Marathon absolvieren! Quasi von 0 auf 42 km. Stück für Stück galt es unsere Kondition und somit auch die Laufstrecke an unser Ziel anzupassen.

Es gibt in unserem Heimatort eine Wiese im Wald, diese einmal zu umrunden ist weniger als 1 km. Viel zu weit für uns! Also starteten wir halt so gut es ging. 100 m laufen, 100 m gehen, 100 m laufen usw. Wir benötigen 15 min für die Strecke. Beim zweiten Trainingstag waren wir schon nur noch zu zweit, aber wir knackten die 15 min. Ab dem dritten Mal Laufen war ich alleine, aber ich zog die Sache jetzt durch. Erst immer schneller, dann immer weiter – bis ich 2009 meinen ersten Marathon in Frankfurt finishte!

In der Summe habe ich natürlich viel Zeit mit Laufen verbracht. Aber nur selten länger als 1 Stunde oder 1,5 Stunden pro Trainingslauf investiert. Wer nicht zum Ziel hat Marathon zu laufen und sich lediglich etwas fit halten will, für den reicht es allemal zwei mal pro Woche 15-30 min die Laufschuhe anzuziehen und eine Runde zu drehen.

Am Besten plant man von vorne herein, feste Zeiten in der Woche für Sport ein!

Natürlich ist Laufen nicht jedermanns Sache, und Radfahren beansprucht da schon etwas mehr Zeit, wenn man damit körperliche Fitness zum Ziel hat. Wer dies nicht mit seiner Arbeit oder seinen familiären Verpflichtungen vereinbaren kann dem empfehle ich Onlinefitnesskurse wie gymondo oder Fitnessapps wie 7 Minutes.

Steter Tropfen höhlt den Stein 💧💧💧

Hätte man bloß mehr Zeit! Was könnte man dann alles machen? Sport treiben um endlich mal in Form zu kommen. Sich fortbilden um sich zu Qualifizieren. Eine Fremdsprache oder ein Instrument lernen. Sich eine neue Fähigkeit aneignen und vieles mehr, hätte man nur die Zeit dafür. Aber ist das wirklich so? Haben wir wirklich keinerlei zeitlichen Spielraum mehr um irgendetwas, das wir wirklich wollen, mit in unseren Tagesablauf  aufzunehmen? Oder setzen wir nur unsere Prioritäten anders? Jeder Anfang ist bekanntlich schwer, doch wenn wir wirklich wollen können wir fast alles schaffen.

Ich konnte nie gut Liegestützen machen, irgendwie konnte ich dabei nicht richtig Atmen und war nach 3-4 Stück platt. Immer wieder habe ich es versucht, doch nie hatte ich Erfolg. Irgendwann beschloss ich folgendes: Morgen früh direkt nach dem Aufstehen atme ich tief durch und mache eine Liegestütze! Eine Einzige aber die dafür manierlich. Dass mache ich eine Woche lang und nächste Woche mache ich dann Zwei. In der dritten Woche machte ich zwei Liegestützen, nahm kurz Luft und machte dann noch Eine. Ab der 6 oder 7 Woche war das Atmen kein Problem mehr, jetzt mache ich täglich über 30 Stück ohne Probleme und es werden wöchentlich mehr.

Wenn man es wirklich möchte, lassen sich auch mit geringem Zeitaufwand passable Ergebnisse erzielen.

Zunächst einmal sollte man überlegen, was man wirklich möchte! Nicht auswählen was für  einen selbst am bequemsten oder am einfachsten ist, sondern überlegen wovon man den größten Nutzen oder woran man am meisten Spaß hat.

Sobald feststeht was man möchte, gilt es die Möglichkeiten aufzulisten und miteinander zu vergleichen.

Beispiel Sport treiben: (wer sich nicht von vornherein auf eine Sportart festgelegt hat, sollte sich folgende zeitrelevante Überlegungen machen.)

– Aerobic, Turnen etc.

Sind (sieht man von Onlinekursen ab) an einen bestimmten Ort und an Kursstunden gebunden.

– Mannschaftssport: Fußball, Basketball etc.

Sind an Trainingsstunden, Mitspieler und einen Ort gebunden.

– Laufen, Radfahren

Kann sowohl Ortsunabhängig als auch unabhängig von festgeschrieben Zeiten ausgeübt werden. Wobei Radfahren schon recht Zeitintensiv ist.

– Fitnessstudio, Bodyweighttraining etc.

Fitnessstudio ist zwar ortsabhängig kann aber oft 24/7 besucht werden. Bodyweighttraining und ähnliche Workouts sind komplett Orts- und auch Zeitunabhängig.

Beispiel seine Sprachkenntnisse aufbessern:

– VHS Kurse

Sind an einen bestimmten Ort und an Kursstunden gebunden.

– Einzelstunden/Privatunterricht

Sind an Unterrichtsstunden und meist an Orte gebunden.

– Onlinekurse und Programme/Apps

Sind komplett Orts- und auch Zeitunabhängig.

Nachdem ich alle in den Beispielen aufgeführte Methoden ausprobiert habe, trainiere ich aus Gründen der zeitlichen Organisation und Flexibilität mittlerweile wie folgt:

Sport: jeden Tag „7 min Workout“

3 mal die Woche Laufen

2 mal pro Woche Krafttraining (Kurzhanteln, TRX-Band, Bodyweighttraining)

1 mal pro Woche Schwimmen

1 mal pro Woche Radfahren

Anm: Auf die Woche gerechnet, ist dass schon viel Zeit die bei mir für Sport drauf geht, aber es macht mir Spaß, ich bin zeitlich flexibel und ich mache etwas für meine Gesundheit! Es bleibt ja jedem selbst überlassen wie viel und wie intensiv man sich fit hält. Meine Auflistung soll lediglich zeigen, was man mit guter Organisation alles machen kann.

Sprachkenntnisse: jeden Tag Vokabeltraining mit Babbel.com

am Wochenende eine neue Lektion

Anm: Kann man während dem Gang zur Toilette machen, sodass es keine zusätzliche Zeit kostet.

Es muss nicht immer sehr Zeitaufwendig sein, wenn man etwas erreichen möchte, oft kann man auch mit wenig Aufwand in der Summe große Fortschritte erzielen. Wer täglich nur 10 min Sprache lernt, kommt auf 60 Stunden im Jahr, was ungefähr den Doppelstunden an der VHS entspricht. Hierzu kamen bei mir immer noch 20 min Hin- 20 min Rückfahrt und die Wartezeiten vor, nach und im Unterricht. Kein Vergleich zur zeitlichen Flexibilität eines Onlinekurses. Selbstverständlich hat ein Onlinekurs auch Nachteile gegenüber dem Unterricht mit einer Lehrkraft, doch hier geht es ja in erster Linie um den zeitlichen Aspekt.